#281

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 05.08.2014 22:52
von Barbara (gelöscht)
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„Salaam-Schalom“: Eine Friedensinitiative aus Berlin-Neukölln
Berlin-Neukölln hatte den Ruf als „No-Go-Area“ für Juden. Die Initiative „Salaam-Schalom“ will das Gegenteil beweisen und setzt sich für ein Miteinander der Kulturen ein. Das beeindruckt sogar den Bundespräsidenten.

[...]Langer, der fromme Jude, und Cetin, der gläubige Muslim, engagieren sich in der Initiative „Salaam-Schalom“ - der Name setzt sich aus dem arabischen und dem hebräischen Wort für Frieden zusammen. Die Gruppe wurde 2013 von Neuköllner Juden, Muslimen und Christen gegründet und setzt sich für ein friedliches Miteinander der Religionen und Kulturen in der Hauptstadt ein.[...]

[...]Neukölln wird zur No-Go-Area für Rassismus

Projekte der Initiative sind etwa ein „Handbuch für Neueinwanderer“ mit praktischen Tipps für Migranten in verschiedenen Sprachen. Mit einer Plakatkampagne wollen sie gegen verbreitete antimuslimische Vorurteile kämpfen.
Ausgangspunkt für die Gründung der Gruppe war ein Angriff auf den Berliner Rabbiner Daniel Alter, der 2012 auf der Straße brutal zusammengeschlagen wurde. Alter bezeichnete danach Neukölln und andere Berliner Stadtteile mit hohem Migrantenanteil als „No-Go-Area“ für Juden. Solche Stigmatisierungen führten zu Spannungen und Misstrauen, kritisiert die „Salaam-Schalom“-Initiative. Neukölln sei vielmehr eine No-Go-Area für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.[...]

http://dtj-online.de/salaam-schalom-eine...-neukolln-34094
.


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#282

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 05.08.2014 22:58
von WernerHolt (gelöscht)
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Zitat
Neukölln sei vielmehr eine No-Go-Area für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit



anscheinend warst weder du noch die Initiative „Salaam-Schalom" jemals länger in neukölln utopie sage ich dazu


Ostlandritter, Kurt und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#283

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 05.08.2014 22:59
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von WernerHolt im Beitrag #282

Zitat
Neukölln sei vielmehr eine No-Go-Area für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit


anscheinend warst weder du noch die Initiative „Salaam-Schalom" jemals länger in neukölln utopie sage ich dazu



....oder auch : Praktiziertes Wunschdenken....


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#284

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 05.08.2014 23:46
von Westharzer (gelöscht)
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Judenvertreibungen aus arabischen und islamischen Ländern
http://de.wikipedia.org/wiki/Judenvertre...en_L%C3%A4ndern


In Israel einschl. Westjordanland und Gaza Streifen wohnten um 1900 600.000 Araber. Heutzutage wohnen dort 6 Millionen Araber (die sich seit 1967 Palästinenser nennen), in Israel wohnen alleine 1,7 Millionen Araber .


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#285

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 06.08.2014 07:37
von Gelöschtes Mitglied
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Was soll uns die Zahl jetzt sagen? Um 1900 gab es auch nur 1,6 Milliarden Menschen und heute weitaus mehr. Ketzerisch könnte man jetzt fragen wieviele Juden denn 1900 dort lebten.


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#286

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 06.08.2014 11:05
von Westharzer (gelöscht)
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Deine geistreiche Antwort steht dem verlinkten Beitrag von wikipedia diametral gegenüber. Vielleicht solltest dich erst informieren und dann antworten.


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#287

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 06.08.2014 11:06
von Heckenhaus | 5.147 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #281



„Salaam-Schalom“: Eine Friedensinitiative aus Berlin-Neukölln
Berlin-Neukölln hatte den Ruf als „No-Go-Area“ für Juden. Die Initiative „Salaam-Schalom“ will das Gegenteil beweisen und setzt sich für ein Miteinander der Kulturen ein. Das beeindruckt sogar den Bundespräsidenten.
...............

http://dtj-online.de/salaam-schalom-eine...-neukolln-34094
.


Schön, wenn es den BP beeindruckt. Nur hat der von Neukölln, Kreuzberg oder dem Prenzlauer Berg genau sowenig Ahnung wie
ein Bäcker von der Wurstherstellung.
Neukölln ist nicht gleich Neukölln, es gibt dort zwischen den einzelnen Teilen Neuköllns gravierende Unterschiede, manchmal von einer Straße zur nächsten. Gleiches trifft für andere Stadtbezirke Berlins zu ebenso wie für viele Städte überall auf der Welt.
Neukölln pauschal als No-Go-Area für Juden zu betiteln, zeugt wieder einmal von der Dummheit der Journalisten, denn Neukölln ist die Gegend um
die Sonnenallee, für mich aus eigener Erfahrung teilweise fast mit Ghetto-Charakter, Neukölln ist das Estrel-Hotel, Neukölln ist Rudow mit den
West-Plattenbauten, Neukölln ist Britz und Buckow mit großem Siedlungsanteil.
Wenn nun die Sonnenallee incl. Umgebung gezielt genannt worden wäre, hätte ich es noch geglaubt, Verallgemeinerungen halte ich für falsch ,
werden aber gern von Ortsunkundigen aufgeschnappt und ohne Recherche verurteilt.
Das wäre so, als wenn ich jetzt generell Duisburg als Roma-geschädigt darstellen würde oder Wilhelmshaven als Hartz IV-Hauptstadt.
Die Medien provozieren das, und wir sollten hinterfragen, nicht nachplappern.

Zurück zu Neukölln. Es gibt dort sehr wohn sog. No-Go-Areas, die man sogar als deutscher zu bestimmten Zeiten meiden sollte, aber nicht wegen der
Religion, sondern wegen der Straßenkriminalität. Herr Buschkowski, seines Zeichens Bürgermeister dieses Stadtbezirkes, hat sich dazu bereits mehrfach in der Öffentlichkeit geäußert.
Somit halte ich den hier verlinkten Artikel für leicht deplaziert, weil eine kleine Minderheit aus einem begrenzten Umfeld niemals repräsantiv sein kann.
Erfahrungsgemäß vertragen sich die Menschen allgemein überall auf der Welt, bis jemand kommt, der Haß schürt.


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„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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#288

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 06.08.2014 11:14
von Westharzer (gelöscht)
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Zitat von Sicherheitsrisiko im Beitrag #285
Was soll uns die Zahl jetzt sagen? Um 1900 gab es auch nur 1,6 Milliarden Menschen und heute weitaus mehr. Ketzerisch könnte man jetzt fragen wieviele Juden denn 1900 dort lebten.


Um 1880 waren die Hälfte der Bewohner Jerusalems Juden.
Ketzerisch könnte man jetzt fragen, wieviel Brandenburger denn um 1400 in Brandenburg lebten.


zuletzt bearbeitet 06.08.2014 11:15 | nach oben springen

#289

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 06.08.2014 11:59
von Barbara (gelöscht)
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Ganz einfach: meine Beiträge in #280 und #281 sind so zu verstehen, dass ich Beispiele von Menschen geben wollte, die sich nicht gegeneinander aufhetzen lassen wollen und den eingefahrenen Verhaltensmustern aus Vorurteilen und Hetzpropaganda etwas entgegensetzen, mit ihrem eigenen gelebten Beispiel, in Berlin-Neukölln und im West-Jordanland.
Das kann man utopisch finden oder Wunschdenken, Tatsache ist, sie tun es öffentlich und das finde ich bemerkenswert! Sie zeigen, es geht auch anders. Und vor allem ist es realer und wirksamer als sich tagelang in einem Internetforum über strategische Expertisen und "Konflikt-Wirkungsketten" auszutauschen.
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damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#290

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 06.08.2014 12:16
von Heckenhaus | 5.147 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #289
Ganz einfach: meine Beiträge in #280 und #281 sind so zu verstehen, dass ich Beispiele von Menschen geben wollte, die sich nicht gegeneinander aufhetzen lassen wollen und den eingefahrenen Verhaltensmustern aus Vorurteilen und Hetzpropaganda etwas entgegensetzen, mit ihrem eigenen gelebten Beispiel, in Berlin-Neukölln und im West-Jordanland.
Das kann man utopisch finden oder Wunschdenken, Tatsache ist, sie tun es öffentlich und das finde ich bemerkenswert! Sie zeigen, es geht auch anders. Und vor allem ist es realer und wirksamer als sich tagelang in einem Internetforum über strategische Expertisen und "Konflikt-Wirkungsketten" auszutauschen.
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Solche Menschen gab es, gibt es und wird es immer geben. Manche verzeihen sogar morgen, daß gestern ihre Eltern erschlagen wurden.
Ich glaube aber, es ist wenig hilfreich, seitenweise Presseartikel zu zitieren, denn diese suchen und lesen (bei Bedarf) kann jeder selbst.
Solche Artikel, sind sie nun der Wahrheit entsprechend oder Wunschdenken, werden die Fanatisten nicht ändern. Das es unterschiedliche
Sichtweisen gerade zur Problematik Nahost gibt, wirst du nicht bestreiten, und mit diesen Beiträgen auch nicht ändern.
Das Zusammenleben in Deutschland ist übrigens in keiner Weise vergleichbar mit dem Nebeneinander in Palästina.
Hier leben alle in einem Land, unter einem Dach, nach einem Gesetz,dort nebeneinander, getrennt durch eine Grenze, die mehr aussperrt als nur abgrenzt. Das ist ein gravierender Unterschied.

Trotzdem bin ich weiterhin der Meinung, solche Artikel dürfen nicht kritiklos hingenommen werden, denn in Neukölln können sich Juden genauso
frei bewegen wie sich Ausländer in Deutschland frei bewegen können.
Das Eine wie das Andere wegen gelegentlicher (seltener) Übergriffe pauschal als No.Go-Area zu bezeichnen zeugt von schlechtem Journalismus.
Selbsverständlich ist jeder einzige Übergriff zu verurteilen, ohne Zweifel.


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„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
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zuletzt bearbeitet 06.08.2014 12:17 | nach oben springen

#291

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 06.08.2014 12:20
von Barbara (gelöscht)
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Ahmad Mansour ist Diplom-Psychologe. Seit September 2010 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeit des Zentrums für Demokratische Kultur in Berlin. Seine Schwerpunkte sind Salafismus, Antisemitismus sowie psychosoziale Fragen und Probleme bei Migranten muslimischer Herkunft. Er war außerdem Mitglied der Arbeitsgruppe "Präventionsarbeit mit Jugendlichen" der Deutschen Islam-Konferenz und berät die European Foundation for Democracy .

Er sagt:

[...]Soziale Netzwerke quellen über vor Hassparolen. "Möge Allah die Juden vernichten", "Möge Allah Gaza beschützen und Israel auslöschen" – eine immer gleiche Litanei gegen den "Satan" Israel gibt den Ton an. Israel zu kritisieren ist zum internationalen Sport geworden, vielleicht auch mit Recht. Doch gerade jetzt müssen wir das Schwerste tun und einen schonungslosen Blick in unsere eigenen Reihen werfen, und "unseren" Beitrag zu diese Misere beim Namen nennen: Wo sind die anderen arabischen Stimmen, die der Besonnenen? Gibt es sie?

Israels Gesellschaft ist wenigstens demokratisch

Bei Palästinensern im Nahen Osten so gut wie gar nicht. Das ist mit das größte Problem. Zwar ist Israels Gesellschaft keineswegs perfekt, aber sie ist heterogen. Es gibt Menschen, die den Mord des Jugendlichen verurteilen, und eine Justiz, welche die Täter verfolgt. Von der Seite der Palästinenser hört man unisono nur den einen Sprechchor: "Tod den Israelis."

Jeder, der anders denkt, gilt in den autoritären, patriarchalen Strukturen von Hamas, ja der allermeisten Palästinenser, als "Verräter". Es gibt nur Schwarz oder Weiß, als seien Farben verboten. Hamas, deren Ideologie nah an der von al-Qaida und Isis siedelt, gestattet nur einen Stimmenblock.

Dass sich palästinensischer Hass wieder so explosiv Bahn brechen würde, hatte mich nicht überrascht. Ursache ist unter anderem der aktuelle Terror der Isis-Milizen in Syrien und im Irak. Denn die Kämpfe von Sunniten gegen Schiiten, die Abertausende Tote fordern, wirken besonders im Nahen Osten schockierend. Man sieht Bilder gesprengter Minarette, zerstörter islamischer Kunstwerke. Muslime töten andere Muslime – ein verstörender Skandal.

Die wahnhafte Logik der Hamas
Nichts könnte besser davon ablenken, als die Situation, in der wieder der gewohnte Feind Israel auf den Plan tritt. Jetzt zwingt der Raketenbeschuss israelischer Städte durch Hamas Israels Militär zur robusten Reaktion. Gäbe es diese Reaktion nicht, würde Hamas das als Sieg feiern. Fallen aber Bomben auf Gaza, erhält Hamas neue Schübe der Popularisierung.

So funktioniert die wahnhafte Logik, in der beide Parteien gefangen sind wie in einem Irrenhaus. Ein Kommentator in einem Blog nannte den daraus resultierenden Zustand treffend eine "Betroffenheitsnarkose". Nur wenn etwas grundlegend Neues auftritt, lässt sich diese Dynamik durchbrechen. Das Neue wäre eine Kultur der Selbstreflexion und Empathie bei den arabischen, insbesondere den palästinensischen Verantwortlichen in Nahost.

Gegenwärtig sind eigene Zweifel, Ängste und Widersprüche so tabu wie diskursives Denken, politisches Argumentieren und die Fantasie vom Frieden. Sie vor allem wird gebraucht. Das heißt: Wir Palästinenser benötigen neue demokratische Medien, wir brauchen neue Schulbücher, neue Lehrer, neue Gerichte, neue Imame. Die nächste Generation muss die Chance erhalten, Selbstreflexion, Demokratie, Gleichberechtigung zu lernen und Vorurteile zu überwinden. Denn der Kreislauf aus Tod, Rache und wieder Tod und Rache erreicht nichts. Er häuft nur Trauma auf Trauma. Wo soll die Gewaltspirale hinführen?

Hamas braucht Opfer aus dem eigenen Lager
Ins Nichts. Hamas muss begreifen: Israel wird fortbestehen. Nie wird Hamas Israel, "alle Juden" oder den Westen "besiegen". Dieser Traum ist nicht nur destruktiv, er ist auch eine totalitäre Illusion. Eine Bevölkerung, deren Selbstverständnis auf der Fantasie gründet, eine andere Bevölkerung zu vernichten, traumatisiert die Bedrohten wie die Drohenden.

Es ist ein tieftrauriges Sinnbild für die starre, kalte Haltung von Hamas, dass sie Familien auffordert, sich als lebende Ziele auf die Hausdächer von Gaza zu stellen, wenn Israels Militär Vergeltungsschläge übt. Hamas will Opfer schaffen, um ihre Opfermythen zu erhalten. Mit ihren Opfern macht sie Reklame, die auch im Westen, auch in Deutschland nun wieder erschreckend wirksam ist.

Aber wer den Opfergesang von Hamas mitsingt, vergeht sich an der palästinensischen Jugend! Zugleich wird damit der Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen in Deutschland, in Europa noch verstärkt. Er ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart.

Sie zu bewältigen erforderte einen wahrhaften Arabischen Frühling – eine wirkliche Revolution gegen die Väter, die uns ins Elend geführt haben. Sie lehrten uns Hass. Wir brauchen hingegen Vorbilder wie König Hussein von Jordanien, der sich bei den Eltern von sieben israelischen Schulmädchen persönlich entschuldigte, die ein jordanischer Soldat ermordet hatte. Das war eine mutige, leider in der Region einmalige Geste. Wer Palästinenser in der Abhängigkeit vom Opfermythos hält, der tut ihnen keinen Gefallen. Von diesem Mythos müssen wir uns verabschieden. Im Nahen Osten wie hier im Westen."


Ganzer Artikel
http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar...enen-Seite.html


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#292

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 09.08.2014 13:35
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #268
Zitat von steffen52 im Beitrag #263
Jürgen, Du weißt doch bei diesen Thema gibt es sehr sensible Leute! Da ich schon mal aus dem Fenster gefallen bin(gesperrt)! Lasse ich das Fenster lieber zu!
Grüsse steffen52


Hallo Steffen52
Warum möchtest du das Fenster lieber zulassen?
Wir leben doch in einer freien Demokratie und da kann doch jeder sagen und schreiben was er möchte.

Hast Du Angst in der heutigen Zeit deine Meinung zu äußern?

Ich habe deinen bewussten Kommentar mehrfach gelesen. Ich finde daran nichts Anstößiges. Ich habe mich zwar nicht bedankt, weil ich ja auch eine etwas andere Meinung habe, aber man muss schon die Meinung anderer, hier im Forum, tolerieren können.

Und wer das nicht kann, der möchte auf eine andere Art und Weise Macht demonstrieren, sprich freiwillig in Urlaub schicken.

Ist das nicht auch eine gewisse Unfähigkeit sich auseinander zusetzen.

Hatten wir dies nicht schon einmal über eine längere Epoche?

Als Jugendlicher hat mir mein Vater auf dem Weg gegeben: „Junge, rede wenig rede wahr, vieles Reden bringt Gefahr“!

Zu dieser Zeit war das passend, aber heute kannst du in deinem Wahllokal wählen, wenn du möchtest, vorausgesetzt der oder die Jenige steht auf der Liste.

Viele Grüße und weiter wie gehabt

Bahndamm 68



@Bahndamm 68 ,so ein wenig kommt mir dein Geschreibsel wie "Völpker Bahndamm, 3.Schnitt" vor.

Es ist doch wohl absolut grenzwärtig andere User hier aufhetzen zu wollen... na ja, was man einmal erfolgreich bei der Fahnflucht praktiziert hat, kann ja vielleicht heute auch noch taugen... oder war damals doch der Völkerverständigungsknüppel das schlagendere Argument?
Der Spruch von deinem Vater gefällt mir, allerdings scheinst du den persönlich eher weniger für dich verinnerlicht zu haben... gerade das mit der "Wahrheit" solltest du wirklich nochmal intensiv überdenken...


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
Adam und weidenbach haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#293

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 09.08.2014 14:49
von Gelöschtes Mitglied
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[quote=exgakl|

@Bahndamm 68 ,so ein wenig kommt mir dein Geschreibsel wie "Völpker Bahndamm, 3.Schnitt" vor.

Es ist doch wohl absolut grenzwärtig andere User hier aufhetzen zu wollen... na ja, was man einmal erfolgreich bei der Fahnflucht praktiziert hat, kann ja vielleicht heute auch noch taugen... oder war damals doch der Völkerverständigungsknüppel das schlagendere Argument?
Der Spruch von deinem Vater gefällt mir, allerdings scheinst du den persönlich eher weniger für dich verinnerlicht zu haben... gerade das mit der "Wahrheit" solltest du wirklich nochmal intensiv überdenken...


[/quote]

@exgakl, es ist so und bleibt so, du schreibst wie sooft immer in Rätsel, siehe rot, mit Fakten kommt man heute aber besser durch die Zeit.
Ich habe zu akteptieren deine Funktion als Admin, möchte aber keine weitere Diskussion mit dir führen, aber nicht aus Unfähigkeit.
Du lebst in deiner Welt und ich in meiner Welt. So ist das Leben nun mal.


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#294

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 09.08.2014 15:13
von exgakl | 7.237 Beiträge

Fahnenflucht Grenzsoldaten (13)

Es mag für dich vielleicht ein Rätsel sein @Bahndamm 68, meine mehrfache Frage an dich lautete mehrfach, wie du damals deinen Posten "überzeugen" konntest auch fahnenflüchtig zu werden.... was ist daran jetzt daran jetzt so schwierig... vielleicht doch die Wahrheit?

Eins stimmt natürlich... ich lebe in meiner Welt und fühle mich darin erhlich gesagt auch ganz wohl.... wenn du jetzt aber glaubst meine Welt zu kennen, da liegst du ganz sicher verkehrt....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
Adam und maxhelmut haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#295

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 10.08.2014 08:16
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #291

[...]Soziale Netzwerke quellen über vor Hassparolen. "Möge Allah die Juden vernichten", "Möge Allah Gaza beschützen und Israel auslöschen" – eine immer gleiche Litanei gegen den "Satan" Israel gibt den Ton an. Israel zu kritisieren ist zum internationalen Sport geworden, vielleicht auch mit Recht. Doch gerade jetzt müssen wir das Schwerste tun und einen schonungslosen Blick in unsere eigenen Reihen werfen, und "unseren" Beitrag zu diese Misere beim Namen nennen: Wo sind die anderen arabischen Stimmen, die der Besonnenen? Gibt es sie?

Israels Gesellschaft ist wenigstens demokratisch

Bei Palästinensern im Nahen Osten so gut wie gar nicht. Das ist mit das größte Problem. Zwar ist Israels Gesellschaft keineswegs perfekt, aber sie ist heterogen. Es gibt Menschen, die den Mord des Jugendlichen verurteilen, und eine Justiz, welche die Täter verfolgt. Von der Seite der Palästinenser hört man unisono nur den einen Sprechchor: "Tod den Israelis."

Jeder, der anders denkt, gilt in den autoritären, patriarchalen Strukturen von Hamas, ja der allermeisten Palästinenser, als "Verräter". Es gibt nur Schwarz oder Weiß, als seien Farben verboten. Hamas, deren Ideologie nah an der von al-Qaida und Isis siedelt, gestattet nur einen Stimmenblock.





Hallo,
zur Erinnerung warum es Israel gibt und warum die Mandatsgebietsaraber nicht jammern sollten.

1. Aus dem Antisemitismus in Europa, Frankreich Dreyfus, Russland Progrome, Wien Bürgermeister Lueger, dann "Nürnberger Gesetze, 9.11.1938, Theresienstadt, 1939 in Amerika abgewiesende Schifffe mit Juden, Treblinka, die Katastrophe der Struma, die Tragödie der Exodus, alles dieses gab den Zionisten jedes moralische Recht und per UNO das formale Recht zu der Staatsgründung.

2. Weltgeschichte ist manchmal ungerecht und äusserst unbequem.

3. Für die Zumutung der 600 000 Mandasgebietsaraber nach 1948 50 - 500km weiterziehen zu müssen gab es von der UN und den europäishcen Staaten mehr als genug Finanzhilfen für einen Neuanfang, inzwischen erblicher Flüchtlingstatus in 4.Generation von 2,5 Mio.......

( Was machten die Singapurchinesen von 1945 - 1967 aus ihrem Mangrovensumpf, die Böhmerwälder und Sudeten aus den Munitionsbaracken von Waldkraiburg, Neutrabling, Neugablonz, Geretsried und Traunreut? Bis 1965 blühende Städte, da wohnte 1965 keiner mehr in Lagerbarracken )

4. Arabische Staaten und Bevölkerung von Marroko bis Jemen bereichterten sich ab 1948 aus dem Besitz der ca. 600 000 vertriebenen Juden, Werte die die arabischen Verluste durchaus überstiegen, genug Substanz für den Neuaufbau von Existenzen.

5. Deutschland, 1946 wurden staatenlose Böhmerwälder die 25 Jahre vorher Bürger der Donaumonarchie waren, also NIE Deutsche, sofort mit allen Rechten und Pflichten eingebürgert, in Ägypten, Libanon, Syrien und Irak Mandatsgebietsaraber aber nicht, obwohl alle inkl. der Aufnahmeländer 1920 Teil und Bürger des osmanischen Reiches, der "Hohen Pforte" zu Istambul waren...

1965 gab es Rollei-Singapur und Hewlett Packard, was gab es im Mai 1967 aus Gaza an high-tech-produkten für den Weltmarkt?



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zuletzt bearbeitet 10.08.2014 08:18 | nach oben springen

#296

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 10.08.2014 10:39
von Gelöschtes Mitglied
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Was den historischen Hintergrund angeht, @SET800 , da stimme ich Dir großteils zu. Nicht aber zu der letzten Aussage Deines Beitrags:

Zitat von SET800 im Beitrag #295
1965 gab es Rollei-Singapur und Hewlett Packard, was gab es im Mai 1967 aus Gaza an high-tech-produkten für den Weltmarkt?


Bitte berücksichtige, dass der Gaza-Streifen nur halb so groß ist wie das Stadtgebiet von Hamburg, aber ungefähr gleichviel Einwohner hat. Gaza verfügt weder über nennenswerte Rohstoffquellen noch über eine eigene Infrastruktur wie Häfen oder Flughäfen.

Du erwähnst das Jahr 1967. Bis zum 6-Tage-Krieg wurde Gaza von Ägypten verwaltet, eigene Initiativen dürften da ziemlich schwierig gewesen sein. Nach dem Krieg blieb der Gaza-Streifen bis 2005 von den Israelis besetzt (die nur nebenbei dort fröhlich Siedlungen errichteten und rund 40 % der Landfläche für sich beanspruchten). Nun mag ich ja manches glauben, aber gewiss nicht, dass Israel in Gaza Forschung, Entwicklung und den Aufbau einer Produktion heftig gefördert hat. Und die in den Folgejahren immer wieder verhängten Blockaden der Grenzen Gazas dürften einen erheblichen Anteil daran gehabt haben, dass die Entwicklung mehr als schleppend verlief.

Wohlgemerkt: Ich bewerte bewusst nicht die Rechtfertigung von Maßnahmen und Gegenmaßnahmen, von Ursache und Wirkung. Beide Seiten haben ihren gehörigen Anteil an der derzeitigen Situation, historisch wie aktuell gesehen. Und auf die Frage, wer denn nun angefangen habe, zeigen beide Seiten regelmäßig mit dem Finger auf den anderen. Und beide Seiten führen viele Argumente ins Feld, warum das so ist.

Mir ging es darum, der unterschwelligen und vielleicht nur von mir so empfundenen Aussage "Die Palästinenser sind unfähig, high-tech-Produkte für den Weltmarkt zu entwickeln" ein paar Fakten entgegen zu setzen.


Heckenhaus hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#297

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 10.08.2014 11:48
von SET800 | 3.104 Beiträge

In dem Singapur-Mangrovensumpf von 1948 - 1967 gelang das den Chinesen, ohne Entwicklungshilfe, aus eigener Kraft! Auch keine Rohstoffe, klein, eng.

Und Singapur liegt an der Schiffahrtsroute "Straße von Malaka" Gaza ist auch nur 120km vom suezkanal entfernt.



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#298

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 10.08.2014 11:58
von Heckenhaus | 5.147 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #297
In dem Singapur-Mangrovensumpf von 1948 - 1967 gelang das den Chinesen, ohne Entwicklungshilfe, aus eigener Kraft! Auch keine Rohstoffe, klein, eng.

Und Singapur liegt an der Schiffahrtsroute "Straße von Malaka" Gaza ist auch nur 120km vom suezkanal entfernt.

Schon mal weiter zurück geschaut in der Geschichte Singapurs ? Der Grundstein der Entwicklung dort liegt sehr viel weiter zurück.
Außerdem hat Singapur ganz andere Möglichkeiten als der Gaza-Streifen. Den Palästinensern fehlt jegliche Souveranität dank
israelische Kontrolle, Singapur dagegen hatte die Kolonialmacht England als Motor schon im 18. Jahrhundert.


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#299

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 10.08.2014 12:09
von Sperrbrecher | 1.657 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #296
Mir ging es darum, der unterschwelligen und vielleicht nur von mir so empfundenen Aussage "Die Palästinenser sind unfähig, high-tech-Produkte für den Weltmarkt zu entwickeln" ein paar Fakten entgegen zu setzen.

Dann sag mir doch mal, in welchen mohammedanischen Land man überhaupt - willens oder fähig - wäre technische Produkte zu entwickeln ?

Selbst in den hochmodernen Golfstaaten (die bis in die 60ger Jahre noch Seeräuberküste hießen) ist man bis heute nicht in der Lage ohne technische Hilfe der westlichen Länder (oder der Chinesen) etwas zu Wege zu bringen. Dank ihres enormen Ölreichtums, den sie ohne westliche Hilfe zu fördern allerdings kaum in Lage gewesen wären, können sie es sich heute leisten, das Beste vom Besten zu importieren. Selbst etwas zu entwickeln oder zu erschaffen sind sie allerdings nicht in der Lage.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#300

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 10.08.2014 15:48
von Gelöschtes Mitglied
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Es gehört wohl eine gewisse Arroganz dazu, alles und ausschließlich durch die heutige Brille zu betrachten. Schau mal nur ein paar Jahrunderte zurück - da waren die Araber DIE führenden Nationen in Bezug auf Naturwissenschaften, Medizin, Kunst und Technik. Und manches wirkt bis heute nach: Die ursprünglich von den Indern stammenden Ziffern wurden von den Arabern übernommen, weiterentwickelt und fanden weltweite Verbreitung. Wenn Du heute eine Zahl schreibst, dann solltest Du an die gescholtenen Araber denken.

Die Zeit ist vorbei - wie so viele andere auch. Zivilisationen entstehen, entwickeln sich, erreichen Höchststände und vergehen wieder. Das ist weder neu noch ungewöhnlich - und auch uns wird es eines Tages so ergehen. Keine Ahnung, wer uns "ablösen" wird - vielleicht die Chinesen?


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