#261

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2014 05:42
von B208 | 1.323 Beiträge

Zitat von hexenmeister67 im Beitrag #260
auch mit der heutigen GSG 9 wäre er damals, bewaffnet, eine leiche gewesen.

Garantiert nicht , denn die Festnahmekräfte heute wie damals , hätten sich der Situation entsprechend ausgerüstet .





Dann haben die bei der Festnahme von Wolfgang Grams also ihre Ausrüstung vergessen oder wie ? Zur Erinnerung der hat den Zugriff auch nicht überlebt !





Mach dir die Mühe und lese die Berichte und Protokolle über den Einsatz in Bad Kleinen . Da findest Du Antwort auf deine Frage .


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#262

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2014 05:48
von hexenmeister67 | 148 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #261
Zitat von hexenmeister67 im Beitrag #260
auch mit der heutigen GSG 9 wäre er damals, bewaffnet, eine leiche gewesen.

Garantiert nicht , denn die Festnahmekräfte heute wie damals , hätten sich der Situation entsprechend ausgerüstet .





Dann haben die bei der Festnahme von Wolfgang Grams also ihre Ausrüstung vergessen oder wie ? Zur Erinnerung der hat den Zugriff auch nicht überlebt !





Mach dir die Mühe und lese die Berichte und Protokolle über den Einsatz in Bad Kleinen . Da findest Du Antwort auf deine Frage .



Muß ich nicht lesen es geht ja nur um die Aussage Zitat Garantiert nicht , denn die Festnahmekräfte heute wie damals , hätten sich der Situation entsprechend ausgerüstet . Zitat Ende. Laut dieser Aussage hätte ja nix schiefgehen dürfen da ich ja davon ausgehe das die Ausrüstung vorhanden war aber er nun mal trotzdem tot ist.



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#263

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2014 06:02
von B208 | 1.323 Beiträge

Laut Untersuchungsbericht und Gutachten hat er sich , nachdem er einen Beamten tödliche Verletzungen beigebracht hat , selbst erschossen .
Die damalige Bewaffnung und Ausrüstung war eindeutig auf Festnahme ausgerichtet .

Im Gegensatz zu dem Stasieinsatzkommando in Leisterförde , bewaffnet mit Langwaffen und einem Munitionsverbrauch von über 120 Schuß !!!!


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#264

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2014 07:58
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #225
Zitat von Merkur im Beitrag #223
Zitat von ABV im Beitrag #221

Selbst die Tatsache das durch IM auch auf Misstände hingewiesen oder Straftaten aufgeklärt wurden, lässt das ganze in der öffentlichen Wahrnehmung in keinem milderen Licht erscheinen.
Uwe



Warum wohl ?
Weil die Leute seit 25 Jahren gewollt einseitig "politisch gebildet" werden. Ich habe seit 25 Jahren durch die "Meinungs- und Aufarbeitungsindustrie" nicht einen Beitrag gelesen, in dem darüber berichtet worden ist, dass IM des MfS oder IKM der K dazu beigetragen haben, Straftaten zu verhindern, aufzudecken oder aufzuklären. Gleiches gilt für Missstände in der Volkswirtschaft und der Gesellschaft insgesamt. Berichtet wird durch die "Meinungs- und Aufarbeitungsindustrie" doch nur, was ins Konzept passt. Und wenn man 25 Jahre so berieselt wird und die tatsächlichen Gegebenheiten, eingebettet in den historischen Kontext, nicht kennt, kann kein anderes Ergebnis als das derzeitige erzielt werden. Das ist System und so gewollt. Damit will ich nicht in Abrede stellen, dass die Sicherheitskonzeption z. T. überzogen war und dadurch viele zu Feinden gemacht wurden, die eigentlich keine waren und mit deren Ansichten und Problemen sich hätte die Politik beschäftigen müssen. Die Delegierung der Probleme dieser Leute an die Sicherheitsorgane war ein untaugliches Mittel und musste scheitern. Hier hätte es einer anderen Lösung bedurft. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass die DDR durchaus Feinde hatte, für die der Begriff FEIND durchaus zutreffend war. Diese arbeiteten mit konspirativen Mittel und Methoden gegen den Staat DDR und konnten auch nur mit solchen Mitteln und Methoden abgewehrt werden. Aber über die wird auch kaum berichtet, zumindest nicht von der genannten Industrie.



Waren das die Kellerkinder der Umweltbibliothek?



Ich hätte Dir durchaus zugetraut, meinen Text dahingehend zu verstehen, dass ich diese Leute mit der grün markierten Passage bedacht habe. Wenn Du wissen möchtest, wen ich mit der von Dir lila markierten Textstelle meine, erläutere ich Dir auch das gern. Lass mich nur wissen, ob Du es ernst meinst.



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#265

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2014 08:07
von Udo | 1.258 Beiträge

Ich hätte Interesse. Gern auch per PM.


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#266

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2014 08:34
von SET800 | 3.094 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #69

Entschuldigung SET800 , es waren keine Grenzer !!!!! Es war ein Stasi-Kommando !!! Zieh da die wehrpflichtigen Grenzer nicht rein , die wurden aus diesem Grenzabschnitt abgezogen . Gartenschläger ist in einen Stasihinterhalt gelaufen und wurde von der STASI erschossen und es gab eine GELDPRÄMIE !!!! für die Todesschützen . Und es ist dem Thema entsprechend ein Toter der auf das Konto der Stasi geht !!! NICHT auf das der GT . Und ein "Späßchen" war die von der Führung der DDR geleugnete Selbstschussanlage wohl nicht . Dar Fall Gartenschläger wurde lt. Aktenlage zur Chefsache der Stasi gemacht und lt. Aktenlage hat der greise CHEF der Stasi eindeutige Worte zum Umgang mit Gartenschläger gefunden .
Gartenschläger wurde von der Stasi getötet ! und als Wasserleiche verscharrt !!!!


Hallo,
und wenn schon, wer sich so mit einem Staat anlegt, seinen Privatkrieg führt, dem gebührt kein Staatsbegräbniss von diesem, weg mit dem Überresten, erledigt, kein Grund zum Jammern.

Wichtig war, so liest man war es wohl auch, daß niemand versehentlich "beim Pilzesuchen" oder als beauftragter Waldarbeiter an der Grenze zu Schaden. Daß die Abläufe so organisert waren daß die Grenzer sich durch die Technik nicht selbst gefährdeten. Das Risiko durch bewaffnete Grenzverletzter inkl. eigener Deserteure gefährdet zu sein bestand ja auch noch.



zuletzt bearbeitet 17.04.2014 08:40 | nach oben springen

#267

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2014 08:45
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #266

und wenn schon, wer sich so mit einem Staat anlegt, seinen Privatkrieg führt, dem gebührt kein Staatsbegräbniss von diesem, weg mit dem Überresten, erledigt, kein Grund zum Jammern.


Oha, wie kannst Du nur ?Ich höre sie schon fingerhebend widersprechen die Gutmenschen,Moralisten, Freiheitskämpfer, immer schon Andersdenkenden, Sozialismusbereuer, Flugzeuglandungsapplaudierer und alle sonstig dazu berufenen.



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#268

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2014 09:15
von hexenmeister67 | 148 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #263
Laut Untersuchungsbericht und Gutachten hat er sich , nachdem er einen Beamten tödliche Verletzungen beigebracht hat , selbst erschossen .
Die damalige Bewaffnung und Ausrüstung war eindeutig auf Festnahme ausgerichtet .

Im Gegensatz zu dem Stasieinsatzkommando in Leisterförde , bewaffnet mit Langwaffen und einem Munitionsverbrauch von über 120 Schuß !!!!




Also das einzigste wo man bei der Bewaffnung oder Ausrüstung darauf deuten kann das sie auf Festnahme ausgerichtet sind wären Handschellen. Ob ich bei einer Festnahme einen oder 1000 Schuß abgebe ist wirklich vollkommen egal das Resultat nämlich einer toter Mensch kann in beiden Fällen gleich sein. So wie ich dein letzten Satz deute sprichst du den ``Stasikommando`` das Recht ab sich zu verteidigen. Eindeutig ist hier doch auch das er zuerst geschossen hat oder macht das ein unterschied das ja da die ``bösen Kommunisten`` geschossen haben. Fakt ist für beide war der erste Schuß den sie abgegeben haben das Todesurteil und da relativiere ich nicht ob welcher Gesinnung die jeweiligen Seiten haben beide Seiten hatten das Recht sich in gleicher Form zu wehren.



Merkur hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#269

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2014 10:51
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Udo im Beitrag #265
Ich hätte Interesse. Gern auch per PM.


Ich gliedere mal in Kategorien
1. Terroristen
2. KMHB (Kriminelle Menschenhändlerbanden)
3. Wirtschaftsstraftäter
4. Spione

Zu 1:
Hiermit meine ich konkret Personen oder Organisationen, die mit terroristischen Mitteln und Methoden gegen die DDR gearbeitet haben. Nimm das Beispiel des Terroristen Kühn. Dieser war verantwortlich für die Sprengstoffanschläge gegen die italienischen Bahnhöfe Trient und Verona (20 z. T. lebensgefährlich verletzte, ein Toter). Dieser Kühn war der Meinung, auch in der DDR Anschläge verüben zu müssen und diese als "Fanale des Widerstandes" von DDR-Bürgern zu tarnen. Es erfolgten 1962 Anschläge mittels Sprengstoff gegen das Haus der Deutsch der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft sowie gegen das Präsidium der VP Berlin. Im Haus der DSF wurde ein Ausstellungsraum völlig zerstört, am PdVP entstand kein nennenswerter Schaden, da die Ladungen von außen an die starken Mauern angebracht worden waren. Des weiteren waren für den 17. Juni 1963 Sprengungen des Roten Rathauses, des Ministeriums für Außenhandel und des Stadtgerichts Littenstraße vorbereitet worden. Die Zeitzünderbomben am Roten Rathaus und am Gericht wurden entdeckt, die am Ministerium für Außenhandel explodierte und richtete beträchtlichen Schaden an. Am 30. Juni 1963 wurden Kühn in Ostberlin festgenommen - beim Versuch eine Sprengladung am ZK der SED anzubringen. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt und 1974 begnadigt.
Andere Anschläge, z. B. der KGU gegen die DDR konnten im Vorfeld aufgedeckt und verhindert werden.

Zu 2:
Hiermit meine ich nicht Gruppierungen und Personen, die aus sog. humanitären Gründen Bürger der DDR ausgeschleust haben. Mir geht es um Personen, die aus kriminellen und staatsfeindlichen Motiven heraus gehandelt haben. Beispielsweise gab es gezielte Anwerbungen/Ausschleusungen von Fachärzten aus der DDR durch darauf spezialisierte Gruppierungen. Aus dem Krankenhaus Berlin-Friedrichshain wurden z. B. gezielt zehn Ärzte der Fachrichtungen Chirurgie, Gynäkologie, Urologie, Anästhesie, Radiologie und Pathologie durch eine KMHB ausgeschleust. Das bedeutete pro Arzt 200.000 Mark verlorene Ausbildungskosten und umgerechnet auf den medizinischen Versorgungsgrad der Bevölkerung, dass pro Arzt 1.400 Personen nicht betreut werden konnten.
Ein bekannter Schleuser nennt sich ja bekanntlich selbst "Staatsfeind Nr. 1".

Zu 3:
Auch hier gab es Personen, die gezielt gegen die Volkswirtschaft der DDR gehandelt haben, sei es durch Sabotage an Anlagen oder auch die bewusste und gesteuerte Verschleppung von Entwicklungen oder Manipulationen.

Im Jahr 1958 wurde ein Anschlag auf einen Schacht des Kali-Werkes Unterbreitenbach vorbereitet. Stollen führten unter die Staatsgrenze hindurch und waren besonders gesichert. Diese Mauern sollten gesprengt werden. Die Täter hatten bereits Spezialbohrmaschinen, Sprengstoff und anderes Material deponiert. Der Anschlag konnte verhindert und die Täter festgenommen werden.

Ein als Abteilungsleiter tätiger Wissenschaftler verhinderte maßgeblich wesentliche Entwicklungen im Bereich Elektrotechnik/Elektronik, wodurch erheblicher materieller Schaden entstand. Beim Versuch über die CSSR nach Österreich zu flüchten, wurde er festgenommen und gestand gegen den Staat gehandelt zu haben.

Drei leitende Mitarbeiter eines VEB der pharmazeutischen Industrie mussten sich vor Gericht verantworten, da sie der Volkswirtschaft einen Schaden von über zehn Millionen Valutamark zufügten. Sie ließen sich durch Vertreter einer NSW-Firma korrumpieren. Anfangs bewirkten sie unter Umgehung des Außenhandelsbetriebes die Einfuhr größerer Mengen von Produkten minderer Qualität, obwohl ein DDR-Betrieb in der Lage und bereit war, entsprechende Erzeugnisse qualtätsgerecht und in ausreichender Menge zu liefern. Die drei Mitarbeiter vereinbarten ungesetzlich mit der NSW-Firma, die Potenzen des VEB zu nutzen, um das ausländische Erzeugnis weiter zu entwickeln. Die Forschungsergebnisse wurden kontinuierlich ausgeliefert, ohne das ein patentrechtlicher Schutz zugunsten der DDR erfolgte. Ebenso erhielt die NSW-Firma Kenntnis über spezifische Informationen zur Preis- und Absatzstrategie der DDR bzw. aus dem gesamten RGW-Bereich. Die genannten Praktiken führten dazu, dass
- die DDR über längere Zeit auf einem spezifischen Sektor der pharmazeutischen Industrie von der NSW-Firma abhängig wurde;
- die mögliche Eigenentwicklung der entsprechenden Produkte und damit der Export von eigenen Erzeugnissen verhindert wurde;
- die NSW-Firma dagegen hohe Profite erzielte und international eine Monopolstellung erlangte, die sie wiederum zum Schaden der DDR ausnutzte.

Vertreter von NSW-Firmen klärten über einen längeren Zeitraum das Persönlichkeitsbild des Im- und Exportkaufmanns R., tätig in einem DDR-Außenhandelsbetrieb, auf. Dazu nutzten sie vor allem die Freizeit des R., wenn dieser sich zu Verhandlungen im Westen aufhielt. Bereitwillig ließ er sich bei Besuchen in Nachtbars aushalten, nahm durch NSW-Firmen finanzierte Urlaubsangebote an und wies entsprechende Geschenke nicht ab. Um seine Bedürfnisse zu befriedigen, lieferte sich R. den Kontrahenten immer mehr aus, so dass diese ihn als "Ihren zuverlässigen Stützpunkt" risikolos steuern konnten. Im Interesse der NSW-Firmen handelte R. zum Schaden der DDR. Die NSW-Firmen wurden preislich bevorteilt, indem er Qualitätsangaben und Preisnotierungen zu deren Gunsten fälschte und ihnen ungerechtfertigte Zahlungsziele in den Rechnungen einräumte.

Für die Erhöhung der Schiffssicherheit hatten das Fischkombinat Rostock und das Kombinat Schiffbau den Kauf von Radaranlagen bei einer NSW-Firma für 1,2 Millionen Valutamark geplant. Dem MfS lagen Informationen über wesentlich überhöhte/ungerechtfertigte Preisforderungen vor. Aufgrund der Hinweise des MfS konnten durch die DDR-Verhandlungspartner Preisreduzierungen in Höhe von 200.000 Valutamark durchgesetzt werden.
Ein leitender Mitarbeiter der Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei charterte von einer Nassbaggerfima der BRD mehrere Motorklappschuten, obwohl die Kapazitäten des eigenen Betriebes nicht ausgelastet waren und bekam dafür 10.000 DM Bestechungsgeld. Das MfS deckte den Vorgang auf.
Zwei Ingenieure der Seereederei verhinderten die Importablösung des Brennstoffzusatzes aus der BRD. Dadurch hatte die DDR Verluste in Höhe von 2,4 Millionen Valutamark Jeder der Ingenieure erhielt 10.000 DM Bestechungsgeld. Das MfS deckte diese Straftat auf. In Auswertung des Ermittlungsverfahrens wurden Festlegungen getroffen, die ab 1986 jährlich zur Einsparung von 200.000 DM Importkosten führten.

Zu 4.
dürften Bsp. aus der Literatur hinlänglich bekannt sein.



Udo, SCORN und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.04.2014 11:03 | nach oben springen

#270

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2014 11:15
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde….
Ich halte den Vergleich zwischen Gartenschläger und Grams für sehr an den Haaren herbeigezogen. Samt der daraus gezogenen Schlüsse. Und ich halte Gartenschläger nicht gerade für ein gutes Beispiel zum Thema.
B208 , Du verwendest bei Gartenschläger das Wort Stasihinterhalt. Bei Grams war das dann was? Der Versuch einer Festnahme ! Und das „beweist“ Du mit der Ausrüstung? Du weißt doch ganz genau, dass sich die jeweilige örtliche Situation massiv voneinander unterschied. Und diese Situation bestimmt doch wohl die Ausrüstung und die Vorgehensweise. Ach ja – 120 Schuss aus Langwaffen abgegeben(-was für eine Waffe hatte gleich der Begleiter von Gartenschläger?) Also bei Grams weiß ich es – 33 Schuss, 15 Treffer. Übrigens – ich bezweifele ja nicht die Notwendigkeit und die Rechtsstaatlichkeit…. Aber selbst die Staatsanwaltschaft hatte ja wohl so ihre Schwierigkeiten, auf Anhieb zu verstehen, wie sich Grams nach 15 Treffern selbst ins Jenseits schicken konnte. (Nachzulesen: Süddeutsche u.a.) So viel zu Grams und Bad Kleinen. Wenn ich Dein Namenskürzel richtig lese, verstehst Du ja etwas vom Fach. Du musst also wissen, dass solche Einsätze, egal wo, niemals so laufen, wie sie geplant sind. Außer …. Oder kommt da ein alter Vorbehalt hoch? Übrigens- ich versteh schon, dass Du „deinen Haufen“ verteidigst, klar, aber warum billigst Du dieses Recht nicht allen anderen auch zu? Dann müsstest Du allerdings das Gerichtsurteil zum Thema akzeptieren.
Und – damit wir wieder aufs Ausgangsthema kommen- Gartenschläger ist wohl eine der umstrittensten Figuren im Kalten Krieg, es ist nicht notwendig, aus ihm einen Helden zu machen. Das war er mit Sicherheit nicht. Eher ein von Hass und Selbstüberschätzung getriebener Mensch, der die Fehler immer nur beim anderen sah. –Na gut ich bin kein Psychologe..
Noch eine Randbemerkung: Sehr schön formuliert, die parlamentarische Anfrage: „Wie viele kamen durch Polizeiwaffen uns Leben?“ Aber die Rückschlüsse in Deiner Argumentationskette lassen da so ein paar Wünsche offen.
Und – bei aller Hochachtung für die Arbeit der GSG 9 und der SEKs – Zaubern können die Jungs auch nicht, woher willst Du also wissen, das –im Falle Gartenschläger- dann eine Festnahme so schön glatt über die Bühne gegangen wäre? Das ist dann doch etwas Spekulation.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
hexenmeister67, exgakl und ABV haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#271

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2014 22:49
von SET800 | 3.094 Beiträge

Hallo,
Herr Grams, Herr Gartenschläger, wenn da etwas unkorrekt lief, dann ist es um zukünftige mögliche Fälle von Selbstjustiz durch Vollzugskräfte zu vermeiden genau aufzuklären um der Rechtsstaatlichkeit willen, Vollzugskräfte müssen dizipliniert bleiben.

Um die Kerle Grams und Gartenschläger trauere ich nicht, garnicht, an denen hat die Welt nichts verloren.



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#272

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.04.2014 01:48
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Hufklaus im Beitrag #139
Jede Diskussion um die Machenschaften der ehemaligen Stasi endet immer mit den hämischen Bemerkungen, Ihr könnt es ja gar nicht wissen, Ihr ward ja nicht dabei, aber wir!
Das ist zweifelsfrei richtig.
Allerdings haben sehr viele dieser Truppe noch Aktenberge um die Ecke gebracht, bevor auch diese Möglichkeit zu Ende war... Und die Akten beschrieben bestimmt nicht den 34. Westbesuch von Frau Kasulke aus Rüdersdorf bei ihrer Schwester in Westberlin...

Ich relativiere für mich gar nichts! Wie damals Menschen zu Tode kamen wurde schon auf Druck der Stasi auf dem Totenschein gefälscht, die fallen unter keine Statistik, und wie die 2. Leichenschau vor der Krementierung aussah, möchte ich gar nicht wissen.
Sie haben Leute um die Ecke gebracht mit Helfern und Helfershelfern und glauben uns heute verklickern zu können, sie wären so nicht gewesen.Lasst Euch doch von diesen Burschen nichts erzählen!

Jeder für sich sollte mal darüber nachdenken, was wäre wohl gewesen, wenn es irgendwie, auch mit Blutvergießen in der DDR weiter gegangen wäre...? Oder, wenn es heute plötzlich umschwenken würde...?
Dann findet man die Antwort, auch für jene User hier im Forum, die sich der ehemaligen Angehörigkeit dieser Truppe lobsudeln, schämt Euch...

VG Klaus


XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX



zuletzt bearbeitet 19.04.2014 02:47 | nach oben springen

#273

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.04.2014 09:20
von Sperrbrecher | 1.650 Beiträge

Zitat von Merkur im Beitrag #269
Mir geht es um Personen, die aus kriminellen und staatsfeindlichen Motiven heraus gehandelt haben. Beispielsweise gab es gezielte Anwerbungen/Ausschleusungen von Fachärzten aus der DDR durch darauf spezialisierte Gruppierungen. Aus dem Krankenhaus Berlin-Friedrichshain wurden z. B. gezielt zehn Ärzte der Fachrichtungen Chirurgie, Gynäkologie, Urologie, Anästhesie, Radiologie und Pathologie durch eine KMHB ausgeschleust. Das bedeutete pro Arzt 200.000 Mark verlorene Ausbildungskosten und umgerechnet auf den medizinischen Versorgungsgrad der Bevölkerung, dass pro Arzt 1.400 Personen nicht betreut werden konnten.
Ein bekannter Schleuser nennt sich ja bekanntlich selbst "Staatsfeind Nr. 1".

Gegen ihren Willen wird man diese Ärzte wohl kaum aus der DDR ausgeschleußt haben - oder ?

Warum gesteht man diesen Ärzten nicht das gleiche Recht zu, in einem anderen Land zu leben wie es in den allgemeinen Menschenrechten bzw. der Schlußakte von Helsinki festgeschrieben und auch von der Staatsführung der DDR unterschrieben war ?


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#274

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.04.2014 09:50
von SET800 | 3.094 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #273
Warum gesteht man diesen Ärzten nicht das gleiche Recht zu, in einem anderen Land zu leben wie es in den allgemeinen Menschenrechten bzw. der Schlußakte von Helsinki festgeschrieben und auch von der Staatsführung der DDR unterschrieben war ?




Weil die Schlußakte eine nette Sache als Schönwetterformulierung nur ist.

Die Regierung der DDR erhob den Anspruch auch zum Wohle des Volkes von ihren Bürgern die Arbeit im Lande abzuverlangen. Andere Staaten
war da anspruchsvoller, ohne existentielle Not aber zum Wohle der herrschende Klasse die aktive Teilnahme im Kriege zu befehlen, inkl. totgeschossen
werden.

Z.B. die kleinwüchsigen Lationos aus den armen Stadtvierten der USA, in Vietanm als tunnel-rats im oft tödlichen Einsatz, war das zum Wohle ihrer
Brüder, Schwestern Eltern oder des militärisch-industrielellen Komplex?

Jeder Arzt der seine Polyklinik verliess wußte um die Nöte seiner Patienten dadurch.

Und ohne Dünger aus der Chemi, ohne Kohle für Zschornewitz, ohne Reichsbahn wäre für viele Menschen der Notfall mit hungern und frieren eingetreten.

Die beiden Erichs hätten trotzdem wohl eine Unterkunft in der UdSSR bekommen, oder als Prämie von den USA...



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#275

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.04.2014 12:18
von turtle | 6.961 Beiträge

Allein das Wort „Stasi“ ist auch fast 25 Jahre nach dem Ende der DDR elektrisierend. Mythen werden angedichtet, wie eines der besten Geheimdienste der Welt, M. Wolf das Phantom, der gnadenlose Chef Mielke ein Mörder der für seine Gegner keine Gnade kennt.
Die „Stasi“ als williger Handlanger einer Unrechtsstaates mit Flächendeckender Bespitzelung des eigenen Volkes. Ja sicher ist an allen der Funke Wahrheit dabei, aber eben nicht die ganze Wahrheit. Wir können uns doch hier im Forum glücklich schätzen das hier User aus allen „Fraktionen“ schreiben und sich den Diskussionen stellen. Besonders die „Stasi“ Fraktion wird oft dabei angegriffen. Umso mehr begrüße ich dass sie sich der Diskussion stellen. Ihre gewählte Ausdruckweise mit Fakten ist nun einmal auch ein Ergebnis ihrer Bildung. (Die so mancher Gegner missen lässt) Beschönigt soll allerdings auch nichts werden. Es ist nicht unnormal und fremd das für die eigene Rechtfertigung Gewesenes aufgebauscht wird. Aber genauso betrifft es die Gegenwart. Und doch sehe ich in der Auseinandersetzung mit ehemaligen Angehörigen doch dass in einigen Bereichen eine Annäherung stattfindet. Fehler werden heute mehr als noch für einigen Jahren eingeräumt. Wenn sie an ihrer Ideologie vom Sozialismus festhalten ist das Privatsache für seine politische Überzeugung darf keiner Nachteile haben, sofern er geltende Gesetze achtet. Bevor ich über jemanden Urteile versuche ich erst einmal meinen „Gegner“ zu begreifen. Warum, weshalb, hat er so gehandelt? Was wäre aus mir geworden wäre ich in einem Elternhaus groß geworden das völlig von ihrem Staat und seiner Ideologie überzeugt war. Ich glaube zwar dass ich dann trotzdem ich geblieben wäre. Aber Glaube ist nicht wissen, und grau ist jede Theorie. Lasst uns sachlich diskutieren, und vermeidet Beleidigungen.


ABV, DoreHolm, Lutze und thomas 48 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.04.2014 15:37 | nach oben springen

#276

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.04.2014 14:02
von andy | 1.198 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #275
Allein das Wort „Stasi“ ist auch fast 25 Jahre nach dem Ende der DDR elektrisierend. Mythen werden angedichtet, wie eines der besten Geheimdienste der Welt, M. Wolf das Phantom, der gnadenlose Chef Mielke ein Mörder der für seine Gegner keine Gnade kennt.
Die „Stasi“ als williger Handlanger einer Unrechtsstaates mit Flächendeckender Bespitzelung des eigenen Volkes. Ja sicher ist an allen der Funke Wahrheit dabei, aber eben nicht die ganze Wahrheit. Wir können uns doch hier im Forum glücklich schätzen das hier User aus allen „Fraktionen“ schreiben und sich den Diskussionen stellen. Besonders die „Stasi“ Fraktion wird oft dabei angegriffen. Umso mehr begrüße ich dass sie sich der Diskussion stellen. Ihre gewählte Ausdruckweise mit Fakten ist nun einmal auch ein Ergebnis ihrer Bildung. (Die so mancher Gegner missen lässt) Beschönigt soll allerdings auch nichts werden. Es ist nicht unnormal und fremd das für die eigene Rechtfertigung Gewesenes aufgebauscht wir. Aber genauso betrifft es die Gegenwart. Und doch sehe ich in der Auseinandersetzung mit ehemaligen Angehörigen doch dass in einigen Bereichen eine Annäherung stattfindet. Fehler werden heute mehr als noch für einigen Jahren eingeräumt. Wenn sie an ihrer Ideologie vom Sozialismus festhalten ist das Privatsache für seine politische Überzeugung darf keiner Nachteile haben, sofern er geltende Gesetze achtet. Bevor ich über jemanden Urteile versuche ich erst einmal meinen „Gegner“ zu begreifen. Warum, weshalb, hat er so gehandelt? Was wäre aus mir geworden wäre ich in einem Elternhaus groß geworden das völlig von ihrem Staat und seiner Ideologie überzeugt war. Ich glaube zwar dass ich dann trotzdem ich geblieben wäre. Aber Glaube ist nicht wissen, und grau ist jede Theorie. Lasst uns sachlich diskutieren, und vermeidet Beleidigungen.





Peter, danke für diesen Beitrag - in meinen Augen die sachlichste Aussage in diesem Thema.



andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#277

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.04.2014 14:05
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

All jenen, die das Wirken der Stasi im Alltag der DDR besser begreifen möchten sei sehr zu empfehlen in der Literatur, die sich dieser Aufarbeitung an Hand konkreter Biografien widmet nach Antworten zu suchen.
Der Roman "Das halbe Haus" nimmt sich dieser Thematik am Beispiel einer Familie an, bestehend aus einer Mutter, die mit Erreichen des Rentenalters übersiedeln durfte, ihres Sohnes, der als kritischer DDR- Bürger Schritt für Schritt dem Staat kündigt und einen Ausreiseantrag mit allen üblichen Schikanen, z. B. dem provisorischen Personalausweis mit dem man nicht mal über die CSSR- Grenze kam am Laufen hatte sowie dessen Sohn, der als angehender Leistungssportler dem System bis zu einem gewissen Grade zugewandt ist.
Der gesamte Romanstoff wird begleitet von Dokumenten der Staatssicherheit, die auch 1:1 im Buch abgedruckt sind, einschließlich der detaillierten Methoden des Umgangs mit dieser Klientel, der Aufklärungsarbeit, der Informationswege, eben allem was zu einer glaubhaften Abhandlung dazu gehört.
Wie ein westdeutscher Winkeladvokat trägt der Protagonist sein Ausreisebegehren der Obrigkeit vor mit konkreten Verweisen auf die UN- Charta, die von der DDR ja offiziell anerkannt wurde, um immer wieder Absagen zu bekommen, hier kann man spüren, wie verzweifelt dessen Kampf um den regulären Fluchtweg gewesen sein muß.
Er zitiert selbst Honecker aus der "Saarbrücker Zeitung" über die er äußerte, daß die DDR sich an das Völkerrecht hält und daß Völkerrecht vor Landesrecht ginge und verweist auf das Kapitel VII der KSZE- Akte mit den entsprechenden Artikelnummern.
Wann immer ich solche authentischen Romane lese überlege ich, wie ich persönlich zu so jemandem gestanden hätte und auch bis wie weit ich solchen hätte mental folgen können, da es auch viele widersprüchlichen Aussagen gab, immerhin begründete er die Familienzusammenführung mit der übergesiedelten Mutter mit deren Hilfebedürftigkeit und dem sehr guten Verhältnis nachdem er wenige Jahre zuvor genau mit der gegenteiligen Begründung (Spannungen, Zerwürfnisse) den Auszug aus der elterlichen Wohnung beantragt hatte.
Auch ist mir nicht klar, ob man jemanden, der verwitwet ist und einen Sohn hat tatsächlich aus der angestammten Wohnung (die er ja als inzwischen Verheirateter später hatte) auf Grund der nicht mehr vorhandenen Vorbedingungen (verheiratet) herauswerfen konnte, ich muß es an dieser Stelle einmal glauben.
Sympatisch wäre mir auf Grund weiterer Charaktermerkmale ein solcher Zeitgenosse niemals gewesen, trotzdem muß man versuchen zu verstehen, warum die Stasi genau diese Typen so hysterisch verfolgt hat.
Zwar war er auch eine Art Geheimnisträger aber eben nicht das ganz große Kaliber und so ist man doch geneigt, um der Ruhe willen solche doch ziehen zu lassen und da genau das eben nicht so gehandhabt wurde, bleibt die Vermutung im Raum, daß es möglicherweise sogar reine private Gemetzel sind, die solche Geschichten produziert haben.
Aber bis zur endgültigen Aufklärung sind ja noch 150 Seiten Raum...



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#278

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.04.2014 16:50
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Hufklaus im Beitrag #139


Wie damals Menschen zu Tode kamen wurde schon auf Druck der Stasi auf dem Totenschein gefälscht, die fallen unter keine Statistik, und wie die 2. Leichenschau vor der Krementierung aussah, möchte ich gar nicht wissen.
VG Klaus


Als Mediziner müsstest Du doch selbst sehr gut wissen, dass auch heute jährlich tausende Totenscheine nicht der Realität entsprechen.
Es ist gewiss kein Einzelfall, dass zum Ereignisort gerufene Mediziner auf drängen der Ermittler leichtfertig einen natürlichen Tod bescheinigen von dem sie nicht überzeugt sind bzw. im nachhinein auf Druck einen neuen Totenschein ausstellen.
Beispiele:
"Ein Internist aus Bad Lippspringe: Bei einem tödlichen Motorradunfall sollte die Todesart "nicht natürlich" in "natürlich" umgewandelt werden, um eine Meldung an die Staatsanwaltschaft zu umgehen.
Ein Assistenzarzt aus Bielefeld: Nächtlicher Telefonterror durch die Polizei, um doch die Bescheinigung "natürlicher Tod" zu erzwingen.
Ein Anästhesiologe aus Lemgo: Beim Versuch, sich der Verhaftung zu entziehen, stürzte eine Person tödlich ab. Der Polizeibeamte wünschte die Eintragung "Suizid" im Totenschein.
Ein Anästhesiologe aus Bochum: Die Polizeibeamten ließen sich nach der Todesklassifikation "ungeklärt" einen neuen Totenschein vom Hausarzt ausstellen."
Quelle: Sabine Rückert
Wer das alles im Detail mit Beispielen nachlesen möchte, dem sei das Buch "Tote haben keine Lobby" von Sabine Rückert empfohlen. Mancher wird erschrocken und nachdenklich sein.



zuletzt bearbeitet 19.04.2014 19:23 | nach oben springen

#279

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.04.2014 17:04
von schnatterinchen (gelöscht)
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Ach so war das, das MfS hat einfach bisschen geschludert beim Totenschein ausfüllen.


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#280

RE: wievieleTote gehen auf das Konto der Staatssicherheit?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.04.2014 19:27
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #279
Ach so war das, das MfS hat einfach bisschen geschludert beim Totenschein ausfüllen.


Wenn dann haben sich die Mediziner in Ost und West, zu falschen Beurkundungen, initiiert durch die Ermittlungsorgane, hinreißen lassen.



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