#1

Deutsche Einheit – "Der Osten wird auf absehbare Zeit den Anschluss an den Westen nicht schaffen"

in Themen vom Tage 04.05.2014 19:50
von matloh | 1.204 Beiträge

Da man, wie ich gelernt habe, in deutschen Medien nur stark gefilterte Information vorgesetzt bekommt, muss ich auf österreichische Medien zurückgreifen:
http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrich...t-den-Anschluss

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#2

RE: Deutsche Einheit – "Der Osten wird auf absehbare Zeit den Anschluss an den Westen nicht schaffen"

in Themen vom Tage 04.05.2014 20:12
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
politische Wille, die Unmöglichkeit oder nur Märchenstunde?
In welchem Betrieb, ob Landwirtschaft, kommunaler Bauhof, Klinik, industrielle Fertigung, Handel, Logistik, staatliche Verwaltung, Polizei oder Schule werden denn in "Neufünfland" aufgrund von angeblicher Bummelei, schlechterer Ausrüstung oder unterstellter geringerer Qualifikation weniger effektiv Waren und Dienstleistungen erzeugt als im "Wessiland"?

Und wer Renten und Arbeitslosigkeit erwähnt, er sollte die politische Nichtplanung von zuviel Arbeit in München mit dann überteeurten Wohnungen und Wohnungsabriß in Frankfurt-Oder betrachten.

Beachte, von den wegen extremer Wohnugnskanppheit höherer Löhne in München werden Steuern udn Sozialabgaben berechnet, kalr das dann München mehr Einahmen an die Krankenkasse und Rentenversicherung schickt.

Das ist kein West-Ost-Transfer sondern Jung-Alt....., Junge arbeiten in Augsburg, Alte als deren Eltern und Rentner leben in Anklam...



andyman hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.05.2014 20:19 | nach oben springen

#3

RE: Deutsche Einheit – "Der Osten wird auf absehbare Zeit den Anschluss an den Westen nicht schaffen"

in Themen vom Tage 04.05.2014 20:18
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von matloh im Beitrag #1
Da man, wie ich gelernt habe, in deutschen Medien nur stark gefilterte Information vorgesetzt bekommt,


Das würde ich so pauschal nicht unterschreiben: Es gibt auch hierzulande noch engagierte, kritische Journalisten und wirklich unabhängige und überparteiliche Medien. Wer allerdings seine Informationen aus der Zeitung mit den vier Buchstaben bezieht, dann mag sich da schon ein schiefes Bild ergeben.


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#4

RE: Deutsche Einheit – "Der Osten wird auf absehbare Zeit den Anschluss an den Westen nicht schaffen"

in Themen vom Tage 04.05.2014 20:21
von 94 | 10.792 Beiträge

Na @SET800 ... dann ließ der den Artikel mal gaaaanz in Ruhe durch ...
http://www.bild.de/politik/inland/wieder...10674.bild.html

ich darf für Dich zitieren, ja? Also ... abzüglich selbst erzeugter Steuern und Sozialabgaben


Zitat von matloh im Beitrag #1
..., muss ich auf österreichische Medien zurückgreifen:
Hä?! Seit wann ist die WamS österreichisch, da schreibens doch diesen Artikel alle nur ab. Na wie auch immer, was mich bissel 'nachdenklich' stimmte ist die Summe. Die letzten sechs Jahre der DDR kosteten den Westen 1 Milliarde DM. Macht 1/6 Milliarden pro Jahr. Die angegebnen 2 Billionen auf 25 Jahre macht was um die 80 Milliarden pro Jahr ... Euro.
Also ich habs ja nun nich sooo mit dem Kaufmännischem, aber ... *grübel*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#5

RE: Deutsche Einheit – "Der Osten wird auf absehbare Zeit den Anschluss an den Westen nicht schaffen"

in Themen vom Tage 04.05.2014 21:44
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #3
Zitat von matloh im Beitrag #1
Da man, wie ich gelernt habe, in deutschen Medien nur stark gefilterte Information vorgesetzt bekommt,


Das würde ich so pauschal nicht unterschreiben: Es gibt auch hierzulande noch engagierte, kritische Journalisten und wirklich unabhängige und überparteiliche Medien. Wer allerdings seine Informationen aus der Zeitung mit den vier Buchstaben bezieht, dann mag sich da schon ein schiefes Bild ergeben.

Da war ein klein wenig Zynismus dabei. Vgl. Ausserhalb des Fokus der Medien (2) ff

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#6

RE: Deutsche Einheit – "Der Osten wird auf absehbare Zeit den Anschluss an den Westen nicht schaffen"

in Themen vom Tage 04.05.2014 23:19
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #4
Na @SET800 ... dann ließ der den Artikel mal gaaaanz in Ruhe durch ...
http://www.bild.de/politik/inland/wieder...10674.bild.html
ich darf für Dich zitieren, ja? Also ... abzüglich selbst erzeugter Steuern und Sozialabgaben



Hallo,
danke für den Hinweis, wenn aber ( Beispiel München ) junge hervorragend bezahlte Leute dort arbeiten und hohe Sozialabgaben errichten, die Eltern aber in Prenzlau wohnen, dann gibt es eben diese Differenz.

Wiesieht denn die Bilanz aus wenn man nur die Steuern und Sozialabgaben im Osten zurechnet die Ossis im Westen erarbeiten ohne dort mit 2 - 3 Kindern zu wohnen.

Und nach 25 Jahren mit Binnenwanderung gilt auch immer noch "brain-drain", im Osten teuer augebildet, im Westen arbeiten.

Ob Absicht oder nur "Zufall", teure Lebensumstände so daß in München ( Beispielsstadt ) die Arbeitskräfte statistisch nur
wenige Kinder haben erspart den Firmen den Druck auf hohe Steuersätze der Komunen um Wohnungsbau und Schulen,
zu finanzieren. Es bleibt durch den Zuzug den südeutschen Gemeinden mehr Geld um lukrative Gewerbegebiete relativ
günstig den Firmen anzubieten.

Berlin erlebt das Gegenteil, ein Sammelbecken für ALG2er, ermöglicht durch den relativ günstigen Wohnraum vor 20 - 25 Jahren...,
die szene reproduziert sich dort inzwischen...



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#7

RE: Deutsche Einheit – "Der Osten wird auf absehbare Zeit den Anschluss an den Westen nicht schaffen"

in Themen vom Tage 05.05.2014 06:57
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #6
Zitat von 94 im Beitrag #4
Na @SET800 ... dann ließ der den Artikel mal gaaaanz in Ruhe durch ...
http://www.bild.de/politik/inland/wieder...10674.bild.html
ich darf für Dich zitieren, ja? Also ... abzüglich selbst erzeugter Steuern und Sozialabgaben



Hallo,
danke für den Hinweis, wenn aber ( Beispiel München ) junge hervorragend bezahlte Leute dort arbeiten und hohe Sozialabgaben errichten, die Eltern aber in Prenzlau wohnen, dann gibt es eben diese Differenz.

Wiesieht denn die Bilanz aus wenn man nur die Steuern und Sozialabgaben im Osten zurechnet die Ossis im Westen erarbeiten ohne dort mit 2 - 3 Kindern zu wohnen.

Und nach 25 Jahren mit Binnenwanderung gilt auch immer noch "brain-drain", im Osten teuer augebildet, im Westen arbeiten.

Ob Absicht oder nur "Zufall", teure Lebensumstände so daß in München ( Beispielsstadt ) die Arbeitskräfte statistisch nur
wenige Kinder haben erspart den Firmen den Druck auf hohe Steuersätze der Komunen um Wohnungsbau und Schulen,
zu finanzieren. Es bleibt durch den Zuzug den südeutschen Gemeinden mehr Geld um lukrative Gewerbegebiete relativ
günstig den Firmen anzubieten.

Berlin erlebt das Gegenteil, ein Sammelbecken für ALG2er, ermöglicht durch den relativ günstigen Wohnraum vor 20 - 25 Jahren...,
die szene reproduziert sich dort inzwischen...




Im "Osten" teuer ausgebildet? Aha.......und im "Westen" ist die Ausbildung dann billiger, oder wie? Du hast aber schon mitbekommen, dass wir nur noch ein Land sind? Und dass es ein Nord-Süd-Gefälle gibt, das schon vor der Wiedervereinigung bestand?


Intellektuelle spielen Telecaster
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#8

RE: Deutsche Einheit – "Der Osten wird auf absehbare Zeit den Anschluss an den Westen nicht schaffen"

in Themen vom Tage 05.05.2014 11:36
von Heckenhaus | 5.135 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #6

Berlin erlebt das Gegenteil, ein Sammelbecken für ALG2er, ermöglicht durch den relativ günstigen Wohnraum vor 20 - 25 Jahren...,
die szene reproduziert sich dort inzwischen...



Was als Bemerkung mehr als dumm ist, und nur ohne Kenntnis der Ursachen des Niederganges der gesamtberliner Wirtschaft gern
einfach so dahingesagt wird, Stammtischparolen übelster Sorte eben.

Im Übrigen sind es gerade die östlichen Bundesländer, die ohne Neuverschuldung auskommen und sogar Überschüsse erwirtschaften.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wi...b-12783282.html
Ich halte das für einen Indikator für eine zukünftig positive Entwicklung.
Bereits 2012 sahen die Zahlen der "alten" Bundesländer weit schlimmer aus.
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/...g?__blob=poster


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„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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