#21

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 17.07.2014 21:13
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Als Linoleum noch in den Fluren lag , da da ging es ja immer klick ,klack . die Ek -Kugel hörte man nur , wenn sie gegen die Wand knallte . Eines tages kam der Spieß auf eine gute Idee, zuerst den Flur im Eingangsbereich vom besagten Belag zu entfernen . Dann kamen die anderen Flure im 1und 2 . Stochwerk dran .
Unter dem Klick ,klack kam dann noch das Geräusch, wenn der Bohnerbesen über die Fugen der Terazzofliesen sprang .Aber wenn im 2. Stock dann die EK -Kugel am Abend über die Fliesen hoppelte das hörte man bis in den Keller.
ratata


zuletzt bearbeitet 18.07.2014 22:02 | nach oben springen

#22

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 18.07.2014 08:21
von Rainman2 | 5.752 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #20
Moin,

gab´s beim Bund auch, trotz Linoleum.

MfG Berlin

Ja, der gute alte deutsche Brauch im Militär - es muss nicht ordentlich sein, aber ordentlich und zackig aussehen. Mein Favorit waren die schwarzen Randfliesen auf unserem Flur an der Offiziershochschule. War der Flur mit P3 (Putzmittel) geschrubbt und gewischt worden, blieben auf diesen Fliesen weiße Schlieren zurück. Man konnte noch so schrubben und Putzen, ganz gingen die nie aus diesen Fliesen raus. Also wurde befohlen, die schwarzen Randfliesen mit schwarzer Schuhcreme einzuschmieren und blank zu putzen. Das fand ich damals schon faszinierend. Wir machten also den Flur wieder schmutzig, damit er sauber aussieht. Wie ich mich inzwischen davon überzeugen konnte, hatte das aber auch schon eine gesamtdeutsche Tradition diesseits und jenseits des Zeitstrahls meiner Lebenslinie.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


nach oben springen

#23

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 19.07.2014 13:10
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Zitat von Udo im Beitrag #7
Dömitz Revier: Flur oben und unten im Stabsgebäude
Da machte es dann immer klickklack, klickklack ....


Du hast die Anschläge am Sockel vergessen

Dafür gabs bei mir dann Sackgang von den E`s wenn sie es hörten.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
nach oben springen

#24

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 19.07.2014 13:14
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Zitat von Udo im Beitrag #10
Es gab auch Schlimmeres. Kartoffelschälen für zwei Kompanien war dann wohl schon sehr zeitaufwändig. Zumal die eingelagerten Kartoffeln immer kleiner und auch schmieriger wurden. Um die 2 Stunden war man mit 2 Mann schon beschäftigt.


Das war bei uns Strafarbeit, die Schäler teilten die EK's ein.
Mich hatte es auf Grund von Putschen glaub 2 mal getroffen.
Wir waren aber damals schon modern, hatten eine Schälmaschine, so ein Bottich wo sich unten so eine Raspelscheibe vibrierend drehte.
Wir mussten die Kartoffeln dann nur noch Prüfen und ggf. hier und da paar "Augen" raus machen.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
zuletzt bearbeitet 19.07.2014 13:15 | nach oben springen

#25

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 19.07.2014 14:51
von schulzi | 1.756 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #23
Zitat von Udo im Beitrag #7
Dömitz Revier: Flur oben und unten im Stabsgebäude
Da machte es dann immer klickklack, klickklack ....


Du hast die Anschläge am Sockel vergessen

Dafür gabs bei mir dann Sackgang von den E`s wenn sie es hörten.


stimmt den die Ek´s wollten beim rauschen der Bohnerkeule einschlafen


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#26

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 19.07.2014 15:00
von damals wars | 12.113 Beiträge

Gewischt wurde mit 3malW.
http://www.dooyoo.de/bodenreiniger/domal-3-x-w-wischwachs/
Selbst Jahre nach der Wende rochen die Flure noch so.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#27

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 19.07.2014 17:51
von GMN Hörer | 35 Beiträge

Bei uns im Batallion, in der 4.GK in Haar, hieß der Hauptfeldwebel mit Spitznamen "Bohnerfranz".
Der hatte in seinem Reinlichkeitswahn die Ladeflächen der LO's mit Linoleum auslegen lassen
und der wurde dann auch gebohnert und gekeult.
Letztendlich mußte der Linoleum aber wieder entfernt werden weil Nässe die Holzplanken verschimmeln und verfaulen ließ.
Aber auch sonst machte "Bohnerfranz" seinen Namen alle Ehre. Die ganze Kompanie, innen wie außen, sah aus wie geleckt.
Davon konnten wir uns bei einem Besuch selbst überzeugen und waren froh in der 1.GK untergekommen zu sein.
Die war sprichwörtlich die "Schlampigste Kompanie" im ganzen Regiment.

Was allerdings passiert wenn keine Soldaten mehr da sind und die Natur das Reinigen übernimmt,
sieht man hier.


GMN Hörer


Die vollends aufgeklärte Welt erstrahlt im Zeichen triumphalen Unheils ...
LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#28

RE: harter Job

in Grenztruppen der DDR 19.07.2014 20:05
von PF75 | 3.291 Beiträge

Zitat von GMN Hörer im Beitrag #27
Bei uns im Batallion, in der 4.GK in Haar, hieß der Hauptfeldwebel mit Spitznamen "Bohnerfranz".
Der hatte in seinem Reinlichkeitswahn die Ladeflächen der LO's mit Linoleum auslegen lassen
und der wurde dann auch gebohnert und gekeult.
Letztendlich mußte der Linoleum aber wieder entfernt werden weil Nässe die Holzplanken verschimmeln und verfaulen ließ.
Aber auch sonst machte "Bohnerfranz" seinen Namen alle Ehre. Die ganze Kompanie, innen wie außen, sah aus wie geleckt.
Davon konnten wir uns bei einem Besuch selbst überzeugen und waren froh in der 1.GK untergekommen zu sein.
Die war sprichwörtlich die "Schlampigste Kompanie" im ganzen Regiment.

Was allerdings passiert wenn keine Soldaten mehr da sind und die Natur das Reinigen übernimmt,
sieht man hier.


GMN Hörer



75/76 war die 1.Gk aber nicht schlampig,wir waren vorbildliche Grenzer ,die 4.GK kenne ich mehr oder weniger zur vom Einsatz als A-Gruppe (genau wie 3. und 2. Gk ,aber die 2. war immer der blanke Streß )


nach oben springen



Besucher
27 Mitglieder und 68 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: rtde
Besucherzähler
Heute waren 2543 Gäste und 159 Mitglieder, gestern 3912 Gäste und 213 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14351 Themen und 556862 Beiträge.

Heute waren 159 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen