#121

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 14.07.2014 22:43
von damals wars | 12.198 Beiträge

Zitat von Pluto im Beitrag #116
@Mike59
Deiner Aussage bezüglich der Ergebenheit stimme ich zu. Mit den Medien bin etwas zurückhaltend. Die Medien, allen voran der Axel Springer Verlag, vertreten eine USA-freundliche Auffassung und geben diese an ihre Leserschaft weiter. Zum Axel Springer Verlag gehören zum Beispiel national: „Die Welt“, „Die Welt am Sonntag“, „DIE BILD“, „B.Z.“, „Auto BILD“, „SportBILD“, „Rolling Stone“, „Auto Test“, „N24“ etc. International kommen unzählige weitere Zeitschriften hinzu.

Ich hatte mal bei „Die Welt“ Artikel kommentiert und Kommentare, die nicht pro-USA sind, werden gelöscht. Die Journalisten sollen in den Verträgen Klauseln haben nach denen Sie pro-USA und pro-Israel schreiben müssen, weil sie sonst vor die Tür gesetzt werden können….



Und jede Antiisraelische Meinung wird als antisemitisch gelöscht.


Zitat von Pluto im Beitrag #116
@Mike59
Ähnliches gilt für andere Zeitungen. Beispiel: „EXPRESS“. Die „Express“ gehört zu dem M. DuMont Schauberg Verlag. Zu dem außerdem: „Berliner Kurier“, „Berliner Zeitung“, Frankfurter Rundschau“, Hamburger Morgenpost“ und „Mitteldeutsche Rundschau“ etc. gehören. Hinzu kommen zahlreiche Radiosender. Wenn man sich die Beteiligungen an dem Verlag ansieht, fällt auf, dass zum Beispiel die Haaretz-Gruppe aus Israel allein 25% gehören. Solche Verlage lassen es nicht zu, dass deren Zeitungen oder Radiosender Berichterstattung gegen "Big Brother" betreiben...




Die blaue Bild heißt Mitteldeutsche Zeitung.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#122

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 00:06
von Pluto | 47 Beiträge

@damals wars Danke für deinen Hinweis :)


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#123

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 10:46
von matloh | 1.204 Beiträge

Passt zwar zur Überschrift des Threads, nicht aber zu dem hier besprochenen Thema:

Spionage-Affäre beim BND: Mutmaßlicher US-Spion bekam aus Wien Befehle:
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...t-a-980676.html

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#124

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 11:29
von Pluto | 47 Beiträge

Vielleicht sollten wir einen eigenen neuen Thread eröffnen?

Vorschlag Fragen/Titel/Themen:

- Deutschland ist kein souveräner Staat?
- Deutschland hat zu keinem Zeitpunkt einen Friedensvertrag abgeschlossen. Deutschland hat bedingungslos kapituliert und die USA haben sich durch Verträge Rechte gesichert, sodass Sie uns abhören darf?
....
?


zuletzt bearbeitet 15.07.2014 12:09 | nach oben springen

#125

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 12:04
von Burt Monroe | 41 Beiträge

Zitat von Pluto im Beitrag #124
Vielleicht sollten wir einen eigenen neuen Thread eröffnen?

Vorschlag Fragen/Titel/Themen:

- Deutschland ist kein souveräner Staat?
- Deutschland hat keine legalen Wahlen?
- Deutschland hat zu keinem Zeitpunkt einen Friedensvertrag abgeschlossen. Deutschland hat bedingungslos kapituliert und die USA haben sich durch Verträge Rechte gesichert, sodass Sie uns abhören darf?
....
?




Ganz einfach gesagt.

Regierungen sichern sich keine Verträge für ihre Geheimdienste!
Geheimdienste sind zwar das Rückgrat eines Landes. Ihre Arbeit, vor allem ihre Vorgehensweise ist geheim, im Sinne, die Verfassung eines Staates und den Staat zu schützen.

Politik und Geheimdienst sind zweierlei!
Burt


Klug ist, wer nur die Hälfte glaubt von dem was er hört. Noch klüger ist, wer erkennt, welche Hälfte die richtige ist.
zuletzt bearbeitet 15.07.2014 12:05 | nach oben springen

#126

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 12:08
von Pluto | 47 Beiträge

Du hast mich nicht richtig verstanden. Bitte schau dir nochmal die vorherigen Postings genau an.
Deutschland hat übrigens keine Verfassung. Deutschland hat ein Grundgesetz.


zuletzt bearbeitet 15.07.2014 12:45 | nach oben springen

#127

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 12:46
von Burt Monroe | 41 Beiträge

Zitat von Pluto im Beitrag #126
Du hast mich nicht richtig verstanden. Bitte schau dir nochmal die vorherigen Postings genau an.
Deutschland hat übrigens keine Verfassung. Deutschland hat ein Grundgesetz.


Lassen wir es.


Klug ist, wer nur die Hälfte glaubt von dem was er hört. Noch klüger ist, wer erkennt, welche Hälfte die richtige ist.
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#128

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 12:50
von Pluto | 47 Beiträge

Wenn du es schon nicht mir glauben möchtest, bitte wenigstens den "Deutschen Wirtschafts Nachrichten":

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....-voellig-legal/


zuletzt bearbeitet 15.07.2014 12:52 | nach oben springen

#129

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 12:57
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit , Gemeinde.......
Liebe Pluto, mal ne Frage am Rande.....
Dein zweiter Name ist nicht rein zufällig Ralf Uwe Hill - oder bist Du seine Schwester ?
M.M. nach bist Du in Deinen letzten Beiträgen etwas zu sehr in der dazugehörigen Richtung.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#130

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 12:59
von Pluto | 47 Beiträge

@Hans : Grüß Dich :) Nein ich bin wirklich nicht Ralf Uwe Hill oder seine Schwester. Die besagten Personen kenne ich leider auch nicht!


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#131

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 12:59
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von Pluto im Beitrag #128
Wenn du es schon nicht mir glauben möchtest, bitte wenigstens den "Deutschen Wirtschafts Nachrichten":

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....-voellig-legal/

Wo genau ist im "G10 Gesetz" verankert, dass fremde Staaten in Deutschland spionieren dürfen?

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

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#132

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 13:03
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Ach , läßt sich zur Not Guugseln,
R.U.H. - Autor des Buches ,oder sollte ich Machwerk schreiben, ach ne, das währ ja ne Wertung :
"Das Deutschland Protokoll "---J.K. Fischer -Verlag und einiger ähnlicher Produkte.
73 Hans


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#133

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 13:14
von Pluto | 47 Beiträge

Ich poste anbei nochmal den Artikel aus den "Deutschen Wirtschafts Nachrichten". Er fasst das zusammen, was auch in meinem zuvor geposteten Video behauptet wird. Wenn das alles so stimmt, ist das nicht gut:

ÜBERWACHUNG

Entzaubert: Merkels Märchen von der deutschen Souveränität

Wegen der Nato-Mitgliedschaft und der bis heute nicht widerrufenen Proklamation des Bündnis-Falls nach dem 11. September 2001 bleibt die Souveränität Deutschlands eingeschränkt. Die Amerikaner agieren vollkommen legal: Sie können in Deutschland alles und jeden abhören. Die Bundesregierung weiß das natürlich auch - und versucht, die eigenen Bürger an der Nase herumzuführen.

Angela Merkel hat sich verhalten zum neuesten Spionage-Fall der NSA geäußert. Sie sagte in China: “Sollte es sich als wahr herausstellen, dass ein Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) amerikanischen Diensten zugearbeitet habe, handelt es sich um einen sehr ernsthaften Fall. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, so steht das für mich in einem klaren Widerspruch zu dem, was ich unter einer vertrauensvollen Zusammenarbeiten von Diensten und auch von Partnern verstehe. Wir müssen nun die Ermittlungen des Generalbundesanwaltes abwarten.” Sie sagte weiteres, es sei unmöglich, die Amerikaner am Spionieren zu hindern (mehr dazu hier).

Merkel sitzt in der Falle – und sie weiß genau, warum.

Ende August 2013 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel zuletzt Stellung zur deutschen Souveränität bezogen.
Der Anlass war eine Debatte in Stuttgart: Im Zuge der ersten Welle des NSA-Spionage-Skandals war der Bundesregierung ein Gesetz in Erinnerung gekommen, welches die rechtliche Grundlage für das völlig freie Schalten der amerikanischen Geheimdienste regelt.
Im sogenannten G10 Gesetz wird den Amerikanern das Recht eingeräumt, alle Fernmeldeaktivitäten in Deutschland anzuzapfen. Demnach hat Deutschland weitgehende Rechte an seiner Souveränität abgetreten.

In einer Diskussion in Stuttgart wurde Merkel am 21. August 2013 gefragt, ob denn nun die deutsche Souveränität existiere oder nicht.
Merkels Antworten (siehe Video am Ende des Artikels, ab 1:01:44) waren gewohnt schwammig. In diesem Fall hat die Bundeskanzlerin jedoch schlicht nicht die Wahrheit gesagt. Ob wissentlich oder unwissentlich tut im Grund nichts zur Sache.
Merkel sagte, dass die deutsche Souveränität „eigentlich“ mit dem Zwei-Plus-Vier-Abkommen zur deutschen Wiedervereinigung hergestellt worden sei. Nach dem Auftreten von Edward Snowden „haben wir jetzt festgestellt“, dass es noch spezielle Absprachen mit den Alliierten gab. Hier habe man Absprachen gefunden, „die darauf hingedeutet haben, dass in bestimmten Fällen die, sag ich mal, Souveränität unseres Geheimdienstes nicht voll gewährleistet wäre“.
Merkel:
Wir haben jetzt die ganzen Diskussionen um die Zusammenarbeit der Dienste genutzt, um diese alten 68er-Vereinbarungen mit Frankreich, Großbritannien und den USA zu beenden – ganz formell durch Verbalnoten-Austausch.“
Merkel wörtlich:
Damit ist auch in diesem letzten Bereich unsere Souveränität hergestellt. Und ich glaube, damit haben wir eigentlich das Problem gelöst.“

Seither sind einige Monate vergangen – und erneut kommt ein Spionage-Fall ans Tageslicht. Diesmal entrüstet sich Innenminister de Maizière und kündigt Vergeltungsmaßnahmen an (mehr dazu hier).
Doch niemand hat die Absicht, den Amerikanern am Zeug zu flicken: Die US-Geheimdienste agieren in Deutschland nämlich nicht illegal, sondern verhalten sich nach den Gesetzen. Diese sehen im konkreten Fall vor, dass die Amerikaner auf deutschem Boden tun und lassen können, was sie wollen.
Denn bei dem sogenannten G10 Gesetz handelt es sich, wie der Freiburger Historiker Josef Foschepoth bereits am 2. August in einem Interview erklärte, um eine „Ausführungsbestimmungsvereinbarung“ zu einem Gesetz.

Die Grundlage dieser Bestimmung ist der Artikel 3, Absatz 2 des „Zusatzabkommens zum Nato-Truppenstatut“ vom 3. August 1959.
In dem Abkommen heißt es:
Die in Absatz (1) vorgesehene Zusammenarbeit erstreckt sich insbesondere
(a) auf die Förderung und Wahrung der Sicherheit sowie den Schutz des Vermögens der Bundesrepublik, der Entsendestaaten und der Truppen, namentlich auf die Sammlung, den Austausch und den Schutz aller Nachrichten, die für diese Zwecke von Bedeutung sind;
(b) auf die Förderung und Wahrung der Sicherheit sowie auf den Schutz des Vermögens von Deutschen, Mitgliedern der Truppen und der zivilen Gefolge und Angehörigen sowie von Staatsangehörigen der Entsendestaaten, die nicht zu diesem Personenkreis gehören.
Foschepoth erklärt, dass das Weiterbestehen dieses Artikels nichts anderes bedeute, als dass die Überwachungsmaßnahmen, die in Deutschland von den Amerikanern weiterhin durchgeführt werden, auf vollständig legale Weise erfolgen.
Im Artikel 60 des Abkommens ist unter anderem festgelegt, dass die von den amerikanischen Truppen errichteten „Fernmeldeanlagen“ „an die öffentlichen Fernmeldenetze der Bundesrepublik angeschlossen werden“ können.
Das bedeutet: Die Amerikaner können bis zum heutigen Tage völlig legal alle Telefongespräche in Deutschland anzapfen. Was sie damit machen, unterliegt keiner Kontrolle – schon gar nicht der durch den Souverän und seinen Vertreter, den Deutschen Bundestag.
Es ist anzunehmen, dass diese eigentlich für den Schutz der in Deutschland stationierten Truppen gedachten Möglichkeiten längst dem Internet-Zeitalter angepasst sind. Es ist anzunehmen, dass die Amerikaner, in Weiterentwicklung des Artikel 60, auch längst das Recht haben, deutsche Server anzuzapfen.
Erfahren werden die Bürger das nie – denn alle Vereinbarungen sind Vereinbarungen im Rahmen eines Militärbündnisses und daher streng geheim.
Foschepoth sagt, dass es „weitere Vereinbarungen zwischen den Alliierten gibt, die wir nicht kennen.“ Diese würden die Möglichkeiten der Überwachung im Internet einbeziehen. Der Historiker geht davon aus, dass es dazu Gesetze gibt – von denen die Deutschen eben nichts wissen. Denn im luftleeren Raum hätten die Geheimdienste nicht agiert und würden es auch heute nicht tun: „Ohne rechtliche Grundlage, so ist das jedenfalls die Erfahrung von 60 Jahren Geschichte Bundesrepublik Deutschland, ist das nie gemacht worden.“
Rechtliche Grundlage heißt: Die Bundesregierung hat über Jahrzehnte Vereinbarungen getroffen, mit denen sie Teile der deutsche Souveränität aufgibt.
Dass der Bürger, den eine solche Aufgabe seiner Rechte ja doch interessieren könnte, davon nichts erfahren hat, liegt in der Natur des militärisch-nachrichtendienstlichen Komplexes. Foschepoth verweist in diesem Zusammenhang auf das Nato-Zusatzabkommen: „Da steht auch drin, dass alle Informationen strengstens geheimgehalten werden müssen.“
Zu diesem Zusatzabkommen gibt es noch weitere rechtliche Grundlagen, die die deutsche Souveränität einschränken.
Foschepoth:
„Es gibt noch eine weitere Dokumentation, ein weiteres wichtiges Dokument. Das ist eine Note vom 27. Mai 1968 aus dem Auswärtigen Amt, wo nachdrücklich den Alliierten bescheinigt wird, dass sie unabhängig von Nato-Recht, von dieser Zusatzvereinbarung zum Nato-Truppenstatut oder auch eines Notstandes in der Bundesrepublik berechtigt sind, im Falle einer unmittelbaren Bedrohung der Streitkräfte die angemessenen Schutzmaßnahmen zu ergreifen, die erforderlich sind, um die Gefahr zu beseitigen. Und das ist diese typische Klausel, die immer verwendet wird, wenn nachrichtendienstliche Tätigkeit gemeint ist.“
Diese Regelung hat nach dem 11. September 2001 ihre Bedeutung voll entfaltet.
Denn nach dem Anschlag auf das World Trade Center wurde von Präsident George W. Bush der Nato-Bündnisfall ausgelöst und der Krieg gegen den Terror erklärt.
Auch das geschah auf rechtlicher Grundlage, wenngleich auch diesmal wieder „streng geheim“.

Die Zeitschrift German Foreign Policy schreibt:
„Völlig ungeklärt ist nach wie vor die Rolle einer ebenfalls streng geheim gehaltenen NATO-Vereinbarung vom 4. Oktober 2001. Der Schweizer Liberale und ehemalige Sonderermittler des Europarats Dick Marty hat mehrmals darauf hingewiesen, dass das Kriegsbündnis unmittelbar nach der offiziellen Ausrufung des Bündnisfalls an diesem Tag eine Geheimsitzungabhielt, auf der die Geheimdienste, geführt von der CIA, faktisch freie Hand im “Anti-Terror-Krieg” erhielten – die Verschleppung von Verdächtigen mutmaßlich inklusive. Der Bündnisfall ist, wie der Deutsche Bundestag zuletzt am 13. Dezember 2012 bestätigte, weiterhin in Kraft.“

Es kann angenommen werden, dass Angela Merkel das alles weiß. Denn sowohl bei den Nato-Abkommen als auch beim Krieg gegen den Terror handelt es sich ja nicht um irgendwelche untergeordneten Verwaltungsvorschriften über die Größe von Briefmarken oder Steckdosen.

Es ist bemerkenswert, welche Dimension der Desinformation die Bundesregierung in dieser existentiell wichtigen Frage betreibt: Bei der PK in der Bundespressekonferenz Anfang Juli war dies mit Händen zu greifen, als die Journalisten eine verblüffende Auswahl von Nichtigkeiten, Halbwahrheiten und ehrlicher Ahnungslosigkeit präsentiert erhielten (zum Nachlesen bei derBundesregierung).
In jedem Fall ist die deutsche Souveränität massiv beschränkt – und bleibt es auch. Es gibt Gesetze, die die Einschränkung der nationalen Rechte der Deutschen legitimieren. An eine Änderung dieser Gesetze ist nicht gedacht, im Gegenteil: Diesen rechtlich verbindlichen Regelungen haftet der substanzielle Mangel an, dass sie grundsätzlich geheim sind. Die Bürger erfahren also nicht einmal, in welchem Ausmaß ihre Souveränität bereits verkauft und verraten wurde. Sie können sich auch nicht rechtmäßig verhalten. Denn die Amerikaner haben mit dem Krieg gegen den Terror ihre eigenen Gesetze erlassen, die über diese Vereinbarungen auch in Deutschland gelten. Den Deutschen wurden diese Gesetze jedoch nicht bekanntgemacht, weil es für militärische Gesetze keine Regeln zur ordnungsgemäßen Bekanntmachung gibt.
Dass die Bundeskanzlerin das alles nicht weiß, ist äußerst unwahrscheinlich.

Viel wahrscheinlicher ist, dass die Abgabe der deutschen Souveränität durch die Anti-Terror-Maßnahmen bereits so weit fortgeschritten ist, dass man eigentlich davon sprechen kann, dass die Deutschen im Zustand des immerwährenden Kriegsrechts leben. Gregor Gysi hat es Besatzungsrecht genannt und dessen Aufhebung gefordert (seine legendäre Wut-Rede hier). Der Nachschlag der CSU, es handle sich um eine “digitale Besatzung” wurden schon kaum mehr gehört (mehr hier). Der einzige, der das Spiel vielleicht wirklich nicht durchschaut hat, ist Joachim Gauck (hier).
Denn es ist eine Besatzung, der die Bundesregierung zugestimmt hat. Die Amerikaner sind aus dem Schneider. Die Deutschen sollten sich in dieser Frage an die von ihnen gewählte Bundeskanzlerin wenden.


zuletzt bearbeitet 15.07.2014 13:25 | nach oben springen

#134

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 13:18
von Pluto | 47 Beiträge

Wie gesagt: Ich habe den Artikel in den "Deutschen Wirtschafts Nachrichten" so gefunden. Wie viel davon wahr ist, dafür übernehme ich keine Garantie. Nach den Gesetzen muss ich auch erst suchen, denn sie waren mir bis jetzt auch bekannt. Die Öffentlichkeit erfährt so oder so nur die Spitze des Eisbergs. Das war schon immer so.


zuletzt bearbeitet 15.07.2014 13:26 | nach oben springen

#135

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 13:43
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Pluto...
Noch so eine Bemerkung von mir.
Deutsche Wirtschaftsnachrichten - denen man nun glauben soll --- Wer oder was ist das ? Ist ja so ein schön seriöser Name.
"Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN) sind ein werbe- und abonnentenfinanziertes Nischenmedien-Projekt des österreichischen Journalisten und Unternehmers Michael Maier (geb. 21. März 1958, Klagenfurt). Das EU-kritische[1] und truthernahe Projekt erscheint in Blogform im Internet. Die DWN sind nach eigenen Angaben das Hauptprodukt der Firma BF Blogform Social Media GmbH,[2] deren Geschäftsführer Michael Maier ist.

In den DWN finden sich Artikel, die in panikmachender Art von verschiedenen Ereignissen berichten, wie die Schlagzeile "Sturmwarnung in Fukushima – Die größte Krise der Menschheit droht". Verschwörungstheorien und EU-Kritik, die derzeit im Internet zirkulieren, sind ebenfalls Thema der DWN. So ist beispielsweise von den DWN zu erfahren, dass in einem Stadtteil von Stockholm das Bargeld abgeschafft worden sei, oder dass die EU plane, Saatgut für den privaten Anbau im eigenen Garten bei Strafe zu verbieten, eine Falschmeldung, wie die Berliner taz herausfand.
Artikel aus dem Gesundheitsbereich (Beispiel: "Heilende Tropenfrucht ist wirksamer als Chemotherapie") berufen sich auf einseitig recherchierte Quellen.
Die DWN reihen sich auch in die Reihe der Wikipedia-kritischen Internetprojekte ein.[7] Das Prinzip der Artikelentstehung bei der Wikipedia auf Basis erkennbarer, zitierbarer und reputabler Quellen ist mit dem eigenen Projekt DWN mit seiner häufig fragwürdigen Quellenlage eigener Artikel, Meldungen und der Meinungsmache tatsächlich nicht vereinbar.
Einerseits wird Kernenergie zur Panikmache benutzt, andererseits wurde auch unkritisch über ein mit Thorium angetriebenes "Automobil der Zukunft" berichtet.
Manipulative Sprache
Neben reißerischen Schlagzeilen werden innerhalb mancher Artikel bestimmte Buzzworte gefettet, die beim Leser bestimmte Zusammenhänge zwischen diesen Begriffen suggerieren. Die Sprache der Artikel ist zudem von Angstmache und Alarmismus geprägt. "


http://www.psiram.com als Quelle Zit, in " ". (ok , auch nicht das gaaaanz gelbe vom Ei)

Soll ich jetzt Herrn Maier glauben ? So gesehen glaube ich Dir sogar mehr als Herrn M. Ich will nicht glauben -Wissen ist angesagt !
73 88 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#136

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 13:46
von Pluto | 47 Beiträge

Wer weiß wie es wirklich ist? Die Öffentlichkeit erfährt es in jedem Fall wie immer als Letzte und wenn, dann nur die Spitze des Eisbergs...


zuletzt bearbeitet 15.07.2014 13:49 | nach oben springen

#137

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 13:47
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Wenn man das Grundgesetz mal unter dem Aspekt "Besatzung" und der daraus resultierenden Rechte liest, da wird einem auch einiges klar. Interessant sind auch die Passagen in denen es um das "Erbe" des 3. Reiches geht....
Auch sind ganze Passagen der "Weimarer Republik" in Bezug auf die Kirche übernommen wurden. Aber das wäre wiede ein anderes Thema.

Warum sperrt man sich gegen eine Verfassung? Weil man nicht ohne Aufsehen zu erregen die "Knebelpassagen" des Grundgesetz übernehmen kann. Wo doch auch im Grundgesetz von einer Verfassung nach der "Vereinigung" eindeutig gesprochen wird. Und wo bleibt der "Friedensvertrag", der zwischen souveränen Staaten abgeschlossen wird?
Das ganze Konstrukt spiegelt doch nur wieder, "Bananen Republik Deutschland" ist nichts weiter als eine Besatzungszone.


Pluto hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#138

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 13:52
von Pluto | 47 Beiträge

@Bürger der DDR : Danke. Aus diesem Grund hatte ich vorhin das Video gepostet. Es ist wahr, dass wir keinen Friedensvertrag haben und die Besatzungsstatute noch gelten. Das haben Politiker in der Vergangenheit bei verschiedenen Gelegenheiten auch bestätigt. Es würde zumindest Frau Merkels Ausweichen im Wahlkampf auf die Frage, ob wir einen Friedensvertrag haben und inwieweit wir souverän sind erklären.


zuletzt bearbeitet 15.07.2014 14:02 | nach oben springen

#139

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 13:59
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #137
Wenn man das Grundgesetz mal unter dem Aspekt "Besatzung" und der daraus resultierenden Rechte liest, da wird einem auch einiges klar. Interessant sind auch die Passagen in denen es um das "Erbe" des 3. Reiches geht....
Auch sind ganze Passagen der "Weimarer Republik" in Bezug auf die Kirche übernommen wurden. Aber das wäre wiede ein anderes Thema.

Warum sperrt man sich gegen eine Verfassung? Weil man nicht ohne Aufsehen zu erregen die "Knebelpassagen" des Grundgesetz übernehmen kann. Wo doch auch im Grundgesetz von einer Verfassung nach der "Vereinigung" eindeutig gesprochen wird. Und wo bleibt der "Friedensvertrag", der zwischen souveränen Staaten abgeschlossen wird?
Das ganze Konstrukt spiegelt doch nur wieder, "Bananen Republik Deutschland" ist nichts weiter als eine Besatzungszone.




Sag ich doch. Alles Banane!


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#140

RE: BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

in Bundesnachrichtendienst BND 15.07.2014 14:16
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
für mich sieht es so aus mit den Fragen von Souveränität usw., in der DDR war es deutlicher daß die UdSSR die
Führungsmacht ist und mehr oder weniger immer der Vorgesetzte mit Befehlsgewalt ist.
Eben ohne aufgebuate Illusionen, allenfalls das Wort von der "unerschütterlichen Freundschaft" war etwas idiologischer
Honig.

Gruß



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