#21

RE: Plagiateure in die Diplomatie !

in Themen vom Tage 05.02.2014 21:28
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Kurt im Beitrag #19
Hallo ek40,

Ja, Sprachwissenschaft (Anglistik). Die Arbeit habe ich an der University of Auckland geschrieben und danach in Berlin mein 1. Staatsexamen abgelegt.


Olle Intelligenzbestie.


http://blogya.de/Gehirnfasching/


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#22

RE: Plagiateure in die Diplomatie !

in Themen vom Tage 06.02.2014 10:37
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #20
hat tatsächlich Mineralproben inkl. Anschreiben bekommen, in denen er sogar einmal als Professor angeredet wurde, obwohl er sich in seinem Anschreiben nie einen Titel verliehen hat. <... cut ...>
Ja, auch das gabs in der DDR, zumal zu diesen frühen Zeiten.

Nein, das gab's nicht nur in der DDR... Ich wurde im zarten Alter von ca. 22 auch schon mit Professor angeschrieben, und das obwohl ich damals nur Ingenieur (der in Österreich durch eine sekundäre Bildungseinrichtung zu erlangen ist) war. Vermutlich lag es dran, dass ich an einer Uni arbeitete...

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#23

RE: Plagiateure in die Diplomatie !

in Themen vom Tage 06.02.2014 12:58
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Tag,

Es ist sicherlich so, dass DDR-Diplomaten politisch fest sein mussten. Wenn man gut nachdenkt, dann sollte ein Diplomat treu sein zu seinem Entsender-Staat. Interessant ist, dass auch West-Emigranten ( in den 1950er und 1960 verfolgt oder mit Misstrauen versehen) eine Chance hatten : Herr Ernst Scholz.

DDR-Diplomaten sind auch gut ausgebildet worden. In unseren Demokratien gibt es den Posten des Botschafters oft für treue politische Freunde, welche man nicht mehr benutzen will im Land.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#24

RE: Plagiateure in die Diplomatie !

in Themen vom Tage 06.02.2014 13:59
von damals wars | 12.218 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #15
Nur so nebenbei... Wer hier im Forum hat denn eine wissenschaftliche Arbeit verfasst? Wer von denen kann ruhigen Gewissens behaupten die Zitiervorschriften 100%ig korrekt eingehalten zu haben?
Wenn diese Vorschriften nicht korrekt eingehalten sind, könnte das Werk als Plagiat durchgehen...

cheers matloh

ps: Ich will damit nicht z.B. Hrn. Guttenberg in Schutz nehmen - in seiner Arbeit dürfte es - soweit ich weiß - wohl nicht nur ein Abweichen von den Zitierregeln gewesen sein, sondern doch eine sehr breit angelegte Übernahme von Textpassagen aus anderen Werken die nicht entsprechend gekennzeichnet waren.


Nebenbei hat er auch noch den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages die Grundlagen "seiner Arbeit" ausarbeiten lassen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#25

RE: Plagiateure in die Diplomatie !

in Themen vom Tage 06.02.2014 16:39
von 94 | 10.792 Beiträge

Also nicht gleich die Grundlagen der Arbeit, es ging um eine ca. 10seitige 'Zuarbeit', welche die Vereinbarkeit des Gottesbezug in der Verfassung der USA mit der dort ebenfalls verankerten Trennung von Staat und Kirche thematisierte, mehr dazu ...
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...t-a-746518.html

Achso, @Dore ... also ich würde auch noch die Anrede verpixeln *wink*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 06.02.2014 16:40 | nach oben springen

#26

RE: Plagiateure in die Diplomatie !

in Themen vom Tage 06.02.2014 20:54
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #25
Also nicht gleich die Grundlagen der Arbeit, es ging um eine ca. 10seitige 'Zuarbeit', welche die Vereinbarkeit des Gottesbezug in der Verfassung der USA mit der dort ebenfalls verankerten Trennung von Staat und Kirche thematisierte, mehr dazu ...
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...t-a-746518.html

Achso, @Dore ... also ich würde auch noch die Anrede verpixeln *wink*


Dann hätte ich aber gleich aus dem "Dr." einen "Prof." gemacht. Naja, Du hast recht, aber die volle Anschrift wollte ich eben so nicht stehen lassen. Man weiß ja nie.



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