#1

für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 13:03
von Lutze | 8.029 Beiträge

August 1961,als die Staatsgrenze der DDR immer mehr
ausgebaut und überwacht wurde,brauchte man doch
zuverlässige Grenzsoldaten,
hat man zu dieser Zeit auch Leute angesprochen,
um ihren Dienst an der Grenze zu versehen?,
wenn ja,mit Was konnte man sie zum Grenzdienst überzeugen?
gruß Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#2

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 13:12
von RudiEK89 | 1.949 Beiträge

Das ist eine gute Frage. Ich kann dir darauf nicht antworten, weil ich später geboren bin. Nur soviel, mein Vater war 1962 an der "grünen"Grenze.
Er war damals 22 und hat sich freiwillig beworben, weil er damals im Kohleabbau tätig war und die bewaffneten Organe viel mehr
an Gehalt zahlten. Vielleicht war auch Überzeugung dabei, dass kann ich dir nicht sagen, weil wir uns nie darüber unterhalten haben.
Aber er war froh und stolz, als ich 1986 zu den Grenztruppen ging.

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#3

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 13:31
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
August 1961,als die Staatsgrenze der DDR immer mehr
ausgebaut und überwacht wurde,brauchte man doch
zuverlässige Grenzsoldaten,
hat man zu dieser Zeit auch Leute angesprochen,
um ihren Dienst an der Grenze zu versehen?,
wenn ja,mit Was konnte man sie zum Grenzdienst überzeugen?
gruß Lutze


vor1961 war der Dienst freiwillig! und es gab genügend Bewerber


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#4

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 21:34
von ABV | 4.202 Beiträge

1983 arbeitete ich noch als Karpfenzüchter. Der Sohn meines damaligen Chefs wollte unbedingt seinen Wehrdienst bei den Grenztruppen ableisten. Nach eigenem Bekunden aus reiner Abenteuerlust. Der Fischereihof wurde des Öfteren von Offizieren des benachbarten Militärflugplatzes Marxwalde, heute Neuhardenberg, aufgesucht. Zufällig hörte ich eines Tages ein Gespräch zwischen meinem Chef und einem der Offiziere mit. Der Chef bat den Offizier beim Wehrkreiskommando "ein gutes Wort" für seinen Sohn einzulegen. Damit dort alles klar gemacht werden sollte, für einen Einsatz an der Grenze.
Daraus wurde aber nichts. Der Bengel kam zu den Mot-Schützen der NVA.
Möglicherweise war einigen Verantwortungsträgern das übergroße Interesse an den Grenztruppen von vornherein verdächtig vorgekommen?

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#5

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 22:45
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Mein Vater war, wenn ich mich recht erinnere, irgendwann in seinen Uniformierten Anfängen bei der Kasernierten Volkspolizei, oder wie das hiess.
Ich glaube mich zu erinnern, dass er auch an der Grenze war, allerdings war das glaube in Berlin.

Was diesen Sohn betrifft, also in den 80ern war der Wehrdienst schon ziemlich unbeliebt, wer freiwillig und unbedingt dort seinen Dienst tun wollte, der wäre mir als Entscheidungsträger auch suspekt gewesen.
Ein Grund wäre gewesen, ich persönlich erfuhr aber erst auf dem Wehrkreiskommando davon, besserer Sold und bessere Verpflegung.

Wie war das eigentlich bei den Berufsunteroffizieren und Offizieren?
Hat man sich speziell für die Grenze als Längerdienender beworben, oder wurde das erst im Rahmen der bereits vorliegenden Verpflichtung eingeleitet?


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#6

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 22:55
von ABV | 4.202 Beiträge

Ich kann mich noch erinnern, dass in einigen Zeitungen Werbeanzeige für den Dienst als Berufssoldat bei den Grenztruppen geschaltet waren. Sogar über den 09.11. 1989 hinaus. Offensichtlich konnte man sich als Längerdienender doch gezielt für die Grenztruppen bewerben. Ob man am Ende genommen wurde, steht wohl auf einem anderem Blatt.
Natürlich kann ich mir nicht vorstellen, dass sich noch jemand nach dem Mauerfall bei den GT beworben hat. Zumindest nicht für den Dienst an den "Westgrenzen".

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#7

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 22:59
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Mich hat 1959 bei uns in der Yachtwerft ein Kriminaler zur Polizei geworben. Hat wohl von irgendwem bei Ermittlungen in der Werft von meinem Wunsch, zur Wasserschutzpolizei zu wollen, erfahren. Tja, und gelandet bin ich dann letzendlich an der Grenze in Berlin. Und bei uns in Niederschönhausen waren recht viele Berliner, einige sogar aus der näheren Umgebung, aus Pankow nur 3 Straßenbahnhaltestellen von der Bereitschaft weg.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#8

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 23:00
von Schlutup | 4.101 Beiträge

hallo lutze,
schau mal



Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.04.2014 23:01 | nach oben springen

#9

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 23:03
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Hei Schlutup, ich kann nix sehen, nur ein paar Buchstaben.
Nu gucke da, nach meinem Beitrag ist da was in grün zu sehen.


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
zuletzt bearbeitet 18.04.2014 23:04 | nach oben springen

#10

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 23:12
von Schlutup | 4.101 Beiträge

So besser?



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#11

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 23:13
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Jau, ganz viel besser.


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
Schlutup hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#12

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 23:22
von Schlutup | 4.101 Beiträge

Moin,
die Werbung heute würde natürlich etwas anders aussehen



S51, Hapedi, DoreHolm, Lutze und hundemuchtel 88 0,5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.04.2014 23:25 | nach oben springen

#13

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 23:27
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Na wenn das im Sommer 1962 keine Werbung war. Der eine oder andere wird sich schon angesprochen gefühlt haben:

Wer wird sozialistischer Berufssoldat?

In den nächsten Wochen werden viele Jugendliche die Oberschule verlassen bzw. die Lehre beenden. Sie stehen vor einem neuen Schritt ins Leben und werden an verschiedenen Fronten des Kampfes für den Sieg des Sozialismus tätig sein. Eine wichtige dieser Fronten ist die militärische Sicherung unseres sozialistischen Aufbaues und des Friedens. Die Lösung der Aufgaben der Landesverteidigung verlangt von der Nationalen Volksarmee eine ständige hohe Gefechtsbereitschaft, sie verlangt hohes sozialistisches Bewußtsein und große Kenntnisse und Fähigkeiten von allen Soldaten, Unteroffizieren und Offizieren.

Wer die unserer Armee zur Verfügung stehende moderne Bewaffnung und Kampftechnik — seien es die hervorragenden Waffen der Mot.-Schützen, unsere Küstenschutzboote, pfeilschnellen Jagdmaschinen oder Fliegerabwehrraketen — meistern will, muß gründlich ausgebildet und zu einem vorbildlichen Soldaten erzogen werden. Diese wichtige Aufgabe fällt den Berufssoldaten der Nationalen Volksarmee zu. In der vom Staatsrat der DDR am 24. Januar 1962 erlassenen Dienstlaufbahnordnung heißt es:

„Berufssoldaten sind a) Unteroffiziere, die sich freiwillig für eine mindestens 12jährige Dienstzeit verpflichtet haben und durch Befehl bestätigt wurden: b) alle Offiziersschüler:c) alle Offiziere und Generale im aktiven Wehrdienstverhältnis.

Manche Jugendliche haben noch keine rechte Vorstellung von dem, was der Berufssoldat in unserer sozialistischen Gesellschaft ist und welche großen und verantwortungsvollen Aufgaben er zu lösen hat. Im Gegensatz zum Berufssoldaten in imperialistischen Armeen ist er der Klassengenosse seiner Untergebenen, deren sozialistischer Lehrer und unmittelbarer Helfer bei der Erfüllung des Ehrendienstes zum Schutz des sozialistischen Vaterlandes.

Große Perspektiven für seine Entwicklung ergeben sich daraus, daß der Dienst in unserer Armee die allerverschiedensten Interessen und das Streben junger Menschen nach Beherrschung der modernen Technik befriedigt. Wer sich nach Ableistung seines aktiven Wehrdienstes entschließt, Berufssoldat zu werden, hat zum Beispiel — je nach Eignung und Wunsch — die Möglichkeit, sich bei den Landstreitkräften (also den Mot.-Schützen, Pionieren, bei der Artillerie, den Aufklärern, Grenztruppen usw.) als Unteroffizier zum Gruppenführer, Panzerfahrer, Panzerkommandanten u. a. m. zu entwickeln. Vielseitig sind die Entwicklungsmöglichkeiten auch bei den Luftstreitkräften und der Volksmarine, sei es als Leiter einer Nachrichtenbeobachtungsstelle oder als Leiter einer Gefechtsstation auf einem unserer Küstenschutzschiffe.

Selbstverständlich ist bei eigenem Wunsch und Eignung auch die Entwicklung zum Offizier unserer Armee möglich. Vorausgesetzt werden hervorragende Bewährung im Truppendienst, aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und gutes Allgemeinwissen. Nach Besuch einer Offiziersschule der entsprechenden Teilstreitkraft, Waffengattung oder Spezialrichtung wird dann der Dienst als Truppenoffizier, 'Offizier des technischen, medizinischen i oder administrativen Dienstes aufgenommen. Alle Offiziersschulen der Nationalen Volksarmee werden mit Prädikaten und Zeugnissen abgeschlossen, die denen der entsprechenden zivilen Fachschulen gleichgestellt sind und v auch außerhalb der Armee voll anerkannt werden.

Tatsächlich eignet sich also der Berufssoldat der Unteroffizier und Offizier — so viele pädagogische, technische und organisatorische Fähigkeiten an. daß ihm auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Militärdienst außerordentlich günstige Möglichkeiten des Überganges in verantwortliche oder sogar leitende Funktionen in den verschiedensten Bereichen des' zivilen Lebens offenstehen.

Es lohnt sich, Berufssoldat unserer sozialistischen Armee zu werden. Nicht, weil man, schlechthin „etwas werden" kann, sondern weil man an einem besonders wichtigen Abschnitt unseres sozialistischen Aufbaues tätig ist, well man unser neues Leben und die Zukunft unseres Volkes in Frieden und Fortschritt militärisch sichern hilft.

Der Berufssoldat unserer Armee darf mit Recht für sich in Anspruch nehmen, ein Pionier der deutschen Nation sein. zu

Hauptmann W. Ankermann


http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/...light=bei%20den|1962|den|bei

Oder hier:

Hauptmann Rudi Arnstadt ein guter Deutscher

Hauptmann Rudi Arnstadt wurde am 3. September X926 in Erfurt als Sohn einer Arbeiterfamilie geboren. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seine Pflegeeltern kämpften seit 1928 als Mitglieder der Kommunistischen Partei Deutschlands für die Interessen der Arbeiterklasse. Sie erzogen Rudi Arnstadt im Sinne der Arbeiterklasse und ihrer Partei. Er lernte am eigenen Leibe die Not und das Elend eines Arbeiten ungen im kapitalistischen Deutschland kennen. Nach dem Besuch der Volksschule wurde er Arbeiter in einer Eisengießerei.

Nach der Zerschlagung des stellte er seine ganze Kraft dem Wiederaufbau zur Verfügung. Erzog die richtigen Schlußfolgerungen aus der geschichtlichen Vergangenheit Deutschlands und wurde Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Aus der Erkenntnis der Notwendigkeit des Schutzes des ersten Arbeiter-und-Bauern- Staates Deutschlands trat er 1949 in die Reihen der bewaffneten Kräfte ein. Als klassenbewußten Arbeiter stellte ihn die Partei an die Grenze des jungen Staates. Er begann seinen Dienst als Volkspolizeianwärter in der Deutschen Grenzpolizei und qualifizierte sich bis zum Kompaniechef in den Grenztruppen der NVA. Er erzog seine Soldaten zu bewußten Kämpfern der Arbeiterklasse. Sein Schwur auf die Fahne der Republik war stets die Richtschnur seines Handelns. Treu und gewissenhaft, unter Zurückstellung alier persönlichen Interessen, setzte er seine ganze Kraft ein und gab sein Leben für die Arbeiter-und-Bauern-Macht.

Für seine ausgezeichneten Leistungen in der Ausbildung und Erziehung seiner Grenzsoldaten zu aufrechten Kämpfern wurde er mehrmals belobigt und ausgezeichnet. Die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik würdigte seine Leistungen durch die zweimalige Verleihung der „Medaille für vorbildlichen Grenzdienst" und die Verleihung der „Medaille für treue Dienste" in Silber. Er ist Träger der Friedensmedaille derFDJ. Rudi Arnstadt erfüllte nicht nur vorbildlich seine Pflichten als Kompaniechef in den Grenztruppen, sondern stand mitten im Leben und half aktiv der örtlichen Volksvertretung, die Aufgaben des sozialistischen Aufbaues zu lösen. Er besaß bei der Bevölkerung der Gemeinde Wiesenfeld, dem Standort seiner Kompanie, großes Vertrauen. Sie wählte ihn als Gemeindevertreter und als Mitglied des Rates der Gemeinde.


http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/...%20Grenztruppen|Grenztruppen|Dienste|Dienst|1962|bei

LG von der Moskwitschka


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.04.2014 23:31 | nach oben springen

#14

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 18.04.2014 23:45
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #5
Mein Vater war, wenn ich mich recht erinnere, irgendwann in seinen Uniformierten Anfängen bei der Kasernierten Volkspolizei, oder wie das hiess.
Ich glaube mich zu erinnern, dass er auch an der Grenze war, allerdings war das glaube in Berlin.
.........................



Meiner auch ,- ich denke mal ,- das war nach dem Krieg die einzige sofortige Beschäftigungsmöglichkeit für einen Wehrmachtssoldaten...


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#15

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 19.04.2014 12:02
von coff | 700 Beiträge

Zitat von Schlutup im Beitrag #12
Moin,
die Werbung heute würde natürlich etwas anders aussehen



Das ist ja eine saumäßige Anzugsordnung und noch nicht eimal ein Grenztrabant...


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#16

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 19.04.2014 12:35
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Ein früherer Arbeitskollege von mir hatte sich entschieden drei Jahre (Ende '70er bis Anfang 80er) als Unteroffizier zu dienen, aber nur wenn er zur Grünen Grenze käme.
Er diente dann auch drei Jahre und kam seinem Wunsch zufolge auch an die Grenze, allerdings an die Berliner Mauer.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#17

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 19.04.2014 12:55
von Schlutup | 4.101 Beiträge

Zitat von coff im Beitrag #15
Zitat von Schlutup im Beitrag #12
Moin,
die Werbung heute würde natürlich etwas anders aussehen



Das ist ja eine saumäßige Anzugsordnung und noch nicht eimal ein Grenztrabant...


coff, das kann man ändern



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#18

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 19.04.2014 13:07
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.490 Beiträge

von bewerben kann keine Reden sein,
mich hatte die Musterungskommission bei der Einberufungsmusterung versucht damit zu ködern, wenn ich drei Jahre mache, würde ich Diensthundeführer bei den GT! Dies lehnte ich mehr als nachdrücklich ab, damit, daß ich nur 18 Monate in den "Genuß", den Waffenrock tragen zu dürfen und auch müsste; und mit Hunden hätte ich sowieso nichts am Hut. Darauf ist keiner aus dem Wehrkreiskommando eingegangen, mir wurde eine Karriere bei den mot-Schützen vorausgesagt welche erst mit meinem 27. Lebensjahr beginnen sollte...
Ich wollte auf keinen Fall zu den GT´s, es kam dann anders, beim GAR-7 öffnete sich wenig später(4Monate) für mich das Tor und ich wurde trotzdem Diensthundeführer...

Um beim Thema zu bleiben: ich denke mal, daß ab etwa Anfang der 80-er bei den GT´s die Leute knapp wurden, sicherlich auch den Geburtenschwachen Jahrgängen geschuldet.

Ich habe in der Zeit als Diensthundeführer viel über Hunde und deren Umgang mit ihnen gelernt, das sind Erfahrungen über die ich (sogar ein bischen) dankbar bin und nicht mehr missen möchte.
Als meine Dienstzeit im Jan 88 um war, war ich froh, doch nicht zu den Sandlatschern gekommen zu sein. Aber froh war man wenn die Zeit um war sowieso!!

gruß h.


LO-Wahnsinn und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.04.2014 13:11 | nach oben springen

#19

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 19.04.2014 13:29
von andy | 1.198 Beiträge

Zitat von Schlutup im Beitrag #8
hallo lutze,
schau mal




Hm, im 3. Artickel wird vom Führerscheinerwerb der Klassen C bzw. C und E geschrieben.

Ich habe 1978 über die GST den Motorradführerschein (Klasse 1) und innerhalb der Berufsausbildung den LKW-Schein (Klasse 5) gemacht.

Wie kommen die in der Werbeschrift auf die Klassen C und E?


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#20

RE: für den Grenzdienst beworben

in Grenztruppen der DDR 19.04.2014 13:33
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.490 Beiträge

Zitat von andy im Beitrag #19
Zitat von Schlutup im Beitrag #8
hallo lutze,
schau mal




Hm, im 3. Artickel wird vom Führerscheinerwerb der Klassen C bzw. C und E geschrieben.

Ich habe 1978 über die GST den Motorradführerschein (Klasse 1) und innerhalb der Berufsausbildung den LKW-Schein (Klasse 5) gemacht.

Wie kommen die in der Werbeschrift auf die Klassen C und E?


andy



andy, habe meinen Führerschein 1982 gemacht und hatte schon Buchstaben. Wurde mal Umgestellt.

gruß h.


zuletzt bearbeitet 19.04.2014 13:39 | nach oben springen


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