#21

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 16:02
von damals wars | 12.177 Beiträge

Jeder Ex- Beamte weiß, das es Aufbewahrungsfristen gibt. Notfalls wird vorgeschreddert, siehe NSU-Akten des Verfassungsschutzes.
Ob die Speisepläne des MfS wirklich archivierungswürdig sind, möchte ich mal bezweifeln.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#22

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 16:34
von Mike59 | 7.969 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #9
Zitat von Mike59 im Beitrag #8
Ich bin für das weiter bestehen dieser Behörde.




Cui bono?

Ist reiner Opportunismus, wohl wissend das vorhanden Behörden nicht aufgelöst, eher zusammengelegt werden.
Österreich hat wohl auch ein Ministerium der Kriegsmarine.


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#23

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 16:44
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #19
Zitat von Gert im Beitrag #17


ich denke nach 2029 wird es kaum noch jemanden interessieren, weil viele Aktive aus der Zeit nicht mehr da sind, bzw. wer es in 40 Jahren nicht geschafft hat seine Dinge zu klären, der sollte dann das so akzeptieren.


Braucht man unbedingt seine MfS - Akte, um seine Dinge zu klären?

Wie haben es die Polen, Ungarn, Tschechen, Slowaken oder Rumänen in den letzten 25 Jahren gehalten? Welche Erfahrungen sind dort gemacht worden?

LG von der Moskwitschka





@Moskwitschka
hier mal ein Auszug aus Wiki über die tschechische Staatssicherheit und ihr Auflösung
Als nach 1989 die Bewältigung der eigenen Vergangenheit in der Tschechoslowakei im Gange war, lagen die Unterlagen der Geheimpolizei noch lange unter Verschluss, was unter anderem auch bewirkte, dass man sich gegen Diffamierungen nicht wehren konnte. Der staatlicherseits organisierte Zugang zu den Archiven der StB erfolgte in drei Phasen - 1996, 2002 und 2007[2]:

1996 wurde ein Gesetz erlassen, das jedem Bürger den Zugang zu seiner persönlicher Akte garantieren sollte; es wurden insgesamt 20.000 Anträge gestellt, bei etwa 90 Prozent fand man jedoch keine Akte.
Ein Gesetz von 2002 erleichterte die Zugangsmöglichkeiten und bestimmte, dass die Mitarbeiterlisten veröffentlicht werden müssen - was dann geschah, jedoch enthielten die Akten nur die Grunddaten wie Name, Geburtsdatum und Deckname.
Durch ein Gesetz vom 2007 wurde das Ústav pro studium totalitních režimů (Institut für das Studium totalitärer Regimes) errichtet, das anfing, die archivierten Akten tatsächlich zugänglich zu machen (bereits seit 1995 existiert der Úřad dokumentace a vyšetřování zločinů komunismu - Behörde für Dokumentation und Untersuchung der Verbrechen des Kommunismus - mit ähnlichen Zielen).

Der Historiker Jan Pauer urteilt einerseits, dass die Öffnung der Geheimpolizeiarchive in Tschechien vergleichsweise radikal geschah, bemängelt aber zugleich, dass die Spitzelberichte unkommentiert der Öffentlichkeit vorgelegt wurden und somit Freiräume für Denunziationen schufen.[3] Zahlreiche Schicksale solcher denunzierter Personen wurden in einem beachteten Roman von Zdena Salivarová beschrieben[4]. Ähnlich urteilt auch die Historikerin Muriel Blaive.[2] Insgesamt gab es (bis etwa 2006) mehr als 750 Klagen von Personen, denen gerichtlich bescheinigt wurde, dass sie sich zu Unrecht in den StB-Verzeichnissen befanden.[3]



Quelle :http://de.wikipedia.org/wiki/Staatssiche...echoslowakei%29


.
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Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 19.02.2014 16:45 | nach oben springen

#24

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 16:50
von T55TK | 64 Beiträge

Meine Akten habe ich schon 1993 eingesehen und sehr viel war nicht mehr da, man sucht weiter. Ein Kopie von meiner Kerblochkarte erhielt ich 2006.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 16:55
von T55TK | 64 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #21
Jeder Ex- Beamte weiß, das es Aufbewahrungsfristen gibt. Notfalls wird vorgeschreddert, siehe NSU-Akten des Verfassungsschutzes.
Ob die Speisepläne des MfS wirklich archivierungswürdig sind, möchte ich mal bezweifeln.



Speisepläne, doch die vergifteten


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#26

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 17:03
von Schuddelkind | 3.515 Beiträge

Es kommt ganz darauf an.......sind noch Material vorhanden, was nicht gesichtet bzw. wiederhergestellt werden konnte, dann sollte die BStU weiterbestehen. Ansonsten sollte sie jedermann und vor allem Historikern zugänglich gemacht werden. Auch wenn manch einer seine eigene Akte gar nicht sehen wollte, wer weiß, vielleicht kommen die Kinder mal auf den Trichter.........


Intellektuelle spielen Telecaster
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#27

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 17:23
von Moskwitschka (gelöscht)
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Danke @Gert Ich habe hier auch einen ausführlicheren Beitrag des Goethe - Instituts http://www.goethe.de/ges/pok/prj/usv/svg/de7612920.htm

Ich gebe zu, ich habe mich mit der Vergangenheitspolitik der anderen ehemaligen soz. Länder kaum beschäftigt. Wenn, dann nur im Zusammenhang mit Pressemeldungen, in der die Arbeit der BStU als richtungsweisend und nachahmenswert für andere Länder dargestellt wurde. Ich spürte da immer so ein leises Grummeln - im Sinne der deutsche erhobene Zeigefinger.

Ich möchte nicht mißverstanden werden. Wenn die persönliche Akteneinsicht zum Nachweis z.B. für die Opferrente notwendig ist o.ä. ist es für mich nachvollziehbar. Aber das müsste heute doch abgeschlossen sein?

Und das immer wiederkehrende personifizierte bei der Aufarbeitung, kostet Zeit, die für Sachthemen verloren geht. Von den Wunden, die bei vielen immer wieder aufgerissen werden, ganz zu schweigen. Oder sollen vielleicht bestimmte Sachthemen unserer Geschichte garnicht angefasst werden, weil dann vielleicht andere Archive auch zugänglich gemacht werden müssen?

In der Geschichte der DDR wird immer gebohrt und gebohrt. Ich würde mir das für die Geschichte der Bundesrepublik bis 1989 ebenso wünschen.

LG von der Moskwitschka


Wahlhausener hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 17:31
von T55TK | 64 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #27
Danke @Gert Ich habe hier auch einen ausführlicheren Beitrag des Goethe - Instituts http://www.goethe.de/ges/pok/prj/usv/svg/de7612920.htm

Ich gebe zu, ich habe mich mit der Vergangenheitspolitik der anderen ehemaligen soz. Länder kaum beschäftigt. Wenn, dann nur im Zusammenhang mit Pressemeldungen, in der die Arbeit der BStU als richtungsweisend und nachahmenswert für andere Länder dargestellt wurde. Ich spürte da immer so ein leises Grummeln - im Sinne der deutsche erhobene Zeigefinger.

Ich möchte nicht mißverstanden werden. Wenn die persönliche Akteneinsicht zum Nachweis z.B. für die Opferrente notwendig ist o.ä. ist es für mich nachvollziehbar. Aber das müsste heute doch abgeschlossen sein?

Und das immer wiederkehrende personifizierte bei der Aufarbeitung, kostet Zeit, die für Sachthemen verloren geht. Von den Wunden, die bei vielen immer wieder aufgerissen werden, ganz zu schweigen. Oder sollen vielleicht bestimmte Sachthemen unserer Geschichte garnicht angefasst werden, weil dann vielleicht andere Archive auch zugänglich gemacht werden müssen?

In der Geschichte der DDR wird immer gebohrt und gebohrt. Ich würde mir das für die Geschichte der Bundesrepublik bis 1989 ebenso wünschen.

LG von der Moskwitschka


In jeder Geschichte wird gebohrt, bloß gut so...........


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#29

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 17:32
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #26
Auch wenn manch einer seine eigene Akte gar nicht sehen wollte, wer weiß, vielleicht kommen die Kinder mal auf den Trichter.........


Das ist der Punkt @Schuddelkind Wenn man als Betroffener seine Akte einsieht, kann man bestimmte Ereignisse einordnen. Solche Momentaufnahmen (IM-Berichte) sind nicht selten aus dem Zusammenhang gerissen und sehr subjektiv vom Berichterstatter. Und können dadurch ein vollkommen falsches Bild vermitteln.

Ich würde zum Beispiel nie die Akte meines Vaters lesen wollen, in der zum Beispiel festgehalten wurde, dass er außereheliche Beziehungen zu anderen Frauen hatte. Das ist jetzt nur ein fiktives Beispiel. Wenn man etwas in seiner Familiengeschichte zu klären hat, dann sollte man das nach Möglichkeit beizeiten tun.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 19.02.2014 17:33 | nach oben springen

#30

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 17:39
von passport | 2.638 Beiträge

[quote=Moskwitschka|p333894]Danke @Gert Ich habe hier auch einen ausführlicheren Beitrag des Goethe - Instituts http://www.goethe.de/ges/pok/prj/usv/svg/de7612920.htm

Ich gebe zu, ich habe mich mit der Vergangenheitspolitik der anderen ehemaligen soz. Länder kaum beschäftigt. Wenn, dann nur im Zusammenhang mit Pressemeldungen, in der die Arbeit der BStU als richtungsweisend und nachahmenswert für andere Länder dargestellt wurde. Ich spürte da immer so ein leises Grummeln - im Sinne der deutsche erhobene Zeigefinger.

Ich möchte nicht mißverstanden werden. Wenn die persönliche Akteneinsicht zum Nachweis z.B. für die Opferrente notwendig ist o.ä. ist es für mich nachvollziehbar. Aber das müsste heute doch abgeschlossen sein?

Und das immer wiederkehrende personifizierte bei der Aufarbeitung, kostet Zeit, die für Sachthemen verloren geht. Von den Wunden, die bei vielen immer wieder aufgerissen werden, ganz zu schweigen. Oder sollen vielleicht bestimmte Sachthemen unserer Geschichte garnicht angefasst werden, weil dann vielleicht andere Archive auch zugänglich gemacht werden müssen?

In der Geschichte der DDR wird immer gebohrt und gebohrt. Ich würde mir das für die Geschichte der Bundesrepublik bis 1989 ebenso wünschen.

LG von der Moskwitschka


@Moskwitschka

Dein Wunsch in allen Ehren. Das wird nicht passieren. Es wird immer ein Wunschgedanke bleiben. Stell Dir vor die Geheimdienste der BRD würden ihre Giftschränke öffnen. Die dann neu zu schaffende Bundesbehörde (ähnlich der BStU) hätte auf Jahrzehnte vermutlich mit der 4 - bis 5fachen Anzahl von MA viel zu tun. Vermutlich würde der schöne Schein von Freiheit und Demokratie wie eine Seifenblase zerplatzen



passport


Pitti53, Wahlhausener, Batrachos und Hanjo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 17:39
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von T55TK im Beitrag #28

In jeder Geschichte wird gebohrt, bloß gut so...........



Aber sachbezogen. Und wenn, dann an öffentlichen Personen der Geschichte orientiert. Aber nicht Lieschen Müller immer wieder vorkramen. Denn wie das System MfS funktioniert hat, ist an unzähligen Beispielen dargestellt.

LG von der Moskwitschka


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#32

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 17:39
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #19
Zitat von Gert im Beitrag #17


ich denke nach 2029 wird es kaum noch jemanden interessieren, weil viele Aktive aus der Zeit nicht mehr da sind, bzw. wer es in 40 Jahren nicht geschafft hat seine Dinge zu klären, der sollte dann das so akzeptieren.


Braucht man unbedingt seine MfS - Akte, um seine Dinge zu klären?

Wie haben es die Polen, Ungarn, Tschechen, Slowaken oder Rumänen in den letzten 25 Jahren gehalten? Welche Erfahrungen sind dort gemacht worden?

LG von der Moskwitschka




@Moskwitschka, auf Deine Frage zu antworten ja. Wenn man eine Akte hat, ist es schon wichtig zu wissen warum und weshalb wurde man von diesen "feinen Leuten" überwacht, verfolgt und ein Aufwand betrieben, alles über eine Person raus zu bekommen! Was war der Grund und was hat man getan,. das man ihn so extrem nach stellte! Um da wenigstens etwas Licht in die Sache zu bringen und vor allem die lieben Freunde zu wissen, die mit einen am Tisch sassen und jedes Wort an ihren Führungsoffizier weiter zu tragen! Ich als meine Person, wollte mich mal dafür bedanken!
Grüsse Steffen52


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 17:51
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #1

[i]Die Kommission soll klären, ob die Stasi-Unterlagenbehörde über 2019 hinaus bestehen soll und wie im Falle einer Schließung mit den Akten verfahren wird.


Hallo,

1. Alles digitalisieren UND öffentlich ungeschwärzt zugänglich machen.
2. Nach 30 Jahren ist alles verjährt, es gibt also keinen Grund noch irgendjemand vor Strafverfahren zu schützen.
3. Entlassungen sind aus "alten Sachen" auch nichtmehr rechtlich möglich, die meisten mit Weisungsbefungnis oder Befehlsgewalt sowieso schon 2019 Rentner.



zuletzt bearbeitet 19.02.2014 17:52 | nach oben springen

#34

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 18:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von SET800 im Beitrag #33
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #1

[i]Die Kommission soll klären, ob die Stasi-Unterlagenbehörde über 2019 hinaus bestehen soll und wie im Falle einer Schließung mit den Akten verfahren wird.


Hallo,

1. Alles digitalisieren UND öffentlich ungeschwärzt zugänglich machen.
2. Nach 30 Jahren ist alles verjährt, es gibt also keinen Grund noch irgendjemand vor Strafverfahren zu schützen.
3. Entlassungen sind aus "alten Sachen" auch nichtmehr rechtlich möglich, die meisten mit Weisungsbefungnis oder Befehlsgewalt sowieso schon 2019 Rentner.



Set800, ist auch schon heute nicht mehr geschwärzt, wen es die Antragsperson betrifft!
Grüsse Steffen52


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#35

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 19:07
von T55TK | 64 Beiträge

Im Original ist nix geschwärzt, in der Kopie ja, es werden nur unbeteiligte Personen geschwärzt.
Die IM hatten immer Tarnnamen (bei mir Lydia), ich wollte gleich wissen wer Lydia ist, man konnte mir keine Auskunft geben. 14 Tage später ein Brief im Briefkasten. Meine Arbeitskollegin, 13 Jahre mein Chef und ein sehr guter Kollege in der Firma, aber abends Berichte geschrieben.

Ich habe gezittert beim lesen...........

Könnte mal jemand was über die Kerblochkarten schreiben...bitte


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 19:20
von Alfred | 6.849 Beiträge

Zitat von T55TK im Beitrag #35
Im Original ist nix geschwärzt, in der Kopie ja, es werden nur unbeteiligte Personen geschwärzt.
Die IM hatten immer Tarnnamen (bei mir Lydia), ich wollte gleich wissen wer Lydia ist, man konnte mir keine Auskunft geben. 14 Tage später ein Brief im Briefkasten. Meine Arbeitskollegin, 13 Jahre mein Chef und ein sehr guter Kollege in der Firma, aber abends Berichte geschrieben.

Ich habe gezittert beim lesen...........

Könnte mal jemand was über die Kerblochkarten schreiben...bitte


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#37

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 19:26
von Lutze | 8.035 Beiträge

wieviele ehemalige Mitarbeiter des MfS haben
dort gearbeitet?,bestimmt nicht wenige,
die BStU brauchte sicherlich auch Insiderwissen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#38

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 19:38
von Gelöschtes Mitglied
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Ehrlich gesagt ist mir diese Gaucklerfirma sche.....egal. Die Auswertung durch "Historiker" wird doch eh selektiv und dem Tenor der zur Zeit herschenden Gesellschaft vollzogen. Hatten wir nicht vor kurzen so einen BStU/ Fachmann?


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#39

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 19:50
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #37
wieviele ehemalige Mitarbeiter des MfS haben
dort gearbeitet?,bestimmt nicht wenige,
die BStU brauchte sicherlich auch Insiderwissen
Lutze


@Lutze Das war und ist ein ewig währendes Thema. Dazu gibt es sogar ein Gutachten aus dem Jahr 2007. Sehr interessant, weil es die Entstehungsgeschichte der BStU sehr gut beschreibt https://docs.google.com/viewer?a=v&q=cac...ykXXrQULIQ8yJVA

LG von der Moskwitschka


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.02.2014 19:51 | nach oben springen

#40

RE: Die Zukunft der BStU

in Presse Artikel Grenze 19.02.2014 19:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #38
Ehrlich gesagt ist mir diese Gaucklerfirma sche.....egal. Die Auswertung durch "Historiker" wird doch eh selektiv und dem Tenor der zur Zeit herschenden Gesellschaft vollzogen. Hatten wir nicht vor kurzen so einen BStU/ Fachmann?

Klar, wem es nicht betrifft, den wird es auch kaum interessieren!
Grüsse Steffen52


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