#1

harter Job

in Grenztruppen der DDR 16.07.2014 21:31
von Hans55 | 762 Beiträge

Na,meine Herren da werden aber Erinnerungen wach!http://www.ebay.de/itm/alte-DDR-Bohnerke...=item27e72b8fa3
Ich glaube die hatte wohl jeder mal in der Hand!


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#2

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 16.07.2014 21:35
von FRITZE (gelöscht)
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Flutlichtbohnern !


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#3

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 16.07.2014 22:40
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Und wie ich die kenne

In Mengelrode hatte ich als Revier den ganzen Flur auf unserer Etage und das Zimmer des Stabschef.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#4

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 16.07.2014 22:41
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Beim Anblick des Bildes hab ich sofort alle Geräusche der Keule im Ohr


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#5

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 16.07.2014 22:41
von josy95 | 4.915 Beiträge

...Scherzkekse!

Ist das jetzt eins der aktuellen Themen für das Sommerloch?

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#6

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 03:45
von schulzi | 1.756 Beiträge

Da Fällt mir dazu nur der Stabsflur in Falkensee ein


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#7

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 06:29
von Udo | 1.258 Beiträge

Dömitz Revier: Flur oben und unten im Stabsgebäude
Da machte es dann immer klickklack, klickklack ....


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#8

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 06:36
von Hansteiner | 1.406 Beiträge

Das Geräusch habe ich auch sofort wieder im Ohr.
Eine sehr wichtige Tätigkeit damals, genau so wichtig wie das Waffenreinigen !
Und der Bohnerwachs wurde nie........ alle

H.



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#9

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 07:10
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.490 Beiträge

was hat man damit Zeit verbracht, hatte bis zum Ende meiner Tage jeden Tag 2 Dienstzimmer des Stabsgebäudes zu "keulen ", und den Flur, Treppenhaus +Toiletten in unserer Baracke zu reinigen.

gruß h.


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#10

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 07:14
von Udo | 1.258 Beiträge

Es gab auch Schlimmeres. Kartoffelschälen für zwei Kompanien war dann wohl schon sehr zeitaufwändig. Zumal die eingelagerten Kartoffeln immer kleiner und auch schmieriger wurden. Um die 2 Stunden war man mit 2 Mann schon beschäftigt.


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#11

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 07:19
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.490 Beiträge

Zitat von Udo im Beitrag #10
Es gab auch Schlimmeres. Kartoffelschälen für zwei Kompanien war dann wohl schon sehr zeitaufwändig. Zumal die eingelagerten Kartoffeln immer kleiner und auch schmieriger wurden. Um die 2 Stunden war man mit 2 Mann schon beschäftigt.



Kohlen schippen, zur Strafe, bei 32°C

gruß h.


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#12

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 07:41
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hans55 im Beitrag #1
Ich glaube die hatte wohl jeder mal in der Hand!


Stimmt, die Dinger gab es auch im Westen. Allerdings kenne ich sie von zu Hause und nicht bei der BW, zumindest nicht in meiner Kaserne: Wegen der Rutschgefahr bestand der Boden aus geriffelten Steinplatten. Und der wurde mit Unmengen von Schmierseife und Schrubbern gereinigt. Der Spieß war nur dann zufrieden, wenn der Schaum mindestens 10 cm hoch stand.

Zum Glück waren diese endlosen Flure nicht mein Revier, miit dem Duschraum war ich noch relativ gut dran.


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#13

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 07:48
von Moskwitschka (gelöscht)
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Meine Herren, gebt nicht so an. Die Damen mussten damals auch ran. Zumindest in der Schule und Internat, das ich besuchte. Und vor jeder Heimfahrt dann die Stubenkontrolle mit allem drum und dran, wo auch das letzte Staubkorn enttarnt wurde.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 17.07.2014 07:49 | nach oben springen

#14

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 09:17
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Ja, ich kenne die Bohnerkeule auch zunächst von zuhause her. Der Parkettboden unserer Altbauwohnung wurde regelmäßig mit Bohnerwachs und Bohnerkeule behandelt. Da ergab das für mich mit der Bohnerkeule auch noch Sinn. Wenn man mal einen nichtversiegelten Parkettboden nach dem Wischen gesehen hat, erschließt sich das Konzept des Bohnerns von ganz allein. Als ich dann an der Offiziershochschule erlebte, wie Bohnerwachs sogar auf Linoleum verteilt und gekeult wurde, begann ich mir sicher zu sein, dass ich in einer Art Irrenhaus gelandet war ... und fühlte mich wohl.

Morgens, wenn es zur Ausbildung ging, trat der Zug auf dem Flur an. Die Letzten, die das Zimmer verließen, stellten die gerade noch benutzte Bohnerkeule in den Besenspind neben der Tür. Das Zimmer roch widersinnigerweise nach Bohnerwachs und war spiegelblank. Wehe, einer hatte irgendetwas vergessen und musste zurück ins Zimmer. Ein paar Fußabdrücke auf dem Boden und unser Zugführer, ein Major, von uns aufgrund seiner Gesichtszüge "Knautschi" genannt, erblickte diese. Gut, dass das Gassenlaufen schon abgeschafft war ... Aber das Zimmer musste noch einmal gekeult werden, da half nichts.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#15

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 10:48
von FRITZE (gelöscht)
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In meiner Lehre war ich im Internat und dort mussten wir auch unsere Zimmerböden keulen .Da war bei uns noch Ehrgeiz, zumal das beste Zimmer 15Mark Prämie erhielt ,im Monat ! Hatte man das dreimal hintereinander geschafft , gabs noch 50 Mark extra ! Das war schon ein Anreiz !
In Perleberg hab ich nur Aussenreviere gemacht , hatte schon mal was darüber geschrieben !
Dann am Kanten wurde die Bohnerkeule ,von uns hauptsächlich dazu benutzt um die leeren Pullen ,eingewickelt in Zeitungspapier, zu zertrümmern .
So fielen sie im Müll nicht auf !
Aber zwei lange Flure mit rotbraunen Spaltklinkern gab es auch ,welche von den Soldaten der Sicherstellungskompanie gemacht wurden.
So ergab es sich ,daß man Samstag nachmittag schon mal auf dem Bett lag ,die Türe offen liess und dem klickklack zuhörte. Wenn man nicht selber bohnern musste ,war es ein beruhigendes Geräusch !
Dann gab es einen Spruch : "ZDF ansonsten ARD ! "
Für Nichteingeweihte : "Zieh Den Finger ansonsten Alle Reviere Deine !


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#16

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 17:53
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #11
Zitat von Udo im Beitrag #10
Es gab auch Schlimmeres. Kartoffelschälen für zwei Kompanien war dann wohl schon sehr zeitaufwändig. Zumal die eingelagerten Kartoffeln immer kleiner und auch schmieriger wurden. Um die 2 Stunden war man mit 2 Mann schon beschäftigt.



Kohlen schippen, zur Strafe, bei 32°C

gruß h.


@hundemuchtel 88 0,5,

...nun hau bitte mal nicht so auf den Putz! Hab Dich nicht so...!

Auf der Dampflok sind bei diesen Temperaturen mal locker 60..., 70 °C. Dazu im Führerstand um die 40 °.

Man kann zwar etwas schneller fahren, Fahrtwind kühlt bekanntlich, mß aber aufpassen, das denn das Tenderwasser nich beginnt zu gefrieren...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#17

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 18:00
von Gelöschtes Mitglied
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Das Ding kenne ich auch zu genüge! Flur, Bude u.s.w.! Aber was mir heute noch in der Nase ist, der Geruch des Bohnerwachses! Glaube das bleibt für immer!
Grüsse steffen52


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#18

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 18:12
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #17
Das Ding kenne ich auch zu genüge! Flur, Bude u.s.w.! Aber was mir heute noch in der Nase ist, der Geruch des Bohnerwachses! Glaube das bleibt für immer!
Grüsse steffen52


Ich denke mal, ohne hier irgendwelche Horrorszenarien konstruieren zu wollen, aber auf den Unterküften (Zimmern) war das bestimmt nicht gerade gesundheits- und schlafffördernd.

Denn dieser doch intensive Geruch nach Bohnerwachs, den ja einige noch bis heute 1 zu 1 in der Nase haben, stammt ja von (chemischen) Lösungsmitteln... und dazu fallen mir terpentinölartige Lösungsmittel ein...
Kenne den Geruch auch noch zu gut.Nicht nur von der NVA. Vielerorts, auch in Schulen wurde der Fußboden einschl. Terazzoplatten mit einer öl- und wachsgetränkten Sägespäne abgefegt und dann gebohnert. Oder dieser Wischwasserzusatz, hieß glaub ich 3 x W. Kam doch alles aus Bitterfeld...

Zu "3 x W" fällt mir noch etwas Lustiges ein. So nannten wir damals die Jugendlok des Bw Wernigerode. 3 x W für Weber´s Wunder- Wagen. *eber, so hieß der mit weit Ü 40 schon etwas zu alt geratene Jugendbrigadier...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#19

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 20:35
von küchenbulle | 196 Beiträge

Hallo Leute !

Die gute alte Bohnerkeule hat ja fast jeder in der Hand gehabt . Wie war die Reihenfolge : Fegen,wischen ,einbohnern ,keulen und fegen !
Wir mussten auch schwarzen Spuren auf dem Linoleum wegmachen mit Verdünnung , einmal damit schrubben und das hat High gemacht.
Es war schon bekloppt dieser Reinlichkeitsfimmel ,wir haben auch die Scheuerleisten mit Bohnerwachs eingeschmiert . Naja als Dachs
wurde es dir schon beigebracht wie Stuben und Revierreinigen auszusehen hat .

Viele Grüße

der küchenbulle


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#20

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 20:59
von berlin3321 | 2.514 Beiträge

Moin,

gab´s beim Bund auch, trotz Linoleum.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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