#41

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 20.06.2014 10:11
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von FRITZE im Beitrag #39
Ich war in den Jahren von 1973 bis 1979 mehrmals in Betriebsferienlager und in Jugendlagern . Ich kann mich erinnern ,
Das war auch sehr lukrativ ! Im Urlaub Verpflegungsgeld ausgezahlt und im Ferienlager 11 Stunden pro Tag bezahlt bei freier Verpflegung !
Auch die Rettungsschwimmerdienste beim FDGB wurden sehr gut bezahlt und Unterkunft und Verpflegung immer vom Feinsten.

FRITZE .



Ergänzend dazu möchte ich noch erwähnen,dass überwiegend junge knackige Studentinnen in diesen Ferien-Jugendlagern als Betreuerinnen tätig waren.Das kam mir,als einer der wenigen männlichen Gruppenleiter/Rettungsschwimmer sehr entgegen.Da konnte ich meine durch die Seefahrt erlittene Kontaktarmut zum anderen Geschlecht etwas kompensieren.

seaman


zuletzt bearbeitet 20.06.2014 10:14 | nach oben springen

#42

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 20.06.2014 10:52
von Rostocker | 7.736 Beiträge

Bei uns sind immer 2 bis 3 Leute als Betreuer mitgefahren.Immer so um die 3 Wochen.Die haben natürlich ihren Lohn weiter bekommen. Da ging manchmal der Streit im Februar schon los, wer in den Sommermonaten da mit fuhr.


nach oben springen

#43

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 20.06.2014 11:04
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #42
Bei uns sind immer 2 bis 3 Leute als Betreuer mitgefahren.Immer so um die 3 Wochen.Die haben natürlich ihren Lohn weiter bekommen. Da ging manchmal der Streit im Februar schon los, wer in den Sommermonaten da mit fuhr.


In meinem Ferienlager waren das sogar zwei Lehrerinnen, da war Vorsicht geboten, denn man sieht sich immer zweimal im Leben, mindestens.



nach oben springen

#44

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 20.06.2014 20:17
von zweedi04 | 375 Beiträge

Ich erinnere mich gern an die Zeit im Betriebsferienlager meines Vaters zurück. Es war in Alt Reddevitz auf der Insel Rügen (Halbinsel Mönchgut). Es waren immer schöne Ferien dort, Wanderungen, Ausflüge und Baden, Baden, Baden. Der Betrieb hatte noch ein zweites Ferienlager in Thüringen, da wollte ich aber nie hin, denn ich war eine Wasserratte und dort soll es nur ein kleines Freibad gegeben haben.

Im Lager für Erholung und Arbeit war ich 1970 auch. Wir haben dort unter Anleitung einiger Arbeiter vom Melibau Faschinen in Entwässerungsgräben verlegt. Die Arbeit war schon schwer, aber wir hatten abends viel Spaß. Ich habe dort das 1. Mal so richtig mit einem Mädel aus meiner Klasse rumgemacht. Wenn wir uns heute sehen, dann grinsen wir immer noch. War wohl für beide eine schöne Erfahrung.

Meine Tochter war nach der Wende auch 3 x im Ferienlager der Bundeszollverwaltung in Österreich. Es war in der Nähe von Zell am See. Das hieß wohl Elmau Alm? Sie ist heute noch begeistert davon und das war 1992 – 1994.


Lebenskunst ist - "Im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen"
nach oben springen

#45

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 12:26
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #37
Hier mal ein kleiner Erlebnisbericht aus dem Originaltagebuch des zwölfjährigen Chronisten aus dem Jahr 1978.
In meiner Erinnerung hielten sich Gaudi, Frust und Ordnungszwang die Waage,




@Hackel39 , Deine Tagebucheintragungen wecken Erinnerungen.
Kannst Du Dich noch an den Absender des geheimen Briefes erinnern?


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 21.06.2014 12:28 | nach oben springen

#46

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 12:46
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Kann sich jemand noch an die Gruselgeschichten erinnern, die man sich so vor dem Einschlafen erzählt hat? Ich kann mich noch an die grüne, rote oder so ähnliche Hand erinnern. Bekomme es aber nicht mehr zusammen.

LG von der Moskwitschka


nach oben springen

#47

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 13:58
von FRITZE (gelöscht)
avatar

Oh ja dieGruselgeschichten ,vom Schlitzer ,vom nackten Mann vom Kinderfänger !
In jedem Ferienlager fanden sich ein paar ,welche speziell den Kleinen Angst machen wollten.
Aber die Spässe waren auch nicht von ohne . Wer erinnert sich nicht an zugenähte Hosenbeine ,mit Zahnpasta oder Schuhcreme beschmierte Türklinken oder Wasserschüsseln im Bett .
Bei den Jugendferienlagern kam noch Liebeskummer und Discomanie dazu !


nach oben springen

#48

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 14:31
von Linna | 189 Beiträge

Betriebsferienlager war für mich als Kind der DDR der Höhepunkt der Ferien. Für 10 Ostmark hatten wir 2 Wochen wunderschönen
Urlaub in Zinnowitz auf Usedom
im betriebseigenen Ferienheim mit allem damaligen Komfort und hatten jeden Tag ein volles Programm mit Ausflügen,Wanderungen
und anderen Veranstaltungen.
Ich denke noch heute an diese schöne Zeit zurück, in der ich viele Freunde gefunden habe.



Heckenhaus und Batrachos haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#49

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 14:56
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von FRITZE im Beitrag #47

Bei den Jugendferienlagern kam noch Liebeskummer und Discomanie dazu !



Bei Liebeskummer fällt mir noch was ein, was sogar Bezug zur Grenze hat.
In einem der Ferienlager war ich von einem Mädchen sowas von begeistert, einfach hin und weg. Die Begeisterung hielt auch nach dem Ferienlager noch an. Ich wusste nur, dass das schöne Kind im Grenzgebiet in Ellrich wohnte. 1964 (?) an einem Sonntag wurde das Fahrrad unter den Hintern geklemmt und auf ging es von Nordhausen in einem großen Umweg Richtung Ellrich, bis mir irgendwo hinter Kehmstedt ein Schlagbaum den Weg versperrte. Ein Posten war nicht zu sehen, also wurde das Fahrrad unter dem Schlagbaum durchgezogen. Irgendwann kam ich auch in Ellrich an. Nur, was ich nicht wusste, war die Straße, in der das schöne Kind wohnen sollte. Nach ein paar Runden durch Ellrich musste ich mein Vorhaben aufgeben und bin Richtung Woffleben nach Hause geradelt. Hinter Woffleben erwartete mich der nächste Schlagbaum, der bewacht war. Der Genosse Wachtmeister holte mich ganz schnell runter von meinem Drahtesel und verpasste mir nach einer ausführlichen Befragung eine ordentliche Standpauke. Ein paar Jahre später hätte das Ganze völlig anders enden können.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
nach oben springen

#50

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 15:53
von KARNAK | 1.697 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #2
@Batrachos , einige Antworten auf Deine Fragen kannst Du nachlesen unter dem Thema Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!
Was mich betrifft, so war ich regelmäßig in den Sommerferien in einem Ferienlager. Erinnern kann ich mich aber nicht ab und bis zu welchem Alter man teilnehmen durfte.
Nun hole ich mal etwas weiter aus, weil beim Nachdenken sofort ein längerer Film in meinem Kopf abläuft.
Die besten Erinnerungen habe ich an zwei oder drei Aufenthalte in der Schobsemühle bei Gehren (Thür. Wald). Das war eine ehemalige Waldgaststätte, die Ferienheim der Reichsbahn war. Die Mädchen waren in dem festen Gebäude und wir Jungs in einem Barackenanbau untergebracht. Für uns Jungs waren die sanitären Einrichtung noch weniger als spartanisch. Zum Waschen und Zähneputzen ging es in die vorbeifließende Schobse. Die Waschtaschen, auch Kulturbeutel genannt, standen auf den Wurzeln der umstehenden Bäume und wir bis zu den Knien im Gebirgsbach. Toilette war ein Donnerbalken am Waldrand, in den ab und an etwas Chlorkalk gegeben wurde. Einmal in der Woche marschierten wir in eine nahegelegenes Flußspatbergwerk zum Duschen. Ansonsten haben wir sehr schöne horizonterweiternde Wanderungen und Ausflüge gemacht. Dazu fällen mir eine Glashütte und eine Sprungschanze bei Arnstadt ein. Für einen 10jährigen (?) Pimpf waren das damals ohne TV-Vorbildung schon Erlebnisse. Zu der Zeit besaß man auch schon ein Taschenmesser, mit dem Wanderstöcke geschnitzt wurden. Einmal haben mich meine Eltern auf der Heimreise aus diesem Ferienlager in Erfurt abgefangen, um gemeinsam die IGA zu besuchen. Ich muss schlimm ausgesehen haben, denn zuerst ging es an den Anger in ein Kaufhaus, um mich frisch einzukleiden. Rückblickend waren das aber die schönsten Ferienlager.
Durch nicht weiter zu erklärende Umstände bin ich auch mal in einem Ferienlager der Grenztruppen gelandet. Das war auf Rügen in Bobbin in einer zu dem Zeitpunkt leerstehenden Kaserne. Die Ostsee habe ich da nur höchstens dreimal gesehen. Interessant waren Ausflüge nach Saßnitz und zur Insel Hiddensee. Das waren dann schon die schönen Erlebnisse. Weniger schön empfunden habe ich die ständige Exerzierausbildung. Jede Bewegung in der Gruppe wurde im Gleichschritt und mit links- oder rechtsschwenk Marsch absolviert. Bei dieser Vorbildung hätte man mir Jahre später ein halbes Jahr Grundausbildung erlassen können. Trotz Ostsee liegt mir dieses Ferienlager noch heute im Magen.

Um Gottes Willen, bist Du Dir sicher das Du wirklich im Ferienlager warst?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
nach oben springen

#51

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 16:06
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von KARNAK im Beitrag #50
Zitat von furry im Beitrag #2
@Batrachos , einige Antworten auf Deine Fragen kannst Du nachlesen unter dem Thema Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!
Was mich betrifft, so war ich regelmäßig in den Sommerferien in einem Ferienlager. Erinnern kann ich mich aber nicht ab und bis zu welchem Alter man teilnehmen durfte.
Nun hole ich mal etwas weiter aus, weil beim Nachdenken sofort ein längerer Film in meinem Kopf abläuft.
Die besten Erinnerungen habe ich an zwei oder drei Aufenthalte in der Schobsemühle bei Gehren (Thür. Wald). Das war eine ehemalige Waldgaststätte, die Ferienheim der Reichsbahn war. Die Mädchen waren in dem festen Gebäude und wir Jungs in einem Barackenanbau untergebracht. Für uns Jungs waren die sanitären Einrichtung noch weniger als spartanisch. Zum Waschen und Zähneputzen ging es in die vorbeifließende Schobse. Die Waschtaschen, auch Kulturbeutel genannt, standen auf den Wurzeln der umstehenden Bäume und wir bis zu den Knien im Gebirgsbach. Toilette war ein Donnerbalken am Waldrand, in den ab und an etwas Chlorkalk gegeben wurde. Einmal in der Woche marschierten wir in eine nahegelegenes Flußspatbergwerk zum Duschen. Ansonsten haben wir sehr schöne horizonterweiternde Wanderungen und Ausflüge gemacht. Dazu fällen mir eine Glashütte und eine Sprungschanze bei Arnstadt ein. Für einen 10jährigen (?) Pimpf waren das damals ohne TV-Vorbildung schon Erlebnisse. Zu der Zeit besaß man auch schon ein Taschenmesser, mit dem Wanderstöcke geschnitzt wurden. Einmal haben mich meine Eltern auf der Heimreise aus diesem Ferienlager in Erfurt abgefangen, um gemeinsam die IGA zu besuchen. Ich muss schlimm ausgesehen haben, denn zuerst ging es an den Anger in ein Kaufhaus, um mich frisch einzukleiden. Rückblickend waren das aber die schönsten Ferienlager.
Durch nicht weiter zu erklärende Umstände bin ich auch mal in einem Ferienlager der Grenztruppen gelandet. Das war auf Rügen in Bobbin in einer zu dem Zeitpunkt leerstehenden Kaserne. Die Ostsee habe ich da nur höchstens dreimal gesehen. Interessant waren Ausflüge nach Saßnitz und zur Insel Hiddensee. Das waren dann schon die schönen Erlebnisse. Weniger schön empfunden habe ich die ständige Exerzierausbildung. Jede Bewegung in der Gruppe wurde im Gleichschritt und mit links- oder rechtsschwenk Marsch absolviert. Bei dieser Vorbildung hätte man mir Jahre später ein halbes Jahr Grundausbildung erlassen können. Trotz Ostsee liegt mir dieses Ferienlager noch heute im Magen.

Um Gottes Willen, bist Du Dir sicher das Du wirklich im Ferienlager warst?

Kristian, wen er älter wäre, würde ich denken, er war im Arbeitslager bei den Braunen gewesen, aber es passt nicht mit den Alter!
Grüsse steffen52


nach oben springen

#52

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 16:13
von damals wars | 12.219 Beiträge

Buna hatte mehrere KFL, eins in Glowe auf Rügen ,eins in Jösik in der Dübener Heide, eins in Friedrichsbrunn im Harz ,eins in Eckartsberga,und eins in Blankenburg/Hartz Goldbachmühle. 12 Mark für 3 Wochen. Hinzu kam das Taschengeld,das zum Teil durch die Aufsicht verwaltet wurde.
Oma so lieb, dann kam mal ein Zuschußschein im Brief mit!
Und ich musste jedes Jahr fahre, damit ich mal aus der Bunafahne (Karbidstaub) rauskam.
Das mit der Schuhkreme kenne ich auch.
Der Aptraum schlechthin war Parchim, ein zentrales Pionierferienlager, landschaftlich toll, mit Badesee,
aber lauter schwer Erziehbare auf dem Zimmer.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
nach oben springen

#53

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 16:40
von furry | 3.581 Beiträge

Zur Aufbesserung des Taschengeldes im Ferienlager gab es damals einen Postkarten füllenden Spruch:
Liebe Eltern und Geschwister,
dass ich Geld brauch, das wisst ihr.
Verkauft die Katze und den Hund,
schickt mir's Geld und bleibt gesund.

Zu den Beiträgen von @KARNAK und @steffen52 .
In dem Grenztruppenferienlager war es leider so, dass wir z.B. zum Essen im Gleichschritt marschieren mussten. Den beruflichen Hintergrund der Betreuer in diesem Lager kannte ich nicht, es muss aber wohl ein militärischer gewesen sein.
Das war aber auch das einzige Ferienlager, dass ich in unangenehmer Erinnerung habe.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.06.2014 16:41 | nach oben springen

#54

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 16:44
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Ja das liebe Taschengeld hat nie gereicht. Aber das scheint ein generationsübergreifendes Problem gewesen sein. Als mein Sohn das erste mal nach der 1. Klasse ins Ferienlager fuhr und wir das erst mal von ihm eine selbst geschriebene Poskarte bekommen haben, stand sinngemäß mit etlichen Rechtschreibfehlern - Mir geht es gut. Ich brauch Geld. Sogar den Grund nannte er - Er wollte sich ein Taschenmesser kaufen. Da standen mir dann die Haare zu Berge.

LG von der Moskwitschka


hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.06.2014 16:45 | nach oben springen

#55

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 16:47
von Lutze | 8.042 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #54
Ja das liebe Taschengeld hat nie gereicht. Aber das scheint ein generationsübergreifendes Problem gewesen sein. Als mein Sohn das erste mal nach der 1. Klasse ins Ferienlager fuhr und wir das erst mal von ihm eine selbst geschriebene Poskarte bekommen haben, stand sinngemäß mit etlichen Rechtschreibfehlern - Mir geht es gut. Ich brauch Geld. Sogar den Grund nannte er - Er wollte sich ein Taschenmesser kaufen. Da standen mir dann die Haare zu Berge.

LG von der Moskwitschka



stand da nicht,
schickt mir Geld,dann geht es mir gut?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
nach oben springen

#56

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 16:50
von Gert | 12.368 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #54
Ja das liebe Taschengeld hat nie gereicht. Aber das scheint ein generationsübergreifendes Problem gewesen sein. Als mein Sohn das erste mal nach der 1. Klasse ins Ferienlager fuhr und wir das erst mal von ihm eine selbst geschriebene Poskarte bekommen haben, stand sinngemäß mit etlichen Rechtschreibfehlern - Mir geht es gut. Ich brauch Geld. Sogar den Grund nannte er - Er wollte sich ein Taschenmesser kaufen. Da standen mir dann die Haare zu Berge.

LG von der Moskwitschka



Du hast aber gar kein Verständnis für Kinder, jedenfalls nicht für heran wachsende Jungs


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#57

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 16:51
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #54
Ja das liebe Taschengeld hat nie gereicht. Aber das scheint ein generationsübergreifendes Problem gewesen sein. Als mein Sohn das erste mal nach der 1. Klasse ins Ferienlager fuhr und wir das erst mal von ihm eine selbst geschriebene Poskarte bekommen haben, stand sinngemäß mit etlichen Rechtschreibfehlern - Mir geht es gut. Ich brauch Geld. Sogar den Grund nannte er - Er wollte sich ein Taschenmesser kaufen. Da standen mir dann die Haare zu Berge.
LG von der Moskwitschka



Hat die besorgte Mutti denn Geld für ein Taschenmesser geschickt?
Mein Hirschfänger, also so ein Ding mit Geweihstücken am Griff, liegt heute noch in meiner Werkzeugkiste.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
nach oben springen

#58

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 16:53
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von Lutze im Beitrag #55

stand da nicht,
schickt mir Geld,dann geht es mir gut?
Lutze


Nee @Lutze Bestimmt nicht. Er kannte seine Mutter und ist taktisch klug vorgegangen. Um es abzukürzen, wir haben ihm dann unter der Bedingung, dass wir das Taschenmesser gemeinsam zu hause aussuchen, Geld geschickt. Das Thema hat uns übrigens damals fast die gesamten Sommerferien beschäftigt - das erste Taschenmesser unser Sohnes.

LG von der Moskwitschka


furry, Lutze und hundemuchtel 88 0,5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.06.2014 16:54 | nach oben springen

#59

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 16:55
von Rostocker | 7.736 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #55
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #54
Ja das liebe Taschengeld hat nie gereicht. Aber das scheint ein generationsübergreifendes Problem gewesen sein. Als mein Sohn das erste mal nach der 1. Klasse ins Ferienlager fuhr und wir das erst mal von ihm eine selbst geschriebene Poskarte bekommen haben, stand sinngemäß mit etlichen Rechtschreibfehlern - Mir geht es gut. Ich brauch Geld. Sogar den Grund nannte er - Er wollte sich ein Taschenmesser kaufen. Da standen mir dann die Haare zu Berge.

LG von der Moskwitschka



stand da nicht,
schickt mir Geld,dann geht es mir gut?
Lutze


Ja der Spruch zog sich dann hin bis zu Armeezeit, in etwa so.

Oma,willste Deinen Enkel retten--so schicke in Geld und Zigaretten
verkaufe die Ziege und den Hund und bleib bis auf weiteres gesund.


nach oben springen

#60

RE: Betriebsferienlager, Lager für Arbeit und Erholung

in Leben in der DDR 21.06.2014 16:56
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.494 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #58
Zitat von Lutze im Beitrag #55

stand da nicht,
schickt mir Geld,dann geht es mir gut?
Lutze


Nee @Lutze Bestimmt nicht. Er kannte seine Mutter und ist taktisch klug vorgegangen. Um es abzukürzen, wir haben ihm dann unter der Bedingung, dass wir das taschenmesser gemeinsam zu hause aussuchen, Geld geschickt. Das Thema hat uns übrigens damals fast die gesamten Sommerfrein beschäftigt - das erste Taschenmesser unser Sohnes.

LG von der Moskwitschka



da stimmt wieder der Spruch:

kleine Kinder - kleine Sorgen,
große Kinder - große Sorgen

wir haben das auch durch @Moskwitschka, aber das gehört wohl dazu Kinder großzuziehen

schönen Sonntag noch allen, gruß h.


nach oben springen



Besucher
23 Mitglieder und 72 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 1821 Gäste und 133 Mitglieder, gestern 3617 Gäste und 188 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14376 Themen und 558828 Beiträge.

Heute waren 133 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen