#1

Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 18:47
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Da hier im Forum - wie auch in der durchschnittlichen DDR-Gesellschaft, viele Leute Mitglied oder Kanditat der SED waren - ergibt sich für mich die Frage :
Wie sind die Normalbürger als auch die SED-Mitglieder mit Parteiaustritten umgegangen - und wie erging es Leuten Leuten - die aus der Partei austraten ?


....................................
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zuletzt bearbeitet 13.05.2014 18:47 | nach oben springen

#2

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 18:51
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #1
Da hier im Forum - wie auch in der durchschnittlichen DDR-Gesellschaft, viele Leute Mitglied oder Kanditat der SED waren - ergibt sich für mich die Frage :
Wie sind die Normalbürger als auch die SED-Mitglieder mit Parteiaustritten umgegangen - und wie erging es Leuten Leuten - die aus der Partei austraten ?


Ich oute mich zum Einstieg gleichmal als Erster :
Ich beantragte 1971 die Mitgliedschaft in der SED ,- wurde als Kanditat aufgestellt und wäre nach Ablauf eines Jahres wohl Mitglied geworden ,- wenn ich nicht zwei Monate vor Ablauf einen Rückzieher gemacht hätte .
Ich bat um Löschung meiner Kanditatur ,- was danach abging - kann sich wohl jeder geschulte DDR-Bürger vorstellen....


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#3

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 19:03
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #2
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #1
Da hier im Forum - wie auch in der durchschnittlichen DDR-Gesellschaft, viele Leute Mitglied oder Kanditat der SED waren - ergibt sich für mich die Frage :
Wie sind die Normalbürger als auch die SED-Mitglieder mit Parteiaustritten umgegangen - und wie erging es Leuten Leuten - die aus der Partei austraten ?


Ich oute mich zum Einstieg gleichmal als Erster :
Ich beantragte 1971 die Mitgliedschaft in der SED ,- wurde als Kanditat aufgestellt und wäre nach Ablauf eines Jahres wohl Mitglied geworden ,- wenn ich nicht zwei Monate vor Ablauf einen Rückzieher gemacht hätte .
Ich bat um Löschung meiner Kanditatur ,- was danach abging - kann sich wohl jeder geschulte DDR-Bürger vorstellen....



Nööö. Erzähl doch mal


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#4

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 19:07
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #3
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #2
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #1
Da hier im Forum - wie auch in der durchschnittlichen DDR-Gesellschaft, viele Leute Mitglied oder Kanditat der SED waren - ergibt sich für mich die Frage :
Wie sind die Normalbürger als auch die SED-Mitglieder mit Parteiaustritten umgegangen - und wie erging es Leuten Leuten - die aus der Partei austraten ?


Ich oute mich zum Einstieg gleichmal als Erster :
Ich beantragte 1971 die Mitgliedschaft in der SED ,- wurde als Kanditat aufgestellt und wäre nach Ablauf eines Jahres wohl Mitglied geworden ,- wenn ich nicht zwei Monate vor Ablauf einen Rückzieher gemacht hätte .
Ich bat um Löschung meiner Kanditatur ,- was danach abging - kann sich wohl jeder geschulte DDR-Bürger vorstellen....



Nööö. Erzähl doch mal


Kommt schon noch - halte durch.....


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#5

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 19:53
von Hapedi | 1.870 Beiträge

da ist bestimmt nichts nachgekommen . Wer so unzuverlässig ist und nach kurzer Zeit alles wideruft wird in gar keiner Organisation auf genommen.

gruß Hapedi



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#6

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 20:18
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Was in so einem Fall so nachkam wird so unterschiedlich sein, wie die Menschen selbst unterschiedlich sind. Kommt sehr auf die Hartleibigkeit und ....hundertprozentigkeit des BPO-Sekretärs, der Genossen der BPO, des Fachdirektors und des für die BPO zuständigen Mitgliedes der Kreisleitung an. Also hier wird jeder geschilderte Fall nur ein winziges Puzzle aller möglicher Wahrscheinlichkeiten sein. Ich schrieb es schon mal vor längerer Zeit woanders, daß in unserer BPO, zumindest in meiner Zeit, ein relativ liberaler und toleranter Umgangston herrschte.



schulzi, ABV und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 20:30
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

Mein Opa ist 1953 ausgetreten.
Ich war 1968/9-2004 in einer Partei, war zweimal auf Parteischule.
thomas


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#8

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 20:56
von Heckenhaus | 5.110 Beiträge

Mich wollte der Lehrobermeister der Berufsschule bereits kurz vor meinem 18. Geburtstag werben, besuchte mich auf
der Baustelle. Ich war damals "Aktivleiter des Lernaktivs", eine tolle Position . sozusagen die rechte Hand des
Lehrausbilders.
Habe den hohen Gast dann dankend vertröstet, wollte erstmal auslernen und meine anderthalb Jahre hinter mir haben.
Dann hat mich aber leider keiner mehr gefragt......
Somit war dieses Thema durch, zum Glück !


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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zuletzt bearbeitet 13.05.2014 20:57 | nach oben springen

#9

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 21:07
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Hapedi im Beitrag #5
da ist bestimmt nichts nachgekommen . Wer so unzuverlässig ist und nach kurzer Zeit alles wideruft wird in gar keiner Organisation auf genommen.

gruß Hapedi


Du klingst wie mein damaliger Parteisekretär ....


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#10

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 21:09
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #6
Was in so einem Fall so nachkam wird so unterschiedlich sein, wie die Menschen selbst unterschiedlich sind. Kommt sehr auf die Hartleibigkeit und ....hundertprozentigkeit des BPO-Sekretärs, der Genossen der BPO, des Fachdirektors und des für die BPO zuständigen Mitgliedes der Kreisleitung an. Also hier wird jeder geschilderte Fall nur ein winziges Puzzle aller möglicher Wahrscheinlichkeiten sein. Ich schrieb es schon mal vor längerer Zeit woanders, daß in unserer BPO, zumindest in meiner Zeit, ein relativ liberaler und toleranter Umgangston herrschte.


So wird es wohl gewesen sein ,- in meinem Fall hatte ich leider einen 200%-igen Parteier ,- der hat sich persönlich beleidigt gefühlt ,- war wohl in seiner BPO ewig nicht mehr vorgekommen und hat seine schöne Bilanz versaut...


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#11

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 21:13
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #7
Mein Opa ist 1953 ausgetreten.
Ich war 1968/9-2004 in einer Partei, war zweimal auf Parteischule.
thomas

thomas, in welcher Partei warst Du? In einer Blockpartei?
Grüsse steffen52


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#12

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 21:57
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #10
Zitat von DoreHolm im Beitrag #6
Was in so einem Fall so nachkam wird so unterschiedlich sein, wie die Menschen selbst unterschiedlich sind. Kommt sehr auf die Hartleibigkeit und ....hundertprozentigkeit des BPO-Sekretärs, der Genossen der BPO, des Fachdirektors und des für die BPO zuständigen Mitgliedes der Kreisleitung an. Also hier wird jeder geschilderte Fall nur ein winziges Puzzle aller möglicher Wahrscheinlichkeiten sein. Ich schrieb es schon mal vor längerer Zeit woanders, daß in unserer BPO, zumindest in meiner Zeit, ein relativ liberaler und toleranter Umgangston herrschte.


So wird es wohl gewesen sein ,- in meinem Fall hatte ich leider einen 200%-igen Parteier ,- der hat sich persönlich beleidigt gefühlt ,- war wohl in seiner BPO ewig nicht mehr vorgekommen und hat seine schöne Bilanz versaut...



Meine "Bilanz", d.h. Zielstellung zur Anzahl gewonnener Kandidaten habe ich mir selbst gemacht. Auflagen von der Stadtbezirksleitung habe ich ignoriert, wenn ich der Meinung war, daß wir eben keinen möglichen Kandidaten haben, der eine Bereicherung für unsere GO darstellt. Um einen jungen und kritischen Kandidaten habe ich gekämpft, als er austreten wollte, eine andere Jugendliche habe ich abgelehnt, weil für mich die Vorteilsnahme zu offensichtlich war. Die Argumente gegenüber der Stadtbezirksleitung lagen auf meiner Seite.



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#13

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 21:59
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #12
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #10
Zitat von DoreHolm im Beitrag #6
Was in so einem Fall so nachkam wird so unterschiedlich sein, wie die Menschen selbst unterschiedlich sind. Kommt sehr auf die Hartleibigkeit und ....hundertprozentigkeit des BPO-Sekretärs, der Genossen der BPO, des Fachdirektors und des für die BPO zuständigen Mitgliedes der Kreisleitung an. Also hier wird jeder geschilderte Fall nur ein winziges Puzzle aller möglicher Wahrscheinlichkeiten sein. Ich schrieb es schon mal vor längerer Zeit woanders, daß in unserer BPO, zumindest in meiner Zeit, ein relativ liberaler und toleranter Umgangston herrschte.


So wird es wohl gewesen sein ,- in meinem Fall hatte ich leider einen 200%-igen Parteier ,- der hat sich persönlich beleidigt gefühlt ,- war wohl in seiner BPO ewig nicht mehr vorgekommen und hat seine schöne Bilanz versaut...



Meine "Bilanz", d.h. Zielstellung zur Anzahl gewonnener Kandidaten habe ich mir selbst gemacht. Auflagen von der Stadtbezirksleitung habe ich ignoriert, wenn ich der Meinung war, daß wir eben keinen möglichen Kandidaten haben, der eine Bereicherung für unsere GO darstellt. Um einen jungen und kritischen Kandidaten habe ich gekämpft, als er austreten wollte, eine andere Jugendliche habe ich abgelehnt, weil für mich die Vorteilsnahme zu offensichtlich war. Die Argumente gegenüber der Stadtbezirksleitung lagen auf meiner Seite.



Das klingt für mich so ,- als ob Du nicht nur ein einfacher zahlender 0815-Genosse warst ?


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#14

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 22:14
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #13
Zitat von DoreHolm im Beitrag #12
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #10
Zitat von DoreHolm im Beitrag #6
Was in so einem Fall so nachkam wird so unterschiedlich sein, wie die Menschen selbst unterschiedlich sind. Kommt sehr auf die Hartleibigkeit und ....hundertprozentigkeit des BPO-Sekretärs, der Genossen der BPO, des Fachdirektors und des für die BPO zuständigen Mitgliedes der Kreisleitung an. Also hier wird jeder geschilderte Fall nur ein winziges Puzzle aller möglicher Wahrscheinlichkeiten sein. Ich schrieb es schon mal vor längerer Zeit woanders, daß in unserer BPO, zumindest in meiner Zeit, ein relativ liberaler und toleranter Umgangston herrschte.


So wird es wohl gewesen sein ,- in meinem Fall hatte ich leider einen 200%-igen Parteier ,- der hat sich persönlich beleidigt gefühlt ,- war wohl in seiner BPO ewig nicht mehr vorgekommen und hat seine schöne Bilanz versaut...



Meine "Bilanz", d.h. Zielstellung zur Anzahl gewonnener Kandidaten habe ich mir selbst gemacht. Auflagen von der Stadtbezirksleitung habe ich ignoriert, wenn ich der Meinung war, daß wir eben keinen möglichen Kandidaten haben, der eine Bereicherung für unsere GO darstellt. Um einen jungen und kritischen Kandidaten habe ich gekämpft, als er austreten wollte, eine andere Jugendliche habe ich abgelehnt, weil für mich die Vorteilsnahme zu offensichtlich war. Die Argumente gegenüber der Stadtbezirksleitung lagen auf meiner Seite.



Das klingt für mich so ,- als ob Du nicht nur ein einfacher zahlender 0815-Genosse warst ?



Nee, war ich nicht. Ältere User müßten meine politische "Karriere" kennen. Hier noch mal kurz, auch auf die Gefahr hin, sofort wieder von einigen hier in die Betonschubfächer gesteckt zu werden.
- Als Kandidat geworben in der GK
- einfaches Mitglied in den nächsten beiden Firmen
- DSF, ZV (Kampfstoffe), Betriebsfeuerwehr, FDJ, KG bis zur Wende, Kulturbund, VS
- Letzter Betrieb: FDJ-Sekretär (4 Jahre), BPO-Leitungsmitglied
- F/E Labor
- 1977 aus kaderpolitischen Gründen (kein anderer vorhanden) dann BPO-Sekretär bis 1988. Nebenamtlich. Hauptamtlich versch. techn. Bereiche
(Arbeitsnormung, WAO, PWT, Ratiomittel, Neuererwesen), Schichtleiter Produktion.
Ich denke, da hat man schon einiges an Erfahrungen. Zumal auch durch den Vater stark in wirtschaftspolitische, gewerkschaftliche, kommunalpolitische und Fragen der Kontakte zu westdeutschen Genossen und Gewerkschaftern eingebunden.



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#15

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 22:26
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #14
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #13
Zitat von DoreHolm im Beitrag #12
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #10
Zitat von DoreHolm im Beitrag #6
Was in so einem Fall so nachkam wird so unterschiedlich sein, wie die Menschen selbst unterschiedlich sind. Kommt sehr auf die Hartleibigkeit und ....hundertprozentigkeit des BPO-Sekretärs, der Genossen der BPO, des Fachdirektors und des für die BPO zuständigen Mitgliedes der Kreisleitung an. Also hier wird jeder geschilderte Fall nur ein winziges Puzzle aller möglicher Wahrscheinlichkeiten sein. Ich schrieb es schon mal vor längerer Zeit woanders, daß in unserer BPO, zumindest in meiner Zeit, ein relativ liberaler und toleranter Umgangston herrschte.


So wird es wohl gewesen sein ,- in meinem Fall hatte ich leider einen 200%-igen Parteier ,- der hat sich persönlich beleidigt gefühlt ,- war wohl in seiner BPO ewig nicht mehr vorgekommen und hat seine schöne Bilanz versaut...



Meine "Bilanz", d.h. Zielstellung zur Anzahl gewonnener Kandidaten habe ich mir selbst gemacht. Auflagen von der Stadtbezirksleitung habe ich ignoriert, wenn ich der Meinung war, daß wir eben keinen möglichen Kandidaten haben, der eine Bereicherung für unsere GO darstellt. Um einen jungen und kritischen Kandidaten habe ich gekämpft, als er austreten wollte, eine andere Jugendliche habe ich abgelehnt, weil für mich die Vorteilsnahme zu offensichtlich war. Die Argumente gegenüber der Stadtbezirksleitung lagen auf meiner Seite.



Das klingt für mich so ,- als ob Du nicht nur ein einfacher zahlender 0815-Genosse warst ?



Nee, war ich nicht. Ältere User müßten meine politische "Karriere" kennen. Hier noch mal kurz, auch auf die Gefahr hin, sofort wieder von einigen hier in die Betonschubfächer gesteckt zu werden.
- Als Kandidat geworben in der GK
- einfaches Mitglied in den nächsten beiden Firmen
- DSF, ZV (Kampfstoffe), Betriebsfeuerwehr, FDJ, KG bis zur Wende, Kulturbund, VS
- Letzter Betrieb: FDJ-Sekretär (4 Jahre), BPO-Leitungsmitglied
- F/E Labor
- 1977 aus kaderpolitischen Gründen (kein anderer vorhanden) dann BPO-Sekretär bis 1988. Nebenamtlich. Hauptamtlich versch. techn. Bereiche
(Arbeitsnormung, WAO, PWT, Ratiomittel, Neuererwesen), Schichtleiter Produktion.
Ich denke, da hat man schon einiges an Erfahrungen. Zumal auch durch den Vater stark in wirtschaftspolitische, gewerkschaftliche, kommunalpolitische und Fragen der Kontakte zu westdeutschen Genossen und Gewerkschaftern eingebunden.



Rot : Ach, Quatsch ,- wir sollten doch 25 Jahre danach in der Lage sein ,- ohne Anfeindungen miteinander zu diskutieren !

Ich war damals freiwillig- aus eigenem Antrieb - auf die Partei zugegangen,- kein Druck, keine finsteren Absichten,- nichts.
ich wollte mich tatsächlich aktiv in die Gesellschaft einbringen ,- jedoch kam ich in dieser Zeit zu persönlichen Erkenntnissen - die mir angeraten schienen- meine Kandidatur zur Partei zurückzuziehen ,-
und ab diesem Zeitpunkt ging von der BPO ein regelrechter Hasskampf los - es begann mit der Mitteilung - daß ich nicht einfach austreten kann - höchstens ausgeschlossen werden kann ich - das hätte dann allerdings für mich persönliche Konsequenzen !
da ich trotzdem auf Nichtbeitritt bestand ,- wurden dann meine beruflichen Möglichkeiten ganz offen ( wahrscheinlich zw. Abschreckung ) derart beschnitten - daß ich nur noch mit Kündigung und Betriebswechsel reagieren konnte..


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#16

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 22:51
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #15
Zitat von DoreHolm im Beitrag #14
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #13
Zitat von DoreHolm im Beitrag #12
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #10
Zitat von DoreHolm im Beitrag #6
Was in so einem Fall so nachkam wird so unterschiedlich sein, wie die Menschen selbst unterschiedlich sind. Kommt sehr auf die Hartleibigkeit und ....hundertprozentigkeit des BPO-Sekretärs, der Genossen der BPO, des Fachdirektors und des für die BPO zuständigen Mitgliedes der Kreisleitung an. Also hier wird jeder geschilderte Fall nur ein winziges Puzzle aller möglicher Wahrscheinlichkeiten sein. Ich schrieb es schon mal vor längerer Zeit woanders, daß in unserer BPO, zumindest in meiner Zeit, ein relativ liberaler und toleranter Umgangston herrschte.


So wird es wohl gewesen sein ,- in meinem Fall hatte ich leider einen 200%-igen Parteier ,- der hat sich persönlich beleidigt gefühlt ,- war wohl in seiner BPO ewig nicht mehr vorgekommen und hat seine schöne Bilanz versaut...



Meine "Bilanz", d.h. Zielstellung zur Anzahl gewonnener Kandidaten habe ich mir selbst gemacht. Auflagen von der Stadtbezirksleitung habe ich ignoriert, wenn ich der Meinung war, daß wir eben keinen möglichen Kandidaten haben, der eine Bereicherung für unsere GO darstellt. Um einen jungen und kritischen Kandidaten habe ich gekämpft, als er austreten wollte, eine andere Jugendliche habe ich abgelehnt, weil für mich die Vorteilsnahme zu offensichtlich war. Die Argumente gegenüber der Stadtbezirksleitung lagen auf meiner Seite.



Das klingt für mich so ,- als ob Du nicht nur ein einfacher zahlender 0815-Genosse warst ?



Nee, war ich nicht. Ältere User müßten meine politische "Karriere" kennen. Hier noch mal kurz, auch auf die Gefahr hin, sofort wieder von einigen hier in die Betonschubfächer gesteckt zu werden.
- Als Kandidat geworben in der GK
- einfaches Mitglied in den nächsten beiden Firmen
- DSF, ZV (Kampfstoffe), Betriebsfeuerwehr, FDJ, KG bis zur Wende, Kulturbund, VS
- Letzter Betrieb: FDJ-Sekretär (4 Jahre), BPO-Leitungsmitglied
- F/E Labor
- 1977 aus kaderpolitischen Gründen (kein anderer vorhanden) dann BPO-Sekretär bis 1988. Nebenamtlich. Hauptamtlich versch. techn. Bereiche
(Arbeitsnormung, WAO, PWT, Ratiomittel, Neuererwesen), Schichtleiter Produktion.
Ich denke, da hat man schon einiges an Erfahrungen. Zumal auch durch den Vater stark in wirtschaftspolitische, gewerkschaftliche, kommunalpolitische und Fragen der Kontakte zu westdeutschen Genossen und Gewerkschaftern eingebunden.



Rot : Ach, Quatsch ,- wir sollten doch 25 Jahre danach in der Lage sein ,- ohne Anfeindungen miteinander zu diskutieren !

Ich war damals freiwillig- aus eigenem Antrieb - auf die Partei zugegangen,- kein Druck, keine finsteren Absichten,- nichts.
ich wollte mich tatsächlich aktiv in die Gesellschaft einbringen ,- jedoch kam ich in dieser Zeit zu persönlichen Erkenntnissen - die mir angeraten schienen- meine Kandidatur zur Partei zurückzuziehen ,-
und ab diesem Zeitpunkt ging von der BPO ein regelrechter Hasskampf los - es begann mit der Mitteilung - daß ich nicht einfach austreten kann - höchstens ausgeschlossen werden kann ich - das hätte dann allerdings für mich persönliche Konsequenzen !
da ich trotzdem auf Nichtbeitritt bestand ,- wurden dann meine beruflichen Möglichkeiten ganz offen ( wahrscheinlich zw. Abschreckung ) derart beschnitten - daß ich nur noch mit Kündigung und Betriebswechsel reagieren konnte..




@Ostlandritter, Glückwunsch, kurz und knapp die eiskalte Realität von damals dargestellt!

Anders könnte man schreiben:

Dessen Herrn Brot ich ess,
dessen Lieb ich sing!
Und:
Willst Du nicht mein Freund mehr sein,
schlage ich Dir den Schädel ein...!

Dieses war mit großer Sicherheit der Leitsatz für die Herren und vielleicht auch Damen, die Dich damals "vorgeführt" haben.

Getreu der Vorgabe des Mordbuben E. Mielke:

"Wir sind nicht davor gefeit, dass wir einmal einen Schuft unter uns haben", gab sich Stasi-Chef Erich Mielke im Kreise seiner Spitzenkader selbstkritisch. An seinem persönlichen Patentrezept gegen Abweichler ließ der Genosse Minister seine Generäle auch gleich teilhaben: "Wenn ich das schon jetzt wüsste, würde er ab morgen nicht mehr leben. Kurzer Prozess." Formalitäten fand Mielke entbehrlich: "Das ganze Geschwafel von wegen nicht Hinrichtung und nicht Todesurteil - alles Käse, Genossen. Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteil."

Das ist jetzt vielleicht ein sehr krasser Vergleich, etwas, aber nur etwas aus dem Zusammengang gerissen.

Aber ein Vergleich zu heutigen Zeiten sei bei dieser Gelegenheit gestattet. Zu Mord und Totschlag wagt sich niemand der jetzt Mächtigen mehr aufzurufen, dafür werden Abweichler, gern auch und ganz schnell Querulanten genannt, anders Platt gemacht. Wirtschaftlich, finanziell so zur Verzweiflung gebracht... . Wenn dieses heutige Konzept aufgeht, ist der Suizied des Betreffenden die äußerst makaber formuliert "geniale und diplomatische Lösung".

Wo, nur wo bitte ist der große Unterschied???

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#17

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 22:53
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Pitti!

Dann fange ich auch mal an.
In Bekanntenkreis war jemand schon einige Zeit (mehrere Jahre) in "Parteiungnade" gefallen (vorher Aufbaukader oder so). Wegen "politisch unkorrekten" Ansichten und Äußerungen, obwohl sie nur der Realität entsprachen. Das wurde sogar von Nichtmitgliedern mit "Schrecken" betrachtet und "wie kannst Du das so sagen", quittiert. "Du hast doch eine Arbeit, die sehr gut bezahlt ist. Warum hälst Du nicht einfach die Klappe?" (Von einigen die noch dort arbeiten, hört er das noch heute)

Als es im Sommer und Herbst immer mehr sichtbar wurde wie sich die Menschen entscheiden würden, wenn man sie lässe, gab die Person im Oktober das Parteibuch zurück und erklärte ganz klar warum. Danach "durfte" er die Firma wechseln und wurde faktisch zum Neutrum erklärt.
Glücklicher Weise hatte der neue Betriebsditrektor eine ebensolche Einstellung und die Zeit bis zur faktischen "Wende" wurde der Person etwas erträglicher gemacht.

Nach der sog. Wende kamen dann die Leute auf die Person zu, die ihn vorher geächtet und mit Mißachtung belegt hatten. Man dürfe das ja nicht falsch verstehen und müsse doch auch mal den Druck sehen, mit dem sie bedacht wurden.

Die Person jedoch brachte auch öffentlich ihr Unverständnis über diese Rückgradlosigkeit zum Ausdruck. Darauf hin verschwanden diese Leute wiederum sehr schnell. Kurioser Weise ist einer der strammen Leute von damals, heute Pressesprecher einer großen Firma.
Tja so ist das mit Opportunisten.
Mein Großvater meinte dazu immer: Schei... schwimmt immer oben. Egal ob in Wasser oder Milch.

Diese Person gehört bis heute zu meinen Lieblingsbeispielen und meinem engsten Freundeskreis.

Schöne Grüße,
Eckhard


Zitat von Pitti53 im Beitrag #3
.....
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zuletzt bearbeitet 13.05.2014 23:00 | nach oben springen

#18

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 22:58
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Zitat von josy95 im Beitrag #16
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #15
Zitat von DoreHolm im Beitrag #14
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #13
Zitat von DoreHolm im Beitrag #12
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #10
Zitat von DoreHolm im Beitrag #6
Was in so einem Fall so nachkam wird so unterschiedlich sein, wie die Menschen selbst unterschiedlich sind. Kommt sehr auf die Hartleibigkeit und ....hundertprozentigkeit des BPO-Sekretärs, der Genossen der BPO, des Fachdirektors und des für die BPO zuständigen Mitgliedes der Kreisleitung an. Also hier wird jeder geschilderte Fall nur ein winziges Puzzle aller möglicher Wahrscheinlichkeiten sein. Ich schrieb es schon mal vor längerer Zeit woanders, daß in unserer BPO, zumindest in meiner Zeit, ein relativ liberaler und toleranter Umgangston herrschte.


So wird es wohl gewesen sein ,- in meinem Fall hatte ich leider einen 200%-igen Parteier ,- der hat sich persönlich beleidigt gefühlt ,- war wohl in seiner BPO ewig nicht mehr vorgekommen und hat seine schöne Bilanz versaut...



Meine "Bilanz", d.h. Zielstellung zur Anzahl gewonnener Kandidaten habe ich mir selbst gemacht. Auflagen von der Stadtbezirksleitung habe ich ignoriert, wenn ich der Meinung war, daß wir eben keinen möglichen Kandidaten haben, der eine Bereicherung für unsere GO darstellt. Um einen jungen und kritischen Kandidaten habe ich gekämpft, als er austreten wollte, eine andere Jugendliche habe ich abgelehnt, weil für mich die Vorteilsnahme zu offensichtlich war. Die Argumente gegenüber der Stadtbezirksleitung lagen auf meiner Seite.



Das klingt für mich so ,- als ob Du nicht nur ein einfacher zahlender 0815-Genosse warst ?



Nee, war ich nicht. Ältere User müßten meine politische "Karriere" kennen. Hier noch mal kurz, auch auf die Gefahr hin, sofort wieder von einigen hier in die Betonschubfächer gesteckt zu werden.
- Als Kandidat geworben in der GK
- einfaches Mitglied in den nächsten beiden Firmen
- DSF, ZV (Kampfstoffe), Betriebsfeuerwehr, FDJ, KG bis zur Wende, Kulturbund, VS
- Letzter Betrieb: FDJ-Sekretär (4 Jahre), BPO-Leitungsmitglied
- F/E Labor
- 1977 aus kaderpolitischen Gründen (kein anderer vorhanden) dann BPO-Sekretär bis 1988. Nebenamtlich. Hauptamtlich versch. techn. Bereiche
(Arbeitsnormung, WAO, PWT, Ratiomittel, Neuererwesen), Schichtleiter Produktion.
Ich denke, da hat man schon einiges an Erfahrungen. Zumal auch durch den Vater stark in wirtschaftspolitische, gewerkschaftliche, kommunalpolitische und Fragen der Kontakte zu westdeutschen Genossen und Gewerkschaftern eingebunden.



Rot : Ach, Quatsch ,- wir sollten doch 25 Jahre danach in der Lage sein ,- ohne Anfeindungen miteinander zu diskutieren !

Ich war damals freiwillig- aus eigenem Antrieb - auf die Partei zugegangen,- kein Druck, keine finsteren Absichten,- nichts.
ich wollte mich tatsächlich aktiv in die Gesellschaft einbringen ,- jedoch kam ich in dieser Zeit zu persönlichen Erkenntnissen - die mir angeraten schienen- meine Kandidatur zur Partei zurückzuziehen ,-
und ab diesem Zeitpunkt ging von der BPO ein regelrechter Hasskampf los - es begann mit der Mitteilung - daß ich nicht einfach austreten kann - höchstens ausgeschlossen werden kann ich - das hätte dann allerdings für mich persönliche Konsequenzen !
da ich trotzdem auf Nichtbeitritt bestand ,- wurden dann meine beruflichen Möglichkeiten ganz offen ( wahrscheinlich zw. Abschreckung ) derart beschnitten - daß ich nur noch mit Kündigung und Betriebswechsel reagieren konnte..




@Ostlandritter, Glückwunsch, kurz und knapp die eiskalte Realität von damals dargestellt!

Anders könnte man schreiben:

Dessen Herrn Brot ich ess,
dessen Lieb ich sing!
Und:
Willst Du nicht mein Freund mehr sein,
schlage ich Dir den Schädel ein...!

Dieses war mit großer Sicherheit der Leitsatz für die Herren und vielleicht auch Damen, die Dich damals "vorgeführt" haben.

Getreu der Vorgabe des Mordbuben E. Mielke:

"Wir sind nicht davor gefeit, dass wir einmal einen Schuft unter uns haben", gab sich Stasi-Chef Erich Mielke im Kreise seiner Spitzenkader selbstkritisch. An seinem persönlichen Patentrezept gegen Abweichler ließ der Genosse Minister seine Generäle auch gleich teilhaben: "Wenn ich das schon jetzt wüsste, würde er ab morgen nicht mehr leben. Kurzer Prozess." Formalitäten fand Mielke entbehrlich: "Das ganze Geschwafel von wegen nicht Hinrichtung und nicht Todesurteil - alles Käse, Genossen. Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteil."

Das ist jetzt vielleicht ein sehr krasser Vergleich, etwas, aber nur etwas aus dem Zusammengang gerissen.

Aber ein Vergleich zu heutigen Zeiten sei bei dieser Gelegenheit gestattet. Zu Mord und Totschlag wagt sich niemand der jetzt Mächtigen mehr aufzurufen, dafür werden Abweichler, gern auch und ganz schnell Querulanten genannt, anders Platt gemacht. Wirtschaftlich, finanziell so zur Verzweiflung gebracht... . Wenn dieses heutige Konzept aufgeht, ist der Suizied des Betreffenden die äußerst makaber formuliert "geniale und diplomatische Lösung".

Wo, nur wo bitte ist der große Unterschied???


josy95




@josy95

Kurz und knapp ??

Meines Opas Lieblingsspruch passt mal wieder genau :

" Der Trog bleibt der Gleiche ,- nur die Schweine wechseln immer mal.. "


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#19

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2014 23:02
von josy95 | 4.915 Beiträge

[quote=Pitti53|Nööö. Erzähl doch mal[/quote]

@Pitti53, das kannst Du Dir echt nicht vorstellen?

Na dann nachträglich auch mein "herzliches Willkommen" für einen Bewohner des ehemaligen Tal der (total) Ahnnungslosen...

Neeeeeeeeee! @Pitti53,
erzähl Du doch Du mal, warum Du so skeptisch zu den von @Ostlandritter gemachten Darstellungen bist?


VG josy95

Josy ich war nicht skeptisch(wo haste das rausgelesen?) sondern wollte es nur wissen. kannst du es dir nicht vorstellen, daß ich so einen Fall NICHT erlebt habe=?

piiti53


Sorry, hab da was gelöscht.war aber nicht bedeutend


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 13.05.2014 23:38 | nach oben springen

#20

RE: Parteiaustritte in der DDR

in Leben in der DDR 14.05.2014 07:07
von Pit 59 | 10.123 Beiträge

Ich brauchte ja nicht aus der Einheitspartei,also dieser Sozialistischen Austreten,weil ich gar nicht erst Eingetreten bin.Auf den Senkel sind die mir schon gegangen,weil ich nach der Lehre gleich ein Meisterstudium angefangen habe.
Mein Vater sagte damals zu mir "Wenn Du das machst verfällt Dein Erbteil",und ich glaube der hat das enst gemeint

Für mich persönlich die schlimmsten Genossen waren die, welche im November 89 bei den Montagsdemonstrationen Ihre Parteibücher und Bonbons vor die SED Kreissleitung geworfen haben.
Das war keine Meisterleistung,das war Feigheit,aber eigentlich haben sie mir auch Leid getan,erst zu diesem Zeitpunkt zu merken das sie auf das falsche Pferd gesetzt haben.


Harsberg, Ostlandritter und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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