#41

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 20:00
von PF75 | 3.294 Beiträge

von miraus kann man den Laden zu machen,ich weiß das ich als ehemaliger Angehöriger der GT eine Akte habe,die mich aber schon seit der Wende nicht interessiert .
Habe im letzten Jahr mal mit einem ehemaligen Kollegen gesprochen,der zu DDR-Zeiten auch schon mal vom MFS von derArbeitstelle zu Klärung eines Sachverhaltes abgeholt wurde,der hatte schon Akteneinsicht und das meiste was da drinn stand war Blödsinn und in unserer Brigade (ca. 35 Leute ) war nur 1 IM auf ihn angesetz (und das bei der totalen Überwachung wie es immer so schön heißt)


Küchenbulle 79 und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#42

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 20:11
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #39
Zitat von Lutze im Beitrag #37
wieviele ehemalige Mitarbeiter des MfS haben
dort gearbeitet?,bestimmt nicht wenige,
die BStU brauchte sicherlich auch Insiderwissen
Lutze


@Lutze Das war und ist ein ewig währendes Thema. Dazu gibt es sogar ein Gutachten aus dem Jahr 2007. Sehr interessant, weil es die Entstehungsgeschichte der BStU sehr gut beschreibt https://docs.google.com/viewer?a=v&q=cac...ykXXrQULIQ8yJVA

LG von der Moskwitschka


deine Quelle hatte ich mir letztes Jahr mehrmals durchgelesen,
unter anderen hatte ich dadurch den Thread
"eine persöhnliche Frage an das MfS" eröffnet,
ich wollte es damals auch mit der BStU verbinden,
hatte leider nicht geklappt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
nach oben springen

#43

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 21:23
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Habe ich Dir jetzt das Thema weg geschnappt @Lutze Tschuldigung

LG von der Moskwitschka


nach oben springen

#44

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 21:31
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #43
Habe ich Dir jetzt das Thema weg geschnappt @Lutze Tschuldigung

LG von der Moskwitschka

nein,ganz gewiss nicht,
DANKE für dieses Thema
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
nach oben springen

#45

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 21:46
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Von Markus Meckel gibt es schon ein Thesenpapier zum Thema

Thesen zur „Zukunft der BStU“
MarkusMeckel/JörnMothes
Januar 2012

Deshalb sollte es über die Zukunft der BStU eine breite öffentliche Debatte geben.

http://markus-meckel.de/wp-content/uploa...StU-Jan2012.pdf

Und wo, wenn nicht auch hier?

LG von der Moskwitschka


nach oben springen

#46

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 21:53
von Mike59 | 7.979 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #45
Von Markus Meckel gibt es schon ein Thesenpapier zum Thema

Thesen zur „Zukunft der BStU“
MarkusMeckel/JörnMothes
Januar 2012

Deshalb sollte es über die Zukunft der BStU eine breite öffentliche Debatte geben.

http://markus-meckel.de/wp-content/uploa...StU-Jan2012.pdf

Und wo, wenn nicht auch hier?

LG von der Moskwitschka




Markus Meckel?? - Theologe
Gauck - Theologe
Merkel- Tochter eines Theologen

Allah u Akbar


nach oben springen

#47

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 22:31
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Und wenn man noch den Antrag der SPD und Grünen im Bundestag vom Juni 2013 betrachtet, dann beginnt es bei mir schon wieder zu grummeln.

Antrag der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Die Aufarbeitung der SED-Diktatur weiterentwickeln: Opferhilfe verbessern –Expertenkommission zur Perspektive des BStU einsetzen


Heute herrscht ein breiter gesellschaftlicher Konsens darüber, dass Opferhilfe, Gedenken, Aufklärung und Aufarbeitung nicht nur für die persönlich Betroffe-
nen von großer Bedeutung sind, sondern für den gesellschaftlichen Diskurs sowie das kulturelle und politische Selbstverständnis unserer Gesellschaft insgesamt. Aufarbeitung gelingt nur, weil sich neben Bund und Ländern engagierte Bürgerinnen und Bürger in ehrenamtlichen Initiativen und privaten Vereinen, auf lokaler und regionaler Ebene aktiv dafür einsetzen. Nicht wenige Vereine und Einrichtungen gehen auf die Initiative von DDR-Bürgerrechtlern und Oppositionellen zurück. Dieses Engagement verdient besondere Würdigung. Der Deutsche Bundestag bekennt sich zu der Verantwortung, Einrichtungen, Gedenkstätten und Museen zur Aufarbeitung zu fördern, das zivilgesellschaftliche Engagement zu unterstützen und die Aufklärung über SED-Unrecht weiter voranzutreiben. Mit der 2008 beschlossenen „Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes“ (Bundestagsdrucksache 16/9875) trägt er dem Rechnung. Er verpflichtet sich darin, „den dezentralen und pluralen Charakter der Gedenkstättenlandschaft zu festigen, der sich durch ein Neben- und Miteinan-der von ehrenamtlicher und professioneller Arbeit, lokaler, regionaler und überregionaler Verantwortungsübernahme sowie individuelle[s] und kollektive[s] Engagement auszeichnet“.

In Anerkennung der gesellschaftlichen Verpflichtung für Aufklärung und Aufarbeitung des SED-Unrechts sowie der Verpflichtung gegenüber den Geschä-
digten sieht der Deutsche Bundestag in zwei Bereichen dringenden Handlungsbedarf: in der Opferhilfe und bei der sog. Stasi-Unterlagenbehörde.


http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/141/1714109.pdf

Wo bleiben die ehemaligen DDR - Bürger, die nicht Opfer waren?

LG von der Moskwitschka

EDIT SPD


zuletzt bearbeitet 19.02.2014 22:50 | nach oben springen

#48

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 22:45
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #47
Und wenn man noch den Antrag der SED und Grünen im Bundestag vom Juni 2013 betrachtet, dann beginnt es bei mir schon wieder zu grummeln.

Antrag der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Die Aufarbeitung der SED-Diktatur weiterentwickeln: Opferhilfe verbessern –Expertenkommission zur Perspektive des BStU einsetzen


Heute herrscht ein breiter gesellschaftlicher Konsens darüber, dass Opferhilfe, Gedenken, Aufklärung und Aufarbeitung nicht nur für die persönlich Betroffe-
nen von großer Bedeutung sind, sondern für den gesellschaftlichen Diskurs sowie das kulturelle und politische Selbstverständnis unserer Gesellschaft insgesamt. Aufarbeitung gelingt nur, weil sich neben Bund und Ländern engagierte Bürgerinnen und Bürger in ehrenamtlichen Initiativen und privaten Vereinen, auf lokaler und regionaler Ebene aktiv dafür einsetzen. Nicht wenige Vereine und Einrichtungen gehen auf die Initiative von DDR-Bürgerrechtlern und Oppositionellen zurück. Dieses Engagement verdient besondere Würdigung. Der Deutsche Bundestag bekennt sich zu der Verantwortung, Einrichtungen, Gedenkstätten und Museen zur Aufarbeitung zu fördern, das zivilgesellschaftliche Engagement zu unterstützen und die Aufklärung über SED-Unrecht weiter voranzutreiben. Mit der 2008 beschlossenen „Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes“ (Bundestagsdrucksache 16/9875) trägt er dem Rechnung. Er verpflichtet sich darin, „den dezentralen und pluralen Charakter der Gedenkstättenlandschaft zu festigen, der sich durch ein Neben- und Miteinan-der von ehrenamtlicher und professioneller Arbeit, lokaler, regionaler und überregionaler Verantwortungsübernahme sowie individuelle[s] und kollektive[s] Engagement auszeichnet“.

In Anerkennung der gesellschaftlichen Verpflichtung für Aufklärung und Aufarbeitung des SED-Unrechts sowie der Verpflichtung gegenüber den Geschä-
digten sieht der Deutsche Bundestag in zwei Bereichen dringenden Handlungsbedarf: in der Opferhilfe und bei der sog. Stasi-Unterlagenbehörde.


http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/141/1714109.pdf

Wo bleiben die ehemaligen DDR - Bürger, die nicht Opfer waren?

LG von der Moskwitschka




rot - hab ich da was verpaßt?


nach oben springen

#49

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 22:49
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Hier auch die Stellungnahme der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V.:

“Die Frage nach der Zukunft des BStU darf nicht über die Köpfe jener hinweg entschieden werden, deren Schicksal in den Akten dokumentiert ist. In einer Kommission ohne Beteiligung von Opfervertretern sehen wir die Gefahr von Gedankenspielen, die Diktaturaufarbeitung künftig zu beschneiden. Das können wir nicht zulassen.“

Die UOKG sieht zum jetzigen Zeitpunkt auch über 2019 hinaus Bedarf für die Behörde des BStU:

Die Anträge auf Einsicht in die Akten des Geheimdienstes nehmen gegenwärtig zu, auch in der Generation der Kinder und Enkel der Opfer der DDR-Diktatur und der Verschleppten in der sowjetischen Besatzungszone.

Für die Klärung von Rehabilitierungen, des Rentenausgleichs und für die bei den BStU und LStU bisher erworbene fachlich gute Bewertungskompetenz bei Medienanfragen zu belasteten Biografien werden die Behörde des BStU sowie die Dienststellen der Landesbeauftragten in den Ländern auch weiterhin benötigt.

Alle Akten ins Bundesarchiv zu schaffen wäre auch wegen des enormen Platzbedarfs nicht praktikabel. Die von der BStU unabhängigen Dienststellen der Landesbeauftragten in den Ländern müssen erhalten bleiben, schon um den immer gebrechlicher werdenden Opfern der SBZ und des Sozialismus in der DDR regional erreichbare Beratungsmöglichkeiten zu bieten.

Schließlich ist der Themenbereich, den die BStU in der Bildungsarbeit abdeckt, keinesfalls ausreichend in anderen Einrichtungen verankert.

Die aktuelle Wahrnehmung neuer Opfergruppen des Kommunismus, wie zuletzt der Betroffenen von Zwangsarbeit in DDR-Gefängnissen oder der Opfer von Gewalt in DDR-Kinderheimen, benötigt keine Beschneidung oder Zergliederung der Diktaturaufarbeitung.

Stattdessen wäre eine Ausweitung sozialer Kompetenz durch die Errichtung neuer Beratungsstellen bei den LStU und bei den Opferverbänden und Aufarbeitungsinitiativen sachgerechter.


http://www.uokg.de/cms/index.php?option=...ungen&Itemid=28

LG von der Moskwitschka


nach oben springen

#50

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 22:51
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #48


rot - hab ich da was verpaßt?



Typisch Freudscher Fehler, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt. Danke @Bürger der DDR

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 19.02.2014 22:54 | nach oben springen

#51

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 22:56
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #47
Und wenn man noch den Antrag der SPD und Grünen im Bundestag vom Juni 2013 betrachtet, dann beginnt es bei mir schon wieder zu grummeln.

Antrag der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Die Aufarbeitung der SED-Diktatur weiterentwickeln: Opferhilfe verbessern –Expertenkommission zur Perspektive des BStU einsetzen


Heute herrscht ein breiter gesellschaftlicher Konsens darüber, dass Opferhilfe, Gedenken, Aufklärung und Aufarbeitung nicht nur für die persönlich Betroffe-
nen von großer Bedeutung sind, sondern für den gesellschaftlichen Diskurs sowie das kulturelle und politische Selbstverständnis unserer Gesellschaft insgesamt. Aufarbeitung gelingt nur, weil sich neben Bund und Ländern engagierte Bürgerinnen und Bürger in ehrenamtlichen Initiativen und privaten Vereinen, auf lokaler und regionaler Ebene aktiv dafür einsetzen. Nicht wenige Vereine und Einrichtungen gehen auf die Initiative von DDR-Bürgerrechtlern und Oppositionellen zurück. Dieses Engagement verdient besondere Würdigung. Der Deutsche Bundestag bekennt sich zu der Verantwortung, Einrichtungen, Gedenkstätten und Museen zur Aufarbeitung zu fördern, das zivilgesellschaftliche Engagement zu unterstützen und die Aufklärung über SED-Unrecht weiter voranzutreiben. Mit der 2008 beschlossenen „Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes“ (Bundestagsdrucksache 16/9875) trägt er dem Rechnung. Er verpflichtet sich darin, „den dezentralen und pluralen Charakter der Gedenkstättenlandschaft zu festigen, der sich durch ein Neben- und Miteinan-der von ehrenamtlicher und professioneller Arbeit, lokaler, regionaler und überregionaler Verantwortungsübernahme sowie individuelle[s] und kollektive[s] Engagement auszeichnet“.

In Anerkennung der gesellschaftlichen Verpflichtung für Aufklärung und Aufarbeitung des SED-Unrechts sowie der Verpflichtung gegenüber den Geschä-
digten sieht der Deutsche Bundestag in zwei Bereichen dringenden Handlungsbedarf: in der Opferhilfe und bei der sog. Stasi-Unterlagenbehörde.


http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/141/1714109.pdf

Wo bleiben die ehemaligen DDR - Bürger, die nicht Opfer waren?

LG von der Moskwitschka

EDIT SPD




rot mark @moskwitschka
die sollten sich glücklich schätzen, dass sie keinen Schaden durch die Stasi erlitten haben und ganz normal weiter leben. Oder hast du eine andere Idee ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
T55TK hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.02.2014 22:56 | nach oben springen

#52

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 23:04
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von Gert im Beitrag #51

@moskwitschka
die sollten sich glücklich schätzen, dass sie keinen Schaden durch die Stasi erlitten haben und ganz normal weiter leben. Oder hast du eine andere Idee ?




Genau das ist der Punkt. Die DDR war nicht nur Stasi. Und ein Schwerpunkt in der Vergangenheitspolitik könnte nach 25 Jahren auch die Erkenntnisprozesse der ehemaligen DDR - Bürger sein - und da würden sich viele wieder finden bzw. sich einbringen wollen.

LG von der der Moskwitschka


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#53

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 23:19
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #52
Zitat von Gert im Beitrag #51

@moskwitschka
die sollten sich glücklich schätzen, dass sie keinen Schaden durch die Stasi erlitten haben und ganz normal weiter leben. Oder hast du eine andere Idee ?




Genau das ist der Punkt. Die DDR war nicht nur Stasi. Und ein Schwerpunkt in der Vergangenheitspolitik könnte nach 25 Jahren auch die Erkenntnisprozesse der ehemaligen DDR - Bürger sein - und da würden sich viele wieder finden bzw. sich einbringen wollen.

LG von der der Moskwitschka





Ein guter Denkansatz, da würde eine objektive Aufarbeitung zu Stande kommen. Solange aber ein ganzer Staat und seine Sicherheitsorgane als Diktatur bezeichnet wird und die Aufarbeitung als "Rundschlag" betrieben wird, solange ist die Aufarbeitung nur eine Farce.


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#54

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 23:38
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #52
Zitat von Gert im Beitrag #51

@moskwitschka
die sollten sich glücklich schätzen, dass sie keinen Schaden durch die Stasi erlitten haben und ganz normal weiter leben. Oder hast du eine andere Idee ?




Genau das ist der Punkt. Die DDR war nicht nur Stasi. Und ein Schwerpunkt in der Vergangenheitspolitik könnte nach 25 Jahren auch die Erkenntnisprozesse der ehemaligen DDR - Bürger sein - und da würden sich viele wieder finden bzw. sich einbringen wollen.

LG von der der Moskwitschka





Und was sicher viele mehr interessieren würde: wo ist ihr Anteil am Volkseigenen Vermögen nach der Kehre geblieben?

Versprechen gabs ja damals viele, aber dann kahm die sogenannte Treuhand ..............


nach oben springen

#55

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 23:46
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von Pitti53 im Beitrag #54

Und was sicher viele mehr interessieren würde: wo ist ihr Anteil am Volkseigenen Vermögen nach der Kehre geblieben?

Versprechen gabs ja damals viele, aber dann kahm die sogenannte Treuhand ..............


Mann @Pitti53 meinst Du da gibt es noch Akten

Aber Spaß beiseite - ich gebe dir Recht - die Treuhand ist ein Thema für sich.

LG von der Moskwitschka


nach oben springen

#56

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 23:56
von Grenzfuchs | 446 Beiträge

Zitat von T55TK im Beitrag #11
Als politischer Gefangener sollte man in seine angelegten Akten schauen dürfen, nur schauen was die ROT lackierten Nazis so losgelassen haben.


Ganz schön starker Tobak was du hier zum Besten gibst ......


Wer mit dem Strom schwimmt, wird nie die Quelle sehen!

GT der DDR, 1972-1975, GKS Süd -> GR-10 "Ernst Grube", II. Bat. Göttengrün / 8.GK Juchhöh - Uffz. - FW. d. Res.
frank, Küchenbulle 79 und Alfred haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#57

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 20.02.2014 00:21
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von T55TK im Beitrag #11
Als politischer Gefangener sollte man in seine angelegten Akten schauen dürfen, nur schauen was die ROT lackierten Nazis so losgelassen haben.


Hallo, wieviele oder wiewenige politische Gefangende gab es denn? Ich denke weder echte Spionage noch Vorgänge im Zusammenhang mit ungesetzlichen Grenzübertritt war politisch. Politiishce oppostionelle Aktivitäten waren meiner einschätzung für mich z.B. die Leute um Atomabrüstung oder Umweltinformationen betreff Luft, Boden und Wassereinhaltung, die Verscheierungsstrategie hierbei durchkreuzten.

"Kundschafter des Friedens" zu sein muß man rückblickend aber auch DDR-Bürgern zugestehen die mit beitrugen daß die NATO die Friedensbereitschaft und das Nichtvorhandensein von aktuellen Angrifssvorbereitugnen richtig einschätzen konnten.

Auf beiden Seiten trugen Menschen an ihrer schweren Verantwortung NICHT einen Krieg aus Mißverständniss entstehen zu lassen.

Hier ggf. noch politische Gefangende zum Teil.



nach oben springen

#58

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 20.02.2014 06:08
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #47


Wo bleiben die ehemaligen DDR - Bürger, die nicht Opfer waren?



wie wir nun durch das eifrige (eifernde?!) "Wirken" von Knabe, Grafe , Lengsfeld und Co. wissen, waren dies die Täter und Mitläufer! Also betrifft es diese erst recht! Muss man doch ihnen und ihren Kindern und Enkeln ihr schändliches Treiben tagtäglich aufs Brot schmieren und peinlichst darauf achten dass sie ihr Haupt nicht zur frechen Widerrede heben! Das hat schon alles einen tieferen Sinn.....................


PF75, Damals87 und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#59

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 20.02.2014 06:41
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #53

Solange aber ein ganzer Staat und seine Sicherheitsorgane als Diktatur bezeichnet wird und die Aufarbeitung als "Rundschlag" betrieben wird, solange ist die Aufarbeitung nur eine Farce.


Als was würdest du denn den Staat bezeichnen? Allerdings gebe ich dir Recht, eine Aufarbeitung sollte nicht als Rundschlag betrieben werden.


Intellektuelle spielen Telecaster
nach oben springen

#60

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 20.02.2014 09:35
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Hier mal ein anderer Gedanke. Als vor Monaten Nelson Mandela starb, blickten alle nach Südafrika. Selbst Herr Gauck machte sich auf den Weg, Mandela die letzte Ehre zu erweisen. Ob er da auch an die die vielen Südfrikaner gedacht hat, die in der Wahrheits- und Versöhnungkommossionen ihre Vergangenheit mühevoll aufgearbeitet haben?

Die Wahrheits- und Versöhnungskommission (engl. Truth and Reconciliation Commission, kurz TRC) war eine südafrikanische Einrichtung zur Untersuchung von politisch motivierten Verbrechen während der Zeit der Apartheid. Sie geht in ihrer Entstehung auf eine Initiative des ANC und des damaligen Justizministers Abdullah Omar im Jahr 1994 zurück und wurde im Januar 1996 durch Präsident Nelson Mandela eingesetzt. Vorsitzender war der schwarze Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu. Die Kommission, die Verbrechen von Angehörigen aller Volksgruppen unabhängig von der Hautfarbe der Täter aufklären sollte, arbeitete bis 1998.

Ihr Ziel war es, Opfer und Täter in einen „Dialog” zu bringen und somit eine Grundlage für die Versöhnung der zerstrittenen Bevölkerungsgruppen zu schaffen. Vorrangig hierbei war die Anhörung beziehungsweise die Wahrnehmung des Erlebens des jeweils anderen. Dabei wurde keine politisch oder rassisch motivierte „Vorauswahl“ getroffen, wessen Verbrechen vorrangig von der Kommission behandelt werden sollten.

Zum Thema wurde daher ebenso die Gewalt von Weißen (primär von Polizei und Militär) gegenüber Schwarzen, die Gewalt von Schwarzen (hauptsächlich des ANC) gegenüber Weißen, und die Gewalt von Schwarzen untereinander, wie etwa im Konflikt zwischen der Inkatha und dem ANC ab 1989, die allein etwa 15.000 Opfer forderte.

Die Ideale Mahatma Gandhis, der über zwei Jahrzehnte in Südafrika gelebt und nach seinen Prinzipien des Satyagraha gewirkt hatte, finden sich in den Grundsätzen der Wahrheits- und Versöhnungskommission wieder. Nicht die Konfrontation, sondern die Wahrnehmung des „Anderen“ stand im Vordergrund.


http://de.wikipedia.org/wiki/Wahrheits-_...nungskommission

Versöhnung ist nicht zuletzt ein theologischer Begriff, der den vielen Politikern, die maßgeblich auf die Vergangenheitspolitik Einfluß nehmen, schon berufsbedingt geläufig sein müsste - wie z.B. Herrn Gauck und Hernn Meckel.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 20.02.2014 09:47 | nach oben springen



Besucher
3 Mitglieder und 19 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 180 Gäste und 21 Mitglieder, gestern 3638 Gäste und 176 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14373 Themen und 558537 Beiträge.

Heute waren 21 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen