#1

Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.04.2014 11:44
von Marienborn89 | 862 Beiträge

Hallo liebes Forum,
nach längerer Zeit habe ich auch mal wieder ein paar Fragen ;)

Wer kann etwas darüber berichten? Welche Armeen waren beteiligt? Wo fanden diese statt?
Welche Atmosphäre herrschte unter den Soldaten? Gab es Unterschiede in den Verhältnissen und im Umgang der NVA-Soldaten mit denen anderer Staaten?
Falls jemand etwas dazu sagen oder Anekdoten erzählen kann, nur zu!

Gruß Marienborn

PS: Ich habe die Suchfunktion bereits bemüht. Falls ich ein ähnliches Thema übersehen haben sollte, bitte ggfs. verschieben


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#2

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.04.2014 12:45
von Kurt | 933 Beiträge

Hallo Marienborn,

Im NVA-Forum wirst Du bestimmt viele Antworten bekommen. Hier sind nicht so sehr viele ehemalige NVA-Angehörige vertreten, die an gemeinsamen Manövern mit den Bruderarmeen teilnahmen.
Meine NVA-Zeit beschränkte sich auf die sechsmonatige Ausbildung an der Unteroffiziersschule (AZ6).
Dort gab es keine gemeinsamen Übungen mit Streitkräften anderer Länder.
Später, an der Grenze (GR34), gab es schon eher Kontakte. Denn wenn wir mit unserer Pioniertechnik in die Dallgow-Döberitzer Heide wollten, mußten wir vorher in Krampnitz anfragen.
Die Atmosphäre war gut. Es wurde russisch gesprochen, und ein Besuch des "Magasins" war ebenfalls immer drin. Dort gab es Ananas in Büchsen...

Viele Grüße,

Kurt


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#3

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.04.2014 13:25
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Uns wurde damals der Dokufilm zur Übung "Waffenbrüderschaft" gezeigt.
War schon heftig, was die Teilnehmer leisten mußten unter Knall und Napalm.

Ungewollt erheiternd war der Abspann des Films mit globalem Ausblick:
Da wurde ernsthaft behauptet: "Unsere modernen Atom-U-Botte durchtauchen Arktis und Antarktis"...


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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zuletzt bearbeitet 13.04.2014 13:25 | nach oben springen

#4

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.04.2014 14:22
von andyman | 1.872 Beiträge

@Marienborn89
Manöver kann ich nicht mit dienen,aber ein Erlebnis ist mir noch sehr markant im gedächtnis geblieben.Während der Grundausbildung sind wir zum Schießen bei nacht auf dem Tüp Klietz gewesen und mussten in Kolonne durch den stockdunklen Wald gehen um zu unserem Feldlager zu gelangen,urplötzlich ertönte ein Befehl Deckung und rund herum hörte man Querschläger durch den Wald pfeifen.Bei tageslicht wurde dann ersichtlich das wir am rande einer riesigen Kiesgrube entlangmaschiert waren,die als Schiessplatz der Freunde diente und uns,ohne uns zu bemerken unter friendly fire genommen hatten.Die Schiesscheiben standen ca.50m tiefer.Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#5

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 29.10.2014 06:00
von G. Michael (gelöscht)
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Tach marienborn, In Klietz gab es solche "Veranstaltungen" E.H. höchstselbstpersönlich war da. es gab einen Fehler bei der Artillerie mit der Ladung.
Mit der 130mm Kanone M 46 wurde in Klietz der Friedhof umgegraben. In Wittstock "Bombodrom" gab es ein Manöver. Das GAR 5 Glöwen war in Stellung gegangen (-20 Grad). Nach Funkspruch wurde die Stellung geräumt. Es kamen Kampfhubschrauber aus Erfurth und Bomber aus Polen.
Ich habs gesehen, da hat man keine Fragen mehr. Ein W50LA/A des GAR ist verlustig gegangen.
G. M.


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#6

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 29.10.2014 08:02
von Harsberg | 3.247 Beiträge

Moin Marienborn

1963 war ich im Praktikum im September Teilnehmer am Manöver "Quartett". Wir handelten zwar mit den Russen den Tschechen und den Polen, aber gesehen haben wir wenige. Erst bei der Feldparade in Dresden bekamen wir sie zu sehen.

Später, bei Divisionsübungen, wurde dann gemeinsam gehandelt.
Nur nebeneinander, nicht miteinander.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#7

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.08.2015 16:08
von Beethoven | 137 Beiträge

Manöver „Waffenbrüderschaft 80“

Im Jahre 1980 nahmen mehrere Teile des damaligen FJB 40 an zwei Maßnahmen des Manövers „Waffenbrüderschaft“ teil. Ein Teil bereitete sich auf die Abschlussparade in Magdeburg vor und ein anderer Teil, die 1. FJK (wenn ich nicht irre), hatte im Seelandeabschnitt bei Peenemünde (genauer gesagt Karlshagen) an der dort stattfindenden, gemeinsamen Seelandung mit Marineinfanteristen der Sowjetischen Streitkräfte (schwarze Barette), der polnischen Marineinfanterie (blaue Barette), den Kampfschwimmern der NVA sowie dem MotSchReg. 29 der NVA anzulanden.

Das Kontingent war gut bestückt. Wenn ich mich recht erinnere war Big Fish als Kommandeur unseres Kontingenteseingesetzt. Es waren einige Offiziere, wie Lippi und ich dazu kommandiert worden.

Wir bezogen gemeinsam mit anderen Truppenteilen der NVA ein Lager. Nun sind ja solche Manöverhandlungen, die vor den obersten politischen und militärischen Führungen der Teilnehmerstaaten des Warschauer Vertrages stattgefunden haben, nicht nur eine Übung für Stäbe und Führungsorgane sondern auch für die Teilnehmenden Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere. Damit so eine Handlung, an der unzählige Truppen teilnehmen auch klappt, hat es mehr den Charakter einer Lehrvorführung und militärischen Show.
So war dies auch im Seelandeabschnitt. Man sollte so etwas aber nicht belächeln. Der Ausbildungseffekt dabei ist nicht zu unterschätzen. Alle teilnehmenden Kräfte, werden in die Lage eingewiesen und trainieren ihre Handlungen bis zur Perfektion.

Ich weiß nicht mehr wie lange wir im Truppenlager untergezogen sind aber ich kann mich noch gut erinnern, dass am Abend öfter mal einer „abgebissen“ wurde. Lutze St. wollte mal in der Nacht ein „Glasmantelgeschoß“ entsorgen und schmiss dieses in den Wald. Es landete unmittelbar vor den Füßen eines Offizier der Verwaltung 2000.

Der Polit der MotSchReg war auch als Polit des Truppenlagers eingesetzt. Irgendwoher hatte er zwei Paar Boxhandschuhe und schon ging es los. Mitten zwischen den Zelten wurde nach völlig unorthodoxen Regeln geboxt. Im MotSchReg gab es einen sehr guten Boxer, der serienweise alles umhaute. Bis zu dem Zeitpunkt als er gegen Uffz. W. antrat. Wer Uffz. W. kennt (der übrigens heute die Kickboxschule in Strausberg leitet),
weiß dass mit ihm, der ein guter Soldat war (bis er eine Flasche Fit in den Springbrunnen vor der Strausberger Schwimmhalle kippte und der entstehende Schaum bis auf die Straße schwappte), in solchen Sachen nicht zu spaßen war. Jockl, wie Uffz. W. genannt wurde, ließ einen Trommelwirbel über sich ergehen, schlug einmal zu und der Kampf war beendet. Auch Uffz. S. beendete seinen Kampf gegen den "Rüpel" aus dem MSR-29 sehr vorzeitig. An mehr Kämpfe kann ich mich leider nicht erinnern. Schade auch. Jedenfalls machten unsere Soldaten eine sehr gute Figur bei diesen „Spielen“.

Sehr guten Kontakt hatten wir zu den Marineinfanteristen der Polnischen Armee. Ich war ja begeistert von der Disziplin dieser Soldaten. Man muss dazu allerdings erklären, dass die Unteroffiziere des Polnischen Kontingentes wesentlich älter und lebenserfahrener waren als unsere Uffze., die ja man gerade erst 20 / 21 Jahre alt waren.
Ich weiß noch, die polnische Kompanie marschierte an unserem Zelt vorbei. Der KC, ein Hptm., kam auf uns zu
um zu quatschen und eine Zigarette zu rauchen. Die Kompanie marschierte weiter. Nach etwa 100 m schaute sich der führende Uffz. um und sah, dass sein KC bei uns stehen geblieben ist. Daraufhin ließ er die Kompanie schwenken und an uns vorbei marschieren. Als diese wieder 100 m weiter war ließ er erneut schwenken und die Kompanie defilierte das Zweite mal an uns vorbei. Der polnische Offizier schnippte seine Zigarette weg und ging seiner Einheit nach. Als das der Uffz. bemerkte setzte die Kompanie ihren Weg fort. Unsere Herrn Landser wären wahrscheinlich um die nächste Ecke gebogen und es hätte ein „Feuer frei“ gegeben. Na ja, die Polnische Armee hat mich schon beeindruckt. Nach dem Manöver kam es zwischen den Soldaten und Unteroffizieren auch zum regen Barettaustausch.
Leider hielten sich die sowjetischen Marineinfanteristen sehr bedeckt. Mit ihnen hatten wir überhaupt keinen Kontakt und sahen sie nur auf dem vom „Platzpatronenrauch“ erfüllten „Schlachtfeld“.

Unsere Aufgabe war es, gemeinsam, mit Polnischen und Sowjetischen Marineinfanteristen und unseren Kampfschwimmern, nach dem ersten, massierten Raketen- und Artillerie-, sowie Luftschlag, als erste mittels Hubschrauber anzulanden die Sperren zu überwinden und die Führungsstellen der ersten Staffel der Verteidigung zu vernichten. Heute kann ich über diese Aufgabe eigentlich nur schmunzeln, hätte man uns doch dafür unmittelbar in der Nähe dieser Führungsstellen absetzen müssen. Aber das wäre ja keine Show. So sprangen wir ins Wasser, keulten den Strand rauf und 100 m in den Wald. Danach war das Manöver für uns beendet. Allerdings wurde in der Minute, wie wild geballert und geknallt, dass es eine reine Lust war.
Wir machten, außer des Trainings der Teilabschnitte, ein gesamtes Training dafür. So bestiegen wir die Hubschrauber und flogen aufs offene Meer hinaus. Unter uns waren die Landungskräfte der vereinten Ostseeflotten. Unsere Landungsschiffsbrigade, genauso wie die der Polen und der Sowjetischen Flotte. Ich sah das erst mal Luftkissentragschiffe in zwei Größen. Ein kleineres, dass wohl so um die 60 Soldaten aufnehmen kann und ein Großes, wo ich vermute, dass es bis zu 120 – 150 Soldaten oder entsprechende Technik anlanden kann. Das weiß ich aber nicht so genau. Über diesen Kräften kurvten die Hubis ein und flogen in Richtung Seelandeabschnitt. Gesprungen wurde aus der Standschwebe so zwischen 2 – 3 m Höhe. Der Strand von Karlshagen und der Festlandsockel sind nicht sehr tief. Man kann 200 m ins Meer gehen und ist erst bis zur Hüfte im Wasser. Durch die Rotoren wurde das Wasser unter uns doch erheblich aufgewirbelt so dass es nicht einfach war, einzuschätzen wie tief das Wasser ist. Ich fragte vor dem Verlassen des Hubis (ich sprang als erster) den Mechaniker, der uns die Tür öffnete, wie tief das Wasser sei. Er zeigte mir 30 – 50 cm an. Als ich sprang war ich allerdings fast bis zum Hals weg. (Nun kann ich die Lästerer schon hören, „na da hatte der Mechaniker ja recht“ ha, ha, ha Ihr Lästermäuler.) Ich hatte einfach nicht damit gerechnet dass das Wasser doch wesentlich tiefer war und bin dann zur allgemeinen Freude der Soldaten auch noch umgeknickt. Na jedenfalls war ich nass wie ein Pudel und die nachfolgenden Jäger hatten mal gerade einen nassen Bauch bekommen.
Das ganze Gegenteil passierte dann beim scharfen Ritt, der Vorführung vor den hohen Zuschauern. Da war das Wasser nur 10 cm hoch und ich landete wieder mit der Schnauze im Wasser, weil ich dachte, das Wasser sei tiefer. Na egal, wir haben auf jeden Fall den Feind geworfen, wie es auch nicht anders zu erwarten war.


Gruß Beethoven


Fritze und Rainman2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.08.2015 12:05 | nach oben springen

#8

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.08.2015 16:24
von furry | 3.569 Beiträge

@Beethoven , als ehemaliger gemeiner Grundwehrdienstleistender gefallen mir solche "Frontberichterstattungen", in denen ehemalige Offiziere berichten, wie sie Glasmantelgeschosse entsorgt haben und wie eine Truppe, in dem Fall Polen, am Laufen gehalten wird, nur weil der Offizier mal eine rauchen wollte und sich dabei noch in ein Gespräch vertiefte, nicht. Wie die Glasmantelgeschosse der niederen Chargen bei Auffinden entsorgt wurden, weißt Du ja sicherlich. Noch heute kommt man sich bei solchen Berichten wie der allerletzte Arsch vor.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 13.08.2015 16:24 | nach oben springen

#9

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.08.2015 16:36
von Beethoven | 137 Beiträge

Tja mein Lieber furry, damit musst Du leben.

Sieh es mal so. Vorgesetzte (auch Offiziere und Generale) sind auch Menschen mit allen Vorzügen aber auch menschlichen Schwächen.

Sie werden ihre Schwächen jedoch nicht vor den Unterstellten ausleben, sondern eben unter "ihres Gleichen". Du wirst ja gegenüber Deinen Kindern auch nicht zugeben, dass Du z.B. 20 x die Schule geschwänzt hast oder mal unter Alkoholeinfluss mit dem Moped gefahren bist. Sondern Du wirst Ihnen beibringen, dass man das nicht tun darf.

Nun sind die unterstellten Soldaten keine Kinder, jedoch besteht irgendwie ein ähnliches Verhältnis, ohne das jetzt auf die Waage zu legen.

Sieh es bitte so, als eine Geschichte, die ganz einfach stattgefunden hat, ohne dabei ein negatives Beispiel für die Unterstellten öffentlich zu machen. Heute kann man so was tun und darüber schmunzeln oder aber, wie in Deinem Falle, eben nicht.

In diesem Sinne - jeder Mensch popelt in der Nase oder lässt mal einen fahren, wenn auch nicht in der Öffentlichkeit


Fritze und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.08.2015 16:49
von furry | 3.569 Beiträge

@Beethoven , Ja, damit muss ich leben. Und das in den 18 Monaten Erlebte von einigen Vor- , waren das nun Vorbilder oder Vorgesetzte?, also von diesen Vorgesetzten hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass ich für einen Studienplatz keine Unterschrift für ein dreijähriges Engagement geleistet habe.
Aber so habe ich wenigstens einen kleinen Teil dazu beigetragen, damit auch Du immer ein Stück Fleisch auf dem Teller hattest.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#11

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.08.2015 16:50
von Schakal | 271 Beiträge

Zitat von Beethoven im Beitrag #7
Manöver „Waffenbrüderschaft 80“

Im Jahre 1980 nahmen mehrere Teile des damaligen FJB 40 an zwei Maßnahmen des Manövers „Waffenbrüderschaft“ teil. ...



Nur um Missverständnissen oder einer mir "bevorstehenden psychischen Störung" vorzubeugen.
Habe diese Geschichte irgendwo so oder so ähnlich bereits gelesen. Kann das sein, dass du das auch schonmal im NVA-Forum geschrieben hast?


--- Ex oriente lux.---
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#12

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.08.2015 16:56
von Beethoven | 137 Beiträge

Jo.

Gruß


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#13

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.08.2015 16:58
von Beethoven | 137 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #10
@Beethoven , Ja, damit muss ich leben. Und das in den 18 Monaten Erlebte von einigen Vor- , waren das nun Vorbilder oder Vorgesetzte?, also von diesen Vorgesetzten hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass ich für einen Studienplatz keine Unterschrift für ein dreijähriges Engagement geleistet habe.
Aber so habe ich wenigstens einen kleinen Teil dazu beigetragen, damit auch Du immer ein Stück Fleisch auf dem Teller hattest.


Dafür bin ich und sicher viele andere hier, Dir auch dankbar.

Den ersten Gedanken Deines Post, verstehe ich nicht.


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#14

RE: Gemeinsame Manöver der Warschauer Pakt Armeen

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.08.2015 18:01
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Zitat von Beethoven im Beitrag #9

Sie werden ihre Schwächen jedoch nicht vor den Unterstellten ausleben, sondern eben unter "ihres Gleichen".


Selbstverständlich leb(t)en sie das vor Untergebenen aus, durchaus auch unbewußt.

Überall dort, wo strukturbedingt Widerspruch rar ist, fehlt das Regulativ der Kritik und Marotten können sich ungehindert entwickeln.
Da zwingt kein Hinweis zum Nachdenken.

Das ist in allen Hierarchien so, aber besonders in Armeen ausgeprägt.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 13.08.2015 18:05 | nach oben springen



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