#61

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:03
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo,

an ein schönes Ferienlager kann ich mich noch gut erinnern.
Naja Ferienlager ist wohl übertrieben. Es wurde organisiert von der AG Junge Brandschutzhelfer.
Dort waren bestimmt 1000-1500 Kinder und Jugendliche aus der ganzen DDR die sich in ihrer Freizeit mit dem Brandschutz
beschäftigten. Dort fanden jeden Tag Wettkämpfe untereinander statt. ( Löschangriff, Japan Test, Knoten machen u.s.w.)
Auch Kinder aus der damaligen BRD ( Gelsenkirchen, Essen) waren dabei.
Das war ein riesiges Lager mit Bungalows und Verwaltungsgebäuden.
Das Lager befand sich in Wilhelmsthal in der Nähe von Eisenach an der heutigen B19 Richtung Meiningen,vielleicht kennt es ja jemand.
Wenn keine Wettkämpfe stattfanden wanderten wir meistens zur Hohen Sonne und aßen Broiler.
Oder wanderten durch die Drachenschlucht oder besuchten das Wartburgmuseum in Eisenach.
Auch ich musste mir in den 2 Wochen dort ein paar Märkers von meinen Eltern schicken lassen.
Eine sehr sehr schöne Zeit waren die 2 Wochen trotz Wettkämpfe die wir sehr ernst nahmen.

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#62

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:04
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker im Beitrag #59

Ja der Spruch zog sich dann hin bis zu Armeezeit, in etwa so.

Oma,willste Deinen Enkel retten--so schicke in Geld und Zigaretten
verkaufe die Ziege und den Hund und bleib bis auf weiteres gesund.



Der Spruch scheint dann wohl älteren Datums zu sein: Ich habe ihn auch während meiner Zeit bei der BW kennengelernt.

Es ging aber auch ohne Worte: Ein abgebranntes Streichholz in den Brief - und die Eltern wussten Bescheid


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#63

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:05
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #49
Zitat von FRITZE im Beitrag #47

Bei den Jugendferienlagern kam noch Liebeskummer und Discomanie dazu !



Bei Liebeskummer fällt mir noch was ein, was sogar Bezug zur Grenze hat.
In einem der Ferienlager war ich von einem Mädchen sowas von begeistert, einfach hin und weg. Die Begeisterung hielt auch nach dem Ferienlager noch an. Ich wusste nur, dass das schöne Kind im Grenzgebiet in Ellrich wohnte. 1964 (?) an einem Sonntag wurde das Fahrrad unter den Hintern geklemmt und auf ging es von Nordhausen in einem großen Umweg Richtung Ellrich, bis mir irgendwo hinter Kehmstedt ein Schlagbaum den Weg versperrte. Ein Posten war nicht zu sehen, also wurde das Fahrrad unter dem Schlagbaum durchgezogen. Irgendwann kam ich auch in Ellrich an. Nur, was ich nicht wusste, war die Straße, in der das schöne Kind wohnen sollte. Nach ein paar Runden durch Ellrich musste ich mein Vorhaben aufgeben und bin Richtung Woffleben nach Hause geradelt. Hinter Woffleben erwartete mich der nächste Schlagbaum, der bewacht war. Der Genosse Wachtmeister holte mich ganz schnell runter von meinem Drahtesel und verpasste mir nach einer ausführlichen Befragung eine ordentliche Standpauke. Ein paar Jahre später hätte das Ganze völlig anders enden können.


ja @furry
die Ellricher hatten schon immer schöne Mädels
vielleicht kenne ich sie ja sogar,kennste ihren Namen noch?

MFG Batrachos


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#64

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:14
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von furry im Beitrag #53
Zur Aufbesserung des Taschengeldes im Ferienlager gab es damals einen Postkarten füllenden Spruch:
Liebe Eltern und Geschwister,
dass ich Geld brauch, das wisst ihr.
Verkauft die Katze und den Hund,
schickt mir's Geld und bleibt gesund.

Zu den Beiträgen von @KARNAK und @steffen52 .
In dem Grenztruppenferienlager war es leider so, dass wir z.B. zum Essen im Gleichschritt marschieren mussten. Den beruflichen Hintergrund der Betreuer in diesem Lager kannte ich nicht, es muss aber wohl ein militärischer gewesen sein.
Das war aber auch das einzige Ferienlager, dass ich in unangenehmer Erinnerung habe.

@furry, ich glaube Dir und das war ja auch nur ein Scherz! Den so kenne ich mein Ferienlager nicht. Weiß nur das wir immer Fahnenappell früh hatten und mit Pionierkleidung antreten mussten! Ansonsten war alles viel Spaß und eine schöne Zeit! Vor allem später die erste Liebe und die Tränen bei der Heimfahrt. Oh, war das traurig, aber im nächsten Jahr eine neue Liebe!
Grüsse steffen52


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#65

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:17
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von steffen52 im Beitrag #64
Vor allem später die erste Liebe und die Tränen bei der Heimfahrt.


Wann war das denn das erste Mal, wenn ich mal so indiskret fragen darf

Ich verrate dann auch später meine kleinen Geheimnisse.

LG von der Moskwitschka


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#66

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:24
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #65
Zitat von steffen52 im Beitrag #64
Vor allem später die erste Liebe und die Tränen bei der Heimfahrt.


Wann war das denn das erste Mal, wenn ich mal so indiskret fragen darf

Ich verrate dann auch später meine kleinen Geheimnisse.

LG von der Moskwitschka


Schreibe ich Dir später, gehen erst mal zum Italiener essen! Sind aber kurz vorm Anpfiff wieder da!
Grüsse steffen52


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#67

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:26
von schulzi | 1.764 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #62
Zitat von Rostocker im Beitrag #59

Ja der Spruch zog sich dann hin bis zu Armeezeit, in etwa so.

Oma,willste Deinen Enkel retten--so schicke in Geld und Zigaretten
verkaufe die Ziege und den Hund und bleib bis auf weiteres gesund.



Der Spruch scheint dann wohl älteren Datums zu sein: Ich habe ihn auch während meiner Zeit bei der BW kennengelernt.

Es ging aber auch ohne Worte: Ein abgebranntes Streichholz in den Brief - und die Eltern wussten Bescheid


eine angesengte ecke an Brief ging auch


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#68

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:30
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Zitat von schulzi im Beitrag #67
Zitat von Dandelion im Beitrag #62
Zitat von Rostocker im Beitrag #59

Ja der Spruch zog sich dann hin bis zu Armeezeit, in etwa so.

Oma,willste Deinen Enkel retten--so schicke in Geld und Zigaretten
verkaufe die Ziege und den Hund und bleib bis auf weiteres gesund.



Der Spruch scheint dann wohl älteren Datums zu sein: Ich habe ihn auch während meiner Zeit bei der BW kennengelernt.

Es ging aber auch ohne Worte: Ein abgebranntes Streichholz in den Brief - und die Eltern wussten Bescheid


eine angesengte ecke an Brief ging auch


@schulzi

Du hast also früher im Ferienlager verbotene Zündmittel dabei gehabt?
Und wenns geht noch heimlich geraucht? .

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#69

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:31
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.493 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #64
Zitat von furry im Beitrag #53
Zur Aufbesserung des Taschengeldes im Ferienlager gab es damals einen Postkarten füllenden Spruch:
Liebe Eltern und Geschwister,
dass ich Geld brauch, das wisst ihr.
Verkauft die Katze und den Hund,
schickt mir's Geld und bleibt gesund.

Zu den Beiträgen von @KARNAK und @steffen52 .
In dem Grenztruppenferienlager war es leider so, dass wir z.B. zum Essen im Gleichschritt marschieren mussten. Den beruflichen Hintergrund der Betreuer in diesem Lager kannte ich nicht, es muss aber wohl ein militärischer gewesen sein.
Das war aber auch das einzige Ferienlager, dass ich in unangenehmer Erinnerung habe.

@furry, ich glaube Dir und das war ja auch nur ein Scherz! Den so kenne ich mein Ferienlager nicht. Weiß nur das wir immer Fahnenappell früh hatten und mit Pionierkleidung antreten mussten! Ansonsten war alles viel Spaß und eine schöne Zeit! Vor allem später die erste Liebe und die Tränen bei der Heimfahrt. Oh, war das traurig, aber im nächsten Jahr eine neue Liebe!
Grüsse steffen52


Rot: Fahnenapell hatten wir auch jeden Morgen, mit Pioniertuch!!! und jeden Morgen wurde die Pionierfahne gehisst, das war aber die einzigste
gemeinsame Politische Handlung, ansonsten war es sehr locker und super schön, ich fuhr sehr gern nach Fuhlendorf bei Boddstett.
Ich erinnere mich noch, daß es jeden Tag Pellkartoffeln gab, das war sehr gehasst bei uns, da wir noch nicht viel Erfahrung mit heißen Kartoffeln pellen hatten... Als Ausgleich: einmal wurden im Wald Blaubeeren gesammelt und die Köchin zauberte daraus eine herrliche und von allen geliebte Blaubeersuppe. Es wurde viel gebadet und Wettkämpfe durchgeführt, eine Nachtwanderung machten wir und einmal ging es für einen Tag nach Prerow,
für diesen Tag bekamen wir einen Verpflegungsbeutel, in diesem befand sich eine Pepsi-Cola!!! kannte ich vorher nicht, sie war aber herrlich süß..

Es war immer eine sehr schöne Zeit(war 7x in dem selben Lager), welche ich auf keinen Fall missen möchte, man freute sich dann immer das ganze Jahr auf die nächsten Ferien... wie Steffen52 schon schrieb, wurden die Mädchen auch ein Jahr älter..

gruß h.


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#70

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:31
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #53
.
In dem Grenztruppenferienlager war es leider so, dass wir z.B. zum Essen im Gleichschritt marschieren mussten. Den beruflichen Hintergrund der Betreuer in diesem Lager kannte ich nicht, es muss aber wohl ein militärischer gewesen sein.
Das war aber auch das einzige Ferienlager, dass ich in unangenehmer Erinnerung habe.

Dann muss der Verantwortliche wohl nicht alle Eier im Sack gehabt haben. Aber bei der Reichsbahn war es auch nicht viel besser, wenn ich an das Waschen und Zähneputzen im Fluss denke, wo die Flüsse alle so dreckig waren.Und dann noch erst der Donnerbalken mit dem Chlorkalk, hoffentlich ist keines reingefallen, hätte es sich aufgelöst. War denn Dein Vater bei den GT?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#71

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:32
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von schulzi im Beitrag #67
Zitat von Dandelion im Beitrag #62
Zitat von Rostocker im Beitrag #59

Ja der Spruch zog sich dann hin bis zu Armeezeit, in etwa so.

Oma,willste Deinen Enkel retten--so schicke in Geld und Zigaretten
verkaufe die Ziege und den Hund und bleib bis auf weiteres gesund.



Der Spruch scheint dann wohl älteren Datums zu sein: Ich habe ihn auch während meiner Zeit bei der BW kennengelernt.

Es ging aber auch ohne Worte: Ein abgebranntes Streichholz in den Brief - und die Eltern wussten Bescheid


eine angesengte ecke an Brief ging auch


Mein Großvater brauchte ich mit solchen Sprüchen nicht kommen--der sagte mal, so weit ich mich erinnere. Junge ich musste vor Moskau auch allein zurecht kommen.


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#72

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:36
von schulzi | 1.764 Beiträge

Zitat von Batrachos im Beitrag #68
Zitat von schulzi im Beitrag #67
Zitat von Dandelion im Beitrag #62
Zitat von Rostocker im Beitrag #59

Ja der Spruch zog sich dann hin bis zu Armeezeit, in etwa so.

Oma,willste Deinen Enkel retten--so schicke in Geld und Zigaretten
verkaufe die Ziege und den Hund und bleib bis auf weiteres gesund.



Der Spruch scheint dann wohl älteren Datums zu sein: Ich habe ihn auch während meiner Zeit bei der BW kennengelernt.

Es ging aber auch ohne Worte: Ein abgebranntes Streichholz in den Brief - und die Eltern wussten Bescheid


eine angesengte ecke an Brief ging auch


@schulzi

Du hast also früher im Ferienlager verbotene Zündmittel dabei gehabt?
Und wenns geht noch heimlich geraucht? .

MFG Batrachos

Zu der Zeit noch nicht,aber der Groschen war gut investiert.Bei Opa, Tante und Eltern sind immerhin 20 DDR-Mark zusammengekommen


Batrachos hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.06.2014 17:37 | nach oben springen

#73

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:45
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Ja und dann kam die Zeit,als man Jugendlicher mit 14 Jahren wurde und nicht mehr ins Ferienlager fuhr. Man suchte sich dann eine Ferienarbeit, ich arbeitete in den großen Ferien für 3 Wochen auf der Werft.Über den Verdienst konnte man nicht meckern, waren so zwischen 600 und 700 Mark--Abschläge gab es nicht.


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#74

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 17:51
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Rostocker im Beitrag #73
Ja und dann kam die Zeit,als man Jugendlicher mit 14 Jahren wurde und nicht mehr ins Ferienlager fuhr. Man suchte sich dann eine Ferienarbeit, ich arbeitete in den großen Ferien für 3 Wochen auf der Werft.Über den Verdienst konnte man nicht meckern, waren so zwischen 600 und 700 Mark--Abschläge gab es nicht.


Gab es damals eigentlich einen "Fereinhelfer" - Tarif? Ich habe als Küchenhilfe im Kindergarten in 3 Wochen genau 625 Mark verdient. Ich weiß es deswegen noch so genau, weil ich die 625 Mark in Fünf - Mark - Scheinen ausgezahlt bekommen habe. Man war das ein Batzen Geld

Aber Werft und Kindergartenküche ist schon ein Unterschied.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 21.06.2014 17:51 | nach oben springen

#75

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 18:06
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #74
Zitat von Rostocker im Beitrag #73
Ja und dann kam die Zeit,als man Jugendlicher mit 14 Jahren wurde und nicht mehr ins Ferienlager fuhr. Man suchte sich dann eine Ferienarbeit, ich arbeitete in den großen Ferien für 3 Wochen auf der Werft.Über den Verdienst konnte man nicht meckern, waren so zwischen 600 und 700 Mark--Abschläge gab es nicht.


Gab es damals eigentlich einen "Fereinhelfer" - Tarif? Ich habe als Küchenhilfe im Kindergarten in 3 Wochen genau 625 Mark verdient. Ich weiß es deswegen noch so genau, weil ich die 625 Mark in Fünf - Mark - Scheinen ausgezahlt bekommen habe. Man war das ein Batzen Geld

Aber Werft und Kindergartenküche ist schon ein Unterschied.

LG von der Moskwitschka



So viel ich noch weiß--hatte man als Ferienarbeiter keine weiteren Abzüge und man durfte auch nicht länger wie 3 Wochen arbeiten und dann nur eine Schicht,also Normalschicht.


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#76

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 18:06
von schulzi | 1.764 Beiträge

Bei uns im Betrieb wurde nach der Klassefizierung des Arbeitsplatzes bezahlt.War der in der Lohngruppe 4 ,wurde der Schüler also in der Lohngruppe 4 bezahlt


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#77

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 18:13
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Im Prinzip konnte ich später mal sagen,das mir die Ferienarbeit dazu geprägt hat. Das ich den Beruf Schiffbauschlosser erlernte und nach der Armeezeit dann noch mal Schweißer wurde. Aber das geht nun schon ins OT und weicht hier vom Thema ab.


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#78

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 18:16
von schulzi | 1.764 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #77
Im Prinzip konnte ich später mal sagen,das mir die Ferienarbeit dazu geprägt hat. Das ich den Beruf Schiffbauschlosser erlernte und nach der Armeezeit dann noch mal Schweißer wurde. Aber das geht nun schon ins OT und weicht hier vom Thema ab.

Das war auch der Sinn das von den Schülern ein paar im Betrieb hängen blieben


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#79

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 18:39
von FRITZE (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #56
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #54
Ja das liebe Taschengeld hat nie gereicht. Aber das scheint ein generationsübergreifendes Problem gewesen sein. Als mein Sohn das erste mal nach der 1. Klasse ins Ferienlager fuhr und wir das erst mal von ihm eine selbst geschriebene Poskarte bekommen haben, stand sinngemäß mit etlichen Rechtschreibfehlern - Mir geht es gut. Ich brauch Geld. Sogar den Grund nannte er - Er wollte sich ein Taschenmesser kaufen. Da standen mir dann die Haare zu Berge.

LG von der Moskwitschka



Du hast aber gar kein Verständnis für Kinder, jedenfalls nicht für heran wachsende Jungs


Ich hatte auch immer ein Taschenmesser dabei . Das erste bekam ich mit 7 ,von meinem Onkel .
Als ich meinem Neffen (11) eins geschenkt habe ,hat meine Schwester n Aufstand gemacht .

Heute hat kaum noch ein Junge ein Taschenmesser ,aber ein oder mehrere Handys .
Für so eine Aufladekarte im Wert von 15 Euro hätte man damals 5 Taschenmesser bekommen.


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#80

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 18:59
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von FRITZE im Beitrag #79
Zitat von Gert im Beitrag #56
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #54
Ja das liebe Taschengeld hat nie gereicht. Aber das scheint ein generationsübergreifendes Problem gewesen sein. Als mein Sohn das erste mal nach der 1. Klasse ins Ferienlager fuhr und wir das erst mal von ihm eine selbst geschriebene Poskarte bekommen haben, stand sinngemäß mit etlichen Rechtschreibfehlern - Mir geht es gut. Ich brauch Geld. Sogar den Grund nannte er - Er wollte sich ein Taschenmesser kaufen. Da standen mir dann die Haare zu Berge.

LG von der Moskwitschka



Du hast aber gar kein Verständnis für Kinder, jedenfalls nicht für heran wachsende Jungs


Ich hatte auch immer ein Taschenmesser dabei . Das erste bekam ich mit 7 ,von meinem Onkel .
Als ich meinem Neffen (11) eins geschenkt habe ,hat meine Schwester n Aufstand gemacht .

Heute hat kaum noch ein Junge ein Taschenmesser ,aber ein oder mehrere Handys .
Für so eine Aufladekarte im Wert von 15 Euro hätte man damals 5 Taschenmesser bekommen.






Zu Lederhose gehörte halt ein Taschenmesser


schulzi, Lutze und Büdinger haben sich für diesen Beitrag bedankt
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