#41

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 23.01.2014 20:21
von Duck | 1.741 Beiträge

Zu diesem Thema fällt mir immer der Tatsachenbericht von dem Landungszug der "S.M.S. Emden ein. Ein kleiner Kreuzer der kaiserlichen Marine der im Kriegsjahr 1914 von einem australischen Kreuzer in der Südsee versenkt worden ist und deren Überlebende sich auf den langen Weg bis nach Deutschland gemacht hatten.
Als kleiner Nachtrag noch zu dieser Geschichte, die Tragik ist das der größte Teil der Überlebenden die es bis nach Deutschland geschafft hatten, im weiteren Kriegsverlauf an anderen Kriegsschauplätzen gefallen sind.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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zuletzt bearbeitet 24.01.2014 10:51 | nach oben springen

#42

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 23.01.2014 21:35
von Gelöschtes Mitglied
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Sieht man mal in den deutsch Lesebüchern von 1910 rein , so geht es doch auf den ersten Seiten um Gott und Kaiser , dann folgen Liebe und Treue zum Vaterland . Besonders wird von der Achtung und Ehre zu Mutter und Vater geschrieben . Die Brüder meines schon längst verst, Schwiegervaters , waren alle damals als der 1 Weltkrieg begann, im jugendlichen Alter , ich habe noch viele Briefe aus der damaligen Zeit ,als einer der Brüder Soldat wurde . Auch habe ich einen sehr traurigen Brief von der Westfront , hier teilt der Kompanieführen den Eltern mit , wie der Sohn gefallen ist .
Das Thema hier hat mich bewegt , nach 20 Jahren , in den vorhanden Dokumenten noch mal zu lesen . leider ist niemand mehr da., mit dem man sich heute hätte darüber unterhalten können. MfG ratata


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#43

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 24.01.2014 10:37
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #37
Die Kriegslust war nie groß genug , sich das kleine zänkische Volk im Süden einzuverleiben.




Wen meinst du damit?
.


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#44

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 24.01.2014 10:47
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von ratata im Beitrag #42
Sieht man mal in den deutsch Lesebüchern von 1910 rein , so geht es doch auf den ersten Seiten um Gott und Kaiser , dann folgen Liebe und Treue zum Vaterland . Besonders wird von der Achtung und Ehre zu Mutter und Vater geschrieben . Die Brüder meines schon längst verst, Schwiegervaters , waren alle damals als der 1 Weltkrieg begann, im jugendlichen Alter , ich habe noch viele Briefe aus der damaligen Zeit ,als einer der Brüder Soldat wurde . Auch habe ich einen sehr traurigen Brief von der Westfront , hier teilt der Kompanieführen den Eltern mit , wie der Sohn gefallen ist .
Das Thema hier hat mich bewegt , nach 20 Jahren , in den vorhanden Dokumenten noch mal zu lesen . leider ist niemand mehr da., mit dem man sich heute hätte darüber unterhalten können. MfG ratata



Doch, wir.
Schreib doch etwas darüber wenn du das möchtest.
Ich verstehe diesen Thread einerseits als Versuch einer Analyse von politischen Umständen und Bedingungen für den WK I, andererseits finde ich aber gerade die persönlichen Beiträge sehr berührend und aussagekräftig.
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#45

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 24.01.2014 10:57
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Ari@D187 im Beitrag #38
Nun ja, Kriegslust:
http://www.welt.de/kultur/article3083780...etriebener.html

Ari


Das ist ein sehr interessanter Link oben, danke!

Verschiedene Historiker beleuchten die Person Wilhelm II unter der Überschrift:

"War Wilhelm II. Kriegstreiber oder Getriebener"



Sehr unterschiedliche Aspekte zu seiner Person stehen dort zu lesen, macht mal :-)

Der Artikel endet mit folgender Schlussfolgerung:

[..]Noch einmal: Wilhelm war hellsichtig genug, nach der entgegenkommenden serbischen Antwort auf das österreichische Ultimatum am 28. Juli 1914 zu erkennen:
"Das ist mehr, als man erwarten konnte! Ein großer moralischer Erfolg für Wien; aber damit fällt jeder Kriegsgrund fort."
Der Zar, der gerade erst eine Revolution überstanden hatte, oder Franz Joseph, der den Zerfall seines Vielvölkerstaats fürchtete, mögen ihre eigenen Gründe gehabt haben, sich nicht gegen den Krieg zu stellen. Wilhelm wollte ihn wohl nicht. Aber durch seine martialischen Reden hatte er einer aggressiven Stimmung den Boden bereitet, die zu bremsen er wirklich nicht der Mann war.

Den Krieg nicht verhindert zu haben, der sein Land und den Kontinent zerstörte und der zur Ursache eines noch schrecklicheren Weltenbrandes wurde: Diese Verantwortlichkeit kann Wilhelm keiner nehmen. Wenn er aber an diesem zentralen Punkt schwach, haltlos und unfähig war, wie soll er dann maßgeblich die strahlende Rolle gespielt haben, die ihm manche heute andichten: ein demokratischer Monarch und Bahnbrecher der Moderne gewesen zu sein?"
.


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#46

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 24.01.2014 21:29
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Allgemein verbreitete Lehrmeinung in Deutschland ist, daß Deutschland beide Weltkriege zu verantworten hat. Das sich darüber sogar französische Medien wundern, hat mich kürzlich zum Erstaunen gebracht. Wie weiter vorn schon angesprochen, schreiben die Sieger die Geschichte.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar...schuld-ist.html

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#47

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 24.01.2014 23:08
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

danke für das interessante Thema, liebe Barbara.
Ich habe diese Dokumentation "Die Stille vor dem Sturm" ebenfalls gesehen.
Aus dieser Darstellung entnahm ich, dass auch die bürgerliche Welt, die Intellektuellen von einer gewissen Begeisterung für den Krieg angesteckt wurden, was mich ein wenig erschreckte. Zu lange hatte offensichtlich der Frieden vorher gedauert, eine gewisse Ahnungslosigkeit ob des kommenden Grauens war für mich herauszuhören. Nach dieser Erfahrung "Weltkrieg" sah es etwas anders aus - ich möchte hier einen Literaten zu Wort kommen lassen, den ich persönlich sehr schätze:

Drei Minuten Gehör!




Drei Minuten Gehör will ich

von euch, die ihr arbeitet –!


Von euch, die ihr den Hammer schwingt,

von euch, die ihr auf Krücken hinkt,

von euch, die ihr die Feder führt,

von euch, die ihr die Kessel schürt,

von euch, die mit den treuen Händen

dem Manne ihre Liebe spenden –

von euch, den Jungen und den Alten –:

Ihr sollt drei Minuten inne halten.

Wir sind ja nicht unter Kriegsgewinnern.

Wir wollen uns einmal erinnern.



Die erste Minute gehöre dem Mann.

Wer trat vor Jahren in Feldgrau an?

Zu Hause die Kinder – zu Hause weint Mutter ...

Ihr: feldgraues Kanonenfutter –!

Ihr zogt in den lehmigen Ackergraben.

Da saht ihr keinen Fürstenknaben:

der soff sich einen in der Etappe

und ging mit den Damen in die Klappe.

Ihr wurdet geschliffen. Ihr wurdet gedrillt.

Wart ihr noch Gottes Ebenbild?



In der Kaserne – im Schilderhaus

wart ihr niedriger als die schmutzigste Laus.

Der Offizier war eine Perle,

aber ihr wart nur ›Kerle‹!

Ein elender Schieß- und Grüßautomat.

»Sie Schwein! Hände an die Hosennaht –!«

Verwundete mochten sich krümmen und biegen:

kam ein Prinz, dann hattet ihr stramm zu liegen.

Und noch im Massengrab wart ihr die Schweine:

Die Offiziere lagen alleine!

Ihr wart des Todes billige Ware ...

So ging das vier lange blutige Jahre.

Erinnert ihr euch –?



Die zweite Minute gehöre der Frau.

Wem wurden zu Haus die Haare grau?

Wer schreckte, wenn der Tag vorbei,

in den Nächten auf mit einem Schrei?

Wer ist es vier Jahre hindurch gewesen,

der anstand in langen Polonaisen,

indessen Prinzessinnen und ihre Gatten

alles, alles, alles hatten – –?

Wem schrieben sie einen kurzen Brief,

dass wieder einer in Flandern schlief?

Dazu ein Formular mit zwei Zetteln ...

wer mußte hier um die Renten betteln?

Tränen und Krämpfe und wildes Schrein.

Er hatte Ruhe. Ihr wart allein.

Oder sie schickten ihn, hinkend am Knüppel,

euch in die Arme zurück als Krüppel.

So sah sie aus, die wunderbare

große Zeit – vier lange Jahre ...

Erinnert ihr euch –?



Die dritte Minute gehört den Jungen!

Euch haben sie nicht in die Jacken gezwungen!

Ihr wart noch frei! Ihr seid heute frei!

Sorgt dafür, dass es immer so sei!

An euch hängt die Hoffnung. An euch das Vertraun

von Millionen deutschen Männern und Fraun.

Ihr sollt nicht strammstehn. Ihr sollt nicht dienen!

Ihr sollt frei sein! Zeigt es ihnen!

Und wenn sie euch kommen und drohn mit Pistolen –:

Geht nicht! Sie sollen euch erst mal holen!

Keine Wehrpflicht! Keine Soldaten!

Keine Monokel-Potentaten!

Keine Orden! Keine Spaliere!

Keine Reserveoffiziere!

Ihr seid die Zukunft!

Euer das Land!

Schüttelt es ab, das Knechtschaftsband!

Wenn ihr nur wollt, seid ihr alle frei!

Euer Wille geschehe! Seid nicht mehr dabei!

Wenn ihr nur wollt: bei euch steht der Sieg!

– Nie wieder Krieg –!



Diese Zeilen sind von Kurt Tucholsky, geschrieben 1922.

Ich möchte noch ein paar persönliche Erinnerungen anfügen. Die Doku war für mich Anlass, im einem Karton mit alten Familienfotos zu kramen. Leider habe ich nicht mehr gefunden, was ich suchte: Ein Gruppenbild meines Grossvaters im Kreise seiner Kameraden. Zog als Infantrist für "Kaiser, Gott und Vaterland" gen Frankreich. War er begeistert, dass er als junger Mann den Bauernhof allein lassen musste - im Spätsommer, zur Ertezeit ? Ich weiss es nicht, ich habe ihn nie danach gefragt - ich war noch ein Kind, als er Mitte der 60er Jahre starb.
Ich habe allerdings noch die Worte meines Vaters, Jahrgang 1922, in Erinnerung, als er von den grauenvollen Schlachten an der Ostfront des 2. Weltkrieges sprach, die er als Artilleriesoldat miterleben musste. Er hat die traumatischen Erlebnisse nie verwunden.
Ich war die 3.Soldatengeneration in der Familie und habe an der Nahtstelle der damaligen Weltmächte gestanden.
Hier hatte ich schon mal niedergeschrieben, welche Gedanken mir damals durch den Kopf gingen:
Ein Sommertag in der Rhön
Zum Glück gibt es keine 4.Soldatengeneration im meier Familie - meinem Sohn, Jahrgang 1980, ist es bisher erspart geblieben. Und ich wünsche mir, dass es so bleibt und auch meine Enkel keine Uniform anziehen müssen.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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zuletzt bearbeitet 24.01.2014 23:20 | nach oben springen

#48

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 13:04
von Gelöschtes Mitglied
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http://www.volksstimme.de/nachrichten/sa...uer-Schuhe.html

In der heutigen Ausgabe der Volksstimme wird an 100 Jahre Erster Weltkrieg gedacht. Gedacht wie schwer es damals die Menschen in dieser schrecklichen Zeit hatten . Als ich 1969 in eine Kreisstadt im Norden Sachsen - Anhalt Bekannte besuchte , dachte ich , hier ist die Uhr stehen geblieben . ich kam zwar vom Dorf , aber Wasserleitung hatten wir schon seit ca, 15 Jahren . Hier gab es nichts ,
Gerade 1965 wurde der Strom hier im Haus von 110 Volt auf 220 Volt umgestellt . Das Mobiliar stammte noch aus den Kriegsjahren .
Man dachte ich damals , so war es vor 30 Jahren bestimmt nicht anders.
Damals war es üblich , das man sich im Familienkreis hinsetzte und sich die Bilderalben anschaute . So wurde über diesen und jenen erzählt , wie schwer es damals für die Menschen war , sich in der Not, zurecht, zu finden . Von Montags bis Samstags mussten die Väter und Söhne von 6-17Uhr z.Bsp. in den Fabriken für ein Hungerlohn arbeiten , die Frauen hatte im Haushalt genug Arbeit, mit den vielen Kindern .
Wenn dann noch die Väter und Söhne in den Krieg zogen , war es ganz schön schwer zu Haus. Denn meistens wohnten die Eltern oder Schwiegereltern auf engsten Raum mit in der Wohnung , Dieser große Personenkreis musste erst mal ernährt werden .
Gezeigt und manchmal auch vorgelesen , wurde dann auch die letzten Briefe der gefallenen Brüder im 1 Weltkrieg .
Diese wurden als die Rote Armee über die Elbe kam, versteckt . Aus der Zeit der Nationalsozialisten, wurde vieles vernichtet , denn die Angst dafür bestraft zu werden war zu groß.
Nicht nur von den Kriegsjahren wurde im Familienkreis erzählt , Schön war es zu erfahren , wie damals es in Deutschland war , Wohin man alles fahren durfte , wo man Sonntags schnell mal mit dem Fahrrad zum Konzert nach Bad Helmstedt fuhr .
Eins dürfen wir nie vergessen , wir Deutsche haben eine gemeinsame Vergangenheit . Von der Schlacht im Teutoburger Wald bis heute . MfG ratata


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zuletzt bearbeitet 25.01.2014 13:08 | nach oben springen

#49

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 14:50
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Ich füge hier mal noch Kästner ein: Stimmen aus dem Massengrab - für den Totensonntag, anstatt einer Predigt

http://youtu.be/QSASgEeu_rs

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#50

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 16:56
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Dieser Krieg stand immer im Schatten des 2 Weltkrieg obwohl die Verluste an Menschen und Material auch enorm hoch waren.Zum ersten mal wurden auch Panzer eingesetzt und auch Giftgas wurde erstmals verwendet.



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#51

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 17:24
von ABV | 4.202 Beiträge

Mir ist durch Zufall vor einiger Zeit das Buch " Unvergessene deutsche Helden", verfasst Anfang des 20.Jahrhunderts von einem gewissen Hans Krämer, in die Hände gefallen. Das Buch behandelt die bewaffneten Auseinandersetzungen im 19. Jahrhundert, an dem Deutschland bzw Deutsche teilnahmen.
Glaubt man dem Autor, der unter Garantie nie eine Kaserne von innen gesehen hatte, dann dürfte das elende Verrecken auf irgend einem Schlachtfeld, für Kaiser, König oder was weiß ich, eine gefühlte Mischung zwischen Orgasmus und Discoabend gewesen zu sein.
Die , namentlich genannten "Helden" starben stets freudig. Mit einem Lächeln auf den Lippen und in Gedanken beim obersten Staatschef.
Mein erster Gedanke: wenn der Verfasser nicht schon längst tot wäre, dann müsste man ihm den Schinken auf den Kopf hauen!
Trotz des zweifelhaften "künstlerischen Wertes", sollte man sich solche Bücher trotzdem hin und wieder antun. Wie anders soll man erfahren, wie vorangegangene Generationen regelrecht verblödet und im wahrsten Sinn des Wortes "Schlachtfreif" gemacht wurden?
Anscheinend stand man bereits vor über hundert Jahren vor dem Problem, dass echte Zeitzeugen nicht zu Wort kamen. Statt dessen solche Spinner wie dieser Krämer. Berichte über die wahren Schrecken des Krieges, der absolut nichts mit Heldentum, Marschmusik und Vaterländischem Gesülze zu tun hat, hätten kaum in den damals üblichen Mainstream gepasst. Aber, bei entsprechender Wahrnahme und daraus folgenden Rückschlüssen, Deutschland und der übrigen Welt eine Menge Leid und Elend erspart!

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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zuletzt bearbeitet 25.01.2014 17:25 | nach oben springen

#52

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 18:02
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

damals war doch ganze Gesellschaft weltweit marine- und armeeverrückt. Ganz militarisiert. Schon die Kinder steckte man in lustige Matrosenanzüge und wurden im entsprechende Geiste aufgezogen.

http://www.album1900.com/glossary/sailorsuit/sailorsuit.php
Als Erwachsener musste man dienen, möglichst in einem richtigen Kriege. Mit entsprechendem militärischen Auftreten konnte man auch einen Raubüberfall begehen. Armee und Militär galten noch was,... damals


Theo


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#53

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 19:19
von diegrenzgängerin | 65 Beiträge

Hallo Barbara,
vielleicht wird dieser Sommer ähnlich schön, wie vor hundert Jahren. Mein Großvater, den ich nie kennengelernt habe, starb 1939 an Diabetes, war in diesem Krieg. Meine Stiefgroßmutter , älteste Tochter einer gut gehenden Bauernwirtschaft, arbeitete während des Krieges als Köchin in einem Offizierskasino in Stralsund. Ihre Verehrer, deren Karten sie lange aufbewahrte in einem schönen Holzkästchen und mir zeigte, blieben im Krieg. Das Wort "Gefallen" ist für mich ein Unwort, was die ideologischen Kriegstreiber für den Tod erfunden haben, dann kam noch dahinter, für Volk und Vaterland. Im 2. Weltkrieg gab es keine neuen Worte, nur der Führer war an die Stelle des Volkes gerückt.. Immer noch funktioniert diese Lüge, Menschen bekommen Gänsehaut oder rührselige Augen. Jedenfalls war Omi eine der besten Köchinnen, die ich kenne und von der ich meine Liebe zum Kochen lernte.
Im Juni 2011 waren mein Mann und Ich in Verdun. Ein sehr freundlicher Franzose, der das Freilichtmuseum in Verdun mit aufgebaut hat, informierte uns über den Weg dahin. Es war die Begegnung mit einer Zeit, deren Grauen unter denen der des 2. Weltkriegs begraben war. So kam ich dazu, mich mit der Decke, die über dem Grauen des ersten lag, zu beschäftigen. Mit der Geschichte meines Vaters. Mein Mann und ich reisten nach Polen: Ermland, Masuren. Was ich suchte, die familiären Wurzeln meines Vaters, fand ich nur teilweise. Ich fand etwas anderes. Von Deutschen verlassene Häuser, die immer noch so aussehen, wie 1945. Mein Mann meinte, die Häuser sehen so aus, als ob die jetzigen Besitzer darauf warten würden, dass die wirklichen kommen. Bitte, das hat nichts mit meiner Meinung zu tun, es sind Impressionen, die ich sehr ernst nehme. Der Weg zurück, den wir aus Polen nahmen, mag einer der Wege gewesen sein, den die Flüchtlingstrecks gegangen sind. Wir fuhren in einem Auto, hatten Geld für Essen und Unterkunft. Da musste ich an die denken, die weder das eine noch das andere hatten. Von diesen Menschen gibt es sehr viele, aber nur wenige mit denen man noch reden kann. Wenn ich mich dem Leid der Vergangenen beschäftige, bleibe ich nicht stehen. Ich will etwas tun, um das Leid derer zu mildern, die jetzt meine Hilfe brauchen. Zu meinem 60 Geburtstag sind 100€ gespendet worden, weil ich auf Blumen verzichtete. Die werde ich Waisenkindern spenden und ich hoffe, meine Spende versinkt nicht in dubiosen Kanälen.
Verdun war sehr wichtig für mich, aber auch die Wolfs schanze
alles gehört zusammen, Größenwahn und Betonmanie
Die Bäume haben eine Antwort gefunden, gegen den Beton., den man immer wieder vergeblich zu sprengen versuchte. Auch an diesem Ort werden Geschäfte gemacht, man kann sich in Wehrmacht - oder SS-Uniform fotografieren lassen., kann polnische Führer mieten, um in die Nähe des Führer-Bunkers zu kommen. Im April 2012 April war das kleine Restaurant noch geschlossen, sonst hätten wir speisen können, wie der GRÖFAZ und seine Getreuen. Das wäre mir egal gewesen, denn nach dem langen Entdeckungs-rundgang, war ich sehr hungrig Auf dem Weg zurück, entdeckten wir in den Wäldern weitere Reste von Betonbauten. Alle sahen so aus, also ob ein Riesenvogel, diese Bauten aus der Luft abgelegt hätte. Aber es gab keine Riesenvögel. Es gab die KZ-Häftlinge, die diese übermenschlichen Leistungen erbringen mussten, im Angesicht ihres nahenden Todes.
Die Mauer war auch aus Beton. Ein guter Baustoff, für das Wohnungsbauprogramm der DDR, von dem auch ich 1988 profitierte, genug Wohnraum für unsere Familie in Berlin Ahrensfelde. Das Wort Betonköpfe, mag ich nicht, wenn es sich auf die Menschen bezieht, die in der DDR den überwiegenden Teil ihres Lebens gestaltet haben und es nicht mehr schaffen, umzudenken, oder sich anzupassen. Niemals hat jemand, z.B. die Regierung der BRD, zuständig für beide deutschen Staaten, die Bürger der alten BRD aufgefordert, mit uns oder über uns nachzudenken. Wo sind also die Betonköpfe? Als Frau, die den überwiegenden Teil ihres Lebens in der DDR verbracht habe, erlebte ich viele Diskriminierungen, ungefragt war meine Biografie, das was ich geleistet habe, die Rentenversicherung lässt grüßen. Die drastische Konsequenz bei der Aufarbeitung der Geschichte der DDR, ist für mich ein Versuch, die mangelnde und inkonsequente Aufarbeitung des dritten Reiches wieder gurt zu machen. Aber nicht mehr auf meine Kosten und da meine ich persönlich Herrn Gauck, zu dem ich 0 Vertrauen habe, weil er über Dinge redet, von denen er keine Ahnung hat und nur darauf bedacht , gemocht zu werden, einfach widerlich. Tut so, als ob er in der DDR ein scheiß Leben gehabt hat. Wer soll das denn glauben? Ist mit seiner Frau noch verheiratet, vermutlich wegern der Rente, kann er ja gerne machen, aber er hat eine andere öffentliche Partnerin. Was will der mir von Anstand und Moral erzählen?
Nichts
Ich mach was ich will, denn ich bin der Bundespräsident, Hallo, kommt Euch das bekannt vor ? sage nur Eva von....
Grüße von Karin


exgakl, DoreHolm, eisenringtheo, seaman und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#54

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 19:20
von diegrenzgängerin | 65 Beiträge

Hallo Barbara,
vielleicht wird dieser Sommer ähnlich schön, wie vor hundert Jahren. Mein Großvater, den ich nie kennengelernt habe, starb 1939 an Diabetes, war in diesem Krieg. Meine Stiefgroßmutter , älteste Tochter einer gut gehenden Bauernwirtschaft, arbeitete während des Krieges als Köchin in einem Offizierskasino in Stralsund. Ihre Verehrer, deren Karten sie lange aufbewahrte in einem schönen Holzkästchen und mir zeigte, blieben im Krieg. Das Wort "Gefallen" ist für mich ein Unwort, was die ideologischen Kriegstreiber für den Tod erfunden haben, dann kam noch dahinter, für Volk und Vaterland. Im 2. Weltkrieg gab es keine neuen Worte, nur der Führer war an die Stelle des Volkes gerückt.. Immer noch funktioniert diese Lüge, Menschen bekommen Gänsehaut oder rührselige Augen. Jedenfalls war Omi eine der besten Köchinnen, die ich kenne und von der ich meine Liebe zum Kochen lernte.
Im Juni 2011 waren mein Mann und Ich in Verdun. Ein sehr freundlicher Franzose, der das Freilichtmuseum in Verdun mit aufgebaut hat, informierte uns über den Weg dahin. Es war die Begegnung mit einer Zeit, deren Grauen unter denen der des 2. Weltkriegs begraben war. So kam ich dazu, mich mit der Decke, die über dem Grauen des ersten lag, zu beschäftigen. Mit der Geschichte meines Vaters. Mein Mann und ich reisten nach Polen: Ermland, Masuren. Was ich suchte, die familiären Wurzeln meines Vaters, fand ich nur teilweise. Ich fand etwas anderes. Von Deutschen verlassene Häuser, die immer noch so aussehen, wie 1945. Mein Mann meinte, die Häuser sehen so aus, als ob die jetzigen Besitzer darauf warten würden, dass die wirklichen kommen. Bitte, das hat nichts mit meiner Meinung zu tun, es sind Impressionen, die ich sehr ernst nehme. Der Weg zurück, den wir aus Polen nahmen, mag einer der Wege gewesen sein, den die Flüchtlingstrecks gegangen sind. Wir fuhren in einem Auto, hatten Geld für Essen und Unterkunft. Da musste ich an die denken, die weder das eine noch das andere hatten. Von diesen Menschen gibt es sehr viele, aber nur wenige mit denen man noch reden kann. Wenn ich mich dem Leid der Vergangenen beschäftige, bleibe ich nicht stehen. Ich will etwas tun, um das Leid derer zu mildern, die jetzt meine Hilfe brauchen. Zu meinem 60 Geburtstag sind 100€ gespendet worden, weil ich auf Blumen verzichtete. Die werde ich Waisenkindern spenden und ich hoffe, meine Spende versinkt nicht in dubiosen Kanälen.
Verdun war sehr wichtig für mich, aber auch die Wolfs schanze
alles gehört zusammen, Größenwahn und Betonmanie
Die Bäume haben eine Antwort gefunden, gegen den Beton., den man immer wieder vergeblich zu sprengen versuchte. Auch an diesem Ort werden Geschäfte gemacht, man kann sich in Wehrmacht - oder SS-Uniform fotografieren lassen., kann polnische Führer mieten, um in die Nähe des Führer-Bunkers zu kommen. Im April 2012 April war das kleine Restaurant noch geschlossen, sonst hätten wir speisen können, wie der GRÖFAZ und seine Getreuen. Das wäre mir egal gewesen, denn nach dem langen Entdeckungs-rundgang, war ich sehr hungrig Auf dem Weg zurück, entdeckten wir in den Wäldern weitere Reste von Betonbauten. Alle sahen so aus, also ob ein Riesenvogel, diese Bauten aus der Luft abgelegt hätte. Aber es gab keine Riesenvögel. Es gab die KZ-Häftlinge, die diese übermenschlichen Leistungen erbringen mussten, im Angesicht ihres nahenden Todes.
Die Mauer war auch aus Beton. Ein guter Baustoff, für das Wohnungsbauprogramm der DDR, von dem auch ich 1988 profitierte, genug Wohnraum für unsere Familie in Berlin Ahrensfelde. Das Wort Betonköpfe, mag ich nicht, wenn es sich auf die Menschen bezieht, die in der DDR den überwiegenden Teil ihres Lebens gestaltet haben und es nicht mehr schaffen, umzudenken, oder sich anzupassen. Niemals hat jemand, z.B. die Regierung der BRD, zuständig für beide deutschen Staaten, die Bürger der alten BRD aufgefordert, mit uns oder über uns nachzudenken. Wo sind also die Betonköpfe? Als Frau, die den überwiegenden Teil ihres Lebens in der DDR verbracht habe, erlebte ich viele Diskriminierungen, ungefragt war meine Biografie, das was ich geleistet habe, die Rentenversicherung lässt grüßen. Die drastische Konsequenz bei der Aufarbeitung der Geschichte der DDR, ist für mich ein Versuch, die mangelnde und inkonsequente Aufarbeitung des dritten Reiches wieder gurt zu machen. Aber nicht mehr auf meine Kosten und da meine ich persönlich Herrn Gauck, zu dem ich 0 Vertrauen habe, weil er über Dinge redet, von denen er keine Ahnung hat und nur darauf bedacht , gemocht zu werden, einfach widerlich. Tut so, als ob er in der DDR ein scheiß Leben gehabt hat. Wer soll das denn glauben? Ist mit seiner Frau noch verheiratet, vermutlich wegern der Rente, kann er ja gerne machen, aber er hat eine andere öffentliche Partnerin. Was will der mir von Anstand und Moral erzählen?
Nichts
Ich mach was ich will, denn ich bin der Bundespräsident, Hallo, kommt Euch das bekannt vor ? sage nur Eva von....
Grüße von Karin


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#55

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 19:43
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von diegrenzgängerin im Beitrag #54
[...]Mit der Geschichte meines Vaters. Mein Mann und ich reisten nach Polen: Ermland, Masuren. Was ich suchte, die familiären Wurzeln meines Vaters, fand ich nur teilweise. Ich fand etwas anderes. Von Deutschen verlassene Häuser, die immer noch so aussehen, wie 1945. Mein Mann meinte, die Häuser sehen so aus, als ob die jetzigen Besitzer darauf warten würden, dass die wirklichen kommen. Bitte, das hat nichts mit meiner Meinung zu tun, es sind Impressionen, die ich sehr ernst nehme. Der Weg zurück, den wir aus Polen nahmen, mag einer der Wege gewesen sein, den die Flüchtlingstrecks gegangen sind. Wir fuhren in einem Auto, hatten Geld für Essen und Unterkunft. Da musste ich an die denken, die weder das eine noch das andere hatten. Von diesen Menschen gibt es sehr viele, aber nur wenige mit denen man noch reden kann. [...]

Hallo Karin,

vielen Dank für Deinen Beitrag insgesamt.

Zu dem von mir herausgepickten: In die ehemaligen Ostgebiete möchte ich auch einmal reisen. Diese ehem. Landesteile und das Leid der von dort vertriebenen Menschen wird heutzutage so sehr verdrängt und verschwiegen, daß es schon wieder geradezu in den Ohren dröhnt.

Gruß
Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 25.01.2014 19:43 | nach oben springen

#56

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 19:52
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Hallo @ABV

Genau so ist es !!!!

Berichte über die wahren Schrecken des Krieges, der absolut nichts mit Heldentum, Marschmusik und Vaterländischem Gesülze zu tun hat, hätten kaum in den damals üblichen Mainstream gepasst. Aber, bei entsprechender Wahrnahme und daraus folgenden Rückschlüssen, Deutschland und der übrigen Welt eine Menge Leid und Elend erspart!

Möchte nur dieses kleine Lied ......http://youtu.be/sYnxLSwQSeI in das Thema einfügen !!!


exgakl, Diskus303, eisenringtheo und ABV haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#57

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 21:01
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Zitat von Ari@D187 im Beitrag #55
Zitat von diegrenzgängerin im Beitrag #54
[...]Mit der Geschichte meines Vaters. Mein Mann und ich reisten nach Polen: Ermland, Masuren. Was ich suchte, die familiären Wurzeln meines Vaters, fand ich nur teilweise. Ich fand etwas anderes. Von Deutschen verlassene Häuser, die immer noch so aussehen, wie 1945. Mein Mann meinte, die Häuser sehen so aus, als ob die jetzigen Besitzer darauf warten würden, dass die wirklichen kommen. Bitte, das hat nichts mit meiner Meinung zu tun, es sind Impressionen, die ich sehr ernst nehme. Der Weg zurück, den wir aus Polen nahmen, mag einer der Wege gewesen sein, den die Flüchtlingstrecks gegangen sind. Wir fuhren in einem Auto, hatten Geld für Essen und Unterkunft. Da musste ich an die denken, die weder das eine noch das andere hatten. Von diesen Menschen gibt es sehr viele, aber nur wenige mit denen man noch reden kann. [...]

Hallo Karin,

vielen Dank für Deinen Beitrag insgesamt.

Zu dem von mir herausgepickten: In die ehemaligen Ostgebiete möchte ich auch einmal reisen. Diese ehem. Landesteile und das Leid der von dort vertriebenen Menschen wird heutzutage so sehr verdrängt und verschwiegen, daß es schon wieder geradezu in den Ohren dröhnt.

Gruß
Ari


Mir wurde das vergnügen zu teil,das ich schon 3 mal hinfahren durfte.


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#58

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 21:05
von exgakl | 7.236 Beiträge

Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #56
Hallo @ABV

Genau so ist es !!!!

Berichte über die wahren Schrecken des Krieges, der absolut nichts mit Heldentum, Marschmusik und Vaterländischem Gesülze zu tun hat, hätten kaum in den damals üblichen Mainstream gepasst. Aber, bei entsprechender Wahrnahme und daraus folgenden Rückschlüssen, Deutschland und der übrigen Welt eine Menge Leid und Elend erspart!

Möchte nur dieses kleine Lied ......http://youtu.be/sYnxLSwQSeI in das Thema einfügen !!!


eines der Lieder von H.Wader, die bei mir immer wieder für Gänsehaut sorgen.....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#59

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 21:09
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Das Haus in Gubin (PL), in dem mein Vater aufgewachsen war, konnte ich noch sehen. Leider damals keinen Fotoapparat dabeigehabt. Ringsum alles schon mit EH bebaut. Nun isses aber auch weg, endgültig.



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#60

RE: Der schöne Sommer 1914 - und dann begann der Krieg.

in Themen vom Tage 25.01.2014 21:15
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #58
Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #56
Hallo @ABV

Genau so ist es !!!!

Berichte über die wahren Schrecken des Krieges, der absolut nichts mit Heldentum, Marschmusik und Vaterländischem Gesülze zu tun hat, hätten kaum in den damals üblichen Mainstream gepasst. Aber, bei entsprechender Wahrnahme und daraus folgenden Rückschlüssen, Deutschland und der übrigen Welt eine Menge Leid und Elend erspart!

Möchte nur dieses kleine Lied ......http://youtu.be/sYnxLSwQSeI in das Thema einfügen !!!


eines der Lieder von H.Wader, die bei mir immer wieder für Gänsehaut sorgen.....


Stimmt ...ist aber Irische Folklore,Text ist sinngemaess gleich.


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