#141

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 26.06.2014 21:15
von damals wars | 12.145 Beiträge

Ich habe gerade vom Leiden der deutschen Kriegsverbrecher in Dachau gelesen, die Armen mussten sogar auf dem Boden der Bunkerzellen nächtigen.Kesselring und Milch z.B.

Polen wurde bekanntlich schon 1939 von den Westalliierten verraten.

Von der bedeutenden Rolle der Bedeutung des Kampfes un den lybischen Wüstensand habe ich tatsäclich erst beim Lesen der Bücher von Sir Liddell Hart erfahren.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 26.06.2014 21:35 | nach oben springen

#142

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 26.06.2014 21:36
von Gelöschtes Mitglied
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Lest doch mal das Buch "Alliierte Kriegsverbrechen von Rene Dick.
Vielleicht werden dann einigen Leuten die Augen geöffnet.
Nicht das ich es gut heiße,was Deutsche im Krieg gemacht haben,aber man sollte nicht alle über einen Kamm scheren.


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#143

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 26.06.2014 22:13
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #140


Jedoch: Im Westen gab es keinen Ilja EHRENBURG...

Stringer49


Nein, der war nicht nötig! Wo fangen eigentlich Kriegsverbrechen an ? Beim erschießen von einem, fünf, zehn, zwanzig oder sechzig Kriegsgefangenen?
Schon mal was vom Chenogne Massacre gehört?

SCORN


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#144

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 26.06.2014 22:13
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #110
Wenn Du das alles gucken würdest @schnatterinchen , dann wärst Du hier im Forum nicht das häßliche schwarze Entlein, sondern ein stolzer weißer Schwan.

LG von der Moskwitschka


Nicht nur sehen, sondern auch verstehen....


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#145

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 26.06.2014 22:14
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gert im Beitrag #112
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #110
Wenn Du das alles gucken würdest @schnatterinchen , dann wärst Du hier im Forum nicht das häßliche schwarze Entlein, sondern ein stolzer weißer Schwan.

LG von der Moskwitschka

Alis hässliches schwarzes Entlein wird er vielleicht von dir gesehen und natürlich auch von deinen zuverlässigen Beifall spendenden ewig gestrigen, die der DDR und dem Kommunismus auch heute noch nachtrauern. Manchmal denke, dass ich mich in einem trauerseminar befinde.



nein, wir arbeiten an der Zukunft


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#146

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 26.06.2014 22:18
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #123
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #120
Viele Ossis wissen bis heute nicht , daß Geld nicht an Bäumen wächst.


Nun mal langsam. Die Mehrheit jammert nicht, sondern klotzt - und es geht ihr besser als damals.

Nenenbei gesagt, ging es nicht nur um Materielles. Aber wir sind schon off topic.



gerade im "nicht materiellen" bereich haben wir zu viel verloren.....


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#147

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 26.06.2014 22:24
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #120
Viele Ossis wissen bis heute nicht , daß Geld nicht an Bäumen wächst.


wo sollen die denn leben...................wo doch jeder weis dass das Geld aus den Geldautomaten kommt.........


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#148

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 26.06.2014 22:28
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #146


gerade im "nicht materiellen" bereich haben wir zu viel verloren.....



ja stimmt, der ganze kleinkarierte DDR Mief ist weg.


Gert, 94 und CASI haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#149

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 26.06.2014 22:30
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #148
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #146


gerade im "nicht materiellen" bereich haben wir zu viel verloren.....



ja stimmt, der ganze kleinkarierte DDR Mief ist weg.


naag, naag, naag


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#150

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 26.06.2014 22:44
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #143
Zitat von Stringer49 im Beitrag #140


Jedoch: Im Westen gab es keinen Ilja EHRENBURG...

Stringer49


Nein, der war nicht nötig! Wo fangen eigentlich Kriegsverbrechen an ? Beim erschießen von einem, fünf, zehn, zwanzig oder sechzig Kriegsgefangenen?
Schon mal was vom Chenogne Massacre gehört?

SCORN



Gewiss. Wenn Du Dich auf Ehrenburg beziehst, so reden wir aneinander vorbei.

Der Erschiessung von deutschen Kriegsgefangen ging, chronologisch gesehen, eine Reihe ähnlicher Vorfälle im Mai / Juni 1940 und dann in den Tagen nach dem D-Day voraus. Da wurden alliierte Kriegsgefangene von deutschen Verbänden erschossen.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#151

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 29.06.2014 17:20
von StabsfeldKoenig | 2.643 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #129
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #107
Ach @Stringer49 Bildungsfernsehen ist ein Angebot, dass von Interessierten sehr gern genutzt wird. Doch wer sind sie und wo liegen bei ihnen de Schwerpunkte?

Im Jahr 2011 erzielte der Sender mit einem Marktanteil von 1,1 Prozent den besten Jahreswert seit Beginn seines Bestehens. Den meisten Zuspruch bei den Zuschauern fanden Beiträge zu den politischen Umwälzungen in der arabischen Welt, zur Nuklearkatastrophe von Fukushima sowie zur Finanzkrise.

[...]
Die Visitenkarte einer Gesellschaft sind die Geschichtsbücher ihrer Kinder - so die kurze Zusammenfassung meiner Gedanken.

[...]

LG von der Moskwitschka




Geschichte ist ein Reflex einer jeden Gesellschaft. Ich hoffe, dass Du in Deine Betrachtungen auch die Geschichtsbücher der DDR und vielleicht der anderen Ostblockstaaten einfügst.

Mir tut es weh, dass in der Historiographie der DDR nur vom Verrat des Westens gesprochen wird, weil er die Zweite Front erst spät eröffnet hat. Dann hat der D-Day nur noch einen Absatz im Geschichtsbuch der 9 Klasse. Im letzten Lehrplan der DDR von 1989 sollte nur eine Information über den D-Day gegeben werden. Omaha-Beach und die vielen Toten sind kaum eine Zeile wert.

Juri OZERVO («Befreiung») nahm nur zwei Minuten für den D-Day und dort zeigte er nur Soldaten, die an Land gingen. Mir tut es weh, dass die Tommies wie auch die Kanadier und die Amerikaner weniger wert haben als die sowjetischen Soldaten. Auch diese Soldaten hatten Trâume, Wünsche, Projekte, Kinder und Frauen.

Es gibt selbst in dem wissenschaftlichen Werk «Deutschland im 2. Weltkrieg» die guten Résistants der PCF (KPF), der Partei der Märtyrer, und die «bürgerlichen» Widerständler. Diese sind stets verdächtig zu verraten und nicht richtig gegen die Okkupanten zu kämpfen. Sind diese Menschen weniger wert ? Die geheimen Verhandlungen zwischen der KPF und Otto ABETZ im Juli 1940 in Paris waren das kein Verrat ?

Und letztlich : Wurde über die Opfer der vielen Kampagnen der einzelnen kommunistischen Parteien geschrieben ? Über das Sterben in Buchenwald und Fünfeichen nach 1945 ?

Ja, es herrschte Kalter Krieg. In einem Krieg bestimmen die Herrschenden den Inhalt der (ihrer)«Wahrheit». Auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs wurde Geschichte als Propaganda genutzt. Jedoch wurde im Westen selten geleugnet, dass die USSR einen sehr hohen Preis bezahlt hat.

Du schreibst von der kleinen Klientel des Bildungsfernsehen. Es ist aber so, dass jeder heute, wenn er möchte, verschiedene Gesichtswinkel der Geschichte rezipieren kann – auch der marxistischen Historiographie (im Internet). In der DDR waren Bücher, die von Katyn erzählen und von der Auslieferung von deutschen Emmigranten an Deutschland (durch sowjetische Behörden), nur mit Genehmigung zugänglich.

Der geringe Markanteil, die kleine Klientel, der Alternative ist in der DDR administrativ forciert worden.

Die «Visitenkarte» der DDR sollte also nicht fehlen, denke ich.

Stringer49




Wenn man den Umfang der Opferzahlen (ca. 20-30 Mio Tote) sieht, sowie die wirtschaftlichen Schäden, die in besetzten Gebieten durch die faschistischen Staaten (D, It + weitere Komplizen), dann hatte die Sowjetunion die Hauptlast getragen. Und bei den Verhafteten bzw. Toten in den Speziallagern, darf man nicht vergessen, daß es auch Verräter gab. So wurde z.B. der Verräter, der die Verhaftung der Saefkow-Gruppe zu verantworten hatte, zum Glück verhaftet. Das Todesurteil gegen diesen Denunzianten, der mehrere Menschenleben auf dem Gewissen hatte, war zwar hart, aber gerecht.
Ich hoffe, daß die Akten offengelegt werden, damit man im einzelnen aufarbeitern kann, wer zu recht oder unrecht verhaftet wurde. Es gab auch Denunzianten (darunter Nazis), die Unschuldige verleumdet haben, um sich selber persönliche Vorteile zu verschaffen. Das in den, aus heutiger Sicht sehr chaotischen Zeiten, falsche Beschuldigungen nicht oder nicht rechtzeitig widerlegt werden konnten, ist durchaus verständlich.
Aber keiner spricht hier davon, wo eigentlich die ganzen Nazis abgeblieben sind, wieviele gewöhnliche Kriminelle inhaftiert wurden, die z.B. Lebensmittel oder andere lebensnotwendige Dinge gestohlen und verschoben haben.
Nicht nur in den Internierungslagern (die eine Art Untersuchungshaft darstellten), sondern auch außerhalb der Lager verhungerten menschen bzw. starben an vermeid- bzw. behandelbaren Krankheiten, weil die Versorgung mit Nahrungsmitteln und das Gesundheitwesen als Folge des Krieges am Boden lagen. Und die Verantwortung für den 2. Weltkrieg trug nun mal das Nazi-Regime.



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#152

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 29.06.2014 18:16
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #151
Wenn man den Umfang der Opferzahlen (ca. 20-30 Mio Tote) sieht, sowie die wirtschaftlichen Schäden, die in besetzten Gebieten durch die faschistischen Staaten (D, It + weitere Komplizen), dann hatte die Sowjetunion die Hauptlast getragen. Und bei den Verhafteten bzw. Toten in den Speziallagern, darf man nicht vergessen, daß es auch Verräter gab. So wurde z.B. der Verräter, der die Verhaftung der Saefkow-Gruppe zu verantworten hatte, zum Glück verhaftet. Das Todesurteil gegen diesen Denunzianten, der mehrere Menschenleben auf dem Gewissen hatte, war zwar hart, aber gerecht.
Ich hoffe, daß die Akten offengelegt werden, damit man im einzelnen aufarbeitern kann, wer zu recht oder unrecht verhaftet wurde. Es gab auch Denunzianten (darunter Nazis), die Unschuldige verleumdet haben, um sich selber persönliche Vorteile zu verschaffen. Das in den, aus heutiger Sicht sehr chaotischen Zeiten, falsche Beschuldigungen nicht oder nicht rechtzeitig widerlegt werden konnten, ist durchaus verständlich.



Unbestritten, was die Hauptlast anbetrifft. Es gibt aber einen Widerspruch zwischen einerseits dem moralischen Anspruch der USSR, der Legendenbildung, des Verbotes über die Lager zu sprechen und der Realität. Häufig magen die Haftgründe weit ausserhalb der Verfolgung von Kriegsverbrechern.

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #151

Aber keiner spricht hier davon, wo eigentlich die ganzen Nazis abgeblieben sind, wieviele gewöhnliche Kriminelle inhaftiert wurden, die z.B. Lebensmittel oder andere lebensnotwendige Dinge gestohlen und verschoben haben.





Die Frage ist nicht die Offenlegung (deswegen erwähnte ich ABETZ und HAUCKE, nur zwei Beispiele). Die Frage ist, wie man mit diesen Leuten verfahren hat.

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #151

Nicht nur in den Internierungslagern (die eine Art Untersuchungshaft darstellten), sondern auch außerhalb der Lager verhungerten Menschen bzw. starben an vermeid- bzw. behandelbaren Krankheiten, weil die Versorgung mit Nahrungsmitteln und das Gesundheitwesen als Folge des Krieges am Boden lagen. Und die Verantwortung für den 2. Weltkrieg trug nun mal das Nazi-Regime.



Eine Untersuchungshaft soll gewöhnlich zu einem Prozess führen (oder Freilassung). Die vielen Zeugnisse der Nicht nazis (dabei auch politisch Verfolgte nach langjähriger KZ-Haft) sprechen eine andere Sprache.

Der letzte Satz - ja. Aber auch da - Anspruch und Legenden gegen Realität. Warum wurde darüber nicht im Sinne Deines letzten Satzes gesprochen oder geschrieben? Warum wurden Menschen, die davon erzählten, verfolgt?

[/quote]


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#153

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 29.06.2014 18:17
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #151
Wenn man den Umfang der Opferzahlen (ca. 20-30 Mio Tote) sieht, sowie die wirtschaftlichen Schäden, die in besetzten Gebieten durch die faschistischen Staaten (D, It + weitere Komplizen), dann hatte die Sowjetunion die Hauptlast getragen. Und bei den Verhafteten bzw. Toten in den Speziallagern, darf man nicht vergessen, daß es auch Verräter gab. So wurde z.B. der Verräter, der die Verhaftung der Saefkow-Gruppe zu verantworten hatte, zum Glück verhaftet. Das Todesurteil gegen diesen Denunzianten, der mehrere Menschenleben auf dem Gewissen hatte, war zwar hart, aber gerecht.
Ich hoffe, daß die Akten offengelegt werden, damit man im einzelnen aufarbeitern kann, wer zu recht oder unrecht verhaftet wurde. Es gab auch Denunzianten (darunter Nazis), die Unschuldige verleumdet haben, um sich selber persönliche Vorteile zu verschaffen. Das in den, aus heutiger Sicht sehr chaotischen Zeiten, falsche Beschuldigungen nicht oder nicht rechtzeitig widerlegt werden konnten, ist durchaus verständlich.



Unbestritten, was die Hauptlast anbetrifft. Es gibt aber einen Widerspruch zwischen einerseits dem moralischen Anspruch der USSR, der Legendenbildung, des Verbotes über die Lager zu sprechen und der Realität. Häufig lagen die Haftgründe weit ausserhalb der Verfolgung von Kriegsverbrechern.

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #151

Aber keiner spricht hier davon, wo eigentlich die ganzen Nazis abgeblieben sind, wieviele gewöhnliche Kriminelle inhaftiert wurden, die z.B. Lebensmittel oder andere lebensnotwendige Dinge gestohlen und verschoben haben.





Die Frage ist nicht die Offenlegung (deswegen erwähnte ich ABETZ und HAUCKE, nur zwei Beispiele). Die Frage ist, wie man mit diesen Leuten verfahren hat.

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #151

Nicht nur in den Internierungslagern (die eine Art Untersuchungshaft darstellten), sondern auch außerhalb der Lager verhungerten Menschen bzw. starben an vermeid- bzw. behandelbaren Krankheiten, weil die Versorgung mit Nahrungsmitteln und das Gesundheitwesen als Folge des Krieges am Boden lagen. Und die Verantwortung für den 2. Weltkrieg trug nun mal das Nazi-Regime.



Eine Untersuchungshaft soll gewöhnlich zu einem Prozess führen (oder Freilassung). Die vielen Zeugnisse der Nicht nazis (dabei auch politisch Verfolgte nach langjähriger KZ-Haft) sprechen eine andere Sprache.

Der letzte Satz - ja. Aber auch da - Anspruch und Legenden gegen Realität. Warum wurde darüber nicht im Sinne Deines letzten Satzes gesprochen oder geschrieben? Warum wurden Menschen, die davon erzählten, verfolgt?

[/quote]


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 29.06.2014 18:17 | nach oben springen

#154

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 29.06.2014 18:40
von damals wars | 12.145 Beiträge

Ilja Ehrenburg wird gern von der Goebbels-Propaganda angeführt, als Beweis für die bösen Russen.
"So ein bisschen mehr Dankbarkeit hätten man von den Russen angesicht deutscher Kulturtaten erwarten können.
Und wie niederträchtig die Russen waren, statt für deutsche Nazis Erhohlungsheime zu errichten, wurden sie in ihre eigenen Lager gebracht!"

Gern werden daher der http://www.documentarchiv.de/ns/1945/nero-befehl.html und der http://de.wikipedia.org/wiki/Werwolf_%28...rlerbewegung%29 vergessen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#155

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 07.07.2014 17:39
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Stringer49!

Auch die anderen alliierten Sieger besaßen solche "Lager" in der brittische und US Dienste mit den Insassen sehr unschön umgingen.
Von Folter, über Drogeneinsatz bis zu Tötungen, waren sie nicht zimperlich. Das solltest Du ggf. auch erwähnen.
Hier ein "offizieller" Bericht darüber, der aber nur die Spitze des Eisberges zeigt. Da gab es noch ganz andere "Örtlichkeiten".
http://www.zeit.de/online/2006/14/bad_nenndorf
http://wolfgang-huste-ahrweiler.de/2011/...enndorf-194647/
Da stehen die Russen nicht sehr alleine da.

Vor kurzem kam wieder einmal ein sehr späte Sendung, in der jüdische "Aktivisten" stolz darüber berichteten, wie sie nach dem 8. Mai 1945 mordend durch die hauptsächlich deutschen Lande zogen um Rache zu nehmen.

Schöne Grüße,
Eckhard

Edit: Duden

Zitat von Stringer49 im Beitrag #153
......
Unbestritten, was die Hauptlast anbetrifft. Es gibt aber einen Widerspruch zwischen einerseits dem moralischen Anspruch der USSR, der Legendenbildung, des Verbotes über die Lager zu sprechen und der Realität. Häufig lagen die Haftgründe weit ausserhalb der Verfolgung von Kriegsverbrechern.


zuletzt bearbeitet 07.07.2014 17:56 | nach oben springen

#156

RE: 20. Jahrestag Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland

in Themen vom Tage 07.07.2014 22:23
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #155
Hallo Stringer49!

Auch die anderen alliierten Sieger besaßen solche "Lager" in der brittische und US Dienste mit den Insassen sehr unschön umgingen.
Von Folter, über Drogeneinsatz bis zu Tötungen, waren sie nicht zimperlich. Das solltest Du ggf. auch erwähnen.
Hier ein "offizieller" Bericht darüber, der aber nur die Spitze des Eisberges zeigt. Da gab es noch ganz andere "Örtlichkeiten".
http://www.zeit.de/online/2006/14/bad_nenndorf
http://wolfgang-huste-ahrweiler.de/2011/...enndorf-194647/
Da stehen die Russen nicht sehr alleine da.

Vor kurzem kam wieder einmal ein sehr späte Sendung, in der jüdische "Aktivisten" stolz darüber berichteten, wie sie nach dem 8. Mai 1945 mordend durch die hauptsächlich deutschen Lande zogen um Rache zu nehmen.

Schöne Grüße,
Eckhard

Edit: Duden
Zitat von Stringer49 im Beitrag #153
......
Unbestritten, was die Hauptlast anbetrifft. Es gibt aber einen Widerspruch zwischen einerseits dem moralischen Anspruch der USSR, der Legendenbildung, des Verbotes über die Lager zu sprechen und der Realität. Häufig lagen die Haftgründe weit ausserhalb der Verfolgung von Kriegsverbrechern.






Was ist typisch, was wird methodisch und in grossem Massstab gemacht ? Und dann ist ja noch das Problem, dass die USSR an ihrem politischen Anspruch gemessen wird.

Was die jüdischen Aktivisten anbetrifft, so meine ich, dass auch hier Frage steht: Ist es typisch, so typisch wie die politischen Kampagnen in verschiedenen sozialistischen Ländern, so typisch wie die Behandlung sovietischer Kriegsgefangener nach der Befreiung ? Das wurde mit den magré nous auch so gemacht.

Fragen zum Nachdenken.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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