#1

ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 15:24
von Lutze | 8.034 Beiträge

den ABV kannte in der DDR jeder,
und der ABV kannte auch jeden in seinem Abschnitt,
was war der ABV wirklich?,er mußte doch seine Mitbürger einschätzen können,
die einen waren auf die DDR nicht gut zu sprechen,die anderen das Gegenteil,
was nun als ABV?,die einen denken so,und die anderen anders,
konnte sich sich ein ABV mit beiden Meinungen ein Bild machen?,
oder waren einige gleich für ihn ein rotes Tuch gewesen?,
hat der eine oder andere ABV Überzeugungsarbeit geleistet?
gruß Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#2

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 15:28
von seaman | 3.487 Beiträge

Mein ABV war Spitze!

seaman


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#3

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 15:28
von küchenbulle | 196 Beiträge

Uweeeeeeeee !


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#4

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 15:42
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von Lutze im Beitrag #1
,
hat der eine oder andere ABV Überzeugungsarbeit geleistet?



Meinst Du etwa bei der Abt. Inneres des Rat des Kreises, wenn jemand eine Besuchserlaubnis zu einer Familienfeier - von Taufe bis Beerdigung - zu seinen Verwandten in den anderen Teil Deutschlands fahren wollte?

LG von der Moskwitschka


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#5

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 15:46
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #4
Zitat von Lutze im Beitrag #1
,
hat der eine oder andere ABV Überzeugungsarbeit geleistet?



Meinst Du etwa bei der Abt. Inneres des Rat des Kreises, wenn jemand eine Besuchserlaubnis zu einer Familienfeier - von Taufe bis Beerdigung - zu seinen Verwandten in den anderen Teil Deutschlands fahren wollte?

LG von der Moskwitschka



auch solche Familien-Besuche wären interessant,
ob da ein ABV die Finger im Spiel hatte?
Lutze


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#6

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 15:54
von turtle | 6.961 Beiträge

Den Begriff richtig verbinde ich immer oder falsch. Na egal ich verstehe was Du meinst. Erfahrungen mit dem ABV machte ich nach meiner Haftentlassung (wegen versuchter Republikflucht) .Ich musste mich 1x pro Woche bei ihm melden. Es war mehr ein lockeres Gespräch. einmal sagte er zu mir "Ich glaube sie sind noch nicht geheilt" Sie erwarten doch darauf von mir keine Antwort ,mehr musste ich nicht sagen. Wir sprachen fortan über dies und das. Nach der "Wende" sah ich ihn wieder ,inzwischen nicht mehr im Dienst. K. schallte es über die Straßenseite.
Ich rief genauso laut seinen Namen zurück. Gemeinsam steuerten wir die nächste Kneipe an. Er erzählte mir das er wegen mir nach meiner erneuten Flucht viel Ärger hatte. Er musste immer ein Protokoll mit Einschätzung nach dem Treffen schreiben. Um mir nicht total die Zukunft zu versauen schrieb er das ich auf dem richtigen Weg bin und meine Einstellung zur DDR hätte sich geändert. Er selber hat aber nicht damit gerechnet das ich erneut die Flucht wage. Wir tranken einige Biere zusammen. er erzählte mir von seiner Arbeit damals im Revier.
Es war für ihn nicht immer einfach seinem Gewissen zu folgen und eben nicht alles an die "Firma" zu melden. Das betraf natürlich keine kriminellen Handlungen.. Wir gingen zwar nicht als Freunde aus der Kneipe. Er hatte aber meinen großen Respekt. Mensch sein und Mensch bleiben .er gehörte für mich dazu.


Lutze, Damals87, glasi, RudiEK89, polsam, ABV und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.06.2014 16:08 | nach oben springen

#7

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 15:55
von Lassiter | 102 Beiträge

hallo lutze
ich war auch abv auf den dorf,da war es noch anders als in der stadt,wir haben zwar keine überzeugungsarbeit geleistet weil wir ja die leute auf dem dorf kannten,aber um es ehrlich zu sagen wir mußten damals für pm (paß-u.meldew)immer eine einschätzung schreiben.wenn du auf einen der fahren wollte einen rochus hattest,dann wurde die einschätzung eben dementsprechen geschrieben.was nachher mit den einschätzungen geschah,da hatten wir keinen einfluß mehr (mfs)bei mir konnte jeder fahren,ich habe keien abgelehnt deswegen bin ich heute noch im ort gut angesehen.ich war aber kein offz.sondern nur obmstr d. vp.zum fernstudium wurde ich abgelehnt,weil ich ein fernseher über genex hatte,lief aber auf den namen von meinen bruder,aber man hat es rausbekommen
gr. lassiter

Zitat von Lutze im Beitrag #5
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #4
Zitat von Lutze im Beitrag #1
,
hat der eine oder andere ABV Überzeugungsarbeit geleistet?



Meinst Du etwa bei der Abt. Inneres des Rat des Kreises, wenn jemand eine Besuchserlaubnis zu einer Familienfeier - von Taufe bis Beerdigung - zu seinen Verwandten in den anderen Teil Deutschlands fahren wollte?

LG von der Moskwitschka



auch solche Familien-Besuche wären interessant,
ob da ein ABV die Finger im Spiel hatte?
Lutze


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.06.2014 15:57 | nach oben springen

#8

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 16:12
von ABV | 4.202 Beiträge

Der ABV war in seinem Abschnitt in erster Linie Ansprechpartner für alle möglichen und unmöglichen Probleme in Punkto "Ordnung und Sicherheit". Er war Verkehrspolizist, Schutzmann, Kriminalist und zuweilen auch Schiedsmann in einer Person.
Das der ABV auch Ansprechpartner für das MfS war, liegt wohl auf der Hand. Keiner kannte den Abschnitt und die darin lebenden Menschen so gut wie ein ABV. Logisch! Außerdem war der ABV " von Amts wegen" zur Zusammenarbeit mit dem MfS verpflichtet. Wobei es an jedem ABV selbst lag, was er dem MfS erzählte. Auf jeden Fall wäre es falsch, den ABV als Hilfsorgan des MfS zu bezeichnen. Es wäre aber auch falsch, die ABV als eine Art " heimliche Widerstandskämpfer" hochzustilisieren. VP und MfS waren nun einmal Schutz und Sicherheitsorgane ein und des seben Staates. Trotzdem konnten ältere "Dorfsheriffs" durchaus abwägen, welche Infos sie herausrückten. Und welche sie besser für sich behielten.
Ich muss aber noch einnal einschränkend darauf hinweisen, dass meine ABV-Tätigkeit gerade mal ein Jahr andauerte. Während der Wendezeit, als das ganze System wie ein Kartenhaus zusammenbrach. So dass ich vieles nur aus den Erzählungen älterer Kollegen kenne.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


seaman, bendix, LO-Wahnsinn und Lassiter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 16:13
von Freienhagener | 3.860 Beiträge

Der ABV war auf dem Lande sicherlich bekannter als in der Stadt.
Ich kannte "meinen" nicht. Ich legte auch keinen Wert darauf.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#10

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 16:34
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #8
Der ABV war in seinem Abschnitt in erster Linie Ansprechpartner für alle möglichen und unmöglichen Probleme in Punkto "Ordnung und Sicherheit". Er war Verkehrspolizist, Schutzmann, Kriminalist und zuweilen auch Schiedsmann in einer Person.
Das der ABV auch Ansprechpartner für das MfS war, liegt wohl auf der Hand. Keiner kannte den Abschnitt und die darin lebenden Menschen so gut wie ein ABV. Logisch! Außerdem war der ABV " von Amts wegen" zur Zusammenarbeit mit dem MfS verpflichtet. Wobei es an jedem ABV selbst lag, was er dem MfS erzählte. Auf jeden Fall wäre es falsch, den ABV als Hilfsorgan des MfS zu bezeichnen. Es wäre aber auch falsch, die ABV als eine Art " heimliche Widerstandskämpfer" hochzustilisieren. VP und MfS waren nun einmal Schutz und Sicherheitsorgane ein und des seben Staates. Trotzdem konnten ältere "Dorfsheriffs" durchaus abwägen, welche Infos sie herausrückten. Und welche sie besser für sich behielten.
Ich muss aber noch einnal einschränkend darauf hinweisen, dass meine ABV-Tätigkeit gerade mal ein Jahr andauerte. Während der Wendezeit, als das ganze System wie ein Kartenhaus zusammenbrach. So dass ich vieles nur aus den Erzählungen älterer Kollegen kenne.

Gruß Uwe



wie sah ein ABV das Ganze,ein Grenzverletzer wurde nicht freigekauft,
und wurde wieder in die DDR entlassen,auf solche Menschen mußte man
doch ein besonderes Augenmerk haben?,wurden diese Menschen mit
den anderen DDR-Bürgern gleichgestellt?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#11

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 16:37
von ABV | 4.202 Beiträge

Die ABV wohnten in dem Abschnitt, wo sie auch Dienst verrichteten. Schon allein deshalb kannte sie jeder. Eigentlich sollten die "Stadt-ABV" überall bekannt gewesen sein. Was aber in großen Städten reichlich schwer zu realisieren war. Wer nichts mit der Polizei zu tun hatte, weder im guten noch im schlechten, brauchte auch nicht unbedingt den Namen des für ihn zuständigen "Sheriffs" zu kennen.
Umgekehrt dürfte es für einen Stadt-ABV schwierig, bis unmöglich gewesen sein, im Bedarfsfall über seine "Schäfchen" Auskünfte zu erteilen. In anonymen Neubaugebieten stelle ich mir das reichlich frustrierend vor.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#12

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 16:40
von Gelöschtes Mitglied
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Unser erste ABV, der war ein Kumpel! Wen wir Jugendlichen im Wohngebiet die Strasse auf und an fuhren mit dem SR2, dann regten sich die Bewohner nach einer Weile auf, war ja klar! Da musste er einschreiten. Aber es blieb immer bei einer freundlichen Verwarnung! Aber er hatte auch ganz schön Durst. Als wir ihn mal in der Kneipe schön abgefüllt hatten, er kam immer in Uniform und Dienstwaffe, haben wir ihn so lange genötigt, mal die Pistole zu zeigen, bis er es gemacht hatte und einer hat ihn angezählt, da waren seine Stunden als ABV gezählt! Der Nächste war nicht unser Freund, mit dem haben wir uns immer angelegt und er sich mit uns( wegen Westradio hören, Radio Luxemburg) auf der Strasse unter den Telegraphenmast( da war der Empfang immer super)!
Grüsse steffen52


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#13

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 16:41
von seaman | 3.487 Beiträge

Im Stadtteil/Wohnbezirk gab es eine Anlaufstelle.Ein Büro des ABV mit festen Sprechzeiten.

seaman


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#14

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 16:48
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lutze im Beitrag #10
Zitat von ABV im Beitrag #8
Der ABV war in seinem Abschnitt in erster Linie Ansprechpartner für alle möglichen und unmöglichen Probleme in Punkto "Ordnung und Sicherheit". Er war Verkehrspolizist, Schutzmann, Kriminalist und zuweilen auch Schiedsmann in einer Person.
Das der ABV auch Ansprechpartner für das MfS war, liegt wohl auf der Hand. Keiner kannte den Abschnitt und die darin lebenden Menschen so gut wie ein ABV. Logisch! Außerdem war der ABV " von Amts wegen" zur Zusammenarbeit mit dem MfS verpflichtet. Wobei es an jedem ABV selbst lag, was er dem MfS erzählte. Auf jeden Fall wäre es falsch, den ABV als Hilfsorgan des MfS zu bezeichnen. Es wäre aber auch falsch, die ABV als eine Art " heimliche Widerstandskämpfer" hochzustilisieren. VP und MfS waren nun einmal Schutz und Sicherheitsorgane ein und des seben Staates. Trotzdem konnten ältere "Dorfsheriffs" durchaus abwägen, welche Infos sie herausrückten. Und welche sie besser für sich behielten.
Ich muss aber noch einnal einschränkend darauf hinweisen, dass meine ABV-Tätigkeit gerade mal ein Jahr andauerte. Während der Wendezeit, als das ganze System wie ein Kartenhaus zusammenbrach. So dass ich vieles nur aus den Erzählungen älterer Kollegen kenne.

Gruß Uwe



wie sah ein ABV das Ganze,ein Grenzverletzer wurde nicht freigekauft,
und wurde wieder in die DDR entlassen,auf solche Menschen mußte man
doch ein besonderes Augenmerk haben?,wurden diese Menschen mit
den anderen DDR-Bürgern gleichgestellt?
Lutze


Mensch @Lutze , warum immer erst die "scheinheilige" Fragestellung?
Erst die "sanfte" Frage, um dann wenn es nicht nach Deiner Richtung läuft "nachzulegen"?

Da kommt mir immer ein Stichwort hoch "Wadenbeißer". sorry für das harte Wort, aber das ist mein Gefühl bei Deinen "unbedarften" Fragen.....


thomas 48 und Krepp haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#15

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 17:49
von Freienhagener | 3.860 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #11

Umgekehrt dürfte es für einen Stadt-ABV schwierig, bis unmöglich gewesen sein, im Bedarfsfall über seine "Schäfchen" Auskünfte zu erteilen. In anonymen Neubaugebieten stelle ich mir das reichlich frustrierend vor.



Demnach war das "Auskünfte geben" ein großes Bedürfnis?

Hat sich der ABV nicht gewundert, wenn von ihm Auskünfte über Leute verlangt wurden, die nicht polizeibekannt waren?
War nicht eher frustrierend, über Unbescholtene Auskunft geben zu müssen?

Ansonsten sollten nur "Stammgäste" frustrieren.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 24.06.2014 17:52 | nach oben springen

#16

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 17:56
von Heckenhaus | 5.129 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #10


wie sah ein ABV das Ganze,ein Grenzverletzer wurde nicht freigekauft,
und wurde wieder in die DDR entlassen,auf solche Menschen mußte man
doch ein besonderes Augenmerk haben?,wurden diese Menschen mit
den anderen DDR-Bürgern gleichgestellt?
Lutze

Die Zahl derer, die da in Frage kommen, wird überschaubar gewesen sein.
Ich finde die Frage etwas seltsam, die Leute wurden mit Arbeit und Wohnraum versorgt und los ging es, aber es wußte so gut wie niemand,
wer wo wie und warum oder woher.
Natürlich wird irgend jemand ein Auge geworfen haben...

Übrigens, unser ABV im 1200-Seelen-Oderbruchdörfchen hat gar nicht bemerkt, als die Wende kam. Er fuhr auch danach seine altgewohnten
Runden durchs Dorf als wäre nichts geschehen...


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#17

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 18:03
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #16
Zitat von Lutze im Beitrag #10


wie sah ein ABV das Ganze,ein Grenzverletzer wurde nicht freigekauft,
und wurde wieder in die DDR entlassen,auf solche Menschen mußte man
doch ein besonderes Augenmerk haben?,wurden diese Menschen mit
den anderen DDR-Bürgern gleichgestellt?
Lutze

Die Zahl derer, die da in Frage kommen, wird überschaubar gewesen sein.
Ich finde die Frage etwas seltsam, die Leute wurden mit Arbeit und Wohnraum versorgt und los ging es, aber es wußte so gut wie niemand,
wer wo wie und warum oder woher.
Natürlich wird irgend jemand ein Auge geworfen haben...

Übrigens, unser ABV im 1200-Seelen-Oderbruchdörfchen hat gar nicht bemerkt, als die Wende kam. Er fuhr auch danach seine altgewohnten
Runden durchs Dorf als wäre nichts geschehen...



Und wann habt ihr in aufgeklärt?



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#18

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 18:31
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hallo Glasi!

Wieso aufgeklärt?!
Schau Dir mal morgen abend die Taugeschau an.

Da kommt gleich nach dem Intro Egon Krenz im Vollbild mit der Aussage:
"Liebe Genossinen und Genossen!
Die Übung ist beendet und morgen werden in den Parteiorganisationen und Gremien der nationalen Front die Ergebnisse der Übung "BRD Verhältnisse unter Aufsicht der DDR Organe", in einer offen geführten Diskussion ausgewertet!"
.......

Schöne Grüße,
Eckhard



Zitat von glasi im Beitrag #17
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #16
...
Übrigens, unser ABV im 1200-Seelen-Oderbruchdörfchen hat gar nicht bemerkt, als die Wende kam. Er fuhr auch danach seine altgewohnten
Runden durchs Dorf als wäre nichts geschehen...


Und wann habt ihr in aufgeklärt?


glasi und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.06.2014 18:31 | nach oben springen

#19

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 18:43
von Lutze | 8.034 Beiträge

war der ABV nicht auch ein inoffizieller Mitarbeiter
der Staatssicherheit?,
irgendwie konnte ich diesem nie trauen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#20

RE: ein richtiger ABV

in DDR Zeiten 24.06.2014 19:24
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von Lutze im Beitrag #19
war der ABV nicht auch ein inoffizieller Mitarbeiter
der Staatssicherheit?,
irgendwie konnte ich diesem nie trauen
Lutze



Menno Lutze.....
Der lebte in seinem Job ebenfalls in einer Diktatur....entweder isser lieb und berichtet was die "Schergen von den paranoiden Kriegern wissen wollen" oder er war die laengste Zeit ABV,oder er wird als unzuverlaessiger Genosse gefuehrt,oder irgendwann findet der sich im Oderbruch wieder

Gruss BO

P.S. Hinter manchen Gefaengnissen in dieser Welt,graben Nachts die freilaufenden Hunde die Kadaver der toten Insassen aus und "fressen sich erstmal satt" .


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