#321

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.03.2014 20:52
von Gelöschtes Mitglied
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@RudiEk89, nun da ich Deinen Beitrag gelesen habe, möchte ich Dich fragen, was hast Du, bitte ehrlich, so gedacht hast, als Dir Zivilisten gegen über standen, ohne Waffen oder Holzlatten? Warst Du so von der Sache b.z.w. Deinen Fahneneid überzeugt, das Du, wen der Befehl gekommen wäre, zur Schusswaffe gegriffen hättest? Ich möchte Dich nicht vorführen, sondern es ist einfach eine so in den Raum ge stellen, denn auch Du hattest zu dieser Zeit auch mitbekommen, was so in der damaligen DDR abging und wie die Umstände waren, Oder? Ich werde Dich nicht verurteilen , egal wie Deine Antwort ausfehlt ! Es ist die Hauptsache sie ist ehrlich und sie sagt das aus was Du damals in der Zeit gefühlt hast!!!
Grüsse Steffen52


zuletzt bearbeitet 29.03.2014 20:53 | nach oben springen

#322

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.03.2014 21:00
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Ich habe das schon länger beobachtet so einen ähnlichen Fall haben wir hier bereits, nur mit Leipzig


zuletzt bearbeitet 29.03.2014 21:12 | nach oben springen

#323

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.03.2014 21:06
von chantre | 425 Beiträge

Mir war bisher nicht bekannt, daß am Haupfbahnhof in Dresden Polizeikräfte aus anderen Bezirken im Einsatz waren.

Lest auch mal hier: http://www.aggi-info.de/SB_IH/fileadmin/...o%2005/Art1.pdf

oder schaut euch das an:
http://www.bstu.bund.de/SharedDocs/Video...492FBE.2_cid354


Ich empfehle vor allem das Video.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
zuletzt bearbeitet 29.03.2014 21:09 | nach oben springen

#324

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.03.2014 21:19
von RudiEK89 | 1.950 Beiträge

@94, dass Kinderwagen auf den Gleisen standen habe ich nicht selbst gesehen, wurde durch Mitarbeiter der damaligen Spezialeinheit
K9 berichtet. In Leipzig standen mir aber die Kinderwagen persönlich gegenüber, mit welchem Ziel, brauche ich nicht zu erläutern.

@Steffen52,
die Antwort auf deine Frage ist Spekulation. Die gleiche Frage stellte mir ein Genosse der Abt. 2000. Thema war, ob ich auf meinen Vater schießen würde, wenn er versucht die Grenze zu verletzen. Auch diese Frage habe ich nicht beantwortet, weil die Situation niemals eingetreten wäre.
Um deine nächste Frage zu beantworten: Mir fehlte es in der DDR an nichts und ich hatte mehr Lohn am Monatsende mit 20 Jahren, als ein 3 - Schichtarbeiter mit Familie. Dank der Besoldung bei den "bewaffneten Organen".


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#325

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.03.2014 21:23
von RudiEK89 | 1.950 Beiträge

Zitat von chantre im Beitrag #323
Mir war bisher nicht bekannt, daß am Haupfbahnhof in Dresden Polizeikräfte aus anderen Bezirken im Einsatz waren.

Lest auch mal hier: http://www.aggi-info.de/SB_IH/fileadmin/...o%2005/Art1.pdf

oder schaut euch das an:
http://www.bstu.bund.de/SharedDocs/Video...492FBE.2_cid354


Ich empfehle vor allem das Video.

Wir kamen ja nicht aus Leipzig nach Dresden sondern von der Volkspolizeischule aus Neustrelitz, wo ich mich zu dieser Zeit in der Ausbildung befand.
So waren wir auch am 07. Oktober 1989 nach Berlin gefahren, um dort die Veranstaltung abzusichern.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#326

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.03.2014 21:25
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Hier können sich manche die Hände reichen


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#327

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.03.2014 21:53
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von RudiEK89 im Beitrag #324
@94, dass Kinderwagen auf den Gleisen standen habe ich nicht selbst gesehen, wurde durch Mitarbeiter der damaligen Spezialeinheit
K9 berichtet. In Leipzig standen mir aber die Kinderwagen persönlich gegenüber, mit welchem Ziel, brauche ich nicht zu erläutern.

@Steffen52,
die Antwort auf deine Frage ist Spekulation. Die gleiche Frage stellte mir ein Genosse der Abt. 2000. Thema war, ob ich auf meinen Vater schießen würde, wenn er versucht die Grenze zu verletzen. Auch diese Frage habe ich nicht beantwortet, weil die Situation niemals eingetreten wäre.
Um deine nächste Frage zu beantworten: Mir fehlte es in der DDR an nichts und ich hatte mehr Lohn am Monatsende mit 20 Jahren, als ein 3 - Schichtarbeiter mit Familie. Dank der Besoldung bei den "bewaffneten Organen".

@RudiEK89, was heißt Spekulation? Die Situation hätte ja ein treten können, wenn so ein paar Betonköpfe geglaubt hätten damit bekommen wir alles wieder ins Lot und die Sache im Griff! Also , was soll es Ja oder Nein? Da du schreibst ,wegen der Besoldung.Also warst Du nicht wegen der Überzeugung, sondern wegen des Geldes dort tätig. Ist das richtig? Also warst Du ein Söldner( nur wegen der Kohle ) und nicht aus Überzeugung dabei? Liege ich richtig, für mich kommt das aber so rüber! Lasse mich gerne belehren!
Grüsse Steffen52


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#328

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.03.2014 22:42
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #327
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #324
@94, dass Kinderwagen auf den Gleisen standen habe ich nicht selbst gesehen, wurde durch Mitarbeiter der damaligen Spezialeinheit
K9 berichtet. In Leipzig standen mir aber die Kinderwagen persönlich gegenüber, mit welchem Ziel, brauche ich nicht zu erläutern.

@Steffen52,
die Antwort auf deine Frage ist Spekulation. Die gleiche Frage stellte mir ein Genosse der Abt. 2000. Thema war, ob ich auf meinen Vater schießen würde, wenn er versucht die Grenze zu verletzen. Auch diese Frage habe ich nicht beantwortet, weil die Situation niemals eingetreten wäre.
Um deine nächste Frage zu beantworten: Mir fehlte es in der DDR an nichts und ich hatte mehr Lohn am Monatsende mit 20 Jahren, als ein 3 - Schichtarbeiter mit Familie. Dank der Besoldung bei den "bewaffneten Organen".

@RudiEK89, was heißt Spekulation? Die Situation hätte ja ein treten können, wenn so ein paar Betonköpfe geglaubt hätten damit bekommen wir alles wieder ins Lot und die Sache im Griff! Also , was soll es Ja oder Nein? Da du schreibst ,wegen der Besoldung.Also warst Du nicht wegen der Überzeugung, sondern wegen des Geldes dort tätig. Ist das richtig? Also warst Du ein Söldner( nur wegen der Kohle ) und nicht aus Überzeugung dabei? Liege ich richtig, für mich kommt das aber so rüber! Lasse mich gerne belehren!
Grüsse Steffen52

Geld hat aber auch eine sehr hohe Überzeugungskraft ,-
wes Brot ich ess - des Lied ich sing


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 30.03.2014 00:04 | nach oben springen

#329

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 08:48
von ABV | 4.202 Beiträge

Bis zum 09. Oktober 1989 wäre, aus meiner Sicht, tatsächlich vieles möglich gewesen. Ich hatte ja schon einmal geschrieben, dass wir am Morgen des 09. Oktobers von unserem Amtsleiter " schonend" auf eine gewaltsame Lösung der bestehenden Krise vorbereitet wurden. Der Oberstleutnant sprach davon, " dass es momentan darum geht, dass wir uns die Macht nicht aus den Händen nehmen lassen. Um das zu erreichen, werden wir auch bei uns nicht an Bildern wie vom Platz des Himmlischen Friedens in Peking, nicht vorbeikommen."
Was wenige Monate zuvor in Peking "abging", dürfte bekannt sein. Klarer und deutlicher konnte man ein geplantes " hartes Durchgreifen", bis hin zum Schusswaffeneinsatz gegen das eigene Volk, wohl nicht zum Ausdruck bringen! Auch wenn der Oberstleutnant bis heute heute offen lässt, ob er nur seine persönliche Meinung zu den Vorgängen in Leipzig und anderswo in der Republik "unters Volk bringen" wollte, oder eine Weisung von Oben erfüllte.
Begründet wurde dieses harte Vorgehen unter anderem auch damit, "dass wir uns mitten in einer Konterrevolution befänden" Und nicht zuletzt mit angeblich zu erwartenden Meldungen von " erhängten Volkspolizisten und SED-Funktionären".
Nach dem 09.Oktober 1989 waren solche "Planspiele", wer sie auch immer im Kopf hatte, nicht mehr durchführbar.
In den Führungsetagen der SED und der Sicherheitsorgane gab es eine übergroße Mehrheit von realistischen Entscheidungsträgern, welche die eine radikale Lösungen zumindest in Erwägung ziehenden "Falken" zur Seite drängten.
Man war sich bewusst geworden, dass jegliche Gewaltanwendung den eigenen Untergang nur noch forcieren würde.
Von nun an setzte man auf den "Dialog". Um das Image wieder aufzupolieren.
Ein weiterer Trugschluss: das Image war bereits irreparabel geschädigt. Wie der rasante Verlauf der Dinge zeigte.

Und was die Frage an Rudi, wegen des Geldes betrifft:
Es mag sein, dass bei diesem oder jenem das vergleichsweise üppige Gehalt bei der Entscheidung Polizist zu werden eine Rolle spielte. Aber wer nicht Hundertprozentig hinter dem Beruf stand und dessen Härten und Schwierigkeiten in Kauf nahm, der zog die Uniform in aller Regel ganz schnell wieder aus! Da interessierte auch das "üppige" Gehalt nicht mehr. Die Tatsache das Rudi noch heute im Dienst ist, dürfte die Frage wohl ausreichend beantworten.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


RudiEK89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.03.2014 08:53 | nach oben springen

#330

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 10:38
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde…….
RudiEk89, nun da ich Deinen Beitrag gelesen habe, möchte ich Dich fragen, was hast Du, bitte ehrlich, so gedacht hast, als Dir Zivilisten gegen über standen, ohne Waffen oder Holzlatten? Warst Du so von der Sache b.z.w. Deinen Fahneneid überzeugt, das Du, wen der Befehl gekommen wäre, zur Schusswaffe gegriffen hättest? I(Zit. von Steffen.)
Aufarbeiten – im Sinne von sich verstehen- ist offensichtlich immer noch notwendig. Und da kommen natürlich die Fragen auf, so wie Deine, Steffen.
Man muss m.M. nach dabei aber die „Gesamtsituation“ im Auge haben, auch wenn man sich gerade mit einem Einzelnen und dessen „Gemütszustand“ beschäftigt. Worum ging es also an diesem Tag in Dresden? – Um die Durchsetzung des bescheuertsten Befehls in der Geschichte der DDR,-nämlich um die Unbedingt notwendige – aus Sicht der Parteiführung natürlich- Ausreise der „Botschaftsflüchtlinge“ aus Prag mittels Zug über das Territorium der Täterätä. Also wurde der Hauptbahnhof in Dresden „Blockiert“- eine weitere, tolle Entscheidung. Klasse, weitere Erläuterungen spar ich mir mal.
Jetzt steht also ein Polizeischüler (!) mit seiner Trabant -Tür im Bahnhof, versucht seine Befehle umzusetzen, und ihm gegenüber stehen ---Zit. : Zivilisten, ohne Waffen oder Holzlatten --- .
Das impliziert natürlich „absolut friedlich“ – war ja eine friedliche Revolution. (O.K. –rhetorisch- sie war friedlich-Gott sei Dank- oder viel mehr –der Vernunft der (aller) Beteiligten sei Dank).
http://www.himmelweit-gleich.de/de/dresd...e-strasse/1989/
War das denn so? Friedlich ? Mal ein wenig überlegen bitte. Bevor die „Gruppe der Zwanzig“ tätig wurde, war es das nämlich nicht. Jedenfalls nicht am Dresdener Hauptbahnhof. Es gab also definitiv nicht nur den friedlichen Demonstranten und den bösen Vopo , es gab auch die andere Seite. Und bevor jemand schreit-„jetzt macht der die Demonstranten in Dresden madig“ –ne, macht er nicht, aber mit Wattebällchen wurde da nicht geworfen. (Über den Sinn bzw. Unsinn der ganzen Aktion hat sich der Uwe ja schon ausgelassen, unnötig, das zu wiederholen, sehe ich auch so. )
So, schau Dir bitte mal den Link an, erstes Bild, und dann beantworte Deine Frage- aber stell Dir mal vor, Du würdest hinter der Trabant-Tür stehen. (Übrigens-Trabant-Tür war der Name des Schildes, weil es ähnlich stabil wie eine Trabant -Tür war.)
Übrigens, -damit keine Missverständnisse aufkommen, ich halte es für legitim, solche Fragen zu stellen, und ich glaub auch, das da von Deiner Seite ein ehrliches Interesse an der Antwort vorliegt. Beachten sollte man allerdings, dass es historisch überliefert ist, dass kein Schuss fiel.
Was bleibt noch- ach ja- Söldner. Scharf formuliert, zu scharf meiner Meinung nach. Kennst Du jemanden, der seinen Beruf nur aus persönlicher Überzeugung heraus ausübt-weil`s so edel ist? Oder muss der auch seine Brötchen bezahlen? Also mir ist noch keiner begegnet.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
andyman, ABV, Pitti53 und RudiEK89 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#331

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 19:25
von RudiEK89 | 1.950 Beiträge

@Hans und @ABV,
ich bedanke mich für eure objektiven Beiträge. Wenn man seine Meinung sagt, ist man gleich ein Söldner etc:
Aber egal, ich warte nur noch auf die Frage, ob ich jetzt und heute noch Gebrauch von der Schusswaffe machen würde?
Die Anwendung der Schusswaffe ist das letzte Mittel der Gewaltanwendung. Auch heute in entsprechenden §§ der Polizeigesetze der Länder
verankert. Die Schusswaffe schleppe ich auch heute nicht als Ballast rum, damit mich der Wind nicht wegweht.

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#332

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 19:28
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #324
dass Kinderwagen auf den Gleisen standen habe ich nicht selbst gesehen, wurde durch Mitarbeiter der damaligen Spezialeinheit K9 berichtet.

Siehste, so entstehen Gerüchte, vom Hörensagen. Ich trau mich jetzt garnichtmehr zu fragen, woher oder besser gesagt woran Du einen Angehörigen einer Diensteinheit IX erkannt haben möchtest. Nee, lieber frage ich Dich mal nach einem möglichst emotionslos geschilderten Ablauf des Abends aus Deiner Sicht.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#333

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 19:38
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von RudiEK89 im Beitrag #331
@Hans und @ABV,
ich bedanke mich für eure objektiven Beiträge. Wenn man seine Meinung sagt, ist man gleich ein Söldner etc:
Aber egal, ich warte nur noch auf die Frage, ob ich jetzt und heute noch Gebrauch von der Schusswaffe machen würde?
Die Anwendung der Schusswaffe ist das letzte Mittel der Gewaltanwendung. Auch heute in entsprechenden §§ der Polizeigesetze der Länder
verankert. Die Schusswaffe schleppe ich auch heute nicht als Ballast rum, damit mich der Wind nicht wegweht.

Andreas


Ich sehe dich als einen ehrlichen und nachdenkenden Mann der früher halt, wie ich und auch andere hier auch, per Befehl irgendwo hingestellt wurde um eine Aufgabe zu erledigen.
Mehr oder weniger war es ja nicht und das es nun mal in jeder Gesellschaft Polizisten geben muss ist auch klar, "Söldner" ist da schon etwas tief in die Kiste gegriffen denn für lau arbeitet ja nun mal niemand.


zuletzt bearbeitet 30.03.2014 19:43 | nach oben springen

#334

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 19:51
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #331
@Hans und @ABV,
ich bedanke mich für eure objektiven Beiträge. Wenn man seine Meinung sagt, ist man gleich ein Söldner etc:
Aber egal, ich warte nur noch auf die Frage, ob ich jetzt und heute noch Gebrauch von der Schusswaffe machen würde?
Die Anwendung der Schusswaffe ist das letzte Mittel der Gewaltanwendung. Auch heute in entsprechenden §§ der Polizeigesetze der Länder
verankert. Die Schusswaffe schleppe ich auch heute nicht als Ballast rum, damit mich der Wind nicht wegweht.

Andreas

@RudiEK89, Andreas, möchte mich für den etwas unpassenden Ausdruck( Söldner) bei Dir entschuldigen, war etwas starker Tabak! Lag auch daran, das es zu der Grille von gestern, ein zwei Bierchen zu viel waren! Nimm es nicht krumm, Okay!!
Grüsse Steffen52


ABV und RudiEK89 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#335

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 19:53
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

Es gibt Personen die arbeiten für ein Lohn und für ein Gehalt.
Es gibt andere Menschen die arbeiten für ein Sold, die nennt man Söldner.
Wo her kommt der Begriff Soldat?


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#336

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 19:57
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #335
Wo her kommt der Begriff Soldat?

http://de.wikipedia.org/wiki/Solidus


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#337

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 20:05
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

Danke, ich weiß schon lange, woher der Name Soldat kommt.
Einige user hier im Forum wissen das nicht


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#338

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 20:08
von SCORN | 1.455 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #335
Es gibt Personen die arbeiten für ein Lohn und für ein Gehalt.
Es gibt andere Menschen die arbeiten für ein Sold, die nennt man Söldner.
Wo her kommt der Begriff Soldat?


Es gibt einen Unterschied zwischen Soldaten und Söldnern! Die wenigsten Soldempfänger dürften Söldner sein!


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#339

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 20:26
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #338
Zitat von thomas 48 im Beitrag #335
Es gibt Personen die arbeiten für ein Lohn und für ein Gehalt.
Es gibt andere Menschen die arbeiten für ein Sold, die nennt man Söldner.
Wo her kommt der Begriff Soldat?


Es gibt einen Unterschied zwischen Soldaten und Söldnern! Die wenigsten Soldempfänger dürften Söldner sein!



dieser rot mark. Begriff wird aber nur dazu verwendet um gegnerische oder nicht genehme bewaffnete Soldaten zu diffamieren, es ist ein ideologisch eingefärbter Begriff im Dienste der psychologischen Kriegführung. Genau gesagt ist jeder Soldat auch ein Söldner, denn er bekommt für die Ausübung seines Handwerks am Monatsende oder auch in anderen Intervallen seinen Lohn, der in diesem Fall als Sold bezeichnet wird.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#340

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 30.03.2014 20:30
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #339
Zitat von SCORN im Beitrag #338
Zitat von thomas 48 im Beitrag #335
Es gibt Personen die arbeiten für ein Lohn und für ein Gehalt.
Es gibt andere Menschen die arbeiten für ein Sold, die nennt man Söldner.
Wo her kommt der Begriff Soldat?


Es gibt einen Unterschied zwischen Soldaten und Söldnern! Die wenigsten Soldempfänger dürften Söldner sein!



dieser rot mark. Begriff wird aber nur dazu verwendet um gegnerische oder nicht genehme bewaffnete Soldaten zu diffamieren, es ist ein ideologisch eingefärbter Begriff im Dienste der psychologischen Kriegführung. Genau gesagt ist jeder Soldat auch ein Söldner, denn er bekommt für die Ausübung seines Handwerks am Monatsende oder auch in anderen Intervallen seinen Lohn, der in diesem Fall als Sold bezeichnet wird.


Vom Wortstamm her : Gleicher Ursprung !

Aber,- in ideologischer Denke : Söldner sind die gewissenlosen Phösen - die es nur wegen des Geldes machen !
Solaten ,- besonders die von der NVA waren die Guten ,- die den wahrlich fetten Wehrsold ( 70,- ALU´s) nur widerwillig annahmen...


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.03.2014 20:31 | nach oben springen



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