#41

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 18:29
von glasi | 2.815 Beiträge

ich habe es nur gut gemeint. aber ver................. muß ich mich nicht.



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#42

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 18:54
von LEGO | 487 Beiträge

Zitat von glasi
ich habe es nur gut gemeint. aber ver................. muß ich mich nicht.


Ich habe den Beitrag unseres Veteranen als reine Satire verstanden.

Ich denke, er wollte Dich auf keinen Fall verar....


Gruß LEGO


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#43

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 19:04
von manudave (gelöscht)
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Hey Glasi,

das war doch nix gegen dich.


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#44

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 19:11
von FSK-Veteran (gelöscht)
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Quatsch!

Ich sehe es doch genau wie glasi...

Ab und zu veranschaulicht man jedoch den Kern einer Sache viel besser, wenn man sich ihr eher satirisch, als bitter-ernst nähert...

Mit solchen Aktionen von mir muß man leider jederzeit rechnen...

Ich hätte ehrlich gesagt auch nicht gewußt, wie ich mich besser hätte diesem filmischen Machwerk nähern sollen...


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#45

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 19:15
von glasi | 2.815 Beiträge

ok. schwamm drüber.



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#46

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 19:19
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Also das mit den satirischen Beiträgen müssen wir noch lernen...



Glasi denk dran-Kölner lassen keinen allein !



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#47

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 19:53
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von wosch
Zitat von GilbertWolzow
mit dieser logik ist auch jede ampelkreuzung "unmenschlich".

@manudave, es wäre nett, wenn du mir wirklich meine frage bzgl. "unmenschlicher" und "menschlicher" grenze erklären könntest. vorallem, seit wann haben wir menschliche grenzen.

danke



Gilbert Wolzow, Du magst Dich ja sehr weise vorkommen mögen, mit Deinem Umkehrschluß-Vergleich "Verkehrsampel-DDR-Grenze". Die Frage nach der Unmenschlichkeit dieser Grenze stellt sich jedoch gar nicht , sie ist hinreichend belegt!! Und komm mir bloß nicht mit irgend welchen anderen Grenzregimen auf dieser Welt. In diesem Thread geht es um die DDR-Grenze und von einem "unmenschlichen" Grenzregime bewußt niedergemetzelten Menschen. Zur Erinnerung: Eine Verkehrsampel wird aufgestellt um Leben zu schützen, eine Selbstschußanlage wurde errichtet um Leben zu zerstören.




@ wosch, ich bin weder weise noch sonst etwas. wenn mir jedoch etwas nicht zu 100 % klar ist, auch wenn es die die deutung der anderen meinung ist so frage ich nach. scheinbar scheinen einige damit nicht umgehen zu können. sind wirklich alle soooo perfekt?

meinen vergleich mit der ampel habe ich bewusst gewählt. jeder kannte die gefahren dieser grenze. jeder kennt auch die gefahren wenn man bei rot über die strasse läuft. also hat sich jeder bewusst dieser gefahr ausgesetzt, nichts anderes.

auch du @wosch solltest meine frage an @manudave bitte noch einmal in ruhe lesen und nicht soviel hineininterpretieren.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#48

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 19:53
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

sollte oder wollte gilbert auch satirisch sein?


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#49

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 19:56
von FSK-Veteran (gelöscht)
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Na dann setzen wa´gleich noch eenen druff!

Einen unschlagbaren Beweis für den schöpferischen Geist der sozialistischen Kulturschaffenden und der Sangeskunst in der Deutschen Demokratischen Republik wurde einmal mehr am 13. August 1961 unter Beweis gestellt. In einzigartigen Zeugnissen höchster Kunst und Kultur, die die Bürgern des ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden in ihren unbeschreiblichen Glücksgefühlen zum Bau des Antifaschisten Schutzwalls zutiefst erfreuten, fanden folgende Werke ihre Entstehung:

siehe hier:
http://www.youtube.com/watch?v=1DCQFnbeCQI&feature=channel


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#50

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 19:57
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Augenzeuge
Hallo zusammen,
manchmal wundere ich mich über die Aussagen einiger Mitglieder hier. Gilbert möchte als Experte erklärt haben, warum bzw. was eine Grenze unmenschlich macht. Von dir hätte ich diese Frage nicht erwartet.


nein @augenzeuge meine frage lautete anders:
In Antwort auf:
@manudave, es wäre nett, wenn du mir wirklich meine frage bzgl. "unmenschlicher" und "menschlicher" grenze erklären könntest. vorallem, seit wann haben wir menschliche grenzen.
.

auch für dich, eine eindeutige definition habe ich bisher von keinem bekommen, leider auch von dir nicht.
zum experten kann ich nur sagen, dass ich kein grenz-experte bin, dass habe ich auch nie behauptet. als (mfs)experte wurde ich hier eingestuft ohne mein zutun. soll dies aber nun bedeuten, dass ich jetzt nichts mehr hinterfragen kann ?

ich glaube, auch du deutest in meine fragen zu viel hinein...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#51

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 20:40
von glasi | 2.815 Beiträge




In Antwort auf:
@manudave, es wäre nett, wenn du mir wirklich meine frage bzgl. "unmenschlicher" und "menschlicher" grenze erklären könntest. vorallem, seit wann haben wir menschliche grenzen.
.


hallo gilbert. ich hoffe die antwort ist nicht zu einfach. für mich ist zum beispiel die grenze zwischen uns und denn niederlanden eine menschliche grenze. die grenze zwischen meinen arbeitsplatz und meinem wohnort ist eine menschliche grenze.( nrw- rheinland pfalz). die grenze zwischen brd und der ddr. sorry. die war wirklich nicht menschlich. lg glasi.



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#52

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 21:08
von manudave (gelöscht)
avatar

@GW

In Antwort auf:
meinen vergleich mit der ampel habe ich bewusst gewählt. jeder kannte die gefahren dieser grenze. jeder kennt auch die gefahren wenn man bei rot über die strasse läuft. also hat sich jeder bewusst dieser gefahr ausgesetzt, nichts anderes.



Das kehrt das Täter-Opfer Prinzip ins groteske um. Der Flüchtling ist also selbst schuld, dass er erschossen wird.

Also ist der Bankangestellte, der bei einem Überfall das Geld nicht rausrückt, auch selbst schuld, wenn dann auf ihn geschossen wird - der Täter konnte gar nicht anders - AHA.


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#53

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 21:26
von CaptnDelta (gelöscht)
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@Gilbert
Ich komm bei dem Ampelvergleich nicht ganz mit, so wie ich das versteh vertrittst Du die Auffassung, man sollte jeden erschiessen der bei Rot ueber die Ampel geht?

/me scratching head
-Th


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#54

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 21:29
von manudave (gelöscht)
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Übrigens haben solche Vergleiche die Herren der Politführung auch bei Ihren Prozessen in den 90ern angebracht. Da blieb selbst so manchem Richter glatt die Spucke weg.


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#55

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 22:35
von wosch (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow
Zitat von wosch
Zitat von GilbertWolzow
mit dieser logik ist auch jede ampelkreuzung "unmenschlich".

@manudave, es wäre nett, wenn du mir wirklich meine frage bzgl. "unmenschlicher" und "menschlicher" grenze erklären könntest. vorallem, seit wann haben wir menschliche grenzen.

danke



Gilbert Wolzow, Du magst Dich ja sehr weise vorkommen mögen, mit Deinem Umkehrschluß-Vergleich "Verkehrsampel-DDR-Grenze". Die Frage nach der Unmenschlichkeit dieser Grenze stellt sich jedoch gar nicht , sie ist hinreichend belegt!! Und komm mir bloß nicht mit irgend welchen anderen Grenzregimen auf dieser Welt. In diesem Thread geht es um die DDR-Grenze und von einem "unmenschlichen" Grenzregime bewußt niedergemetzelten Menschen. Zur Erinnerung: Eine Verkehrsampel wird aufgestellt um Leben zu schützen, eine Selbstschußanlage wurde errichtet um Leben zu zerstören.




@ wosch, ich bin weder weise noch sonst etwas. wenn mir jedoch etwas nicht zu 100 % klar ist, auch wenn es die die deutung der anderen meinung ist so frage ich nach. scheinbar scheinen einige damit nicht umgehen zu können. sind wirklich alle soooo perfekt?

meinen vergleich mit der ampel habe ich bewusst gewählt. jeder kannte die gefahren dieser grenze. jeder kennt auch die gefahren wenn man bei rot über die strasse läuft. also hat sich jeder bewusst dieser gefahr ausgesetzt, nichts anderes.

Ich hatte auch nicht geschrieben das du weise bist, sondern nur der Vermutung Ausdruck gegeben, daß Du Dich selbst für weise hälst. Deine Interpretation "also hat sich jeder bewusst dieser gefahr ausgesetzt" lässt mich auch jetzt nicht zu einem anderen Schluss kommen.

auch du @wosch solltest meine frage an @manudave bitte noch einmal in ruhe lesen und nicht soviel hineininterpretieren.



Deine Frage an manudave bezüglich "unmenschliche Grenze" hatte manudave doch mit den Toten, Verstümmelten, Verletzten und Inhaftierten eindeutig beantwortet. Daß Dir diese Antwort nicht reichte ist mir nach wie vor ein Rätsel!!
Schönen Gruß aus Kassel


zuletzt bearbeitet 11.08.2009 22:37 | nach oben springen

#56

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 22:48
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von manudave
@GW

In Antwort auf:
meinen vergleich mit der ampel habe ich bewusst gewählt. jeder kannte die gefahren dieser grenze. jeder kennt auch die gefahren wenn man bei rot über die strasse läuft. also hat sich jeder bewusst dieser gefahr ausgesetzt, nichts anderes.



Das kehrt das Täter-Opfer Prinzip ins groteske um. Der Flüchtling ist also selbst schuld, dass er erschossen wird.


er kannte das risiko und hat es zumindest in kauf genommen.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#57

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 22:50
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von CaptnDelta
@Gilbert
Ich komm bei dem Ampelvergleich nicht ganz mit, so wie ich das versteh vertrittst Du die Auffassung, man sollte jeden erschiessen der bei Rot ueber die Ampel geht?


nein captndelta, das meine ich nicht. wenn ich ich aber bei rot über die ampel gehe kenne ich mein risiko.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#58

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 23:05
von wosch (gelöscht)
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er kannte das risiko und hat es zumindest in kauf genommen.[/quote]


Ein Schelm, wer böses dabei denkt.


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#59

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.08.2009 23:10
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow
Zitat von CaptnDelta
@Gilbert
Ich komm bei dem Ampelvergleich nicht ganz mit, so wie ich das versteh vertrittst Du die Auffassung, man sollte jeden erschiessen der bei Rot ueber die Ampel geht?

nein captndelta, das meine ich nicht. wenn ich ich aber bei rot über die ampel gehe kenne ich mein risiko.

Und da liegt, glaub' ich mal, das Problem Deines Vergleiches: An einer roten Ampel ist das Risiko bekannt und ueberschaubar, man kann also auch die rote Ampel durchaus ohne Gefahr fuer das eigene Leben umgehen. Es gibt Laender auf der Welt, da wird das taeglich ohne groessere oder ueberhoehte Verluste and Leib und Leben praktiziert (Indien oder Sued-Korea kommen mir als selbsterlebte Beispiele in den Sinn)

Die Gefahren an der innerdeutschen Grenze waren allgemein hoechstens als Abstraktum, aber keinesfalls immer konkret (wie im Ampelfall) bekannt. Wie denn auch, alles was damit zu tun hatte war geheim oder streng geheim. Wenn, dann haette man sich hoechstens beim "Gegner" konkret informieren koennen, allerdings war das eben auch (teilweise) strafbar. Das dieses Informationsmanko tatsaechlich existierte, kann man am Beispiel von Gueffroy ablesen, der tatsaechich glaubte das der Schiessbefehl(*) ausgesetzt war, und von daher ihm ein bedeutend geringeres Risiko drohte.

Es gibt da den Spruch das nicht alles was hinkt ein Vergleich ist, ich glaub' der passt hier auf Dein Beispiel.
-Th

(*) Um der Diskussion der "Existenz" eines Schiessbefehls zuvor zukommen: Ich meine damit die taegliche Vergatterung oder aehliche Instruktionen die den Grenzern den Gebrauch der Schusswaffe vorschrieben.


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#60

RE: Die unbekannten Opfer des Schießbefehls

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.08.2009 00:20
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von CaptnDelta

Die Gefahren an der innerdeutschen Grenze waren allgemein hoechstens als Abstraktum, aber keinesfalls immer konkret (wie im Ampelfall) bekannt. Wie denn auch, alles was damit zu tun hatte war geheim oder streng geheim. Wenn, dann haette man sich hoechstens beim "Gegner" konkret informieren koennen, allerdings war das eben auch (teilweise) strafbar. Das dieses Informationsmanko tatsaechlich existierte, kann man am Beispiel von Gueffroy ablesen, der tatsaechich glaubte das der Schiessbefehl(*) ausgesetzt war, und von daher ihm ein bedeutend geringeres Risiko drohte.



ich glaube schon, dass allgemein bekannt war, wenn man "über die mauer geht", dass geschossen wird. auch dem letzten mauertoten chris geffroy war das bekannt. und genau weil er und sein begleiter das risiko verringern wollten (ein bekannter grenzer hatte ihm die aussetzung der schusswaffe versichert)marschierten sie nach eine fete los. auch er kannte sein risiko.
nebenbei bemerkt, seine mutter und er waren antragsteller auf ständige übersiedlung. sie erlebten ständig mit, wie aus ihrem umfeld personen ausreisten. sie konnten ahnen, dass es nur noch eine frage der zeit sein würde, bis auch sie ausreisen können.
er nahm jedoch mit seinem begleiter das risiko "über die mauer zu gehen" an diesem abend in kauf.


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