#21

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 22:49
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ratata im Beitrag #20
Bei mir damals gab es so etwas nicht , Mein Spieß und der KC forderten von mir , außer wenn ich am Kanten , jeden morgen bis 8 Uhr eine Kontrolle der Bewaffnung schriftlich mit Namen des Besitzers sowie Sauberkeit oder Mängel dazu noch eine Zensur.

War dann mal jemand aus der Nachtschicht dabei , der seine Waffe nicht gereinigt hatte , der wurde aus dem Schlaf geholt und musste seine Waffe reinigen .

Steffen ,heute denkt man darüber nach , überleg doch mal , der Soldat bei dem im Magazin ein Stück Holz drin war , was es für den eigentlich bedeutete . Kein Schuß mehr wäre aus der Waffe gekommen , egal zu welchen Zweck , vielleicht nur um sich zu Verteidigen . ratata

@ratata, wollte schon ins Bett! Muss Dir aber noch antworten, ich war nicht am Kanten! Deshalb hatte ich mit Eigenschutz nicht so ein Problem! Die Knarre war bei mir im W50 immer nur in der Halterung und warum sollte ich für die Vorgänger , die das verzapft hatten meinen Kopf hinhalten! Ich hoffe Du verstehst mich? Ich war ja auch schon eine Weile dabei, was hätte ich den Waffenoffizier sagen sollen! Ist nicht meine Schuld, na vielen Dank auch, da wäre ich der Arsch gewesen! Nein Danke! Lieber so lassen wie es war und ich hatte keine Probleme! Habe alles auch beim abtreten so zurück gegeben, wie ich es erhalten habe, Du verstehst!!!!
Grüsse Steffen52


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#22

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 22:54
von Gelöschtes Mitglied
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Stimmt nicht
In Berlin in den GR. gab es in jeder Kompanie eine Waffenkammer,welche durch einen Uffz. betreut wurde.In dieser Kammer waren die Knarren in Ständern aufbewahrt,auch die Muni.
Gegen eine Karte,ich drücke es mal so aus,wurde die MPI+Muni zum Grenzdienst ausgehändigt.


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#23

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 10.02.2014 00:40
von LO-Wahnsinn | 3.495 Beiträge

Zitat
Ich habe schon hier im Forum viele Geschichten über die Waffenausgaben in der GK usw. gelesen , Entweder hat man nach 1970 alle DV geändert , oder es war ein Sauladen diese Waffenkammer .



Eher Sauläden, auch noch zum meiner Zeit 84/85, habe ich das so in Erinnerung.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#24

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 10.02.2014 01:00
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #22
Stimmt nicht
In Berlin in den GR. gab es in jeder Kompanie eine Waffenkammer,welche durch einen Uffz. betreut wurde.In dieser Kammer waren die Knarren in Ständern aufbewahrt,auch die Muni.
Gegen eine Karte,ich drücke es mal so aus,wurde die MPI+Muni zum Grenzdienst ausgehändigt.



Also zu meiner Zeit schloss der Waffen-Uffz. die Waffenkammer auf. Und dann begann der Zugweise Waffenempfang. man betrat die Kammer,nahm seine Waffe die beiden Magazine und das Seitengewehr und legte dabei seine Waffenkarte ab. Hinzu kam noch,das der Postenführer sein DF nahm.Auch mit hinterlegung der Karte.


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#25

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 10.02.2014 10:04
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker im Beitrag #24
Zitat von rei im Beitrag #22
Stimmt nicht
In Berlin in den GR. gab es in jeder Kompanie eine Waffenkammer,welche durch einen Uffz. betreut wurde.In dieser Kammer waren die Knarren in Ständern aufbewahrt,auch die Muni.
Gegen eine Karte,ich drücke es mal so aus,wurde die MPI+Muni zum Grenzdienst ausgehändigt.



Also zu meiner Zeit schloss der Waffen-Uffz. die Waffenkammer auf. Und dann begann der Zugweise Waffenempfang. man betrat die Kammer,nahm seine Waffe die beiden Magazine und das Seitengewehr und legte dabei seine Waffenkarte ab. Hinzu kam noch,das der Postenführer sein DF nahm.Auch mit hinterlegung der Karte.



Mal etwas zur Klarstellung , wir Waffenunteroffz. gehörten zu den rückwertigen Diensten , wie Küchenbulle , Nachrichtenuffz, , Schreiber.
Der Spieß war unser unmittelbarer Vorgesetzte . Unsere Dienstzeit ging von 7 -17 Uhr an normalen Tagen . Unsere Aufgabe bestand in der ständigen Einsatzbereitschaft der Waffen und Geräte der GK . An normalen Tagen mussten wir in dem Zeitraum die Waffenkammer betreuen .
Das beinhaltete Ausgabe und Annahme der Bewaffnung, der für den Grenzdienst vorgesehenen Soldaten
Arschkarte hatte ich , wenn ich als UVD eingesetzt war , da hatte ich am Tage keinen der mir die Waffenkammer abnahm .
Nach Dienstschluss wurde die Waffenkammer an den UvD übergeben . Die Übergabe und Übernahme wurde im Leihausgabebuch der Waffenkammer dokumentiert . Es gab auch mal Situationen, da Übernahm der Leiter des Führungspunktes , oder Zugführer , die Waffenkammer .
Der,welcher die Waffenkammer übernahm, war in dem Zeitraum für sie Verantwortlich
Natürlich waren die Zugführer auch mal so nervlich fertig, das sie vergaßen ,die Waffenkammer wieder zu übergeben , Dann musste der KC den Kopf für hinhalten. Dann hat er die Waffenkammer übernommen und übergeben .
So etwas hatten uns die Waffenoffiz, vom Regiment gut beigebracht . Befehl war Befehl . .
Fehlte lt Bestand etwas bei der Übernahme , so war das für den Übergebenden ein Problem . Als ich mal aus dem Urlaub kam , fehlte eine Leuchtpistole , die war zwar vom Posten lt Leihausgabebuch empfangen wurden ,aber nicht in der Rückgabe eingetragen . So konnte herausbekommen , sie fehlte schon eine Woche , wurde immer mitgezählt bei der Ubernahme. Nach der Meldung an den KC , ging das Theater los . Als der KC dann die Meldung an das Regiment weiter gab . Hatte sich der Postenführer erstmal zu Verantworten und musste Berichte schreiben. Verloren am Tage bei der Hinterlandstreife. Es dauerte nicht lange , da brachte der KC Leuchtpistole mit , Ein Bürger hatte sie damals auf der Straße gefunden und sie beim Dorfpolizisten abgegeben .

Es gab auch damals eine DV 61/1 , DV 41 / 45 . In der UVD .Bude hing ein Hinweis ,darauf standen alle Namen der Vorgesetzten , welche beim Betreten der Kompanie Meldung zu erstatten ist . Auch wer zu betreten der Waffenkammer berechtigt ist . Es gab schon mal Kontrolloffiziere die ohne Erlaubnis in die Waffenkammer eigelassen wurden , dann gab es einen schönen Anschiss von oben .
Alles was sich außerhalb der DV geschah , hatte der KC oder Diensthabende zu Verantworten . ratata


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zuletzt bearbeitet 10.02.2014 10:09 | nach oben springen

#26

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 10.02.2014 10:11
von EK82I | 869 Beiträge

Hier mal ein Blick auf die unsrige,von der UvD Butze aus gesehen! Hat sich gut gehalten,die ganzen Jahre.



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#27

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 10.02.2014 11:34
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #22
Gegen eine Karte,ich drücke es mal so aus,wurde die MPI+Muni zum Grenzdienst ausgehändigt.

Nein ... und ja. Es gab beide Varianten, eine Karte für Waffe mit Munition (Bild 1, da ist noch die Karte für's DF mit dabei) sowie Waffe und Munition getrennt (Bild 2). Die Empfangskarte M galt nur für ein Magazin, also 30 Schuß M43SK (M-43 Stahlkern). Schön ist allerdings auf der Karte das Loch zu erkennen an welchem die Karte anstelle der augegebnen Waffe und/oder Munition an den Waffenständer gehängt wurde.



Quelle Bild 1: Waffennummer Beitrag #7
Quelle Bild 2: g465p7680-Waffenkarte.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#28

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 10.02.2014 14:59
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ich hatte glaube ich nur eine Karte für Waffe mit Seitengewehr und den Magazinen, zählte auch für RPG und die Pistole, stand oder lag ja alles beisammen im Ständer.
DF wurde, wenn mich nicht alles täuscht, außerhalb der Waffenkammer mit der Postentabelle ausgegeben.
Die Karte wurde bei Entnahme einer Waffe oben in den Ständer geklemmt.
Bei Grenz- oder Gefechtsalarm wurde selber entnommen und zum Grenzdienst wurde vom Uffz. ausgegeben.
Hatte nicht jeder eine Nummer die am Ständer stand?


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zuletzt bearbeitet 10.02.2014 16:52 | nach oben springen

#29

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 10.02.2014 16:51
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Wie war das überhaupt mit HLZ bei Objekt-A-Gruppe, stand die Leuchtertasche auch mit bei der Bewaffnung?
Ausrückzeit war ja x+4 und da konntest du ja nicht erst noch den Kram zusammensuchen, Sicherheit machen fiel auch aus, Magazin rein, ins Auto und los.
Ein "Triefer" saß mal noch halb schlafend im Auto ganz ohne Magazin, hat dann eins geborgt bekommen


zuletzt bearbeitet 10.02.2014 17:02 | nach oben springen

#30

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 10.02.2014 18:20
von PF75 | 3.294 Beiträge

nach meiner Erinnerung hatten wir eine Karte für die Waffe plus Seitengewehr plus 2 volle Magazine.
fürs DF hatte man eine extra Karte,das Regal mit den DF befand sich sich an der Stirnseite der Waffenkammer und man ging gegenüber der UvD -bude rein und neben der BA-Kammer wieder raus .
Die vollen Magazine hatte man in der Hosentasche und mit verlassen des Gebäudes wurde auf der Treppe das volle Magazin eingeklinkt (kam aber nicht immer gut an bei der Führung )


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#31

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 10.02.2014 18:25
von Hansteiner | 1.422 Beiträge

Wieso in der Hosentasche, habt ihr die Magazintasche nicht mitgenommen ?

H.



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#32

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 10.02.2014 18:35
von PF75 | 3.294 Beiträge

Na bei rausgehen war das bequemer ,im GD natürlich in der Magazintasche.
Normalerweise sollte man j geschlossen auf dem Hof abknieen und dann die Waffe unterladen,unsere Variante ging ja schneller.


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#33

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 10.02.2014 18:41
von Hansteiner | 1.422 Beiträge

Wichtig war die X-Zeit, da wurde nicht so genau hingeschaut von wegen der DV !

H.



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