#41

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 14:03
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #40
Zitat von Jobnomade im Beitrag #38
Bin ich Leutnant der Reserve der Bundeswehr ? "gedient in fremden Heeren" ?


Nun ja, so oder so ähnlich könnte man Dich schon einstufen. Aber tröste Dich: Schon 1984 hat der damalige Verteidigungsminister Wörner die Knackigkeitsgrenze für Offiziere auf 45 Jahre festgelegt. Und wenn ich mir Dein Geburtsdatum vergegenwärtige, hast Du diese Grenze mittlerweile locker überschritten.

Also: Kein Grund für schlaflose Nächte....

Zum Nachlesen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13511999.html



danke für den Spiegel-Artikel, @Dandelion ,

der Herr Wörner hatte anscheinend schon so eine Ahnung, dass er ein paar Jahre später noch etliche NVA-Offiziere hinzubekommen wird ,
die er auch noch irgendwie unterbringen muss...

Nein schlaflose Nächte hab ich deswegen nicht.
Wenn es hiesse, ich solle am Hindukusch "die Freiheit Deutschlands" verteidigen, würde ich sowieso verweigern.
Mir war damals, 1990 ohnehin klar, dass es bei der Bundeswehr einen gewissen Personalüberhang geben wird - schliesslich haben wir der Nato im Herbst 89 einfach mal so den Feind weggenommen, Tschuldigung...

Das mit der "Knackigkeitsgrenze" finde ich gut. Manch 45-jährigen stecke ich mit meinen 60 noch locker in die Tasche - was sportliche Dinge anlangt. Das ist nicht unbedingt eine Frage des Alters...

Guss Hartmut


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zuletzt bearbeitet 28.07.2014 15:46 | nach oben springen

#42

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 14:09
von Gelöschtes Mitglied
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Finanziell würde es sich durchaus lohnen. Wenn ich mal kurzzeitig für 3 Monate Schreibtisch gegen Feldlager tauschen sollte würde ich nicht nein sagen, nur meldet sich bei mir keiner.


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#43

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 15:50
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Staatsfeind im Beitrag #42
Finanziell würde es sich durchaus lohnen. Wenn ich mal kurzzeitig für 3 Monate Schreibtisch gegen Feldlager tauschen sollte würde ich nicht nein sagen, nur meldet sich bei mir keiner.



Da kann Dir geholfen werden - so etwas lässt sich organisieren:
Die Soldaten Sockenschuss
Und die Organisatoren sind in diesem Forum aktiv - musst nur mal herumfragen

Gruss Hartmut


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#44

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 16:08
von Lutze | 8.034 Beiträge

unser @Jobnomade in einer schicken Bundeswehr-Uniform
als Leutnant,das hätte was,
kurz nach der Wende wäre es doch theoretisch möglich gewesen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#45

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 16:40
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #44
unser @Jobnomade in einer schicken Bundeswehr-Uniform
als Leutnant,das hätte was,
kurz nach der Wende wäre es doch theoretisch möglich gewesen
Lutze


blos nicht @Lutze,

Ich hab übrigens nie eine NVA-Offiziersuniform getragen.
Wir sind am letzten Tag in Doberlug-Kirchhain in Zivil auf dem Hof angetreten und wurden ernannt.
Und 2 Tage später war ich wieder in Dresden mit der Kerze in der Hand bei der Montagsdemo dabei - das war viel wichtiger in der Zeit damals.
Der einzige Nachweis, dass ich Leutnant der Reserve bin, ist der Eintrag in meinem Wehrdienstausweis.
Und das letzte Foto in Uniform sieht so aus:
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Gruss Hartmut


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#46

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 17:46
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #43
Zitat von Staatsfeind im Beitrag #42
Finanziell würde es sich durchaus lohnen. Wenn ich mal kurzzeitig für 3 Monate Schreibtisch gegen Feldlager tauschen sollte würde ich nicht nein sagen, nur meldet sich bei mir keiner.



Da kann Dir geholfen werden - so etwas lässt sich organisieren:
Die Soldaten Sockenschuss
Und die Organisatoren sind in diesem Forum aktiv - musst nur mal herumfragen

Gruss Hartmut




Bestimmt interessant und garantiert mal ein Besuch wert, aber ich dachte da eher an einen "firmeninternen" Dienstpostenwechsel und an den Auslandsverwendungszuschlag.


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#47

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 17:52
von furry | 3.576 Beiträge

Zitat von Staatsfeind im Beitrag #42
Finanziell würde es sich durchaus lohnen. Wenn ich mal kurzzeitig für 3 Monate Schreibtisch gegen Feldlager tauschen sollte würde ich nicht nein sagen, nur meldet sich bei mir keiner.


Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss eben der Berg zum Proheten.
Frage doch mal bei Deinem Dienstherren, ob für die SEK weit draußen nicht noch ein Animateur gesucht wird. Die Reiseveranstalter führen Ähnliches unter "Glückshotel".


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#48

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 18:52
von Gelöschtes Mitglied
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Lass mal, das mit den Animateuren überlasse ich den älteren Semestern.

Grundsätzlich könnte ich ähnliche Verwaltungsaufgaben auch dort vor Ort durchführen, dann eben in Uniform und wenn ich mir die wöchentliche UdT durchlese dann passiert im Bereich Nord nicht mehr so viel. Es gibt zwar schon noch Zwischenfälle mit OMF allerdings eher in Bezug auf die ANSF und nicht mit unseren Jungs.

Für die von mir gewünschte gewünschte zivile Auslandsverwendung an einer bestimmten BWVSt muss ich leider noch etwas warten.


zuletzt bearbeitet 28.07.2014 19:01 | nach oben springen

#49

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 19:02
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von Staatsfeind im Beitrag #48
Ach lass mal, das mit den Animateuren überlasse ich den älteren Semestern.

Grundsätzlich könnte ich ähnliche Verwaltungsaufgaben auch dort vor Ort durchführen, dann eben in Uniform und wenn ich mir die wöchentliche UdT durchlese dann passiert im Bereich Nord nicht mehr so viel. Es gibt zwar schon noch Zwischenfälle mit OMF allerdings eher in Bezug auf die ANSF und nicht mit unseren Jungs.

Für die von mir gewünschte gewünschte zivile Auslandsverwendung an einer bestimmten BWVSt muss ich leider noch etwas warten.

Ich habe erst letzte Woche von meinem Kollegen Feldpost aus Mazar-e Sharif bekommen. Er ist noch ein halbes Jahr dort.
Diese Postkarte mit dem Aufdruck "ISAF" hat nicht jeder.

Andreas

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#50

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 20:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von utkieker im Beitrag #31
Zitat von schulzi im Beitrag #27
Zitat von Uleu im Beitrag #23
Bei den GT kenne ich keinen, aber ein user hat als Ladehugo bei den Panzern angefangen und als Oberstltn. und Fahrausbilder an der OHS aufgehört....

Wer ! Sagt es mir Bitte ich bin doch neugierig,wo ich´s doch zum Gefreiten gebracht habe.

Stimmt @schulzi! Es gab doch "nur" zwei Dienstgrade die nennenswert sind Gefreiter oder General und beide fangen mit "G" an. Nun ja ich möchte Gert gerne mit einbeziehen auch Obermatrose galt was

Gruß Hartmut!

Das mit den 2 Dienstgrade, kenne ich auch so! Gab es ja noch den Witz : Ein Gefreiter kommt an einen General vorbei, ohne zu grüßen, der General Gefreiter kommen sie mal zurück, können sie nicht grüßen! Der Gefreite: Ich grüße doch nicht jeden vom Zirkus!!
Grüsse steffen52


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#51

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 20:38
von 94 | 10.792 Beiträge

War das nicht auch eine Szene im Reservehelden?

Ansonsten ist ein Überspringen von Dienstgraden bei Beförderungen eine seltene Ausnahme gewesen. Die angesprochenen Fälle, zum Beispiel Jobnomade waren Ernennungen! JessesMariaUndDjoseff, was iss nu wieder dös?

Also, zuerstemal gibts Dienstgradgruppen, das sind die Soldaten, Unteroffiziere, Fähnriche und Offiziere. Ob nun die Generale eine eigene Gattung in der Dienstgradgruppe der Offiziere darstellen oder eine eigenständige Gruppe darstellen, da bin ich mir nicht sicher. In Tagesbefehlen (1.März, 7.Oktober usw.) wurden die Generale und Admiral immer seperat erwähnt. Auch wird ein General ernannt, spricht also beides für eine extra Gruppe.
Dagegen im heutigen NATO-Rangcode gehts nahtlos vom Oberst/Colonel/Polkownik (OF-5) zum Brigadegeneral (OF-6) über. Na wie auch immer, also diese Sprünge damals entstanden durch die Ernennung in den Einstiegsdienstgrad der höheren Dienstgradgruppe. Zum Leutnant zum Beispiel jetztmal, wurden die meisten Offiziere 'ernannt'. Na bis auf einige ganz wenige, die wurden zum Leutnant befördert.

Die Möglichkeit der steilen Karriere nach unten wurde schon erwähnt. Lag vielleicht auch daran, das in Schwedt im Militärstrafvollzug (milttärgerichtlich verurteilte Straftäter bis 2 Jahre; nicht zu verwechseln mit der Disziplinareinheit) als Dienstgrad nur Soldat 'gültig' war.

Die bitterste Form der steilen Karriere war auf jeden Fall die posthume Ernennung, wie zum Beispiel Feldwebel zum Fähnrich Braun oder Soldat zum Unteroffizier Dittmann. Ich habe heut noch einen Klos im Hals, wenn ich mich der schlecht montierten 'Porträtfotografien' im Traditionszimmer erinnere.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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zuletzt bearbeitet 28.07.2014 20:40 | nach oben springen

#52

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 22:27
von FRITZE (gelöscht)
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Auf Posthum hätt jeder gern verzichtet ! In Afganistan warens wohl auch Etliche ! Stand aber nicht auf der Kiste ,wenn sie in Köln -Wahn ankam !


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#53

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 22:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #41

Wenn es hiesse, ich solle am Hindukusch "die Freiheit Deutschlands" verteidigen, würde ich sowieso verweigern.


Ich auch, Hartmut - aber so was von. Allerdings befürche ich, dass wie beide nicht mehr gefragt werden würden - wir beide haben nicht nur die Knackigkeitsgreze überschritten, wir wären vermutlich sogar für eine Art "Volkssturm" zu alt.


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#54

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 22:41
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von FRITZE im Beitrag #52
Auf Posthum hätt jeder gern verzichtet ! In Afganistan warens wohl auch Etliche ! Stand aber nicht auf der Kiste ,wenn sie in Köln -Wahn ankam !


Also die etlichen waren bisher 55, von denen allerdings nur 35 durch Feindeinwirkung starben.


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#55

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 23:09
von FRITZE (gelöscht)
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Das wird wohl so hinkommen ! Aber "Jeder " war Einer zuviel ! ! !


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#56

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 29.07.2014 16:28
von StabsfeldKoenig | 2.644 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #41
Zitat von Dandelion im Beitrag #40
Zitat von Jobnomade im Beitrag #38
Bin ich Leutnant der Reserve der Bundeswehr ? "gedient in fremden Heeren" ?


Nun ja, so oder so ähnlich könnte man Dich schon einstufen. Aber tröste Dich: Schon 1984 hat der damalige Verteidigungsminister Wörner die Knackigkeitsgrenze für Offiziere auf 45 Jahre festgelegt. Und wenn ich mir Dein Geburtsdatum vergegenwärtige, hast Du diese Grenze mittlerweile locker überschritten.

Also: Kein Grund für schlaflose Nächte....

Zum Nachlesen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13511999.html



danke für den Spiegel-Artikel, @Dandelion ,

der Herr Wörner hatte anscheinend schon so eine Ahnung, dass er ein paar Jahre später noch etliche NVA-Offiziere hinzubekommen wird ,
die er auch noch irgendwie unterbringen muss...

Nein schlaflose Nächte hab ich deswegen nicht.
Wenn es hiesse, ich solle am Hindukusch "die Freiheit Deutschlands" verteidigen, würde ich sowieso verweigern.
Mir war damals, 1990 ohnehin klar, dass es bei der Bundeswehr einen gewissen Personalüberhang geben wird - schliesslich haben wir der Nato im Herbst 89 einfach mal so den Feind weggenommen, Tschuldigung...

Das mit der "Knackigkeitsgrenze" finde ich gut. Manch 45-jährigen stecke ich mit meinen 60 noch locker in die Tasche - was sportliche Dinge anlangt. Das ist nicht unbedingt eine Frage des Alters...

Guss Hartmut



Halt dich man noch recht lange fit! Wenn wir Merkel und co. vollständig genug zum kotzen finden, basteln wir auch "kleine grüne Männchen". Da brauchen wir noch ein paar gut ausgebildete Fachleute für die Bürgerwehr der "Volksrepublik Mittelpreußen" (provisorischer Staat in Berlin-Brandenburg vor vollständiger Befreiung der DDR).



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#57

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 29.07.2014 16:45
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #56
Zitat von Jobnomade im Beitrag #41
Zitat von Dandelion im Beitrag #40
Zitat von Jobnomade im Beitrag #38
Bin ich Leutnant der Reserve der Bundeswehr ? "gedient in fremden Heeren" ?


Nun ja, so oder so ähnlich könnte man Dich schon einstufen. Aber tröste Dich: Schon 1984 hat der damalige Verteidigungsminister Wörner die Knackigkeitsgrenze für Offiziere auf 45 Jahre festgelegt. Und wenn ich mir Dein Geburtsdatum vergegenwärtige, hast Du diese Grenze mittlerweile locker überschritten.

Also: Kein Grund für schlaflose Nächte....

Zum Nachlesen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13511999.html



danke für den Spiegel-Artikel, @Dandelion ,

der Herr Wörner hatte anscheinend schon so eine Ahnung, dass er ein paar Jahre später noch etliche NVA-Offiziere hinzubekommen wird ,
die er auch noch irgendwie unterbringen muss...

Nein schlaflose Nächte hab ich deswegen nicht.
Wenn es hiesse, ich solle am Hindukusch "die Freiheit Deutschlands" verteidigen, würde ich sowieso verweigern.
Mir war damals, 1990 ohnehin klar, dass es bei der Bundeswehr einen gewissen Personalüberhang geben wird - schliesslich haben wir der Nato im Herbst 89 einfach mal so den Feind weggenommen, Tschuldigung...

Das mit der "Knackigkeitsgrenze" finde ich gut. Manch 45-jährigen stecke ich mit meinen 60 noch locker in die Tasche - was sportliche Dinge anlangt. Das ist nicht unbedingt eine Frage des Alters...

Guss Hartmut



Halt dich man noch recht lange fit! Wenn wir Merkel und co. vollständig genug zum kotzen finden, basteln wir auch "kleine grüne Männchen". Da brauchen wir noch ein paar gut ausgebildete Fachleute für die Bürgerwehr der "Volksrepublik Mittelpreußen" (provisorischer Staat in Berlin-Brandenburg vor vollständiger Befreiung der DDR).



Hmm....
ich weiss noch nicht, ob ich dazu dann noch Lust habe.. zumal es im Land Brandenburg noch genug ehemalige Vollprofis aus DDR-Zeiten gibt.
Eigentlich neige ich dazu, mit dem Ausscheiden aus dem Berufsleben Deutschland den Rücken zu kehren...
Die körperliche Fitness erhalte ich mir aus rein egoistischen Motiven - um noch recht lange Lebensqualität geniessen zu können - es ist mir eine Horrorvorstellung, Pflegefall zu sein...
Aber ich glaube, das führt jetzt weit vom ursprüglichen Thema weg.

Gruss Hartmut


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#58

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 29.07.2014 16:52
von Lippi57 | 58 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #14
Zitat von Lutze im Beitrag #9
konnten Dienstgrade nach oben auch übersprungen werden?
Lutze


Es kam auf die Laufbahngruppe an@Lutze
Wer sofort auf die Offiziersschule ging, wurde natürlich nie Soldat, Gefreiter, Unteroffizier und so weiter. Die Soldaten und Unterführerränge ließ er also aus, auf der Karriereleiter.
Innerhalb einer Laufbahngruppe konnte man keinen Dienstgrad auslassen. Das verlief dann von einer Stufe zur nächsten. Zum Beispiel Leutnant, Oberleutnant, Hauptmann. Oder Unteroffizier, Unterfeldwebel, Feldwebel.
Im Grenzregiment 38 ( Hennigsdorf) gab es einen Oberstleutnant K. Dieser soll tatsächlich als Soldat angefangen, dann zum Uffz " aufgekohlt" und anschließend die Offizierslaufbahn eingeschlagen haben. Wie viel davon Wahrheit oder Legende ist, kann ich nicht sagen. Der Oberstleutnant genoss bei den unteren Rängen, wegen seiner menschlichen Art, hohes Ansehen.
Von einem anderen Offizier wurde behauptet, dass er zunächst ein ganz normaler Soldat im Grundwehrdienst gewesen sei. Am Entlassungstag!! sei er von der Ladefläche des LKW, der die angehenden Zivilisten zum Bahnhof bringen sollte, gesprungen und hätte sich in letzter Sekunde zum Dableiben entschieden.

Gruß Uwe


Hallo Uwe ,Ich habe ja auch im 38 GR gedient in der 2 GK und die lag ja bekanntermaßen direkt im Regimentsstab. Da ich auf meine letzten Tage ( EK79/1) also April genau zu Ostern war es,mit einigen EKs Ostern feierten und wir hochgezogenwurden,mußte ich als Dienstgrad und Dienststellungshöchster zum Regimentskomandeur,am nächsten Tag .Er war Oberstleutnant.vielleicht war er es sogar ,aufjedenfall machte er nur "Du,Du" und unterhielt sich mit mir als wenn wir uns schon zig Jahre kennen. Sympatischer Typ schon zu seiner Zeit.


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#59

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.08.2014 21:03
von Hotte2333 | 7 Beiträge

Der Stabsfeld war in NVA und GT sehr wohl ein Dienstgrad und keine Dienststellung.

Sorry, sehe gerade, dieser Punkt ist längst geklärt. Habe nicht bis zum Ende gescrollt.


zuletzt bearbeitet 04.08.2014 21:11 | nach oben springen

#60

RE: steile Karriere bei den Grenztruppen der DDR

in Grenztruppen der DDR 05.08.2014 12:09
von Leuchterkönig | 15 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #9
konnten Dienstgrade nach oben auch übersprungen werden?
Lutze


Ich glaube schon. Wir hatten in der Ausbilkdung einen sog. Treibhausgefreiten, welcher auf einmal Ultn. war. Das waren 1970 immerhin 6 Mannschaftsdienstgrade.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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