#181

RE: F. Streletz - Die Handlungen der militärischen Führung im Herbst 1989

in Das Ende der DDR 13.09.2014 19:50
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #133


Für mich persönlich ist immer noch das große "Geheimnis" die SED, in deren Spannungsfeld sich nicht zuletzt auch die NVA besonders in den Jahren 1985 bis 1989 bewegte.

LG von der Moskwitschka


Ich setze mal meine Gedanken von gestern fort, um deutlich zu machen woauf ich hinaus will und zitiere mich mal aus einem anderen thread Wären Schüsse gefallen? wieder mal selbst:

Zitat von Moskwitschka im Beitrag RE: Wären Schüsse gefallen?
Im Herbst/Winter 1989/90 überschlugen sich fast die Ereignisse. Manches habe ich vergessen, anderes hat sich tief eingeprägt. So z.B. eine Demo von Wehrdienstleistenden über die auch im DDR - Fernsehen berichtet wurde. Das muss noch vor dem Jahreswechsel gewesen sein. Ich habe mal kurz in verschiedenen Archiven gesucht, aber auf die schnelle nichts gefunden.

Dafür aber einen interessanten Artikel in der Berliner Zeitung vom 15.12.1989, der mich damals schon beeindruckt hat.

Nachdenken über die zu erneuernde Armee

Friedensforscher- Ansichten zur Militärreform der DDR BZ-Gespräch mit Dr. sc. WOLFGANG SCHWARZ, IPW

Frledenaforscher der Humboldt- Universität, der Militärakademie „Friedrich Enteis ". der Militärpolitischen Hochschule „WilhelmWilhelm Pleck" und des Institute für Internationale Politik und Wirtschaft der DDR (IPW) veröffentlichten kürzlich ihre Vorstellungen über eine Militarreform in der DDR. Zu dieser Wissenschaft- lergruppe gehört auch Dr. sc. Wolfgan« Schwarz, IPW, mit dem wir das folgende Gesprach führten.

BZ: Die Nationale Volksarmee als ein festgefügtes Machtinstrument der SED und des Staates. erhaben über Kritik — so war es doch?

Dr. Schwarz: Das ist., vorbei. "Die Armee ist Gegenstand des gesellschaftlichen Dialogs, und jsie „beteiligt sich aktiv daran, Nf^ür- lich steht sie nicht in ihrer Existenz zur Disposition, was ernsthaft auch niemand zu begründen vermag. Im Kern geht es darum, die Furiktion der NVA. ihre Stellung in der Gesellschaft und ihre innere Verfaßtheit neu zu bestimmen.

Grundsätzliches für die Verfassung

BZ: worauf kommt es dabei an?

Dr. Schwan: Die Armee des Volkes darf eben nicht an eine einzige Partei und Weltanschauung gebunden sein. Das muß in der Verfassung verankert werden. Aufgabe der Armee ist es, einen Beitrag zur äußeren Sicherheit des Landes und zur Friedensbewahrung in Europa zu leisten. Angesichts sich gegenüberstehender Militäublöcke ist das nur im Rahmen des Warschauer Vertrages möglich. Es liegen übrigens Ansatzpunkte für die öffentliche Diskussion eines Entwurfes der Militärdoktrin der DDR vor. den die Volkskammer zu beschließen hätte.

BZ: Wie argumentieren 9ie und Ihre Kollegen?

Dr. Schwan: Statt gegenseitiger Abschreckung zwischen Ost und West gemeinsame Sicherheit durch Abrüstungsschritte und andere vertrauensfördernde Maßnahmen sowie durch Beteiligung an systemübergreifenden Sicherheitsstrukturen (NATO — Warschauer Pakt). Militärische Provokationen müssen gegebenenfalls ohne Gefahr eines Kriegsausbruches zurückgewiesen werden, und im militärischen .Konfliktfall ist dergestalt defensiv zu reagieren, daß SpielraumSpielraum für eine politische Konfliktüberwindunc besteht. Entscheidend dafür ist eine realistische Bedrohungsanalyse ohne ideologisierende Betrachtungsweise.

Alle Parteien haben Zugang

BZ: Wem soll die Armee unterstellt sein?

Dr. Schwan: Ausschließlich der Volkskammer und den von ihr zu bildenden Organen, vor allemvor allem der Regierung. Dies schließt dann ein, daß die demokratischen Parteien und Bewegungen des Landes gleichberechtigt Zugang zur politischen Betätigung unter den Armeeangehörigen erhalten, was nicht bedeutet, das Recht zu haben, in die dienstliche Tätigkeit der NVA einzugreifen.

BZ: Wie könnte das praktisch aussehen?

Dr. Schwarz: Wir haben zum Beispiel vorgeschlagen, eine ständige Instanz der Volkskammer einzurichten, die Zustand und Geist der Streitkräfte beurteilt und an die sich Armeeangehörige und Bürger direkt mit Eingaben, Beschwerden, Vorschlägen wenden können. Innerhalb der Armee regen wir Interessenvertretungen wie Soldatenräte oder Vertrauensleute an, einen Verband der Berufssoldaten bzw. Reservisten u. ä. Wir sind für freie politische und religiöse Betätigung während des aktiven Dienstverhältnisses und möchten die persönliche Meinungsäußerung von Armeeangehörigen in der Öffentlichkeit und . in Medien garantiert sehen.. Auch das: Allen Armeeangehörigen soll erlaubt sein, in der Freizeit Zi- vilkleidung/zu tragen,

BZ: Wie «teilen Sie sich zum Wehrdienst?

Dr. Schwan: Wir sind für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht als demokratische Form militärischer Friedenssicherung. Im Falle weiterer Abrüstungvereinbarungen zwischen Ost und West halten wir eine Verkürzung der Wehrdienstzeit auf 12 Monate für zweckmäßig. Zugleich sind wir für die Einführung eines zivilen Wehrersatzdienstes unter Berücksichtigung sozialer und wirtschaftlicher Erfordernisse, was verfassungsrechtlich abgesichert sein muß.

Offiziersberuf nicht gleich Lebensberuf

BZ: Wird es nicht auch künftig den Soldatenberuf geben?

Dr. Schwan: Natürlich, doch militärische Laufbahnen und Führungsfunktionen müssen für jeden interessierten und geeigneten Bürger, unabhängig von Parteizugehörigkeit und Weltanschauung, zugänglich sein. Der Offiziersberuf sollte nicht gleichbedeutend mit Lebensberuf sein. Die Offiziersausbildung muß künftig eine qualifizierte und sozial gesicherte Rückkehr in das zivile Berufsleben ermöglichen.

BZ: Wie könnte Ihrer Meinung nach die wohl unverzichtbare politische Erziehung vor steh gehen?

Dr. Schwan: Für die politische Bildung und Erziehung in den Streitkräften werden neue parteiunabhängige Organe benötigt, deren Tätigkeit ebenfalls von der Volkskammer und nachgeordne- ten Volksvertretungen inhaltlich zu bestimmen und zu kontrollieren ist. An dieser Stelle noch ein ergänzender Vorschlag: Wir sind für eine schlichte und praktische Uniform und für die Abschaffung von Zierat. Dem demokratischen Geist unserer Zeit entsprechend sind wir auch für eine Entrumpe- lung des militärischen Zeremoniells, einschließlich des Verzichts auf Ehrenparaden.

Arbeit nach echten Leistungskriterien

BZ AH das sind bemerkenswerte Anregungen. Haben Sie auch zu den Kosten, zur Ökonomie der Armee Vorschläge?

Dr. Schwan: Erforderlich und möglich ist eine betriebswirtschaftliche Durchdringung der Streitkräfte, d. h. nichts anderes als bei Struktur, Bewaffnung, Ausrüstung und Ausbildung der Armee konsequent das Kosten- Nutzen-Verhältnis zu beachten. Es muß in der Armee auch nach objektiven Leistungskriterien gearbeitet, entlohnt, befördert und ausgezeichnet werden. Anmerkung: Der Einsatz von Armeeangehörigen in der Volkswirtschaft kann keine Dauerlösung sein. Von Ausnahmen in Katastrophenfällen abgesehen muß das von der Volkskammer genehmigt werden.

BZ Ist die Armee hierzulande nicht ein Großgrundbesitzer?

Dr. Schwan: Wir haben vorgeschlagen, die militärischen Übungs- und Sperrgebiete stark zu reduzieren. Sachkenner wissen, daß dies möglich ist. Schließlich muß man auch die ökologischen Belastungen durch militärische Aktivitäten vermindern. Warum zum Beispiel sollte die DDR nicht die Initiative ergreifen, die einen vollständigen Verzicht auf militärische Tiefflüge über dem Gebiet der beiden deutschen Staaten vorschlägt? Zur weiteren wissenschaftlichen Aufarbeitung all dieser Fragen bedarf es unbedingt der raschen Offenlegune aller relevanten Daten in der DDR.

Das Gesprach führte Klaus Degen


http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/...=Wehrdienstzeit|Verk%C3%BCrzung|1989

Ich war damals sehr erstaunt wie weit die Gedanken schon gediehen waren. Es muss ein längerer Prozess gewesen sein, der zu solchen Ergebnissen kommt. Nur hat man diese Gedanken vor dem Herbst 1989 wahrscheinlich nicht öffentlich äußern können.

LG von der Moskwitschka

Die Schreibfehler habe ich aus dem Dokument übernommen.


Für mich ist Herr Streletz ein Zeitzeuge, der vielleicht die Frage beantworeten kann, ob de o.g. Pläne für eine küftige NVA in enger Abstimmung mit der militärischen Führung entstanden sind oder nur "spinnerte" Ideen von Militärwissenschaftlern war. Oder war es damals ein Schnellschuss um die Gemüter zu beruhigen? Ich habe damals, 1989, solche Ausführungen ernst genommen.

Und ob Herr Streletz von "sogenannten Bürgerechtlern" spricht , sind für mich Nebenkriegsschauplätze. Auch Herr Mielke interessiert mich in diesem Zusammenhang nicht die Bohne. All das sind Wertungen und Bewertungen von menschlichen Haltungen, die kritikwürdig sind, aber vom Kern ablenken - wie dachte und handelte die militärische Führung im Herbst 1989. Und was ist dem in der NVA vorausgegangen. Und da fasse ich den Zeitraum etwas weiter - seit der Gorbatschow - Ära. Denn es verschob sich dort auch einiges im Warschaur Vertrag, denn der Truppenabzug der sowjetischen Streitkräfte begann schon weit vor dem Herbst 1989. Und das geschah bestimmt nicht auch auf Fingerschnipsen.

Also Fragen über Fragen von mir @Alfred .

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 13.09.2014 19:54 | nach oben springen

#182

RE: F. Streletz - Die Handlungen der militärischen Führung im Herbst 1989

in Das Ende der DDR 13.09.2014 19:57
von Alfred | 6.841 Beiträge

Hallo,

wie die Militärreform - oder wie man dies nennen mag - weiter ging, war ja mehr Sache von Admiral Hoffmann. Streletz schied auf eigenen Wunsch am 31.12.1989 aus der NVA aus. Die Gründe hat er ja im Beitrag mitgeteilt.


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#183

RE: F. Streletz - Die Handlungen der militärischen Führung im Herbst 1989

in Das Ende der DDR 13.09.2014 20:07
von Moskwitschka (gelöscht)
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Spätestes Ende Januar 1990 waren auch die Messen am Zentralen Runden Tisch gelesen.

Mich interssiert eher wie die Gedanken über eine Militärreform entstanden sind und was Herr Streletz darüber gedacht hat. Aber gut - Deine Antwort ist eindeutig @Alfred und die kann jetzt jeder für sich interpretieren. Was der eine oder andere hier wahrscheinlich auch tun wird.

Schade.

LG von der Moskwitschka


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#184

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 20:10
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Alfred im Beitrag #178
Steffen,

Du musst doch nur die entsprechenden Befehle die von Honecker und später von Krenz unterzeichnet worden lesen. Und diese Befehle wurden nun mal von Streletz in seiner Funktion als Militär / Sekretär des Nationalen Verteidigungsrates der DDR erarbeitet. Dies hat nicht mit Freundschaft zu tun, sondern dies sind Tatsachen.

@Alfred, leider weiß ich nicht ob wir fast gleich alt sind! Mein Alter kannst Du ja erlesen. Denke, das auch Du viele Jahre in de DDR gelebt hast und dies und jenes erlebt hast! Für uns Beide bestimmt aus verschiedenen Gesichtspunkten! Aber ich möchte Deinen Standpunkt über die DDR und was es so alles gab ob gut oder schlecht, nicht mies machen. Erlebt haben sie wir Beide und dies und jenes kennen gelernt! Auch ich habe gute, sowie schlechte Erfahrungen gemacht! Überwachung per IMs meiner Person und viele andere Dinge! Jeder von uns hat zu diesen Staat und den Chefs, die etwas zu sagen hatten, eine andere Meinung! Wen nicht die( oberen Genossen) wer sonst, hätte etwas tun können um etwas zu ändern oder wenigstens der ganz obere Riege einmal auf zuzeigen das in dieser DDR etwas nicht stimmt und wen sie alle so weiter machen, das Ende bald abzusehen ist. Denn so mit Scheuklappen sind auch ein Genosse Streletz und andere nicht rum gelaufen! Oder sind so abgehoben gewesen von dem einfachen DDR-Volk? Das musst Du eigentlich doch auch wissen, wo damals der Hase im Pfeffer lag.Oder? Aber keiner, von den Genossen in der Führungsebene, hat den Mund aufgemacht und wo die Kacke am dampfen war, sind sie die gewesen, die auf Freundlichkeit gegenüber den DDR-Kritiker standen. Das kann ich nicht glauben und weiß es auch aus Gesprächen(rein privat) von einigen Führungskräften der damaligen Zeit! Bitte, das Beste ist es, wir lassen es. Du bleibst bei Deiner Meinung und ich bei meiner! Aber man kann auch mal in sich gehen und mal nachdenken, was es gewesen ist, warum der sozialistische Staat(DDR) den Bach runder gegangen ist! Die einfachen DDR-Bürger sind bestimmt nicht daran Schuld gewesen! Die Obersozialisten, die geschaltet und gewaltet (regiert)haben, müssen sich den Schuh anziehen, wer nicht auf das Wort des eigenen Volkes hört,der bekommt seine Strafe! Sie können froh sein, das es so ablief, hätte auch für sie viel schlimmer kommen können, wen nicht die Genossen, in der unteren Region, so besonnen gehandelt hatten! Die oben hätten es gerne anders gehabt und bei einen Befehl, hätte auch Dein Freund Streletz nicht gezögert und die Pistole gezogen! Aber das ist meine Meinung und da wir eine sehr unterschiedliche Auffassung zu diesen Thema haben, möchte ich es hier mit beenden!
Grüsse steffen52


Hapedi, Ostlandritter und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#185

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 20:16
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #184
Zitat von Alfred im Beitrag #178
Steffen,

Du musst doch nur die entsprechenden Befehle die von Honecker und später von Krenz unterzeichnet worden lesen. Und diese Befehle wurden nun mal von Streletz in seiner Funktion als Militär / Sekretär des Nationalen Verteidigungsrates der DDR erarbeitet. Dies hat nicht mit Freundschaft zu tun, sondern dies sind Tatsachen.

@Alfred, leider weiß ich nicht ob wir fast gleich alt sind! Mein Alter kannst Du ja erlesen. Denke, das auch Du viele Jahre in de DDR gelebt hast und dies und jenes erlebt hast! Für uns Beide bestimmt aus verschiedenen Gesichtspunkten! Aber ich möchte Deinen Standpunkt über die DDR und was es so alles gab ob gut oder schlecht, nicht mies machen. Erlebt haben sie wir Beide und dies und jenes kennen gelernt! Auch ich habe gute, sowie schlechte Erfahrungen gemacht! Überwachung per IMs meiner Person und viele andere Dinge! Jeder von uns hat zu diesen Staat und den Chefs, die etwas zu sagen hatten, eine andere Meinung! Wen nicht die( oberen Genossen) wer sonst, hätte etwas tun können um etwas zu ändern oder wenigstens der ganz obere Riege einmal auf zuzeigen das in dieser DDR etwas nicht stimmt und wen sie alle so weiter machen, das Ende bald abzusehen ist. Denn so mit Scheuklappen sind auch ein Genosse Streletz und andere nicht rum gelaufen! Oder sind so abgehoben gewesen von dem einfachen DDR-Volk? Das musst Du eigentlich doch auch wissen, wo damals der Hase im Pfeffer lag.Oder? Aber keiner, von den Genossen in der Führungsebene, hat den Mund aufgemacht und wo die Kacke am dampfen war, sind sie die gewesen, die auf Freundlichkeit gegenüber den DDR-Kritiker standen. Das kann ich nicht glauben und weiß es auch aus Gesprächen(rein privat) von einigen Führungskräften der damaligen Zeit! Bitte, das Beste ist es, wir lassen es. Du bleibst bei Deiner Meinung und ich bei meiner! Aber man kann auch mal in sich gehen und mal nachdenken, was es gewesen ist, warum der sozialistische Staat(DDR) den Bach runder gegangen ist! Die einfachen DDR-Bürger sind bestimmt nicht daran Schuld gewesen! Die Obersozialisten, die geschaltet und gewaltet (regiert)haben, müssen sich den Schuh anziehen, wer nicht auf das Wort des eigenen Volkes hört,der bekommt seine Strafe! Sie können froh sein, das es so ablief, hätte auch für sie viel schlimmer kommen können, wen nicht die Genossen, in der unteren Region, so besonnen gehandelt hatten! Die oben hätten es gerne anders gehabt und bei einen Befehl, hätte auch Dein Freund Streletz nicht gezögert und die Pistole gezogen! Aber das ist meine Meinung und da wir eine sehr unterschiedliche Auffassung zu diesen Thema haben, möchte ich es hier mit beenden!
Grüsse steffen52


Steffen,

woher ist Dir denn bekannt, dass keiner den Mund auf gemacht hat ? Ich würde mir eine solche Einschätzung nicht zutrauen. Übrigens war Streletz mit dafür verantwortlich, dass keine "Pistolen gezogen" wurden.


zuletzt bearbeitet 13.09.2014 20:22 | nach oben springen

#186

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 20:32
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Alfred im Beitrag #185
Zitat von steffen52 im Beitrag #184
Zitat von Alfred im Beitrag #178
Steffen,

Du musst doch nur die entsprechenden Befehle die von Honecker und später von Krenz unterzeichnet worden lesen. Und diese Befehle wurden nun mal von Streletz in seiner Funktion als Militär / Sekretär des Nationalen Verteidigungsrates der DDR erarbeitet. Dies hat nicht mit Freundschaft zu tun, sondern dies sind Tatsachen.

@Alfred, leider weiß ich nicht ob wir fast gleich alt sind! Mein Alter kannst Du ja erlesen. Denke, das auch Du viele Jahre in de DDR gelebt hast und dies und jenes erlebt hast! Für uns Beide bestimmt aus verschiedenen Gesichtspunkten! Aber ich möchte Deinen Standpunkt über die DDR und was es so alles gab ob gut oder schlecht, nicht mies machen. Erlebt haben sie wir Beide und dies und jenes kennen gelernt! Auch ich habe gute, sowie schlechte Erfahrungen gemacht! Überwachung per IMs meiner Person und viele andere Dinge! Jeder von uns hat zu diesen Staat und den Chefs, die etwas zu sagen hatten, eine andere Meinung! Wen nicht die( oberen Genossen) wer sonst, hätte etwas tun können um etwas zu ändern oder wenigstens der ganz obere Riege einmal auf zuzeigen das in dieser DDR etwas nicht stimmt und wen sie alle so weiter machen, das Ende bald abzusehen ist. Denn so mit Scheuklappen sind auch ein Genosse Streletz und andere nicht rum gelaufen! Oder sind so abgehoben gewesen von dem einfachen DDR-Volk? Das musst Du eigentlich doch auch wissen, wo damals der Hase im Pfeffer lag.Oder? Aber keiner, von den Genossen in der Führungsebene, hat den Mund aufgemacht und wo die Kacke am dampfen war, sind sie die gewesen, die auf Freundlichkeit gegenüber den DDR-Kritiker standen. Das kann ich nicht glauben und weiß es auch aus Gesprächen(rein privat) von einigen Führungskräften der damaligen Zeit! Bitte, das Beste ist es, wir lassen es. Du bleibst bei Deiner Meinung und ich bei meiner! Aber man kann auch mal in sich gehen und mal nachdenken, was es gewesen ist, warum der sozialistische Staat(DDR) den Bach runder gegangen ist! Die einfachen DDR-Bürger sind bestimmt nicht daran Schuld gewesen! Die Obersozialisten, die geschaltet und gewaltet (regiert)haben, müssen sich den Schuh anziehen, wer nicht auf das Wort des eigenen Volkes hört,der bekommt seine Strafe! Sie können froh sein, das es so ablief, hätte auch für sie viel schlimmer kommen können, wen nicht die Genossen, in der unteren Region, so besonnen gehandelt hatten! Die oben hätten es gerne anders gehabt und bei einen Befehl, hätte auch Dein Freund Streletz nicht gezögert und die Pistole gezogen! Aber das ist meine Meinung und da wir eine sehr unterschiedliche Auffassung zu diesen Thema haben, möchte ich es hier mit beenden!
Grüsse steffen52


Steffen,

woher ist Dir denn bekannt, dass keiner den Mund auf gemacht hat ? Ich würde mir eine solche Einschätzung nicht zutrauen. Übrigens war Streletz mit dafür verantwortlich, dass keine "Pistolen gezogen" wurden.


@Alfred, schrieb doch, wir lassen es! Wünsche Dir was und bei einem anderen Thema gerne wieder! Den Deine Antworten sind leider ohne Antworten! Sondern nur mit gegen Fragen und das ist nicht mein Ding! Schade, das Du auch den Schwanz einziehst und nur mit gegen Fragen kommst! Ist kein ausgeglichenes schreiben, sondern nur rum eiern Deiner seits!
Grüsse steffen52


Hapedi, Zermatt und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#187

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 14.09.2014 04:56
von B208 | 1.327 Beiträge

Auf Entschluss von Egon Krenz sind am 13. Oktober gemeinsam mit ihm

- Generaloberst Mittig - 1. Stellvertreter des Minister für Staatssicherheit
- Generaloberst Wagner – Chef des Stabes des Ministeriums des Innern
- Wolfgang Herger – Leiter des Abteilung für Sicherheitsfragen und
- ich, Generaloberst Streletz

nach Leipzig geflogen, um mit der Bezirkseinsatzleitung eine ausführliche Beratung durchzuführen. Über drei Stunden haben wir beraten, wie auf die nächste Großdemonstration politisch reagiert werden soll und wie sich die Schutz – und Sicherheitsorgane verhalten sollten.
Die Hauptaufgabe bestand darin

- Keine Provokationen
- Keine Gewalt
- Keine Anwendung der Schusswaffe

zuzulassen.

Zu diesen drei Fragen gab es bei allen Teilnehmern an der Beratung eine einheitliche Auffassung.
Auf dem Rückflug von Leipzig nach Berlin habe ich den Befehl Nr. 9/89 des Vorsitzenden des NVR vorbereitet. Er wurde im Hause des Zentralkomitees nach Rücksprache mit Egon Krenz von seiner Sekretärin geschrieben.



Hmm , frage mich , warum einer der höchsten militärische Uniformträger der DDR bei dieser innenpolitischen Problemlage als " Berater " für eine politische Lösung mit nach Leipzig geflogen ist und mit welchen Mitteln sollten Provokationen , Gewalt und die Anwendung von Schusswaffen unterbunden werden ?

Warum ging Streletz und Genossen überhaupt von Provokationen , Gewalt und dem Mitführen von Schusswaffen aus ??

Die Teilnehmer der Demos haben doch bei den vorherigen Demos gezeigt , dass sie das Ablehnen und gewaltfrei ihre Rechte einfordern wollen .

Und warum arbeitete überhaupt ein Militär einen Befehl zur Bewältigung eines innenpolitischen Problems aus , welches nach eigenen Angaben , mit politischen Mitteln , gelöst werden sollte ???

Streletz wird es schon wissen .


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.09.2014 05:55 | nach oben springen

#188

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 14.09.2014 06:43
von damals wars | 12.125 Beiträge

wichtig ist doch das Ergebnis, eine friedliche Revolution. hätte auch anders ausgehen können, siehe Rumänien.
aber das will ja keiner hören, die Lügen über die Zeit ala Köhler sind dagegen wohlgelitten!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
Marder hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#189

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 14.09.2014 08:10
von Marder | 1.413 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #188
wichtig ist doch das Ergebnis, eine friedliche Revolution. hätte auch anders ausgehen können, siehe Rumänien.
aber das will ja keiner hören, die Lügen über die Zeit ala Köhler sind dagegen wohlgelitten!

Zunächst einmal sollte man froh sein, dass es zu keinen Einsatz von Schusswaffen gekommen ist.
Nach einiger Überlegung und nach Rücksprache mit dem von mir genannten Hptm. könnte man aber auch zu folgender Auffassung kommen.
- Die DDR hatte schon genug Probleme mit den Schüssen an der Grenze. Nicht umsonst sollte dies möglichst nicht publik werden. Der Einsatz von Truppen mit evtl. Toten unter beiden Seiten ( Bürgerkrieg?) wäre der diplomatische Tod für die DDR gewesen.
- Die russische Armee hätte vermutlich nicht eingegriffen. Damit noch weniger Rückhalt für die Regierenden.
- Zumindest der von mir genannte Hptm. war sich nicht sicher ob seine Unterstellten ihm im Falle des Falles gefolgt wären. Genau genommen hatte er genau davor Angst, dass sich in diesem Fall die Truppe gegen ihre Offiziere wendet. Wie soll ich einem Wehrpflichtigen klar machen, mit Waffengewalt gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen.
Dieses dürfte auch den hohen "Militärs" bekannt gewesen sein, und daher hat man das einzig richtige (vernünftige) gemacht. NVA Truppen, die schwer bewaffnet vor Leipzig standen wenn dann nur mit polizeilichen Mitteln einzusetzen. Dazu ist es aber auch Gott sei Dank nicht gekommen.
Mit freundlichen Grüßen Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
Pit 59, Hapedi und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#190

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 14.09.2014 08:45
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #187
Auf Entschluss von Egon Krenz sind am 13. Oktober gemeinsam mit ihm

- Generaloberst Mittig - 1. Stellvertreter des Minister für Staatssicherheit
- Generaloberst Wagner – Chef des Stabes des Ministeriums des Innern
- Wolfgang Herger – Leiter des Abteilung für Sicherheitsfragen und
- ich, Generaloberst Streletz

nach Leipzig geflogen, um mit der Bezirkseinsatzleitung eine ausführliche Beratung durchzuführen. Über drei Stunden haben wir beraten, wie auf die nächste Großdemonstration politisch reagiert werden soll und wie sich die Schutz – und Sicherheitsorgane verhalten sollten.
Die Hauptaufgabe bestand darin

- Keine Provokationen
- Keine Gewalt
- Keine Anwendung der Schusswaffe

zuzulassen.

Zu diesen drei Fragen gab es bei allen Teilnehmern an der Beratung eine einheitliche Auffassung.
Auf dem Rückflug von Leipzig nach Berlin habe ich den Befehl Nr. 9/89 des Vorsitzenden des NVR vorbereitet. Er wurde im Hause des Zentralkomitees nach Rücksprache mit Egon Krenz von seiner Sekretärin geschrieben.



Hmm , frage mich , warum einer der höchsten militärische Uniformträger der DDR bei dieser innenpolitischen Problemlage als " Berater " für eine politische Lösung mit nach Leipzig geflogen ist und mit welchen Mitteln sollten Provokationen , Gewalt und die Anwendung von Schusswaffen unterbunden werden ?

Warum ging Streletz und Genossen überhaupt von Provokationen , Gewalt und dem Mitführen von Schusswaffen aus ??

Die Teilnehmer der Demos haben doch bei den vorherigen Demos gezeigt , dass sie das Ablehnen und gewaltfrei ihre Rechte einfordern wollen .

Und warum arbeitete überhaupt ein Militär einen Befehl zur Bewältigung eines innenpolitischen Problems aus , welches nach eigenen Angaben , mit politischen Mitteln , gelöst werden sollte ???

Streletz wird es schon wissen .





Weil Streletz Sekretär des Nationalen Verteidigungsrates war.


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#191

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 14.09.2014 10:59
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #172
[...]Warum wurden dann am 09. Oktober 1989 [...] auf Schusswunden spezialisierte Ärzte zusammengezogen? [...]

Gibt es dafür eine Quelle?

Gruß
Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#192

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 14.09.2014 11:22
von Alfred | 6.841 Beiträge

Ari,

dass war damals "Buschfunk". Durch die verschiedensten Untersuchungsausschüsse die es 1989 /90 gab, konnte dies nicht belegt werden.


Ari@D187 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#193

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 14.09.2014 12:13
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #91
Bitte, schreibe aus der heutigen Sicht der Dinge! Dabei will er doch als der gute General dastehen ! Immer schön sich ins reine bringen, schrieb schon mal, das haben die von 1945( Generäle) auch so getan, keiner hatte Schuld, bin nur Befehlsempfänger gewesen! Wen der Befehl erhalten hätte! Was hätte er getan! Ich lasse es im Raum stehen, sonst kommen bloß wieder Fragen, wo man denken muss, es fragen Schulkinder!
Grüsse steffen52

Genau das beschreibt Streletz doch auch so in den weiter vorne im Thema eingestellten Betrachtungen.

Gruß
Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#194

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 14.09.2014 12:51
von Gelöschtes Mitglied
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http://193.22.36.128/sachsen-anhalt/mont...g-halle100.html

Wer hat denn den Einsatz der Kampfgruppen befohlen .????

leider Antworten heute nur wenige Zeitzeugen zu diesen Themen , ich erinnere mich noch gut an einige Kollegen der Betriebskampfgruppe . die sich am 9 Oktober Vormittags, im Versammlungsraum des Betriebes versammelten . hier wurde ihnen freigestellt , an dem abendlichen Einsatz in Magdeburg nicht teilzunehmen . Ein junger Kollege hat den Raum verlassen.
Es gab sogar Stimmen die sagten , da halte ich aber zwischen .
Viele der Kollegen saßen dann Std lang auf den lKW,s und warteten auf den Einsatzbefehl .viele wußten doch gar nicht ,was sich damals im Vorfeld alles in Magdeburg, wie geschrieben im Link , ereignete .

Noch mal zurück zum Thema . Für mich ist alles nur rein Wascherei , Einer schiebt die Schuld auf den anderen .

Genau so ist doch der allgemeine Ton unter der ehemaligen DDR -Bevölkerung . da nun mal alles nicht so gelaufen ist ,wie es sich viele vorstellten , sucht man auch die Sündenböcke ,die damals demonstrierten . Fragt man allgemein nach , so antworten viele, ich hatte es gut in der DDR . Das heutige habe ich nicht gewollt . ratata


Hapedi, Ostlandritter und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.09.2014 19:56 | nach oben springen

#195

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 14.09.2014 22:51
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Da hat wer an der Überschrift gebastelt
Kann das eigentlich nicht nur der Themenersteller?


zuletzt bearbeitet 14.09.2014 22:52 | nach oben springen

#196

RE: F.Streletz - Die Handlungen der militärischen Führung im Herbst 1989

in Das Ende der DDR 14.09.2014 22:53
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #195
Da hat wer an der Überschrift gebastelt
Kann das eigentlich nicht nur der Themenersteller?



Kannst Du auch. Bei der Antwort kannst Du dies ändern.


zuletzt bearbeitet 14.09.2014 22:55 | nach oben springen

#197

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 14.09.2014 23:59
von B208 | 1.327 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #188
wichtig ist doch das Ergebnis, eine friedliche Revolution. hätte auch anders ausgehen können, siehe Rumänien.
aber das will ja keiner hören, die Lügen über die Zeit ala Köhler sind dagegen wohlgelitten!


Eben , du schreibst es ganz richtig , hätte auch anders ausgehen können .

Stimmt es ?
Streletz war ein strickter Befürworter und Verteidiger eines militärischen Eingreifens in der CSSR .
Streletz war ein strickter Befürworter eines militärischen Eingreifens in POLEN 1980 ( Solidarnosc )
Streletz war Führer einer Einheit , die zur Niederschlagung der Proteste am 17. Juni eingesetzt war .

Dann war er natürlich der richtige Mann am richtigen Ort , bei der Erfahrung und der Einstellung .

Und es war dann sicherlich auch Streletz Verdienst , dass Spezialeinheiten der NVA hochmotiviert zurück in ihr Objekt nach Lehnin geschickt wurden und dort aus Frust , dass sie nicht eingesetzt wurden , ihr Objekt zerlegten .

Streletz der Gutmensch mit dem IM Decknamen " Birnbaum " . Der Retter der friedlichen Demonstration .
Ich falle auf die Knie vor soviel , Selbstverzicht , Uneigennutz und Einsicht .

Herr Streletz , die Nation ist ihnen zu grossem Dank verpflichtet .


Hapedi und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.09.2014 00:10 | nach oben springen

#198

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 15.09.2014 00:02
von B208 | 1.327 Beiträge

Noch zwei Fragen werfen sich mir da auf .

Warum war überhaupt Militär im Einsatz , egal ob mit oder ohne Panzer ??

und auf welchen Befehl ?


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#199

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 15.09.2014 00:19
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von B208 im Beitrag #198

Noch zwei Fragen werfen sich mir da auf .

Warum war überhaupt Militär im Einsatz , egal ob mit oder ohne Panzer ??

und auf welchen Befehl ?


Vermutlich weil da mehr verfügbare Masse war wie bei der VP.
Wurden überhaupt die NVA/GT-Notpolizisten zum Einsatz verkleidet wie vorher die Stasi an den Grenzübergangsstellen?
Diese DDR war echt so was von beknackt, man muss sich ja wirklich noch heute schämen da mitgemacht zu haben.


Hapedi und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.09.2014 00:23 | nach oben springen

#200

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 15.09.2014 00:31
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #199
Zitat von B208 im Beitrag #198

Noch zwei Fragen werfen sich mir da auf .

Warum war überhaupt Militär im Einsatz , egal ob mit oder ohne Panzer ??

und auf welchen Befehl ?


Vermutlich weil da mehr verfügbare Masse war wie bei der VP.
Wurden überhaupt die NVA/GT-Notpolizisten zum Einsatz verkleidet wie vorher die Stasi an den Grenzübergangsstellen?
Diese DDR war echt so was von beknackt, man muss sich ja wirklich noch heute schämen da mitgemacht zu haben.


Ja mit dem Alter kommt das Nachdenken


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