#181

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:13
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ABV im Beitrag #177
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #176
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #174
Ich war am 18.März 1990, den ersten freien Wahlen, im Wahlvorstand eines kleinen Wahlkreises. Noch unter dem Eindruck dieses Tages komme ich nach hause und was sehe ich im Fernsehen? Einen Bundespolitiker, ich glaube es war Schily, der zog als Kommentar zum Wahlergebis, das zugunsten der Allianz für Deutschland ausgegangen ist, eine Banane aus der Jackentasche.

Ich war entsetzt. Ich war wütend. Wie konnte man so respektlos mit der Wahlentscheidung der DDR - Bürger umgehen!

Jetzt, fast 25 Jahre später, bin ich da gelassener. Auch weil ich einsehen musste, dass er im Kern recht hatte. Nicht, weil die Banane als Symbol für die materielle Sicherheit des Einzelnen herhalten musste, sondern, weil die Bereitschaft einzelner, anderen von dem in der Zwischenzeit gewachsenen Wohlstand Deutschlands etwas abzugeben, immer mehr sinkt.

LG von der Moskwitschka



.....ach wirklich??

"Deutschland ist Spendenweltmeister"


http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/me...r-12724488.html


Dann höre dich mal um, wie die Leute reagieren wenn in ihrer Nähe ein Asylantenheim eröffnet wird.

Gruß Uwe


Ja, Uwe, kenne ich aus meiner Stadt auch! Bekannte von mir wohnen leider fast daneben! Sind hell auf begeistert! Es ist leise, man kann die Haustür auflassen!! Weiß nicht warum sie sich jetzt einen Wachhund angeschafft haben? Sind vielleicht Tierfreunde!
Grüsse steffen52


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#182

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:14
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von linamax im Beitrag #180

Hallo ABV
Ich bin so ein Fall wo so ein Heim ist . Möchte mal wissen was die Dame Moskwitschka und semann dann machen würden wenn so ein Heim in ihrer Nachbarschaft wäre .
Gruß linamax


Hingehen und fragen, wo Hilfe benötigt wird.

LG von der Dame Moskwitschka, die keine Berührungsängste hat


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#183

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:19
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #182
Zitat von linamax im Beitrag #180

Hallo ABV
Ich bin so ein Fall wo so ein Heim ist . Möchte mal wissen was die Dame Moskwitschka und semann dann machen würden wenn so ein Heim in ihrer Nachbarschaft wäre .
Gruß linamax


Hingehen und fragen, wo Hilfe benötigt wird.

LG von der Dame Moskwitschka, die keine Berührungsängste hat


Was für Hilfe? Die Herrschaften bekommen doch alles von unseren Staat! Oder, liege ich da falsch? Was ich sehe, wie sie bekleidet sind und für Handys haben, denke ich da brauchen sie meine Hilfe nicht! Da brauchen meine Kinder, mehr meine Hilfe, die ich gerne gebe! Ich hoffe Du verstehst!
Grüsse steffen52


Ostlandritter und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#184

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:22
von linamax | 2.021 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #182
Zitat von linamax im Beitrag #180

Hallo ABV
Ich bin so ein Fall wo so ein Heim ist . Möchte mal wissen was die Dame Moskwitschka und semann dann machen würden wenn so ein Heim in ihrer Nachbarschaft wäre .
Gruß linamax


Hingehen und fragen, wo Hilfe benötigt wird.

LG von der Dame Moskwitschka, die keine Berührungsängste hat


Hallo
Verarschen kann ich mich alleine .


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#185

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:22
von Moskwitschka (gelöscht)
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Es gibt einiges zwischen Himmel und Erde, das man nicht mit Geld bezahlen kann @steffen52 Ich hoffe, Du verstehst mich auch.

LG von der Moskwitschka


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#186

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:26
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #179
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #166

Werter Dandelion,- ich habe Deinen Beitrag 141 ebenfalls mit einer gewissen Fassungslosigkeit zur Kenntnis genommen,- mir fiel dazu nur ein Begriff ein :
Westdeutsche Überheblichkeit !.


Nun, das trifft sich gut, denn ich habe Deinen Beitrag auch mit einer gewissen Fassungslosigkeit zur Kenntnis genommen. Erkläre mir doch bitte folgenden Satz:

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #166
Selbst ,- wenn es so wäre ,- daß alle Republikflüchtigen und Ausgereisten nur das Materielle im Auge gehabt haben sollen,- so wäre auch dies keinen Vorwurfwert ,- die westdeutsche Gesellschaft hat es ihren "armen Brüdern und Schwestern " im Osten ja täglich vorgelebt !.


Also vorab: Ich habe niemanden etwas vorgeworfen, bin es aber leid, immer wieder das Gleiche zu erklären. Aber wie soll ich denn Dein Argument verstehen? Dass es die Wessis selber schuld waren, wenn die Ossis rüberkommen wollten? Dass sie auf ihren relativen Wohlstand hätten verzichten sollen, um die Ossis nicht zu provozieren?



Ja, Du hast mich richtig verstanden !

Nicht nur ,- daß die Bundesrepublik im Grundgesetz allen Deutschen die gleichen Rechte garantierte ,- täglich wurde den Ostdeutschen z.B. im Fernsehen mitgeteilt - wie sehr sie von den Westdeutschen gemocht werden - Originalton :
" Und wir grüßen auch unsere ostdeutschen Zuschauer und sind in Gedanken bei Ihnen ",-
abgesehen von der Steuererstattung für Geschenksendungen nach Ostdeutschland ,- die ja wohl den tiefsinnigen Zweck verfolgten ,-
bißchen Neid auf den tollen Westen zu produzieren ,- beschwor so ziemlich jeder Westdeutsche - daß er seinen Wohlstand wirklich gern mit Ostdeutschen teilen würde ( dummerweise bekamen sie nach dem Mauerfall die Chance dazu ),.....
was mich in meinem tiefstemn Inneren wirklich aufregt ,- ist bzw war die völlig unbegründete Überheblichkeit unserer westdeutschen Volksgenossen,
welche bis zur Teilung die gleiche Geschichte wie die Ostdeutschen hatten- und danach glaubten ,- sie wären fleißiger und besser als ihre Landsleute im östlichen Teil ,- daß sie nur das Glück der besseren Besatzer hatten- haben die meisten verdrängt...
Und statt sich am 25. Jahrestag etwas zu freuen,- daß die elende deutsche Teilung ihrem Ende entgegen ging - kommen dann schon wieder mißgünstige Meinungen aus der Bananenecke auf,- nimms nicht persönlich-ich musste mich halt mal auskotzen ,-
Sorry,- ich hab nichts gegen Dich persönlich !


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#187

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:26
von manudave | 390 Beiträge

Aufgrund meiner unfreiwilligen Teilnahme bei diesem historischen Moment vor 25 Jahren, möchte ich unsere Geschichte in Hörform mal hier einstellen:

http://www.radio.cz/de/rubrik/spezial/dd...-im-herbst-1989

...und wir sind ganz sicher nicht wegen Bananen u. Co. geflüchtet. Hunderte Opfer der Grenze sicher auch nicht...


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#188

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:34
von Gelöschtes Mitglied
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So ist es @Moskwitschka, ich meine auch die Hilfe meiner Kinder und Enkel nicht mit Geld, sondern mit jeder Art der Unterstützung( Hilfe beim Ausbau der Wohnung, sich um die Enkel kümmern, das sie richtig erzogen werden u.s.w.)! Das ist in meinen Augen das wichtigste in einer Familie!
Oder bist Du anderer Meinung! Auch muss ich mich kümmern das sie zu später Stunde von A nach B kommen, ohne von Denen belöffelt zu werden!
Denke das ist schon eine große Aufgabe für einen Opa! Da muss ich nicht noch den Samariter für gewisse(Leute) spielen!
Grüsse steffen52


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#189

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:40
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #183
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #182
Zitat von linamax im Beitrag #180

Hallo ABV
Ich bin so ein Fall wo so ein Heim ist . Möchte mal wissen was die Dame Moskwitschka und semann dann machen würden wenn so ein Heim in ihrer Nachbarschaft wäre .
Gruß linamax


Hingehen und fragen, wo Hilfe benötigt wird.

LG von der Dame Moskwitschka, die keine Berührungsängste hat


Was für Hilfe? Die Herrschaften bekommen doch alles von unseren Staat! Oder, liege ich da falsch? Was ich sehe, wie sie bekleidet sind und für Handys haben, denke ich da brauchen sie meine Hilfe nicht! Da brauchen meine Kinder, mehr meine Hilfe, die ich gerne gebe! Ich hoffe Du verstehst!
Grüsse steffen52


Ja Steffen. Aber unter den Asylanten gibt es eben auch " solche und solche." Es gibt Menschen, die mit ihrer Familie, aus Kriegsgebieten kommend, buchstäblich die Hölle gesehen haben. Und bei uns einfach nur Schutz suchen. Andere leiden Zuhause Hunger, wollen einfach nur besser leben.
Was man ihnen wohl kaum verdenken kann. Genau die den früheren DDR-Bürgern, die über die Grenze gegangen sind. Um im "Westen" besser zu leben. Solange der eine Teil der Welt auf Kosten des anderen Teils lebt, wird sich daran auch nichts ändern.

Viele Grüße aus dem Oderland
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#190

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:50
von manudave | 390 Beiträge

Wir haben damals in der Botschaft ständig die gleichen Geschichten gehört. Wie der Staat Einfluss auf die Lebensläufe der einzelnen nahm, wie man selbst für Kleinigkeiten eingebuchtet wurde, wie die Kinder unter den Schikanen (welche den Eltern galten) leiden mussten.
Wir haben niemanden erlebt, der von goldenem Hanuta, Bananen oder Ariel sprach.

Und vor allem: Ein Wirtschaftsflüchtling ist IMMER auch ein politischer Flüchtling, denn wer stellt denn den Handlungsspielraum in der Wirtschaft?


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#191

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:50
von linamax | 2.021 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #183
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #182
Zitat von linamax im Beitrag #180

Hallo ABV
Ich bin so ein Fall wo so ein Heim ist . Möchte mal wissen was die Dame Moskwitschka und semann dann machen würden wenn so ein Heim in ihrer Nachbarschaft wäre .
Gruß linamax


Hingehen und fragen, wo Hilfe benötigt wird.

LG von der Dame Moskwitschka, die keine Berührungsängste hat


Was für Hilfe? Die Herrschaften bekommen doch alles von unseren Staat! Oder, liege ich da falsch? Was ich sehe, wie sie bekleidet sind und für Handys haben, denke ich da brauchen sie meine Hilfe nicht! Da brauchen meine Kinder, mehr meine Hilfe, die ich gerne gebe! Ich hoffe Du verstehst!
Grüsse steffen52

Hallo Steffen
Nein das versteht sie nicht .


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#192

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:54
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von linamax im Beitrag #191
Zitat von steffen52 im Beitrag #183
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #182
Zitat von linamax im Beitrag #180

Hallo ABV
Ich bin so ein Fall wo so ein Heim ist . Möchte mal wissen was die Dame Moskwitschka und semann dann machen würden wenn so ein Heim in ihrer Nachbarschaft wäre .
Gruß linamax


Hingehen und fragen, wo Hilfe benötigt wird.

LG von der Dame Moskwitschka, die keine Berührungsängste hat


Was für Hilfe? Die Herrschaften bekommen doch alles von unseren Staat! Oder, liege ich da falsch? Was ich sehe, wie sie bekleidet sind und für Handys haben, denke ich da brauchen sie meine Hilfe nicht! Da brauchen meine Kinder, mehr meine Hilfe, die ich gerne gebe! Ich hoffe Du verstehst!
Grüsse steffen52

Hallo Steffen
Nein das versteht sie nicht .

Erkläre mal was Du nicht verstehst?
Grüsse steffen52


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#193

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 19:59
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #163
Zitat von Gert im Beitrag #150


Ausgesprochen auf den Senkel gegangen ist mir aber das Gesülze um die "Freiheit". Sinngemäß zitiert: "Sie gaben Haus und Hof auf, um in die Freiheit zu kommen" - "Sie ließen Freunde und Verwandte zu Hause zurück, um in Freiheit leben zu können." - "Sie riskierten viel, um ihre Zukunft in Freiheit gestalten zu können": Ich glaube ich kann aufhören, ihr wisst, was ich meine.



Ich finde es schlimm, dass du die Gefühlsäußerungren der Menschen, die unter ungeheuren Bedingungen diesen Staat verlassen, als Gesülze bezeichnest. Da fühle ich mich auch persönlich angegriffen, denn ich gehöre ebenso zu ihnen, wenn auch früher. In diesem Forum sind Hunderte Geschichten über das Befinden der ex DDR Bürger und Flüchtlinge geschrieben worden. Hast du nicht die Fähigkeit, dir anhand dieser Schilderungen die Abwesenheit von Freiheit vorzustellen ? Wenn nicht kann man dich nur als ...... bezeichnen, ach lassen wir das, sonst bekomme ich noch mit den Admins Ärger.


Wenn Du meinen Satz richtig gelesen und auch verstanden hättest, lieber @Gert , dann wäre Dir vielleicht aufgefallen, dass ich mich auf den gestrigen Beitrag bezogen habe. Und auch, dass jeder dieser Sätze mit dem Wort "Sie" beginnt. Also in der Dritten Person. Das ist die übliche Form, wenn über Dritte berichtet wird. Und zwar z.B. von den Medien.

Abr ich erkläre Dir speziell jetzt gerne noch einmal, dass es die Einseitigkeit der Darstellung bzw. der Begründung in dem Beitrag war, über die ich mich aufgeregt habe. Und nicht über die Gefühlsäußerungen von Menschen, wie Du mir in Deiner bekannt, manchmal vorschnellen und manchmal auch recht unsachlichen Art und Weise unterstellst. Aber wie heißt es so schön? Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Ach ja, Stichwort unsachlich: Danke für diesen konstruktiven Beitrag.
Zitat von Gert im Beitrag #152
@Dandelion für den # 141 wird man dir posthum noch den Karl Marx Orden verleihen, ich glaube da bist du der erste "Wessi" der den erhält






wenn du meinst dass du mit diesem arroganten Gequatsche überzeugen kannst bist du bei mir auf dem Holzweg. Ich kenne dich zwar nicht persönlich und möchte dies auch nicht nachholen. Aber eins vermute ich. Du bist sicher auf den Velourssitzen der Limousine deiner wohlsituierten Eltern in den Nachkriegsjahren in völliger Freiheit aufgewachsen, konntest in Ruhe dein Abitur machen, anschließend studieren mit Scheck von Papa ohne von irgendwelchen FDJ Heinis bequatscht zu werden, ohne politisch indoktriniert zu werden, ohne durch die Stasi untersucht zu werden ob du überhaupt würdig bist, in diesem Staat zu studieren.Wenn über die armen Brüder und Schwestern in der Zone erzählt wurde, klopfte man sich in voller Gewissheit der Überlegenheit die Schenkel. Einmal im Jahr gings nach Italien nach Rimini, da wurde entspannt von dem heimischen Stress und ansonsten das Leben genossen.
Heut gehst du hin und klopfst Sprüche, mit denen du die SED noch nachträglich links überholst, da geht einem der Hut hoch. Die Bonbonträger werden es dir danken auch heute noch. ( ach so du weisst ja nicht was Bonbon bedeutete, das war das SED Abzeichen in der DDR)


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#194

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 20:02
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ABV im Beitrag #189
Zitat von steffen52 im Beitrag #183
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #182
Zitat von linamax im Beitrag #180

Hallo ABV
Ich bin so ein Fall wo so ein Heim ist . Möchte mal wissen was die Dame Moskwitschka und semann dann machen würden wenn so ein Heim in ihrer Nachbarschaft wäre .
Gruß linamax


Hingehen und fragen, wo Hilfe benötigt wird.

LG von der Dame Moskwitschka, die keine Berührungsängste hat


Was für Hilfe? Die Herrschaften bekommen doch alles von unseren Staat! Oder, liege ich da falsch? Was ich sehe, wie sie bekleidet sind und für Handys haben, denke ich da brauchen sie meine Hilfe nicht! Da brauchen meine Kinder, mehr meine Hilfe, die ich gerne gebe! Ich hoffe Du verstehst!
Grüsse steffen52


Ja Steffen. Aber unter den Asylanten gibt es eben auch " solche und solche." Es gibt Menschen, die mit ihrer Familie, aus Kriegsgebieten kommend, buchstäblich die Hölle gesehen haben. Und bei uns einfach nur Schutz suchen. Andere leiden Zuhause Hunger, wollen einfach nur besser leben.
Was man ihnen wohl kaum verdenken kann. Genau die den früheren DDR-Bürgern, die über die Grenze gegangen sind. Um im "Westen" besser zu leben. Solange der eine Teil der Welt auf Kosten des anderen Teils lebt, wird sich daran auch nichts ändern.

Viele Grüße aus dem Oderland
Uwe


Uwe, wir sind alle Deutsche und heute zum Glück wieder ein Land( Deutschland) und haben alle einen Glauben oder keinen( kirchlich)! Die aber heute unsere Gastfreundschaft im Anspruch nehmen, haben eine andere und sie müssten unser akzeptieren, aber leider sollen wir uns denen anpassen! Da beißt sich für mich der Hund in dem Schwanz! So, kann es nicht sein, es sind Gäste( wie auch immer) und als Gast habe ich die Regel des Gastgebers einzuhalten! Was sie ihn ihren eigenen vier Wänden machen, das ist ihr Bier! Damit hat keiner ein Problem!
Grüsse steffen52


Ostlandritter und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#195

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 20:08
von Pzella 82 | 356 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #193
Zitat von Dandelion im Beitrag #163
Zitat von Gert im Beitrag #150


Ausgesprochen auf den Senkel gegangen ist mir aber das Gesülze um die "Freiheit". Sinngemäß zitiert: "Sie gaben Haus und Hof auf, um in die Freiheit zu kommen" - "Sie ließen Freunde und Verwandte zu Hause zurück, um in Freiheit leben zu können." - "Sie riskierten viel, um ihre Zukunft in Freiheit gestalten zu können": Ich glaube ich kann aufhören, ihr wisst, was ich meine.



Ich finde es schlimm, dass du die Gefühlsäußerungren der Menschen, die unter ungeheuren Bedingungen diesen Staat verlassen, als Gesülze bezeichnest. Da fühle ich mich auch persönlich angegriffen, denn ich gehöre ebenso zu ihnen, wenn auch früher. In diesem Forum sind Hunderte Geschichten über das Befinden der ex DDR Bürger und Flüchtlinge geschrieben worden. Hast du nicht die Fähigkeit, dir anhand dieser Schilderungen die Abwesenheit von Freiheit vorzustellen ? Wenn nicht kann man dich nur als ...... bezeichnen, ach lassen wir das, sonst bekomme ich noch mit den Admins Ärger.


Wenn Du meinen Satz richtig gelesen und auch verstanden hättest, lieber @Gert , dann wäre Dir vielleicht aufgefallen, dass ich mich auf den gestrigen Beitrag bezogen habe. Und auch, dass jeder dieser Sätze mit dem Wort "Sie" beginnt. Also in der Dritten Person. Das ist die übliche Form, wenn über Dritte berichtet wird. Und zwar z.B. von den Medien.

Abr ich erkläre Dir speziell jetzt gerne noch einmal, dass es die Einseitigkeit der Darstellung bzw. der Begründung in dem Beitrag war, über die ich mich aufgeregt habe. Und nicht über die Gefühlsäußerungen von Menschen, wie Du mir in Deiner bekannt, manchmal vorschnellen und manchmal auch recht unsachlichen Art und Weise unterstellst. Aber wie heißt es so schön? Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Ach ja, Stichwort unsachlich: Danke für diesen konstruktiven Beitrag.
Zitat von Gert im Beitrag #152
@Dandelion für den # 141 wird man dir posthum noch den Karl Marx Orden verleihen, ich glaube da bist du der erste "Wessi" der den erhält






wenn du meinst dass du mit diesem arroganten Gequatsche überzeugen kannst bist du bei mir auf dem Holzweg. Ich kenne dich zwar nicht persönlich und möchte dies auch nicht nachholen. Aber eins vermute ich. Du bist sicher auf den Velourssitzen der Limousine deiner wohlsituierten Eltern in den Nachkriegsjahren in völliger Freiheit aufgewachsen, konntest in Ruhe dein Abitur machen, anschließend studieren mit Scheck von Papa ohne von irgendwelchen FDJ Heinis bequatscht zu werden, ohne politisch indoktriniert zu werden, ohne durch die Stasi untersucht zu werden ob du überhaupt würdig bist, in diesem Staat zu studieren.Wenn über die armen Brüder und Schwestern in der Zone erzählt wurde, klopfte man sich in voller Gewissheit der Überlegenheit die Schenkel. Einmal im Jahr gings nach Italien nach Rimini, da wurde entspannt von dem heimischen Stress und ansonsten das Leben genossen.
Heut gehst du hin und klopfst Sprüche, mit denen du die SED noch nachträglich links überholst, da geht einem der Hut hoch. Die Bonbonträger werden es dir danken auch heute noch. ( ach so du weisst ja nicht was Bonbon bedeutete, das war das SED Abzeichen in der DDR)



Rotmark: Tja Gert, da habe ich Dir was voraus und kann sagen, dass Du echt was verpasst.

Im übrigen habe ich hier was von sich "fleißiger fühlenden Wessis" im Verhältnis zu den Ossis gelesen. So pauschalisiert erinnere ich mal an das Verhältnis speziell vieler DDR-Bürger zu unseren polnischen Nachbarn. Vielleicht merkt ja der eene oder andere wat!

Ach so, ich habe in meinem Bekanntenkreis etliche Leute, die "abjehauen" sind. Und ein nicht unerheblicher Teil davon gibt auch heute noch unumwunden zu, dass et eben geiler is VW statt Trabant zu fahren. Dass heißt ja im Umkehrschluss nicht, dass es keine politisch motivierten Fluchten, Ausreisen oder was auch immer gab.....aber eben nicht zu 100%!!

Over and out
Pzella 82


...poor man wanna be rich, rich man wanna be king
and a king ain´t satisfied ´til he rules everything....Bruce Springsteen
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zuletzt bearbeitet 01.10.2014 20:14 | nach oben springen

#196

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 20:10
von Moskwitschka (gelöscht)
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Und wie sollen die Gäste die Regeln lernen @steffen52 wenn die Gastgeber mit den Gästen nichts zu tun haben wollen? Es alleine dem Staat überlassen, die es an private Einrichtungen weiterschieben? Wohin das führen kann, haben wir in den letzten Tagen aus NRW erfahren müssen.

Und wenn die Freiheit dieser Tage sehr stark bemüht wird, dann sollte man die Verantwortung nicht vergessen - für sich und für andere.

Hört wenigstens dem Bundespräsidenten zu, der das immer wieder predigt.

LG von der Moskwitschka


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#197

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 20:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #196
Und wie sollen die Gäste die Regeln lernen @steffen52 wenn die Gastgeber mit den Gästen nichts zu tun haben wollen? Es alleine dem Staat überlassen, die es an private Einrichtungen weiterschieben? Wohin das führen kann, haben wir in den letzten Tagen aus NRW erfahren müssen.

Und wenn die Freiheit dieser Tage sehr stark bemüht wird, dann sollte man die Verantwortung nicht vergessen - für sich und für andere.

Hört wenigstens dem Bundespräsidenten zu, der das immer wieder predigt.

LG von der Moskwitschka

Ich lade mir meine Gäste selbst ein! Mit denen kann ich auch umgehen! Aber mit denen die mich, nur weil ich sie auf etwas hinwies, als Nazi beschimpfen zu lassen, Danke, auf solche Gäste kann und will ich verzichten! Du hast eben bessere Erfahrung gemacht, da hoffe ich das es Dir mal nicht so passiert wie mir! Dann kann man schnell mal eine andere Meinung von den lieben Asylanten bekommen! Ich denke, Du schreibst von hier wohnenden Ausländern, mit denen kann ich auch gut ab!
Grüsse steffen52


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#198

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 20:19
von Hapedi | 1.884 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #175
Zitat von linamax im Beitrag #173
Zitat von seaman im Beitrag #171
Zitat von 94 im Beitrag #170
Zitat von seaman im Beitrag #165
Den KMO gabs auch für Bundesbürger.....

Öffentlich vor 71?




Öffentlich mit Meldung im ND 1.11.1968-Max Reimann (KPD/DKP).

seaman


Hallo seamann
Na , der war wohl kein normaler Bundesbürger .


Mach doch einen neuen thread auf :

Normale und unnormale Bundesbürger.....hätte da auch Ideen zum Wer ist Wer.

seaman







wenn du nicht mehr willst sollen die Anderen einen neuen Thread aufmachen . Ist nicht das erste mal

gruß Hapedi



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#199

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 20:22
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #196
Und wie sollen die Gäste die Regeln lernen @steffen52 wenn die Gastgeber mit den Gästen nichts zu tun haben wollen? Es alleine dem Staat überlassen, die es an private Einrichtungen weiterschieben? Wohin das führen kann, haben wir in den letzten Tagen aus NRW erfahren müssen.

Und wenn die Freiheit dieser Tage sehr stark bemüht wird, dann sollte man die Verantwortung nicht vergessen - für sich und für andere.

Hört wenigstens dem Bundespräsidenten zu, der das immer wieder predigt.

LG von der Moskwitschka

@Moskwitschka dein Hinweis ist richtig mit der Freiheit. Freiheit bedeutet aber nicht Anarchie. Die Freiheit hat da Grenzen, wo die Interessen anderer berührt werden.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#200

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 01.10.2014 20:25
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Pzella 82 im Beitrag #195
Zitat von Gert im Beitrag #193
Zitat von Dandelion im Beitrag #163
Zitat von Gert im Beitrag #150


Ausgesprochen auf den Senkel gegangen ist mir aber das Gesülze um die "Freiheit". Sinngemäß zitiert: "Sie gaben Haus und Hof auf, um in die Freiheit zu kommen" - "Sie ließen Freunde und Verwandte zu Hause zurück, um in Freiheit leben zu können." - "Sie riskierten viel, um ihre Zukunft in Freiheit gestalten zu können": Ich glaube ich kann aufhören, ihr wisst, was ich meine.



Ich finde es schlimm, dass du die Gefühlsäußerungren der Menschen, die unter ungeheuren Bedingungen diesen Staat verlassen, als Gesülze bezeichnest. Da fühle ich mich auch persönlich angegriffen, denn ich gehöre ebenso zu ihnen, wenn auch früher. In diesem Forum sind Hunderte Geschichten über das Befinden der ex DDR Bürger und Flüchtlinge geschrieben worden. Hast du nicht die Fähigkeit, dir anhand dieser Schilderungen die Abwesenheit von Freiheit vorzustellen ? Wenn nicht kann man dich nur als ...... bezeichnen, ach lassen wir das, sonst bekomme ich noch mit den Admins Ärger.


Wenn Du meinen Satz richtig gelesen und auch verstanden hättest, lieber @Gert , dann wäre Dir vielleicht aufgefallen, dass ich mich auf den gestrigen Beitrag bezogen habe. Und auch, dass jeder dieser Sätze mit dem Wort "Sie" beginnt. Also in der Dritten Person. Das ist die übliche Form, wenn über Dritte berichtet wird. Und zwar z.B. von den Medien.

Abr ich erkläre Dir speziell jetzt gerne noch einmal, dass es die Einseitigkeit der Darstellung bzw. der Begründung in dem Beitrag war, über die ich mich aufgeregt habe. Und nicht über die Gefühlsäußerungen von Menschen, wie Du mir in Deiner bekannt, manchmal vorschnellen und manchmal auch recht unsachlichen Art und Weise unterstellst. Aber wie heißt es so schön? Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Ach ja, Stichwort unsachlich: Danke für diesen konstruktiven Beitrag.
Zitat von Gert im Beitrag #152
@Dandelion für den # 141 wird man dir posthum noch den Karl Marx Orden verleihen, ich glaube da bist du der erste "Wessi" der den erhält






wenn du meinst dass du mit diesem arroganten Gequatsche überzeugen kannst bist du bei mir auf dem Holzweg. Ich kenne dich zwar nicht persönlich und möchte dies auch nicht nachholen. Aber eins vermute ich. Du bist sicher auf den Velourssitzen der Limousine deiner wohlsituierten Eltern in den Nachkriegsjahren in völliger Freiheit aufgewachsen, konntest in Ruhe dein Abitur machen, anschließend studieren mit Scheck von Papa ohne von irgendwelchen FDJ Heinis bequatscht zu werden, ohne politisch indoktriniert zu werden, ohne durch die Stasi untersucht zu werden ob du überhaupt würdig bist, in diesem Staat zu studieren.Wenn über die armen Brüder und Schwestern in der Zone erzählt wurde, klopfte man sich in voller Gewissheit der Überlegenheit die Schenkel. Einmal im Jahr gings nach Italien nach Rimini, da wurde entspannt von dem heimischen Stress und ansonsten das Leben genossen.
Heut gehst du hin und klopfst Sprüche, mit denen du die SED noch nachträglich links überholst, da geht einem der Hut hoch. Die Bonbonträger werden es dir danken auch heute noch. ( ach so du weisst ja nicht was Bonbon bedeutete, das war das SED Abzeichen in der DDR)



Rotmark: Tja Gert, da habe ich Dir was voraus und kann sagen, dass Du echt was verpasst.

Im übrigen habe ich hier was von sich "fleißiger fühlenden Wessis" im Verhältnis zu den Ossis gelesen. So pauschalisiert erinnere ich mal an das Verhältnis speziell vieler DDR-Bürger zu unseren polnischen Nachbarn. Vielleicht merkt ja der eene oder andere wat!

Ach so, ich habe in meinem Bekanntenkreis etliche Leute, die "abjehauen" sind. Und ein nicht unerheblicher Teil davon gibt auch heute noch unumwunden zu, dass et eben geiler is VW statt Trabant zu fahren. Dass heißt ja im Umkehrschluss nicht, dass es keine politisch motivierten Fluchten, Ausreisen oder was auch immer gab.....aber eben nicht zu 100%!!

Over and out
Pzella 82


das eine muss das andere ja nicht ausschließen, deswegen muss man ja nicht solchen Stuss erzählen!


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All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Ostlandritter und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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