#141

RE: Täter/ Opfer

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.05.2010 21:11
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Zermatt
Rainer,soll ich jetzt was zu Gresos Antwort sagen ? Nein,an so einem schönen Tag nicht,er meints halt auf
seine Weise.


Richtig ,ich bin ein wenig doof.Gruß Greso


nach oben springen

#142

RE: Täter/ Opfer

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.05.2010 21:14
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Greso

Zitat von Zermatt
Rainer,soll ich jetzt was zu Gresos Antwort sagen ? Nein,an so einem schönen Tag nicht,er meints halt auf
seine Weise.


Richtig ,ich bin ein wenig doof.Gruß Greso



Zermatt,was hast Du heute gemacht,? Bier getrunken? oder..
Gruß Greso


nach oben springen

#143

RE: Täter/ Opfer

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.05.2010 21:17
von Ernest | 210 Beiträge

Zitat von Zermatt
Rainer,soll ich jetzt was zu Gresos Antwort sagen ? Nein,an so einem schönen Tag nicht,er meints halt auf
seine Weise.


Heute ist wirklich ein schöner Tag, konnten sogar grillen. Nur irgendwie hab ich das Verlangen Greso darauf zu antworten.

Ich hätte damals schon "Armleuchter" (ich nenne es mal so, wegen dem Anstand) zu meinem Nachbarn sagen können und ich könnte es heute auch noch, wenn ich wollte. Nur ich würde es nie tun, weil es mein Nachbar ist. Also was hat das mit erkämpfte Meinungsfreiheit zu tun ?
Ich frage mich auch, ob du die Kleidung auf deinem Avatar wirklich heute noch trägst und denke mir meinen Teil dabei. Aussprechen würde ich es nie, wie gesagt, schon wegen der guten Nachbarschaft.
Die Gedanken waren schon immer frei..........damals, wie heute. Darum brauchte man nie zu kämpfen.


nach oben springen

#144

RE: Täter/ Opfer

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.05.2010 22:43
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Ernest

Zitat von Zermatt
Rainer,soll ich jetzt was zu Gresos Antwort sagen ? Nein,an so einem schönen Tag nicht,er meints halt auf
seine Weise.


Heute ist wirklich ein schöner Tag, konnten sogar grillen. Nur irgendwie hab ich das Verlangen Greso darauf zu antworten.
Ich hätte damals schon "Armleuchter" (ich nenne es mal so, wegen dem Anstand) zu meinem Nachbarn sagen können und ich könnte es heute auch noch, wenn ich wollte. Nur ich würde es nie tun, weil es mein Nachbar ist. Also was hat das mit erkämpfte Meinungsfreiheit zu tun ?
Ich frage mich auch, ob du die Kleidung auf deinem Avatar wirklich heute noch trägst und denke mir meinen Teil dabei. Aussprechen würde ich es nie, wie gesagt, schon wegen der guten Nachbarschaft.
Die Gedanken waren schon immer frei..........damals, wie heute. Darum brauchte man nie zu kämpfen.



Ich nehme mal an ,das Du die Uniformen der ddr Grenztruppen nicht kennst,sonst würdest du nicht so einen Müll schreiben,aber wenn Du möchtest werde ich einen Anzug anlegen und ein anderes Forum aufsuchen du... .Ich schreibe es lieber nicht aus und ich habe auch noch keinen hier im Forum beleidigt wie Du es gerade getan hast...
PS.Ich hatte heute auch einen super Tag ,richtig gefeiert und Geld gemach!!!!
Dich grüße ich nicht aber alle im Forum.Greso


zuletzt bearbeitet 29.05.2010 22:45 | nach oben springen

#145

RE: Täter/ Opfer

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.05.2010 22:54
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Mir hat die alte FDU immer gefallen............. und ich sammel auch so etwas


nach oben springen

#146

RE: Täter/ Opfer

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.05.2010 02:42
von Ernest | 210 Beiträge

Na Greso,
nun mußte ich doch direkt etwas schmunzeln, denn den Sinn meiner Zeilen scheinst du ja nicht verstanden zu haben.
Meinte damit eigentlich:
Denken kann man alles, denn die Gedanken sind frei.......nur man braucht nicht jeden Quark den man denkt, auch gleich zu schreiben.

Nicht um sonst hatte ja Willi folgendes an dir geschrieben:

Zitat von willi
ein bischen Fairness gegenüber anderen Forum-Mitgliedern gehört auch zum guten Umgang! Oder nicht Greso? Stress war ja lang genug hier im Forum!!. Ich denke mal lieber den Ball flach halten!
Gruß Willie


oder Zermatt............

Zitat von Zermatt
Rainer,soll ich jetzt was zu Gresos Antwort sagen ? Nein,an so einem schönen Tag nicht.......


oder auch Rainer-Maria.........

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
er, unser Grenzurgestein Greso meinte es bestimmt nicht so hart gegenüber Zermatt.


Willi benutzte diesbezüglich das sehr treffende Wort Fairness. Dazu gehört eben auch, lieber bestimmte Gedanke für sich zu behalten, als sie den anderen an den Kopf zu knallen. Solltest mal darüber nachdenken.

Zitat von Greso
Ich nehme mal an ,das Du die Uniformen der ddr Grenztruppen nicht kennst,sonst würdest du nicht so einen Müll schreiben


Tja, da nimmst du also an, daß ich die Uniformen der DDR-Grenztruppen nicht kenne....hmmmmmmmm.
Da kann ich dich beruhigen, leider mußte ich diese 15 Monate an der Grenze tragen. Ich glaube anders hätte man mich auch nicht in den Grenzdienst gelassen. Diese Tragezeit hat aber auch für mein ganzes Leben gereicht......bis zum heutigen Tag. Freiwillig würde ich mich da nicht mehr reinzwängen, denn glücklicherweise liegt meine Grenzerzeit nun schon 37 Jahre zurück, da hätte ich keine Lust noch einmal heimlich Grenzer zu spielen.

Zitat von Greso
aber wenn Du möchtest werde ich einen Anzug anlegen und ein anderes Forum aufsuchen du... .Ich schreibe es lieber nicht aus und ich habe auch noch keinen hier im Forum beleidigt wie Du es gerade getan hast...


""""wenn du möchtest werde ich einen Anzug anlegen"""""".......ach, ich möchte gar nichts, warum auch.
Wenn du es möchtest, dann ist es deine Sache. Ist ja schließlich dein Anzug und kannst damit machen was du willst, von mir aus auch mit ins Bett gehen. Das hat doch alles nichts mit dem zu tun, was ich möchte. Und wie gesagt, von dir möchte ich nichts.
Halt stop..... eins würde mich doch interessieren, unzwar welches Forum du speziell, bezüglich aufsuchen, meinst.

Zitat von Greso
Dich grüße ich nicht aber alle im Forum.Greso


Also deswegen bin ich nun wirklich nicht traurig. Hab dich ja vorhin auch nicht gegrüßt. Das hat so einen Hauch von Kindergarten....echt amüsant.

Gruß
Herbert


zuletzt bearbeitet 30.05.2010 03:00 | nach oben springen

#147

RE: Täter/ Opfer

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.05.2010 10:01
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Greso

Zitat von Greso

Zitat von Zermatt
Rainer,soll ich jetzt was zu Gresos Antwort sagen ? Nein,an so einem schönen Tag nicht,er meints halt auf
seine Weise.


Richtig ,ich bin ein wenig doof.Gruß Greso



Zermatt,was hast Du heute gemacht,? Bier getrunken? oder..
Gruß Greso




Guten Tag Greso,

nein,ich hab gestern kein Bier getrunken.
Ich war noch mit dem Rad unterwegs.



nach oben springen

#148

RE: Täter/ Opfer

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.05.2010 10:13
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Geht bitte einmal mit euren Meinungen in den Sperrfred, eventuell in " Diskussionen, die sonst immer Ot gehen", sonst endet das hier noch wie im "Bundeswehrfred", der sich nicht gerade was das Niveau betrifft mit Ruhm bekleckert hatte in den letzten Tagen.
Eigentlich eine Schande für die Bundeswehr, muss ich mal so sagen.

R-M-R


nach oben springen

#149

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.11.2010 19:04
von 94 | 10.792 Beiträge

Durch 'Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?' erinnert,
möchte ich hier auch noch mal den "Panzersprenger" Josef Kneifel mit auf Tapet bringen:

Zitat von http://www.suite101.de/content/bombenanschlag-auf-das-chemnitzer-panzerdenkmal-a67804

Am 4. Mai 1975 wurde in Karl-Marx-Stadt ein martialisches „Denkmal“ eingeweiht: Ein gewaltiger Betonsockel, auf dem ein russischer Panzer thronte - der legendäre Typ T34 aus dem Zweiten Weltkrieg. Als Standort wählte man die Ecke Dresdner Straße / Frankenberger Straße. Dort trafen zwei sogenannte Fernverkehrsstraßen (die „Bundesstraßen“ der DDR) aufeinander.
Das seltsame Bauwerk entstand auf Beschluss des sozialistischen Stadtrates und sollte an die „Befreiung“ der Stadt durch die Rote Armee erinnern. Die Sockelinschrift lautete daher: 8. Mai 1945. Tatsächlich waren die Sowjets einst über diese Kreuzung in die Stadt vorgerückt. Von Befreiung konnte dennoch keine Rede sein, denn ursprünglich wurde Chemnitz durch US-Truppen besetzt. Erst nach deren Abzug kam die russische Armee in die Stadt. Noch ein weiteres Detail des Panzerdenkmals wirkte verstörend: Die Panzerkanone war auf das Stadtzentrum ausgerichtet. Eine subtile Machtdemonstration...

Sprengstoffanschlag auf das Panzermonument
9. März 1980. Gedeckt von permanentem Schneeregen, schleicht sich gegen 21.30 Uhr ein Mann an das Panzerdenkmal heran. Bei sich trägt er eine elf Kilogramm schwere Bombe, die den Panzer vom Sockel holen soll. Ein alter Wecker dient als Zeitzünder. Der Mann platziert den Sprengstoff unter dem Panzer und kehrt zu seinem Trabant in der nahegelegenen Klarastraße zurück. Dort angekommen, hört er einen gewaltigen Knall. Fensterscheiben gehen zu Bruch.
Der Attentäter fährt nach Hause, ohne sich über das Ergebnis der Sprengung zu vergewissern. Dies tut er erst kurze Zeit später, unerkannt und in Begleitung seiner Frau. Ihm bietet sich ein enttäuschendes Bild: Der Panzer steht immer noch auf dem Betonsockel. Allerdings hat die Wucht der Explosion ein Laufrad abgesprengt. Das 250 Kilogramm schwere Bauteil liegt ausgerechnet im Hof der Bezirkspolizeidirektion...
Die staatlichen Stellen reagieren prompt. In für DDR-Verhältnisse völlig ungewohnter Eile werden alle sichtbaren Schäden schnellstens beseitigt. Der ideologische Schaden jedoch lässt sich nicht so einfach beheben. Die Mundpropaganda ist schneller als alle Vertuschungsversuche. Immerhin galt der Anschlag einem Symbol der ungeliebten Besatzungsmacht und geschah genau unter den Augen der scheinbar allwissenden Ordnungshüter. Auf den Täter gibt es zudem keinen Hinweis.
Wenige Stunden nach dem Anschlag beginnt ein Spezialkommando der Stasi bereits mit der Fahndung. Mehrere tausend Ermittler sind monatelang im Einsatz. Ihre fieberhafte Tätigkeit füllt 130 Aktenordner. Doch erst, als Gespräche aus der „verwanzten“ Wohnung eines Kirchenmannes abgehört werden, gibt es eine indirekte, aber heiße Spur. Fünf Monate und neun Tage nach der Tat wird der Panzersprenger am 18. August 1980 verhaftet. Sein Name: Josef Kneifel.



Panzer am Stück

Quelle: http://www.historisches-chemnitz.de/altc...zerdenkmal.html

Panzer ohne Laufrolle

Quelle: http://www.ksta.de/html/artikel/1113407724482.shtml


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 12.11.2010 19:24 | nach oben springen

#150

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.11.2010 19:52
von Chaymos | 314 Beiträge

Die Täter Opfer Diskussion ist ein sehr schwieriges Thema.
Täter würde ich als solche Leute bezeichnen die eine Straftat begangen haben und die geltende Gesetze verstoßen haben.In diesem Sinne können wir Grenzer eigentlich keine Täter sein da wir im Sinne der damaligen Gesetze und Anordnungen gehandelt haben.Entsprechend unseres militärischen Eides und er besagte halt sein Vaterland zu schützen um es mal kurz zu fassen .
Ich bin in der DDR groß geworden und so erzogen worden .Weiterhin hatte ich auch keine Verwandten im Westen, so das ich mir ein Bild über ddie Bundesrepublik und die Freiheit, die hier viele wollten ,machen konnte .
Selbst in der Schule und im Beruflichen Umfeld war stets die politische Schulung und Formung der Menschen hier ein wesentlicher Bestandteil.Mir sagte man Wenn du was werden willst musst du mindestens 3 Jahre zur Armee gehen,studieren und Mitglied der Partei sein "
Ja und so viel ich unter die Rubrik Nachwuchskaderund verpflichtete mich für 3 jahre Armeezeit um anschließend ein Auslandsstudium in Moskau antreten zu können um später vielleicht Bohrfeldleiter zu werden ,aber meistens kommt es anders .
um auf die Opfer zurückzukommen ,die Leute die hier getötet wurden oder geflüchtet sind denen war sicher bewusst das sie gegn die geltenden Gesetze der DDR verstoßen und somit auch ein Risiko für Leib und Seele eingehen .Sicher war auch die Anwendung der Schusswaffe im Grenzgesetz $23 eindeutig geregelt und ich bin der Meinung Es musste keiner Schießen ,wenn er nicht wollte "
Auch über dieses Thema schießbefehl kann man lange Diskutieren ob ja oder nein .Zur damaligen zeit gab es einen Befehl wie die Schußwaffe anzuwenden ist.Was ein Befehl ist denke ich weiß jeder und was die Verweigerung heißt sicher auch ,darauf stand hier zu DDr zeiten "Schwedt"also Militärgefängniss.
Ob wir als Angehörige der bewaffneten Organe ,wie es früher hieß,selbst als Opfer gelten möchte ich aus meiner Sicht verneinen und Täter sind wir auch keine weil wir uns nicht strafbar gemacht haben .


02.11.1982-22.04.83 US6 Perleberg
22.04.1983-02.09.83 US6 Perleberg (Meisterlehrg.-GAK Ausbildg.)
02.09.1983-30.09.85 GR.20/2.GB/7.GK Schierke
01.10.1985-29.08.86 OHS Suhl Fähnrichlehrgang
30.08.1986-26.08.89 GR.20/2GB/7.GK Schierke
26.08.1989-11.09.89 GR.20/Stab 2.GB Stellv.GAK
11.09.1989-30.09.90 GR.20/2GB/7.GK Schierke


zuletzt bearbeitet 12.11.2010 20:04 | nach oben springen

#151

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.11.2010 23:44
von Eumel | 139 Beiträge

Du hast es sehr schön vereinfacht zusammengefasst. Es ist eben schade, das heute mehr auf Emotionen und politische Meinung gebaut wird.


nach oben springen

#152

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.11.2010 01:42
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Chaymos
Die Täter Opfer Diskussion ist ein sehr schwieriges Thema.
Täter würde ich als solche Leute bezeichnen die eine Straftat begangen haben und die geltende Gesetze verstoßen haben.In diesem Sinne können wir Grenzer eigentlich keine Täter sein da wir im Sinne der damaligen Gesetze und Anordnungen gehandelt haben.Entsprechend unseres militärischen Eides und er besagte halt sein Vaterland zu schützen um es mal kurz zu fassen .
Ich bin in der DDR groß geworden und so erzogen worden .Weiterhin hatte ich auch keine Verwandten im Westen, so das ich mir ein Bild über ddie Bundesrepublik und die Freiheit, die hier viele wollten ,machen konnte .
Selbst in der Schule und im Beruflichen Umfeld war stets die politische Schulung und Formung der Menschen hier ein wesentlicher Bestandteil.Mir sagte man Wenn du was werden willst musst du mindestens 3 Jahre zur Armee gehen,studieren und Mitglied der Partei sein "
Ja und so viel ich unter die Rubrik Nachwuchskaderund verpflichtete mich für 3 jahre Armeezeit um anschließend ein Auslandsstudium in Moskau antreten zu können um später vielleicht Bohrfeldleiter zu werden ,aber meistens kommt es anders .
um auf die Opfer zurückzukommen ,die Leute die hier getötet wurden oder geflüchtet sind denen war sicher bewusst das sie gegn die geltenden Gesetze der DDR verstoßen und somit auch ein Risiko für Leib und Seele eingehen .Sicher war auch die Anwendung der Schusswaffe im Grenzgesetz $23 eindeutig geregelt und ich bin der Meinung Es musste keiner Schießen ,wenn er nicht wollte "
Auch über dieses Thema schießbefehl kann man lange Diskutieren ob ja oder nein .Zur damaligen zeit gab es einen Befehl wie die Schußwaffe anzuwenden ist.Was ein Befehl ist denke ich weiß jeder und was die Verweigerung heißt sicher auch ,darauf stand hier zu DDr zeiten "Schwedt"also Militärgefängniss.
Ob wir als Angehörige der bewaffneten Organe ,wie es früher hieß,selbst als Opfer gelten möchte ich aus meiner Sicht verneinen und Täter sind wir auch keine weil wir uns nicht strafbar gemacht haben .




Chaymos, wenn man Deinen Gedankengängen weiter folgen tut, könnte man auf die Idee kommen, daß das Abknallen eines Flüchtlings etwas Positives war, gab es doch als staatliche Belohnung in der Regel noch ,ne Uhr, ´nen Orden und ein paar Tage Urlaub dafür!! Derartige "Belobigungen" waren dann für den Schützen der "Ritterschlag" und machten aus ihm einen sozialistischen Helden, wie kann man in dem Zusammenhang überhaupt nur von Tätern sprechen? Ich faß es nicht!!! Was war denn nun mit Schwedt? Hier wurde schon des öfteren behauptet daß man da nicht hinkam wenn man daneben geschossen hatte, wer hat dann diesbezüglich recht, die Einen, oder die Anderen? Diese schlimmen Flüchtlinge, wieso wollten sie denn nicht dableiben, hatten Alles was ihr Herz begehrte und waren trotzdem nicht zufrieden, das waren die wahren "Täter", nüsch?
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 13.11.2010 01:46 | nach oben springen

#153

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.11.2010 01:55
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Eumel
Du hast es sehr schön vereinfacht zusammengefasst. Es ist eben schade, das heute mehr auf Emotionen und politische Meinung gebaut wird.



Ja @Eumel, wirklich schade. Hast du mal schon hypothetisch hochgerechnet wieviele Mauertote bis heute noch dazugekommen wären, wenn die Mauer 89 nicht gefallen wäre und bis heute noch Bestand gehabt hätte? Ach so , ist OT, Tschuldigung, ich bin schon ruhig!!
Schönen Gruß aus Kassel.


nach oben springen

#154

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.11.2010 07:45
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von wosch
[...Chaymos, wenn man Deinen Gedankengängen weiter folgen tut, könnte man auf die Idee kommen, daß das Abknallen eines Flüchtlings etwas Positives war, gab es doch als staatliche Belohnung in der Regel noch ,ne Uhr, ´nen Orden und ein paar Tage Urlaub dafür!! Derartige "Belobigungen" waren dann für den Schützen der "Ritterschlag" und machten aus ihm einen sozialistischen Helden, wie kann man in dem Zusammenhang überhaupt nur von Tätern sprechen? Ich faß es nicht!!! Was war denn nun mit Schwedt? Hier wurde schon des öfteren behauptet daß man da nicht hinkam wenn man daneben geschossen hatte, wer hat dann diesbezüglich recht, die Einen, oder die Anderen? Diese schlimmen Flüchtlinge, wieso wollten sie denn nicht dableiben, hatten Alles was ihr Herz begehrte und waren trotzdem nicht zufrieden, das waren die wahren "Täter", nüsch?[/b][/blau]
Schönen Gruß aus Kassel.



Och Wosch, bitte nicht schon wieder.
Damals war damals, heute ist heute. Ich weiß nicht von Uhren, Orden gab es auch für einfache Festnahmen, wenn niemand zu Schaden kam und Sonderurlaub habe ich nur bei Soldaten erlebt, die zu Hause ein privates Problem hatten, welches sich anders nicht ansatzweise lösen ließ. Mit Schüssen im Sinne von Feuerwaffen und deren Gebrauch hatte dies dann nicht das Geringste zu tun.
Ob man im Falle des Falles nach Schwedt kam oder nicht, wußte man nachher, nicht vorher. Die Möglichkeit bestand grundsätzlich aber in der DDR konnte man auch Glück haben.
Wir Ex-Grenzer haben mit der Formulierung "Täter" ein Problem, weil wir damals für uns und andere geltende Gesetze durchgesetzt haben. Wer dies tat, ohne sie zu überschreiten, ohne Exzesse zu veranstalten, der kann nach unserer Auffassung kein "Täter" sein.
Wir Ex-Grenzer haben mit der Formulierung "Opfer" ein Problem, weil der oder die Betreffende damals nach unserer Lesart eben gegen Gesetze verstieß.
Damals, Wosch, nicht heute! Und die Grenze ist Geschichte.
Ex-Flüchtlinge haben selbige Probleme genau entgegengesetzt, weil sie, wie du, damals eben auf der anderen Seite der Barrikade waren. Sie wollen und brauchen den "Täter" auf der anderen Seite, weil sie Angst haben, sonst wieder selbst der "Täter" zu bleiben. Egal, wie sich die Politik entwickelt hat.
Lass doch jedem seine Lesart, umgekehrt ja auch.
Das hat seine Ursache wohl in unserer deutschen Mentalität. Wenn etwas passiert ist, brauchen wir einen Schuldigen. Wenn sich die Gegebenheiten ändern, können wir das nicht einfach abhaken. Ohne Rache und sei sie nur verbal konnten schon die Urgermanen keine Ruhe finden. Nun denn...
Mensch, die Grenze gibt es nicht mehr! Warum ist es nicht möglich, zu sagen, die Grenze ist dahin, die Gründe von damals waren zwar wichtig aber auch sie sind damit dahin. Die strafrechtliche Verantwortung ist längst Geschichte, verjährt und zweifelhaft obendrein. Und nur, um aufeinander rumzuhacken?
Niemand (schon wieder der ...) wollte auf dich oder einen anderen schießen, weil er etwas gegen dich oder andere Flüchtlinge hatte. Es war damals eben so aber es ist doch vorbei.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


nach oben springen

#155

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.11.2010 10:10
von LO-Fahrer | 607 Beiträge

Auch ich habe mit dieser Täter-Opfer-schwarz-weiß-Geschichte gewisse Probleme. Ein DDR-Flüchtling hat das damals geltende Gesetz gebrochen und ist dabei zu Schaden gekommen. Damals war er Täter, heute ist er Opfer. Ein Grenzer hat einen Grenzdurchbruch verhindert, unabhängig davon mit welchen Mitteln. Ja, auch wenn verschiedene Zeitgenossen es nicht glauben, es wurde nicht immer und sofort geschossen! Damals war er der "Held", der seinen (gesetzlich sanktionierten) Auftrag erfüllte, heute ist er der Täter. Ob diese Gesetze gut und richtig waren, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, das hat uns die Geschichte abgenommen, aber zum damaligen Zeitpunkt waren sie GESETZ:
Eins möchte ich an dieser Stelle mal loswerden, wärend ich mir die Zielscheibe auf die Brust hefte. Es gab (zumindest zu der Zeit als ich die Dinge bewußt verfolgen konnte) die Möglichkeit die DDR legal und offiziell zu verlassen. Dieser Weg war zugegebenermaßen sehr beschwerlich und mit persönlichen Härten verbunden, aber es gab ihn. Jeder der die Grenze illegal passieren wollte, wußte, daß dort möglicherweise auf ihn geschossen wird und hat sich diesem Risiko bewußt ausgesetzt.


nach oben springen

#156

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.11.2010 10:34
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von S51

Zitat von wosch
[...Chaymos, wenn man Deinen Gedankengängen weiter folgen tut, könnte man auf die Idee kommen, daß das Abknallen eines Flüchtlings etwas Positives war, gab es doch als staatliche Belohnung in der Regel noch ,ne Uhr, ´nen Orden und ein paar Tage Urlaub dafür!! Derartige "Belobigungen" waren dann für den Schützen der "Ritterschlag" und machten aus ihm einen sozialistischen Helden, wie kann man in dem Zusammenhang überhaupt nur von Tätern sprechen? Ich faß es nicht!!! Was war denn nun mit Schwedt? Hier wurde schon des öfteren behauptet daß man da nicht hinkam wenn man daneben geschossen hatte, wer hat dann diesbezüglich recht, die Einen, oder die Anderen? Diese schlimmen Flüchtlinge, wieso wollten sie denn nicht dableiben, hatten Alles was ihr Herz begehrte und waren trotzdem nicht zufrieden, das waren die wahren "Täter", nüsch?[/b][/blau]
Schönen Gruß aus Kassel.



Och Wosch, bitte nicht schon wieder.
Damals war damals, heute ist heute. Ich weiß nicht von Uhren, Orden gab es auch für einfache Festnahmen, wenn niemand zu Schaden kam und Sonderurlaub habe ich nur bei Soldaten erlebt, die zu Hause ein privates Problem hatten, welches sich anders nicht ansatzweise lösen ließ. Mit Schüssen im Sinne von Feuerwaffen und deren Gebrauch hatte dies dann nicht das Geringste zu tun.
Ob man im Falle des Falles nach Schwedt kam oder nicht, wußte man nachher, nicht vorher. Die Möglichkeit bestand grundsätzlich aber in der DDR konnte man auch Glück haben.
Wir Ex-Grenzer haben mit der Formulierung "Täter" ein Problem, weil wir damals für uns und andere geltende Gesetze durchgesetzt haben. Wer dies tat, ohne sie zu überschreiten, ohne Exzesse zu veranstalten, der kann nach unserer Auffassung kein "Täter" sein.
Wir Ex-Grenzer haben mit der Formulierung "Opfer" ein Problem, weil der oder die Betreffende damals nach unserer Lesart eben gegen Gesetze verstieß.
Damals, Wosch, nicht heute! Und die Grenze ist Geschichte.
Ex-Flüchtlinge haben selbige Probleme genau entgegengesetzt, weil sie, wie du, damals eben auf der anderen Seite der Barrikade waren. Sie wollen und brauchen den "Täter" auf der anderen Seite, weil sie Angst haben, sonst wieder selbst der "Täter" zu bleiben. Egal, wie sich die Politik entwickelt hat.
Lass doch jedem seine Lesart, umgekehrt ja auch.
Das hat seine Ursache wohl in unserer deutschen Mentalität. Wenn etwas passiert ist, brauchen wir einen Schuldigen. Wenn sich die Gegebenheiten ändern, können wir das nicht einfach abhaken. Ohne Rache und sei sie nur verbal konnten schon die Urgermanen keine Ruhe finden. Nun denn...
Mensch, die Grenze gibt es nicht mehr! Warum ist es nicht möglich, zu sagen, die Grenze ist dahin, die Gründe von damals waren zwar wichtig aber auch sie sind damit dahin. Die strafrechtliche Verantwortung ist längst Geschichte, verjährt und zweifelhaft obendrein. Und nur, um aufeinander rumzuhacken?
Niemand (schon wieder der ...) wollte auf dich oder einen anderen schießen, weil er etwas gegen dich oder andere Flüchtlinge hatte. Es war damals eben so aber es ist doch vorbei.





Och S51, wieso Wosch, bitte nicht schon wieder? Im Gegensatz zu @ Eumel und wahrscheinlich auch zu Dir habe ich mit den Ausführungen von @Chaymos eben so meine Probleme was die "Opfer- bzw. die Täterrolle (wenn man schon in dieser Katogorie unterteilt) betrifft. Es ist schon schlimm genug daß es diese vielen Toten, an der nach offizieller DDR-Staatsauffassung doch dem Frieden dienender Grenze, gegeben hatte, noch schlimmer aber ist im Nachhinein der (wenn auch vielleicht ungewollte ) Zynismus der in solchen Aussagen liegt, daß der erschossenen Flüchtling ja im Grunde genommen für sein Schicksal selber Schuld gewesen sei, da er ja ganz bewußt das Risiko eingegangen war, indem er gegen bestehende Gesetze verstieß und somit eher "Täter" als "Opfer" war.
Man wird ja heutzutage noch eine Meinung vertreten dürfen, die sich von der unterscheidet die sich inhaltlich auf Gesetze stützt, die einer Republik die vorgab eine "Demokratische" zu sein, unwürdig war. Und statt wie @Eumel Beifall zu klatschen, sag ich es eben auf meine Art! Und das immer wieder!

Schönen Gruß aus Kassel.


nach oben springen

#157

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.11.2010 10:50
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von LO-Fahrer
Damals war er der "Held", der seinen (gesetzlich sanktionierten) Auftrag erfüllte, heute ist er der Täter. Ob diese Gesetze gut und richtig waren, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, das hat uns die Geschichte abgenommen, aber zum damaligen Zeitpunkt waren sie GESETZ:


Wenn nicht darüber diskutieren, worüber dann? Diese "Gesetze" waren doch die Rechtfertigungen für die Schüsse an der Grenze!!!

Eins möchte ich an dieser Stelle mal loswerden, wärend ich mir die Zielscheibe auf die Brust hefte. Es gab (zumindest zu der Zeit als ich die Dinge bewußt verfolgen konnte) die Möglichkeit die DDR legal und offiziell zu verlassen. Dieser Weg war zugegebenermaßen sehr beschwerlich und mit persönlichen Härten verbunden, aber es gab ihn.

Scheinbar weißt Du nicht, daß hierbei Theorie und Praxis zwei unterschiedliche Seiten hatten.


Jeder der die Grenze illegal passieren wollte, wußte, daß dort möglicherweise auf ihn geschossen wird und hat sich diesem Risiko bewußt ausgesetzt.



Und somit wußte auch Jeder, der sich freiwillig dahin verpflichtete, was man von ihm erwartete, nicht wahr???
Schönen Gruß aus Kassel.


nach oben springen

#158

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.11.2010 11:05
von a1 otti | 188 Beiträge

Zitat von wosch


Und somit wußte auch Jeder, der sich freiwillig dahin verpflichtete, was man von ihm erwartete, nicht wahr???
Schönen Gruß aus Kassel.



Ja, wosch, das stimmt sicherlich, nur hat sich nur ein sehr geringer teil freiwillig an die grenze verpflichtet.
ralf



nach oben springen

#159

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.11.2010 11:15
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von a1 otti

Zitat von wosch


Und somit wußte auch Jeder, der sich freiwillig dahin verpflichtete, was man von ihm erwartete, nicht wahr???
Schönen Gruß aus Kassel.



Ja, wosch, das stimmt sicherlich, nur hat sich nur ein sehr geringer teil freiwillig an die grenze verpflichtet.
ralf





Hallo Ralf!
Die brauchen sich die "Jacke" dann auch nicht anzuziehen!!
Mal ´ne Frage, gab es nicht auch GWD-Leistende, die sich während ihrer Dienstzeit weiterverpflichtet hatten und ist Dir bekannt, daß vor der Einführung der Wehrpflicht im Februar 1962 alle Gresos sich "freiwillig" zum "Kanten" gemeldet hatten, man durfte sich als "Freiwilliger" damals die Waffengattung nämlich aussuchen?

Schönen Gruß aus Kassel.


nach oben springen

#160

RE: Täter/ Opfer der DDR Grenze

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.11.2010 11:24
von Chaymos | 314 Beiträge

also von freiwillig verpflichten kann man ja wohl nicht sprechen ,ich habe mich z.B. nicht freiwillig verpflichtet zu den
Grenztruppen zu gehen wer ,wo hinkam das entschieden andere.Selbst die Längerdienenden die sich von vornherein auf 10 jahre festgelegt hatten konnten sich nicht immer alles aussuchen


02.11.1982-22.04.83 US6 Perleberg
22.04.1983-02.09.83 US6 Perleberg (Meisterlehrg.-GAK Ausbildg.)
02.09.1983-30.09.85 GR.20/2.GB/7.GK Schierke
01.10.1985-29.08.86 OHS Suhl Fähnrichlehrgang
30.08.1986-26.08.89 GR.20/2GB/7.GK Schierke
26.08.1989-11.09.89 GR.20/Stab 2.GB Stellv.GAK
11.09.1989-30.09.90 GR.20/2GB/7.GK Schierke


nach oben springen



Besucher
2 Mitglieder und 19 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 183 Gäste und 21 Mitglieder, gestern 3638 Gäste und 176 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14373 Themen und 558537 Beiträge.

Heute waren 21 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen