#81

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 10:22
von Barbara (gelöscht)
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Meine Posts sind nicht als Argument gegen Abstimmung grundsätzlich zu verstehen, diese sind ein demokratisches und legitimes Mittel in der Meinungsbildung und ich finde klasse, wie die Schotten das durchgezogen haben.


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#82

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 10:43
von matloh | 1.203 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #80
Ich finde es gut, dass es solche Abstimmungen gibt. Viel besser als die Ost-Methode des Einmarschierens und Drohens und Besetzens.

Ja, ich finde das auch gut - wenn es auf demokratischen Prinzipien basiert. Allerdings hätte ich es zwar schade gefunden, wenn sich die Schotten für einen eigenen Kleinstaat entschieden hätten.

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#83

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 11:42
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Dandelion!

Zitat von Dandelion im Beitrag #77
......
Ich habe das unbestimmte Gefühl, dass wir uns in einer Art von "roll-back"-Phase befinden: Die Welt wird immer komplizierter, die Zusammenhänge immer komplexer und undurchschaubarer, die Welt dreht sich immer schneller. Und es gibt wohl eine nicht geringe Anzahl von Menschen, die sich von dieser Zentrifugalkraft an den Rand gedrängt fühlen. Das scheint nicht nur für Deutschland oder Europa zu gelten, sondern weltweit.
.......
Schottland hätte mit seinen (lt. Wikipedia) rund 5,3 Mio. Einwohnern eine vergleichbare Größe zu Finnland oder Dänemark (5,4 Mio. bzw. 5,6 Mio, gleiche Quelle) und hätte damit zu den kleineren, nicht aber den Kleinstaaten in Europa gezählt.


Bitte entschuldige, daß ich Deinen Beitrag "eingedampft" habe.
Die Welt wird nicht komplizierter, sondern die Welt wird immer mehr gegeneinander ausgespielt.
Der Kriegsverbrecher Bush teilte in seiner ehrlichen Naivität die Welt auf in "Willige" und "Unwillige".
Und genau darum geht es!

Ein homogenes Volk ist sehr schwer beeinflußbar, da es sich seiner Kraft, seines Gemeinswesens und seiner Interessen sehr bewußt ist.
Ein inhomogenes und am besten "mulitkulturelles" Gefüge, ist sehr leicht gegeneinander aus zu spielen.
Man sucht sich wechselnde "Partner" in dem Gefüge und findet unter denen auch immer willigen moralischen Bodensatz, der sich nicht den eigenen Menschen, sondern den Interessen der real Herrschenden zugehörig fühlt.

Die Linken nennen es anonym "Kapital" oder ähnlich. Aber man muß es entanonymisieren.
Das gelingt aber nur, wenn man die Sinne der Menschen frei macht von dem Müll mit dem sie von den Nutznießern dieser Verhältnisse "zugemüllt" werden.
Dazu braucht man die Buchstaben, um zu den (wie Du es sinngemäß schreibst) irritierten; ich würde eher sagen bewußt verwirrten; Menschen zu gelangen.
Der Großteil der Menschen heute denkt die Welt ist rechteckig und wird in Zoll pro Diagonale gemessen!
Diese "Welt" ist aber extra für diese Menschen verbogen, verlogen und desinformativ hergerichtet worden.

Nur wenn Du einem Menschen sagst: Die Welt ist so, wie du sie durch deine von uns hergestellte Scheuklappensichtfenster siehst. und er keine anderen Aussichten hat, dann wird er Dir zwangsweise glauben. Denn nicht alle sind es gewohnt, eigenständig zu denken, denn gerade DAS macht einen unsicheren Menschen oftmals noch unsicherer, da er dafür keine "offizielle Bestätigung" erhält.

Also ist es das Wichtigste in der heutigen Zeit, den Menschen die Buchstaben wieder zurück zu geben. Sie gehören IHNEN und nicht den Konstrukteuren der heutigen Lügengesellschaft ala Potjemkin.

Und dazu sind anonyme Gesellschaftkonglomerate leider absolut ungeeignet. Die Völker untereinander kommen OHNE diese weltweiten Destruktoren absolut wunderbar miteinander zurecht. Man muß sich diese Läuse nur aus dem Pelz schütteln.

Schöne Grüße,
Eckhard


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#84

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 11:45
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Barbara!

Zitat von Barbara im Beitrag #81
Meine Posts sind nicht als Argument gegen Abstimmung grundsätzlich zu verstehen, diese sind ein demokratisches und legitimes Mittel in der Meinungsbildung und ich finde klasse, wie die Schotten das durchgezogen haben.

Das erinenrt mich doch sehr an die Berichte über die Wahlen die dann nicht so liefen wie vorherbestimmt. Grundsätzlich "gut", aber im speziellen verwerflich, wenn es nicht so läuft wie gewollt.
Die bigotte Frau Roth sagte dazu ja mal: Demokratie kann ja auch mal schief gehen!

Solch ein selektives "Demokratieverständnis" halte ich für mehr als bedenklich.

Schöne Grüße,
Eckhard


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#85

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 11:54
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Harzwanderer!

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #80
Ich finde es gut, dass es solche Abstimmungen gibt. Viel besser als die Ost-Methode des Einmarschierens und Drohens und Besetzens.

Diese von Dir postulierte "Ost" Methode, ist von den USA-NATO Strategen fast zur Perfektion entwickelt worden. Russland respektive die SU haben es in Afghanistan mal stümperhaft versucht. Und ....
Die USA-NATO und ihre Hiwis waren zwar effektiv nicht viel besser, haben aber durch den Besitz der Informationsstrukturen das entstandene Chaos als "demokratisch legitimiert" verkaufen können.
Und solche Kriegshetzer wie der Mann der den Spruch von: Deutschland wird am Hindukusch verteidigt. von sich gab, setzen auch heute noch die Interessen des eigenen Volkes willig und mit hoher krimineller Energie aufs Spiel.
Genug Claqueure haben sie dafür leider immer wieder!

Schöne Grüße,
Eckhard


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#86

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 11:59
von Barbara (gelöscht)
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Dann wollen wir das mal wieder ein wenig auseinanderziehen mit dem "Demokratieverständnis" Eckhart :-)


Die Schotten sowie das Parlament GB haben sich als wahre Demokraten erwiesen in dem sie den parlamentarischen und gesetzestreuen Weg eines Abstimmungsprozederes beschritten und durchführten, ein Prozess der nicht erst vorgestern begann, wie wir wissen.

Egal wie das Referendum ausgegangen wäre, wären weitere demokratisch legitimierte Maßnahmen erfolgt, unabhängig davon, wem dies gefallen oder nicht gefallen hätte - die Schotten hätten entschieden - wahrhafte Demokraten!

Meine Beiträge weiter oben beziehen sich inhaltlich-qualitativ auf die Gründe dafür, aus denen das demokratische Mittel "Referendum" angestoßen wurde, auch das ist legitim, denn wir haben Meinungsfreiheit. Offenbar teilen einige Schotten meine Meinung, wenn ich mir die entsprechende Presse durchlese.

Also - alles gut mit der Demokratie :-)


Dass du nun der Frau Roth so ganz nebenbei einen verpassen musst, halte ich- unter uns - für einen nicht so ganz eleganten Gesprächsstil, denn ihre Person ist ebenfalls einer differenzierten Betrachtung wert :-)


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#87

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 14:49
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Barbara im Beitrag #79
Die National-Scottish-Party, deren Vorsitzender jetzt erstmal beleidigt zurück getreten ist. Aha jetzt werden die national verwirrten Schäfchen erstmal wieder allein gelassen, so stele ich mir einen verantwortungsvollen Politiker vor. (< das ist jetzt sehr polemisch und gemein von mir :-)

Ist es Man kann es so sehen, dass Salmond jetzt die beleidigte Leberwurst spielt und sich schmollend zurückzieht. Man kann es aber auch anders sehen: Er hat mit Leidenschaft und großem Engagement für seine Idee gekämpft - und ist gescheitert. Ich wünschte mir, es gäbe mehrere Politiiker dieser Art, die nach einer relativ deutlichen Niederlage die persönliche Konsequenz daraus ziehen und zurücktreten. Und nicht mit Gewalt an der Macht bleiben wollen.
Zitat von Barbara im Beitrag #79
Aber meine Aussage: im Prinzip geht es oft auf Staatlicher Ebene darum, sich die Filetstückchen aus der EU rauszuschneiden und ansonsten rum zu kokettieren, ich finde das sehr befremdlich, im Bezug auf das Thema auch:

Es ehrt Dich, dass Du den Gemeinnutz über den Eigennutz stellst. Zumal der Eigennutz z.B. Deutschlands so gering nicht sein dürfte: Alle Aussagen (na gut, die des Herrn Lucke mal ausgenommen) kompetenter Wirtschaftswissenschaftler betonen immer wieder, dass Deutschland als stärkste Wirtschaftsnation vom Euro und dem gemeinsamen Markt am Meisten profitiert. Problematisch dabei ist nur, dass sich dieses Ergebnis nicht in einer griffigen Zahl darstellen lässt, im Gegensatz zu den Zahlungen, die Berlin nach Brüssel abführt. Wobei auch diese Aussagen nur bedingt richtig sind: Korrekt ist, dass Deutschland der größte Nettozahler der EU-Staaten ist, gemessen an der absoluten Zahl. Korrekt ist aber auch, dass wir pro Kopf der Bevölkerung "nur" auf Platz 4 liegen, hinter Schweden, Dänemark und Luxemburg und nur knapp vor den Niederlanden. Und auch, was den Anteil am BIP angeht, belegen wir den letzten Platz auf dem Treppchen.

Aber solche "Feinheiten" werden in den Zeiten, in denen populistische Kraftmeierei um sich greift, gerne unterschlagen.

Dennoch bleibe ich dabei: Je weiter (auch räumlich gesehen) die Zentren der Entscheidung entfernt sind, um so weniger fühlen sich die Menschen mit ihren persönlichen und überwiegend lokalen oder regionalen Problemen ausreichend vertreten: Einem Bewohner von Herne-Wanne-Eickel wird nicht viel Verständnis dafür haben, wenn die EU millionenschwere Infrastrukturmaßnahmen in Griechenland fördert, wenn die Straßen in seinem "Veedel" mit Schlaglöchern übersäht sind.
Zitat von Barbara im Beitrag #79
Auch geht es doch überhaupt nicht darum, dass nationale, lokale, kommunale etc. Autonomien komplett ausgehebelt werden sollen - die EU besteht doch aus den Abgesandten der ihr angehörigen Staaten und ist keine Delegation die vom Mond gekommem ist.

Nein, das nicht. Aber die Entscheidungsprozesse sind für viele völlig intransparent und die Ergebnisse ("Regulierungswut der EU-Bürokraten") für das Image der EU eine mittlere Katastrophe. Hinzu kommt, dass auch die Entscheidungen der Mandatsträger nicht so ganz frei von nationalen Interessen sind. Forderungen nach MEHR stellen sehr viele bis alle, die Frage nach dem WOHER habe ich aber noch nie gehört.

Ich bleibe dabei: Der J.F. Kennedy zugeschriebene Satz "Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt" gilt bestenfalls für eine Minderheit. Auch dann oder besonders dann, wenn "Land" durch "EU" ersetzt wird.


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#88

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 19:18
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #75
Die Schotten waren ganz klever. Erst mit abspaltung drohen, um gegen politische und soziale Zugeständnisse nachzugeben.
Das sollten wir in den östlichen Bundesländern zum Vorbild nehmen. Die sog. "deutsche Einheit" ist auf Grund von Formfehlern bei Anwendung von Art. 23 GG ungültig. Somit besteht die DDR (wenn auch seit dem 03.10.1990 widerrechtlich vonder BRD besetzt) fort. Mit entfall der "alliierten Vorbehaltsrechte" und dem Volksentscheid über die Berliner Verfassung ist ganz Berlin Bestandteil der DDR. Nun sollten wir per Volksentscheid regeln:
- entweder die DDR wird wieder unabhängig und verklagt die BRD für die Treuhand-Machenschaften auf Schadenersatz (Wiederaufbau von Industrie usw.)
- oder es erfolgt durch Anwendung von Art. 146 GG die Schaffung eines einheitlichen deutschen Staates, wobei die Bürger der DDR für Diskriminierung durch den sog. "Einigungsvertrag" und die Treuhand-Machenschaften entschädigt werden (Lohn-, Gehalts- und Rentennachzahlungen, Berliner bekommen rückwirkend die Berlin-Zulage nachgezahlt).

Wenn mann sowas liest dann müssen sich die Admin nicht wundern wenn manche User wie ich nicht mehr so oft da sind. SCHÖNES WOCHENENDE!!!!!!



Ostlandritter und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#89

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 19:43
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #75
Die Schotten waren ganz klever. Erst mit abspaltung drohen, um gegen politische und soziale Zugeständnisse nachzugeben.
Das sollten wir in den östlichen Bundesländern zum Vorbild nehmen. Die sog. "deutsche Einheit" ist auf Grund von Formfehlern bei Anwendung von Art. 23 GG ungültig. Somit besteht die DDR (wenn auch seit dem 03.10.1990 widerrechtlich vonder BRD besetzt) fort. Mit entfall der "alliierten Vorbehaltsrechte" und dem Volksentscheid über die Berliner Verfassung ist ganz Berlin Bestandteil der DDR. Nun sollten wir per Volksentscheid regeln:
- entweder die DDR wird wieder unabhängig und verklagt die BRD für die Treuhand-Machenschaften auf Schadenersatz (Wiederaufbau von Industrie usw.)
- oder es erfolgt durch Anwendung von Art. 146 GG die Schaffung eines einheitlichen deutschen Staates, wobei die Bürger der DDR für Diskriminierung durch den sog. "Einigungsvertrag" und die Treuhand-Machenschaften entschädigt werden (Lohn-, Gehalts- und Rentennachzahlungen, Berliner bekommen rückwirkend die Berlin-Zulage nachgezahlt).


@StabsfeldKoenig

Genosse Stabsfeld ,- warst Du beim Schreiben dieses Beitrages wirklich nüchtern ?


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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zuletzt bearbeitet 20.09.2014 19:45 | nach oben springen

#90

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 19:55
von Gelöschtes Mitglied
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Mein lieber Mann, was man so schreibt hier! Da kann er sich doch gleich mit dem zusammen tun, der das Deutsche Reich als noch vorhandene meint! Wegen kein Friedensvertrag oder so! Die würden gut zusammen passen! Was es alles so für Leute gibt? Ich dachte schon ich bin etwas, wie auch immer, aber da bin ich richtig froh!! Mann oh Mann!
Grüsse steffen52


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#91

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 19:58
von Gelöschtes Mitglied
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Es müsste doch möglich sein für die Genossen, welche sich so sehr nach der DDR sehnen, eine kleine Region zur Verfügung zu stellen. VEB und LPG würden die Versorgung mit Konsumgütern und Nahrungsmitteln übernehmen. Die brauchten dann bestimmt keine Grenzanlagen zu errichten, weil die dann nicht viele besuchen würden. Dann würde bestimmt das Gejammer nach der guten alten Zeit aufhören.

Der Hesselfuchs


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#92

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 20:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Merlini im Beitrag #91
Es müsste doch möglich sein für die Genossen, welche sich so sehr nach der DDR sehnen, eine kleine Region zur Verfügung zu stellen. VEB und LPG würden die Versorgung mit Konsumgütern und Nahrungsmitteln übernehmen. Die brauchten dann bestimmt keine Grenzanlagen zu errichten, weil die dann nicht viele besuchen würden. Dann würde bestimmt das Gejammer nach der guten alten Zeit aufhören.

Der Hesselfuchs



Doch einen Grenzzaun brauchen die gewissen Leute, das sie ja nicht mehr raus kommen! Genau so wie damals!
Grüsse steffen52


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#93

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 20:05
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Es ist total offtopic, aber die Frage hat mich seinerzeit auch beschäftigt. Der seinerzeitige GG Artikel lautete:
Artikel 23. [1] Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. [2] In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen
Das heisst, die zuständigen Organe (Landtag, Abgeordnetenhaus oder das Volk) jedes einzelnen ostdeutschen Landes und Ostberlins hätten sich entscheiden müssen, der Bundesrepublik beizutreten, oder auch nicht: Das Risiko war, dass besonders rote Länder und Ostberlin den Beitritt verworfen hätten. Deshalb hat der Bundestag der BRD mit Wirkung vom 29. September 1990 einfach den Art 23 aufgehoben und so den Weg zum Beitritt der DDR als Ganzes per 03. Oktober 1990 möglich gemacht. Sehr elegant, aber vielleicht nicht ganz koscher??
Theo


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#94

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 20:08
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #93
Es ist total offtopic, aber die Frage hat mich seinerzeit auch beschäftigt. Der seinerzeitige GG Artikel lautete:
Artikel 23. [1] Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. [2] In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen
Das heisst, die zuständigen Organe (Landtag, Abgeordnetenhaus oder das Volk) jedes einzelnen ostdeutschen Landes und Ostberlins hätten sich entscheiden müssen, der Bundesrepublik beizutreten, oder auch nicht: Das Risiko war, dass besonders rote Länder und Ostberlin den Beitritt verworfen hätten. Deshalb hat der Bundestag der BRD mit Wirkung vom 29. September 1990 einfach den Art 23 aufgehoben und so den Weg zum Beitritt der DDR als Ganzes per 03. Oktober 1990 möglich gemacht. Sehr elegant, aber vielleicht nicht ganz koscher??
Theo


Die deutsche Geschichte ist seit 1914 nicht mehr ganz koscher ,- da kommt es auf die Geschmeidigkeit des Bundestages auch nicht mehr an...


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 20:11
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #93
Es ist total offtopic, aber die Frage hat mich seinerzeit auch beschäftigt. Der seinerzeitige GG Artikel lautete:
Artikel 23. [1] Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. [2] In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen
Das heisst, die zuständigen Organe (Landtag, Abgeordnetenhaus oder das Volk) jedes einzelnen ostdeutschen Landes und Ostberlins hätten sich entscheiden müssen, der Bundesrepublik beizutreten, oder auch nicht: Das Risiko war, dass besonders rote Länder und Ostberlin den Beitritt verworfen hätten. Deshalb hat der Bundestag der BRD mit Wirkung vom 29. September 1990 einfach den Art 23 aufgehoben und so den Weg zum Beitritt der DDR als Ganzes per 03. Oktober 1990 möglich gemacht. Sehr elegant, aber vielleicht nicht ganz koscher??
Theo

Was für Rote Länder Theo? Wenn ich mich Recht erinnere waren von denn 5 neuen Ländern 4 in CDU Hand.



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#96

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 20:21
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #85
Hallo Harzwanderer!

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #80
Ich finde es gut, dass es solche Abstimmungen gibt. Viel besser als die Ost-Methode des Einmarschierens und Drohens und Besetzens.

Diese von Dir postulierte "Ost" Methode, ist von den USA-NATO Strategen fast zur Perfektion entwickelt worden. Russland respektive die SU haben es in Afghanistan mal stümperhaft versucht. Und ....
Die USA-NATO und ihre Hiwis waren zwar effektiv nicht viel besser, haben aber durch den Besitz der Informationsstrukturen das entstandene Chaos als "demokratisch legitimiert" verkaufen können.
Und solche Kriegshetzer wie der Mann der den Spruch von: Deutschland wird am Hindukusch verteidigt. von sich gab, setzen auch heute noch die Interessen des eigenen Volkes willig und mit hoher krimineller Energie aufs Spiel.
Genug Claqueure haben sie dafür leider immer wieder!

Schöne Grüße,
Eckhard


Vor lauter Hass ,ist dir schon garnicht mehr bewusst was du für einen Müll schreibst.
Demokratie hasser aller Länder vereinigt Euch !
Es kommt nur hyper rethorisches geschwafel ohne ernsthaften Inhalt.
Nun findest du eine demokratische Wahl,als etwas derart bösartig Imperialistisch.
Jeder Psycho Analytiker hätte seine wahre Freude daran.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#97

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 20:30
von Hapedi | 1.870 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #75
Die Schotten waren ganz klever. Erst mit abspaltung drohen, um gegen politische und soziale Zugeständnisse nachzugeben.
Das sollten wir in den östlichen Bundesländern zum Vorbild nehmen. Die sog. "deutsche Einheit" ist auf Grund von Formfehlern bei Anwendung von Art. 23 GG ungültig. Somit besteht die DDR (wenn auch seit dem 03.10.1990 widerrechtlich vonder BRD besetzt) fort. Mit entfall der "alliierten Vorbehaltsrechte" und dem Volksentscheid über die Berliner Verfassung ist ganz Berlin Bestandteil der DDR. Nun sollten wir per Volksentscheid regeln:
- entweder die DDR wird wieder unabhängig und verklagt die BRD für die Treuhand-Machenschaften auf Schadenersatz (Wiederaufbau von Industrie usw.)
- oder es erfolgt durch Anwendung von Art. 146 GG die Schaffung eines einheitlichen deutschen Staates, wobei die Bürger der DDR für Diskriminierung durch den sog. "Einigungsvertrag" und die Treuhand-Machenschaften entschädigt werden (Lohn-, Gehalts- und Rentennachzahlungen, Berliner bekommen rückwirkend die Berlin-Zulage nachgezahlt).




Es gab im Forum schon einiges zu lesen , wo mir beim Kopfschütteln bald die Rübe runtergefallen ist . Aber das hier übertrifft doch alles . Unter was für Einflüssen schreibt dieser User denn so was . Ich wäre durchaus dafür das man für so einen Mist auch eine Verwarnung erhalten könnte

gruß Hapedi



glasi, grenzgänger81 und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#98

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 20:33
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Hapedi im Beitrag #97
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #75
Die Schotten waren ganz klever. Erst mit abspaltung drohen, um gegen politische und soziale Zugeständnisse nachzugeben.
Das sollten wir in den östlichen Bundesländern zum Vorbild nehmen. Die sog. "deutsche Einheit" ist auf Grund von Formfehlern bei Anwendung von Art. 23 GG ungültig. Somit besteht die DDR (wenn auch seit dem 03.10.1990 widerrechtlich vonder BRD besetzt) fort. Mit entfall der "alliierten Vorbehaltsrechte" und dem Volksentscheid über die Berliner Verfassung ist ganz Berlin Bestandteil der DDR. Nun sollten wir per Volksentscheid regeln:
- entweder die DDR wird wieder unabhängig und verklagt die BRD für die Treuhand-Machenschaften auf Schadenersatz (Wiederaufbau von Industrie usw.)
- oder es erfolgt durch Anwendung von Art. 146 GG die Schaffung eines einheitlichen deutschen Staates, wobei die Bürger der DDR für Diskriminierung durch den sog. "Einigungsvertrag" und die Treuhand-Machenschaften entschädigt werden (Lohn-, Gehalts- und Rentennachzahlungen, Berliner bekommen rückwirkend die Berlin-Zulage nachgezahlt).




Es gab im Forum schon einiges zu lesen , wo mir beim Kopfschütteln bald die Rübe runtergefallen ist . Aber das hier übertrifft doch alles . Unter was für Einflüssen schreibt dieser User denn so was . Ich wäre durchaus dafür das man für so einen Mist auch eine Verwarnung erhalten könnte

gruß Hapedi


Da hat du Recht. Aber das müssen die Admin entscheiden!!!!! Im Fußball bekommt man für das fordern einer gelben Karte selber eine.



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#99

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 20:41
von HG19801 | 1.613 Beiträge

So, das war wohl nichts mit der Unabhängigkeit eines eben über selbige gespaltenen Volkes.
Ich denke, der Riss durch die Bevölkerung wird fortbestehen und es könnte nicht das letzte Referendum zur Loslösung von Großbritannien gewesen sein – womöglich, wenn die nächste Generation herangewachsen ist oder für die Schotten äußerst unpopuläre Entscheidungen seitens der Zentralregierung in London getroffen werden.
Zumindest hat das stolze Volk mit Dudelsack & Schottenröckchen frei über seine Unabhängigkeit abstimmen dürfen – ein Achtungszeichen in der Geschichte der Britischen Inseln.
Aber nun bleibt alles beim seit über drei Jahrhunderten geltenden formalen Alten. Ein 55% gegen 45 %-Votum für den Verbleib in der Union ist zwar kein überwältigendes aber dennoch deutliches Ergebnis.
Woran hat es wohl gelegen, wo sich die Schotten doch als sehr stolze eigene Nation verstehen?
Trotz mancher auch blutigen Sträuße, die über weit mehr als dreihundert Jahren zwischen England als Kernbestandteil des heutigen Großbritanniens und Schottland ausgefochten wurden, haben sich beide Bevölkerungen offenbar dahingehend zusammengerauft, dass sich die Schotten zwar immer noch als Schotten aber daneben mehrheitlich in erster Linie als Briten betrachten.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#100

RE: Volksabtimmung Schottland

in Themen vom Tage 20.09.2014 20:45
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Hapedi im Beitrag #97
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #75
Die Schotten waren ganz klever. Erst mit abspaltung drohen, um gegen politische und soziale Zugeständnisse nachzugeben.
Das sollten wir in den östlichen Bundesländern zum Vorbild nehmen. Die sog. "deutsche Einheit" ist auf Grund von Formfehlern bei Anwendung von Art. 23 GG ungültig. Somit besteht die DDR (wenn auch seit dem 03.10.1990 widerrechtlich vonder BRD besetzt) fort. Mit entfall der "alliierten Vorbehaltsrechte" und dem Volksentscheid über die Berliner Verfassung ist ganz Berlin Bestandteil der DDR. Nun sollten wir per Volksentscheid regeln:
- entweder die DDR wird wieder unabhängig und verklagt die BRD für die Treuhand-Machenschaften auf Schadenersatz (Wiederaufbau von Industrie usw.)
- oder es erfolgt durch Anwendung von Art. 146 GG die Schaffung eines einheitlichen deutschen Staates, wobei die Bürger der DDR für Diskriminierung durch den sog. "Einigungsvertrag" und die Treuhand-Machenschaften entschädigt werden (Lohn-, Gehalts- und Rentennachzahlungen, Berliner bekommen rückwirkend die Berlin-Zulage nachgezahlt).




Es gab im Forum schon einiges zu lesen , wo mir beim Kopfschütteln bald die Rübe runtergefallen ist . Aber das hier übertrifft doch alles . Unter was für Einflüssen schreibt dieser User denn so was . Ich wäre durchaus dafür das man für so einen Mist auch eine Verwarnung erhalten könnte

gruß Hapedi



Unter dem Einfluss von " Metaxa " stand er jedenfalls nicht !

Denn dieses Zeuch macht klug und schön...


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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