#61

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwentahl

in DDR Politik Presse 21.08.2014 08:20
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde……
@B208
Anders als Karl Eduard von Schnitzler der arbeitete mit Ratten für Ratten .

In dem anderen Thema (- mit der Maus -) wollte ich ganz einfach Herrn von Schnitzler ein anderes Nagetier an die Seite stellen , da die Maus ja schon bei Herrn Maiwald war .
Das Du die Ratten gleich auf Menschen , Menschengruppen beziehst befremdet mich doch etwas , mag sicher daran liegen , dass dein damaliger oberster General manche andersdenkende Menschengruppen als -Schweine- bezeichnete und auch die antifaschistischen Gruppen bezeichnen heute noch eine grosse Menschengruppe als - Bullenschweine - , du siehst , die faschistische Ideologie war und ist ganz in deiner Nähe . Also behüte dein Geistes Kind egal wie klein es ist .

Schön versucht, den eigenen Fehler hinter dem anderen zu verstecken. Aber – Ziel verfehlt.
Und – da Du PHK bist – Empfehlung von einem Kollegen . Probier’s mal mit einem Seminar zum Thema Diskriminierung durch Sprache. Gibt sogar Beförderungspunkte dafür- je nach Landesregelung. Vielleicht brauchst Du mal welche?
Ach ja – Schnitzler gegen Löwenthal - Nehmen die sich was ? Wenn ja-was denn ?
73, Hans (nur ein kleiner unbedeutender POK i.R.)


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#62

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwentahl

in DDR Politik Presse 21.08.2014 09:57
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Viele DDR Bürger hatten ein sehr positives Bild über die Bundesrepublik Deutschland. Für sie war es das Land der grenzenlosen Freiheit und unerschöpflichen Konsummöglichkeiten, etwas was sie in der DDR nicht hatten. Viele hatten grosse Ersparnisse auf der Bank, die sich dank 3,25 Prozent Zins noch ständig vermehrte. Was man hätte kaufen können, gab es nicht oder nur selten in den Läden.
Diesem positiven Bild wollte Karl Eduard Schnitzler mit dem "Schwarzen Kanal" entgegenwirken. Der Versuch scheiterte kläglich: In den BRD Ausschnitten kamen immer wieder regierungskritische Stimmen zu Wort. Ich denke das war für viele DDR Zuseher gerade der Beweis für die Freiheit die Medien; nämlich dafür, dass man in der BRD nicht nur sagen konnte, was man denkt, sondern dass es auch von den Medien aufgegriffen und thematisiert wird. Schnitzler bewirkte mit seiner Sendung, dass die Leute noch mehr glaubten, was sie am Westfernsehen sahen. Ob alles wirklich so toll in der BRD war, wie die Werbung es weis machte, konnten DDR Bürger mangels Reisemöglichkeit ja nicht kontrollieren.
Da hatte es Löwenthal schwerer. Wer sein DDR Bild anzweifelte, hatte die Möglichkeit, sich selber ein Bild über die DDR zu machen und konnte eine Reise buchen... Mit dem grünen Pass kam man um die ganze Welt.
Theo


matloh und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#63

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwentahl

in DDR Politik Presse 21.08.2014 10:06
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #11
beides nicht gesehen.
Kennzeichen D immer.



Ähmm........

Gesehen hab ich beide. Um immer wieder festzustellen, dass beide bekloppte kalte Krieger waren...........


Intellektuelle spielen Telecaster
zuletzt bearbeitet 21.08.2014 10:06 | nach oben springen

#64

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwentahl

in DDR Politik Presse 21.08.2014 10:23
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Der Schnitzler und der Löwenthal waren ja hin und wieder mal in ihren Propagandasendungen,so richtig Sauer. Grund war: Die haben in Ost wie West, nie den dritten Mann für ihre Skatrunde gefunden.


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#65

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwentahl

in DDR Politik Presse 21.08.2014 10:28
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #62
Viele DDR Bürger hatten ein sehr positives Bild über die Bundesrepublik Deutschland. Für sie war es das Land der grenzenlosen Freiheit und unerschöpflichen Konsummöglichkeiten, etwas was sie in der DDR nicht hatten. Viele hatten grosse Ersparnisse auf der Bank, die sich dank 3,25 Prozent Zins noch ständig vermehrte. Was man hätte kaufen können, gab es nicht oder nur selten in den Läden.
[...]


@eisenringtheo , ist zwar OT mein Bezug, aber das Geld bekam man schon los. Als DDR-Bürger war man Meister im Organisieren und Besorgen.
Wir (meine Exgatte und ich) haben uns u.a. 2 Autos auf dem Schwarzmarkt in Leipzig besorgt...das war sehr überteuert. Die letzten Jahre sind wir fast jährlich nach Ungarn gefahren und mit ein paar Tricks konnten wir auch an Forints rankommen, außerhalb der Umtauschbeschränkung.

Vielleicht hast du mit den Motiven vom Schnitzler recht aber m.E. war er ein bösartiger Polemiker, der Wasser predigte und Wein in Massen genoss.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#66

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwentahl

in DDR Politik Presse 21.08.2014 10:46
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Das war die offizielle Version für seinen Rausschmiß 1948 bei der Kölner Filiale der BBC:

Auszug Wikipedia:
Der britische Chief Controller des NWDR, Hugh Carleton Greene, urteilte rückblickend über Karl-Eduard von Schnitzler: „Schnitzler wurde versuchsweise von Köln nach Hamburg versetzt, wo er weiter politische Kommentare lieferte; er war ein guter Rundfunkpublizist und ein gescheiter Kopf, den ich nicht unbedingt verlieren wollte. Da er in seine Kommentare indes fortgesetzt kommunistische Propaganda einfließen ließ, kam ich zu dem Schluß, daß er gehen müsse.“[4] Zum 31. Dezember 1947 erhielt er die Kündigung
Zitat Ende.

Heute wissen wir, was unter "kommunistischer Propaganda" zu verstehen ist:
aus dem Archiv http://www.schattenblick.de/infopool/buc...h/busar455.html

Auszug Anfang

In einem Rundfunkvortrag der Nachkriegszeit ging Schnitzler der Frage nach, ob es noch Arm und Reich in Deutschland gebe. Vielfach sei ja zu hören, die Niederlage habe in der Not alle gleichgemacht. Schaue man sich aber in einer beliebigen deutschen Großstadt um, biete sich ein gänzlich anderes Bild:

Noch nie traten die sozialen Gegensätze so stark bei uns hervor wie heute. Über dem Lokal mit dem Millionen-Umsatz erfriert der Greis; Arbeiterfrauen verkaufen an Besitzende die Butter ihrer Kinder, um Geld zum Leben zu haben, um eben diese Kinder am Leben zu erhalten; Fabrikarbeiterinnen verdienen im Monat gerade so viel, wie ein Besitzender täglich für zehn Zigaretten ausgibt. Während die Schicht der Neureichen und die Besitzenden - Überbleibsel einer vergangenen Epoche - den idealen Nährboden bilden für die Entstehung einer neuen Clique von Revanchepolitikern, die in der Hoffnung auf "bessere Zeiten" durchzuhalten versuchen, werden die Massen der Demokratie entfremdet, verlieren den Glauben an den Fortschritt und an die Zukunft und werden bereit, sich neuen Heilslehren und Verführern anzuschließen.
(S. 181)

Damals mahnte Schnitzler als Gebot der Stunde an, eine gesellschaftliche Entwicklung anzustreben, die solchen Zuständen Abhilfe schafft und Verhältnisse herbeiführt, in denen jeder sein Auskommen findet und frei von Not, Zwang und Ausbeutung leben kann. Dieses Zitat mag verdeutlichen, welcher Art die Kommentare Schnitzlers waren. Er machte es sich in seiner journalistischen Arbeit zur Aufgabe, auf Grundlage fundierter Kenntnisse komplexe Zusammenhänge eng am aktuellen Geschehen und für alle verständlich auf den Punkt zu bringen. Man muß seine Auffassungen nicht in jeder Hinsicht teilen, zumal ja manches aus heutiger Sicht im Kontext der Entwicklung deutlicher zu erkennen ist, um ihm doch ein persönliches Engagement und einen beruflichen Ethos zu attestieren, den zu beherzigen man politischen Kommentatoren nur empfehlen kann.

Was Schnitzler vor 60 Jahren als nachkriegsdeutsche Lagebeschreibung pointiert herausgearbeitet und gegeißelt hat, läßt überdies bestürzende Parellelen zur Misere gegenwärtiger Verelendung weiter Teile der Bevölkerung und der unerträglichen Umverteilung der Besitzstände von unten nach oben erkennen. Menschen, die von ihrer Arbeit nicht leben können, und Kinder, die hungern, künden vom Niedergang rosiger Zukunftsversprechen und dem unbarmherzigen Diktat der Parole, gefälligst den Gürtel enger zu schnallen.

Wie Karl-Eduard von Schnitzler einmal sarkastisch angemerkt hat, habe man vierzig Jahre langweiligen Unterricht in Kapitalismus hinter sich und durchlebe nun das Praktikum. Damit lag er nicht falsch, denn als die Bananen verzehrt und die Blütenträume der Wende verflogen waren, als schließlich Katzenjammer Einzug hielt, mag mancher wiedervereinigte Neubundesbürger allzu spät erkannt haben, daß alles womöglich noch schlimmer kommt, als es der Schnitzler immer erklärt hat.

29. September 2008

Auszug Ende

Schnitzler mußte unter den Bedingungen der Marktwirtschaft berichten und er berichtete, was keiner hören wollte.
Die westdeutschen Leitmedien haben solche Kommentare schlichtweg nicht verkraftet und deshalb brauchte er einen neuen Marktplatz.
Diesen Vorgang kann man auch Marktversagen nennen, die letzten Nischen anders orientierter Publizisten wurden von totalitären und armseeligen Verwaltern der neuen Ordnung beseitigt.
Vor irgendwas hatten die Angst, heute wissen wir es, Schnitzlers Vorhersage der Art und Weise des Systemversagens kam etwas zu früh, mit dem Beschluß der Hartz- Gesetze hätte er nicht nur einen eigenen Stand am Markt sondern sogar eine komplette Halle bekommen.
Zwar konnte er nicht wissen, in welcher Form der Unterdrückungsapparat (Niedriglohnkultur, Falschmünzertum...Eurobonds u.v.a.) daher kommt, aber die Vorhersage im Groben hat gestimmt.
So etwas hätte eine neoliberale Regierung 20 Jahre zuvor niemals gewagt, der Cerberus hätte diese Konstruktion zerfetzt und Schröder auf den Abtreter seiner Parteizentrale gelegt.



Udo, passport und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#67

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwentahl

in DDR Politik Presse 21.08.2014 10:53
von B208 | 1.339 Beiträge

@Hans .

Schön versucht, den eigenen Fehler hinter dem anderen zu verstecken.


Ein deutscher Beamter spricht und schreibt deutlich und verständlich ! Hilft auch bei anstehenden Beförderungen .

Welcher ist mein Fehler und hinter welchem Fehler von passport verstecke ich den meinen ????

Und das mit dem P.H.K. darfst du nicht so ernst nehmen .


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#68

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwentahl

in DDR Politik Presse 21.08.2014 11:00
von Heckenhaus | 5.132 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #27
Gesehen haben wir ihn wohl alle. Zumindest die User aus der Ex-DDR. War der "Schwarze Kanal" nicht während der Grundwehrdienstzeit sogar Pflicht? Soweit ich mich erinneren kann, trifft das auf jeden Fall auf die Zeit der Grundausbildung zu.
........
Gruß Uwe


Pflicht war das bei uns nur für diejenigen, die zuvor Montag abend den alten Film gesehen hatten. Die wurden erst rausgelassen, wenn Ede fertig war.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#69

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwentahl

in DDR Politik Presse 21.08.2014 11:16
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Also ich möchte mal sagen--oder auch etwas auf den Putz hauen. Habe ganz selten bei der Fahne mal so eine Sendung mit Ede gesehen. Grund war---entweder ich ging Montagabend in den Grenzdienst oder war von der Spätschicht noch nicht zurück, oder war gerade im Ausgang oder es kam vor das ich Latte stehen musste,das war Objektwache.


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#70

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwentahl

in DDR Politik Presse 21.08.2014 11:21
von turtle | 6.961 Beiträge

Kennzeichen D war das Gegenstück vom schwarzen Kanal Löwenthal der von Schnitzler des Westens oder Von Schnitzler der Löwenthal der DDR. Zur Politik gehört nun einmal Propaganda. Wir hatten den kalten Krieg, die Nato und den Warschauer Pakt. Spione aus West und Kundschafter aus Ost. Das ND in der DDR und die Bild Zeitung in der BRD.
Niemand wurde gezwungen den schwarzen Kanal oder Kennzeichen D anzusehen. Wenn auch gewollt zur passenden Politik verzerrt, übertrieben wieder gegeben war für den der dazwischen sehen und lesen konnte durchaus Informatives dabei.
Als Alternative konnte man Ein Herz und eine Seele anschauen, Alfred erklärte auch die Politik und was in der „Zone“ läuft. Eines hatten alle drei Sendungen gemeinsam man tat gut daran nicht alles ernst und als wahr zu nehmen.


zuletzt bearbeitet 21.08.2014 11:23 | nach oben springen

#71

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 21.08.2014 11:41
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #70
Kennzeichen D war das Gegenstück vom schwarzen Kanal Löwenthal der von Schnitzler des Westens oder Von Schnitzler der Löwenthal der DDR. Zur Politik gehört nun einmal Propaganda. Wir hatten den kalten Krieg, die Nato und den Warschauer Pakt. Spione aus West und Kundschafter aus Ost. Das ND in der DDR und die Bild Zeitung in der BRD.
Niemand wurde gezwungen den schwarzen Kanal oder Kennzeichen D anzusehen. Wenn auch gewollt zur passenden Politik verzerrt, übertrieben wieder gegeben war für den der dazwischen sehen und lesen konnte durchaus Informatives dabei.
Als Alternative konnte man Ein Herz und eine Seele anschauen, Alfred erklärte auch die Politik und was in der „Zone“ läuft. Eines hatten alle drei Sendungen gemeinsam man tat gut daran nicht alles ernst und als wahr zu nehmen.


Ja das war gut

Theo
edit:12.22 Uhr. Name im Titel ist falsch geschrieben. Korrigiert


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.08.2014 12:22 | nach oben springen

#72

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 21.08.2014 20:31
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Im Beitrag # 71, der Name Alfred sagt mir irgendetwas. Ich weiß nur nicht genau mit wem ich es vergleichen soll . Aber das Video ist super, eben Alfred


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.08.2014 20:43 | nach oben springen

#73

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 21.08.2014 20:45
von Hapedi | 1.877 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #72
Im Beitrag # 71, der Name Alfred sagt mir irgendetwas. Ich weiß nur nicht genau mit wem ich es vergleichen soll . Aber das Video ist super, eben Alfred




vieleicht meinst du Alfred Biolek



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#74

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 21.08.2014 20:47
von passport | 2.634 Beiträge

@B208

Das Du die Ratten gleich auf Menschen , Menschengruppen beziehst befremdet mich doch etwas , mag sicher daran liegen , dass dein damaliger oberster General manche andersdenkende Menschengruppen als -Schweine- bezeichnete und auch die antifaschistischen Gruppen bezeichnen heute noch eine grosse Menschengruppe als - Bullenschweine - , du siehst , die faschistische Ideologie war und ist ganz in deiner Nähe . Also behüte dein Geistes Kind egal wie klein es ist .


Besseres hast Du nicht drauf ? Ablenkungsmanöver funktionieren bei mir nicht ! Du hast gestern eine bestimmte Personengruppe als Ratten bezeichnet. Ja, ich bin antifaschistisch aufgezogen worden und in der ehem. DDR wurden auch keine Naziaktivitäten geduldet. Faschistische Ideologie ist weder ein geistiges Kind der DDR und schon überhaupt nicht meins. Aber bei Deiner Wortwahl ist eine geistige Verwandschaft zu dieser Ideologie nicht auszuschliessen. Und wenn man keine Ahnung hat wie in der ehem. DDR Nazi-Kriegsverbrecher strafverfolgt wurden sollte man sich schlau machen ! Du kommst aus einen Land wo nach Kriege über 9000 hochbelastete und blutbefleckte KRIEGSVERBRECHER wieder in Amt und Würden kamen. Das sollte Dir zu Denken geben !


passport


eisenringtheo und seaman haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#75

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 21.08.2014 21:44
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #74
@B208

Das Du die Ratten gleich auf Menschen , Menschengruppen beziehst befremdet mich doch etwas , mag sicher daran liegen , dass dein damaliger oberster General manche andersdenkende Menschengruppen als -Schweine- bezeichnete und auch die antifaschistischen Gruppen bezeichnen heute noch eine grosse Menschengruppe als - Bullenschweine - , du siehst , die faschistische Ideologie war und ist ganz in deiner Nähe . Also behüte dein Geistes Kind egal wie klein es ist .


Besseres hast Du nicht drauf ? Ablenkungsmanöver funktionieren bei mir nicht ! Du hast gestern eine bestimmte Personengruppe als Ratten bezeichnet. Ja, ich bin antifaschistisch aufgezogen worden und in der ehem. DDR wurden auch keine Naziaktivitäten geduldet. Faschistische Ideologie ist weder ein geistiges Kind der DDR und schon überhaupt nicht meins. Aber bei Deiner Wortwahl ist eine geistige Verwandschaft zu dieser Ideologie nicht auszuschliessen. Und wenn man keine Ahnung hat wie in der ehem. DDR Nazi-Kriegsverbrecher strafverfolgt wurden sollte man sich schlau machen ! Du kommst aus einen Land wo nach Kriege über 9000 hochbelastete und blutbefleckte KRIEGSVERBRECHER wieder in Amt und Würden kamen. Das sollte Dir zu Denken geben !


passport


Zitat: auch die antifaschistischen Gruppen bezeichnen heute noch eine grosse Menschengruppe als - Bullenschweine - , du siehst , die faschistische Ideologie war und ist ganz in deiner Nähe . Also behüte dein Geistes Kind egal wie klein es ist .

Man könnte diesen Satz aber auch so verstehen: die besagten " so genannten antifaschistischen Gruppen", womit nichts anderes als gewaltbereite Linksextereme Chaoten gemeint sind, lassen keine weiteren Meinungen, außer ihrer eigenen, gelten. Zur Durchsetzung ihrer Meinung und der damit verbundenen Weltanschauung schrecken solche Extremisten auch vor physischer Gewalt, bis hin zur bewusst in Kauf genommen Tötung ihrer Gegner nicht zurück.
Jetzt frage ich mich, worin besteht der Unterschied zum Faschismus?
Hauptfeind dieser Chaoten ist die Polizei. Von denen allgemein nur als "Bullenschweine" angesehen. Der einzelne Mensch spielt für diese Typen überhaupt keine Rolle. "Bullen" werden als eine anonyme gesichtslose Masse angesehen. Gegen die jedes Mittel recht ist. Kennt man solche Verhaltensweisen nicht auch von den Faschisten?
Für mich persönlich unterscheiden sich (Links) und (Rechts)extreme absolut nicht.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Hapedi, Ostlandritter und B208 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#76

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 21.08.2014 21:51
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von ABV im Beitrag #75

Man könnte diesen Satz aber auch so verstehen: die besagten " so genannten antifaschistischen Gruppen", womit nichts anderes als gewaltbereite Linksextereme Chaoten gemeint sind, lassen keine weiteren Meinungen, außer ihrer eigenen, gelten. Zur Durchsetzung ihrer Meinung und der damit verbundenen Weltanschauung schrecken solche Extremisten auch vor physischer Gewalt, bis hin zur bewusst in Kauf genommen Tötung ihrer Gegner nicht zurück.



Jetzt haste aber die "Polizistenbrille" auf @ABV . Diese Reduzierung auf die "Antifa" macht es dem weit größerem Teil von antifaschistisch eingestellten Menschen um so schwerer sich zu artikulieren. Und rate mal wem das nutzt?

LG vo der Moskwitschka


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#77

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 21.08.2014 22:29
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #76
Zitat von ABV im Beitrag #75

Man könnte diesen Satz aber auch so verstehen: die besagten " so genannten antifaschistischen Gruppen", womit nichts anderes als gewaltbereite Linksextereme Chaoten gemeint sind, lassen keine weiteren Meinungen, außer ihrer eigenen, gelten. Zur Durchsetzung ihrer Meinung und der damit verbundenen Weltanschauung schrecken solche Extremisten auch vor physischer Gewalt, bis hin zur bewusst in Kauf genommen Tötung ihrer Gegner nicht zurück.



Jetzt haste aber die "Polizistenbrille" auf @ABV . Diese Reduzierung auf die "Antifa" macht es dem weit größerem Teil von antifaschistisch eingestellten Menschen um so schwerer sich zu artikulieren. Und rate mal wem das nutzt?

LG vo der Moskwitschka



Hmmm, Ja, ich kann eben nicht aus meiner Haut. Aber wenn ich mich nicht irre, hatte der User ausschließlich Linksextremisten, nicht aber echte Antifaschistische Widerstandskämpfer gemeint. Ich persönlich würde mir wünschen, dass die antifaschistisch eingestellten Menschen in breiter Front von diesen Chaoten distanzieren.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


zuletzt bearbeitet 21.08.2014 22:31 | nach oben springen

#78

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 21.08.2014 22:56
von 94 | 10.792 Beiträge

... echt? Das also interessiert Dich ... na dann: Acht Cola, Acht Bier

P.S. zum Thema ...
Rethorisch konnte doch Löwenthal dem von Schnitzler mMn überhauptnicht das Wasser reichen. Da muß ein gewisser Lincke, der übrigens den Begriff Sudel-Ede erfand/prägte, mit seinem "Mitteldeutschen Tagebuch" (Anfang der 60er beim SFB) doch ein ganz anders Kaliber gewesen sein. Hat einer von den betagteren Semestern die Sendung seinerzeit gesehen?
Zum Kanal hatte ich spätes Ende der 80er mit dem StKCPA meiner Grenzkompanie eine 'Wette' zu laufen. Vor der Sendung gab jeder drei Tipps ab, welche Ausschnitte aus Sendungen der letzten Woche ausm Westfernsehen präsentiert werden ... meist gewann der Polit den Boiler Kaffee.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 21.08.2014 22:57 | nach oben springen

#79

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 21.08.2014 23:05
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hallo Uwe!

Zitat von ABV im Beitrag #75

Hauptfeind dieser Chaoten ist die Polizei. Von denen allgemein nur als "Bullenschweine" angesehen. Der einzelne Mensch spielt für diese Typen überhaupt keine Rolle. "Bullen" werden als eine anonyme gesichtslose Masse angesehen. Gegen die jedes Mittel recht ist. Kennt man solche Verhaltensweisen nicht auch von den Faschisten?
Für mich persönlich unterscheiden sich (Links) und (Rechts)extreme absolut nicht.
Gruß Uwe



In der Praxis unterscheiden sie sich gewaltig.
Bei Demos kann die Polizei den "Rechten" getrost den Rücken zuwenden. Da passiert nichts gegen sie und sie haben ihren eigenen Ordnungsdienst dabei.
Aber nur wenn sie lebensmüde sind, drehen Polizisten den "schwarzen Antifas" den Rücken zu.

Und das wird leider nicht einmal Ansatzweise in den bundesweiten Medien dokumentiert.

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_492209.html

Aber nicht nur die vermeintlich "linken" sind ein großes Problem.

http://michael-mannheimer.info/2014/04/1...er-immigranten/

Direktlink:
http://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/dp20131.../DP_2013_11.pdf
(Seite -2-3)

Interessant ist die "demokratische" Einbindung. Siehe IG-Metall Flagge ....









Schöne Grüße,
Eckhard


ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.08.2014 23:23 | nach oben springen

#80

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 21.08.2014 23:06
von icke-ek71 (gelöscht)
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wisst ihr was die maßeinheit "schnitz" bedeutete??das war eine zeiteinheit..1schnitz=1sekunde!!das war die zeit, damals noch ohne fernbedienung, wo du vom sessel aufgesprungen bist um entweder den ausschalter des fernsehers oder den kanalwähler bedient hast um sudelede zu entfernen!!ich habe es damals als noch sportlich durchtrainierter in 1-2 schnitz geschafft!!!


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