#141

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 20:14
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harra318 im Beitrag #140
Genau @Hufklaus ,und wenn man dann noch schreibt der "Verbrecherstaat DDR" sind einige noch beleidigt !


Und das zu recht!


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#142

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 20:24
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Ist zwar etwas OT, aber bezüglich der Einäscherung, nach deren Vollzug so gut wie keine Obduktion über irgendwelche Hintergründe im Interesse von Hinterbliebenen mehr möglich war, ist kein Privileg eines Geheimdienstes. Das passierte meiner unter dubiosen Umständen verstorbenen Schwägerin Anfang der 90er in Köln. Eine sehr miese Rolle spielten dabei der behandelnde Arzt und das RTL im Rahmen der "TV Reality"-Sendungen. Meine Frau bekam zwar gerichtlich Recht, aber dem Arzt konnte nichts mehr, z.B. unterlassene Hilfeleistung, nachgewiesen werden.



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#143

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 20:42
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von Hufklaus im Beitrag #139
Jede Diskussion um die Machenschaften der ehemaligen Stasi endet immer mit den hämischen Bemerkungen, Ihr könnt es ja gar nicht wissen, Ihr ward ja nicht dabei, aber wir!
Das ist zweifelsfrei richtig.
Allerdings haben sehr viele dieser Truppe noch Aktenberge um die Ecke gebracht, bevor auch diese Möglichkeit zu Ende war... Und die Akten beschrieben bestimmt nicht den 34. Westbesuch von Frau Kasulke aus Rüdersdorf bei ihrer Schwester in Westberlin...

Ich relativiere für mich gar nichts! Wie damals Menschen zu Tode kamen wurde schon auf Druck der Stasi auf dem Totenschein gefälscht, die fallen unter keine Statistik, und wie die 2. Leichenschau vor der Krementierung aussah, möchte ich gar nicht wissen.
Sie haben Leute um die Ecke gebracht mit Helfern und Helfershelfern und glauben uns heute verklickern zu können, sie wären so nicht gewesen.
Lasst Euch doch von diesen Burschen nichts erzählen!

Jeder für sich sollte mal darüber nachdenken, was wäre wohl gewesen, wenn es irgendwie, auch mit Blutvergießen in der DDR weiter gegangen wäre...? Oder, wenn es heute plötzlich umschwenken würde...?

Dann findet man die Antwort, auch für jene User hier im Forum, die sich der ehemaligen Angehörigkeit dieser Truppe lobsudeln, schämt Euch...

VG Klaus


Ja Klaus--aber mal anders rum---meinste das es bei anderen Geheimdiensten anders ausschaut. Zum Beispiel bei der CIA--die haben auch genug Morde an den Hacken und unterhalten Folterlager oder lassen Foltern. Aber davon will heute keiner was wissen--weil dieser Haufen ja so demokratisch ist.


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#144

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 20:57
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #143
Zitat von Hufklaus im Beitrag #139
Jede Diskussion um die Machenschaften der ehemaligen Stasi endet immer mit den hämischen Bemerkungen, Ihr könnt es ja gar nicht wissen, Ihr ward ja nicht dabei, aber wir!
Das ist zweifelsfrei richtig.
Allerdings haben sehr viele dieser Truppe noch Aktenberge um die Ecke gebracht, bevor auch diese Möglichkeit zu Ende war... Und die Akten beschrieben bestimmt nicht den 34. Westbesuch von Frau Kasulke aus Rüdersdorf bei ihrer Schwester in Westberlin...

Ich relativiere für mich gar nichts! Wie damals Menschen zu Tode kamen wurde schon auf Druck der Stasi auf dem Totenschein gefälscht, die fallen unter keine Statistik, und wie die 2. Leichenschau vor der Krementierung aussah, möchte ich gar nicht wissen.
Sie haben Leute um die Ecke gebracht mit Helfern und Helfershelfern und glauben uns heute verklickern zu können, sie wären so nicht gewesen.
Lasst Euch doch von diesen Burschen nichts erzählen!

Jeder für sich sollte mal darüber nachdenken, was wäre wohl gewesen, wenn es irgendwie, auch mit Blutvergießen in der DDR weiter gegangen wäre...? Oder, wenn es heute plötzlich umschwenken würde...?

Dann findet man die Antwort, auch für jene User hier im Forum, die sich der ehemaligen Angehörigkeit dieser Truppe lobsudeln, schämt Euch...

VG Klaus


Ja Klaus--aber mal anders rum---meinste das es bei anderen Geheimdiensten anders ausschaut. Zum Beispiel bei der CIA--die haben auch genug Morde an den Hacken und unterhalten Folterlager oder lassen Foltern. Aber davon will heute keiner was wissen--weil dieser Haufen ja so demokratisch ist.


Grün: Teilweise liegt´s daran, daß so mancher mit zweierlei Maß mißt, wenn einerseits ein östlicher Geheimdienst etwas Anrüchiges getan hat oder ein westlicher. Z.T. wird es wohl auch daran liegen, daß der DDR-Geheimdienst die meisten von uns mehr oder weniger direkt betrifft (wie jetzt der BND), die CIA aber augenscheinlich weit weg ist, zumindest deren Zentrale.



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#145

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:02
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #144
Zitat von Rostocker im Beitrag #143
Zitat von Hufklaus im Beitrag #139
Jede Diskussion um die Machenschaften der ehemaligen Stasi endet immer mit den hämischen Bemerkungen, Ihr könnt es ja gar nicht wissen, Ihr ward ja nicht dabei, aber wir!
Das ist zweifelsfrei richtig.
Allerdings haben sehr viele dieser Truppe noch Aktenberge um die Ecke gebracht, bevor auch diese Möglichkeit zu Ende war... Und die Akten beschrieben bestimmt nicht den 34. Westbesuch von Frau Kasulke aus Rüdersdorf bei ihrer Schwester in Westberlin...

Ich relativiere für mich gar nichts! Wie damals Menschen zu Tode kamen wurde schon auf Druck der Stasi auf dem Totenschein gefälscht, die fallen unter keine Statistik, und wie die 2. Leichenschau vor der Krementierung aussah, möchte ich gar nicht wissen.
Sie haben Leute um die Ecke gebracht mit Helfern und Helfershelfern und glauben uns heute verklickern zu können, sie wären so nicht gewesen.
Lasst Euch doch von diesen Burschen nichts erzählen!

Jeder für sich sollte mal darüber nachdenken, was wäre wohl gewesen, wenn es irgendwie, auch mit Blutvergießen in der DDR weiter gegangen wäre...? Oder, wenn es heute plötzlich umschwenken würde...?

Dann findet man die Antwort, auch für jene User hier im Forum, die sich der ehemaligen Angehörigkeit dieser Truppe lobsudeln, schämt Euch...

VG Klaus


Ja Klaus--aber mal anders rum---meinste das es bei anderen Geheimdiensten anders ausschaut. Zum Beispiel bei der CIA--die haben auch genug Morde an den Hacken und unterhalten Folterlager oder lassen Foltern. Aber davon will heute keiner was wissen--weil dieser Haufen ja so demokratisch ist.


Grün: Teilweise liegt´s daran, daß so mancher mit zweierlei Maß mißt, wenn einerseits ein östlicher Geheimdienst etwas Anrüchiges getan hat oder ein westlicher. Z.T. wird es wohl auch daran liegen, daß der DDR-Geheimdienst die meisten von uns mehr oder weniger direkt betrifft (wie jetzt der BND), die CIA aber augenscheinlich weit weg ist, zumindest deren Zentrale.


@DoreHolm, bitte nicht ablenken! Immer schön auf die Überschrift achten. Ist nur ein kleiner Hinweiß! Wir sind beim Thema Staatssicherheit und nicht BND oder CIA!
Grüsse Steffen52


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#146

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:05
von Gelöschtes Mitglied
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Das she ich auch so, wo doch bisher hier mit "knallharten Fakten" gearbeitet wurde. Da bringen solche Ablenkungen gar nichts


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#147

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:06
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #145
Zitat von DoreHolm im Beitrag #144
Zitat von Rostocker im Beitrag #143
Zitat von Hufklaus im Beitrag #139
Jede Diskussion um die Machenschaften der ehemaligen Stasi endet immer mit den hämischen Bemerkungen, Ihr könnt es ja gar nicht wissen, Ihr ward ja nicht dabei, aber wir!
Das ist zweifelsfrei richtig.
Allerdings haben sehr viele dieser Truppe noch Aktenberge um die Ecke gebracht, bevor auch diese Möglichkeit zu Ende war... Und die Akten beschrieben bestimmt nicht den 34. Westbesuch von Frau Kasulke aus Rüdersdorf bei ihrer Schwester in Westberlin...

Ich relativiere für mich gar nichts! Wie damals Menschen zu Tode kamen wurde schon auf Druck der Stasi auf dem Totenschein gefälscht, die fallen unter keine Statistik, und wie die 2. Leichenschau vor der Krementierung aussah, möchte ich gar nicht wissen.
Sie haben Leute um die Ecke gebracht mit Helfern und Helfershelfern und glauben uns heute verklickern zu können, sie wären so nicht gewesen.
Lasst Euch doch von diesen Burschen nichts erzählen!

Jeder für sich sollte mal darüber nachdenken, was wäre wohl gewesen, wenn es irgendwie, auch mit Blutvergießen in der DDR weiter gegangen wäre...? Oder, wenn es heute plötzlich umschwenken würde...?

Dann findet man die Antwort, auch für jene User hier im Forum, die sich der ehemaligen Angehörigkeit dieser Truppe lobsudeln, schämt Euch...

VG Klaus


Ja Klaus--aber mal anders rum---meinste das es bei anderen Geheimdiensten anders ausschaut. Zum Beispiel bei der CIA--die haben auch genug Morde an den Hacken und unterhalten Folterlager oder lassen Foltern. Aber davon will heute keiner was wissen--weil dieser Haufen ja so demokratisch ist.


Grün: Teilweise liegt´s daran, daß so mancher mit zweierlei Maß mißt, wenn einerseits ein östlicher Geheimdienst etwas Anrüchiges getan hat oder ein westlicher. Z.T. wird es wohl auch daran liegen, daß der DDR-Geheimdienst die meisten von uns mehr oder weniger direkt betrifft (wie jetzt der BND), die CIA aber augenscheinlich weit weg ist, zumindest deren Zentrale.


@DoreHolm, bitte nicht ablenken! Immer schön auf die Überschrift achten. Ist nur ein kleiner Hinweiß! Wir sind beim Thema Staatssicherheit und nicht BND oder CIA!
Grüsse Steffen52


Na klar--Gegenargumente und Vergleiche sind nicht erlaubt---weil ja heute alles OK ist.


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#148

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:08
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #144

Grün: Teilweise liegt´s daran, daß so mancher mit zweierlei Maß mißt, wenn einerseits ein östlicher Geheimdienst etwas Anrüchiges getan hat oder ein westlicher. Z.T. wird es wohl auch daran liegen, daß der DDR-Geheimdienst die meisten von uns mehr oder weniger direkt betrifft (wie jetzt der BND), die CIA aber augenscheinlich weit weg ist, zumindest deren Zentrale.



Tja, damals waren die DDR-Spione "Kundschafter", die westlichen stets "Agenten".


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#149

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:09
von Gelöschtes Mitglied
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Die Geschichte wird leider mit zweierlei Maß gemessen, das war schon immer so. Wir hatte schon öfter Themen darüber.....


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#150

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:10
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Stimmt. Da hilft nur selbständig denken. Aber nicht erst "danach".


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 12.04.2014 21:11 | nach oben springen

#151

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:15
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #135

die Hinterbliebenen haben ein Recht darauf,
was genau passiert ist,



hallo,
"die Hinterbliebenen haben ein Recht darauf"? Ob ja oder nein entscheidet nur der Staat, das gilt selbst dann wenn das allgemein für Todesfälle so geregelt ist, aber unter Sonderbedingungen Kraft der Staats- und Regierungsautorität für "staatspolitische" Fälle eben anders per Anordnung oder Befehl geregelt wird. Recht fällt nicht vom Himmel sondern wird vom Volk und/oder Staat und Regierung gesetzt.

Neue Regierungsformen könne zwar rückwirkend alte Regeln für kraftlos und unrecht erklären, nicht aber die unter den alten Regeln geschaffenen Fakten mehr beseitigen.



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#152

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:20
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #150
Stimmt. Da hilft nur selbständig denken. Aber nicht erst "danach".


Dann hätten 50% der hier schreibenden user in der DDR den Wehrdienst verweigern und zum "Spaten" greifen müssen.

Und kommt mir jetzt nicht mit - noch jung und grün hinter den Ohren. Es gibt genug Gegenbeispiele.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 12.04.2014 21:23 | nach oben springen

#153

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:20
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #150
Stimmt. Da hilft nur selbständig denken. Aber nicht erst "danach".


Richtig, im Heute leben und die heutige Gesellschaft relativiert die Fehler des vergangenen Systems.
Wir rechnen "einseitig" mit der Geschichte ab, irgendwie dreht sich das Ganze hier im Kreis. Da ich den "realexistierenden Kapitalismus" erleben darf, dies hat mehr erreicht als jeder Parteisekretär vormocht hätte. In diesem Zusammenhang sehe ich die Geschichte.


zuletzt bearbeitet 12.04.2014 21:20 | nach oben springen

#154

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:22
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #153


Richtig, im Heute leben und die heutige Gesellschaft relativiert die Fehler des vergangenen Systems.
Wir rechnen "einseitig" mit der Geschichte ab, irgendwie dreht sich das Ganze hier im Kreis. Da ich den "realexistierenden Kapitalismus" erleben darf, dies hat mehr erreicht als jeder Parteisekretär vormocht hätte. In diesem Zusammenhang sehe ich die Geschichte.



Du bist also einer der Verlierer der Wende?

Eine positive Bilanz in Summe schließt Negatives nicht aus. Wär ja auch unrealistisch.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 12.04.2014 21:24 | nach oben springen

#155

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:26
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #152

Und kommt mir jetzt nicht mit - noch jung und grün hinter den Ohren. Es gibt genug Gegenbeispiele.



Genau das habe ich mehrmals geäußert.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#156

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:28
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker im Beitrag #147
Zitat von steffen52 im Beitrag #145
Zitat von DoreHolm im Beitrag #144
Zitat von Rostocker im Beitrag #143
Zitat von Hufklaus im Beitrag #139
Jede Diskussion um die Machenschaften der ehemaligen Stasi endet immer mit den hämischen Bemerkungen, Ihr könnt es ja gar nicht wissen, Ihr ward ja nicht dabei, aber wir!
Das ist zweifelsfrei richtig.
Allerdings haben sehr viele dieser Truppe noch Aktenberge um die Ecke gebracht, bevor auch diese Möglichkeit zu Ende war... Und die Akten beschrieben bestimmt nicht den 34. Westbesuch von Frau Kasulke aus Rüdersdorf bei ihrer Schwester in Westberlin...

Ich relativiere für mich gar nichts! Wie damals Menschen zu Tode kamen wurde schon auf Druck der Stasi auf dem Totenschein gefälscht, die fallen unter keine Statistik, und wie die 2. Leichenschau vor der Krementierung aussah, möchte ich gar nicht wissen.
Sie haben Leute um die Ecke gebracht mit Helfern und Helfershelfern und glauben uns heute verklickern zu können, sie wären so nicht gewesen.
Lasst Euch doch von diesen Burschen nichts erzählen!

Jeder für sich sollte mal darüber nachdenken, was wäre wohl gewesen, wenn es irgendwie, auch mit Blutvergießen in der DDR weiter gegangen wäre...? Oder, wenn es heute plötzlich umschwenken würde...?

Dann findet man die Antwort, auch für jene User hier im Forum, die sich der ehemaligen Angehörigkeit dieser Truppe lobsudeln, schämt Euch...

VG Klaus


Ja Klaus--aber mal anders rum---meinste das es bei anderen Geheimdiensten anders ausschaut. Zum Beispiel bei der CIA--die haben auch genug Morde an den Hacken und unterhalten Folterlager oder lassen Foltern. Aber davon will heute keiner was wissen--weil dieser Haufen ja so demokratisch ist.


Grün: Teilweise liegt´s daran, daß so mancher mit zweierlei Maß mißt, wenn einerseits ein östlicher Geheimdienst etwas Anrüchiges getan hat oder ein westlicher. Z.T. wird es wohl auch daran liegen, daß der DDR-Geheimdienst die meisten von uns mehr oder weniger direkt betrifft (wie jetzt der BND), die CIA aber augenscheinlich weit weg ist, zumindest deren Zentrale.


@DoreHolm, bitte nicht ablenken! Immer schön auf die Überschrift achten. Ist nur ein kleiner Hinweiß! Wir sind beim Thema Staatssicherheit und nicht BND oder CIA!
Grüsse Steffen52


Na klar--Gegenargumente und Vergleiche sind nicht erlaubt---weil ja heute alles OK ist.


@Rostocker, entschuldige wollte nur darauf hinweißen, wegen den Thema und kein Mensch hat behauptet das alles heute OK ist! Weiß nicht warum Du mich da gleich Maßregelst! Kaum was gegen die EX-DDR und schon bist du bei einigen der A....! Schreibe beim nächsten Thema, über Boxtehute, auch wenn es darum nicht geht!
Grüsse Steffen52


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#157

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:28
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #142
Ist zwar etwas OT, aber bezüglich der Einäscherung, nach deren Vollzug so gut wie keine Obduktion über irgendwelche Hintergründe im Interesse von Hinterbliebenen mehr möglich war, ist kein Privileg eines Geheimdienstes. Das passierte meiner unter dubiosen Umständen verstorbenen Schwägerin Anfang der 90er in Köln. Eine sehr miese Rolle spielten dabei der behandelnde Arzt und das RTL im Rahmen der "TV Reality"-Sendungen. Meine Frau bekam zwar gerichtlich Recht, aber dem Arzt konnte nichts mehr, z.B. unterlassene Hilfeleistung, nachgewiesen werden.


Eine in diese Richtung laufende Diskussion habe ich erwartet.
Ich lasse mal die von @DoreHolm erlebte Geschichte außen vor, aber die Aussage ist die, dass wenn ein Arzt seine Meinung sagt, geht man ihm bzw. seiner Berufsgruppe erst mal an den Kragen.

So, und genau so, haben es alle Stasi-Schergen gelernt, und das funktioniert auch immer noch...

Unabhängig davon, ich bleibe bei meiner Meinung von dieser .....Vereinigung von Feiglingen!

VG Klaus


Ostlandritter und Harra318 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#158

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:33
von Gelöschtes Mitglied
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Um des lieben Friedens willen rate ich mal allen fanatisch-benebelten Anhängern der ehem. DDR eine dauerhafte Ausreise mit einem rostigen Schiff der "Never-come-back-Line" unter liberianischer Flagge nach Cuba, wo Ihr alle Euren unbändigen Willen zum Sozialismus und der Mangelwirtschaft ausleben könnt, bis zum get-no!!!

Gute Reise von Klaus!


Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#159

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:34
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hufklaus im Beitrag #158
Um des lieben Friedens willen rate ich mal allen fanatisch-benebelten Anhängern der ehem. DDR eine dauerhafte Ausreise mit einem rostigen Schiff der "Never-come-back-Line" unter liberianischer Flagge nach Cuba, wo Ihr alle Euren unbändigen Willen zum Sozialismus und der Mangelwirtschaft ausleben könnt, bis zum get-no!!!

Gute Reise von Klaus!


bla, bla, bla


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#160

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2014 21:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #154
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #153


Richtig, im Heute leben und die heutige Gesellschaft relativiert die Fehler des vergangenen Systems.
Wir rechnen "einseitig" mit der Geschichte ab, irgendwie dreht sich das Ganze hier im Kreis. Da ich den "realexistierenden Kapitalismus" erleben darf, dies hat mehr erreicht als jeder Parteisekretär vormocht hätte. In diesem Zusammenhang sehe ich die Geschichte.



Du bist also einer der Verlierer der Wende?

Eine positive Bilanz in Summe schließt Negatives nicht aus. Wär ja auch unrealistisch.



Ja, ich fühle mich als Verlierer der "Wende". Für mich ist die Blilanz nicht positiv. In einigen Themen habe ich es schon mehrmals gesagt "vom Regen in die Traufe".
Wer will sich heute schon als "Verlierer" outen? Wo fängt der Verlierer an? Ist es nicht schon ein Verlust an Lebensgefühl und Idealen?
Nur leider gehört dieses Thema nicht hier her, hier gin es um die "Toten auf dem Stasi Konto".....

Ich habe meine Einstellung zu diesem Thema.


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