#21

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 15.03.2014 22:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Alfred im Beitrag #20
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #18
Zitat von passport im Beitrag #16



Nach Angaben der Birthler-Behörde erwog Stasi-Chef Erich Mielke, die in die DDR geflüchteten Terroristen der RAF in einem innerdeutschen Konflikt als Kämpfer "hinter den feindlichen Linien einzusetzen". [/gruen]



NOCH FRAGEN ?
Jede Menge.......


passport




Hallo,

gibt es denn da auch Dokumente oder wie kommt man zu der Auffassung.

Wie viele Personen der RAF waren in der DDR ? 3 , 5 , 10 ?

Man, dass wäre wirklich eine große, wichtige Kraft im Kampf gewesen. Auf diese Personen wäre die DDR im Verteidigungsfall wirklich angewiesen .


Na, da lese Dir noch einmal in Ruhe den Beitrag von Schuddelkind durch, vielleicht klappt es dann! Kannst es ja auch als falsch annehmen, Deine Einstellung zu der Sache ist vielleicht eine andere. Aber wie heißt es so schön" Glauben und Wissen sind 2 verschiedene Dinge". der eine will es nicht glauben, der andere will es wissen, wo Du hingehörst, kann ich nicht sagen! Ist halt eine Sache, will ich es wahr haben oder nicht, was nicht sein kann, das kann nicht sein. Gut da musst Du ja wissen. Möchte ich Dich nicht einschätzen, weil ich Dich nicht persönlich kenne. Das ist meine Meinung und möchte Dir auch nicht zu nahe treten,deshalb lasse ich es und wünsche eine gute Nacht und wenn Gott will bis morgen.
Grüsse Steffen52


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#22

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 15.03.2014 23:14
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #18
Zitat von passport im Beitrag #16


Mit einer Vielzahl differenzierter politisch-operativer Maßnahmen wurde versucht, sie davon zu überzeugen, dass ihre Handlungen vom MfS nicht gebilligt würden, da sie den Entspannungsprozess national und international störten und damit auch der Politik der DDR schadeten. Auch wurde versucht, ihren Handlungsspielraum einzuschränken oder sie ruhig zu stellen, sie vom Terror abzubringen.

Ah ja, find ich eine gute Idee, Leute vom Terrorismus abzubringen, indem man sie an Waffen ausbildet, sie drillt und noch zeigt, wie man Bomben baut und Panzerfäuste benutzt. So etwas finde ich pädagogisch wertvoll.





Selbstverständlich nicht.(Wer hätte es gedacht ) Ausgehend davon, dass im MfS Terror als eine »Wesensäußerung des Imperialismus und der aggressiven Politik imperialistischer Staaten« beurteilt wurde, waren Terrorverbrechen (Terror) und Terrorverbrecher (Terroristen) folglich »Bestandteil des Systems der Feindtätigkeit gegen die DDR und andere sozialistische Staaten; ausgeführt vor allem von Geheimdiensten u. a. feindlichen Organisationen, Einrichtungen und Kräften.«
Okay, sie hatten Schiss, das die RAF auch in der DDR rumbombt.


Das MfS hat zu keinem Zeitpunkt terroristische Organisationen, auch nicht die RAF, organisiert, gesteuert, beauftragt oder Vorhaben mit ihnen abgesprochen. Sie erhielten weder Waffen, Munition, Geld oder andere materielle Unterstützung. Alle Versuche, dem MfS genau dies zu unterstellen, sind gescheitert. Weder in den umfangreichen Akten der Terrorabwehr noch in den Prozessunterlagen ließ sich dafür auch nur die Spur eines Beweises finden.
Nun ja, nicht direkt : Ein vor kurzem entdecktes Planungspapier der Stasi deutet nach Einschätzung eines Experten auf die Absicht der DDR hin, Terroristen der Roten Armee Fraktion (RAF) gezielt für Tötungen, Geiselnahmen und Sprengstoffanschläge in der Bundesrepublik zu benutzen. In dem Papier werde detailliert beschrieben, "wie sich das Ministerium für Staatssicherheit der "Terrorszene in den imperialistischen Staaten" bedienen wollte", sagte der Hamburger Politologe Wolfgang Kraushaar der Deutschen Presse-Agentur dpa. Das Dokument aus dem Jahr 1982 war von dem amerikanischen Journalisten David Crawford in der Behörde für Stasiunterlagen (Birthler-Behörde) entdeckt worden.

Ziel: Destabilisierung des "Klassenfeindes"

Die Frage des Einflusses der Stasi auf die RAF sei aber noch nicht endgültig zu beantworten, sagte der 59 Jahre alte Wissenschaftler des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS). "Unter den Rahmenbedingungen des Kalten Krieges agierten Terrororganisationen mitunter als verlängerter Arm von Großmächten." Das Ziel sei eine Destabilisierung des "Klassenfeindes" gewesen. Nach Angaben der Birthler-Behörde erwog Stasi-Chef Erich Mielke, die in die DDR geflüchteten Terroristen der RAF in einem innerdeutschen Konflikt als Kämpfer "hinter den feindlichen Linien einzusetzen".




NOCH FRAGEN ?
Jede Menge.......


Nur mal zur Erinnerung :

Wie hieß oder heißt doch die Geheimdienstoganisation der NATO ? - GLADIO - !

Ansonsten halte ich die Aussagen der MfS-Generalität für echt und wahrheitsgemäß. Und was man von sogenannten GD-Experten halten kann sieht mn ja an H. K. und Co.


passport



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#23

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 16.03.2014 10:28
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #3
Die DKP war geradezu chro­nisch erfolglos bei Wahlen. Das hat sich nie geändert. Von daher eher ne Randgeschichte der BRD.


Hallo,
um 1972 besonders herrlich erfolglos, Komunal- und Kreistagswahl in Nordrheinwestfalen, in einem größeren Dorf wohnte der Kreisvorsitzende mit seiner Frau und Sohn, ebenfalls DKP-Genosssen.

Im Tageblatt am Montag Wahlbericht, in dem Dorf 2, ZWEI, DKP-Stimmen...., fröhliches Frühstücken....



zuletzt bearbeitet 16.03.2014 10:29 | nach oben springen

#24

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 16.03.2014 13:33
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #18
Zitat von passport im Beitrag #16


Mit einer Vielzahl differenzierter politisch-operativer Maßnahmen wurde versucht, sie davon zu überzeugen, dass ihre Handlungen vom MfS nicht gebilligt würden, da sie den Entspannungsprozess national und international störten und damit auch der Politik der DDR schadeten. Auch wurde versucht, ihren Handlungsspielraum einzuschränken oder sie ruhig zu stellen, sie vom Terror abzubringen.

Ah ja, find ich eine gute Idee, Leute vom Terrorismus abzubringen, indem man sie an Waffen ausbildet, sie drillt und noch zeigt, wie man Bomben baut und Panzerfäuste benutzt. So etwas finde ich pädagogisch wertvoll.





Selbstverständlich nicht.(Wer hätte es gedacht ) Ausgehend davon, dass im MfS Terror als eine »Wesensäußerung des Imperialismus und der aggressiven Politik imperialistischer Staaten« beurteilt wurde, waren Terrorverbrechen (Terror) und Terrorverbrecher (Terroristen) folglich »Bestandteil des Systems der Feindtätigkeit gegen die DDR und andere sozialistische Staaten; ausgeführt vor allem von Geheimdiensten u. a. feindlichen Organisationen, Einrichtungen und Kräften.«
Okay, sie hatten Schiss, das die RAF auch in der DDR rumbombt.


Das MfS hat zu keinem Zeitpunkt terroristische Organisationen, auch nicht die RAF, organisiert, gesteuert, beauftragt oder Vorhaben mit ihnen abgesprochen. Sie erhielten weder Waffen, Munition, Geld oder andere materielle Unterstützung. Alle Versuche, dem MfS genau dies zu unterstellen, sind gescheitert. Weder in den umfangreichen Akten der Terrorabwehr noch in den Prozessunterlagen ließ sich dafür auch nur die Spur eines Beweises finden.
Nun ja, nicht direkt : Ein vor kurzem entdecktes Planungspapier der Stasi deutet nach Einschätzung eines Experten auf die Absicht der DDR hin, Terroristen der Roten Armee Fraktion (RAF) gezielt für Tötungen, Geiselnahmen und Sprengstoffanschläge in der Bundesrepublik zu benutzen. In dem Papier werde detailliert beschrieben, "wie sich das Ministerium für Staatssicherheit der "Terrorszene in den imperialistischen Staaten" bedienen wollte", sagte der Hamburger Politologe Wolfgang Kraushaar der Deutschen Presse-Agentur dpa. Das Dokument aus dem Jahr 1982 war von dem amerikanischen Journalisten David Crawford in der Behörde für Stasiunterlagen (Birthler-Behörde) entdeckt worden.

Ziel: Destabilisierung des "Klassenfeindes"

Die Frage des Einflusses der Stasi auf die RAF sei aber noch nicht endgültig zu beantworten, sagte der 59 Jahre alte Wissenschaftler des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS). "Unter den Rahmenbedingungen des Kalten Krieges agierten Terrororganisationen mitunter als verlängerter Arm von Großmächten." Das Ziel sei eine Destabilisierung des "Klassenfeindes" gewesen. Nach Angaben der Birthler-Behörde erwog Stasi-Chef Erich Mielke, die in die DDR geflüchteten Terroristen der RAF in einem innerdeutschen Konflikt als Kämpfer "hinter den feindlichen Linien einzusetzen".




NOCH FRAGEN ?
Jede Menge.......


passport




Eine Quelle zu nennen, ist hoffentlich nicht zuviel verlangt?

1. Sind sich ganz offenbar selbst "Experten" nicht sicher, dass diese gefundenen Papiere überhaupt verwertbar sind - ansonsten hätte man nicht die sehr vagen Formulierungen "deutet darauf hin"(n-tv), "halten es für möglich" ((heise) verwendet, sondern "belegt" oder beweist.
Aber Vermutungen setzen sich, wenn sie gruselig genug sind, besonders gerne in den Köpfen mancher, vorgeprägter schon als Wahrheit fest.

2. Was das für ein Planungspapier ist, kann man überhaupt nicht erkennen. Ein Entwurf oder eine verabschiedete Planung? Wurde daraus ein Befehl erarbeitet? Denn nur ein entsprechender Befehl hat eine Wirkung entfaltet. Nirgends ein Hinweis, was das für ein Planungspapier war.

3. Da es seit 2007 offenbar keine weiteren belastbaren Hinweise auf derartige Vorgänge, bleibt alles weiter Spekulation.

Bei meinem letzten Arbeitgeber hätte jeder eine x-beliebige Planungsvariante oder einen Strategie-Entwurf verwenden können, um zu belegen, dass unsere Firma geplant hat, sich über das Baurecht hinwegzusetzen, B-Pläne auszuhebeln oder sonst gegen Gesetze zu verstoßen. Diese Planungsstände wurden in der Regel nicht vernichtet - zu viel Aufwand.

Man sollte sauber trennen zwischen Vermutung/Behauptung und Belegbarem.

Vielleicht hat es eine Gladio -Ost gegeben, vielleicht auch nicht.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#25

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 16.03.2014 13:33
von werner | 1.591 Beiträge

gelöscht, doppelklick


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
zuletzt bearbeitet 16.03.2014 19:34 | nach oben springen

#26

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 17.03.2014 10:21
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Mich hat damals auch immer gewundert das die vom Kapital geschundene Arbeiterklasse der BRD nicht mehr DKP gewählt hat.


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#27

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 17.03.2014 13:30
von planchetti | 37 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #2
Die DKP hatte die Zeitung ,,UZ,, die ich einige mal gelesen habe.
War genau dasselbe wie unsere SED-Zeitungen, nur das TV-Programm und der Sportteil war etwas anders.
Warum hast du so wenig Wissen darüber, warst du nicht mal DDR-Bürger?
Frag mal in Hamburg nach, glaube dort gibt es noch viele Mitglieder.
Erkundige dich mal nach der Zeitschrift ,,Konkret,,


Woher hast du die UZ bezogen?

Während einer JT-Reise 1984 hatte mir mal eine UZ in Moskau gekauft, da das (West-)Fernsehprogramm der kommenden Woche abgedruckt war.
Die wurde mir am Flughafen Dresden mit der Begründung weggenommen, dass Druckerzeugnisse aus dem NSW in der DDR verboten sind!

Eigenbedarf des Zöllners kann man fast ausschließen, denn 1. durfte er selbst kein West-TV sehen und 2. war das in Dresden technisch fast unmöglich.

Übrigens gab es ja nicht nur die DKP.
Da Westberlin laut offizieller DDR-Auffassung nicht zur BRD gehörte, hatten die ihren eigenen Ableger, die Sozialistische Einheitspartei Westberlins - SEW.


thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 17.03.2014 13:51
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Die UZ. habe ich mehrmals am Zeitungskiosk in Eisenach gekauft, war vor 1974.
In diesem Jahr bin ich in eine andere Gegend gezogen und hatte keine Beziehungen mehr


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#29

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 17.03.2014 14:27
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Habe schon mal getippt, das ich früher als Schriftsetzer gearbeitet habe Man erkannte damals die Setzer an ihren grauen Fingerspitzen, in deren Haut steckten viele winzige Bleikörner
ca 1968 wohnte ich eine Woche in Berlin, eines abends ging ich in eine Bierkneipe in der Friedrichstr.
Nach einer Zeit haben sich 2 ältere Männer bei mir an den Tisch gesetzt und tranken ein Bier, dabei kamen sie mit mir ins Gespräch und lobten die schöne Stadt.
Ach, bist wohl nicht aus Berlin.? Nein aus Thüringen!
So, ja wir kamen von der Schicht, wir sind Schriftsetzer in einer großen Druckerei. Jetzt war ich neugierig, 3 Setzer an einem Tisch war selten und ihre Finger waren richtig sauber.
Ich fragte gleich nach, was sie für Bücher herstellen? Wir keine, wir arbeiten vor allem für die SEW in Westberlin ch wurde immer ruhiger und bin nach einer gewissen Zeit verschwunden
Und das erzählen Männer einem fremden Menschen am Biertisch, die nie Bleibuchstaben in der Hand hatten
Was SEW ist wuste ich, nur ich vermute die Unterstützung von der DDR war geheim


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#30

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 17.03.2014 14:29
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Konkret war damals eine linke politische Zeitschrift


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#31

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 17.03.2014 16:26
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von planchetti im Beitrag #27
Zitat von thomas 48 im Beitrag #2
Die DKP hatte die Zeitung ,,UZ,, die ich einige mal gelesen habe.
War genau dasselbe wie unsere SED-Zeitungen, nur das TV-Programm und der Sportteil war etwas anders.
Warum hast du so wenig Wissen darüber, warst du nicht mal DDR-Bürger?
Frag mal in Hamburg nach, glaube dort gibt es noch viele Mitglieder.
Erkundige dich mal nach der Zeitschrift ,,Konkret,,


Woher hast du die UZ bezogen?

Während einer JT-Reise 1984 hatte mir mal eine UZ in Moskau gekauft, da das (West-)Fernsehprogramm der kommenden Woche abgedruckt war.
Die wurde mir am Flughafen Dresden mit der Begründung weggenommen, dass Druckerzeugnisse aus dem NSW in der DDR verboten sind!

Eigenbedarf des Zöllners kann man fast ausschließen, denn 1. durfte er selbst kein West-TV sehen und 2. war das in Dresden technisch fast unmöglich.

Übrigens gab es ja nicht nur die DKP.
Da Westberlin laut offizieller DDR-Auffassung nicht zur BRD gehörte, hatten die ihren eigenen Ableger, die Sozialistische Einheitspartei Westberlins - SEW.






Irrtum ! MA der Zollverwaltung durften Westfernsehen sehen !


passport


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#32

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 17.03.2014 16:40
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #31
Zitat von planchetti im Beitrag #27
Zitat von thomas 48 im Beitrag #2
Die DKP hatte die Zeitung ,,UZ,, die ich einige mal gelesen habe.
War genau dasselbe wie unsere SED-Zeitungen, nur das TV-Programm und der Sportteil war etwas anders.
Warum hast du so wenig Wissen darüber, warst du nicht mal DDR-Bürger?
Frag mal in Hamburg nach, glaube dort gibt es noch viele Mitglieder.
Erkundige dich mal nach der Zeitschrift ,,Konkret,,


Woher hast du die UZ bezogen?

Während einer JT-Reise 1984 hatte mir mal eine UZ in Moskau gekauft, da das (West-)Fernsehprogramm der kommenden Woche abgedruckt war.
Die wurde mir am Flughafen Dresden mit der Begründung weggenommen, dass Druckerzeugnisse aus dem NSW in der DDR verboten sind!

Eigenbedarf des Zöllners kann man fast ausschließen, denn 1. durfte er selbst kein West-TV sehen und 2. war das in Dresden technisch fast unmöglich.

Übrigens gab es ja nicht nur die DKP.
Da Westberlin laut offizieller DDR-Auffassung nicht zur BRD gehörte, hatten die ihren eigenen Ableger, die Sozialistische Einheitspartei Westberlins - SEW.






Irrtum ! MA der Zollverwaltung durften Westfernsehen sehen !


passport

Aktenzeichen XY kann ich mir gut vorstellen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#33

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 17.03.2014 17:03
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #32
Zitat von passport im Beitrag #31
Zitat von planchetti im Beitrag #27
Zitat von thomas 48 im Beitrag #2
Die DKP hatte die Zeitung ,,UZ,, die ich einige mal gelesen habe.
War genau dasselbe wie unsere SED-Zeitungen, nur das TV-Programm und der Sportteil war etwas anders.
Warum hast du so wenig Wissen darüber, warst du nicht mal DDR-Bürger?
Frag mal in Hamburg nach, glaube dort gibt es noch viele Mitglieder.
Erkundige dich mal nach der Zeitschrift ,,Konkret,,


Woher hast du die UZ bezogen?

Während einer JT-Reise 1984 hatte mir mal eine UZ in Moskau gekauft, da das (West-)Fernsehprogramm der kommenden Woche abgedruckt war.
Die wurde mir am Flughafen Dresden mit der Begründung weggenommen, dass Druckerzeugnisse aus dem NSW in der DDR verboten sind!

Eigenbedarf des Zöllners kann man fast ausschließen, denn 1. durfte er selbst kein West-TV sehen und 2. war das in Dresden technisch fast unmöglich.

Übrigens gab es ja nicht nur die DKP.
Da Westberlin laut offizieller DDR-Auffassung nicht zur BRD gehörte, hatten die ihren eigenen Ableger, die Sozialistische Einheitspartei Westberlins - SEW.






Irrtum ! MA der Zollverwaltung durften Westfernsehen sehen !


passport

Aktenzeichen XY kann ich mir gut vorstellen

Lutze







passport


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#34

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 18.03.2014 08:38
von Gelöschtes Mitglied
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http://books.google.de/books?id=OThqlaLQ...d%20raf&f=false



Zu .)
NOCH FRAGEN ?



Nicht nur GÜST Marienborn hier bildlich darstellen , Im Hauptgebäude gleich rechts , ist die Information , viele Bücher habe ich mir dort schon gekauft . Das vom Hubertus Knabe , auch Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt,
Im Link oben , steht ausreichend zum Thema . MfG ratata


zuletzt bearbeitet 18.03.2014 08:39 | nach oben springen

#35

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 18.03.2014 10:06
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #29
Habe schon mal getippt, das ich früher als Schriftsetzer gearbeitet habe Man erkannte damals die Setzer an ihren grauen Fingerspitzen, in deren Haut steckten viele winzige Bleikörner
ca 1968 wohnte ich eine Woche in Berlin, eines abends ging ich in eine Bierkneipe in der Friedrichstr.
Nach einer Zeit haben sich 2 ältere Männer bei mir an den Tisch gesetzt und tranken ein Bier, dabei kamen sie mit mir ins Gespräch und lobten die schöne Stadt.
Ach, bist wohl nicht aus Berlin.? Nein aus Thüringen!
So, ja wir kamen von der Schicht, wir sind Schriftsetzer in einer großen Druckerei. Jetzt war ich neugierig, 3 Setzer an einem Tisch war selten und ihre Finger waren richtig sauber.
Ich fragte gleich nach, was sie für Bücher herstellen? Wir keine, wir arbeiten vor allem für die SEW in Westberlin ch wurde immer ruhiger und bin nach einer gewissen Zeit verschwunden
Und das erzählen Männer einem fremden Menschen am Biertisch, die nie Bleibuchstaben in der Hand hatten
Was SEW ist wuste ich, nur ich vermute die Unterstützung von der DDR war geheim


@thomas 48
Könnte es sein, dass die schon mit Lichtsatz gearbeitet haben ( z.B. Linotype) da wurde nix mehr auf die antiquierte Weise mit Bleisatz gearbeitet, dadurch hatten dies Druckspezialisten auch saubere Finger.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#36

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 18.03.2014 10:15
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Hallo Gerd,
war deine Behauptung ehrlich gemeint?
Ich glaube nicht das es ca 1968 schon Lichtsatz gab!
Ich war lange in der Kartause in Pößneck und hätte bestimmt was gehört.
Meine 2 Freunde waren nie Setzer!


werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 18.03.2014 10:21
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #36
Hallo Gerd,
war deine Behauptung ehrlich gemeint?
Ich glaube nicht das es ca 1968 schon Lichtsatz gab!
Ich war lange in der Kartause in Pößneck und hätte bestimmt was gehört.
Meine 2 Freunde waren nie Setzer!


schon 1967 wurde die 3.Generation Lichtsatz eingeführt ( lt Wikipedia). In der DDR kam das sicher alles später. Kann mich erinnern , dass die Setzer damals gestreikt haben, sie konnten aber den technischen Fortschritt nicht aufhalten.
Ich arbeitete damals in einer Firma die fotochemische Druckplatten für Offsetdruck ( Ozasol, vielleicht kennst du das Produkt) herstellte. Ich hatte mit dem Produkt nichts zu tun, weiss aber dass wir diese Sachen in Wiesbaden produzierten.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 18.03.2014 11:03
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #34
http://books.google.de/books?id=OThqlaLQjFIC&pg=PA176&lpg=PA176&dq=%C3%BCnterst%C3%BCtzte+die+MFS+die+dkp+un+d+raf&source=bl&ots=V-k1RSAD7n&sig=hVUwHKpkTnURtaQ7Uo3ZGzwGV-w&hl=de&sa=X&ei=LPMnU6qzN4abtQbx1IHYAw&ved=0CCwQ6AEwAA#v=onepage&q=%C3%BCnterst%C3%BCtzte%20die%20MFS%20die%20dkp%20un%20d%20raf&f=false



Zu .)
NOCH FRAGEN ?



Nicht nur GÜST Marienborn hier bildlich darstellen , Im Hauptgebäude gleich rechts , ist die Information , viele Bücher habe ich mir dort schon gekauft . Das vom Hubertus Knabe , auch Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt,
Im Link oben , steht ausreichend zum Thema . MfG ratata



Der Name Hubertus K. steht ja nun wirklich nicht für Qualität in Fragen von sachlicher Darstellung über die DDR-Thematik.

Ausserdem fehlt im Verkaufsraum der Gedenkstätte Güst Marienborn ein wichtiges Buch das objektiv die Grenzabfertigung und die damit verbundenen Ereignisse und Probleme darlegt !




Das hat natürlich seinen Grund. Man ist an einer sachlichen und objektiven Darstellung nicht interessiert ! Halbwahrheiten, Unkenntniss sowie Fehlinformationen prägen die Aussagen des dortigen Führungspersonals.


passport


werner und elster427 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.03.2014 12:36 | nach oben springen

#39

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 18.03.2014 12:33
von Diskus303 | 485 Beiträge

Hallo,

Zitat von Lutze im Beitrag #1
gleich vorweg,ich weiß wenig über die DKP,
wurde diese Partei von der DDR unterstützt?,
oder sah man diese Partei seitens der DDR auch kritisch an?
gruß Lutze


ob es hierher paßt...?
Es muß so um 1972 - 1974(??) gewesen sein. Ich war noch nicht allzu lange bei der GST bei den Tauchern.
Im Sommer eines dieser Jahre waren wir zu einem Tagestermin in das ehemalige internationale Ferienlager in Zwickau auf dem "Windberg" (so hieß das Terrain) beordert/ geschickt worden. Wir sollten dort eine Tagesvorführung in Sachen Tauchen mit den dortigen Kindern absolvieren.
Dabei stellte sich heraus, daß dort vorwiegend/ ausschließlich Kinder und Jugendliche sowie einige (viele) Erwachsene aus der Bundesrepublik sowie aus anderen Nationen aus Westeuropa ihre Ferien verbrachten. Uns erklärte man seinerzeit, dass es sich hier um "politisch Verfolgte(?)" aus eben diesen Ländern (Linke bzw. Angehörige von DKP-Mitgliedern) handele. Ich meine mich auch erinnern zu können, das uns deren Anwesenheit hier im Ferienlager als "inoffiziell" (geheim) dargestellt wurde...(die Kinder bzw. Jugendlichen könnten auf Grund Ihrer politischen Herkunft in Ihren Heimatländern keinen Urlaub machen, deswegen würden Sie von uns (DDR) unterstützt...
siehe auch hier ab Seite 12:
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e....62922401,d.ZGU


Gruß Axel
zuletzt bearbeitet 18.03.2014 12:35 | nach oben springen

#40

RE: DKP-DDR

in DDR Politik Presse 18.03.2014 12:37
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von passport im Beitrag #38



Der Name Hubertus K. steht ja nun wirklich nicht für Qualität in Fragen von sachlicher Darstellung über die DDR-Thematik.

Ausserdem fehlt im Verkaufsraum der Gedenkstätte Güst Marienborn ein wichtiges Buch das objektiv die Grenzabfertigung und die damit verbundenen Ereignisse und Probleme darlegt !




Das hat natürlich seinen Grund. Man ist an einer sachlichen und objektiven Darstellung nicht interessiert ! Halbwahrheiten, Unkenntniss sowie Fehlinformationen prägen die Aussagen des dortigen Führungspersonals.


passport


Ist das nicht eher etwas von uns, über uns, für uns?
Wenn ich über mich selber schreibe komme ich meist auch immer gut dabei weg.


zuletzt bearbeitet 18.03.2014 12:40 | nach oben springen


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