#61

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2015 15:28
von Ratze | 393 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #2
eine Frage hätte ich auch dazu,
durften Fischerei-Betriebe der DDR
in Grenzseen und Flüssen fischen?
Lutze


Der zur DDR Gehörende Mechower See wurde von dem Berufsfischer aus Klucksdorf abgefischt. Er hatte Aufpasser dabei, damit er vermutlich bei einem Unfall schnelle Hilfe bekam.


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#62

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2015 15:34
von Ratze | 393 Beiträge

Zitat von IM Kressin im Beitrag #19
Ich habe mit dem Zollboot, namensgleich mit dem Ort der Patengemeinde, den Schaalsee befahren. Das ZB war geräumig, auf Grund des Tiefgangs allerdings völlig ungeeignet für den Schaalsee wegen der Untiefen des Sees (Stein- und Sandbänke).
Seitens unserer Führung sollte der See so lange wie möglich, in Abhängigkeit zur Wetterlage, befahren werden.
Im Frühjahr und Sommer fand das auch Zuspruch, aber in den ungemütlichen Jahreszeiten fanden sich selten Freiwillige für eine Bootsstreife. Im Gedächtnis geblieben ist mir eine Einsatzfahrt im November.
Ungemütlich und kalt begann frühmorgens die Bootsstreife. Ich steuerte das Boot in den südlichen Bereich des Schaalsees. Der Nebel verdichtete sich, die Sicht wurde immer bescheidener, mein Kollege, ohnehin wenig begeistert, zog sich unter Deck zurück.
Ich lenkte das Boot in langsamer Fahrt in den Schilfgürtel und begab mich ebenfalls unter Deck.
Der Nebel lichtete sich im Laufe des frühen Morgen. Ich begab mich an Deck, peilte die Lage, genoß das Panorama und hatte einen ausgezeichneten Blick auf den Kolonnenweg mit BT.
Im Nebel durch die Grenztonnen (Bojen) gefahren ……..
Motor sofort gestartet,voll AK (volle Fahrt) in Richtung Westen. Mein Kollege erschien an Deck. „ Warum fährst Du wie ein Besengter?“
Ich äußerte nur: „Schau Dich mal genau um!“
Durch glückliche Umstände kein NVA-Boot, keine KRAD/GT/ oder Fußstreife vor Ort, der BT nicht besetzt. Happy erreichten wir das westliche, bundesdeutsche Gewässer. An diesem Tag hatten wir mehr als eine Handbreit Wasser unterm Kiel!



Glück gehabt, als die BGS Boote 2 mal rüber fuhren, meldete den ersten Fall ADN und im Bundeskanzleramt kam eine Protestnote an, im zweiten Fall glaubten die Grenzer, dass auch der Osten was gemerkt hätte, hatten die aber nicht. Erst als die Funkmeldung abgesetzt wurde, hat der "Hellberg" sicher mit gehört und die Staatssicherheit wußte Bescheid. Einen 2. Protest gab es allerdings nicht, nur Disziplinarverfahren für den Bootsführer.


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#63

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2015 16:33
von Krepp | 533 Beiträge

Zitat von Ratze im Beitrag #62
Zitat von IM Kressin im Beitrag #19
Ich steuerte das Boot in den südlichen Bereich des Schaalsees. Der Nebel verdichtete sich, die Sicht wurde immer bescheidener, mein Kollege, ohnehin wenig begeistert, zog sich unter Deck zurück.
Ich lenkte das Boot in langsamer Fahrt in den Schilfgürtel und begab mich ebenfalls unter Deck.
Der Nebel lichtete sich im Laufe des frühen Morgen. Ich begab mich an Deck, peilte die Lage, genoß das Panorama und hatte einen ausgezeichneten Blick auf den Kolonnenweg mit BT.

Durch glückliche Umstände kein NVA-Boot, keine KRAD/GT/ oder Fußstreife vor Ort, der BT nicht besetzt....




Hallo,
der einzigste BT11 am Schaalsee (nördlich Zarrentin) war zu meiner Zeit grundsätzlich besetzt.
Ab und zu Fußstreife Richtung jetzige B195 oder Kirchensee, ansonsten war nur Enten gucken angesagt.
Der PP war glaube ich auch nur für Blutgruppe A, man brauchte nur am Ufer entlang den Doppelzaun
hinter sich lassen und wäre eventuell dann über euer geparktes Boot gefallen.



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
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#64

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2015 20:12
von Fritze | 3.474 Beiträge

der einzigste BT11 am Schaalsee

Na , nicht ganz ! Im Brereich der 6. GK gab es auch noch einen BT 11 am Schaalsee in Richtung Hakendorf ! Der war von Zarrentin aus natürlich nicht zu sehen . Da hast Du also auch die Enten auf dem Küchenteich gezählt !
Da hab ich mal vom Boot aus beobachtet wie ein Kormoran einen gut pfündigen Aal sich einverleibt hat . Der Kampf dauerte zwar min. ne viertel Stunde ,aber der Schwarzrock hatte diesen gewonnen !

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#65

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.11.2015 11:17
von Krepp | 533 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #64
der einzigste BT11 am Schaalsee

Na , nicht ganz ! Im Brereich der 6. GK gab es auch noch einen BT 11 am Schaalsee in Richtung Hakendorf ! Der war von Zarrentin aus natürlich nicht zu sehen . Da hast Du also auch die Enten auf dem Küchenteich gezählt !
Da hab ich mal vom Boot aus beobachtet wie ein Kormoran einen gut pfündigen Aal sich einverleibt hat . Der Kampf dauerte zwar min. ne viertel Stunde ,aber der Schwarzrock hatte diesen gewonnen !

MfG Fritze


Hallo, ich kenne von 79/80 nur 1 BT11 am Schaalsee, alles andere war links der B195.
Auf Lassahner Seite ist mir jetzt auch keiner bekannt, und selbst wenn wird der nicht
gemeint sein weil schon ab Süd-West-Spitze Kampenwerder Ostgebiet war.
(Edit: aus Süd-Ost jetzt Süd-West)



Gruß aus Leipzig
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#66

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.11.2015 11:29
von Rostocker | 7.717 Beiträge

Zitat von Krepp im Beitrag #65
Zitat von Fritze im Beitrag #64
der einzigste BT11 am Schaalsee

Na , nicht ganz ! Im Brereich der 6. GK gab es auch noch einen BT 11 am Schaalsee in Richtung Hakendorf ! Der war von Zarrentin aus natürlich nicht zu sehen . Da hast Du also auch die Enten auf dem Küchenteich gezählt !
Da hab ich mal vom Boot aus beobachtet wie ein Kormoran einen gut pfündigen Aal sich einverleibt hat . Der Kampf dauerte zwar min. ne viertel Stunde ,aber der Schwarzrock hatte diesen gewonnen !

MfG Fritze


Hallo, ich kenne von 79/80 nur 1 BT11 am Schaalsee, alles andere war links der B195.
Auf Lassahner Seite ist mir jetzt auch keiner bekannt, und selbst wenn wird der nicht
gemeint sein weil schon ab Süd-West-Spitze Kampenwerder Ostgebiet war.
(Edit: aus Süd-Ost jetzt Süd-West)





Ich kenne auch nur diesen einen BT11 am Schaalseeufer, und dieser Abschnitt gehörte 74/75 zu 3 GB 10 GK des GR6--hab als Glatter im 2 DH so manche Schicht dort zugebracht.Aber auf den Bild ist die Markierung des BT11 etwas zu tief gesetzt--aber nicht schlimm.


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#67

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.11.2015 11:50
von Krepp | 533 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #66



.....Aber auf den Bild ist die Markierung des BT11 etwas zu tief gesetzt--aber nicht schlimm.


zu tief glaube ich nicht, auf dem Satellitenbild von 2000 ist noch ganz deutlich der Kolonnenweg/6m zu erkennen.



Gruß aus Leipzig
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#68

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.11.2015 12:02
von Rostocker | 7.717 Beiträge

Zitat von Krepp im Beitrag #67
Zitat von Rostocker im Beitrag #66



.....Aber auf den Bild ist die Markierung des BT11 etwas zu tief gesetzt--aber nicht schlimm.


zu tief glaube ich nicht, auf dem Satellitenbild von 2000 ist noch ganz deutlich der Kolonnenweg/6m zu erkennen.





Ja nun sehe ich es auch--da unten befand sich auch am Zaun noch ne Hundetrasse-- und der Weg der schräg runter führte von der Straße am Schlagbaum--war Links mit 10 bis 15 Signalgeräten gespikt. Es gab ja keinen GSZ


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zuletzt bearbeitet 21.11.2015 12:07 | nach oben springen

#69

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.11.2015 12:54
von Krepp | 533 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #68


Ja nun sehe ich es auch--da unten befand sich auch am Zaun noch ne Hundetrasse-- und der Weg der schräg runter führte von der Straße am Schlagbaum--war Links mit 10 bis 15 Signalgeräten gespikt. Es gab ja keinen GSZ


Ab mindesten 79 gab's den GSZ dann schon, die Signalgeräte waren auch noch da
denn der GSZ ging ja bestimmt nicht weit in den See rein.



Gruß aus Leipzig
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#70

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.11.2015 12:28
von Fritze | 3.474 Beiträge


Hallo, ich kenne von 79/80 nur 1 BT11 am Schaalsee, alles andere war links der B195.


hallo Krepp !

da hast Du as Deiner Sicht recht ,aber es gab ja auch noch ein Ostufer des Schaalsees ! Zwischen Führungsstelle (Auffahrt Stintenburg) und Hakendorf gab es auch einen BT11 und auf Höhe Bernstorff stand dann ein neuer BT9. Wenn man den Fischerberg auf dem Kolonnenweg erklommen hatte sah man ihn schon . Und natürlich vom See aus !
Ich war in der Lage beide BT11 zu kennen ,Deinen von seeseitig aus und den Anderen vom eigenen besteigen !
In der Schaalißer Bucht stand ja nur ein Betonbunker wie am Gassentor nach Stintenburg .
Die Lichtertrasse war ja selten voll funktionstüchtig . Meist waren die Hälfte der Quecksilberdamfplampen defekt !Aber wenn alle brannten ,war es schon beeindruckend hell ,ähnlich wie auf der Güst Zarrentin .Unser Abschnitt zählte meiner Zeit (85-88) zu 6. GK II. Bat. und Zarrentin war
die 7.GK II.Bat.

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

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#71

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.11.2015 14:52
von Krepp | 533 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #70

Hallo, ich kenne von 79/80 nur 1 BT11 am Schaalsee, alles andere war links der B195.


hallo Krepp !

da hast Du as Deiner Sicht recht ,aber es gab ja auch noch ein Ostufer des Schaalsees ! Zwischen Führungsstelle (Auffahrt Stintenburg) und Hakendorf gab es auch einen BT11 und auf Höhe Bernstorff stand dann ein neuer BT9. Wenn man den Fischerberg auf dem Kolonnenweg erklommen hatte sah man ihn schon . Und natürlich vom See aus !


Hallo,
wie gesagt mir unbekannt, Bernstorff ist nördlich unseres damaligen Sicherungsabschnitts.
Hakendorf kann ich nicht zuordnen.
Ich glaub zwischen Zufahrt (und/oder auf) Kampenwerder und dem PP auf Bild
war damals kein weiterer PP vorhanden bzw. besetzt.



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
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#72

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.11.2015 15:34
von Ratze | 393 Beiträge

Diese Karten wurden damals von der Bundeswehr gedruckt und dann beim BGS verwendet. Sie muss wohl Stand 85/86 gewesen sein. Da sind alle BT und Bunker eingeziechnet, die der BGS damals sehen konnte.


Kalubke und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#73

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.11.2015 10:07
von IM Kressin | 913 Beiträge

Der große Gebietsaustausch vor 70 Jahren und seine Folgen

(III. und letzter Teil)

Auf der Insel (Stintenburg) und in Groß Zecher wurden in aller Eile Anlegerampen gebaut.

Damit Tag und Nacht gearbeitet werden konnte, wurden die Überfahrten mit Scheinwerfern beleuchtet. Die Engländer stellten zusätzlich Pontons zur Verfügung. Die Evakuierung über den Schaalsee lief nun rund um die Uhr.

Bewohner der englischen Besatzungszone halfen bei der Evakuierung. Otto B. war im Herbst 1945 Landwirtschaftslehrling.
Sein Vorgesetzter arbeitete früher als Inspektor auf dem Gut Stintenburger Hütte.

Er half beim Dreschen im Tag- und Nacht Schichtbetrieb und schlief im Stroh, wenn er seine Freischicht hatte. Jede Möglichkeit für das Übersetzen über den Schaalsee wurde genutzt.

Das Korn wurde auch auf englische Schwimmautos geladen.
Für das zahlreiche Vieh wurde bei der Anlegestelle Groß Zecher ein Cral gebaut, die nach dem Übersetzen gesammelten Tiere wurden in der Nacht weiter getrieben, um Straßen und Wege am Tage nicht zu blockieren. Auf Grund der Schlachtungen gab es immer reichlich zu essen.

Die Gemeinde Kittlitz erhielt den Befehl, bei der Räumung von Groß Thurow zu helfen, die Bewohner von Mustin waren für die Unterstützung der Räumung von Dechow und Klein Thurow verantwortlich.

Die Scheunen lagen voll von ungedroschenem Getreide. Auch hier wurde in Tag- und Nachtschichten gedroschen.

An Arbeitskräften herrschte wegen der vielen Vertriebenen kein Mangel. In Groß Thurow lagerten schon einige tausend Zentner Getreide, die von 10-12 Mann tagelang in Säcken der Firma Rautenberg geschaufelt und auf Lastwagen verteilt wurden.

Nach Räumung der Wohnungen wurden die Bewohner mit ihrer Habe über das Kreisgebiet verteilt. Fenster, Türen, Lichtschalter und sogar Leitungen wurden abgebaut und mitgenommen.

Die Anordnung der britischen Militärregierung, alle Güter zu evakuieren, betraf auch die Bewohner, die bleiben wollten.
Auch sie mussten alles abgeben.

Die Angst vor den Russen war fast unermesslich. Elisabeth B., zu diesem Zeitpunkt 21 Jahre, lebte mit ihrer Großmutter allein in Lassahn.

Als der Aufruf zur Räumung kam, entschied sie sich für Lassahn.
Ihr Vater sagte der Tochter kurz vor seinem Tod: „Freiwillig verläßt man die Heimat nicht!“

Daran hat sie sich gehalten.

Die Engländer waren am 26. November abgezogen und die Russen noch nicht da. In dieser Zeit wurde geplündert, was nicht niet- und nagelfest war.

Die Russen kamen am 29. November und richteten sich in der alten Schule ein. Sie führten eine Bestandsaufnahme durch, zogen von Haus zu Haus. Sie kamen auch zu Elisabeth.

Sie beschrieb auch nach einem Zeitraum von 60 Jahren mit Tränen in den Augen ihre Angst, als die Russen das von ihr bewohnte Haus betraten. Es passierte zum Glück – Nichts.
Sie erhielt neue Nachbarn, vertriebene Sudetendeutsche.

Die Russen ordneten an, Tag und Nacht sämtliche Ernteerträge der Gemeinden Ziethen, Mechow, Bäk und Römnitz in die russische Besatzungszone zu fahren.

Helmut H. war im November 1945 11 Jahre alt.
Gemeinsam mit Kindern der Vertriebenen, die überwiegend aus Ostpreußen kamen, besuchte er die Schule. Die Berichte dieser Kinder, die den langen Treck vom Osten über das Eis der Ostsee miterlebten oder Zeugen von Erschießungen wurden, prägten sich auch den einheimischen Kindern deutlich ein.

Der ängstliche Aspekt war sehr groß in der Zeit, in der die Russen das Sagen hatten. Vor allem war es eine unsichere Zeit. Man wusste nicht, was sie im nächsten Moment befehlen würden, wen sie festsetzten oder verschleppten.

Die Grenze, wie sie von Russen und Engländern vor 70 Jahren gezogen wurde, verläuft weiterhin mitten durch den Schaalsee.

Durch Biosphärenreservat mit angrenzendem Naturpark wird die Region wieder als einheitlicher Naturraum wahrgenommen, der sich bei Touristen großer Beliebtheit erfreut.

Quelle: Auszüge LN, wie vorgenannte Beiträge: Cordula Bornefeld


ENDE


Es grüßt Euch

Kressin



"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

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#74

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.11.2015 13:09
von Ratze | 393 Beiträge

Dazu gibt es auch noch ein Heft von Frau Bornefeld "als Oma gerade beim Buttern war", kostet € 6,- und schildert, wie die Menschen im Austauschgebiet von der Aktion erfahren haben.
In eienr Veröffentlichung der Reihe "Lauenburgische Heimat" beschreiben Richard Ehrich und Hans-Otto Wulf die Evakuierung der Menschen sehr ausführlich.


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#75

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.11.2015 18:44
von Kalubke | 2.293 Beiträge

Zitat von Ratze im Beitrag #72
Diese Karten wurden damals von der Bundeswehr gedruckt und dann beim BGS verwendet. Sie muss wohl Stand 85/86 gewesen sein. Da sind alle BT und Bunker eingeziechnet, die der BGS damals sehen konnte.



Die Karte von @Ratze ist in Bezug zum Thema "Vertrag von Gadebusch" (Gebietstausch am Schaalsee) interessant, weil da drin mit blauer Linie die alte Grenze zwischen dem Lauenburgischen und dem Mecklenburgischen eingetragen ist. Mecklenburg ging früher bis an die Stadtgrenze von Ratzeburg heran.

Hier mal das DDR-pendant zur Karte von @Ratze: Die Batallionskarte vom III. GB Lassahn des GR-6:



Anscheinend kannten die GT die Trennlinien der BGS-GSA recht genau wie ein Vergleich der Karten zeigt.

Gruß Kalubke



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zuletzt bearbeitet 23.11.2015 22:37 | nach oben springen

#76

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.11.2015 09:24
von Ratze | 393 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #75
Zitat von Ratze im Beitrag #72
Diese Karten wurden damals von der Bundeswehr gedruckt und dann beim BGS verwendet. Sie muss wohl Stand 85/86 gewesen sein. Da sind alle BT und Bunker eingeziechnet, die der BGS damals sehen konnte.



Die Karte von @Ratze ist in Bezug zum Thema "Vertrag von Gadebusch" (Gebietstausch am Schaalsee) interessant, weil da drin mit blauer Linie die alte Grenze zwischen dem Lauenburgischen und dem Mecklenburgischen eingetragen ist. Mecklenburg ging früher bis an die Stadtgrenze von Ratzeburg heran.

Hier mal das DDR-pendant zur Karte von @Ratze: Die Batallionskarte vom III. GB Lassahn des GR-6:



Anscheinend kannten die GT die Trennlinien der BGS-GSA recht genau wie ein Vergleich der Karten zeigt.

Gruß Kalubke


Moin
was haben auf der Bat. Karte denn die rote Linie SW Zarrentin zu bedeuten? Ich habe diese Karte schon im Grenzmuseum in Schlagsdorf gesehen und konnte mir aus den roten Linien im Süden und Norden keinen Reim machen.
Ja, die GrTr wußte ganz genau wo die Grenzen der BGS Abteilungen waren. Wir bekamen die Zuständigkeitsbereiche von der GrTr nur mit, bei den Befragungen der unformierten Flüchtlinge, so waren wir in der Zeit immer etwas hinterher und wußten auch erst von den Umstellungen von KP- auf Bat- Sicherung nach den Fluchtbefragungen.
Über die Funkaufklärung auf dem Hellberg (Falke - vergl. Anatomie der Staatssicherheit - MfS Handbuch - Funkaufklärung und Funkabwehr) wußte dei Stasi genau wer wo stand und medete, daraus und aus den Berichten des IM Wallis, hatte die Staatssicherheit einen genauen Überblick.
Tschüß
Ratze


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#77

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.11.2015 10:11
von Kalubke | 2.293 Beiträge

Hi @Ratze,

die roten Bereiche sind die sog RdH's (RdH= Raum der Hauptanstrengungen), d.h. hier war die Grenzsicherung umfangreicher, als in anderen Gebieten, in denen weniger gute Fluchtmöglichkeiten bestanden. Im Abschnitt des III: GB gab es offensichtlich drei RdH's:
1.: Gebiet um Zarrentin, im Abschnitt der 10. GK Zarrentin (dort gab es auch eine SiK (Sicherungskompanie)
2.: Goldensee, Culpiner See im Abschnitt der 7. GK Thurow-Horst
3.: nördliches Ende des Niendorfer Binnensees im Abschnitt der 8. GK Kneese

Übrigens, die von @IM Kressin beschriebene Grenzschleuse für den IM "Wallis" am Boizedurchlass im "Boizer Sack" befindet sich genau im Bereich der Trennlinie zwischen der GSA-K2 Ratzeburg und der GSA-K3 ???. Gab es dort etwa eine geringere Streifentätigkeit des BGS?

Gruß Kalubke



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zuletzt bearbeitet 24.11.2015 10:16 | nach oben springen

#78

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.11.2015 10:48
von Ratze | 393 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #77
Hi @Ratze,

die roten Bereiche sind die sog RdH's (RdH= Raum der Hauptanstrengungen), d.h. hier war die Grenzsicherung umfangreicher, als in anderen Gebieten, in denen weniger gute Fluchtmöglichkeiten bestanden. Im Abschnitt des III: GB gab es offensichtlich drei RdH's:
1.: Gebiet um Zarrentin, im Abschnitt der 10. GK Zarrentin (dort gab es auch eine SiK (Sicherungskompanie)
2.: Goldensee, Culpiner See im Abschnitt der 7. GK Thurow-Horst
3.: nördliches Ende des Niendorfer Binnensees im Abschnitt der 8. GK Kneese

Übrigens, die von @IM Kressin beschriebene Grenzschleuse für den IM "Wallis" am Boizedurchlass im "Boizer Sack" befindet sich genau im Bereich der Trennlinie zwischen der GSA-K2 Ratzeburg und der GSA-K3 ???. Gab es dort etwa eine geringere Streifentätigkeit des BGS?

Gruß Kalubke


nee, die Trennungslinie lag etwas höher an der Straße Gudow : Tesdorf. Der Sack gehörte komplett zu Schwarzenbek.
Die Streifeneinsätze wurden zwischen Ratzeburg und Schwarzenbek nicht abgesprochen. Mehr als eine Streife war täglich nur ganz selten an einem Punkt im Abschnitt im Einsatz, aber dieses gab es überall im Abschnitt. Da es Absprachen zwischen Zoll und BGS gab, wer wo Streife fahren/laufen sollte, war es nahezu ausgeschlossen, dass sich Streifen trafen. An der Nahtstelle traf man mal Kollegen aus Schwarzenbek oder Zollbeamte aus Büchen aber selten.


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#79

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.11.2015 21:21
von IM Kressin | 913 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #77


Übrigens, die von @IM Kressin beschriebene Grenzschleuse für den IM "Wallis" am Boizedurchlass im "Boizer Sack" befindet sich genau im Bereich der Trennlinie zwischen der GSA-K2 Ratzeburg und der GSA-K3 ???. Gab es dort etwa eine geringere Streifentätigkeit des BGS?

Gruß Kalubke


Die von mir angefertigte Grenzkarte ist ein Muster von 1982. Dargestellt sind die Überwachungsräume von Zoll und BGS, Bezeichnung und Numerierung der Grenzpunkte West (schwarz), Grenzpunkte Ost (in Rot die B-Türme, Bunker, eMGZ, zMGZ usw.) zwischen dem nördlichsten Punkt des Überwachungsraumes, GSA Ratzeburg / Zkom Ratzeburg, Ü-Raum (Überwachungsraum 2101, Kreuzung Abzweigung Rothenhusen B207 und dem südlichsten Punkt des Grenzabschnittes 2891.

Vergleichbar dem Zuständigkeitsbereich zwischen dem II GBtl. Schattin – 6. GrRgt. Schönberg – ab Sophiental 8. Grgt. Grabow.

Die Originalgröße der Karte hat einen Umfang von 45 x 96 cm. Dieser „Prototyp“ hatte den Zweck, sämtliche, relevante Grenzpunkte der Überwachungsräume 21 - 28 wie zuvor geschildert, in Ost und West festzustellen, zu registrieren und nach Übersichtlichkeit zusammenzufassen.

Die im weiteren Verlauf angefertigten Karten waren überschaubarer, der Platzbedarf wurde entsprechend der Funktionalität angepasst.



Das Bild zeigt den Überwachungsraum 28. Ergänzt wird mit zweistelligen Bezeichnungen im Überwachsraum. Beispiel: Schlagbaum Sophienthal 2891, Ortsmitte Sophienthal (ehem. Telefonzelle) 2890, Hakendorf (West) 2896 usw.

Den Bezeichnugne auf der Ostseite (rote Markierung) wird die Zahl 22 vorangestellt.
Der BT am Schlagbaum Sophienthal trät die Bezeichnung 2227. Der BT im Boizer-Bogen oder auch Boizer Sack die Bezeichnung 2226 usw.

Der Grenzpunkt 2891 war zugleich der Punkt 3101 (Überwachungsraum 31) für den Anfang des Nordabschnitts im Bereich des Zollkommissariats Büchen/GSA Schwarzenbek.

Am westlichen Grenzpunkt 2889, gegenüber dem Boizedurchlass, befand sich bis Ende der 1970er Jahre eine Beobachtungshütte des Zolls. Die Hütte wurde zu Beginn der 1980er Jahre aufgegeben und abgerissen. Die Anzahl der GAD-Beamten verringerte sich, die motorisierten Streifen (GASt mot) des Zollkommissariats wurden gleichzeitig ausgedehnt auf größere, abzudeckende Überwachungsräume, die von Einzelstreifen (ZH-Führer / Hund) im Tag- und Nachtdienst durchgeführt wurden.

Der Zollhund ersetzte den 2. Beamten, der aus Gründen der Eigensicherung für den Nachdienst erforderlich war.

Der Grenzpunkt 2889 war grenztaktisch wegen der Übersicht perfekt. Das Herannahen eines Fahrzeuges vom Bundesgebiet auf der Westseite konnte frühzeitig ebenso erkannt werden wie die Streifentätigkeit auf dem Kollonnenweg zwischen 2227 (BT Schlagbaum Sophiental) und Führungspunkt 2225 Hinterkoppel Klein Zecher auf der Ostseite (West 2883).

Schneewittchen konnte ohne Risiken „hart an der Grenze“ im OG tätig sein, ohne die Gefahr entdeckt zu werden.

Es grüßt Euch

Kressin


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

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#80

RE: Überwachung von Kanälen und Seen an der Staatsgrenze.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2015 08:55
von Ratze | 393 Beiträge

Zitat von IM Kressin im Beitrag #73
Der große Gebietsaustausch vor 70 Jahren und seine Folgen

(III. und letzter Teil)

Auf der Insel (Stintenburg) und in Groß Zecher wurden in aller Eile Anlegerampen gebaut.

Damit Tag und Nacht gearbeitet werden konnte, wurden die Überfahrten mit Scheinwerfern beleuchtet. Die Engländer stellten zusätzlich Pontons zur Verfügung. Die Evakuierung über den Schaalsee lief nun rund um die Uhr.

Bewohner der englischen Besatzungszone halfen bei der Evakuierung. Otto B. war im Herbst 1945 Landwirtschaftslehrling.
Sein Vorgesetzter arbeitete früher als Inspektor auf dem Gut Stintenburger Hütte.

Er half beim Dreschen im Tag- und Nacht Schichtbetrieb und schlief im Stroh, wenn er seine Freischicht hatte. Jede Möglichkeit für das Übersetzen über den Schaalsee wurde genutzt.

Das Korn wurde auch auf englische Schwimmautos geladen.
Für das zahlreiche Vieh wurde bei der Anlegestelle Groß Zecher ein Cral gebaut, die nach dem Übersetzen gesammelten Tiere wurden in der Nacht weiter getrieben, um Straßen und Wege am Tage nicht zu blockieren. Auf Grund der Schlachtungen gab es immer reichlich zu essen.

Die Gemeinde Kittlitz erhielt den Befehl, bei der Räumung von Groß Thurow zu helfen, die Bewohner von Mustin waren für die Unterstützung der Räumung von Dechow und Klein Thurow verantwortlich.

Die Scheunen lagen voll von ungedroschenem Getreide. Auch hier wurde in Tag- und Nachtschichten gedroschen.

An Arbeitskräften herrschte wegen der vielen Vertriebenen kein Mangel. In Groß Thurow lagerten schon einige tausend Zentner Getreide, die von 10-12 Mann tagelang in Säcken der Firma Rautenberg geschaufelt und auf Lastwagen verteilt wurden.

Nach Räumung der Wohnungen wurden die Bewohner mit ihrer Habe über das Kreisgebiet verteilt. Fenster, Türen, Lichtschalter und sogar Leitungen wurden abgebaut und mitgenommen.

Die Anordnung der britischen Militärregierung, alle Güter zu evakuieren, betraf auch die Bewohner, die bleiben wollten.
Auch sie mussten alles abgeben.

Die Angst vor den Russen war fast unermesslich. Elisabeth B., zu diesem Zeitpunkt 21 Jahre, lebte mit ihrer Großmutter allein in Lassahn.

Als der Aufruf zur Räumung kam, entschied sie sich für Lassahn.
Ihr Vater sagte der Tochter kurz vor seinem Tod: „Freiwillig verläßt man die Heimat nicht!“

Daran hat sie sich gehalten.

Die Engländer waren am 26. November abgezogen und die Russen noch nicht da. In dieser Zeit wurde geplündert, was nicht niet- und nagelfest war.

Die Russen kamen am 29. November und richteten sich in der alten Schule ein. Sie führten eine Bestandsaufnahme durch, zogen von Haus zu Haus. Sie kamen auch zu Elisabeth.

Sie beschrieb auch nach einem Zeitraum von 60 Jahren mit Tränen in den Augen ihre Angst, als die Russen das von ihr bewohnte Haus betraten. Es passierte zum Glück – Nichts.
Sie erhielt neue Nachbarn, vertriebene Sudetendeutsche.

Die Russen ordneten an, Tag und Nacht sämtliche Ernteerträge der Gemeinden Ziethen, Mechow, Bäk und Römnitz in die russische Besatzungszone zu fahren.

Helmut H. war im November 1945 11 Jahre alt.
Gemeinsam mit Kindern der Vertriebenen, die überwiegend aus Ostpreußen kamen, besuchte er die Schule. Die Berichte dieser Kinder, die den langen Treck vom Osten über das Eis der Ostsee miterlebten oder Zeugen von Erschießungen wurden, prägten sich auch den einheimischen Kindern deutlich ein.

Der ängstliche Aspekt war sehr groß in der Zeit, in der die Russen das Sagen hatten. Vor allem war es eine unsichere Zeit. Man wusste nicht, was sie im nächsten Moment befehlen würden, wen sie festsetzten oder verschleppten.

Die Grenze, wie sie von Russen und Engländern vor 70 Jahren gezogen wurde, verläuft weiterhin mitten durch den Schaalsee.

Durch Biosphärenreservat mit angrenzendem Naturpark wird die Region wieder als einheitlicher Naturraum wahrgenommen, der sich bei Touristen großer Beliebtheit erfreut.

Quelle: Auszüge LN, wie vorgenannte Beiträge: Cordula Bornefeld


ENDE


Es grüßt Euch

Kressin





Moin
am kommenden Samstag wird auf dem Parkplatz "Schöne Aussicht" Ortsengang Bäk aus Richtung Ratzeburg um 11:00 Uhr eine Erinnerungstafel an das Barber / Lyaschenko Abkommen und den Gebietstausch eingeweiht. Veranstalter ist der Heimat und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg
An dem Punkt standen bis zum 28.11.45 russische Posten. Diese hatten den Wald am Seeufer abgeholzt, um einen guten Blick:
- auf mögliche Grenzgänger aus der sowjetischen in die britische Zone
- auf das damalige Kasino der britischen Armee, dem heutigen Kreismuseum zu haben (denn so lange die Briten ihren Gin trinken greifen sei nicht an)
Etwas ähnliches ist (Zeitpunkt unbekannt) geplant an der B 208 zur Erinnerung an die ehemaligen Gebiete SH, die an die sowjetisch besetze Zone fielen, z.B. die Ortschaft Dechow.
Tschüß


Kalubke, Fritze, IM Kressin und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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