#181

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 08:12
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #179
Mein alter Freund und Geschäftspartner war nicht nur an einer Grenzübergangsstelle Stempeldrücker, der war immerhin Oberst im MfS.
Er hat mir genüsslich "gebeichtet" wie er doch alles zu seinem Vorteil angenommen hat, die Möglichkeiten seines Weges, der alte clevere Hund
Einerseits konnte er in seinem angestammten Beruf, der Nachrichtentechnik, alle Register ziehen bis hin zu traumhafter Westtechnik, nebenbei noch Ingenieur-Würden erreichen und fast obligatorisch sogar noch Jura studieren (Bewegendes Thema hatten wir letztens).
Ich find das ok zumal der Mann Baujahr 37 ist.
Was sollte er denn sonst aus sich machen in dieser dumpfen DDR?
Er hatte aber auch noch mal eine schöne Zeit im neuen Deutschland, weil er halt Fachmann in Nachrichtentechnik und clever war
Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, den richtigen Rochus auf Gauk haben doch nur die kleinen Lichter die innbrünnstig in ihrer Nische irgendwelche dummen Verrichtungen gemacht haben, die Fettaugen sind auch heute noch obenauf, kenne da einige taffe Geschäftsleute


Wie überall im Leben, gibt es, wenn man nur intensiv genug sucht, für alles ein Beispiel: Wenn ich der Meinung bin, dass ehemalige MfS-Mitarbeiter heute im sozialen Aus, am Rand der Gesellschaft stehen, dann finden sich ganz schnell ein paar "repräsentative Beispiele" auf den Fluren der Arbeitsämter.
Bin ich aber der Meinung, dass das MfS geradezu geschlossen in den "Öffentlichen Dienst" von Bund und Ländern übernommen wurde, ja dann finden sich aber ebenfalls viele Beispiele, die diese gewagte These scheinbar bestätigen.
Ja was denn nun? Gewinner der Einheit oder Sündenböcke der Nation?
Möglicherweise keines von beiden! Letztlich lag es doch an jedem selbst und nicht zuletzt an den individuellen Fähigkeiten, wie man im wiedervereinigten Deutschland zurecht kam. Oder eben nicht. Der eine versank im "Jammertal" und soff sich vor Selbstmitleid das Hirn weg. Der andere nahm sein Schicksal in die Hand und ist heute ein ganz normaler Bundesbürger. Der von den anderen ganz normalen Bundesbürgern nicht mehr zu unterscheiden ist. Weil es keine Unterschiede mehr gibt.
Ein wenig überspitzt ausgedrückt kann das Ende des MfS mit dem Bankrott einer großen, ehemals marktführenden, üppigen Verdienst garantierenden Firma verglichen werden. Passiert nicht danach ähnliches? Ein Teil der Belegschaft versteht die Welt nicht mehr und fällt in ein tiefes Loch. Während sich die anderen "wie ein nasser Hund schütteln" und "zu neuen Ufern aufbrechen".
Dem Cleveren und Tüchtigen gehört nun einmal die Welt! Egal ob er früher beim MfS oder anderswo tätig war.

Gruß an alle
Uwe


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zuletzt bearbeitet 17.01.2014 08:13 | nach oben springen

#182

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 13:54
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #160
studfri,
ich sag mal auf gut deutsch,bevor Deine Überheblichkeit hier nur noch weiter auf Selbstprofilierung und Abwertung anderer User hinausläuft:
[...] Sie haben mehrheitlich alle Dir etwas voraus was man nicht theoretisch studieren kann:
Lebenserfahrung, in politisch bewegter Zeit,im geteilten Deutschland.Höre den Leuten zu,stelle sachliche Fragen zu Deinem gewünschten Erkenntnisgewinn und spiele Dich dabei nicht belehrend,abwertend und schulmeisterlich auf.
[...]

seaman




Guten Tag,

@seaman hat recht. Für mich ist dieser Umstand ein Gewinn, denn ich habe, während langer Zeit, alles nur vom Punkt der ehemaligen Siegermacht gesehen. Ich habe hier bereits sehr viel gelernt und habe Vorurteile durchschaut.

Und doch ist da etwas, was mich bewegt. Ich habe auch sehr selbstgerechte Urteile für die ehemaligen DDRs hier gelesen. Deshalb habe ich noch einmal die Filmstreifen aus dem Sommer 1940 angesehen, als der Herr Hitler aus Frankreich nach Berlin zurück kam. Ich glaube nicht, dass ein Gestapo oder SS hinter jedem jubelnden Zivilisten ( gewiss waren es viele Tausende ) stand und ihn überwachte. Die Frage kehrt also zurück: Haben diese Menschen nicht gesehen, wofür man sie benutzte ? Viele SS oder Nazi wurden mit einer guten Rente gut behandelt in Deutschland. Man kann darüber streiten, ob das gut oder notwendig war. Es ist aber so geschehen.

Es ist stets sehr leicht zu urteilen, aber ich muss die Schuld doch individuell nachweisen. Es ist notwendig zu fragen und abzuwiegen. Opportunismus und Unwissenheit hat es in unserer westlichen Gesellschaft immer gegeben, und es gibt die beiden immer noch. Nicht alle Opportunisten und Nichtwissenden agieren für niedere Motive...

Manchal ist es gut Cesare Beccaria zu lesen, das ganze Werk « Dei delitti e delle pene ». Vielleicht tut es gut zu lesen, was Rechtsanwalt Henrich dazu schrieb und nicht zu wiederholen, was in der DDR getan wurde: (Kollektiv-)Urteile a priori aussprechen.

Nulla poena sine culpa.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#183

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 14:02
von Barbara (gelöscht)
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Fortsetzung von #71

Der Autor schildert nun die Einführung bzgl. seiner zukünftigen Aufgaben: nämlich dem Führen von „Inoffiziellen Mitarbeitern“ im Bereich Jugend/Gesundheit/Kirche.

Er wird mit der Dienstvorschrift und dem DDR-Strafgesetzbuch vertraut gemacht, außerdem mit der Diensthierarchie.
Sein Arbeitsalltag beginnt zunächst mit dem allmorgendlichen Lesen des „Neuen Deutschland“, und einem „Überblick zum aktuellen Stand im Kreisgebiet“.

Es werden ihm 10 IM zugeteilt, seine Tätigkeit besteht in deren „Betreuung“, dem Anlegen von "operativen Vorgängen", und dem Ziel, den IM-Bestand möglichst zu erweitern.
Seine Arbeit steht unter dem Motto:
„Was will ich von Mo. - Fr. tun, um die DDR möglichst Staatsfeind-frei zu machen.“

Er muss außerdem an wöchentlichen Parteiversammlungen teilnehmen, im Parteiauftrag Selbstverpflichtungen formulieren mit dem Ziel einer Jahresplanung.
Der Autor schreibt von sich, er sei „eine absolute Niete bzgl. des politisches Wissens“. Er habe Minderwertigkeitskomplexe und bei den von ihm erwarteten Stellungnahmen bei Parteiversammlungen und bei Diskussionsbeiträgen werde er rot und begänne zu stottern.
Insgesamt hat er „Schiss an die Erwartungen“ an ihn und bzgl. der Jahresplanung sagt er: “Das schaffe ich nie.“

Er verdient ca. 100 Mark mehr als er als Dreher bekommen hätte, nämlich 735 M.

---------------------------------------------------------

So, ich war erstmal platt bei diesen Schilderungen, wie bürokratisch das daher kommt. (bin eben James-Bond-geprägt :-)

Und ich habe mich gefragt:
wie kann man denn überhaupt auf die Idee kommen, einem 22-jährigen das Führen von 10 IM als Aufgabe zu stellen?? Und das mit „Zielvereinbarungen“ bzgl. einer Jahresplanung?
Bedarf es für eine solche Tätigkeit nicht Kenntnisse in Menschführung? Übersichtsvermögen? Souveränität? Und einer festen Überzeugung - in diesem Fall einer sozialistischen- damit ein „Staatsfeind“ überhaupt definiert werden kann. Nun weiß ich natürlich nicht, was die Inhalte in den Parteiversammlungen waren.

Insgesamt fällt es mir natürlich überaus schwer, mich in eine solche Tätigkeit hineinzuversetzen, aufgrund meiner eigenen Biografie und meiner persönlichen Werte, die einen solchen Umgang mit Menschen, ich meine hier die „Observierten“, ablehnt. Aber ich weiß, das mache alle Geheimdienste so.
Aber selbst mit ganz kühlem Kopf: wem ist denn ein solches „Personalmanagement“ eingefallen?

Eine Reflexion bzgl. seiner Tätigkeit wird bisher nicht beschrieben, in dem Sinne:
ob das alles wohl so in Ordnung ist, das mit dem Bespitzeln der Bevölkerung?
Denn 10 IM werden wohl einiges an Material heran geschafft haben, das über den Schreibtisch des Autors ging. Er bekam sicher Kenntnisse in private und intime Details und hatte diese auszuwerten.
Wie ging er, wie gingen andere, damit um, permanent in die Privatsphäre anderer einzudringen? Denn wenn ich das richtig verstanden habe, geschah dies oft präventiv, aufgrund von Vermutungen.

Dieses Überschreiten von Grenzen, auf die aus meiner Sicht jeder ein Recht hat, und die eigentlich, völlig unabhängig von einem System, einem natürlichen Empfinden entspringen? Sicher eine grundsätzliche Fragestellung bei einer „konspirativen“ Tätigkeit.

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Insgesamt spricht Enttäuschung und Überforderung aus den Schilderungen des Autors, ich glaube, er hatte sich etwas ganz anderes erwartet von einer Stelle beim Geheimdienst, dem MfS.
Das wird nun umso deutlicher, als er in Folge erzählt, dass sich mit der Veränderung der internationalen politischen Situation, der zunehmenden internationalen Anerkennung der DDR, seine Berufslaufbahn schlagartig veränderte. Es geht um den Zeitraum von 1970 bis 1981.

Zitat
„Also, ich meine, ich verrichtete von da ab die klassische Geheimdienstarbeit. Hatte aber zu diesem Zeit natürlich noch nicht die geringste Ahnung, was mich während dieser Zeit erwarten könnte. Es waren 3 Jahre dabei, die ich als die folgenreichsten und Eindrucksvollsten meines gesamten Lebens bis jetzt und bestimmt auch bis zum Ende meines Lebens erlebt habe. Ein damaliger KD Chef, ein Chef der Abteilung 26 der BV und ein MA der KD, sagten mir damals während dieser 3Jahre, wenn du darüber einmal deine Memoiren in Form eines Buches schreiben könntest, könnte das ein Bestseller werden. War natürlich Quatsch, denn vor Veröffentlichung hätte ich schon im Knast gesessen.“

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Fake? Könnte dennoch so gewesen sein?


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#184

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 14:12
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #182
Zitat von seaman im Beitrag #160
studfri,
ich sag mal auf gut deutsch,bevor Deine Überheblichkeit hier nur noch weiter auf Selbstprofilierung und Abwertung anderer User hinausläuft:
[...] Sie haben mehrheitlich alle Dir etwas voraus was man nicht theoretisch studieren kann:
Lebenserfahrung, in politisch bewegter Zeit,im geteilten Deutschland.Höre den Leuten zu,stelle sachliche Fragen zu Deinem gewünschten Erkenntnisgewinn und spiele Dich dabei nicht belehrend,abwertend und schulmeisterlich auf.
[...]

seaman




Guten Tag,

@seaman hat recht. Für mich ist dieser Umstand ein Gewinn, denn ich habe, während langer Zeit, alles nur vom Punkt der ehemaligen Siegermacht gesehen. Ich habe hier bereits sehr viel gelernt und habe Vorurteile durchschaut.

Und doch ist da etwas, was mich bewegt. Ich habe auch sehr selbstgerechte Urteile für die ehemaligen DDRs hier gelesen. Deshalb habe ich noch einmal die Filmstreifen aus dem Sommer 1940 angesehen, als der Herr Hitler aus Frankreich nach Berlin zurück kam. Ich glaube nicht, dass ein Gestapo oder SS hinter jedem jubelnden Zivilisten ( gewiss waren es viele Tausende ) stand und ihn überwachte. Die Frage kehrt also zurück: Haben diese Menschen nicht gesehen, wofür man sie benutzte ? Viele SS oder Nazi wurden mit einer guten Rente gut behandelt in Deutschland. Man kann darüber streiten, ob das gut oder notwendig war. Es ist aber so geschehen.

Es ist stets sehr leicht zu urteilen, aber ich muss die Schuld doch individuell nachweisen. Es ist notwendig zu fragen und abzuwiegen. Opportunismus und Unwissenheit hat es in unserer westlichen Gesellschaft immer gegeben, und es gibt die beiden immer noch. Nicht alle Opportunisten und Nichtwissenden agieren für niedere Motive...

Manchal ist es gut Cesare Beccaria zu lesen, das ganze Werk « Dei delitti e delle pene ». Vielleicht tut es gut zu lesen, was Rechtsanwalt Henrich dazu schrieb und nicht zu wiederholen, was in der DDR getan wurde: (Kollektiv-)Urteile a priori aussprechen.

Nulla poena sine culpa.

Stringer49





Das ist ein guter und richtiger Ansatz, den Du da bringst. Ich hatte ohnehin vor, hier u.U. mal einen neuen Thread zu eröffnen mit der Frage: Was hat man erkennen können an der Dikatur in der DDR; angeregt wurde ich dazu durch die allzu schlichte Darstellung der Menschen seinerzeit in einem Post von @ABV, der diese Leute (und insbesondere die damaligen jungen Leute) nahezu darstellte, wie die berühmten drei indischen Affen.

Diese Frage düefte auch ein wesentlicher Schlüssel für die weitere Frage nach persönlicher oder kollektiver (moralischer) Schuld, Mitläufertum pp sein. Ebenso dürfte sie mit dazu beitragen, wie eine Aufarbeitung bzw. Aussöhnung funktionieren soll, d.h. was wer im einzelnen dazu beitragen muss oder sollte.



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#185

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 14:40
von SCORN | 1.453 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #184


Das ist ein guter und richtiger Ansatz, den Du da bringst. Ich hatte ohnehin vor, hier u.U. mal einen neuen Thread zu eröffnen mit der Frage: Was hat man erkennen können an der Dikatur in der DDR; angeregt wurde ich dazu durch die allzu schlichte Darstellung der Menschen seinerzeit in einem Post von @ABV, der diese Leute (und insbesondere die damaligen jungen Leute) nahezu darstellte, wie die berühmten drei indischen Affen.

Diese Frage düefte auch ein wesentlicher Schlüssel für die weitere Frage nach persönlicher oder kollektiver (moralischer) Schuld, Mitläufertum pp sein. Ebenso dürfte sie mit dazu beitragen, wie eine Aufarbeitung bzw. Aussöhnung funktionieren soll, d.h. was wer im einzelnen dazu beitragen muss oder sollte.



@studfri, du zitierst die Aussage Seamans um dann nur noch etwas "drauf zu satteln". Es gibt für mich zwei Möglichkeiten, du schnallst überhaupt nichts und provozierst aus "Schlichtheit im Geiste" völlig unbedarft drauf los.............oder du weist genau was du tust und läst das ganze Schritt für Schritt kalkuliert eskalieren, alles scheinbar eloquent und subtil verpackt, allerdings ist dein sinnen und trachten so durchschaubar wie provokant!


Hier noch mal die Aussage von @seaman, welche du zwar zitierst aber absolut negierst:


Zitat von seaman im Beitrag #160

ich sag mal auf gut deutsch,bevor Deine Überheblichkeit hier nur noch weiter auf Selbstprofilierung und Abwertung anderer User hinausläuft:
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[...]

seaman




Ich bringe es mal auf den Punkt: du bist mitnichten an einer Erweiterung deines Horizontes interessiert, der ist konsolidiert, sondern ausschließlich am Verächtlichmachen und provozieren. Ich halte dir allerdings zu gute das du es mit Stil tust!

SCORN


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#186

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 14:57
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von studfri im Beitrag #184
Zitat von Stringer49 im Beitrag #182
Zitat von seaman im Beitrag #160
studfri,
ich sag mal auf gut deutsch,bevor Deine Überheblichkeit hier nur noch weiter auf Selbstprofilierung und Abwertung anderer User hinausläuft:
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[...]

seaman




Guten Tag,

@seaman hat recht. Für mich ist dieser Umstand ein Gewinn, denn ich habe, während langer Zeit, alles nur vom Punkt der ehemaligen Siegermacht gesehen. Ich habe hier bereits sehr viel gelernt und habe Vorurteile durchschaut.

Und doch ist da etwas, was mich bewegt. Ich habe auch sehr selbstgerechte Urteile für die ehemaligen DDRs hier gelesen. Deshalb habe ich noch einmal die Filmstreifen aus dem Sommer 1940 angesehen, als der Herr Hitler aus Frankreich nach Berlin zurück kam. Ich glaube nicht, dass ein Gestapo oder SS hinter jedem jubelnden Zivilisten ( gewiss waren es viele Tausende ) stand und ihn überwachte. Die Frage kehrt also zurück: Haben diese Menschen nicht gesehen, wofür man sie benutzte ? Viele SS oder Nazi wurden mit einer guten Rente gut behandelt in Deutschland. Man kann darüber streiten, ob das gut oder notwendig war. Es ist aber so geschehen.

Es ist stets sehr leicht zu urteilen, aber ich muss die Schuld doch individuell nachweisen. Es ist notwendig zu fragen und abzuwiegen. Opportunismus und Unwissenheit hat es in unserer westlichen Gesellschaft immer gegeben, und es gibt die beiden immer noch. Nicht alle Opportunisten und Nichtwissenden agieren für niedere Motive...

Manchal ist es gut Cesare Beccaria zu lesen, das ganze Werk « Dei delitti e delle pene ». Vielleicht tut es gut zu lesen, was Rechtsanwalt Henrich dazu schrieb und nicht zu wiederholen, was in der DDR getan wurde: (Kollektiv-)Urteile a priori aussprechen.

Nulla poena sine culpa.

Stringer49





Das ist ein guter und richtiger Ansatz, den Du da bringst. Ich hatte ohnehin vor, hier u.U. mal einen neuen Thread zu eröffnen mit der Frage: Was hat man erkennen können an der Dikatur in der DDR; angeregt wurde ich dazu durch die allzu schlichte Darstellung der Menschen seinerzeit in einem Post von @ABV, der diese Leute (und insbesondere die damaligen jungen Leute) nahezu darstellte, wie die berühmten drei indischen Affen.

Diese Frage düefte auch ein wesentlicher Schlüssel für die weitere Frage nach persönlicher oder kollektiver (moralischer) Schuld, Mitläufertum pp sein. Ebenso dürfte sie mit dazu beitragen, wie eine Aufarbeitung bzw. Aussöhnung funktionieren soll, d.h. was wer im einzelnen dazu beitragen muss oder sollte.





Donnerwetter, das ist ja etwas ganz neues im Forum, auf die Idee ist ja echt noch keiner gekommen :-)

Aber mach mal deinen Thread, aber vorher Hypothesen formulieren, das ist beim wissenschaftlichen Arbeiten Usus.

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Schönes Wochenende allen!
.
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zuletzt bearbeitet 17.01.2014 14:59 | nach oben springen

#187

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 15:05
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #184
Zitat von Stringer49 im Beitrag #182
Zitat von seaman im Beitrag #160
studfri,
ich sag mal auf gut deutsch,bevor Deine Überheblichkeit hier nur noch weiter auf Selbstprofilierung und Abwertung anderer User hinausläuft:
[...] Sie haben mehrheitlich alle Dir etwas voraus was man nicht theoretisch studieren kann:
Lebenserfahrung, in politisch bewegter Zeit,im geteilten Deutschland.Höre den Leuten zu,stelle sachliche Fragen zu Deinem gewünschten Erkenntnisgewinn und spiele Dich dabei nicht belehrend,abwertend und schulmeisterlich auf.
[...]

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Guten Tag,

@seaman hat recht. Für mich ist dieser Umstand ein Gewinn, denn ich habe, während langer Zeit, alles nur vom Punkt der ehemaligen Siegermacht gesehen. Ich habe hier bereits sehr viel gelernt und habe Vorurteile durchschaut.

Und doch ist da etwas, was mich bewegt. Ich habe auch sehr selbstgerechte Urteile für die ehemaligen DDRs hier gelesen. Deshalb habe ich noch einmal die Filmstreifen aus dem Sommer 1940 angesehen, als der Herr Hitler aus Frankreich nach Berlin zurück kam. Ich glaube nicht, dass ein Gestapo oder SS hinter jedem jubelnden Zivilisten ( gewiss waren es viele Tausende ) stand und ihn überwachte. Die Frage kehrt also zurück: Haben diese Menschen nicht gesehen, wofür man sie benutzte ? Viele SS oder Nazi wurden mit einer guten Rente gut behandelt in Deutschland. Man kann darüber streiten, ob das gut oder notwendig war. Es ist aber so geschehen.

Es ist stets sehr leicht zu urteilen, aber ich muss die Schuld doch individuell nachweisen. Es ist notwendig zu fragen und abzuwiegen. Opportunismus und Unwissenheit hat es in unserer westlichen Gesellschaft immer gegeben, und es gibt die beiden immer noch. Nicht alle Opportunisten und Nichtwissenden agieren für niedere Motive...

Manchal ist es gut Cesare Beccaria zu lesen, das ganze Werk « Dei delitti e delle pene ». Vielleicht tut es gut zu lesen, was Rechtsanwalt Henrich dazu schrieb und nicht zu wiederholen, was in der DDR getan wurde: (Kollektiv-)Urteile a priori aussprechen.

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Das ist ein guter und richtiger Ansatz, den Du da bringst. Ich hatte ohnehin vor, hier u.U. mal einen neuen Thread zu eröffnen mit der Frage: Was hat man erkennen können an der Dikatur in der DDR; angeregt wurde ich dazu durch die allzu schlichte Darstellung der Menschen seinerzeit in einem Post von @ABV, der diese Leute (und insbesondere die damaligen jungen Leute) nahezu darstellte, wie die berühmten drei indischen Affen.

Diese Frage düefte auch ein wesentlicher Schlüssel für die weitere Frage nach persönlicher oder kollektiver (moralischer) Schuld, Mitläufertum pp sein. Ebenso dürfte sie mit dazu beitragen, wie eine Aufarbeitung bzw. Aussöhnung funktionieren soll, d.h. was wer im einzelnen dazu beitragen muss oder sollte.



Ich denke,
der Vergleich mit den drei indischen Affen greift hier nicht obwohl er von einigen gerne so dargestellt wird.
Die DDR und ihre Bürger waren da vielschichtiger und individueller als manche hier vermuten lassen.
Es gab Bürger in diesem Land die sich dem Staat DDR mit Haut und Haaren aus innerer Überzeugung verschrieben hatten.Die meisten davon haben für diesen Staat sich über 40 Jahre den A.. aufgerissen und hart gearbeitet.
Für diese DDR-Bürger war"der erste sozialistische Staat bei seiner Gründung auf deutschem Boden" die Alternative zum "Tausendjährigen Reich".
Die Ideale des Sozialismus/Kommunismus wurden schon bewusst verinnerlicht und wollten diese Ideen zum Wohle aller umsetzen.
Nach dem Zusammenbruch gehörten diese Leute plötzlich zu den Verlierern der Geschichte weil sie auf der anderen Seite der Barrikade des Kalten Krieges standen.
Diese Menschen lebten auch nicht unter Käseglocke und erlebten teilweise hautnah das der "Klassengegner" der westlichen Seite diesen Staat nicht mit Streicheleinheiten verwöhnte bzw. auf wirtschaftlichen Gebiet z.b. nicht mit Wattebällchen warf.Die Entwicklung der DDR wurde massgeblich von äusseren Faktoren beeinflusst.Deshalb auch der Begriff Kalter Krieg.Rüstungswettlauf,Embargos,wirtschaftliche und politische Diskriminierung.
Die Sprüche vom Totrüsten des Ostblocks,Marsch der Bundeswehr durch das Brandenburger Tor stammten nicht aus den Gerüchteküchen aus Moskau oder Ostberlin.
Personen,denen bewusst das Überleben des Staates DDR Herzensache war,kann man heute nicht einfach als Mitläufer oder Täter klassifizieren.
Sie waren eingebunden in den Gesellschaftskanon,an die Staatsräson und die Parteidisziplin.
Vorwerfen könnte man diesen DDR-Bürgern lediglich,dass sie nicht rechtzeitig bemerkten,dass es auch in der DDR Menschen gab,die andere Ideale und eine andere Haltung zu diesem Staat hatten,Widerspruch artikulierten und mit Zivilcourage sich widersetzten.
Das reicht aber nicht aus um sie einzuordnen bei diesen indischen Affen,die nichts sehen,nichts hören und nichts sagen.
Gescheitert ist der Sozialismus letztendlich an seinem verkrusteten System und einer erstarrten Parteikaste,was zu mangelnder Wirtschaftskraft und Demokratiedefizite führte....



seaman


zuletzt bearbeitet 17.01.2014 16:35 | nach oben springen

#188

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 20:22
von ABV | 4.202 Beiträge

Ich wüsste zu gerne, an welcher Stelle ich junge Leute in der DDR als " blind, taub und stumm" dargestellt haben soll. Meine Aussage bezog sich darauf, in wie weit zu "Lebzeiten" der DDR, ein junger Mensch den Charakter der DDR erkenen konnte.
Niemand besitzt in solch jungen Jahren die persönliche Reife und den notwendigen Durchblick, um den wahren Charakter irgend eines Staates vollumfänglich erkennen zu können.
Man sollte sich auch davor hüten, jugendlichen "Widerstandsdrang" grundsätzlich mit politischer Reife gleichzusetzen. Das Problem das Jugendliche grundsätzlich die Welt ihrer Eltern und Großeltern in Frage stellen und Autoritäten ablehnen, kannten doch schon die alten Griechen.
Selbstverständlich ist es eine Tatsache, dass sich sehr viele Jugendliche in der DDR, von der Bundesrepublik angezogen fühlten. Jedoch sehr selten aus tatsächlichen politischen Motiven heraus. Sondern weil die meisten Jugendlichen ein Trugbild vom Leben in der Bundesrepublik hatten. Ein Trugbild das sich an den bunten Bildern aus der TV-Werbung orientierte. Selbstverständlich kann man das den DDR-Jugendlichen nicht anlasten! Die alleinige Schuld daran trug die SED-Führung, die nicht nur der Jugend, sondern der Bevölkerung ganz allgemein nicht gestattete, sich mit eigenen Augen von der Realität in der Bundesrepublik zu überzeugen. Eine Realität die weder mit der Fernsehwerbung noch mit den von der SED vermittelten ideologischen Zerrbildern zu tun hat.
Ich habe, während der Zeit der Wiedervereinigung erlebt, dass sehr viele Menschen, vor allem jüngere, der festen Meinung waren, dass man in der Bundesrepublik quasi machen kann was man will! Gesetze besaßen höchstens noch "Empfehlungscharakter". Polizisten brauchte niemand mehr ernst zu nehmen. Und falls man doch mal vor den Schranken des Gerichts landete, lächelte einem der Richter milde an.
Dieses Trugbild zerplatzte sehr schnell! Nicht zuletzt durch den Einsatz aus den "Alten Bundesländern" " importierter" Richter. Plötzlich war das wiedervereinige Deutschland Sch..., die DDR gar nicht so schlecht und so weiter.
Mit irgend einer politischen Haltung, pro oder Contra DDR bzw Bundesrepublik, hatte das absolut nichts zu tun. Eher kommt da wohl eine völlig falsch verstandene Definition von Freiheit zum Ausdruck. Die erst, bei der Konfrontation mit der Realität, vom Kopf auf die Füße gestellt wurde.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

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#189

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 21:45
von 94 | 10.792 Beiträge

Wenn es momentan einen gescheiten Musik-Fred gäbe, würde ich BAP mit der Zeile 'nit resigniert, nur reichlich desillusioniert' dort posten. Gibts aber gerade nicht. Also doch hier symbolisch Bezug nehmen auf einige Vorbeiträge ...
http://youtu.be/LwCClYQR03c?t=40s

Und @Barbara gerade die Begriffe um die (von Dir so genannten) 'Zielvereinbarungen' herum machen den Text, für einen der mal diese (nein ... ich bringe jetzt noch nicht das mir erinnerliche Wort), also eine solche 'Zielvereinbarung' abgab, dann doch irgendwie, hmm, nicht gerade authentisch. Also ich weiß nicht wie's da andern so erging, aber mir war dieses besonders vor Parteitagen oder runden Republikgeburtstagen oder Jahrestagen der GSOR oder runden Jahrestagen der Befreiung, also eigentlich JEDES Jahr eine (... jetzt hätsch fast das richtige Wort geschrieben), also diese 'Zielvereinbarung' als Begriff ebend schwer zu verdrängen. Und wenn man sich an dieses Brimborium dazu erinnert.
Also mal als ein (hoffentlich) erklärendes Beispiel, wieso manch Einer da die Authentizität in Frage stellt.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 17.01.2014 21:51 | nach oben springen

#190

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 22:03
von SEG15D | 1.119 Beiträge

Gelebtes Leben mit all seinen Facetten kann auch kein jugendlicher studfri nachvollziehen, weil...: er war nicht dabei!...von daher.....



Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#191

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 22:13
von Moskwitschka (gelöscht)
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@ABV im Grunde stellst Du die gleichen Fragen wie @studfri

LG von der Moskwitschka


studfri hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#192

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 23:13
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #188

Man sollte sich auch davor hüten, jugendlichen "Widerstandsdrang" grundsätzlich mit politischer Reife gleichzusetzen. Das Problem das Jugendliche grundsätzlich die Welt ihrer Eltern und Großeltern in Frage stellen und Autoritäten ablehnen, kannten doch schon die alten Griechen.


Hauptsache die Jungen (damals wir) haben solch einen Drang gehabt, wenn auch instinktiv. Wer nie ein bißchen rebellisch war, nur immer angepaßt, der tut mir leid.
Eigene Gedanken und alternative Lebensweisen machen die Jugend aus.
Ein Problem sehe ich da überhaupt nicht.

Ich brauchte den Ausgleich zu vorherigen 18 Monaten:





Das war ich selbst:



Gruß
Micha


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
seaman, Schuddelkind und 80er haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.01.2014 23:15 | nach oben springen

#193

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.01.2014 23:47
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von seaman im Beitrag #187
Zitat von studfri im Beitrag #184
Zitat von Stringer49 im Beitrag #182
[quote=seaman|p322707]studfri,
ich sag mal auf gut deutsch,bevor Deine Überheblichkeit hier nur noch weiter auf Selbstprofilierung und Abwertung anderer User hinausläuft:
[...] Sie haben mehrheitlich alle Dir etwas voraus was man nicht theoretisch studieren kann:
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[...]

seaman




Guten Tag,

@seaman hat recht. Für mich ist dieser Umstand ein Gewinn, denn ich habe, während langer Zeit, alles nur vom Punkt der ehemaligen Siegermacht gesehen. Ich habe hier bereits sehr viel gelernt und habe Vorurteile durchschaut.

Und doch ist da etwas, was mich bewegt. Ich habe auch sehr selbstgerechte Urteile für die ehemaligen DDRs hier gelesen. Deshalb habe ich noch einmal die Filmstreifen aus dem Sommer 1940 angesehen, als der Herr Hitler aus Frankreich nach Berlin zurück kam. Ich glaube nicht, dass ein Gestapo oder SS hinter jedem jubelnden Zivilisten ( gewiss waren es viele Tausende ) stand und ihn überwachte. Die Frage kehrt also zurück: Haben diese Menschen nicht gesehen, wofür man sie benutzte ? Viele SS oder Nazi wurden mit einer guten Rente gut behandelt in Deutschland. Man kann darüber streiten, ob das gut oder notwendig war. Es ist aber so geschehen.

Es ist stets sehr leicht zu urteilen, aber ich muss die Schuld doch individuell nachweisen. Es ist notwendig zu fragen und abzuwiegen. Opportunismus und Unwissenheit hat es in unserer westlichen Gesellschaft immer gegeben, und es gibt die beiden immer noch. Nicht alle Opportunisten und Nichtwissenden agieren für niedere Motive...

Manchal ist es gut Cesare Beccaria zu lesen, das ganze Werk « Dei delitti e delle pene ». Vielleicht tut es gut zu lesen, was Rechtsanwalt Henrich dazu schrieb und nicht zu wiederholen, was in der DDR getan wurde: (Kollektiv-)Urteile a priori aussprechen.

Nulla poena sine culpa.

Stringer49





Das ist ein guter und richtiger Ansatz, den Du da bringst. Ich hatte ohnehin vor, hier u.U. mal einen neuen Thread zu eröffnen mit der Frage: Was hat man erkennen können an der Dikatur in der DDR; angeregt wurde ich dazu durch die allzu schlichte Darstellung der Menschen seinerzeit in einem Post von @ABV, der diese Leute (und insbesondere die damaligen jungen Leute) nahezu darstellte, wie die berühmten drei indischen Affen.

Diese Frage düefte auch ein wesentlicher Schlüssel für die weitere Frage nach persönlicher oder kollektiver (moralischer) Schuld, Mitläufertum pp sein. Ebenso dürfte sie mit dazu beitragen, wie eine Aufarbeitung bzw. Aussöhnung funktionieren soll, d.h. was wer im einzelnen dazu beitragen muss oder sollte.



Ich denke,
der Vergleich mit den drei indischen Affen greift hier nicht obwohl er von einigen gerne so dargestellt wird.
Die DDR und ihre Bürger waren da vielschichtiger und individueller als manche hier vermuten lassen.
Es gab Bürger in diesem Land die sich dem Staat DDR mit Haut und Haaren aus innerer Überzeugung verschrieben hatten.Die meisten davon haben für diesen Staat sich über 40 Jahre den A.. aufgerissen und hart gearbeitet.
Für diese DDR-Bürger war"der erste sozialistische Staat bei seiner Gründung auf deutschem Boden" die Alternative zum "Tausendjährigen Reich".
Die Ideale des Sozialismus/Kommunismus wurden schon bewusst verinnerlicht und wollten diese Ideen zum Wohle aller umsetzen.
Nach dem Zusammenbruch gehörten diese Leute plötzlich zu den Verlierern der Geschichte weil sie auf der anderen Seite der Barrikade des Kalten Krieges standen.
Diese Menschen lebten auch nicht unter Käseglocke und erlebten teilweise hautnah das der "Klassengegner" der westlichen Seite diesen Staat nicht mit Streicheleinheiten verwöhnte bzw. auf wirtschaftlichen Gebiet z.b. nicht mit Wattebällchen warf.Die Entwicklung der DDR wurde massgeblich von äusseren Faktoren beeinflusst.Deshalb auch der Begriff Kalter Krieg.Rüstungswettlauf,Embargos,wirtschaftliche und politische Diskriminierung.
Die Sprüche vom Totrüsten des Ostblocks,Marsch der Bundeswehr durch das Brandenburger Tor stammten nicht aus den Gerüchteküchen aus Moskau oder Ostberlin.
Personen,denen bewusst das Überleben des Staates DDR Herzensache war,kann man heute nicht einfach als Mitläufer oder Täter klassifizieren.
Sie waren eingebunden in den Gesellschaftskanon,an die Staatsräson und die Parteidisziplin.
Vorwerfen könnte man diesen DDR-Bürgern lediglich,dass sie nicht rechtzeitig bemerkten,dass es auch in der DDR Menschen gab,die andere Ideale und eine andere Haltung zu diesem Staat hatten,Widerspruch artikulierten und mit Zivilcourage sich widersetzten.
Das reicht aber nicht aus um sie einzuordnen bei diesen indischen Affen,die nichts sehen,nichts hören und nichts sagen.
Gescheitert ist der Sozialismus letztendlich an seinem verkrusteten System und einer erstarrten Parteikaste,was zu mangelnder Wirtschaftskraft und Demokratiedefizite führte....



Stimmt nicht ganz,@seaman, gescheitert ist die DDR auch an der Hauptsache,das der Sozialismus nach den verlorenen Krieg, nicht gesetzmäßig den
Kapitalismus abgelöst hat, sondern von einer Siegermacht aufgedrängt wurde! Laut Karl Marx ist es eine Gesetzmäßigkeit das der Kapitalismus vom Sozialismus und später vom Kommunismus abgelöst wird und das vom Prolitariat, so Marx Zitat. Aber alle sogenannten soz. Bruderländer, auch die DDR sind gescheitert! Also wird noch etwas Zeit ins Land gehen bis es soweit ist, in den letzten 40 Jahren war eben der Kapitalismus den Sozialismus noch über legen und ist es halt auch noch Heute. Ob nun zu Begrüssen oder nicht! Einfach den Tatsachen ins Gesicht sehen( nichts mit den 3 Affen)
Auch ich kenne Leute die für das neue nach dem beschissenen Krieg etwas Neues mit auf bauen wollte, aber leider waren sie in die falsche Gefangenschaft geraden( Amis , Engländern) und schon waren sie abgeschrieben! Schon von da an fing dieser Staat an wieder alles falsch zu machen,
Man kannte es ja von der unter gegangenen Diktatur. Schön weiter gemacht, man hätte diese Leute mit einbeziehen können, aber schon da gingen die ersten Fehler der neuen Gesellschaftsordnung los und das zog sich durch die ganzen 40 Jahre! Denke auch mal darüber nach und schaue nicht immer zu den Anderen! Grüsse Steffen52







[


zuletzt bearbeitet 17.01.2014 23:52 | nach oben springen

#194

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 00:00
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von SEG15D im Beitrag #190
Gelebtes Leben mit all seinen Facetten kann auch kein jugendlicher studfri nachvollziehen, weil...: er war nicht dabei!...von daher.....


Muss man immer dabei gewesen sein, um zu verstehen? Ob nun @studfri oder andere, die hier mitlesen, mit solch einer Aussage disqualifizieren wir uns selbst.

LG von der Moskwitschka


studfri hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.01.2014 00:01 | nach oben springen

#195

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 00:12
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #193




Stimmt nicht ganz,@seaman, gescheitert ist die DDR auch an der Hauptsache,das der Sozialismus nach den verlorenen Krieg, nicht gesetzmäßig den
Kapitalismus abgelöst hat, sondern von einer Siegermacht aufgedrängt wurde! Laut Karl Marx ist es eine Gesetzmäßigkeit das der Kapitalismus vom Sozialismus und später vom Kommunismus abgelöst wird und das vom Prolitariat, so Marx Zitat. Aber alle sogenannten soz. Bruderländer, auch die DDR sind gescheitert! Also wird noch etwas Zeit ins Land gehen bis es soweit ist, in den letzten 40 Jahren war eben der Kapitalismus den Sozialismus noch über legen und ist es halt auch noch Heute. Ob nun zu Begrüssen oder nicht! Einfach den Tatsachen ins Gesicht sehen( nichts mit den 3 Affen)
Auch ich kenne Leute die für das neue nach dem beschissenen Krieg etwas Neues mit auf bauen wollte, aber leider waren sie in die falsche Gefangenschaft geraden( Amis , Engländern) und schon waren sie abgeschrieben! Schon von da an fing dieser Staat an wieder alles falsch zu machen,
Man kannte es ja von der unter gegangenen Diktatur. Schön weiter gemacht, man hätte diese Leute mit einbeziehen können, aber schon da gingen die ersten Fehler der neuen Gesellschaftsordnung los und das zog sich durch die ganzen 40 Jahre! Denke auch mal darüber nach und schaue nicht immer zu den Anderen! Grüsse Steffen52




Hatte nicht vor eine Ursachendiskussion über den Untergang der DDR in diesem thread zu führen.
Damit möchte ich allerdings auch nicht Deine Argumente von der Hand weisen.
Mir ging es mehr darum, einer Pauschalisierung von DDR-Bürgern als unwissende Mitläufer in diesem System entgegenzutreten,ausgehend von diesem Roman eines MfS-Offiziers.

seaman

Was meinst Du mit der Aussage "schaue nicht immer zu den Anderen"?


zuletzt bearbeitet 18.01.2014 00:19 | nach oben springen

#196

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 00:20
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von steffen52 im Beitrag #193

Stimmt nicht ganz,@seaman, gescheitert ist die DDR auch an der Hauptsache,das der Sozialismus nach den verlorenen Krieg, nicht gesetzmäßig den
Kapitalismus abgelöst hat, sondern von einer Siegermacht aufgedrängt wurde! Laut Karl Marx ist es eine Gesetzmäßigkeit das der Kapitalismus vom Sozialismus und später vom Kommunismus abgelöst wird und das vom Prolitariat, so Marx Zitat.



Ich warte seit Jahren auf die Antwort - Gescheitert ist die DDR an mir.

Ich mach mal den Anfang. Ja, sie ist an mir gescheitert, weil ich die DDR falsch verstanden habe. Ich hätte es nicht persönlich nehmen dürfen, dass ich nach öffentlicher Meinnungsordnung ausgeschlossen wurde.

LG und Gute Nacht von der Moskwitschka


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#197

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 00:20
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Zu den sozialistischen Idealisten:

Kluge Leute waren schon früh desillusioniert

Zwei prominente Beispiele

http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Bloch

http://www.uni-leipzig.de/~agintern/uni600/ug258.htm



Das andere Extrem gabs in der Sowjetuinion: Dort ließen Leute noch bei ihrer Erschießung Stalin hochleben.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 18.01.2014 00:27 | nach oben springen

#198

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 00:28
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von seaman im Beitrag #195
Zitat von steffen52 im Beitrag #193




Stimmt nicht ganz,@seaman, gescheitert ist die DDR auch an der Hauptsache,das der Sozialismus nach den verlorenen Krieg, nicht gesetzmäßig den
Kapitalismus abgelöst hat, sondern von einer Siegermacht aufgedrängt wurde! Laut Karl Marx ist es eine Gesetzmäßigkeit das der Kapitalismus vom Sozialismus und später vom Kommunismus abgelöst wird und das vom Prolitariat, so Marx Zitat. Aber alle sogenannten soz. Bruderländer, auch die DDR sind gescheitert! Also wird noch etwas Zeit ins Land gehen bis es soweit ist, in den letzten 40 Jahren war eben der Kapitalismus den Sozialismus noch über legen und ist es halt auch noch Heute. Ob nun zu Begrüssen oder nicht! Einfach den Tatsachen ins Gesicht sehen( nichts mit den 3 Affen)
Auch ich kenne Leute die für das neue nach dem beschissenen Krieg etwas Neues mit auf bauen wollte, aber leider waren sie in die falsche Gefangenschaft geraden( Amis , Engländern) und schon waren sie abgeschrieben! Schon von da an fing dieser Staat an wieder alles falsch zu machen,
Man kannte es ja von der unter gegangenen Diktatur. Schön weiter gemacht, man hätte diese Leute mit einbeziehen können, aber schon da gingen die ersten Fehler der neuen Gesellschaftsordnung los und das zog sich durch die ganzen 40 Jahre! Denke auch mal darüber nach und schaue nicht immer zu den Anderen! Grüsse Steffen52




Hatte nicht vor eine Grundlagediskussion über den Untergang der DDR in diesem thread zu führen.
Damit möchte ich allerdings auch nicht Deine Argumente von der Hand weisen.
Mir ging es mehr darum, einer Pauschalisierung von DDR-Bürgern als unwissende Mitläufer in diesem System entgegenzutreten,ausgehend von diesem Roman eines MfS-Offiziers.

seaman

Was meinst du mit der Aussage "schaue nicht immer zu den Anderen"?



@seaman, mit der Aussage meine ich das Du immer Beispiele bringst, das schlechte in dem heutigen System zu sehen ohne mal zurück zu schauen was eigentlich in der damaligen DDR falsch lief! Natürlich bis auf ein paar Dinge die Du auch für Dich nicht ok. waren! Das dazu, über die Mitlläufer muss, ich sagen, gab es leider sehr viele die eben nicht bei Zeiten das Maul auf gemacht haben und heute den großen Mager spielen.So, nun ist es spät, morgen nein heute ist auch noch Zeit zu schwätzen. Gute Nacht!!!
Grüsse Steffen52


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#199

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 00:35
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #198
Zitat von seaman im Beitrag #195
Zitat von steffen52 im Beitrag #193




Stimmt nicht ganz,@seaman, gescheitert ist die DDR auch an der Hauptsache,das der Sozialismus nach den verlorenen Krieg, nicht gesetzmäßig den
Kapitalismus abgelöst hat, sondern von einer Siegermacht aufgedrängt wurde! Laut Karl Marx ist es eine Gesetzmäßigkeit das der Kapitalismus vom Sozialismus und später vom Kommunismus abgelöst wird und das vom Prolitariat, so Marx Zitat. Aber alle sogenannten soz. Bruderländer, auch die DDR sind gescheitert! Also wird noch etwas Zeit ins Land gehen bis es soweit ist, in den letzten 40 Jahren war eben der Kapitalismus den Sozialismus noch über legen und ist es halt auch noch Heute. Ob nun zu Begrüssen oder nicht! Einfach den Tatsachen ins Gesicht sehen( nichts mit den 3 Affen)
Auch ich kenne Leute die für das neue nach dem beschissenen Krieg etwas Neues mit auf bauen wollte, aber leider waren sie in die falsche Gefangenschaft geraden( Amis , Engländern) und schon waren sie abgeschrieben! Schon von da an fing dieser Staat an wieder alles falsch zu machen,
Man kannte es ja von der unter gegangenen Diktatur. Schön weiter gemacht, man hätte diese Leute mit einbeziehen können, aber schon da gingen die ersten Fehler der neuen Gesellschaftsordnung los und das zog sich durch die ganzen 40 Jahre! Denke auch mal darüber nach und schaue nicht immer zu den Anderen! Grüsse Steffen52




Hatte nicht vor eine Grundlagediskussion über den Untergang der DDR in diesem thread zu führen.
Damit möchte ich allerdings auch nicht Deine Argumente von der Hand weisen.
Mir ging es mehr darum, einer Pauschalisierung von DDR-Bürgern als unwissende Mitläufer in diesem System entgegenzutreten,ausgehend von diesem Roman eines MfS-Offiziers.

seaman

Was meinst du mit der Aussage "schaue nicht immer zu den Anderen"?



@seaman, mit der Aussage meine ich das Du immer Beispiele bringst, das schlechte in dem heutigen System zu sehen.....
Grüsse Steffen52


Die Beispiele kann man bei mir wohl eher an fünf Fingern abzählen.
Wer über das aktuelle Fernsehprogramm meckert,stellt noch lange nicht das System in Frage.
Mich interessieren Systemvergleiche beider deutscher Staaten eher bis 1990.In diesen Staaten habe ich gelebt und kann für mich persönlich vergleichen.

seaman


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#200

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 00:40
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von seaman im Beitrag #199

Die Beispiele kann man bei mir wohl eher an fünf Fingern abzählen.
...
Mich interessieren Systemvergleiche beider deutscher Staaten eher bis 1990.In diesen Staaten habe ich gelebt und kann für mich persönlich vergleichen.



Und die nicht in beiden Systemen gelebt haben sind wohl alle Deppen?

LG von der Moskwitschka


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