#1

Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 03:32
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo,
habe hier mal eine gescheiterte Flucht von Ellrich an die ich mich noch sehr gut erinnern kann.
Die versuchte Flucht fand um 04.21. statt. Um 07.10.Uhr damals zur ersten Unterrichtsstunde wusste die ganze Schule
von der versuchten Flucht und das es sich um die Familie T. aus Ellrich handelte. Frage mich bis heute wie schnell und durch wen vor allem
die Nachricht so schnell verbreitet wurde damals.
So hier erst mal der Link: http://www.auf-dem-kolonnenweg.de/#http:...-misslingt.html , oben in der Spalte auf Übersicht anklicken, dann Zeitzeugenberichte anklicken und dann auf den Bericht
eine Flucht mit gepanzerten LKW misslingt. Dort stehen noch mehr interessante Berichte. Die komplette Akte über diesen Vorfall ist im Grenzlandmuseum Tettenborn ausgestellt
http://www.gm-badsachsa.de/.
Was aus dem Flüchtling Frank T. nach der Systemwende geworden ist habe ich hier schon mal verewigt. GÜST Ellrich (2).
viel Spaß beim lesen.

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
andyman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 21:07
von mibau83 | 829 Beiträge

ja im museum in tettenborn findet man mehr zu diesem fall. ;-)


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#3

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 21:09
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Ellrich ist ja nicht sehr gross, ein Stadtdorf wenn man so will.
Da das Ganze am Bahnhof passierte, er fuhr ja am Bahnübergang auf die Gleise, so werden das wohl einige mitbekommen haben.
Dazu die Schüsse die reichlich waren, auch das Gipswerk liegt daneben.

Ich finde es gut, dass man ihn nach seiner Rückkehr offenbar gesellschaftlich ausgeschlossen hat.
Scheinbar war er ein unbeliebter Zeitgenosse, vermutlich schon zu DDR Zeiten.
Hinzu kommt, dem gings ja eigentlich in der DDR ganz gut, das Leben der ganzen Familie aufs Spiel zu setzen war gewiss nicht nötig und auch nicht zwingend.
Offenbar wollte er aber mehr als die mehreren 10000 Ostmark und die mehreren Tausend DM, die er laut mir bekannten Berichten dabei hatte.
Naja, immer weg mit solchen, kein Verlust, da sie nie ins sozialistische Modell gepasst hätten.
Dummheit liess auch grüssen, mit der Art Fahrzeug auf Bahnschwellen Rattern, na wohl bekomms.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#4

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 21:24
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #3
Ellrich ist ja nicht sehr gross, ein Stadtdorf wenn man so will.
Da das Ganze am Bahnhof passierte, er fuhr ja am Bahnübergang auf die Gleise, so werden das wohl einige mitbekommen haben.
Dazu die Schüsse die reichlich waren, auch das Gipswerk liegt daneben.

Ich finde es gut, dass man ihn nach seiner Rückkehr offenbar gesellschaftlich ausgeschlossen hat.
Scheinbar war er ein unbeliebter Zeitgenosse, vermutlich schon zu DDR Zeiten.
Hinzu kommt, dem gings ja eigentlich in der DDR ganz gut, das Leben der ganzen Familie aufs Spiel zu setzen war gewiss nicht nötig und auch nicht zwingend.
Offenbar wollte er aber mehr als die mehreren 10000 Ostmark und die mehreren Tausend DM, die er laut mir bekannten Berichten dabei hatte.
Naja, immer weg mit solchen, kein Verlust, da sie nie ins sozialistische Modell gepasst hätten.
Dummheit liess auch grüssen, mit der Art Fahrzeug auf Bahnschwellen Rattern, na wohl bekomms.

Wer hat den für Dich in das sozialistische Modell gepasst? Jeder der was dagegen sagte, konnte wohl weg! Na, da wärst Du bald allein gewesen, gut ein paar sozialistische Freunde hättest Du schon noch gehabt! Das Du heute noch so denkst, finde ich Schade! Keine Gegenrede und wer es macht raus! Wie sollte so ein Staat überleben?Nun er hat ja zum Glück auch nicht!
Grüsse steffen52


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#5

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 21:28
von Batrachos | 1.549 Beiträge

@LO-Wahnsinn

das das einige mitbekommen haben ist mir schon ersichtlich, aber das alle gleich wussten wer es war und durch wen es verbreitet wurde.

MFG Batrachos


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#6

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 21:53
von Hapedi | 1.884 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #4
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #3
Ellrich ist ja nicht sehr gross, ein Stadtdorf wenn man so will.
Da das Ganze am Bahnhof passierte, er fuhr ja am Bahnübergang auf die Gleise, so werden das wohl einige mitbekommen haben.
Dazu die Schüsse die reichlich waren, auch das Gipswerk liegt daneben.

Ich finde es gut, dass man ihn nach seiner Rückkehr offenbar gesellschaftlich ausgeschlossen hat.
Scheinbar war er ein unbeliebter Zeitgenosse, vermutlich schon zu DDR Zeiten.
Hinzu kommt, dem gings ja eigentlich in der DDR ganz gut, das Leben der ganzen Familie aufs Spiel zu setzen war gewiss nicht nötig und auch nicht zwingend.
Offenbar wollte er aber mehr als die mehreren 10000 Ostmark und die mehreren Tausend DM, die er laut mir bekannten Berichten dabei hatte.
Naja, immer weg mit solchen, kein Verlust, da sie nie ins sozialistische Modell gepasst hätten.
Dummheit liess auch grüssen, mit der Art Fahrzeug auf Bahnschwellen Rattern, na wohl bekomms.

Wer hat den für Dich in das sozialistische Modell gepasst? Jeder der was dagegen sagte, konnte wohl weg! Na, da wärst Du bald allein gewesen, gut ein paar sozialistische Freunde hättest Du schon noch gehabt! Das Du heute noch so denkst, finde ich Schade! Keine Gegenrede und wer es macht raus! Wie sollte so ein Staat überleben?Nun er hat ja zum Glück auch nicht!
Grüsse steffen52



Steffen , meines Wissens nach ist damals sogar das Politbüro zusammen gekommen um zu diskutieren ob für diesen Staat eine Neue Fahne rausgebracht werden soll . Darauf sollte eine Große Weise Ziege und eine Taube sein . Es sollte heisen " Wer meckert der fliegt "

gruß Hapedi



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#7

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 22:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hapedi im Beitrag #6
Zitat von steffen52 im Beitrag #4
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #3
Ellrich ist ja nicht sehr gross, ein Stadtdorf wenn man so will.
Da das Ganze am Bahnhof passierte, er fuhr ja am Bahnübergang auf die Gleise, so werden das wohl einige mitbekommen haben.
Dazu die Schüsse die reichlich waren, auch das Gipswerk liegt daneben.

Ich finde es gut, dass man ihn nach seiner Rückkehr offenbar gesellschaftlich ausgeschlossen hat.
Scheinbar war er ein unbeliebter Zeitgenosse, vermutlich schon zu DDR Zeiten.
Hinzu kommt, dem gings ja eigentlich in der DDR ganz gut, das Leben der ganzen Familie aufs Spiel zu setzen war gewiss nicht nötig und auch nicht zwingend.
Offenbar wollte er aber mehr als die mehreren 10000 Ostmark und die mehreren Tausend DM, die er laut mir bekannten Berichten dabei hatte.
Naja, immer weg mit solchen, kein Verlust, da sie nie ins sozialistische Modell gepasst hätten.
Dummheit liess auch grüssen, mit der Art Fahrzeug auf Bahnschwellen Rattern, na wohl bekomms.

Wer hat den für Dich in das sozialistische Modell gepasst? Jeder der was dagegen sagte, konnte wohl weg! Na, da wärst Du bald allein gewesen, gut ein paar sozialistische Freunde hättest Du schon noch gehabt! Das Du heute noch so denkst, finde ich Schade! Keine Gegenrede und wer es macht raus! Wie sollte so ein Staat überleben?Nun er hat ja zum Glück auch nicht!
Grüsse steffen52



Steffen , meines Wissens nach ist damals sogar das Politbüro zusammen gekommen um zu diskutieren ob für diesen Staat eine Neue Fahne rausgebracht werden soll . Darauf sollte eine Große Weise Ziege und eine Taube sein . Es sollte heisen " Wer meckert der fliegt "

gruß Hapedi

Peter, hast recht, was hier einige von sich geben! Es ist mir schon langsam leid, noch etwas zu schreiben! Den einige sind so etwas von der Schlauheit gebeutelt, das man an sich selbst zweifelt ob man überhaupt da bei war oder es geträumt hat! Gut das ich noch nicht verblödet bin und weiß was damals war und was nicht! Einige können nicht über ihren Schatten springen und ich denke sie wollen es auch nicht! Das gab es nicht und Gut! Eigentlich müssten uns die Leute leid tun,die sich hier auf führen als wäre alles Freude, Friede , Eierkuchen bei den Grenztruppen gewesen! Immer nur Gegenrede! Aber solche kann man in der Pfeife rauchen, die haben die Realität überhaupt nicht erlebt und nehmen schön alles aus dem Netz! Vielleicht sind sie auch schon früher mit Scheuklappen und auch heute noch durchs Leben laufen! Eigentlich können sie einen Leid tun! Ich lasse sie bei ihrer Meinung und auf so einfache dumme Kommentare, von den Nichtwissern, werde ich mich nicht mehr äußern, dafür bin ich schon etwas länger auf dieser Welt und brauche mir von denen nicht ein X vorm U vormachen zulassen! So, nun ist Nachtruhe, der Wecker klingelt 5,30 Uhr!
Grüsse steffen52


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 22:40
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #7
Zitat von Hapedi im Beitrag #6
Zitat von steffen52 im Beitrag #4
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #3
Ellrich ist ja nicht sehr gross, ein Stadtdorf wenn man so will.
Da das Ganze am Bahnhof passierte, er fuhr ja am Bahnübergang auf die Gleise, so werden das wohl einige mitbekommen haben.
Dazu die Schüsse die reichlich waren, auch das Gipswerk liegt daneben.

Ich finde es gut, dass man ihn nach seiner Rückkehr offenbar gesellschaftlich ausgeschlossen hat.
Scheinbar war er ein unbeliebter Zeitgenosse, vermutlich schon zu DDR Zeiten.
Hinzu kommt, dem gings ja eigentlich in der DDR ganz gut, das Leben der ganzen Familie aufs Spiel zu setzen war gewiss nicht nötig und auch nicht zwingend.
Offenbar wollte er aber mehr als die mehreren 10000 Ostmark und die mehreren Tausend DM, die er laut mir bekannten Berichten dabei hatte.
Naja, immer weg mit solchen, kein Verlust, da sie nie ins sozialistische Modell gepasst hätten.
Dummheit liess auch grüssen, mit der Art Fahrzeug auf Bahnschwellen Rattern, na wohl bekomms.

Wer hat den für Dich in das sozialistische Modell gepasst? Jeder der was dagegen sagte, konnte wohl weg! Na, da wärst Du bald allein gewesen, gut ein paar sozialistische Freunde hättest Du schon noch gehabt! Das Du heute noch so denkst, finde ich Schade! Keine Gegenrede und wer es macht raus! Wie sollte so ein Staat überleben?Nun er hat ja zum Glück auch nicht!
Grüsse steffen52



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gruß Hapedi

Peter, hast recht, was hier einige von sich geben! Es ist mir schon langsam leid, noch etwas zu schreiben! Den einige sind so etwas von der Schlauheit gebeutelt, das man an sich selbst zweifelt ob man überhaupt da bei war oder es geträumt hat! Gut das ich noch nicht verblödet bin und weiß was damals war und was nicht! Einige können nicht über ihren Schatten springen und ich denke sie wollen es auch nicht! Das gab es nicht und Gut! Eigentlich müssten uns die Leute leid tun,die sich hier auf führen als wäre alles Freude, Friede , Eierkuchen bei den Grenztruppen gewesen! Immer nur Gegenrede! Aber solche kann man in der Pfeife rauchen, die haben die Realität überhaupt nicht erlebt und nehmen schön alles aus dem Netz! Vielleicht sind sie auch schon früher mit Scheuklappen und auch heute noch durchs Leben laufen! Eigentlich können sie einen Leid tun! Ich lasse sie bei ihrer Meinung und auf so einfache dumme Kommentare, von den Nichtwissern, werde ich mich nicht mehr äußern, dafür bin ich schon etwas länger auf dieser Welt und brauche mir von denen nicht ein X vorm U vormachen zulassen! So, nun ist Nachtruhe, der Wecker klingelt 5,30 Uhr!
Grüsse steffen52


Wie lange hast Du bei den GT gedient,steffen52?

seaman


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#9

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 22:48
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von seaman im Beitrag #8
Zitat von steffen52 im Beitrag #7
Zitat von Hapedi im Beitrag #6
Zitat von steffen52 im Beitrag #4
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #3
Ellrich ist ja nicht sehr gross, ein Stadtdorf wenn man so will.
Da das Ganze am Bahnhof passierte, er fuhr ja am Bahnübergang auf die Gleise, so werden das wohl einige mitbekommen haben.
Dazu die Schüsse die reichlich waren, auch das Gipswerk liegt daneben.

Ich finde es gut, dass man ihn nach seiner Rückkehr offenbar gesellschaftlich ausgeschlossen hat.
Scheinbar war er ein unbeliebter Zeitgenosse, vermutlich schon zu DDR Zeiten.
Hinzu kommt, dem gings ja eigentlich in der DDR ganz gut, das Leben der ganzen Familie aufs Spiel zu setzen war gewiss nicht nötig und auch nicht zwingend.
Offenbar wollte er aber mehr als die mehreren 10000 Ostmark und die mehreren Tausend DM, die er laut mir bekannten Berichten dabei hatte.
Naja, immer weg mit solchen, kein Verlust, da sie nie ins sozialistische Modell gepasst hätten.
Dummheit liess auch grüssen, mit der Art Fahrzeug auf Bahnschwellen Rattern, na wohl bekomms.

Wer hat den für Dich in das sozialistische Modell gepasst? Jeder der was dagegen sagte, konnte wohl weg! Na, da wärst Du bald allein gewesen, gut ein paar sozialistische Freunde hättest Du schon noch gehabt! Das Du heute noch so denkst, finde ich Schade! Keine Gegenrede und wer es macht raus! Wie sollte so ein Staat überleben?Nun er hat ja zum Glück auch nicht!
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gruß Hapedi

Peter, hast recht, was hier einige von sich geben! Es ist mir schon langsam leid, noch etwas zu schreiben! Den einige sind so etwas von der Schlauheit gebeutelt, das man an sich selbst zweifelt ob man überhaupt da bei war oder es geträumt hat! Gut das ich noch nicht verblödet bin und weiß was damals war und was nicht! Einige können nicht über ihren Schatten springen und ich denke sie wollen es auch nicht! Das gab es nicht und Gut! Eigentlich müssten uns die Leute leid tun,die sich hier auf führen als wäre alles Freude, Friede , Eierkuchen bei den Grenztruppen gewesen! Immer nur Gegenrede! Aber solche kann man in der Pfeife rauchen, die haben die Realität überhaupt nicht erlebt und nehmen schön alles aus dem Netz! Vielleicht sind sie auch schon früher mit Scheuklappen und auch heute noch durchs Leben laufen! Eigentlich können sie einen Leid tun! Ich lasse sie bei ihrer Meinung und auf so einfache dumme Kommentare, von den Nichtwissern, werde ich mich nicht mehr äußern, dafür bin ich schon etwas länger auf dieser Welt und brauche mir von denen nicht ein X vorm U vormachen zulassen! So, nun ist Nachtruhe, der Wecker klingelt 5,30 Uhr!
Grüsse steffen52


Wie lange hast Du bei den GT gedient,steffen52?

seaman


seaman, war nur Gefreiter und da weißt Du wie lange( Grundwehrdienst)! Was willst Du mit Deiner Frage bezwecken? Es gibt nur 2 Diensgrade bei der Armee, Gefreiter und General, der Rest einfach Tonne! ( Scherz) Nacht!!
Grüsse steffen52


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#10

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 23:23
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #4
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #3
Ellrich ist ja nicht sehr gross, ein Stadtdorf wenn man so will.
Da das Ganze am Bahnhof passierte, er fuhr ja am Bahnübergang auf die Gleise, so werden das wohl einige mitbekommen haben.
Dazu die Schüsse die reichlich waren, auch das Gipswerk liegt daneben.

Ich finde es gut, dass man ihn nach seiner Rückkehr offenbar gesellschaftlich ausgeschlossen hat.
Scheinbar war er ein unbeliebter Zeitgenosse, vermutlich schon zu DDR Zeiten.
Hinzu kommt, dem gings ja eigentlich in der DDR ganz gut, das Leben der ganzen Familie aufs Spiel zu setzen war gewiss nicht nötig und auch nicht zwingend.
Offenbar wollte er aber mehr als die mehreren 10000 Ostmark und die mehreren Tausend DM, die er laut mir bekannten Berichten dabei hatte.
Naja, immer weg mit solchen, kein Verlust, da sie nie ins sozialistische Modell gepasst hätten.
Dummheit liess auch grüssen, mit der Art Fahrzeug auf Bahnschwellen Rattern, na wohl bekomms.

Wer hat den für Dich in das sozialistische Modell gepasst? Jeder der was dagegen sagte, konnte wohl weg! Na, da wärst Du bald allein gewesen, gut ein paar sozialistische Freunde hättest Du schon noch gehabt! Das Du heute noch so denkst, finde ich Schade! Keine Gegenrede und wer es macht raus! Wie sollte so ein Staat überleben?Nun er hat ja zum Glück auch nicht!
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Das hast Du nicht ganz verstanden wie ich das meinte.
Was das sozialistische Modell beinhaltete weist Du doch sicher.
Meine Freundin sagt immer, das kleine Glück, also Essen, Trinken, ein Dach übern Kopf, Geld für die Kinder und mal ein Urlaub, mal grob gefasst.
In dem Modell gings nicht um Luxus oder materielles, ich weis auf der Basis passten viele nicht ins Modell und war am Ende wohl auch mit ein Grund des Scheiterns, die Persönliche Bereicherung, u.a. auch durch Diebstahl in den VEBs.

Doch davon ab, dem Mann gings sicherlich gut, er hatte in seinem Job ein gutes Einkommen, eine gute Stellung im Forstbetrieb, was man ja an seinen Ersparnissen die er mitführte erkennen kann. Durch Verwandtschaft auch noch die entsprechenden DM.
Kurz gesagt, ich will nicht sagen das es ihm an nichts fehlte, aber im Vergleich zu vielen anderen Bürgern hatte der sein Auskommen, und gerade auch durch die DM Möglichkeiten, die anderen ohne DM stets verborgen blieben.
Mich würde der Grund der Flucht interessieren, Hals nicht voll bekommen?
Oder wars einfach der Drang in die so genannte Freiheit?
Nun, die hätte man aber auch auf legalem Weg bekommen können ohne sein Kind dabei fast zu verlieren.

Wenn ich mir so durchlese, wie es ihm nach der Wende nach seiner Rückkehr ging, wendeten sich die Leute offenbar von ihm ab, warum?
Ein mieser Mensch vielleicht? Ein Mensch der rein materiell dachte vielleicht?

Ich weis es nicht, ich mutmasse es nur auf Grund meiner Lebenserfahrung.
Für mich war er ein A.-loch, der hatte keine Not, ganz gewiss nicht, und setzt das Leben seiner Familie so aufs Spiel und solch Handeln, ist auch nicht mit dem grossen Wort Freiheit zu rechtfertigen.
Das wohl auch ein Grund dafür das man sich nach seiner Rückkehr von ihm ab wandte.
Er hat wohl zuviele Leute Belogen und Betrogen vor der Flucht.

Wie auch immer, ein Charakter, der nicht in dieses Land passte, wie viele andere auch.
Er war sicher kein Gegenreder oder Kritiker, er war ein Hanswurst dem seiner guter Stand in der Gesellschaft offenbar nicht reichte.
So zumindest sehe ich auf diesen Fall, diesen Mann, und mit diesen konnte man unmöglich das bessere Deutschland aufbauen, denn sie haben das Grundprinzip des Sozialismus nicht verstanden, wollten es auch garnicht verstehn.


So nun könnt ihr euch weiter belustigen.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
Batrachos hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#11

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 23:26
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Meine Herren,bitte beim Thema bleiben!!!!!
Besten Dank im voraus.

MFG Batrachos


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45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#12

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 23:29
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat von Batrachos im Beitrag #5

@LO-Wahnsinn

das das einige mitbekommen haben ist mir schon ersichtlich, aber das alle gleich wussten wer es war und durch wen es verbreitet wurde.

MFG Batrachos


Schrankenwärter-Postfrau-Busfahrer-Passanten- sehen konnte man die Stelle kurz hinter der Wachbrücke glaube auch.
Schüsse gehört, Transport des Kamas durch Ellrich usw.
Das der Kamas solange versteckt war, muss doch auch wer gewusst haben.
Kann sein das es da eingeweihte gab, schwer zu sagen.
Die Grenzer die vor Ort wohnten, werden dann bei dem spektakulären Fluchtversuch auch noch etwas erzählt haben.


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verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
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#13

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 23:44
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #12
Zitat von Batrachos im Beitrag #5

@LO-Wahnsinn

das das einige mitbekommen haben ist mir schon ersichtlich, aber das alle gleich wussten wer es war und durch wen es verbreitet wurde.

MFG Batrachos


Schrankenwärter-Postfrau-Busfahrer-Passanten- sehen konnte man die Stelle kurz hinter der Wachbrücke glaube auch.
Schüsse gehört, Transport des Kamas durch Ellrich usw.
Das der Kamas solange versteckt war, muss doch auch wer gewusst haben.
Kann sein das es da eingeweihte gab, schwer zu sagen.
Die Grenzer die vor Ort wohnten, werden dann bei dem spektakulären Fluchtversuch auch noch etwas erzählt haben.




frag ich mich heute noch,der Kamas wurde ja erst im Laufe des Tages abtransportiert abgedeckt versteht sich,und die Stelle wo es passiert
war lag ja im Schutzstreifen und war nicht zugänglich.
und ich denke der Bahnhof wurde dann sofort erst mal gesperrt. Wir werden es wohl leider nie erfahren.
Wie gesagt um 07.uhr begann bei uns der Unterricht und da wussten es schon alle.

MFG Batrachos


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#14

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 23:51
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #10
Zitat von steffen52 im Beitrag #4
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #3
Ellrich ist ja nicht sehr gross, ein Stadtdorf wenn man so will.
Da das Ganze am Bahnhof passierte, er fuhr ja am Bahnübergang auf die Gleise, so werden das wohl einige mitbekommen haben.
Dazu die Schüsse die reichlich waren, auch das Gipswerk liegt daneben.

Ich finde es gut, dass man ihn nach seiner Rückkehr offenbar gesellschaftlich ausgeschlossen hat.
Scheinbar war er ein unbeliebter Zeitgenosse, vermutlich schon zu DDR Zeiten.
Hinzu kommt, dem gings ja eigentlich in der DDR ganz gut, das Leben der ganzen Familie aufs Spiel zu setzen war gewiss nicht nötig und auch nicht zwingend.
Offenbar wollte er aber mehr als die mehreren 10000 Ostmark und die mehreren Tausend DM, die er laut mir bekannten Berichten dabei hatte.
Naja, immer weg mit solchen, kein Verlust, da sie nie ins sozialistische Modell gepasst hätten.
Dummheit liess auch grüssen, mit der Art Fahrzeug auf Bahnschwellen Rattern, na wohl bekomms.

Wer hat den für Dich in das sozialistische Modell gepasst? Jeder der was dagegen sagte, konnte wohl weg! Na, da wärst Du bald allein gewesen, gut ein paar sozialistische Freunde hättest Du schon noch gehabt! Das Du heute noch so denkst, finde ich Schade! Keine Gegenrede und wer es macht raus! Wie sollte so ein Staat überleben?Nun er hat ja zum Glück auch nicht!
Grüsse steffen52


Das hast Du nicht ganz verstanden wie ich das meinte.
Was das sozialistische Modell beinhaltete weist Du doch sicher.
Meine Freundin sagt immer, das kleine Glück, also Essen, Trinken, ein Dach übern Kopf, Geld für die Kinder und mal ein Urlaub, mal grob gefasst.
In dem Modell gings nicht um Luxus oder materielles, ich weis auf der Basis passten viele nicht ins Modell und war am Ende wohl auch mit ein Grund des Scheiterns, die Persönliche Bereicherung, u.a. auch durch Diebstahl in den VEBs.

Doch davon ab, dem Mann gings sicherlich gut, er hatte in seinem Job ein gutes Einkommen, eine gute Stellung im Forstbetrieb, was man ja an seinen Ersparnissen die er mitführte erkennen kann. Durch Verwandtschaft auch noch die entsprechenden DM.
Kurz gesagt, ich will nicht sagen das es ihm an nichts fehlte, aber im Vergleich zu vielen anderen Bürgern hatte der sein Auskommen, und gerade auch durch die DM Möglichkeiten, die anderen ohne DM stets verborgen blieben.
Mich würde der Grund der Flucht interessieren, Hals nicht voll bekommen?
Oder wars einfach der Drang in die so genannte Freiheit?
Nun, die hätte man aber auch auf legalem Weg bekommen können ohne sein Kind dabei fast zu verlieren.

Wenn ich mir so durchlese, wie es ihm nach der Wende nach seiner Rückkehr ging, wendeten sich die Leute offenbar von ihm ab, warum?
Ein mieser Mensch vielleicht? Ein Mensch der rein materiell dachte vielleicht?

Ich weis es nicht, ich mutmasse es nur auf Grund meiner Lebenserfahrung.
Für mich war er ein A.-loch, der hatte keine Not, ganz gewiss nicht, und setzt das Leben seiner Familie so aufs Spiel und solch Handeln, ist auch nicht mit dem grossen Wort Freiheit zu rechtfertigen.
Das wohl auch ein Grund dafür das man sich nach seiner Rückkehr von ihm ab wandte.
Er hat wohl zuviele Leute Belogen und Betrogen vor der Flucht.

Wie auch immer, ein Charakter, der nicht in dieses Land passte, wie viele andere auch.
Er war sicher kein Gegenreder oder Kritiker, er war ein Hanswurst dem seiner guter Stand in der Gesellschaft offenbar nicht reichte.
So zumindest sehe ich auf diesen Fall, diesen Mann, und mit diesen konnte man unmöglich das bessere Deutschland aufbauen, denn sie haben das Grundprinzip des Sozialismus nicht verstanden, wollten es auch garnicht verstehn.


So nun könnt ihr euch weiter belustigen.



Ich gebe Dir vollkommen Recht, er war ein riesen Arschloch als er wieder zurück kam,hat seine ehemaligen Kumpels aus der Schulzeit
das blaue vom Himmel versprochen mit seiner Werkstatt und dann sie um ihr komplettes Geld gebracht.
Aufgeführt hat er sich unter aller Kanone.
Seine Kinder hatten von einen auf den anderen Moment keine Eltern mehr weil sie in Haft saßen.
Wie standen die Kinder dann in der Schule da, kein zu Hause mehr und die Eltern Republikflüchtlinge.
Als die Werkstatt genug Kohle abgeworfen hatte und er seine Kumpels um das Ersparte gebracht hatte
hat er sich wieder nach Wuppertal verpisst der feige Hund.

MFG Batrachos


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RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

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das das einige mitbekommen haben ist mir schon ersichtlich, aber das alle gleich wussten wer es war und durch wen es verbreitet wurde.

MFG Batrachos


Schrankenwärter-Postfrau-Busfahrer-Passanten- sehen konnte man die Stelle kurz hinter der Wachbrücke glaube auch.
Schüsse gehört, Transport des Kamas durch Ellrich usw.
Das der Kamas solange versteckt war, muss doch auch wer gewusst haben.
Kann sein das es da eingeweihte gab, schwer zu sagen.
Die Grenzer die vor Ort wohnten, werden dann bei dem spektakulären Fluchtversuch auch noch etwas erzählt haben.




frag ich mich heute noch,der Kamas wurde ja erst im Laufe des Tages abtransportiert abgedeckt versteht sich,und die Stelle wo es passiert
war lag ja im Schutzstreifen und war nicht zugänglich.
und ich denke der Bahnhof wurde dann sofort erst mal gesperrt. Wir werden es wohl leider nie erfahren.
Wie gesagt um 07.uhr begann bei uns der Unterricht und da wussten es schon alle.

MFG Batrachos


Wenn ich mich recht erinnere, sind nicht auf der Höhe der alten Wachbrücke und dort wo der Kamas am Prellbock zum stehen kam, Wohnhäuser?
Zwar nicht direkt am Bahnhofsgelände, aber etwas nach hinten versetzt.
Die Leute dort könnten etwas gesehn haben, vielleicht hatte auch einer ein Feldstecher da, immerhin war die Bahnstrecke ja beleuchtet.
Auf jedenfall hat der Buschfunk bestens funktioniert

Ob man den mit Plane abtransportiert hat, dass weis ich nicht.
Auf dem Kompaniegelände stand er mit Plane, Teile konnte man aber trotzdem sehen, nur das Fahrerhaus war mit einer W50 oder LO Plane abgedeckt, sie war etwas unpassend, deswegen konnte man auch ein wenig von der Panzerung sehen.

Ich weis nicht mehr wo der stand, Grenzkompanie oder wars die Kompanie der Güst, oder war das eins?
Da hab ich keine Erinnerung mehr, ich weis nur das wir dort waren, sicher um Futter für die Hunde abzuliefern und da stand das Ding.
Ich glaub unser Zugführer klärte uns dann auf was da gelaufen war.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#16

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.07.2014 00:23
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat
Ich gebe Dir vollkommen Recht, er war ein riesen Arschloch als er wieder zurück kam,hat seine ehemaligen Kumpels aus der Schulzeit
das blaue vom Himmel versprochen mit seiner Werkstatt und dann sie um ihr komplettes Geld gebracht.
Aufgeführt hat er sich unter aller Kanone.
Seine Kinder hatten von einen auf den anderen Moment keine Eltern mehr weil sie in Haft saßen.
Wie standen die Kinder dann in der Schule da, kein zu Hause mehr und die Eltern Republikflüchtlinge.
Als die Werkstatt genug Kohle abgeworfen hatte und er seine Kumpels um das Ersparte gebracht hatte
hat er sich wieder nach Wuppertal verpisst der feige Hund.

MFG Batrachos



Dann scheine ich ja mit meinem Menschenbild nicht all zu falsch zu liegen.
Mutmasslich war er dann schon vorher so.
Ich denke viele haben solche Zeitgenossen schon kennen gelernt, nein, für die Idee des Sozialismus nicht geeignet.
Ich kenne mehrere solche Geschäftemacher, bereits vor der Wende und natürlich auch danach.
So kommt mir dann doch der Verdacht, dass es nicht der Drang nach Freiheit war der ihn inspirierte, sondern scheinbar doch den Hals nicht voll kriegen.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
Batrachos hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#17

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.07.2014 00:27
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #7
Zitat von Hapedi im Beitrag #6
Zitat von steffen52 im Beitrag #4
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #3
Ellrich ist ja nicht sehr gross, ein Stadtdorf wenn man so will.
Da das Ganze am Bahnhof passierte, er fuhr ja am Bahnübergang auf die Gleise, so werden das wohl einige mitbekommen haben.
Dazu die Schüsse die reichlich waren, auch das Gipswerk liegt daneben.

Ich finde es gut, dass man ihn nach seiner Rückkehr offenbar gesellschaftlich ausgeschlossen hat.
Scheinbar war er ein unbeliebter Zeitgenosse, vermutlich schon zu DDR Zeiten.
Hinzu kommt, dem gings ja eigentlich in der DDR ganz gut, das Leben der ganzen Familie aufs Spiel zu setzen war gewiss nicht nötig und auch nicht zwingend.
Offenbar wollte er aber mehr als die mehreren 10000 Ostmark und die mehreren Tausend DM, die er laut mir bekannten Berichten dabei hatte.
Naja, immer weg mit solchen, kein Verlust, da sie nie ins sozialistische Modell gepasst hätten.
Dummheit liess auch grüssen, mit der Art Fahrzeug auf Bahnschwellen Rattern, na wohl bekomms.

Wer hat den für Dich in das sozialistische Modell gepasst? Jeder der was dagegen sagte, konnte wohl weg! Na, da wärst Du bald allein gewesen, gut ein paar sozialistische Freunde hättest Du schon noch gehabt! Das Du heute noch so denkst, finde ich Schade! Keine Gegenrede und wer es macht raus! Wie sollte so ein Staat überleben?Nun er hat ja zum Glück auch nicht!
Grüsse steffen52



Steffen , meines Wissens nach ist damals sogar das Politbüro zusammen gekommen um zu diskutieren ob für diesen Staat eine Neue Fahne rausgebracht werden soll . Darauf sollte eine Große Weise Ziege und eine Taube sein . Es sollte heisen " Wer meckert der fliegt "

gruß Hapedi

Peter, hast recht, was hier einige von sich geben! Es ist mir schon langsam leid, noch etwas zu schreiben! Den einige sind so etwas von der Schlauheit gebeutelt, das man an sich selbst zweifelt ob man überhaupt da bei war oder es geträumt hat! Gut das ich noch nicht verblödet bin und weiß was damals war und was nicht! Einige können nicht über ihren Schatten springen und ich denke sie wollen es auch nicht! Das gab es nicht und Gut! Eigentlich müssten uns die Leute leid tun,die sich hier auf führen als wäre alles Freude, Friede , Eierkuchen bei den Grenztruppen gewesen! Immer nur Gegenrede! Vielleicht sind sie auch schon früher mit Scheuklappen und auch heute noch durchs Leben laufen! Eigentlich können sie einen Leid tun! Ich lasse sie bei ihrer Meinung und auf so einfache dumme Kommentare, von den Nichtwissern, werde ich mich nicht mehr äußern, dafür bin ich schon etwas länger auf dieser Welt und brauche mir von denen nicht ein X vorm U vormachen zulassen! So, nun ist Nachtruhe, der Wecker klingelt 5,30 Uhr!
Grüsse steffen52


@steffen52

Aber solche kann man in der Pfeife rauchen, die haben die Realität überhaupt nicht erlebt und nehmen schön alles aus dem Netz!
Diese Aussage beziehe ich jetzt mal auf mich.
Doch ich habe die Realität erlebt zwar nicht bei den GT aber jedoch hatte ich jeden Tag die Grenze vor Augen.
Und aus dem Netz habe ich den Vorfall nur wieder hoch geholt weil mir dieser Fluchtversuch in meiner ehemaligen Heimatstadt unvergessen bleibt.
Ich kannte sowohl den Flüchtling Frank T. so wie auch seine beiden Töchter die mit mir an eine Schule gingen.
die Älteste war nur ein Jahr älter wie ich, und wurde damals angeschossen. Das hat der Vater bewusst in Kauf genommen.
Und wenn Du meinst mich an der Pfeife rauchen zu müssen falls Du mich gemeint hast ist das Deine Sache.
mir tun nur die Kinder und die AGT leid die schießen mussten. die werden wohl heute noch darunter leiden
das er so ein Bockmist fabriziert hat. aber ich wünsche dir trotzdem schöne Träume.

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#18

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.07.2014 00:43
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #15
Zitat von Batrachos im Beitrag #13
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #12
Zitat von Batrachos im Beitrag #5

@LO-Wahnsinn

das das einige mitbekommen haben ist mir schon ersichtlich, aber das alle gleich wussten wer es war und durch wen es verbreitet wurde.

MFG Batrachos


Schrankenwärter-Postfrau-Busfahrer-Passanten- sehen konnte man die Stelle kurz hinter der Wachbrücke glaube auch.
Schüsse gehört, Transport des Kamas durch Ellrich usw.
Das der Kamas solange versteckt war, muss doch auch wer gewusst haben.
Kann sein das es da eingeweihte gab, schwer zu sagen.
Die Grenzer die vor Ort wohnten, werden dann bei dem spektakulären Fluchtversuch auch noch etwas erzählt haben.




frag ich mich heute noch,der Kamas wurde ja erst im Laufe des Tages abtransportiert abgedeckt versteht sich,und die Stelle wo es passiert
war lag ja im Schutzstreifen und war nicht zugänglich.
und ich denke der Bahnhof wurde dann sofort erst mal gesperrt. Wir werden es wohl leider nie erfahren.
Wie gesagt um 07.uhr begann bei uns der Unterricht und da wussten es schon alle.

MFG Batrachos


Wenn ich mich recht erinnere, sind nicht auf der Höhe der alten Wachbrücke und dort wo der Kamas am Prellbock zum stehen kam, Wohnhäuser?
Zwar nicht direkt am Bahnhofsgelände, aber etwas nach hinten versetzt.
Die Leute dort könnten etwas gesehn haben, vielleicht hatte auch einer ein Feldstecher da, immerhin war die Bahnstrecke ja beleuchtet.
Auf jedenfall hat der Buschfunk bestens funktioniert

Ob man den mit Plane abtransportiert hat, dass weis ich nicht.
Auf dem Kompaniegelände stand er mit Plane, Teile konnte man aber trotzdem sehen, nur das Fahrerhaus war mit einer W50 oder LO Plane abgedeckt, sie war etwas unpassend, deswegen konnte man auch ein wenig von der Panzerung sehen.

Ich weis nicht mehr wo der stand, Grenzkompanie oder wars die Kompanie der Güst, oder war das eins?
Da hab ich keine Erinnerung mehr, ich weis nur das wir dort waren, sicher um Futter für die Hunde abzuliefern und da stand das Ding.
Ich glaub unser Zugführer klärte uns dann auf was da gelaufen war.



dort wo der LKW zum stehen kam waren rechterhand Wohnhäuser am Burgberg, die lagen im Schutzstreifen und dort wohnten nur linientreue.
Und dahinter waren nur Betriebe ( VEM; cotano-Näherei, Kohlenhof).
Er stand in der GK denn Kompanie GüSt und GK waren eins.
http://de.worldmapz.com/photo/129740_de.htm
http://de.worldmapz.com/photo/129723_de.htm
http://www.strassenkatalog.de/panoramio/...e,10934139.html
http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,1394923 auf Bild 2 ist der Rammbock zu sehen bitte runterscrollen


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
zuletzt bearbeitet 07.07.2014 00:45 | nach oben springen

#19

RE: Versuchte Flucht mit LKW Güst Ellrich 1985

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.07.2014 00:48
von mibau83 | 829 Beiträge

nicht aufregen batrachos. ;-)
du schreibst hier gute beiträge! man merkt das du über persönlich erlebtes schreibst.

in jedem forum gibt es spinner!!! ;-)

über den fall mit der kamasflucht durfte ich bei einem treffen im sept.2013 mehr erfahren, danke dafür an den stfw. und den stabsoberfährich von der gk liebenrode


Batrachos hat sich für diesen Beitrag bedankt
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