#81

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 18:15
von berlin3321 | 2.518 Beiträge

Moin Forum,

Gartenschläger war ja schon mehrfach Thema.

Zitat
Daß unsere Leute das vorher wußten oder ahnten, daß er dort und an diesem Tag wieder eine Aktion startet



Ja, dass wussten eure Leute. Denn der BGS hatte Gartenschläger gewarnt, zum einen das an der Ecke Scheinwerfer montiert worden waren, zum anderen meine ich, hätte exDieter1945 in einem Interview gesagt, es wäre ihm und seinen Kollegen aufgefallen das andere Grenzer in dem Abschnitt gesehen wurden.

Darüber würde Gartenschläger vom BGS informiert und dies wiederum dem BGS in Schwarzenbek per Funk übermittelt. Dieser Funkspruch wurde nun wiederum von den Kräften der anderen Feldpostnummer mitgehört. Man handelte dann entsprechend, Ergebnis ist bekannt.

Man könnte wohl durchaus von "Vernichten" im Sinne von töten wollen sprechen, mir ist auch so, als hätte der Freund des Gartenschläger in einem Interview gesagt, man hätte noch einen Feuerstoß in die auf den am Boden liegenden Gartenschläger abgegeben. Ob das stimmt, keine Ahnung. Möglicherweise hätte dazu der Obduktionsbefund etwas ausgesagt, sofern es so etwas in dem Fall überhaupt gab.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#82

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 18:25
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #81
Moin Forum,

Gartenschläger war ja schon mehrfach Thema.

Zitat
Daß unsere Leute das vorher wußten oder ahnten, daß er dort und an diesem Tag wieder eine Aktion startet


Ja, dass wussten eure Leute. Denn der BGS hatte Gartenschläger gewarnt, zum einen das an der Ecke Scheinwerfer montiert worden waren, zum anderen meine ich, hätte exDieter1945 in einem Interview gesagt, es wäre ihm und seinen Kollegen aufgefallen das andere Grenzer in dem Abschnitt gesehen wurden.

Darüber würde Gartenschläger vom BGS informiert und dies wiederum dem BGS in Schwarzenbek per Funk übermittelt. Dieser Funkspruch wurde nun wiederum von den Kräften der anderen Feldpostnummer mitgehört. Man handelte dann entsprechend, Ergebnis ist bekannt.

Man könnte wohl durchaus von "Vernichten" im Sinne von töten wollen sprechen, mir ist auch so, als hätte der Freund des Gartenschläger in einem Interview gesagt, man hätte noch einen Feuerstoß in die auf den am Boden liegenden Gartenschläger abgegeben. Ob das stimmt, keine Ahnung. Möglicherweise hätte dazu der Obduktionsbefund etwas ausgesagt, sofern es so etwas in dem Fall überhaupt gab.

MfG Berlin




Die gab es vorher dort auch schon.


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#83

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 18:32
von B208 | 1.339 Beiträge

Alles schön geschrieben , aber auch am Thema vorbei .
Fakt ist , Gartenschläger = Stasitoter .
Und lt. Gerichtsmedizin gab es Ausschusslöcher am Körper des G. , die darauf schliessen lassen , dass in Auswertung der Schusskanäle , die tötlichen Schüsse von oben auf den am Boden liegenden G. abgegeben wurden .

Und ein unerfahrenes Sonderkommando ?? Oberste Prirorität , Chefsache !!! und dann wird ein unerfahrenes Sonderkommando geschickt , die regulären Grenztruppen von der Grenze abgezogen ??


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#84

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 18:40
von B208 | 1.339 Beiträge

Rostocker ,
wenn Du in der Nacht an dem Ort Deinen Dienst getan hättest , eine Schwarze Person sich am Zaun zuschaffen gemacht hätte , dann hättest Du doch aber sicherlich nach den für Euch geltenden gesetzlichen Grundlagen gehandelt . Schusswaffengebrauchsbestimmung ! Oder ?


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#85

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 18:56
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #83

Und ein unerfahrenes Sonderkommando ?? Oberste Prirorität , Chefsache !!! und dann wird ein unerfahrenes Sonderkommando geschickt , die regulären Grenztruppen von der Grenze abgezogen ??



Natürlich war der Einsatz im Ministerium hoch angebunden. Die eingesetzten Angehörigen der Einsatzkompanie hatten niemals zuvor einen solchen Einsatz durchgeführt. Daher ist die Bezeichnung "unerfahrenes Kommando" durchaus zutreffend.



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#86

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 20:13
von B208 | 1.339 Beiträge

Unerfahren ,
aber für diese Fälle doch wohl trainiert , geschult und motiviert . Es waren ja keine Schreibtischtäter , sondern Angehörige einer Sondereinheit , die lt. Aussagen eines Augenzeugen aus Leisterförde noch in der gleichen Nacht , nach getaner Arbeit zurück in Ihre Einheit gebracht wurden und keinen Kontakt zu den regulären Grenztruppen haben sollten .


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#87

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 20:31
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von B208 im Beitrag #86
Unerfahren ,
aber für diese Fälle doch wohl trainiert , geschult und motiviert . Es waren ja keine Schreibtischtäter , sondern Angehörige einer Sondereinheit , die lt. Aussagen eines Augenzeugen aus Leisterförde noch in der gleichen Nacht , nach getaner Arbeit zurück in Ihre Einheit gebracht wurden und keinen Kontakt zu den regulären Grenztruppen haben sollten .

@B208, also unerfahren, das glaube ich kaum. Sie wussten genau wie sie vorgehen mussten und haben es im Vorfeld schön durch gespielt! Wer zu erst geschossen hat,dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen, die einen sagen so und die anderen so, da möchte ich mir auch kein Urteil erlauben! Fakt ist das einfache Grenzer sich anders verhalten hätten! Es war bekannt und deshalb vorbereitet ! Auf jeden Fall musste er ausgeschaltet werden, egal wie.
Grüsse Steffen52


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#88

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:01
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Rostocker im Beitrag #76


Gert-ich kenne den Ort. wo Gartenschläger zu tode kam.Habe öfters auf den Postenplatz gesessen. Und wenn das in meiner Schicht passiert wäre,hätte ich mit Sicherheit auch geschossen. Für mich wäre es ein Anschlag auf das Hoheitsgebiet der DDR gewesen. Und ich glaube nicht,das Gartenschläger irgendwie das Recht hatte auf den Gebiet der DDR irgendetwas zu stehlen.




Dann warst du aber ein wahrhaft wackerer Grenzsoldat, alle Achtung, durchziehen und raus die Mumpel, ich hätt lieber nicht in Richtung Zaun geballert, war ja verboten.
Wenn ich den Mienenklauer auf dem Zaun hätte sitzen sehen wär mir wohl maximal ein "Bürger der BRD, geh aber nun mal da runter" entfleucht.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.04.2014 21:04 | nach oben springen

#89

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:11
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #88
Zitat von Rostocker im Beitrag #76


Gert-ich kenne den Ort. wo Gartenschläger zu tode kam.Habe öfters auf den Postenplatz gesessen. Und wenn das in meiner Schicht passiert wäre,hätte ich mit Sicherheit auch geschossen. Für mich wäre es ein Anschlag auf das Hoheitsgebiet der DDR gewesen. Und ich glaube nicht,das Gartenschläger irgendwie das Recht hatte auf den Gebiet der DDR irgendetwas zu stehlen.




Dann warst du aber ein wahrhaft wackerer Grenzsoldat, alle Achtung, durchziehen und raus die Mumpel, ich hätt lieber nicht in Richtung Zaun geballert, war ja verboten.
Wenn ich den Mienenklauer auf dem Zaun hätte sitzen sehen wär mir wohl maximal ein "Bürger der BRD, geh aber nun mal da runter" entfleucht.



Ja heute sind wir alle schlauer--und kleine Helden


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#90

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:11
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #70
Zitat von B208 im Beitrag #69
Zitat von SET800 im Beitrag #68
Gartenschläger, na und?

Daß an der Staatsgrenze samt deren Details als sicherheitstechnisch und politisch hoch sensibeles und wichtiges Gebiet der Staat DDR
"Späße" nicht duldet hätte Herrn Gartenschläger klar sein können. Und beiderseitig wurde das wohl so gesehen, daß Herr Gartenschläger
eine Schußwaffe mit sich führte ist wohl unstrittig, ebenso daß allen schon Eigensicherung für die Grenzer genügend Grund für sortiges
Feuer war. Sofortige Kapitulation hätte ihm das Leben retten können.


Entschuldigung SET800 , es waren keine Grenzer !!!!! Es war ein Stasi-Kommando !!! Zieh da die wehrpflichtigen Grenzer nicht rein , die wurden aus diesem Grenzabschnitt abgezogen . Gartenschläger ist in einen Stasihinterhalt gelaufen und wurde von der STASI erschossen und es gab eine GELDPRÄMIE !!!! für die Todesschützen . Und es ist dem Thema entsprechend ein Toter der auf das Konto der Stasi geht !!! NICHT auf das der GT . Und ein "Späßchen" war die von der Führung der DDR geleugnete Selbstschussanlage wohl nicht . Dar Fall Gartenschläger wurde lt. Aktenlage zur Chefsache der Stasi gemacht und lt. Aktenlage hat der greise CHEF der Stasi eindeutige Worte zum Umgang mit Gartenschläger gefunden .
Gartenschläger wurde von der Stasi getötet ! und als Wasserleiche verscharrt !!!!




Rot: Komische Definition von "Hinterhalt" hast Du. Er ist einfach so, ohne Argwohn und ohne kriminelle Absicht da einfach nur hinein "gelaufen" ? Daß unsere Leute das vorher wußten oder ahnten, daß er dort und an diesem Tag wieder eine Aktion startet, ist sein ganz alleiniges Pech, denn er wußte, was er riskiert. Wie heißt es so schon über den Krug, der so lange zum Wasser geht, bis er bricht ?



Aber immerhin war er so ziemlich der Einzige, der die Eier in der Hose hatte, was gegen die scheiß Killerautomaten zu tun, die da am Grenzzaun hingen! Hätten mehr Leute machen müssen, alle hätte das MfS ja nicht umlegen können........


Intellektuelle spielen Telecaster
matloh und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#91

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:15
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Rostocker im Beitrag #89
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #88
Zitat von Rostocker im Beitrag #76


Gert-ich kenne den Ort. wo Gartenschläger zu tode kam.Habe öfters auf den Postenplatz gesessen. Und wenn das in meiner Schicht passiert wäre,hätte ich mit Sicherheit auch geschossen. Für mich wäre es ein Anschlag auf das Hoheitsgebiet der DDR gewesen. Und ich glaube nicht,das Gartenschläger irgendwie das Recht hatte auf den Gebiet der DDR irgendetwas zu stehlen.




Dann warst du aber ein wahrhaft wackerer Grenzsoldat, alle Achtung, durchziehen und raus die Mumpel, ich hätt lieber nicht in Richtung Zaun geballert, war ja verboten.
Wenn ich den Mienenklauer auf dem Zaun hätte sitzen sehen wär mir wohl maximal ein "Bürger der BRD, geh aber nun mal da runter" entfleucht.



Ja heute sind wir alle schlauer--und kleine Helden



Bin kein kleiner Held, bin und war nur immer ich und ich war und bin nicht mal besonders schlau, hätte aber niemals mit Sicherheit irgendwo hingeschossen, traute und traue ich mir mit Sicherheit nicht zu.


zuletzt bearbeitet 11.04.2014 21:19 | nach oben springen

#92

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:19
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von B208 im Beitrag #83
Alles schön geschrieben , aber auch am Thema vorbei .
Fakt ist , Gartenschläger = Stasitoter .
Und lt. Gerichtsmedizin gab es Ausschusslöcher am Körper des G. , die darauf schliessen lassen , dass in Auswertung der Schusskanäle , die tötlichen Schüsse von oben auf den am Boden liegenden G. abgegeben wurden .

Und ein unerfahrenes Sonderkommando ?? Oberste Prirorität , Chefsache !!! und dann wird ein unerfahrenes Sonderkommando geschickt , die regulären Grenztruppen von der Grenze abgezogen ??




Oder auch, Gartenschläger ein gestellter Straftäter, bei bewaffneten Widerstand getötet?


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#93

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:19
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #90
Zitat von DoreHolm im Beitrag #70
Zitat von B208 im Beitrag #69
Zitat von SET800 im Beitrag #68
Gartenschläger, na und?

Daß an der Staatsgrenze samt deren Details als sicherheitstechnisch und politisch hoch sensibeles und wichtiges Gebiet der Staat DDR
"Späße" nicht duldet hätte Herrn Gartenschläger klar sein können. Und beiderseitig wurde das wohl so gesehen, daß Herr Gartenschläger
eine Schußwaffe mit sich führte ist wohl unstrittig, ebenso daß allen schon Eigensicherung für die Grenzer genügend Grund für sortiges
Feuer war. Sofortige Kapitulation hätte ihm das Leben retten können.


Entschuldigung SET800 , es waren keine Grenzer !!!!! Es war ein Stasi-Kommando !!! Zieh da die wehrpflichtigen Grenzer nicht rein , die wurden aus diesem Grenzabschnitt abgezogen . Gartenschläger ist in einen Stasihinterhalt gelaufen und wurde von der STASI erschossen und es gab eine GELDPRÄMIE !!!! für die Todesschützen . Und es ist dem Thema entsprechend ein Toter der auf das Konto der Stasi geht !!! NICHT auf das der GT . Und ein "Späßchen" war die von der Führung der DDR geleugnete Selbstschussanlage wohl nicht . Dar Fall Gartenschläger wurde lt. Aktenlage zur Chefsache der Stasi gemacht und lt. Aktenlage hat der greise CHEF der Stasi eindeutige Worte zum Umgang mit Gartenschläger gefunden .
Gartenschläger wurde von der Stasi getötet ! und als Wasserleiche verscharrt !!!!




Rot: Komische Definition von "Hinterhalt" hast Du. Er ist einfach so, ohne Argwohn und ohne kriminelle Absicht da einfach nur hinein "gelaufen" ? Daß unsere Leute das vorher wußten oder ahnten, daß er dort und an diesem Tag wieder eine Aktion startet, ist sein ganz alleiniges Pech, denn er wußte, was er riskiert. Wie heißt es so schon über den Krug, der so lange zum Wasser geht, bis er bricht ?



Aber immerhin war er so ziemlich der Einzige, der die Eier in der Hose hatte, was gegen die scheiß Killerautomaten zu tun, die da am Grenzzaun hingen! Hätten mehr Leute machen müssen, alle hätte das MfS ja nicht umlegen können........


Ja wie ich schon sagte gerade--heute sind wir alle schlauer--heute erzählt man einfach--ich wollte da nicht dienen--ich hätte nicht geschossen und was es nicht alles gibt. Aber jeder hat brav sein Postenbrot,die Knarre und die 60 Schuß genommen und ist brav auf Wache gezogen. Man muss sich heute fragen--warum da eigentlich überhaupt Leute auf wacht standen.


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#94

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:22
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #92
Zitat von B208 im Beitrag #83
Alles schön geschrieben , aber auch am Thema vorbei .
Fakt ist , Gartenschläger = Stasitoter .
Und lt. Gerichtsmedizin gab es Ausschusslöcher am Körper des G. , die darauf schliessen lassen , dass in Auswertung der Schusskanäle , die tötlichen Schüsse von oben auf den am Boden liegenden G. abgegeben wurden .

Und ein unerfahrenes Sonderkommando ?? Oberste Prirorität , Chefsache !!! und dann wird ein unerfahrenes Sonderkommando geschickt , die regulären Grenztruppen von der Grenze abgezogen ??




Oder auch, Gartenschläger ein gestellter Straftäter, bei bewaffneten Widerstand getötet?


Warum der wohl eine Waffe dabei hatte.......?


Intellektuelle spielen Telecaster
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#95

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:31
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #94
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #92
Zitat von B208 im Beitrag #83
Alles schön geschrieben , aber auch am Thema vorbei .
Fakt ist , Gartenschläger = Stasitoter .
Und lt. Gerichtsmedizin gab es Ausschusslöcher am Körper des G. , die darauf schliessen lassen , dass in Auswertung der Schusskanäle , die tötlichen Schüsse von oben auf den am Boden liegenden G. abgegeben wurden .

Und ein unerfahrenes Sonderkommando ?? Oberste Prirorität , Chefsache !!! und dann wird ein unerfahrenes Sonderkommando geschickt , die regulären Grenztruppen von der Grenze abgezogen ??




Oder auch, Gartenschläger ein gestellter Straftäter, bei bewaffneten Widerstand getötet?


Warum der wohl eine Waffe dabei hatte.......?


Hatte er mit einer Waffe auf dem Gebiet der DDR etwas bei einer Straftat verloren?


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#96

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:36
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #95


Oder auch, Gartenschläger ein gestellter Straftäter, bei bewaffneten Widerstand getötet?


Zitat
Warum der wohl eine Waffe dabei hatte.......?



Zitat
Hatte er mit einer Waffe auf dem Gebiet der DDR etwas bei einer Straftat verloren?



Weil er wußte, was ihm blühen könnte? Wäre er unbewaffnet gewesen und er wäre weggelaufen, was wäre wohl passiert? Hätte das SEK des MfS Papierkügelchen hinter ihm hergeworfen?


Intellektuelle spielen Telecaster
zuletzt bearbeitet 11.04.2014 21:37 | nach oben springen

#97

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:39
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Rostocker im Beitrag #93


Ja wie ich schon sagte gerade--heute sind wir alle schlauer--heute erzählt man einfach--ich wollte da nicht dienen--ich hätte nicht geschossen und was es nicht alles gibt. Aber jeder hat brav sein Postenbrot,die Knarre und die 60 Schuß genommen und ist brav auf Wache gezogen. Man muss sich heute fragen--warum da eigentlich überhaupt Leute auf wacht standen.


Heute sind wir schon etwas schlauer als mit 20 Jahren wo einfach ein Einberufungsbefehl im Briefkasten lag.
Wo du bei jeder Gelegenheit richtig hochfährst, den Auslandseinsätzen der Bundeswehr, haben die jungen Männer wenigstens eine echte Wahlalternative vorher, sich beteiligen oder halt nicht und gut ist, ok, gut ist es eventuell nicht, aber wählen geht.
Übrigens, als ich letztens die Wahlbeteiligung bei den afghanischen Präsidentschaftswahlen gesehen habe, dachte ich mir das diejenigen die da (als Deutsche) gestorben sind das nicht ganz umsonst sind, auch eventuell auch solchen permanenten politischen Unkenrufern wie dir zum Trotz.


zuletzt bearbeitet 11.04.2014 21:50 | nach oben springen

#98

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:49
von frank | 1.753 Beiträge

eine 'staatssicherheit' soll nach ihrer auflösung(wende) ihre 'diskreten' mitarbeiter noch beschützen ?? wie und von wem denn ???
manch ein user spricht hier über bürger der ddr die beim mfs und der ddr durch die hölle gegangen sind , mag sein !
vielleicht sollte man mal bestimmte ämter besuchen um zu sehen wie viele menschen , im heute , durch ihre ganz persönliche 'hölle' gehen !!
unsinnige beiträge wie #35 die 'uns' mit dem völkermord der nazis in verbindung bringt sind für mich , um mit gert zu sprechen : "solche Schlussfolgerung kann man auch nur mit "no comment" abtun, weil so was von sinnlos", wohl war !!!
ein neues thema für unseren 'lutze' (vorschlag) : wieviel verbrechens- und tötungsdelikte hat das mfs vereitelt ???



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#99

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:50
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Ich erinnere in dem Zusammenhang mal an Kurt Lichtenstein. Und der war höchstens mit einem Schreibblock bewaffnet!

"Kurt Lichtenstein befand sich im Oktober 1961 im Auftrag seiner Zeitung auf einer Reportagereise entlang der innerdeutschen Grenze. Er wollte sie auf gesamter Länge bereisen, um zwei Monate nach dem Bau der Berliner Mauer über das Leben hier zu berichten. Lichtenstein startete mit seinem auffälligen roten Auto in Lübeck und befand sich nach drei Reisetagen am 12. Oktober 1961 nahe Wolfsburg in Niedersachsen. Gegen Mittag informierte er sich bei einem Grenzposten in Zicherie über den Grenzverlauf. Dann befuhr er mit seinem Auto die Kreisstraße 85, die entlang der Grenze führt, in Richtung Kaiserwinkel. Bei Kilometer 6,5 hielt er an, um mit Angehörigen einer LPG-Brigade auf DDR-Gebiet zu sprechen. Dazu überschritt er den flachen Grenzgraben und auch den geeggten, zehn Meter breiten Grenzkontrollstreifen. Zwei Grenzsoldaten, die die Bauern bewachten, riefen ihn an. Da Lichtenstein in Richtung Bundesrepublik zurücklief, schossen sie ihn mit Maschinenpistolen nieder. Er blieb im Grenzgraben liegen und soll nur zu einem Fünftel auf westlichem Gebiet gelegen haben. Daher transportierten die Grenzsoldaten den schwer verletzten Lichtenstein auf östliches Gebiet ab, ließen ihn aber zunächst liegen. Erst nach längerer Zeit wurde er in das Krankenhaus in Klötze eingeliefert, wo er nach kurzer Zeit verstarb. Sein Körper wurde ohne Einverständnis seiner Angehörigen eingeäschert. Die Urne mit den sterblichen Überresten erhielt seine Witwe per Post übersandt."
Quelle Wikipedia


Intellektuelle spielen Telecaster
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#100

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.04.2014 21:54
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #96
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #95


Oder auch, Gartenschläger ein gestellter Straftäter, bei bewaffneten Widerstand getötet?


Zitat
Warum der wohl eine Waffe dabei hatte.......?


Zitat
Hatte er mit einer Waffe auf dem Gebiet der DDR etwas bei einer Straftat verloren?



Weil er wußte, was ihm blühen könnte? Wäre er unbewaffnet gewesen und er wäre weggelaufen, was wäre wohl passiert? Hätte das SEK des MfS Papierkügelchen hinter ihm hergeworfen?




Wird heute auf Straftäter mit Papierkügelchen geworfen? Er wußte das er eine Straftat verübte....


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