#21

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 23.02.2014 17:37
von Moskwitschka (gelöscht)
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Irgendwann im Frühjahr 1995 reichte mir mitten in einer dienstlichen Besprechung unsere Sekretärin einen Zettel rein. Es ist wirklich wichtig sagte sie noch und schaute mich traurig an. - Komm bitte schnell nach hause. Es ist dringend. Unser Sohn braucht uns jetzt. - Als ich versuchte zu hause anzurufen, habe ich keinen erreicht – immer nur besetzt Zeichen. Ich fragte unsere Sekretärin, was denn mein Mann gesagt hätte. Mach hier einfach Schluss und fahr nach hause, sagte sie nur.

Und dann war ich zuhause. Und da lag mein Sohn auf der Couch und ich hätte ihn beinahe nicht wieder erkannt. Das eine Auge geschwollen, auf der Stirn der Abdruck eines Schuhs, von roten Flecken am ganzen Körper, die ich erst später entdeckte, ganz zu schweigen. Als er mich sah, liefen ihm die Tränen, denn sagen konnte er nichts. Mein Mann nahm mich in den Arm und sagte nur, doppelter Kieferbruch, oben und unten.

Wer, fragte ich nur. Rege dich bitte nicht auf, das können wir später alles klären, sagte mein Mann. Nach ersten Zeugenaussagen – Faschos. Ich war fassungslos. Was mich aber noch fassungsloser machte, es war am helllichten Tag auf dem Schulweg passiert, ca. 50m von der Schule entfernt.

Mein Mann hatte recht. Wir mussten uns erst um das Wohl unseres Sohnes kümmern. Und das war bei doppelten Kieferbruch schon Problem genug. Was wird mein Sohn in den nächsten 6 Wochen essen können? Die nächste Frage war, was wird mit dem Unterricht in der Schule, wo mündliche Leistungen ein nicht unwesentlicher Bestandteil bei der Bewertung von Leistungen ist?

Und vor allen Dingen, was geht jetzt in seinem Kopf vor? Wohin gehen seine Gedanken, wenn er die Gewalt erlebt hat, gegen die er sich gewehrt hat und ihm eine Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft eingebracht hat.

In dem Moment den eigenen Zorn zu zügeln war das schwerste. Quälend war auch die Frage, hat man selbst alles richtig gemacht bei der Erziehung seiner Kinder. In solch einem Moment sind wohl Selbstzweifel normal.

Fortsetzung folgt

LG von der Moskwitschka


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zuletzt bearbeitet 23.02.2014 19:08 | nach oben springen

#22

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 23.02.2014 19:08
von Lutze | 8.039 Beiträge

bei solchen schweren Verletzungen,
liegt man da nicht im Krankenhaus?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#23

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 23.02.2014 19:31
von Moskwitschka (gelöscht)
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@Lutze Es waren keine lebensgefährlichen Verletzungen. Daher hat mein Mann nach Rücksprache mit dem Arzt spontan entschieden, dass mein Sohn mit seinen "nicht sichtbaren" Verletzungen besser zu hause, im Kreise seiner Familie, aufgehoben ist. Im Rückblick war es eine sehr gute Entscheidung, denn bei allem was danach passierte, bzw. in die Wege geleitet werden musste, war er dadurch unmittelbar beteiligt. Denn eins war meinem Mann und mir damals schnell klar - wir mussten alles tun, damit aus dem Schmerz der Niederlage kein Hass wird, der zur Radikalisierung hätte führen können.

LG von der Moskwitschka


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#24

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 23.02.2014 23:05
von Moskwitschka (gelöscht)
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Nur was macht man in solch einer Situation?

Bei dem ersten Gespräch auf dem Polizeirevier sagte man uns, dass es sehr schwer sein würde die Täter zu ermitteln. Es gebe zwar eine Zeugenaussage von dem Freund meines Sohnes, der auch angegriffen wurde, jedoch nicht so schwer verletzt wurde. Zwei Spaziergänger, die die ganze Szene in einiger Entfernung beobachtet haben sollen, konnten nicht ermittelt werden, bzw. haben sich noch nicht gemeldet. Zudem sind die Ermittlungen von der Kripo übernommen wurden, das sich in den letzten Monaten in der näheren Umgebung mehrere Vorfälle, jedoch nicht mit solchen Folgen ereignet hätten. Ob es sich um die gleichen Täter handeln könnte, würde jetzt ermittelt.

Unser zweiter Gang führte uns zum Schuldirektor. Der bedauerte zutiefst was vorgefallen sei und sagte die Haftpflichtversicherung des Landes alle Kosten übernehmen würde, da der Vorfall sich auf dem Schulweg bzw. Heimweg von der Schule ereignete. Ich war erst mal geplättet, denn das war das letzte woran wir gedacht haben. Unsere Sprachlosigkeit ausnutzend, wies er uns darauf hin, dass wir doch auf unseren Sohn einwirken sollten, darüber nachzudenken, ob sein Aussehen nicht auch provozieren könne. Ich sagte darauf, dass ich eher überlegen würde, ob das hier die richtige Schule für unseren Sohn sei.

Da war er nämlich der Vorwurf, dass die Opfer von Gewalt die Täter provozieren würden, alleine dadurch, dass sie anders aussahen und damit zum Ausdruck brachten, dass sie anders dachten. Hinzu kam, dass man mit dem Begriff "rechter Gewalt" das Phänomen scheinbar nach Belieben aufblasen oder klein reden konnte. Einerseits war nicht jeder brutale Überfall auf einen Ausländer "rechts", andererseits war ein erschlagener Obdachloser nicht schon deswegen "normales" Gewaltopfer, weil die Täter darauf verzichtet haben, die Tat ideologisch zu begründen. Deswegen war es auch sehr schwer in der Öffentlichkeit mit dem Problem umzugehen bzw. ein Problembewusstsein zu entwickeln. Noch schwieriger wurde es, wenn sich Jugendliche im Kiez gegenüber standen. Da hat man es dann mit ganz normalen Reibungen von unterschiedlichen Gruppen abgetan.

An der Stelle wussten wir, dass wir uns nicht einfach auf den "Staat" verlassen konnten, sondern selbst aktiv werden mussten. Zumindest hat uns an diesem Tag der Schulleiter seine Unterstützung zugesagt.

Fortsetzung folgt

LG von der Moskwitschka


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zuletzt bearbeitet 23.02.2014 23:18 | nach oben springen

#25

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 23.02.2014 23:21
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #24
Unsere Sprachlosigkeit ausnutzend, wies er uns darauf hin, dass wir doch auf unseren Sohn einwirken sollten, darüber nachzudenken, ob sein Aussehen nicht auch provozieren könne.



Den Quatsch hab ich aus so erleben dürfen. Das war 1994 oder 93, weiß ich nicht mehr genau. Ich hab in einem Viertel gewohnt wo nur (die Masse) Rechte gewohnt haben. Um zur Schule zu kommen, musste ich durch ein Viertel wo die Punks in der Überzahl waren. Meine Bekleidung war schon immer: Sneaker, Jeans usw. also eher sportlich und auf den Ohren immer Musik. Hip Hop. Auf dem Weg zur Schule musste ich oft flitzen weil die Punks dachten ich gehöre, weil ich ja aus dem Viertel kam, zu den Rechten. Und in meinem Viertel dachten die ich bin links weil ich immer "Negermusik" gehört habe.

Nachdem ich ein paarmal mit dicken Augen von der Schule kam, sind meine Eltern mit mir zum Schulamt. Sie wollten das ich auf eine andere Schule gehen kann, um so diesen Weg nicht mehr zu haben. Die Antwort: zieh dich neutral an und höre andere Musik. Ein Wechsel der Schule war nicht möglich.

Meine Lösung bestand dann darin, mich einer anderen Gruppe anzuschließen, die bei beiden Lagern Respekt hatte. So hatte ich meine Ruhe, aber andere Probleme.

War schon ne komische Zeit, so kurz nach der Wende. ^^


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#26

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 24.02.2014 10:41
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von g.s.26 im Beitrag #25
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #24
Unsere Sprachlosigkeit ausnutzend, wies er uns darauf hin, dass wir doch auf unseren Sohn einwirken sollten, darüber nachzudenken, ob sein Aussehen nicht auch provozieren könne.



Den Quatsch hab ich aus so erleben dürfen. Das war 1994 oder 93, weiß ich nicht mehr genau. Ich hab in einem Viertel gewohnt wo nur (die Masse) Rechte gewohnt haben. Um zur Schule zu kommen, musste ich durch ein Viertel wo die Punks in der Überzahl waren. Meine Bekleidung war schon immer: Sneaker, Jeans usw. also eher sportlich und auf den Ohren immer Musik. Hip Hop. Auf dem Weg zur Schule musste ich oft flitzen weil die Punks dachten ich gehöre, weil ich ja aus dem Viertel kam, zu den Rechten. Und in meinem Viertel dachten die ich bin links weil ich immer "Negermusik" gehört habe.

Nachdem ich ein paarmal mit dicken Augen von der Schule kam, sind meine Eltern mit mir zum Schulamt. Sie wollten das ich auf eine andere Schule gehen kann, um so diesen Weg nicht mehr zu haben. Die Antwort: zieh dich neutral an und höre andere Musik. Ein Wechsel der Schule war nicht möglich.

Meine Lösung bestand dann darin, mich einer anderen Gruppe anzuschließen, die bei beiden Lagern Respekt hatte. So hatte ich meine Ruhe, aber andere Probleme.

War schon ne komische Zeit, so kurz nach der Wende. ^^



kurz OT:
Darf ich dich fragen, was für eine Gruppe war das?
.


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#27

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 24.02.2014 11:56
von thomas 48 | 3.574 Beiträge

Mein Sohn war ca 16 Jahre alt und wollte unbedingt hohe Schuhe. Ich bin mit ihm zum Schuster, der in der selben Partei wie ich war. Also kannte er meine politische Gesinnung.
Er fragte Johannes welche Farbe die Schnürsenkel haben sollten, mein Sohn ist doch völlig egal.. Der Schuster klärte uns dann auf, was die Farben bedeuten und verkaufte uns dann schwarze Bänder


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#28

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 24.02.2014 13:06
von Moskwitschka (gelöscht)
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Was damals erschwerend hinzu kam, war mein Mißtrauen den ehemaligen Volkspolizisten gegenüber, die nach der Wende zum Teil in eine neue Uniform geschlüpft sind. Zum einen fragte ich mich immer wieder, sind es die, die mir im Oktober 1989 gegenüberstanden? Sicher war die Situation auch für sie nicht einfach. Da ich ja nun öfters mit ihnen zu tun hatte, habe ich den Eindruck gewonnen, dass sie selbst sehr verunsichert waren und stets bemüht waren nicht anzuecken oder was falsches zu sagen. Bevor sie etwas falsches tun, am besten die Füße still halten. Das mag ein Vorurteil gewesen sein. Daher hat auch diese Forum sehr viel beigetragen meine eigene Haltung zu überdenken, nicht zuletzt durch die vielen Beiträge von @ABV und @RudiEK89 .

Das erste offene Gespräch über die Problematik von „rechter“ Gewalt, habe ich dann mit dem Kriminalbeamten der Polizeidirektion geführt, der in dem Fall meines Sohnes ermittelte. Obwohl ich auch da zugeben muss, dass er mit seinen langen Haaren, das er zum Schwänzchen zusammengebunden hat, auch das gängige Klischee vom Wehrdienstverweigerer, der vor dem Mauerfall in Westberlin Jura studiert hat und dann in den Polizeidienst eingetreten ist, bedient hat.

Er war aber der erste, der zugehört hat. Und durch die Fragen, die er stellte, auch vermittelte, dass er wusste, wovon ich spreche. Und dann nannte er ein Problem, dass ich bis dahin so nicht wahr genommen habe. Viele würden Straftaten im rechten Milieu gar nicht zur Anzeige bringen, weil nicht selten die nicht ganz unberechtigte Angst mitspielte, dass ihnen daraus weitere massive Probleme erwachsen könnten. Andere mieden wiederum wegen bestehender Vorurteile die Zusammenarbeit mit der Polizei. Und dann gibt es noch Zeugen, die Angst haben, sich zu melden, weil sie denken, sie hätten sich strafbar gemacht, weil sie in bestimmten Situationen keine Hilfe geleistet haben.

Und dann gab er mir einen wichtigen Rat. Wir sollten auf jeden Fall einen Anwalt mit der Wahrung unserer Interessen beauftragen. Zum einen, damit mein Sohn erfährt, dass nicht Gewalt die Antwort sein kann, sondern die volle Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel in solch einem Fall. Zum anderen, dass falls die Ermittlungen erfolgreich sein sollten und es zu einem Strafprozess kommt, der Anwalt ihn als Nebenkläger vertritt. Und wenn es nur darum geht, Vorwürfe der Verteidiger zu entkräften, dass unser Sohn durch Aussehen und politische Haltung, provozierend auftreten würde.

Oh Mann dachte ich damals. Aber es war schon beruhigend zu wissen, dass man ernst genommen wurde.

Fortsetzung folgt

LG von der Moskwitschka


polsam, Lutze, Svenni1980, ABV, exgakl, RudiEK89 und Pzella 82 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 24.02.2014 15:16
von Sperrbrecher | 1.657 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #24
Da war er nämlich der Vorwurf, dass die Opfer von Gewalt die Täter provozieren würden, alleine dadurch, dass sie anders aussahen und damit zum Ausdruck brachten, dass sie anders dachten.

Wie Du kommst gegangen, so wirst Du empfangen.

Ein Jude wird mit Sicherheit auch auf seine Kippa verzichten, wenn er einen moslemisch-bereicherten Stadtteil aufsuchen muss und an seinem gesundheitlichen Wohlbefinden interessiert ist. Genau wie eine junge Frau dort sicher nicht im Minirock und unbekopftucht in Erscheinung treten wird, um damit die Scharia-Wächter zu provozieren.

Klugerweise werden beide, wie auch jeder andere Normalbürger, diese Stadtbezirke nach Möglichkeit grundsätzlich meiden.

Das mag man ja alles bedauern und nicht schön finden, aber das sind nun mal die Realitäten. Wenn sich schon nicht mehr die Polizei mit ihren Streifenwagen in diese Gegenden traut und dort nur noch mit erhöhter Mannschaftsstärke in Erscheinung treten kann, sollte man als Normalbürger nicht den Helden spielen wollen.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#30

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 24.02.2014 15:54
von WernerHolt (gelöscht)
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mir tut es sehr leid @Moskwitschka was deinem sohn passiert ist. das erinnert mich an meine kindheit und jugend und an eine sache die ich niemals vergesse(zeitzeuge).......
nämlich an : Amadeu Antonio Kiowa
geschichte:

Zitat
Am Abend des 24. November 1990 hatten sich neonazistische Skinheads aus mehreren Ortschaften in der Wohnung eines Eberswalder Neonazis versammelt. Sie taten sich mit etwa 50 weiteren Jugendlichen aus einer Diskothek zusammen, mit dem Vorhaben „irgendwelche Andersaussehenden zusammenzukloppen“. In der Nacht vom 24. auf den 25. November 1990 traf die Gruppe auf Kiowa und zwei Männer aus Mosambik.[2] Kiowa wurde von Mitgliedern der Gruppe brutal zusammengeschlagen. Einer der Täter sprang dem am Boden liegenden Kiowa mit beiden Füßen auf den Kopf. Der 28-Jährige erlitt schwerste Kopfverletzungen. Er erwachte nicht mehr aus dem Koma und erlag elf Tage später den Folgen des Angriffs. Die zwei von derselben Gruppe angegriffenen Mosambikaner, die auch mit Messern attackiert wurden, konnten schwer verletzt flüchten.

Während der Tat hielten sich 20 voll ausgerüstete Polizisten in der Nähe auf, ohne einzugreifen. Drei bewaffnete Zivilpolizisten, die der Gruppe gefolgt waren, griffen ebenfalls nicht in das Geschehen ein. Einer der Polizisten sagte aus, er habe seine beiden Kollegen zurückgerufen, da er „verhindern wollte, daß diese mit der Gruppe in Konflikt geraten.“ Eine Anklage gegen die Polizisten wegen „Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassen“ wurde 1994 vom Landgericht Frankfurt (Oder) unanfechtbar zurückgewiesen.


zuletzt bearbeitet 24.02.2014 15:55 | nach oben springen

#31

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 25.02.2014 00:42
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #29

Wie Du kommst gegangen, so wirst Du empfangen.

Ein Jude wird mit Sicherheit auch auf seine Kippa verzichten, wenn er einen moslemisch-bereicherten Stadtteil aufsuchen muss und an seinem gesundheitlichen Wohlbefinden interessiert ist. Genau wie eine junge Frau dort sicher nicht im Minirock und unbekopftucht in Erscheinung treten wird, um damit die Scharia-Wächter zu provozieren.


Nur zum Verständnis, @Sperrbrecher : Von welchen Gegenden sprichst Du? Von Bielefeld oder von Mekka? Oder etwa von HH-Wilhelmsburg mit einem hohen Bevölkerungsanteil von Menschen muslimischen Glaubens? ich gebe zu, dass ich dort Juden mit einer Kippa nicht so oft gesehen habe. Oder besser gesagt: Nie. Schlimm, schlimm, schlimm. Oder sollte es etwa daran liegen, dass ihr Bevölkerungsanteil bei 0,24 % liegt? Nee, nä?.Die haben sich alle getarnt, um in diesem moslemisch-bereicherten Stadtteil nicht aufzufallen.

Ich kann Dir aber versichern, dass ich dort einige Mädels, auch solche offensichtlich südländischer Abstammung, also vermutlich Türkinnen oder Araberinnen, gesehen habe. Ohne Kopftuch, dafür aber mit Miniröcken und High Heels. Und manche sahen verdammt sexy aus. Aber vermutlich haben die Scharia-Wächter da gerade Mittagspause gemacht.

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #29
Wenn sich schon nicht mehr die Polizei mit ihren Streifenwagen in diese Gegenden traut und dort nur noch mit erhöhter Mannschaftsstärke in Erscheinung treten kann, sollte man als Normalbürger nicht den Helden spielen wollen.


Auch da interessiert mich brennend, welche "Gegenden" Du da meinst. Harlem? Die Bronx? Irgendwelche Teile von Mexico-City? Falls Du aber Stadtbezierke mit erhöhter Drogenkriminalität wie die Gegend hier in Berlin um das Cottbusser Tor meinen solltest: Dort sind Moslems eher in der Minderheit. Und Streifenwagen mit einer 2-Mann-Besatzung habe ich dort auch gesehen, dafür aber keine Hundertschaften der Bereitschaftspolizei


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#32

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 25.02.2014 01:00
von Sperrbrecher | 1.657 Beiträge

Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


zuletzt bearbeitet 25.02.2014 01:08 | nach oben springen

#33

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 25.02.2014 09:03
von Heckenhaus | 5.147 Beiträge

Schon im Jahre 2008 waren No-Go-Areas in Deutschland nicht mehr unbekannt, und dank des weiteren Zusammenstreichens
des Polizeipersonals hat sich nichts gebessert. Im Gegenteil.

http://www.welt.de/politik/article225669...n-Staedten.html

Ich kenne das noch aus meiner Zeit in Stuttgart, einer noch relativ sicheren Stadt, Tendenz fallend !
Polizeireviere wurden reduziert, Polizeiposten nur noch tagsüber besetzt.
Wartezeit auf die Polizei bei dringendem Bedarf bis zu 30 Minuten !!


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#34

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 25.02.2014 09:26
von Moskwitschka (gelöscht)
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Das von den Einsparungen im öffentlichen Dienst der letzten 20 Jahre auch die Polizei betroffen war, ist doch allen bekannt. Das dies zu Lasten der Sicherheit bzw. des Sicherheitsbedürfnisses der Bürger geht, wurde nicht zuletzt immer wieder von der GdP angeprangert. Ich frage mich nur, wo war der Bürger, der dem entgegen trat? War es nicht eher im besten Fall Unverständnis, wenn Polizeibeamte auf die Straße gegangen sind, weil sie mehr Geld und Personal gefordert haben?. Hat sich jemand in den warmen Stuben für ihre Probleme interessiert?

Über 690.000 Einträge zum Thema Einsparungen bei der Polizei https://www.google.de/#q=einsparungen+bei+der+polizei

Eines ist jedoch auch auffällig und dafür kann der einzelne Polizeibeamte nichts. Genehmigte Demonstrationen von rechtsradikalen Gruppierungen waren und sind zum Schutz der Teilnehmer immer gut abgesichrert.

LG von der Moskwitschka


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#35

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 25.02.2014 09:50
von Heckenhaus | 5.147 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #34
Das von den Einsparungen im öffentlichen Dienst der letzten 20 Jahre auch die Polizei betroffen war, ist doch allen bekannt. Das dies zu Lasten der Sicherheit bzw. des Sicherheitsbedürfnisses der Bürger geht, wurde nicht zuletzt immer wieder von der GdP angeprangert. Ich frage mich nur, wo war der Bürger, der dem entgegen trat? War es nicht eher im besten Fall Unverständnis, wenn Polizeibeamte auf die Straße gegangen sind, weil sie mehr Geld und Personal gefordert haben?. Hat sich jemand in den warmen Stuben für ihre Probleme interessiert?

Über 690.000 Einträge zum Thema Einsparungen bei der Polizei https://www.google.de/#q=einsparungen+bei+der+polizei

Eines ist jedoch auch auffällig und dafür kann der einzelne Polizeibeamte nichts. Genehmigte Demonstrationen von rechtsradikalen Gruppierungen waren und sind zum Schutz der Teilnehmer immer gut abgesichrert.

LG von der Moskwitschka

Richtig, aber wer kann das beeinflussen ? Nur das träge Wahlvolk, das, wenn es überhaupt zur Wahl geht, nur daran denkt, das die gefüllten Einkaufstüten beim Night-Shopping am Samstag gesichert sind. Niemand gibt den Polizeibeamten die Schuld am den Mißständen.
Die Politik ist gefordert, erstens der Polizei klare Befugnisse zuzugestehen, und zweitens genug Personal vorzuhalten. In Berlin soll wohl nun
aufgestockt werden, von 100 neuen Stellen war letztens die Rede, ein Anfang.
Leider ist es, nicht nur in Deutschland, so, das sich zuerst die Politiker bedienen, bevor sie Finanzmittel für eine bessere Sicherheit
der Bürger locker machen. Der Staat, zumindest der deutsche, hat Geld, nur wird es völlig falsch ausgegeben, oder besser gesagt, verbraten
und verschenkt. Aber das ist ein anderes Thema.
Oder der Bevölkerung wird täglich etwas vorgelogen mit der These von den sprudelnden Steuereinnahmen.


.
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„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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#36

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 25.02.2014 10:07
von Moskwitschka (gelöscht)
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Es scheint zumindest ein Nachdenken bei der der Politik eingesetzt zu haben. Aber meist erst nur "wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist".

Polizeireform: SPD rudert zurück

Die SPD hat ein Einsehen: Der Stellenabbau bei Brandenburgs Polizei soll deutlich geringer ausfallen als geplant. Die Polizeireform hatte ursprünglich einen Abbau von 1250 Stellen auf 7000 vorgesehen. Doch aufgrund des Protestes und der steigenden Kriminalität sollen nun mindestens 7800 Stellen erhalten bleiben.


http://www.maz-online.de/Brandenburg/Pol...-rudert-zurueck

Polizei ist nun mal Ländersache. Ob den Menschen in NRW oder BaWü damit geholfen ist, bezweifle ich. Man kann nur hoffen, dass die vielen Innenministerkonferenzen auch zum Gedanken - und Erfahrungsaustausch genutzt werden.

LG von der Moskwitschka


Pzella 82 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.02.2014 10:07 | nach oben springen

#37

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 25.02.2014 11:32
von Moskwitschka (gelöscht)
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Was danach geschah, war fast wie ein Wunder. Heute würde man Zivilcourage dazu sagen. Für eine kurze Zeit fand sich eine Gemeinschaft von Polizei, Betroffenen, Lehrern und Schülern zusammen, die in ihren Familien und in der Nachbarschaft, den Überfall auf meinen Sohn und dessen Freund in unzähligen Gesprächen thematisiert haben. In dessen Folge gingen nicht wenige neue Hinweise bei der Polizeidirektion ein. Ausschlaggebend war jedoch, die Zeugenaussage von den zwei Spaziergängern, die in einiger Entfernung den Überfall beobachtet haben. Sie haben damals ihr Herz in die Hand genommen und meldeten sich im noch naheliegenden Polizeirevier, nachdem sie von Schülern bei einem späteren Parkspaziergang zufällig angesprochen wurden, ob sie vielleicht den Vorfall beobachtet hätten. Keine Presse, keine selbst vervielfältigten Aufrufe an Bäumen, sondern durch Gespräche mit Freunden, Bekannten und Nachbarn im Kiez und durch emsige Detailarbeit der Polizei konnten die Täter nach 14 Tagen identifiziert werden.

Und dann kam es zur Gegenüberstellung bei der Polizeidirektion. Das war glaube für meinen Sohn damals das schwierigste – das erste Mal den 4 Jugendlichen gegenüber zu stehen und zu sagen – ja das sind sie. Ich kann mich noch gut erinnern , dass wir von einigen Freunden und Freundinnen meines Sohnes begleitet wurden, so dass vor und nach der Gegenüberstellung für genug Ablenkung gesorgt war. Und ein ganz anderes Ereignis trat damals in den Mittelpunkt – ich lernte meine erste „Schwiegertochter“ kennen.

So konnte wahrscheinlich auch kein Gefühl von Hass aufkommen, sondern eher ein Gemeinschaftsgefühl gemeinsam etwas erreicht zu haben in Ausschöpfung der einfachsten Mittel, die uns zur Verfügung standen.

Jetzt wurde es aber mit dem Anwalt höchste Zeit. Doch wo finden, wo doch jeder behauptet, der beste zu sein. Durch viele Gespräche mit Bekannten und Kollegen, haben wir uns für eine Anwältin entschieden, die Erfahrung auf dem Gebiet der Jugendstrafrechtes hatte. Zumal mein Sohn damals erst 15 Jahre jung war und die Täter gerade mal 3 Jahre älter – außer dem Anführer der Gruppe, der damals 21 Jahre alt war. Ein Wermutstropfen gab es schon. Unsere Rechtsschutzversicherung hat die Anwaltskosten für den Strafprozess in dem mein Sohn als Nebenkläger auftrat nicht übernommen. Für mich damals unverständlich, aber egal. Wichtig war, dass die Interessen meines Sohnes im Prozess professionell vertreten wurden.

Und was heute wahrscheinlich sehr ungewöhnlich ist, aber damals sehr schnell ging war die Tatsache, dass der Prozess vor der Jugendkammer sehr zeitnah statt fand – ca. 3 Monate nach Abschluss der Ermittlungen. Jetzt lag alles in der Hand des Jugendrichters. Und ich gebe zu, dass ich da sehr unsicher war. Mein Sohn auch.

Doch spätestens als der Richter einen Beschuldigten fragte, warum der denn zugeschlagen habe und er auf die Frage wie folgt antwortete – weil mir seine Nase nicht gepasst hat, entspannte sich die Situation im Gerichtszahl. Der Richter bat meinen Sohn ihn mal richtig anzusehen und meinte, er könne dem Argument nicht folgen, denn mein Sohn hätte eine gut gewachsene, völlig normal Nase.

Fortsetzung folgt

LG von der Moskwitschka


exgakl und Pzella 82 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.02.2014 11:49 | nach oben springen

#38

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 25.02.2014 11:50
von Wolle76 (gelöscht)
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #34
.....

Eines ist jedoch auch auffällig und dafür kann der einzelne Polizeibeamte nichts. Genehmigte Demonstrationen von rechtsradikalen Gruppierungen waren und sind zum Schutz der Teilnehmer immer gut abgesichrert.

LG von der Moskwitschka


Tja, warum nur ? Und hast Du Dir auch mal angeschaut woher man die Polizisten anfordern muß für solche Großereignisse ?


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#39

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 25.02.2014 12:05
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Wolle76 im Beitrag #38


Tja, warum nur ? Und hast Du Dir auch mal angeschaut woher man die Polizisten anfordern muß für solche Großereignisse ?


Ich kann nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten, und dort waren auschließlich Berliner Polizisten im Einsatz. In einer meiner nächsten "Fortsetzungen" gehe ich da gerne speziell darauf ein. Aber wie Du schon bemerkt hast, geht es in meinen Berichten um eine Chronologie von Ereignissen und Erlebnissen einer Familie in einem Kiez. Und da war es 1995 anders als im Jahr 2000 oder 2005. Durch Einsparungen und Umstrukturierungen hat sich vieles geändert. Aber gerade wegen der Wahrnehmung dieser Veränderungen nehme ich mir die Zeit diese Chronologie an einem konkreten Beispiel, dass nicht für alle stehen kann, aufzuschreiben.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 25.02.2014 12:06 | nach oben springen

#40

RE: Aus dem Alltag einer Gutmenschin

in Themen vom Tage 25.02.2014 13:08
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #37
Was danach geschah, war fast wie ein Wunder. Heute würde man Zivilcourage dazu sagen. Für eine kurze Zeit fand sich eine Gemeinschaft von Polizei, Betroffenen, Lehrern und Schülern zusammen, die in ihren Familien und in der Nachbarschaft, den Überfall auf meinen Sohn und dessen Freund in unzähligen Gesprächen thematisiert haben. In dessen Folge gingen nicht wenige neue Hinweise bei der Polizeidirektion ein. Ausschlaggebend war jedoch, die Zeugenaussage von den zwei Spaziergängern, die in einiger Entfernung den Überfall beobachtet haben. Sie haben damals ihr Herz in die Hand genommen und meldeten sich im noch naheliegenden Polizeirevier, nachdem sie von Schülern bei einem späteren Parkspaziergang zufällig angesprochen wurden, ob sie vielleicht den Vorfall beobachtet hätten. Keine Presse, keine selbst vervielfältigten Aufrufe an Bäumen, sondern durch Gespräche mit Freunden, Bekannten und Nachbarn im Kiez und durch emsige Detailarbeit der Polizei konnten die Täter nach 14 Tagen identifiziert werden.

Und dann kam es zur Gegenüberstellung bei der Polizeidirektion. Das war glaube für meinen Sohn damals das schwierigste – das erste Mal den 4 Jugendlichen gegenüber zu stehen und zu sagen – ja das sind sie. Ich kann mich noch gut erinnern , dass wir von einigen Freunden und Freundinnen meines Sohnes begleitet wurden, so dass vor und nach der Gegenüberstellung für genug Ablenkung gesorgt war. Und ein ganz anderes Ereignis trat damals in den Mittelpunkt – ich lernte meine erste „Schwiegertochter“ kennen.

So konnte wahrscheinlich auch kein Gefühl von Hass aufkommen, sondern eher ein Gemeinschaftsgefühl gemeinsam etwas erreicht zu haben in Ausschöpfung der einfachsten Mittel, die uns zur Verfügung standen.

Jetzt wurde es aber mit dem Anwalt höchste Zeit. Doch wo finden, wo doch jeder behauptet, der beste zu sein. Durch viele Gespräche mit Bekannten und Kollegen, haben wir uns für eine Anwältin entschieden, die Erfahrung auf dem Gebiet der Jugendstrafrechtes hatte. Zumal mein Sohn damals erst 15 Jahre jung war und die Täter gerade mal 3 Jahre älter – außer dem Anführer der Gruppe, der damals 21 Jahre alt war. Ein Wermutstropfen gab es schon. Unsere Rechtsschutzversicherung hat die Anwaltskosten für den Strafprozess in dem mein Sohn als Nebenkläger auftrat nicht übernommen. Für mich damals unverständlich, aber egal. Wichtig war, dass die Interessen meines Sohnes im Prozess professionell vertreten wurden.

Und was heute wahrscheinlich sehr ungewöhnlich ist, aber damals sehr schnell ging war die Tatsache, dass der Prozess vor der Jugendkammer sehr zeitnah statt fand – ca. 3 Monate nach Abschluss der Ermittlungen. Jetzt lag alles in der Hand des Jugendrichters. Und ich gebe zu, dass ich da sehr unsicher war. Mein Sohn auch.

Doch spätestens als der Richter einen Beschuldigten fragte, warum der denn zugeschlagen habe und er auf die Frage wie folgt antwortete – weil mir seine Nase nicht gepasst hat, entspannte sich die Situation im Gerichtszahl. Der Richter bat meinen Sohn ihn mal richtig anzusehen und meinte, er könne dem Argument nicht folgen, denn mein Sohn hätte eine gut gewachsene, völlig normal Nase.

Fortsetzung folgt

LG von der Moskwitschka


fett:

Ein kurzes sei mir OT gestattest:
mit diesem "Argument" unterlag eine deutsche Schülerin (ohne Migrationshintergrund) ein halbes Jahr lang einem widerlichen Internet-Mobbing, das ging bis zu ihrem psychischen Zusammenbruch. Die Täterinnen waren deutsche Schülerinnen (ohne Migrationshintergrund).
Gewalt ist beliebig.
Jeder kann Opfer, jeder kann Täter sein.
Das müssen wir erkennnen. Wenn diese grundsätzliche Gewalt-Bereitschaft in geschürten "Feindbildern" wie z.B. "Die Migranten" ihr Ventil findet, ist es schrecklich, weil nicht mehr reflektiert wird. Dann fängt "Weggucken" an.
Die "nicht passende Nase" ist austauschbar.
.


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