#81

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 18:45
von StabsfeldKoenig | 2.643 Beiträge

Was machte man (nach Weinhold) mit vorbetraften Krimenellen? Wurden die gar nicht oder zu den Spatis eingezogen? Oder gab es in regulären Einheiten Möglichkeiten, bestimmte Soldaten vom Dienst an der Waffe komplett (incl. Schießausbildung) strafweise fernzuhalten?



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#82

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 19:16
von 94 | 10.792 Beiträge

Also eine Epoche vorher war das recht simpel gelöst, da gabs den Begriff der Wehrunwürdigkeit. Rudimentär übriggeblieben davon ist heute noch der §38 im bundesdeutschen Soldatengesetz. De facto wurde er auch in der DDR so angewandt, so wurde ja die Wehrpflicht auch als Ehrendienst bezeichnet.
Was mich allerdings bissel stört beim 'Durchblättern' von diesem Thread, wie Lutzle hier angegangen wird. Jeder, der nicht erst seit gestern im Forum ist, kann seine Geschichte recht schön beschrieben nachlesen. Und wieso kann man dann seine Entscheidung nicht mehr dazu zu sagen einfach mal aktzeptieren? Für mich vollkommenen klar, das da noch einige Fragen kommen, aber von ihm! Seine Antworten brachte er schon vor einiger Zeit in Forum ein.
Na was will man auch von einem Admin erwarten, der Trolle und Schaben 'ausversehend' verwechselt und dann sein Fachwissen, welches ja zweifelsohne vorhanden ist, dann noch um solch sachlich zwielichtige Quellen wie dem Film 'Nikolaikirche' ergänzt.
Da überrascht dann folgende Aussage eigentlich nimmer ...

Zitat von ABV im Beitrag #61
Dort gab es eine Szene, in der die Mitglieder einer Umweltgruppe Einberufungsbefehle zu weit auseinanderliegenden Standorten erhielten.
Also ich will jetzt keine Umfrage unter den 'Gedienten' hier starten, aber ich schätze mal 5% (das ist einer von zwanzig, also einer im Zug) hattens unter 50km bis nach Hause und höchstens 15% (also einer in der Gruppe) unter 100km? Oder sollte ich da jetzt so arg daneben liegen mit meinen Schätzungen?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.06.2014 19:16 | nach oben springen

#83

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 19:49
von Vogtländer (gelöscht)
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@94
Möglich wars doch aber,das gewisse Leute schön weit auseinander zeitnah eingezogen wurden?Und das Schwerstkriminelle nicht gezogen wurden,das dürfte eigentlich auch jedem klar sein so wie man einen nach 218 Verurteilten nicht zur GT nachträglich lostraben läßt!

Das mit den Schaben und Trollen hab ich nu ganz anders verstanden.Aber ergal,führt eh nur zu Knatsch!Da lehn ich mich zurück und halte mich lieber raus.


zuletzt bearbeitet 29.06.2014 19:50 | nach oben springen

#84

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 23:23
von StabsfeldKoenig | 2.643 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #83
@94
Möglich wars doch aber,das gewisse Leute schön weit auseinander zeitnah eingezogen wurden?Und das Schwerstkriminelle nicht gezogen wurden,das dürfte eigentlich auch jedem klar sein so wie man einen nach 218 Verurteilten nicht zur GT nachträglich lostraben läßt!

Das mit den Schaben und Trollen hab ich nu ganz anders verstanden.Aber ergal,führt eh nur zu Knatsch!Da lehn ich mich zurück und halte mich lieber raus.


Kriminelle mit Waffe dienen lassen ist gefährlich, nicht einzuziehen aber ein unverdienter Gefallen. Also hätte man eine strafweise Dienstform ohne Ausbildung an der Waffe doch in Erwägung ziehen sollen. Und da hätten sich die Bausoldaten angeboten.
Wer hat von Vorbestraften in der eigenen Einheit bzw. auf andere Weise von der Einberufung von Vorbestraften auf anderen Wege erfahren?



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#85

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 30.06.2014 05:45
von Vogtländer (gelöscht)
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Mit Schwerstkriminelle meinte ich Mörder und Vergleichbares.


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#86

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 30.06.2014 06:03
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #84
Zitat von Vogtländer im Beitrag #83
@94
Möglich wars doch aber,das gewisse Leute schön weit auseinander zeitnah eingezogen wurden?Und das Schwerstkriminelle nicht gezogen wurden,das dürfte eigentlich auch jedem klar sein so wie man einen nach 218 Verurteilten nicht zur GT nachträglich lostraben läßt!

Das mit den Schaben und Trollen hab ich nu ganz anders verstanden.Aber ergal,führt eh nur zu Knatsch!Da lehn ich mich zurück und halte mich lieber raus.


Kriminelle mit Waffe dienen lassen ist gefährlich, nicht einzuziehen aber ein unverdienter Gefallen. Also hätte man eine strafweise Dienstform ohne Ausbildung an der Waffe doch in Erwägung ziehen sollen. Und da hätten sich die Bausoldaten angeboten.
Wer hat von Vorbestraften in der eigenen Einheit bzw. auf andere Weise von der Einberufung von Vorbestraften auf anderen Wege erfahren?



Wäre es klug gewesen, Kriminelle bei den Bausoldaten zu konzentrieren?


Intellektuelle spielen Telecaster
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#87

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 30.06.2014 08:14
von Udo | 1.264 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #82
Also ich will jetzt keine Umfrage unter den 'Gedienten' hier starten, aber ich schätze mal 5% (das ist einer von zwanzig, also einer im Zug) hattens unter 50km bis nach Hause und höchstens 15% (also einer in der Gruppe) unter 100km? Oder sollte ich da jetzt so arg daneben liegen mit meinen Schätzungen?


In Dömitz 1985-1987 Sicherstellungskompanie waren wohl von den GWDlern mindestens 75% aus der Gegend, dh. aus dem Umkreis von 50 km.
Ich bin bspw aus Wittenberge dorthin gekommen, andere wohnten in den Nachbardörfern oder sogar in Dömitz.
Ich kann mich noch an einen Rostocker und einen Vogtländer erinnern, aber die kamen nicht mit der regulären Einberufungszeit, sondern wurden zwischendurch zu uns versetzt (warum auch immer).


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#88

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 30.06.2014 10:16
von schulzi | 1.759 Beiträge

Udo da haste aber Glück gehabt, bei uns sind se aus der ganzen Republik zusammen gewürfelt worden .Frank


Udo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#89

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 30.06.2014 20:19
von Knolli | 16 Beiträge

Hallo an alle

Habe heute ein wenig in meiner Heimatzeitung (Volksstimme) gestöbert. Dabei habe ich einen Beitrag zur Eröffnung einer Ausstellung über DDR-Bausoldaten auf Rügen gefunden.

Prora - Die Geschichte Proras als größter NVA-Standort für Bausoldaten beleuchtet seit Sonntag eine Ausstellung auf der Insel Rügen (Mecklenburg-Vorpommern). Die Schau "Militärstandort Prora - Opposition und Widerstand" im Prora-Zentrum dokumentiert Alltag und Rahmenbedingungen, unter denen die Bausoldaten zwischen 1964 und 1989/90 ihren waffenlosen Dienst in der Nationalen Volksarmee ableisten mussten. Rund 15 000 junge Männer verweigerten in der DDR auf diese Art den Dienst an der Waffe, davon arbeiteten rund 3300 in Prora, sagte die Leiterin des Prora-Zentrums, Susanna Misgajski.

Weitere Infos fand ich unter www.proraer-bausoldaten.de

Viel Spaß beim lesen

Gruß Knolli


Schuddelkind hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#90

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 30.06.2014 20:32
von Vogtländer (gelöscht)
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Schuddelkind,es wäre sicher machbar gewesen,nur siehts so ein bissel wie Sippenhaft aus.
Ich seh da kein Problem,einen,der seine Strafe wegen Diebstahls verbüßt hat und seinen verzapften Sche.. einsah,auf ne normale Kompanie zu setzen.GT-na,ehrlich,so viel vertrauen hätte mir persönlich dann doch gefehlt.


zuletzt bearbeitet 30.06.2014 20:32 | nach oben springen

#91

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 30.06.2014 21:14
von manifest 20 | 314 Beiträge

Also ich will jetzt keine Umfrage unter den 'Gedienten' hier starten, aber ich schätze mal 5% (das ist einer von zwanzig, also einer im Zug) hattens unter 50km bis nach Hause und höchstens 15% (also einer in der Gruppe) unter 100km? Oder sollte ich da jetzt so arg daneben liegen mit meinen Schätzungen?

Jo war in meiner Kompanie im Harz (zu meiner zeit!!) ehr andersrum.Die Uffz. waren von überall und GWD war zu zwei/drittel aus den Kreisen WR und HBS.Hat viele Vorteile

grussandreas


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#92

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 30.06.2014 22:35
von 94 | 10.792 Beiträge

Hmm, der zweite jetzt schon *grübel*
Da frag ich mich nur von was die Reichsbahnzüge immer so steingrau-Filz gefüllt waren, besonders Donnerstag bis Montags, na egal.

Zum Thema Knackis nochmal, die richtig schweren Jungs konnten garnicht dienen, also rein zeitlich mal nicht. Nur wenige Grundwehrdiener wurden ja gleich mit 18 gezogen. Und nehmen wir jetzt mal als mittleres Strafmaß für die richtig schweren Jungs mal so im Schnitt um die acht Jahre an (5 bis 10 Jahre gabs für StGB-DDR §§ 112, 113, 116, 117, 121, 122, 126, 216), dagegen das Höchstalter für den Ehrendienst bei 27 lag, na also mal so rein nach Admin Riese ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#93

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 01.07.2014 03:31
von schulzi | 1.759 Beiträge

@94 es stimmt zwar was du schreibst ,doch sind mir persönlich drei Fälle bekannt das solche Jungs im alter von cirka 30 Jahen 18 Monate eingezogen wurden.Soll in den 80zigern ein Gesetz gegeben haben was dieses ermöglichte


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#94

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 01.07.2014 09:11
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #92
Hmm, der zweite jetzt schon *grübel*
Da frag ich mich nur von was die Reichsbahnzüge immer so steingrau-Filz gefüllt waren, besonders Donnerstag bis Montags, na egal.

Zum Thema Knackis nochmal, die richtig schweren Jungs konnten garnicht dienen, also rein zeitlich mal nicht. Nur wenige Grundwehrdiener wurden ja gleich mit 18 gezogen. Und nehmen wir jetzt mal als mittleres Strafmaß für die richtig schweren Jungs mal so im Schnitt um die acht Jahre an (5 bis 10 Jahre gabs für StGB-DDR §§ 112, 113, 116, 117, 121, 122, 126, 216), dagegen das Höchstalter für den Ehrendienst bei 27 lag, na also mal so rein nach Admin Riese ...


Aber kann es sein, wenn sich jemand was zu Schulden kommen lassen hat und Vorbestraft war. Nicht später mal zu Reservistendienst gezogen wurde. Möglich war doch alles.


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#95

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 01.07.2014 09:47
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Hallo miteinander,

da hier inzwischen das Thema "Spatensoldaten" so ausgiebig diskutiert wird, möchte ich auch mal ein persönliches Erlebnis beisteuern.
Ich war von Mitte Oktober 1989 bis Mitte November 1989 noch mal zum Reservistenwehrdienst in Doberlug-Kirchhain, bei den Eisenbahn-Pionieren. Ich hab in den paar Wochen dort eine steile militärische Karierre hingelegt: vom Unteroffizier (zu dem ich kurz vorher auf dem Wehrkreiskommando befördert wurde, bis dato war ich Gefreiter der Reserve) zum Leutnant der Eisenbahn-Pioniere. Wir (Reservisten) hatten in der Zeit nichts auszustehen, waren jedes WE zu Hause, in Zivil selbstverständlich... Und danach waren die DDR und ihre stolzen bewaffneten Organe bekanntlich schon in Auflösung.....
Über unserem Flur war eine Kompanie Bausoldaten untergebracht: schwarz umrandete Schulterstücken mit Spaten drauf. Von oben durch die Wände hörten wir nur gebrüllte Kommandos, auf der Treppe begegneten wir den armen Kerlen nur im Laufschritt (während wir Offizieranwärter einzeln, mit Händen in den Hosentaschen, gemütlich durchs Objekt schlenderten).
Mir taten die Jungs unendlich leid... Kontakt hatten wir leider keinen... ich weiss nicht, warum mit ihnen so umgesprungen wurde.
Wie Verbrecher wirkten sie nicht auf mich - eher wie verängstigte, grosse Jungs..
Es erinnerte mich ein wenig an meine Rekrutenausbildung in Eisenach 1978/79 - aber ich glaub, ganz so krass war der Ton die meiste Zeit nicht, damals in Eisenach...

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#96

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 01.07.2014 10:01
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #94
Zitat von 94 im Beitrag #92
Hmm, der zweite jetzt schon *grübel*
Da frag ich mich nur von was die Reichsbahnzüge immer so steingrau-Filz gefüllt waren, besonders Donnerstag bis Montags, na egal.

Zum Thema Knackis nochmal, die richtig schweren Jungs konnten garnicht dienen, also rein zeitlich mal nicht. Nur wenige Grundwehrdiener wurden ja gleich mit 18 gezogen. Und nehmen wir jetzt mal als mittleres Strafmaß für die richtig schweren Jungs mal so im Schnitt um die acht Jahre an (5 bis 10 Jahre gabs für StGB-DDR §§ 112, 113, 116, 117, 121, 122, 126, 216), dagegen das Höchstalter für den Ehrendienst bei 27 lag, na also mal so rein nach Admin Riese ...


Aber kann es sein, wenn sich jemand was zu Schulden kommen lassen hat und Vorbestraft war. Nicht später mal zu Reservistendienst gezogen wurde. Möglich war doch alles.



Bei der Bereitschaftspolizei-Wehrersatzdienst-waren mitunter ganz leichte Fälle dabei.
So z.b. ein 27 jähriger,der im Alter von 19 Jahren wegen Körperverletzung(Alkohol) 3 Monate absass.
War als gelernter Fleischer dann in der Küche tätig.

seaman


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#97

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 01.07.2014 13:40
von FRITZE (gelöscht)
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Ich hatte es irgenwo schon Mal geschrieben . Einer meiner Onkel hatte auch als19 Jähriger ne halbjährige Haftstrafe wegen Körperverletzung abgebüßt .
Als über Dreißigjähriger durfte er auch ,allerdings nur für ein halbes Jahr zur NVA . Dort bestand die ganze Kompanie ausser den Uffzen und Offzen nur aus ehemaligen ,nenn sie mal Leichtkriminellen .Alle Soldat für ein halbes Jahr .
Das muss nach Aussagen meines Onkel n ganz verrückter Haufen gewesen sein .So soll ne ganze Gruppe 10 Tage Bau bekommen haben ,weil sie nem Anscheisser aus einer anderen Gruppe den Allerwertesten mit Schuhcreme eingeschmiert haben .Und auch blankgeputzt.
Muss mal den Onkel fragen ,welcher Standort das gewesen war !
Die Vorgesetzten dürften es auch nicht gerade leicht gehabt haben !

FRITZE


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#98

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 01.07.2014 14:16
von Lassiter | 102 Beiträge

hallo lutze
du sprichst von unzuverlässigkeit,ich und viele andere sind damals 1961 freiwillig und aus überzeugung zur fahne gegangen ( noch vor dem mauerbau) auch die welche im september 1961 zur fahne gingen ,die damaligen sogenannten fdj - regimenter sind freiwillig und aus überzeugung zur fahne gegangen.zu dieser zeit gab es bei den freiwilligen keine unzuverlässigkeit,sons wären sie ja nicht gegangen.ich war noch nicht mal 18 und brauchte noch die genehmigung meiner mutter.
gr. lassiter

Zitat von Lutze im Beitrag #1
gemustert wurden wohl alle männlichen Personen,
mich hat man auch nicht verschont,
die Spatensoldaten möchte ich außen vor lassen,
jeder wurde auch nicht gleich mit 18 Jahren zum
Grundwehrdienst eingezogen,
manche hatten eine kritische Einstellung gegenüber
der DDR,solchen Leuten eine Waffe in die Hand geben?,
oder lieber doch nicht zum Grundwehrdienst einziehen?,
ob darüber jemand bestimmt hat?
Lutze


schulzi und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.07.2014 14:18 | nach oben springen

#99

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 01.07.2014 16:00
von StabsfeldKoenig | 2.643 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #86
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #84
Zitat von Vogtländer im Beitrag #83
@94
Möglich wars doch aber,das gewisse Leute schön weit auseinander zeitnah eingezogen wurden?Und das Schwerstkriminelle nicht gezogen wurden,das dürfte eigentlich auch jedem klar sein so wie man einen nach 218 Verurteilten nicht zur GT nachträglich lostraben läßt!

Das mit den Schaben und Trollen hab ich nu ganz anders verstanden.Aber ergal,führt eh nur zu Knatsch!Da lehn ich mich zurück und halte mich lieber raus.


Kriminelle mit Waffe dienen lassen ist gefährlich, nicht einzuziehen aber ein unverdienter Gefallen. Also hätte man eine strafweise Dienstform ohne Ausbildung an der Waffe doch in Erwägung ziehen sollen. Und da hätten sich die Bausoldaten angeboten.
Wer hat von Vorbestraften in der eigenen Einheit bzw. auf andere Weise von der Einberufung von Vorbestraften auf anderen Wege erfahren?



Wäre es klug gewesen, Kriminelle bei den Bausoldaten zu konzentrieren?


Bei den Bausoldaten hätte man die Kriminellen untermischen können. Andererseits hätte man auch reine Strafeinheiten bilden können, wo die entsprechenden Leute unter sich bleiben.



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#100

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 01.07.2014 16:27
von Freienhagener | 3.860 Beiträge

Eine solche Vermischung wäre fragwürdig gewesen, deshalb hat man es nicht gemacht.

Diese Methode war in den unsäglichen 12 Jahren üblich und die Kriminellen gaben gegenüber den Antifaschisten, die aus Gewissensgründen inhaftiert waren, den Ton an.

(Auch wenns nicht ganz Dasselbe ist - im Kern schon)


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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