#101

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 07:43
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #79
Mal 'ne Frage an die Genossen Mitglieder, bevor es hier weiter oT am NICHT-Eintritt scheitert. Ingesamt wurden ja 4 Bürgschaften benötigt. Zwei für den Kandidaten und nochmal zwei zum Mitglied. Wurden da nach einem Jahr Kandidatenzeit die gleichen Bürgen genutzt?

P.S. und achso, muß ja schonemal üben und sparsam mit den eignen Beiträgen umgehen ...
Deswegen noch 'ne Frage, wann hab'ts das letztemal 1989 den Beitrag gezahlt?

Genau so, die Bürgen blieben die Gleichen,zumindest kannte ich das so.Bist Du Mitglied geblieben hast Du den Beitrag einfach weiter gezahlt,durchaus auch bis heute.Ich habe bis 1993 Beitrag gezahlt,heißt war bis dahin Mitglied.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#102

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 08:32
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von KARNAK im Beitrag #49
Gibt es eigentlich irgendwo eine glaubhafte Statistik wie viele ECHTE Angehörige der AK Mitglied der SED waren?Sagen wir mal 1985.


Ich habe mal ein wenig und halbherzig gesucht, denn woher sollen solche Zahlen kommen, wenn zu DDR Zeiten am Status einzelner "gepfuscht" wurde.

Hier ein Auszug aus Diktaturen im 20. Jahrhundert - der Fall DDR http://books.google.de/books?id=oM_pUu3K...glieder&f=false

Und die Ergebnisse des Zentrum für Zeithistorische Forschung e.V. Arbeitermythos und Staatspartei. Zusammensetzung und Rekrutierung der SED-Mitgliedschaft 1961-1989 (Teilprojekt im Gesamtprojekt "Die SED zwischen Mauerbau und Mauerfall. Gesellschaftsgeschichte einer kommunistischen Staatspartei") sind nicht öffentlich.

http://sofis.gesis.org/sofiswiki/Arbeite...atspartei%22%29

Nur der Inhalt des Forschungsprojektes und die Herangehensweise

Die SED war in vielerlei Hinsicht eine Schlüsselinstitution der staatssozialistischen Gesellschaft der DDR, gerade was ihre legitimatorische Funktion für die Selbststilisierung als "Partei der Arbeiterklasse", ihre Rolle als personelle Hauptbasis und ihre soziale Bedeutung als Integrations- und Disziplinierungsinstanz angeht. Die Analyse ihrer sozialpolitischen Zusammensetzung liefert daher wichtige Hinweise für die Struktur und Kohäsion der kommunistischen Machtgrundlagen. Besondere Aufmerksamkeit des Promotionsvorhabens gilt dabei den Stabilisierungs- und Destabilisierungsprozessen, die sich aus dem Wandel ihrer Zusammensetzung ergaben. Im Zentrum steht die Überprüfung der Hypothese, dass die Parteizugehörigkeit die wichtigste politische und damit indirekt auch soziale Trennlinie in der staatssozialistischen Gesellschaft darstellte, die ganz wesentlich zur Entstehung neuer Ungleichheitsstrukturen beitrug. Das Ziel des Forschungsprojektes ist die Analyse eines langfristigen Transformationsprozesses in der sozialen, bildungsmäßigen, generationellen und geschlechtlichen Zusammensetzung der Gesamtmitgliedschaft (Parteimitglieder und Funktionäre) in den verschiedenen Phasen der Entwicklung der SED. Neben der klassischen Frage nach dem Realitätsgehalt und Folgen des Anspruchs eine "Arbeiterpartei', eine "antifaschistische Partei" und "Bildungspartei" zu sein, werden die mitgliederpolitischen Vorstellungen und symbolpolitischen Selbstbilder der Partei durch Rekrutierung und Entfernung von Mitgliedern fokussiert.


LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 09.02.2014 08:33 | nach oben springen

#103

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 09:21
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #102
Zitat von KARNAK im Beitrag #49
Gibt es eigentlich irgendwo eine glaubhafte Statistik wie viele ECHTE Angehörige der AK Mitglied der SED waren?Sagen wir mal 1985.


Ich habe mal ein wenig und halbherzig gesucht, denn woher sollen solche Zahlen kommen, wenn zu DDR Zeiten am Status einzelner "gepfuscht" wurde.

Hier ein Auszug aus Diktaturen im 20. Jahrhundert - der Fall DDR http://books.google.de/books?id=oM_pUu3K...glieder&f=false

Und die Ergebnisse des Zentrum für Zeithistorische Forschung e.V. Arbeitermythos und Staatspartei. Zusammensetzung und Rekrutierung der SED-Mitgliedschaft 1961-1989 (Teilprojekt im Gesamtprojekt "Die SED zwischen Mauerbau und Mauerfall. Gesellschaftsgeschichte einer kommunistischen Staatspartei") sind nicht öffentlich.

http://sofis.gesis.org/sofiswiki/Arbeite...atspartei%22%29

Nur der Inhalt des Forschungsprojektes und die Herangehensweise

Die SED war in vielerlei Hinsicht eine Schlüsselinstitution der staatssozialistischen Gesellschaft der DDR, gerade was ihre legitimatorische Funktion für die Selbststilisierung als "Partei der Arbeiterklasse", ihre Rolle als personelle Hauptbasis und ihre soziale Bedeutung als Integrations- und Disziplinierungsinstanz angeht. Die Analyse ihrer sozialpolitischen Zusammensetzung liefert daher wichtige Hinweise für die Struktur und Kohäsion der kommunistischen Machtgrundlagen. Besondere Aufmerksamkeit des Promotionsvorhabens gilt dabei den Stabilisierungs- und Destabilisierungsprozessen, die sich aus dem Wandel ihrer Zusammensetzung ergaben. Im Zentrum steht die Überprüfung der Hypothese, dass die Parteizugehörigkeit die wichtigste politische und damit indirekt auch soziale Trennlinie in der staatssozialistischen Gesellschaft darstellte, die ganz wesentlich zur Entstehung neuer Ungleichheitsstrukturen beitrug. Das Ziel des Forschungsprojektes ist die Analyse eines langfristigen Transformationsprozesses in der sozialen, bildungsmäßigen, generationellen und geschlechtlichen Zusammensetzung der Gesamtmitgliedschaft (Parteimitglieder und Funktionäre) in den verschiedenen Phasen der Entwicklung der SED. Neben der klassischen Frage nach dem Realitätsgehalt und Folgen des Anspruchs eine "Arbeiterpartei', eine "antifaschistische Partei" und "Bildungspartei" zu sein, werden die mitgliederpolitischen Vorstellungen und symbolpolitischen Selbstbilder der Partei durch Rekrutierung und Entfernung von Mitgliedern fokussiert.


LG von der Moskwitschka

Ich bin mit 18 Jahren in die SED eingetreten,kam schließlich aus einem"fortschrittlichen Elternhaus"bin bis zum Ende Mitglied geblieben,war noch SED-PDS-Mitglied und PDS-Mitglied.In der ECHTEN SED-Zeit,die Mitglieder die im ursächlichen Sinne Produktionsarbeiter waren und die ich kennengelernt habe,ich könnte sie an einer Hand abzählen,zwei davon waren meine Eltern,blieben noch 3.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#104

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 09:34
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von KARNAK im Beitrag #103

Ich bin mit 18 Jahren in die SED eingetreten,kam schließlich aus einem"fortschrittlichen Elternhaus"bin bis zum Ende Mitglied geblieben,war noch SED-PDS-Mitglied und PDS-Mitglied.In der ECHTEN SED-Zeit,die Mitglieder die im ursächlichen Sinne Produktionsarbeiter waren und die ich kennengelernt habe,ich könnte sie an einer Hand abzählen,zwei davon waren meine Eltern,blieben noch 3.


@KARNAK

So hat jeder seine Erfahrungen gemacht. Hinzu kommt, in welchen "Kreisen" man sich in der DDR selbst bewegt hat. Ich kannte nur einen Produktionsarbeiter, der in der SED war. Doch sind das nur subjektive Bilder von einer Partei. Und ob das reicht ein objektives Bild zu bekommen, bezweifle ich. Zumindest wenn man versucht ernshaft sich damit zu beschäftigen.

Der soziale Status der SED - Mitglieder ist das eine. Die Aktivität und Einfluß in der Partei ist das andere.

Hier habe ich noch ein Buch gefunden, das sich im Anhang mit der Mitgliederentwicklung seit 1946 beschäftigt:Die SED: Geschichte einer deutschen Partei http://books.google.de/books?id=FYWWhg8R...20wurde&f=false

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 09.02.2014 09:36 | nach oben springen

#105

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 09:50
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von katerjohn im Beitrag #34
Zitat von Pit 59 im Beitrag #33
Zitat von katerjohn im Beitrag #29
Bin ganz freiwillig 1970 als Lehrling Kandidat der hier genannten Partei geworden. Austritt im Frühjahr 1990.Habe meinen Ausweis dem Parteisekretär übergeben und den mündlichen Austritt erklärt !


Na Reinhard,Heldenhaft und mutig war das nun nicht gerade.


Parteiversammlungen gab es 1990 nicht mehr ,wollte da meinen Austritt vollziehen .....leider ging es nicht .
Wie sind denn die anderen hier ausgetreten ????


Allein wegen der nicht mehr durchführbaren Parteiversammlungen wurde kein Automatismus zum Austritt veranlaßt, vielmehr gab es für die Zeit nach der allmächtigen Herrschaft Übertrittsformulare zu den Wohnparteiorganisationen.
Die hingen ja nicht an den Betrieben aus denen die SED verjagt wurde, sondern am Wohngebiet.



Für mich persönlich war es eine 50/50- Entscheidung dort weiterzumachen wo ich im Bw aufgehört hatte, jedoch war ich mit den neuen Genossen im Ortsverband nicht ganz so auf einer Wellenlänge auf Grund davor liegender Ereignisse.
Auch war die Art und Weise wie man damals auf "die da oben" plötzlich schimpfte ohne daß es wirklich neue Nachrichten gab (ich meine die Mängel kannten wir...) recht widerwärtig seitens ehemaliger Genossen, die ihren demonstrativen Austritt im Wendestrudel zu einem revolutionären Akt deklarierten.
Meine Hoffnung basierte damals auf eine Neuformierung der betrieblichen Strukturen, so wie das seitens der Gewerkschaften abzusehen war aber die kam nicht und so war wieder einmal anderes wichtiger und wenn es für die Ideen des Sozialismus keine Nachfrage mehr gab, so wurde der Laden eben geräumt.
Mein Austritt war wie schon erwähnt technisch bedingt.



katerjohn und schulzi haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.02.2014 10:34 | nach oben springen

#106

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 09:52
von katerjohn | 559 Beiträge

Danke Hackel, dieser Fakt war für mich etwas völlig Neues ! Habe ich weder gelesen noch irgendwo gehört !


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#107

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 10:05
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #86
Zitat von DoreHolm im Beitrag #82
Zitat von steffen52 im Beitrag #74
Zitat von DoreHolm im Beitrag #71
Zitat von steffen52 im Beitrag #58
@Moskwitscha, habe Deine Frage gelesen und möchte mal aus meinen Erlebten, was dazu schreiben. Ich hatte mit der Frage, Eintritt in die SED, eigentlich auch so meine Gewissensprobleme! Mein Elternhaus, von seitens meines Vaters,war für die große Sache des Sozialismus und so wollte er auch mich erziehen. Meine Mutter sah diese Dinge etwas anders, deshalb wurde ich natürlich 2 Gleisig erzogen. Mein Vater kam aus den Krieg und wollte voll durch starten, er ging zur Polizei und verhaftete Schieber und klein Kriminelle, er stand auch dazu, doch leider wurde bekannt das er in englischer Kriegsgefangenschaft war und da war es mit der Polizei vor bei! Das erzählte er mir und das machte mich schon als Jugendlichen stutzig und wir hatten darüber viele Auseinandersetzungen. Doch er sagte das war so und hielt zur Stange! Dann kam die Zeiten wo man auf den Tanzsaal ging und sich Radio Luxemburg rein zog, schon hatte ich mit ihm das nächste Problem, weißt du wie die Texte übersetzt heißen( er war Englischlehrer und Staatsbürgerkundenlehrer, darüber schrieb ich schon mal)er sagte es mir und was das für ein Hirnloser Text sei. Was mich nicht interessierte, sondern nur die Musik. Es ging weiter in der Schule, hatte mir mit viel Mühe und Umwegen ein Paar Jeans(Levis) besorgt und eine Plastetüte mit HB Werbung darauf, Tüte musste ich umstülpen , so das nur noch das innere weiße zu sehen war und nach Hause die Hose wechseln. Was kam der Direktor rief meinen Vater an und dann ging es los. Als Sohn eines Lehres und Parteigenossen, das kann doch nicht sein! Nun kannst Du Dir ja vorstellen was da so alles ablief! Nun hatte ich natürlich mit den Genossen der SED ein Problem b.z.w. mit dem System und das zog sich so durch mein Leben in der DDR. Auch auf der Arbeit lies ich die Genossen Werber abblitzen, zum Kummer meines Vaters( ich muss ab und zu noch lächeln, wen ich daran denke, wie oft ich Sonntags allein in der Küche essen mußte, weil ich mich wieder mit meinen Vater politisch angelegt hatte, denn er lies keine andere Meinung gelten).
Dazu kam noch das ich in der Verwandschaft einen hochrangigen MfS Offizier hatten, der es beinahe geschafft hatte meine Hochzeit platzen zu lassen(Mein Verlobte hatte Westverwandschaft und die sollten an der Feier mit teilnehmen, haben dann 2 mal gefeiert, einmal mit der buckligen Verwandschaft und dann mit den Wessis)! Schlimm war für mich auch das der Herr Genosse Offizier einen Erzeuger hatte, der nach dem Krieg in der Westzone
blieb und als er verstorben war, seinen leiblichen Sohn ein kleines D-Mark Vermögen hinterließ . Mit ablehnen was nix, sondern plötzlich war meiner Frau ihre Westverwandschaft gut genug, um die Summe auf ihr Konto zu nehmen und immer wen von seiner Seite etwas gebraucht wurde mussten sie über Genex in die DDR schicken ,zu Dritte, also zu uns! Gönnerhaft viel auch mal ein Stück Lux Seife für uns ab! Es gibt noch mehr Dinge die mich von dem Eintritt in die SED abgehalten haben, auch wen ich oft dazu getränkt wurde! Soviel zu diesem Thema von meiner Seite!

Grüsse Steffen52


Grün: Das waren solche Fälle von Doppelmoral, die politisch/ideologisch mehr kaputt gemacht haben, als diesen Leuten damals bewußt war.


@DoreHolm, bist Du wirklich der Meinung, ihre Doppelmoral war ihnen nicht bewusst gewesen? Wenn ich einen gefestigten Standpunkt zu einer Sache habe, kann man , ich denke muss man, wenn auch noch so super Angebot ( dazu noch als OSL des MfS) ablehnen!!! Die Politik war und bleibt eine Hure!!
Grüsse Steffen52


Lila: Das es ihnen nicht bewust war, habe ich nicht geschrieben, sondern daß Ihnen die Wirkung auf andere nicht bewust war (oder auch egal war). Klar, ab einer bestimmten Summe wird von so manchem ihr bisher ehernes Prinzip über den Haufen geworfen. Da ist die Schwelle unterschiedlich. Er hätte m.E. aber das Erbe ganz klar annehmen sollen, das hat m.E. nichts mit einem ungefestigten Standpunkt zu tun, und nicht über diese Umwege mauscheln. Immerhin kamen auf diese Weise Devisen in´s Land. Bei uns gab es einen ähnlichen Fall. Wir waren zeitweise mit zwei anderen Firmen im Kombinat zusammengelegt. Die Ehefrau des BPO-Sekretärs (hauptamtlich) hatte in Kanada ein Erbschaft von ca. 2 Mio gemacht (weiß nicht mehr, ob das Kanad. $ oder DM waren). Der hatte auch eine Menge Neider in allen Ebenen, vom einfachen Arbeiter bis in Stadtleitungskreise. Eine Kollegin von mir meinte, der muß doch als Genosse das Geld an den Staat abgeben. Der blanke Neid guckte ihr aus den Augen. Er hat dann ganz klar gesagt, daß nicht er, sondern seine Frau das Geld geerbt hat. Über Genex hatte er sich einen Golf gekauft. Wieder so ein neiderweckendes Objekt. Na und ? Übrigens, er hat mich ganz energisch abblitzen lassen, als ihn mal vorsichtig fragte, ob ich ein paar DM eintauschen könnte (brauchte das für mein Hobby zum Rohmaterialkauf). War mir dann doch etwas peinlich. Aus dieser Sicht sollte man als nicht den Fehler machen, einem SED-Mitglied, auch wenn es Hauptamtliches ist, jegliche materielle Interessiertheit abzusprechen bzw. nicht zu gönnen.


@DoreHolm, ist ging um das Thema, SED ja oder nein. Mein nein zu der Mitgliedschaft in die SED, wollte ich hier ein bringen um der Verständnis halber mit meinen erlebten Dingen in der Sache.Ich hoffe Du hast meinen Beitrag im Vorfeld gelesen und auch das mit meiner Hochzeit? Wenn ein gestandener hoch gestellter Mitarbeiter des MfS, nicht in der Lage ist sich ca.5 Stunden mit einfachen Arbeitern aus der BRD an einen Tisch zu setzen und das als geschulter Mann, der also für jede Art der Auseinandersetzung geschult wurde,oh wie traurig für diese Firma! Aber dann wen es was gibt, die Hand ohne Skrupel auf zu halten und alle Prinzipien über Bord zu werfen, das war halt eben einer der vielen Gründe um Nein zu sagen! Ich hoffe Du verstehst mich nun? Die Devisen den Staat zu geben ja oder nein, gehört für mich auch mit zum Thema, wie stehe ich zu diesen System, mache ich bloss mit um etwas zu erreichen oder bin ich überzeugt von diesem Staat!! Du wirst sagen, Steffen, du wiederholst dich, aber die Politik ist ,war und bleibt eine Hure!!
Grüsse Steffen52


Rot: In dieser Beziehung gebe ich Dir voll Recht. Frage wäre nur, hat er von sich aus, aus Überzeugung, das Zusammentreffen gemieden oder durfte er von seinen Vorgesetzten aus nicht daran teilnehmen ? Im zweiten Fall, na gut, das gab es bei anderen militärischen Einheiten auch, daß sowas untersagt war. Wohl weniger aus ideologischen Gründen, sondern mehr, weil die mögliche Gefahr eines (unbeabsichtigten) Geheimnisverrates vermieden werden sollte. Ein Widerspruch besteht allerdings darin, daß führende Wirtschaftsleute hier keine Einschränkungen erfuhren. Einem Zusammentreffen meines Vaters (zeitw. als stellv. Kombinatsdirektor tätig) mit seiner Westverwandtschaft wurden keine Steine in den Weg gelegt. Hat er von sich aus nicht an der Feier teilgenommen, obwohl er durfte, dann ist es in der Tat für mich nicht nachvollziehbar. Ich weiß, daß es erwartet wurde, daß Genossen und/oder Militärpersonen danach einen Bericht schreiben mußten. Wurde von mir auch mal verlangt, als mich mein westdeutscher Tauschpartner besuchte (70er). Naja, bla, bla, bla habe ich da geschrieben und daß sich die Gespräche um´s Hobby gedreht haben. Für meinen Teil gesprochen, habe ich solche Gespräche mit Westdeutschen regelrecht gesucht und mir da auch keine Vorschriften machen lassen.
Was die geerbten Devisen betrifft, habe ich eine liberalere Meinung. Er hat´s geerbt, hätte sich ein Devisenkonto einrichten können und jährlich für einen bestimmten Betrag was kaufen können. Mit den Devisen auf dem Konto hätte der DDR-Außenhandel derweil arbeiten können, wie es jede Bank tut. Da spielt es für mich eine sehr untergeordnete Rolle, was für eine gesellschaftliche Position dieser Mensch hat. Daß die Rolle der "materiellen Interessiertheit" beizeiten im Politbüro erkannt wurde und auch offen bei überdurchschnittleichen Leistungen oder als Anreiz eingesetzt wurde, dürfte allgemein bekannt sein. Warum soll eine materielle Interessiertheit Leuten ab einer bestimmten Position in der Gesellschaft abgesprochen werden ?
Tut mir leid, irgendwie haben solche Debatten für mich immer ein bischen was von Neidgeruch an sich. Die gesamte Wirtschaft der DDR hätte in den jahrzehnten ihres Bestandes wesentlich erfolgreicher laufen können, wenn diese "materielle Interessiertheit" eher und konsequenter angewandt worden wäre.



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#108

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 10:10
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #104
Zitat von KARNAK im Beitrag #103

Ich bin mit 18 Jahren in die SED eingetreten,kam schließlich aus einem"fortschrittlichen Elternhaus"bin bis zum Ende Mitglied geblieben,war noch SED-PDS-Mitglied und PDS-Mitglied.In der ECHTEN SED-Zeit,die Mitglieder die im ursächlichen Sinne Produktionsarbeiter waren und die ich kennengelernt habe,ich könnte sie an einer Hand abzählen,zwei davon waren meine Eltern,blieben noch 3.


@KARNAK

So hat jeder seine Erfahrungen gemacht. Hinzu kommt, in welchen "Kreisen" man sich in der DDR selbst bewegt hat. Ich kannte nur einen Produktionsarbeiter, der in der SED war. Doch sind das nur subjektive Bilder von einer Partei. Und ob das reicht ein objektives Bild zu bekommen, bezweifle ich. Zumindest wenn man versucht ernshaft sich damit zu beschäftigen.

Der soziale Status der SED - Mitglieder ist das eine. Die Aktivität und Einfluß in der Partei ist das andere.

Hier habe ich noch ein Buch gefunden, das sich im Anhang mit der Mitgliederentwicklung seit 1946 beschäftigt:Die SED: Geschichte einer deutschen Partei http://books.google.de/books?id=FYWWhg8R...20wurde&f=false

LG von der Moskwitschka


Wir dürften dann aber doch die gleichen Erfahrungen gemacht haben,obwohl wir uns in unterschiedlichen"Kreisen"bewegt haben dürften.Und wir haben die gleichen Erfahrungen gemacht weil es EIGENTLICH die Realität war.Die politische Überzeugtheit die zu einem" zwingenden Bedürfnis"für eine Mitgliedschaft führte,war eher"bescheiden in der Gesellschaft ausgeprägt und diese politische Überzeugtheit wurde über die Jahre auch immer geringer,oft war Enttäuschung der Grund dafür.es blieb FAST nur noch der Grund in die SED einzutreten um Karriere zu machen.Und so war die Partei was sie eigentlich immer war,eine Kaderpartei, die eine Diktatur anführte und in der das einzelne einfache Mitglied nichts aber auch gar nichts zu sagen,geschweige denn zu entscheiden hatte und ich weiß von was ich rede,ich war jahrelang APO-Sekretär.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
DoreHolm und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#109

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 10:32
von Moskwitschka (gelöscht)
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@KARNAK Grundsätzlich gebe ich Dir recht. Was mich aber verwundert, oder auch nicht, ist meine persönliche Erfahrung, dass unsere Elterngeneration, also die um 1935 geborenen, einen anderen Blick darauf haben. Ich habe mit vielen gesprochen, keine Betonköpfe und in Erinnerung schwelgende Klassenkämpfer - bei denen unterscheidet sich die Motivation in die SED einzutreten gravierend von der unserer Generation. Und was mich verwunderte bei diesen Gesprächen ist, das sie zum Teil viel sachlicher, kritischer und auch selbstkritischer mit dem Thema SED - Mitgliedschaft umgehen.

Schade, dass hier im Forum sich überwiegend nur die 50-jährigen Jungspunde zu Wort melden.

LG von der Moskwitschka


Grenzverletzerin und schulzi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#110

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 10:46
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Sicher weil diese Leute noch WIRKLICH wussten was vorher war und man nach diesem VORHER zu neuen Ufern aufbrechen wollte.Weil man das Gefühl der Euphorie erlebt ,den Gedanken jetzt nehmen wir unser Glück selbst in die Hand,die Erinnerung daran hält sicher lange vor.Meine Generation hat das nie erlebt,die Parteibürokratie,Parteiborniertheit,Parteiarroganz hatte längst die Oberhoheit erlangt,EIGENTLICH hat das alles fast keiner mehr so richtig ernst genommen,EIGENTLICH hat fast jeder sein eigenes Ding gemacht,wir sind von "glühenden Kämpfern für den Sieg des Sozialismus"zu kleinen konservativen Spießern im vermeintlichen Sozialismus verkommen und den führenden Genossen scheint das auch ganz lieb gewesen zu sein,mit solchen hat man keine Probleme und das man selbst alles richtig macht,davon schien man überzeugt gewesen zu sein,Altersstarrsinn nennt man das wohl.Entsprechend verklärt waren das wohl für uns"Die Mühen der Ebenen",so hat man es mir zumindest erklärt.In Wirklichkeit war es einer der Nägel zu unserem Sarg.


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zuletzt bearbeitet 09.02.2014 10:49 | nach oben springen

#111

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 11:03
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Liebe Moskwitscha, diese Erfahrung habe ich auch gemacht.
Natürlich spielten die Kriegserfahrungen - selbst wenn sie noch Kinder waren - eine entscheidende Rolle. Sie wollten ein besseres Deutschland - nie wieder Krieg - und waren eben überzeugt, dass das nur unter einem sozialistischen Vorzeichen gelingen kann. Und um aktiv dabei zu sein, trat man in die Partei ein.
Ein gutes Beispiel war da Schuddels oft zitierter Onkel Willy.
Auch die DDR - Bürger die über die Grenzen schauen konnten, Krieg und dessen Auswüchse gesehen haben...

Später ist doch alles aus den Rudern gelaufen. Aber wer möge den ersten Stein werfen (?)...die spätere oberste Führungsriege ist doch schon mit schlechtem Beispiel vorangegangen. Das Leben in Wandlitz war abgeschirmt und frei von Mangel. Da fing die Vorteilsnahme an und das hat der kleine Mann auch so gesehen.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#112

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 11:15
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #110
Sicher weil diese Leute noch WIRKLICH wussten was vorher war und man nach diesem VORHER zu neuen Ufern aufbrechen wollte.Weil man das Gefühl der Euphorie erlebt ,den Gedanken jetzt nehmen wir unser Glück selbst in die Hand,die Erinnerung daran hält sicher lange vor.Meine Generation hat das nie erlebt,die Parteibürokratie,Parteiborniertheit,Parteiarroganz hatte längst die Oberhoheit erlangt,EIGENTLICH hat das alles fast keiner mehr so richtig ernst genommen,EIGENTLICH hat fast jeder sein eigenes Ding gemacht,wir sind von "glühenden Kämpfern für den Sieg des Sozialismus"zu kleinen konservativen Spießern im vermeintlichen Sozialismus verkommen und den führenden Genossen scheint das auch ganz lieb gewesen zu sein,mit solchen hat man keine Probleme und das man selbst alles richtig macht,davon schien man überzeugt gewesen zu sein,Altersstarrsinn nennt man das wohl.Entsprechend verklärt waren das wohl für uns"Die Mühen der Ebenen",so hat man es mir zumindest erklärt.In Wirklichkeit war es einer der Nägel zu unserem Sarg.


Daran ist sehr viel Wahres.
Ich schrieb eingangs von Vorbildern im Bahnbetriebswerk, die mich zum schnellen Eintritt in die SED ermuntert hatten.
Jener Kaderleiter und Kassierer erzählte genau diese Geschichten vom Aufbruch, angefangen von der Jugendlok "Siegfried Widera", von dem ich vorher nie gehört hatte über legendäre Jubiläumsfeiern bis hin zum Titel "Hervorragendes Jugendkollektiv der DDR" der Triebfahrzeugunterhaltung.
Das war nicht vergleichbar mit der Aktivistennadel oder dem Abzeichen für Gutes Wissen, sondern ein Leuchtturm.
Der konnte einen anstecken und ich wollte auch dorthin und bekam jeglichen Rückhalt für meine FDJ- Arbeit.
Im weiteren Verlauf stellte ich allerdings fest, daß es für die kleinen Kortschagins schon zu spät war, es grassierte sehr viel Unzufriedenheit, die ich mir nur teilweise erklären konnte zumal sie fast immer materiell basiert war, wie das fehlende Auto, gammliges Obst im Laden oder der Mangel an modischer Kleidung.
Ich versuchte immer wieder zu propagieren, daß wir das Bahnbetriebswerk sind und den Lokeinsatz nach besten Kräften zu regeln hatten und andere an ihrer Front auch ihr Bestes geben würden.
In den monatlichen Anleitungen der FDJ- Sekretäre in der Kreisstadt war dieses Engagement ja auch auf anderen Sektoren spürbar aber eben leider mit immer mehr nachlassender Tendenz mit der ernüchternden nachträglichen Bilanz, wie naiv diese Frontparolen im Alltag rüberkommen sein müssen.



DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#113

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 11:27
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #112

Im weiteren Verlauf stellte ich allerdings fest, daß es für die kleinen Kortschagins schon zu spät war, es grassierte sehr viel Unzufriedenheit, die ich mir nur teilweise erklären konnte zumal sie fast immer materiell basiert war, wie das fehlende Auto, gammliges Obst im Laden oder der Mangel an modischer Kleidung.



Also Unzufriedenhat gab es in der gesamten Geschichte der DDR - erst mit den ewig währenden Lebensmittelkarten, dann mit den maroden Wohnverhältnissen, später mit dem fehlenden Angeboten in der Breite. Nur um einmal einige Beispiele zu nennen. Also matierielle Unzufriedenheit kann es nicht alleine gewesen sein. Aber das ist fast schon wieder OT

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 09.02.2014 11:29 | nach oben springen

#114

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 13:17
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #113
Zitat von Hackel39 im Beitrag #112

Im weiteren Verlauf stellte ich allerdings fest, daß es für die kleinen Kortschagins schon zu spät war, es grassierte sehr viel Unzufriedenheit, die ich mir nur teilweise erklären konnte zumal sie fast immer materiell basiert war, wie das fehlende Auto, gammliges Obst im Laden oder der Mangel an modischer Kleidung.



Also Unzufriedenhat gab es in der gesamten Geschichte der DDR - erst mit den ewig währenden Lebensmittelkarten, dann mit den maroden Wohnverhältnissen, später mit dem fehlenden Angeboten in der Breite. Nur um einmal einige Beispiele zu nennen. Also matierielle Unzufriedenheit kann es nicht alleine gewesen sein. Aber das ist fast schon wieder OT
LG von der Moskwitschka


Grün: Nein, die materielle Unzufriedenheit allein war es sicher nicht. M.E. neben den fehlenden Reisemöglichkeiten in Länder des NSW aber wohl der Hauptgrund. Die politische Seite, also Restriktionen für das Ausleben ihrer Kreativität in Künstlerkreisen z.B., das relativ frühe Ende der Karriereleiter Forschern und Entwicklern als auch ganz einfachen Menschen, Ausbremsen von techn. Neu- und Weiterentwicklungen aus politischen Gründen (z.B. Automobilbau) betraf m.E. nicht die Mehrheit, wenngleich gerade diese zur Weiterentwicklung der Gesellschaft überdurchschnittlich beigetragen hätten. Ohne diese Restriktionen hätte es auch weniger Opposition zur besteneden Gesellschaft gegeben.



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#115

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 17:22
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von katerjohn im Beitrag #106
Danke Hackel, dieser Fakt war für mich etwas völlig Neues ! Habe ich weder gelesen noch irgendwo gehört !


Dieses Übergabeprozedere kann man nachträglich durchaus als Indikator für die Aufrichtigkeit der jeweiligen Parteifunktionäre der Dienststelle werten.
So überzeugt wie mein Kaderleiter im Angesicht der Niederlage noch die Neuformierung zu regeln versuchte, kann man schon schlußfolgern, daß er ein durch und durch überzeugter Genosse war.
Auch die Kultur des jeweiligen Betriebes ist hier in die Nachbewertung einzubeziehen.
Oft wurden hier von den neuen Kräften und Betriebsleitern, die es schon immer besser gewußt hatten sofort die Büroschlüssel einkassiert, sofern es ehrenamtliche Parteifunktionäre waren und die Parteiarbeit in der unmittelbaren Nachwendezeit mittels Blutgrätsche beendet, ich erinnere mich hier an Geschichten aus der Großdienststelle Bw Halle P aber auch an die LPG meines Dorfes, darüber wird in der Öffentlichkeit wenig gesprochen.
Man will halt seine Ruhe haben.



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#116

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 17:53
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Das Materielle spielte selbstverständlich eine Rolle, ist ja die Grundlage des Seins.

Aber genervt hat die geistige Enge. Deren Überwindung war eine wirkliche Befreiung.
Schon 1990 konnte ich in einer Fachzeitschrift publizieren, was vorher nicht möglich war und mich weltweit (damals noch mit der Normalpost) austauschen.

Dann konnte ich lesen, mehr als 2x im Jahr nur das, was auf der Leipziger Buchmesse ausgestellt und mangels Erreichbarkeit dort bekanntermaßen sogar geklaut wurde.

Und die Musik: Jetzt gab es Schallplatten, nicht nur die paar "Lizenzplatten" von Amiga.

usw. usf.

Nochmals speziell zum Eintritt:
Bei Charismatikern wie Fidel Castro kann ich Begeisterung noch verstehen - bei unseren kleinkarieren Generalsekretären nicht.
Die prägten bekanntlich die Partei und die Mitglieder waren, gewollt oder nicht, Anhänger Ulbrichts und Honeckers (deren Bilder waren ja allgegenwärtig).
Daß SED-Mitglieder sich trotzdem Ulbricht- und Honeckerwitze erzählten, ist schon schizophren..............


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 09.02.2014 18:03 | nach oben springen

#117

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 18:18
von Moskwitschka (gelöscht)
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Du sagst es @Freienhagener : Geistige Enge

Ich mag die Frage garnicht stellen, ob dies die ehemaligen SED - Mitglieder nicht gespürt haben. Und nicht erst 1988 als einzelne medienwirksam sich bei der Liebknecht - Luxemburg - Demo zu Wort gemeldet haben.

Ich will hier keinem einen Vorwurf machen, ich möchte einfach wissen, wie damals so gedacht wurde.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 09.02.2014 18:25 | nach oben springen

#118

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 18:20
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Und wenn Du es spürst,was macht Du dann?BESONDERS wenn Du noch kein Politbüromitglied bist?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#119

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 18:22
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Austreten...............

Aber diejenigen wurden bis fast zum Schluß gemobbt. Deshalb blieb man denn doch.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 09.02.2014 18:26 | nach oben springen

#120

RE: Eintritt in die SED

in DDR Zeiten 09.02.2014 18:22
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von KARNAK im Beitrag #118
Und wenn Du es spürst,was macht Du dann?BESONDERS wenn Du noch kein Politbüromitglied bist?


Mit anderen darüber sprechen. Oder war das kein Thema?

LG von der Moskwitschka


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