#161

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 11.02.2014 22:57
von damals wars | 12.113 Beiträge

Austreten war im Statut bis 1975 nicht vorgesehen,Erst ab 1976 war das möglich.
Wenn man seinen Beitrag nicht bezahlte, war man draußen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
nach oben springen

#162

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 07:29
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #154
Also @ABV, alle Achtung für dieses fiktive Gespräch. Genau so würde es laufen zwischen 2 sachlich bleibenden Diskutanten.
Mach Dir bitte die Mühe und entwickel noch so ein fiktives Gespräch, zwischen Willy und einem ex-DDR Bürger, der nicht in der Partei war, weil er eben anders als Willy aufwuchs, weil er nicht von seinen Eltern beeinflusst wurde und dann, nach der Armeezeit sah, dass vieles nicht stimmte, dass vieles nur unter anderen Vorzeichen ablief, als einige Jahre zuvor, weil er so viel hörte, was immer im ganz engen Kreis gesagt wurde. Weil er kein Kommunist sein wollte, trat er nicht in die Partei ein und als er dann noch im Betrieb erfuhr, dass der Klügere nur wegen fehlender Parteizugehörigkeit nicht den Posten bekam, sondern der Ungeeignetere, da wusste er, richtig gewesen, da nicht einzutreten. Dieses fiktive Gespräch und dazu dann noch der Kevin, dies wäre interessant...


Wird erledigt

Viele Grüße aus dem Oderland
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


nach oben springen

#163

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 07:39
von Pit 59 | 10.120 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #161
Austreten war im Statut bis 1975 nicht vorgesehen,Erst ab 1976 war das möglich.
Wenn man seinen Beitrag nicht bezahlte, war man draußen.



Na das halte Ich aber für zu einfach,und glaube ich auch so nicht.


nach oben springen

#164

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 10:20
von ABV | 4.202 Beiträge

Fiktives Gespräch zwischen Kevin, einem interessierten jungen, im heutigen Deutschland aufgewachsenen jungen Mann. Und Fred, einem Ex-DDR-Bürger, für dem, trotz mancher beruflicher Nacheile, der Eintritt in die SED niemals in Frage gekommen wäre.

Kevin: Fred, wie reflektierst du im Nachhinein dein in der DDR gelebtes Leben? Du gehörtest ja, dass kann man so sagen, zu den fähigen Köpfen. Trotzdem blieben dir Posten mit höherer Verantwortung und besserer Bezahlung bis zum Ende der DDR verwehrt. Woran lag das?

Fred: (überlegt einen Moment lang)
Ich komme aus einem Elternhaus, dass nach den damaligen Wertvorstellungen, alles andere als fortschrittlich galt. Weder ich noch irgend eines meiner Geschwister hatte an der Jugendweihe teilgenommen. Mitglied der Pionier oder FDJ-Organisation war auch niemand aus meiner Familie. Dafür sind wir regelmäßig in die Kirche gegangen, standen im regen Kontakt zu Verwandten in der Bundesrepublik und wollten ansonsten von Politik nichts wissen.

Kevin:
Ihr wart also Staatsfeinde?

Fred: (schüttelt heftig den Kopf)
Nein! Wir waren keine Staatsfeinde. Auch keine Widerstandskämpfer oder Opfer. Sondern ganz normale Menschen. Die einfach nur in Ruhe leben und arbeiten wollten. Ohne das man sich irgendwelchen hohlen Ritualen unterziehen oder Meineide schwören musste.

Kevin:
Meineide?

Fred:
Ja, Meineide. Jeder Jugendweiheteilnehmer schwor einen Eid auf die DDR. Wer sich jedoch mit dem Wortlaut des Eides, so wie ich, nicht identifizieren konnte, schwor automatisch einen Meineid! So einfach ist das!

Kevin:
Wie verlief deine schulische und berufliche Entwicklung?

Fred:
Ich war nie ein überragender, aber doch ein guter Schüler. Ganz besonders lagen mir naturwissenschaftliche Fächer. Die Schule schloss ich mit dem Prädikat " Gut" ab. Meinen Traumberuf konnte ich trotzdem nicht erlernen. Ok, es gab in der gesamten Republik lediglich drei Ausbildungsstellen. Aber wenn du im Nachhinein erfährst, dass der Sohn eines SED-Funktionärs den Vorzug erhielt, obwohl dessen schulische Leistungen weitaus schwächer waren, dann kommen dir einige Fragen.
Ich habe mich im dann für einen anderen Beruf entschieden. In dem ich ebenfalls aufging. Nach einiger Zeit wurde ich zur Meisterschule delegiert. Zusammen mit einem anderen Kollegen. Selbst an der Meisterschule bestand der Lehrstoff überwiegend aus politischen Kram. Trotzdem, ich habe die Meisterschule mit Bravour absolviert. Während der Kollege mit Ach und Krach die Kurve bekam.
Zurück im Betrieb, offerierte uns der Chef, dass lediglich eine einzige Meisterplanstelle zur Verfügung stand. Einer von uns beiden hatte sich quasi umsonst abgequält. Sicher, man hätte einfach die Abschlusszeugnisse miteinander vergleichen und Hand der erbrachten Leistungen die Auswahl treffen können. Aber doch nicht in der DDR!
In einem vertraulichen Gespräch wurde mir nahegelegt, doch in die SED einzutreten. Dann klappt es auch mit dem Meister! Dem anderen Kollegen, der zu der Zeit ebenfalls Parteilos war, wurde das selbe Angebot unterbreitet.
Ich lasse mich nicht kaufen. Entweder ihr setzt mich auf Grund meiner Leistungen als Meister ein, oder ihr lässt es sein! Das habe ich dem Betriebsleitung geantwortet. Darauf wurde ich sofort des Raumes verwiesen. Weiter ist mir nichts passiert. Wenn man davon absieht, dass ich in der Brigade wieder " zurück ins Glied treten musste".

Kevin:
Und der andere Kollege?

Fred:
Er hatte offenbar kein Problem in die SED einzutreten und bekam die Planstelle. Die ihm, was nicht ganz unwichtig ist, eine vollere Lohntüte bescherte. Geld, dass ein junger Familienvater wie ich, ebenfalls gut hätte gebrauchen können.

Kevin:
Warum bist du denn nicht dem Angebot nachgekommen. Heute behaupten doch so viele, lediglich der Karriere wegen in die SED eingetreten zu sein.

Fred:
Kevin, wenn ich heute in die SPD eintrete, dann tue ich das, weil ich Sozialdemokrat bin. Wenn ich Mitglied der Grünen bin, dann tue ich das weil ich mich mit ökologischen Zielen übereinstimme. Als Mitglied der CDU trete ich für christlich-konservative Werte ein. Grundvoraussetzung um in eine Partei einzutreten, ist also das ich mich mit eben dieser Partei identifiziere!
Da ich aber kein Kommunist war und nie einer sein möchte, konnte ich damals kein Mitglied der SED werden! Die andere Alternative wäre, dass ich mich selbst belüge. So wurde ich aber nicht erzogen!
Ich kann jeden verstehen, der aus ehrlicher Überzeugung in diese Partei eingetreten ist. Nicht jeder ist so erzogen worden ich. Elternhäuser und das sonstige persönliche Umfeld spielten bei der Entscheidung eine große Rolle. Solche Leute leiden meist noch heute an dem Zusammenbruch ihres Weltbildes und dem Scheitern ihrer Ideale. So gesehen hatte ich Glück, dass ich den wahren Charakter der SED bereits früh, Dank meiner Eltern, erkennen konnte.

Kevin:
Welchen Charakter besaß denn die SED für dich?

Fred:
Genaugenommen war die SED weniger eine Partei. Sondern eine Sekte. Gut, dass ist meine heutige Auffassung. Ganz so klar habe ich das damals auch noch nicht sehen können. Dennoch gab es in mir so etwas wie eine " gesunde Abneigung". Viele Funktionäre waren nichts als Wasser predigende Weinsäufer. Denen die eigenen Prinzipien abhanden gekommen waren. Aber das war es nicht allein. Das ging schon mit ganz profanen Dingen los:
In der Zeitung bejubelte die SED sich selbst. Man wähnte sich gar unter den " zehn führenden Industrienationen der Welt". Wolltest du dir aber eine Hose kaufen, in einer ganz normalen Größe, dann hast du sie nicht bekommen!
Oder ein anderes Beispiel:
Während überall, außer in Berlin, der Putz von den Häuserfassaden bröckelte, feierte die SED " die Erfolge ihrer Sozialpolitik".
SED stand für Lüge, Selbstgerechtigkeit und zunehmenden Realitätsverlust. Wer so etwas im Vorfeld erkennt, wie ich, kann doch nicht trotzdem in diese Partei eintreten.

Kevin:
Du hast recht! Ich habe aber auch von anderen gehört, dass sie ebenfalls früh den wahren Charakter der SED erkennt hatten und trotzdem, unter heftigen Gewissensbissen, Mitglied der SED wurden. Wegen diesem oder jenem Vorteil. Ist das nicht menschlich verständlich?

Fred: ( nachdenklich)
Menschlich verständlich ist das schon. Nur sollten die Betreffenden auch ehrlich zu sich selbst sein. Und sich und der Umgebung eingestehen, von der SED "eingekauft" worden zu sein.
Ich könnte " das kalte Kotzen kriegen", wenn ich heute höre, dass einige behaupten, "in die SED gepresst worden zu sein." Frei nach Otto Walkes: Man hat mich gezwungen. Mit Geld!.
Jeder konnte Nein sagen. Niemand wurde gezwungen. Jeder konnte Nein sagen. Ohne persönliche Nachteile. Alles andere grenzt an Selbstbetrug, oder bedient den gängigen Mainstream.

Kevin:
Fred, ich danke dir für dieses Gespräch


Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Hackel39, Lutze, Udo, seaman, thomas 48, DoreHolm und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#165

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 11:10
von Rüganer (gelöscht)
avatar

Kevin bedankt sich bei Fred für das Gespräch und ich bedanke mich bei Dir, Uwe, für diese Arbeit. Selbst, wenn man nicht kirchlich engagiert war, trifft es den Kern dessen, was sehr viele praktizierten - parteilos bleiben, auch wenn es Nachteile einbringt, sich dafür aber beim Rasieren im Spiegel anschauen können.
Das fiktive Gespräch zwischen Willy und dem Fred, dies kann jeder hier im Forum selbst nachlesen, man nehme nur Diskussionen an denen DoreHolm beteiligt ist. ( Dore du wirst es überleben, wenn ich dir eine gewisse Nähe zu dem fiktiven Willy unterstelle)
ABV - irgendwann habe ich es wohl schon einmal geschrieben, Du solltest mehr und kommerziell schreiben, Du schaffst dies leicht...
Gruß von der Insel

der Rüganer


josy95 und ABV haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#166

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 11:23
von damals wars | 12.113 Beiträge

Als ich in die SED eingetreten bin, war ich erwachsen.
Den Kircheneintritt in die katholische Kirche als Kind hat Günter Wallraff in seinem Buch "ganz unten" wunderbar beschrieben.
Ich hatte die Wahl, er nicht!
Und einmal katholisch, immer katholisch.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
nach oben springen

#167

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 11:27
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

Uwe, kommt mir alles so bekannt vor.
Mein Vater stammt aus einer großbürgerlichen Familie und war in der , Wehrmacht Oberleutnant. Nach seiner amerikanische Gefangenschaft ging er in die russ. Zone nach Halle. Er wollte eine Demokratie mit aufbauen und wurde Mitglied der SPD, später SED. Er wurde in einem grossen Kombinat in Thüringen als Wirtschaftsjurist eingestellt, nebenbei war er bis 1974 in Eisenach Wohnbezirkssekretär und war Mitglied der ev. Kirche Thüringen. Wir 2 Söhne waren Mitglieder der JG und mein Bruder hat Theologie studiert. Wir haben sehr viel über die SED damals gelernt und haben geschworen niemals in die Partei einzutreten.
Ich bin in einer Blockpartei eingetreten wo ich mich wohl fühlte.
Mein Opa war Lehrer in Bitterfeld und Genosse.
Als die JG verfolgt wurde und einige Schüler von ihm die Schule verwiesen wurden, ist er aus der SED ausgetreten


ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#168

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 13:25
von Freienhagener | 3.851 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #152
Fiktives Gespräch ....

Willi:
Nun ich könnte es mir jetzt sehr einfach machen und behaupten, dass man mich damals, 1987, zum Eintritt in die SED gezwungen hat. Das wäre nicht nur nicht ehrlich, sondern viel mehr noch völliger Blödsinn!
....................................................
....................................................
Wie in der DDR üblich, ging zehn Jahre zu Schule, erlernte einen Beruf und riss dann meine obligatorischen achtzehn Monate Wehrdienst herunter. Als ich dann von der Armee zurück in den Betrieb kam, bot man mir ein Studium an. Ich fühlte mich geehrt. Die Betriebsleitung erachtete es als Selbstverständlichkeit, dass ich noch vor dem Beginn des Studiums in die SED eintrete.



Grün: Der Volksmund nannte diesen offensichtlichen Widerspruch ironisch "Freiwilliger Zwang"

Obwohl, gerade diese Situation gar nicht typisch ist.

Abiturienten hatten ihren Studienplatz schon während der Armeezeit in der Tasche und Leute mit 10-Klassenabschluß hatten gewöhnlich einige Jahre Berufserfahrung zu sammeln, bevor man sie an eine Fachschule delegierte. In der Zeit wurden sie eigentlich selbstbewußte Facharbeiter, die notfalls auf eine Delegierung verzichteten. Aber so weit wurden sie gar nicht bedrängt.

Gruß
Micha


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 12.02.2014 13:28 | nach oben springen

#169

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 13:27
von Barbara (gelöscht)
avatar

Zitat von damals wars im Beitrag #166
Als ich in die SED eingetreten bin, war ich erwachsen.
Den Kircheneintritt in die katholische Kirche als Kind hat Günter Wallraff in seinem Buch "ganz unten" wunderbar beschrieben.
Ich hatte die Wahl, er nicht!
Und einmal katholisch, immer katholisch.


OT
Man kann doch aus der kath. Kirche austreten?
Und auch seine persönliche Vorstellung von Religion ändern?
.


nach oben springen

#170

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 14:31
von DoreHolm | 7.675 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #165
Kevin bedankt sich bei Fred für das Gespräch und ich bedanke mich bei Dir, Uwe, für diese Arbeit. Selbst, wenn man nicht kirchlich engagiert war, trifft es den Kern dessen, was sehr viele praktizierten - parteilos bleiben, auch wenn es Nachteile einbringt, sich dafür aber beim Rasieren im Spiegel anschauen können.
Das fiktive Gespräch zwischen Willy und dem Fred, dies kann jeder hier im Forum selbst nachlesen, man nehme nur Diskussionen an denen DoreHolm beteiligt ist. ( Dore du wirst es überleben, wenn ich dir eine gewisse Nähe zu dem fiktiven Willy unterstelle)
ABV - irgendwann habe ich es wohl schon einmal geschrieben, Du solltest mehr und kommerziell schreiben, Du schaffst dies leicht...
Gruß von der Insel
der Rüganer


Grün: Mit der realtiven Nähe zum Willy habe ich kein Problem. Hauptunterschied war eben, daß ich reinbin, in die SED. Zwar auch nicht sofort mit 18 und auch erst nach intensiver Bearbeitung bei der Truppe (GK), aber identifiziert mit den Zielen habe ich mich schon und mich da auch entsprechend eingebracht. naja, will mich nicht wiederholen hatte schon ausführlich zu meinen Beweggründen geschrieben und wie ich es heute sehe.

Aber mal was anderes, weil oben der Austritt angesprochen wurde. Meines Wissens, so wurde es uns mal von einem Genossen der Stadtbezirksleitung so erklärt, tritt kein Genosse aus. Der muß immer ausgeschlossen werden. Das heißt mit anderen Worten, wenn ein Genosse auf der Kreisleitung erscheint (oder auch beim BPO-Sekretär), ein Zettel mit seiner Austrittserkärung samt Mitgliedsbuch dort auf den Tisch legt, geht das nicht so einfach. Sie, die Genossen der Partei, wollten sagen können, dieser Genosse ist ausgeschlossen wurden wegen ..... und nicht, daß der die Initiative hatte. Ist mir in den ganzen Jahren meiner PS-Funktion zwar nicht untergekommen, aber so wurde es mal dargestellt. Ein einziger, ein junger Genosse, wollte austreten, weil er mit Vielem nicht einverstanden war. Ich habe ihn mit der begründung zum Bleiben bewegt, daß er als Nicht-Mitglied rein gar nichts mehr bewegen kann, so hätte er immer noch etwas Einflussmöglichkeit. Heute weiß ich es besser, daß im Grunde genommen nicht mal der 1. Sekretär der Stadtbezirksleitung irgendeinen spürbaren Einfluss auf grundsätzliche Fragen hatte, wenn er denn gewollt hätte.



ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#171

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 15:20
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #166
Als ich in die SED eingetreten bin, war ich erwachsen.
Den Kircheneintritt in die katholische Kirche als Kind hat Günter Wallraff in seinem Buch "ganz unten" wunderbar beschrieben.
Ich hatte die Wahl, er nicht!
Und einmal katholisch, immer katholisch.

wenn ich die Posts der ex-Genossen hier lese, kann man den flotten Spruch auch auf die SED anwenden

einmal SED, immer SED


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 12.02.2014 15:20 | nach oben springen

#172

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 15:42
von ABV | 4.202 Beiträge

Erstmal Danke für den Zuspruch für die "fiktiven Gespräche". So etwas könnte man übrigens auch auf andere Bereiche, zum Beispiel GT, VP oder MfS ausweiten.
Aber bleiben wir mal beim Thema SED: die Idee mit dem Gespräch kam mir das erste Mal, als ich hörte das der Sohn meiner in Bayern lebenden Cousine in den USA Politik studiert. Ich dachte dann: Hoffentlich kommt der nicht mal auf die Idee und möchte von mir etwas über meine SED-Mitgliedschaft, bzw über das Innenleben dieser Partei erfahren. Wie kann man einen jungen Menschen klar machen, dass intellektuell völlig normale Menschen, über einen längeren Zeitraum solch einen Mist mitmachen und sich selbst verleugnen konnten?
Weil die SED für Frieden und Fortschritt war? Weil sie das Elend der Welt bekämpfen wollte? Das wollen andere Parteien auch. Der Karriere wegen? Auf mich trifft das ja zu! Ohne SED-Mitgliedschaft wäre ich in der DDR ewig Streifenpolizist geblieben. Trotzdem würde ich nicht nur pragmatische Gründe vorschieben. Obwohl das ja heute viel einfacher ist. " Klar war ich in der SED. Aber doch nur weil ich musste......" Blödsinn! Nein, ein Stück Überzeugung steckte schon dahinter. Das sich diese Überzeugung am Ende als Lebensirrtum entpuppte und in Luft auflöste, steht auf einem anderen Blatt.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


RudiEK89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#173

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 17:20
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Ich habe es nie bereut in die SED eingetreten zu sein....

Ich habe nur bereut zu lange "still" gewesen zu sein. Der Glaube "die große Richtung stimmt" hat einen geblendet. Die vielen "kleinen Fehler" wurden mit dem "großen guten Ziel" abgetan. Nur die Masse der "kleinen Fehler" wird auch zu etwas Großem.

Nicht die Grundidee war schlecht, sondern die Art der Umsetzung. Das habe ich zu spät begriffen.....

Alle "schwarz weiß" Malerei ändert nicht an der Gesxchichte, jede Geschichte ist eine persönliche Geschichte und jeder muß mit sich ins "Reine" kommen.


Lutze, DoreHolm und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#174

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 17:23
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #172
Erstmal Danke für den Zuspruch für die "fiktiven Gespräche". So etwas könnte man übrigens auch auf andere Bereiche, zum Beispiel GT, VP oder MfS ausweiten.

Gruß an alle
Uwe


Ein Versuch wäre es nochmal wert......

seaman


nach oben springen

#175

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 17:42
von ABV | 4.202 Beiträge
nach oben springen

#176

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 12.02.2014 18:27
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #148

Hallo Josy,

dann bin ich also auch ein "ewig Gestriger"? Na schön. Hauptsache es amüsiert Dich.

ciao Rainman




@Rainman2, @94 und wer sich jetzt bitte noch angesprochen fühlt:

Zieht Euch doch bitte nicht die Jacken an, die Euch gar nicht passen!

Ich kann des Hackels Ausführungen soweit verinnelichen und eine ganz bestimmte Parallele zu einem Genossen in meiner ehem. Reichsbahndienststelle des Banhnbetriebswerkes Wernigerode ziehen, der verblüffend ähnlich auch so argumentierte. Und das war sowas von daneben, da gehen mir heute noch die Nackenhaare hoch!

Ich kenne @Hackel39 fachliche Qualitäten nicht und habe damit nicht das Recht, hier zu vergleichen.

Ich kannte aber auch die fachlichen Qualitäten "useres tapferen Genossen"..., und die waren berauschend negativ!

Und die Argumerntationen von Hackel kommen mir so bekannt vor, das sie aus irgendwelcher "Fachliteratur" der SED stammen.... Hatte just zum Zeitpunkt meines Artikels nämlich so ein Heftchen für`s Parteilehrjahr 198? in der Hand. Auch wenn ich kein Genosse war, vergesst bitte nicht, das ich in Staatsbürgerkunde immer eine 1 hatte. Weil mich u. a. damals wie heute die Wiedersprüche zwischen Wort und Tat, die Wiedersprüche in irgendwelchen Rechtfertigungen interessiert haben. O. K. ?

Mehr möchte ich dazu nicht schreiben...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
ABV, Rainman2 und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#177

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 13.02.2014 01:54
von Rainman2 | 5.752 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #176
... @ Rainman2, @ 94 und wer sich jetzt bitte noch angesprochen fühlt:

Zieht Euch doch bitte nicht die Jacken an, die Euch gar nicht passen!
...

Hallo @josy95 ,

aber man kann ja mal zur Anprobe schreiten. Vielleicht passt es ja doch und man entdeckt ein ganz neues ICH?!

Aber im Feixen über Deine Antwort auf meine, zugegebenermaßen etwas grubbelige Frage, kam mir noch ein Gedanke, den ich bis dato in dieser Form zwar im Gefühl hatte, den ich aber noch nicht formuliert hatte. Ich habe immer mal wieder auf die Stärke der Menschen hingewiesen, die mich erzogen hatten. Aber mir kam gerade der Gedanke, dass ich damals auch die Menschen meiner unmittelbaren Umgebung bereits einer Wertung unterzog, die dem Staat gegenüber kritisch eingestellt waren, was für mich im übrigen auf einer allgemeinpolitischen Ebene ziemlich Wurst gewesen sein müsste. Und da fiel mir ein, dass neben meiner Großmutter, die alles irgendwie mit ihrer Mindestrente zu schaffen schien, die anderen, Wohlsituierteren mit Auto, Häuschen und Garten, die immer nur schimpften, dass dieses nicht ging und es jenes nicht gab, wie ziemliche Flaschen dastanden.

Insofern wäre es doch mal eine Untersuchung oder meinetwegen nur die Fragestellung wert, was für ein Kind dieser Zeit damals Gefühle zu vereinfachten, märchenhaften Begriffen wie zum Beispiel "Heldentum" bedeutete in der Reibung zu dem, was man bereit war, als "Schwach" anzusehen. Ich meine das jetzt nicht mit irgendeinem allgemeinen Meinungsgedöns, sondern in der konkreten Begegnung mit Menschen unserer familiären Umgebung. Leider muss so eine Fragestellung in einem solchen Forum hypothetisch bleiben, da es konkrete und zum Teil noch lebende Menschen betrifft. Aber bei mir hat diese Fragestellung eine rasende Assoziationskette ausgelöst. Verdammt, warum bin ich bisher nicht drauf gekommen. Der Schlüssel zu meiner Weltanschauung liegt vielleicht nicht in den Menschen, die mich "positiv erzogen haben" und den "Parolen", die um mich lagen, sondern in den Menschen, von denen ich schnell das Gefühl hatte: "So willst Du mal nicht werden", und deren Meinungen ich postwendend zum Gegenteil dessen machte, was ich von mir selbst erwartete. Jaja, das ist simpel, aber wenn man anfängt, hinter die Allgemeinplätze die konkreten Namen zu schreiben, wird das richtig spannend. Nicht die später erlebten Helden haben über unser Leben entschieden, sondern die früh als "Versager" erlebten. Interessanter Gedanke. Ich häng dem mal noch ein wenig nach.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


Damals87 und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#178

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 13.02.2014 21:20
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #177
Zitat von josy95 im Beitrag #176
... @ Rainman2, @ 94 und wer sich jetzt bitte noch angesprochen fühlt:

Zieht Euch doch bitte nicht die Jacken an, die Euch gar nicht passen!
...

Hallo @josy95 ,

aber man kann ja mal zur Anprobe schreiten. Vielleicht passt es ja doch und man entdeckt ein ganz neues ICH?!

Aber im Feixen über Deine Antwort auf meine, zugegebenermaßen etwas grubbelige Frage, kam mir noch ein Gedanke, den ich bis dato in dieser Form zwar im Gefühl hatte, den ich aber noch nicht formuliert hatte. Ich habe immer mal wieder auf die Stärke der Menschen hingewiesen, die mich erzogen hatten. Aber mir kam gerade der Gedanke, dass ich damals auch die Menschen meiner unmittelbaren Umgebung bereits einer Wertung unterzog, die dem Staat gegenüber kritisch eingestellt waren, was für mich im übrigen auf einer allgemeinpolitischen Ebene ziemlich Wurst gewesen sein müsste. Und da fiel mir ein, dass neben meiner Großmutter, die alles irgendwie mit ihrer Mindestrente zu schaffen schien, die anderen, Wohlsituierteren mit Auto, Häuschen und Garten, die immer nur schimpften, dass dieses nicht ging und es jenes nicht gab, wie ziemliche Flaschen dastanden.

Insofern wäre es doch mal eine Untersuchung oder meinetwegen nur die Fragestellung wert, was für ein Kind dieser Zeit damals Gefühle zu vereinfachten, märchenhaften Begriffen wie zum Beispiel "Heldentum" bedeutete in der Reibung zu dem, was man bereit war, als "Schwach" anzusehen. Ich meine das jetzt nicht mit irgendeinem allgemeinen Meinungsgedöns, sondern in der konkreten Begegnung mit Menschen unserer familiären Umgebung. Leider muss so eine Fragestellung in einem solchen Forum hypothetisch bleiben, da es konkrete und zum Teil noch lebende Menschen betrifft. Aber bei mir hat diese Fragestellung eine rasende Assoziationskette ausgelöst. Verdammt, warum bin ich bisher nicht drauf gekommen. Der Schlüssel zu meiner Weltanschauung liegt vielleicht nicht in den Menschen, die mich "positiv erzogen haben" und den "Parolen", die um mich lagen, sondern in den Menschen, von denen ich schnell das Gefühl hatte: "So willst Du mal nicht werden", und deren Meinungen ich postwendend zum Gegenteil dessen machte, was ich von mir selbst erwartete. Jaja, das ist simpel, aber wenn man anfängt, hinter die Allgemeinplätze die konkreten Namen zu schreiben, wird das richtig spannend. Nicht die später erlebten Helden haben über unser Leben entschieden, sondern die früh als "Versager" erlebten. Interessanter Gedanke. Ich häng dem mal noch ein wenig nach.

ciao Rainman



@Rainman2, wenn ich jetzt schreiben würde, wir meinen das Selbe, haben nur irgendwie aneinander vorbeigeredet..., hoppla, hier schreibt man ja. Dann eben gern "aneinander vorbeigeschrieben, vorbeigetextet...". Dann wäre mir das echt zu simpel!

Man muß ja selbt heute wieder echt megavorsichtig sein. Früher lauerte Ungemach von den politisch- ideologischen Fachidioten, den s. g. Möchte- gern- und/ oder Vorteilskommunisten, wie man sie auch treffender bezeichnete, wenn man nicht gerade systemkonform diskutierte, heute lauern die Erbsenzähler unterschiedlichen Couleurs.

Wie dem auch sei. Auch mich haben die Einstellungen von Menschen doch recht nachhaltig geprägt, egal, ob sie nun meiner sozialen Herkunft als potentielles Kapitalistenkind entstammten oder dem Klassenfeind des Kapitalisten angehörten. Wobei ich ausdrücklich betonen möchte, das ich vom Grundsatz her, der Lehre meiner Eltern, Großeltern meine kontroversen Diskussionspartner niemals als Feinde betrachte. Dieses Wort Feind in Verbindung gebracht mit der sozialen Herkunft sprich Klasse = Klassenfeind und gekuppelt stammt aus der Wortfindung des kalten Krieges und ist speziell durch die stalinistische Interpretationsweise von Sozialismus und Kommunismus zu einer Art entstelltem Unwort geworden. Ich hatte in vorhergehenden Beiträgen schon dazu Stellung bezogen, das mir in meinem Leben u. a. auch 2 aufrechte Menschen über den Weg gelaufen sind, die glühende SED- Genossen waren und deren Eingestehen für ihre Ideale, ihre Ehrlichkeite aber auch oder gerade ihre Toleranz gegenüber Andersdenkenden mir noch heute erheblichen Respekt und Achtung abverlangt und mich auch mit geprägt haben. Sie als Vorbilder zu bezeichnen - weiß ich nicht, ob ich mich da soweit aus diesem Fenster lehnen sollte...

Ganz im Gegensatz zu den Vorteilskommunisten, oder wie Du es beschreibst, (Zitat Rainman2): "...Und da fiel mir ein, dass neben meiner Großmutter, die alles irgendwie mit ihrer Mindestrente zu schaffen schien, die anderen, Wohlsituierteren mit Auto, Häuschen und Garten, die immer nur schimpften, dass dieses nicht ging und es jenes nicht gab, wie ziemliche Flaschen dastanden."

Ich bezeichne diese Typen auch gern mit dem sehr treffenden Begriff Demagogen...

Aber KaPe, soweit kennen wir uns, Dir zu sagen, das Du und so manch andere hier auch von mir persönlich benannte nicht darunter fällt. Nicht, um hier eine glitschige Schleimspur auszulegen. Nein, einfach um objektive Tatsachen sprechen zu lassen.

Und ich hatte es irgedwann, irgendwo hier schon einmal geschrieben. Schade, das wir uns nicht schon viel früher begegnet sind..., wir wären bestimmt ganz vortreffliche Streithähne gewesen. Hier und da vermutlich auch mal mit dem Ergebnis, das wir uns einen Tag nicht angeschaut hätten..., dann aber mit Herzensblut weiter uns unsere Standpunkte hart aber fair um die Ohren geprügelt hätten.

Und auch so manchen erstaunlichen Kompromiss, manch erstaunliche Parallele gefunden hätten.

Und diese eine Parallele wäre immer und garantiert gekommen: Wir kochen alle nur mit Wasser...!

Und weißt Du was, Du alter Musikus, dabei fällt mir ein sehr schöner Titel von "Wolfsheim" ein, den ich oft höre, sehr mag:

http://www.youtube.com/watch?v=TOV5M0lWWLc

In diesem Sinne...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
Rainman2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#179

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 13.02.2014 22:04
von Gelöschtes Mitglied
avatar

josy, klasse Lied......


nach oben springen

#180

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 13.02.2014 22:57
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #179
josy, klasse Lied......

na wohl eher Cover-Version, hier dann das Orginal ... Belki Bir Gün Özlersin


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 13.02.2014 23:08 | nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Auf Grenzstreife (Zoll)
Erstellt im Forum Bundesgrenzschutz BGS von krelle
4 26.11.2016 09:24goto
von utkieker • Zugriffe: 375
Bilder aus der Kindheit
Erstellt im Forum DDR Zeiten von PKE
8 08.06.2016 18:59goto
von PKE • Zugriffe: 1182
Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein
Erstellt im Forum DDR Staat und Regime von ABV
16 09.05.2016 16:47goto
von der alte Grenzgänger • Zugriffe: 1290
Griechenland - gestern - heute - morgen
Erstellt im Forum Themen vom Tage von
969 08.05.2016 22:10goto
von eisenringtheo • Zugriffe: 31160
Eintritt in eine Blockpartei
Erstellt im Forum DDR Zeiten von thomas 48
2 10.02.2014 13:55goto
von Eisenacher • Zugriffe: 293
„Rock am Denkmal" mit den Scorpions live in Höttensleben
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Angelo
2 22.07.2011 23:31goto
von Musiker12 • Zugriffe: 654

Besucher
22 Mitglieder und 52 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: rtde
Besucherzähler
Heute waren 2559 Gäste und 159 Mitglieder, gestern 3912 Gäste und 213 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14351 Themen und 556862 Beiträge.

Heute waren 159 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen