#141

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 22:44
von Fritze (gelöscht)
avatar

Zitat von elster427 im Beitrag #140
Nadann mach mal! Wie heisst dan das Thema?
gruß Jan



"Die Märchenerzähler von Hubertus Gnaden "


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#142

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 22:49
von elster427 | 789 Beiträge

na dann mach mal


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#143

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 22:50
von andyman | 1.872 Beiträge

Zitat von elster427 im Beitrag #140
Nadann mach mal! Wie heisst dan das Thema?
gruß Jan


Hallo Jan.
Ich lese und schreibe hier in diesem Thread und gehe davon aus das es um das RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Sta Thema geht.Ich sehe mich nicht veranlasst ein anderes Thema zu eröffnen weil ich ja hier lese und schreibe. Entschuldige das es jetzt so gestelltzt klingt,weist du nicht was ich meine?Es geht hier seitenlang um persönliche Diskrepanzen und das gehört in einen neuen Thread oder nicht?
LGandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#144

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 22:59
von elster427 | 789 Beiträge

Ich verstehe schon was du meinst, aber hier geht es weiter mit Fragen zum Thema Staatssischerheit.
Durch diesen Erlebnisbericht werden doch andere User zu Meinungsäusserungen
bewegt, welche sie sonst nicht ins Netz gestellt hätten!
Also lass uns weiter unter diesem Thema unsere Meinungen
hier ins Netz stellen .
mfg jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#145

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 23:31
von andyman | 1.872 Beiträge

Zitat von elster427 im Beitrag #144
Ich verstehe schon was du meinst, aber hier geht es weiter mit Fragen zum Thema Staatssischerheit.
Durch diesen Erlebnisbericht werden doch andere User zu Meinungsäusserungen
bewegt, welche sie sonst nicht ins Netz gestellt hätten!
Also lass uns weiter unter diesem Thema unsere Meinungen
hier ins Netz stellen .
mfg jan


Na klar,hast mich überzeugt(Dies ist meine freihe Entscheidung,ohne Druck,Versprechungen oder andere Beeinflussung zustande gekommen)
Macht Euer Ding ich werde weiter lesen.LGandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#146

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 10:44
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #102
Die Antwort auf die Frage von @ABV ist relativ einfach:

Sehr wahrscheinlich wäre ich bereits in frühester Jugend mit der "Obrigkeit" sprich den Lehrern übelst aneinander geraten. Das liegt weniger an meiner politischen Einstellung (die u.U. vom Elternhaus gefärbt gewesen wäre, wenn es sich dabei um "Überzeugte" gehandelt hätte). Vielmehr hätte das an meiner Persönlichkeit gelegen. Mit meinen permanenten sehr ausgeprägten Hang zur Individualität, meiner Introvertiertheit und meiner naturgegebenen Abscheu vor einer ständigen "Gruppenarbeit" (heute sagt man "Teamwork") auch noch im Freizeitbereich wäre ich durch Ablehnung und Absonderung aufgefallen. Ein Zitat vor ein Klassenkollektiv hätte meine Abscheu vor diesen Dingen noch vergössert.

Da hätte sich dann forgesetzt beim Schulabschluss, denn für ein Studium hätte mir sicher die politische Zuverlässigkeit gefehlt und nicht zuletzt hätte ich es ganz sicher abgelehnt, mich in den Streitkräften zu verpflichten.

Der Militärdienst hätte mir sehr wahrscheinlich der Rest gegeben, denn ich hätte es als extrem demütigend empfunden, diese ewige Herumschreierei und diese Gehabe von in meinen Augen völlig unterbelichteten Vorgesetzten. Schwed hätte immer gedroht, aber ich denke mit etwas List und Tücke hätte ich mich da irgendwie durchgemogelt.

Der Militärdienst hätte aber sehr wahrscheinlich bewirkt, dass ich einen regelrechten Hass auf diesen Staat entwickelt hätte, der mich nicht das sein lässt, nicht das Leben führen lässt, was ich für mich will.

Alles andere dann wäre mehr als nur noch Spekulation: Vlt hätte mich der eine oder andere Grenzer hier mal eines Tages im Schutzstreifen zu Gesicht bekommen, vielleicht hätte ich mich auch irgendwie "eingerichtet" (zusammen mit einem netten Mädchen), wie so viele andere.

Was das für ein Staat ist und was da so abgeht in diesem Staat, das hätte ich allerdings ganz bestimmt zu jedem Zeitpunkt verstanden, spätestens nach den Massregelungen in der Schule und der von mir erkannten Ohnmacht, dagegen nichts machen zu können, weil das auch noch so gewünscht ist vom System.

So in etwa würde ich mir das für mich vorstellen.






@studfri Erst mal Danke für die aufschlussreiche Antwort. So in etwa würde meine Antwort lauten, wenn man mich als vom Leben unbeleckter Rotzlöffel gefragt hätte, wie ich mir mein Leben unter der Nazi-Diktatur vorgestellt hätte.
Aber mal eine Frage: also wenn ich nicht wüsste das dein Vater Richter ist, würde ich glatt glauben das er Oberstleutnant im Generalstab der Bundeswehr, Gehaltsgruppe B7 ist.
Weißt du, ich bin da mal anderen Ortes so einem begegnet. Zumindest behauptete er ein Oberstleutnant i.G. zu sein. Deine Postings ähneln sich in ihrer Aussage und nicht zuletzt in dem arroganten Unterton, verblüffend mit denen des Offiziers. Kann doch sein, dass du mit ihm verwandt bist. Oder bist du etwa gar......... Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann sind das User die sich hinter einer geborgten Biographie verstecken müssen, um anderen Usern deren Biographien vorzuhalten.
Na ja, aber du musst dir die Jacke nicht anziehen. Falls sie dir nicht passen sollte.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


seaman, Jobnomade, DoreHolm, elster427 und SCORN haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.01.2014 10:49 | nach oben springen

#147

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 11:13
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von elster427 im Beitrag #106
@KARNAK


Es ist für mich immer wieder beeindruckend wie hoch man das allgemeine intellektuelle Potiential von Mfs-Mitarbeitern bewertet,trotz aller,gleichzeitiger Verachtung und Verächtlichmachung.
Um Hptm.beim Mfs zu werden musstest Du nicht unbedingt überdurchschnittlich intelligent sein oder über gehobenere Ausbildungen verfügen.Dieser Dienstgrad war durch die Meisten ohne größere Probleme zu erreichen,letztlich war es nur eine Zeitfrage,die Beförderung von Dienstgrad zu Dienstgrad stand fest und fand auch entsprechend statt,wenn Du die entsprechende Planstelle und keine aktuelle Strafe hattest.


Es war zu DDR Zeiten schon immer beeindruckend, wie überheblich und arrogant einige unserer operativen Kontrollermitler - OKE
sich gegenüber den normalen Passkontrolleuren verhalten haben.
Ich erinnere mich da an einen ,mit einem geschenckten Wolga M24 oder mit ner Hasenscharte.
Als ihr raus wart aus der Abfertigung, habt ihr alle spüren lassen-Ihr seid was besseres.
Heute alle anderen hier im Fprum runterzumachen, ist ja wohl das allerletzte.
Sollte man jetzt mal herausbekommen, wie man zum OKE an der Güst wurde?
Bei dir gings wohl über den APO Sekretär und andere dienstliche Aufgaben!
Meine Einschätzung zu den meisten OKE war, endlich Füße hoch von der Abfertigung und sein Schäfchen ins trockene bringen.
Heute über die Leute herzuziehen ,welche die Vorarbeit für eure Tätigkeit gemacht haben , finde ich mehr als schäbig.
Vielleicht hatte nicht jeder die Intelligenz OKE zu werden, aber ihren Dienst an der Güst, haben auch diese Leute
mit Leidenschaft und bessten Wissen und Gewissen durchgeführt.Wer dann nach einer gewissen Dienstzeit zum Hauptmann befördert wurde, hatte es auch verdient.
Da brauche ich mir nur die Leute in der Fernsehfahndung ansehen - 12 Stunden auf einen Monitor starren, in einer riesigen Kiste voller Papier
Namen und KfZ Kennzeichen vergleichen und alles ohne grössere Pausen.
Manches mal solltest du dich doch bitte etwas zurücknehmen , diese Leute hier als leicht beschränckt darzustellen.

Gruß elster427
[/quote]





Mensch Elster 427!
Ich habe auf Dich damals den Eindruck gemacht ich bin ei arrogantes A.. Loch?Mann,das wäre mir heute noch peinlich.Aber ich hatte ja keinen Wolga und auch keine Hasenscharte.
Ansonsten befürchte ich,Du hast meinen Beitrag gründlich missverstanden,es war lediglich eine Darstellung der Situation,dass man hinter einem Hptm.des Mfs nicht unbedingt eine überragende intellektuelle Persönlichkeit sehen muss.Und ich habe noch einen richtigstellenden Beitrag hinten rann gehängt.Du wärst mit ca.10 Jahren Dienst genauso bei Hptm.gelandet wie ich,egal was Du für einen Posten innehattest.Und das wir Beide nun zu einer Eliteinheit des Mfs gehörten kann man nun wirklich nicht sagen.Und das mit meinem OKE-Job,klar wollte ich den haben,aber erstmal vorragig weil mich die Arbeit gereizt hat,sicher war die etwas ruhigere Kugel eine angenehme Begleiterscheinung.Nur mit meiner APO -Sekretär Funktion hatte das sicher nichts zu tun,außerdem,Du hast mich doch regelmäßig gewähltUnd was meine"Beziehungen"beim Mfs angeht,ich hatte da glaube ich schlechte Karten,als Quereinsteiger.Ich wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit immer noch dort,wenn es die DDR noch gäbe,aber nun sei auch mal ehrlich,Du hattest da schon bessere Karten die "Galeere" irgendwann in Ehren verlassen zu können.
Übrigens der mit dem Wolga sollte auch mal an eine Botschaft,gemeinsam mit seiner Frau und der hatte nun wirklich keinen gefestigten Klassenstandpunkt,ich habe mal mit Ihm eine Weile privat verkehrt,ich könnte Dir da Dinger erzählen,weiß auch nicht was Kader und Schulung so getrieben hat.
Und nun sei Deinem alten APO-Sekretär nicht ganz so böse.Aber zumindest hast hast Du mit Deiner Kritik offensichtlich ein paar von meinen Spezialfreunden eine Freude gemacht.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 16.01.2014 11:16 | nach oben springen

#148

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 11:36
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von WernerHolt im Beitrag #119
[quote]

wow ,von einem insider ,der nicht mal in der lage ist zu erklären was eine kw/ko ist?einem insider der keinerlei kennung vom eigenen ministerium hat? der keine ahnung von zugangsberechtigungen hat?der ,wenn man ihn mit der nase auf die fakten stößt ,sie immer noch übersieht ......wow..frag doch deinen insider mal wo die operative leitung der abt VI bv potsdam saß?geht beide wieder zurück auf eure spielwiese im NF ,lasst uns hier in ruhe.


Also wo die Leitung und das OLZ der Abt.VI Potsdam war,dass hätte ich Dir sagen können,habe sogar mal dort eine Weile gesessen,zur Weiterbildung sozusagen und in dem dort angegliederten Wohnheim habe ich auch eine ganze Weile gewohnt,bis ich mir selbst eine Wohnung besorgt habe,besser meine Frau.Vom Mfs war keine zu bekommen.Was kw/ko ist weiß ich wirklch nicht,in welchem Zusammenhang hätte ich denn das wissen müssen?Und was die Zugangsberechtigungen angeht,da habe ich nur vermutet,bzw.hatte gehört.Genau wusste ich es nicht weil ich nie ins Ministerium musste und privat hatte ich keinen Anlass dort hinzufahren,obwohl,ich hätte ja in einem dieser geheimnissvollen"Sonderläden"einkaufen können.
Ja und könnte es sein der Eine oder Andere mag uns (mich)hier nicht?Und das nur wegen dem was man NF nennt?Deswegen soll ich Euch in Ruhe lassen?Wenn ich ehrlich bin,solche merkwürdigen Gefühlsregungen gibt es auch im NF hinsichtlich des AF,weiß auch nicht warum.Ich kann nur versichern,mich quälen solche Gefühlsregungen nicht,also bleibe ich einfach hier.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#149

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 11:43
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #148


Was kw/ko ist weiß ich wirklch nicht,in welchem Zusammenhang hätte ich denn das wissen müssen?




Ich vermute mal, das ist eine konspirative Wohnung/konspiratives Objekt.

Gruss

icke



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#150

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 11:45
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Aha,nun müsste ich nur noch wissen,was ich hätte wissen,bzw.hätte erklären können müssen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#151

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 12:29
von damals wars | 12.125 Beiträge

Müssen ja traumatische Ereignisse gewesen sein, mein Offizier vom Kommando 2000 hatte auch eine natürliche Arroganz, und er bleibt für mich auch unvergesslich, sein Handdruck war der eines Toten, so völlig kratlos, aber der kam immer zu Fuss!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 16.01.2014 12:29 | nach oben springen

#152

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 13:51
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #146
Zitat von studfri im Beitrag #102
Die Antwort auf die Frage von @ABV ist relativ einfach:

Sehr wahrscheinlich wäre ich bereits in frühester Jugend mit der "Obrigkeit" sprich den Lehrern übelst aneinander geraten. Das liegt weniger an meiner politischen Einstellung (die u.U. vom Elternhaus gefärbt gewesen wäre, wenn es sich dabei um "Überzeugte" gehandelt hätte). Vielmehr hätte das an meiner Persönlichkeit gelegen. Mit meinen permanenten sehr ausgeprägten Hang zur Individualität, meiner Introvertiertheit und meiner naturgegebenen Abscheu vor einer ständigen "Gruppenarbeit" (heute sagt man "Teamwork") auch noch im Freizeitbereich wäre ich durch Ablehnung und Absonderung aufgefallen. Ein Zitat vor ein Klassenkollektiv hätte meine Abscheu vor diesen Dingen noch vergössert.

Da hätte sich dann forgesetzt beim Schulabschluss, denn für ein Studium hätte mir sicher die politische Zuverlässigkeit gefehlt und nicht zuletzt hätte ich es ganz sicher abgelehnt, mich in den Streitkräften zu verpflichten.

Der Militärdienst hätte mir sehr wahrscheinlich der Rest gegeben, denn ich hätte es als extrem demütigend empfunden, diese ewige Herumschreierei und diese Gehabe von in meinen Augen völlig unterbelichteten Vorgesetzten. Schwed hätte immer gedroht, aber ich denke mit etwas List und Tücke hätte ich mich da irgendwie durchgemogelt.

Der Militärdienst hätte aber sehr wahrscheinlich bewirkt, dass ich einen regelrechten Hass auf diesen Staat entwickelt hätte, der mich nicht das sein lässt, nicht das Leben führen lässt, was ich für mich will.

Alles andere dann wäre mehr als nur noch Spekulation: Vlt hätte mich der eine oder andere Grenzer hier mal eines Tages im Schutzstreifen zu Gesicht bekommen, vielleicht hätte ich mich auch irgendwie "eingerichtet" (zusammen mit einem netten Mädchen), wie so viele andere.

Was das für ein Staat ist und was da so abgeht in diesem Staat, das hätte ich allerdings ganz bestimmt zu jedem Zeitpunkt verstanden, spätestens nach den Massregelungen in der Schule und der von mir erkannten Ohnmacht, dagegen nichts machen zu können, weil das auch noch so gewünscht ist vom System.

So in etwa würde ich mir das für mich vorstellen.






@studfri Erst mal Danke für die aufschlussreiche Antwort. So in etwa würde meine Antwort lauten, wenn man mich als vom Leben unbeleckter Rotzlöffel gefragt hätte, wie ich mir mein Leben unter der Nazi-Diktatur vorgestellt hätte.
Aber mal eine Frage: also wenn ich nicht wüsste das dein Vater Richter ist, würde ich glatt glauben das er Oberstleutnant im Generalstab der Bundeswehr, Gehaltsgruppe B7 ist.
Weißt du, ich bin da mal anderen Ortes so einem begegnet. Zumindest behauptete er ein Oberstleutnant i.G. zu sein. Deine Postings ähneln sich in ihrer Aussage und nicht zuletzt in dem arroganten Unterton, verblüffend mit denen des Offiziers. Kann doch sein, dass du mit ihm verwandt bist. Oder bist du etwa gar......... Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann sind das User die sich hinter einer geborgten Biographie verstecken müssen, um anderen Usern deren Biographien vorzuhalten.
Na ja, aber du musst dir die Jacke nicht anziehen. Falls sie dir nicht passen sollte.

Gruß Uwe




Als Admin darf man hier lustig die Leute beleidigen und auch noch komplett OT schreiben, was?

Du hast eine Frage gestellt, ich habe darauf geantwortet. Dazu kommt dann aber nichts mehr sachliches von Dir, was die Intention Deiner Frage erkennen läss!. Das andere Zeugs verstehe ich nicht, nur was meinen Vater angeht solltest du vlt mal etwas besser recherchieren, so schwer ist das doch nicht. Wenn alle Deine Statements so schlecht recherchiert sind wie die Aussagen zu meinem Vater, dann kann ich das Geschriebene von Dir ja in Zukunft bestens einordnen.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Der von Dir so bezeichnete "Rotzlöffel" könnte sich ggf. in eine Position versetzen die es erlauben würde, Dir Anweisungen zu erteilen, falls es stimmen sollte, das Du Polizist bist. Dafür würde ich genau 2 Jahre benötigen und ich müsste das Bundesland wechseln. Das wären allerdings wohl kaum Hindernisse.



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#153

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 14:00
von Udo | 1.258 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #152
Zitat von ABV im Beitrag #146
Zitat von studfri im Beitrag #102
Die Antwort auf die Frage von @ABV ist relativ einfach:

Sehr wahrscheinlich wäre ich bereits in frühester Jugend mit der "Obrigkeit" sprich den Lehrern übelst aneinander geraten. Das liegt weniger an meiner politischen Einstellung (die u.U. vom Elternhaus gefärbt gewesen wäre, wenn es sich dabei um "Überzeugte" gehandelt hätte). Vielmehr hätte das an meiner Persönlichkeit gelegen. Mit meinen permanenten sehr ausgeprägten Hang zur Individualität, meiner Introvertiertheit und meiner naturgegebenen Abscheu vor einer ständigen "Gruppenarbeit" (heute sagt man "Teamwork") auch noch im Freizeitbereich wäre ich durch Ablehnung und Absonderung aufgefallen. Ein Zitat vor ein Klassenkollektiv hätte meine Abscheu vor diesen Dingen noch vergössert.

Da hätte sich dann forgesetzt beim Schulabschluss, denn für ein Studium hätte mir sicher die politische Zuverlässigkeit gefehlt und nicht zuletzt hätte ich es ganz sicher abgelehnt, mich in den Streitkräften zu verpflichten.

Der Militärdienst hätte mir sehr wahrscheinlich der Rest gegeben, denn ich hätte es als extrem demütigend empfunden, diese ewige Herumschreierei und diese Gehabe von in meinen Augen völlig unterbelichteten Vorgesetzten. Schwed hätte immer gedroht, aber ich denke mit etwas List und Tücke hätte ich mich da irgendwie durchgemogelt.

Der Militärdienst hätte aber sehr wahrscheinlich bewirkt, dass ich einen regelrechten Hass auf diesen Staat entwickelt hätte, der mich nicht das sein lässt, nicht das Leben führen lässt, was ich für mich will.

Alles andere dann wäre mehr als nur noch Spekulation: Vlt hätte mich der eine oder andere Grenzer hier mal eines Tages im Schutzstreifen zu Gesicht bekommen, vielleicht hätte ich mich auch irgendwie "eingerichtet" (zusammen mit einem netten Mädchen), wie so viele andere.

Was das für ein Staat ist und was da so abgeht in diesem Staat, das hätte ich allerdings ganz bestimmt zu jedem Zeitpunkt verstanden, spätestens nach den Massregelungen in der Schule und der von mir erkannten Ohnmacht, dagegen nichts machen zu können, weil das auch noch so gewünscht ist vom System.

So in etwa würde ich mir das für mich vorstellen.






@studfri Erst mal Danke für die aufschlussreiche Antwort. So in etwa würde meine Antwort lauten, wenn man mich als vom Leben unbeleckter Rotzlöffel gefragt hätte, wie ich mir mein Leben unter der Nazi-Diktatur vorgestellt hätte.
Aber mal eine Frage: also wenn ich nicht wüsste das dein Vater Richter ist, würde ich glatt glauben das er Oberstleutnant im Generalstab der Bundeswehr, Gehaltsgruppe B7 ist.
Weißt du, ich bin da mal anderen Ortes so einem begegnet. Zumindest behauptete er ein Oberstleutnant i.G. zu sein. Deine Postings ähneln sich in ihrer Aussage und nicht zuletzt in dem arroganten Unterton, verblüffend mit denen des Offiziers. Kann doch sein, dass du mit ihm verwandt bist. Oder bist du etwa gar......... Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann sind das User die sich hinter einer geborgten Biographie verstecken müssen, um anderen Usern deren Biographien vorzuhalten.
Na ja, aber du musst dir die Jacke nicht anziehen. Falls sie dir nicht passen sollte.

Gruß Uwe




Als Admin darf man hier lustig die Leute beleidigen und auch noch komplett OT schreiben, was?

Du hast eine Frage gestellt, ich habe darauf geantwortet. Dazu kommt dann aber nichts mehr sachliches von Dir, was die Intention Deiner Frage erkennen läss!. Das andere Zeugs verstehe ich nicht, nur was meinen Vater angeht solltest du vlt mal etwas besser recherchieren, so schwer ist das doch nicht. Wenn alle Deine Statements so schlecht recherchiert sind wie die Aussagen zu meinem Vater, dann kann ich das Geschriebene von Dir ja in Zukunft bestens einordnen.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Der von Dir so bezeichnete "Rotzlöffel" könnte sich ggf. in eine Position versetzen die es erlauben würde, Dir Anweisungen zu erteilen, falls es stimmen sollte, das Du Polizist bist. Dafür würde ich genau 2 Jahre benötigen und ich müsste das Bundesland wechseln. Das wären allerdings wohl kaum Hindernisse.




Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!!!
Uwe hat dich NICHT als Rotzlöffel bezeichnet!
Im Land Brandenburg sind ja auch freie gehobene und höhere Polizeibeamtenpositionen wie gesäht nebeneinander. Da kann man sich mal so schnell hin bewerben. Oder wolltest Du gleich ins Innenministerium?
kopfschüttelnd
Udo


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#154

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 14:09
von studfri | 762 Beiträge

@Udo, mein Profil lesen und vlt einfach mal nachdenken. Wenn Du keine Idee hast liegt das vlt an deinen mangelhaften Kenntnissen der diversen Möglichkeiten, Polizeibeamten Weisungen zu erteilen.



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#155

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 14:14
von Udo | 1.258 Beiträge

Nö, einfach mal mein Profil lesen.


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#156

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 14:16
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Udo im Beitrag #155
Nö, einfach mal mein Profil lesen.


Auch Dir als Zollbeamter wäre ich dann in der Lage, Weisungen zu erteilen. Da staunste, was? hahaaa



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#157

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 14:30
von Udo | 1.258 Beiträge

Die Staatsanwaltschaft wartet hier im Land Brandenburg nur auf so smarte Typen wie Dich.
Bis dahin lehnen sich der Polizist und der Zöllner mal sehr entspannt zurück, lächeln müde und freuen uns auf die Jugend, die voller Elan die zukünftigen Geschicke der BRD, vielleicht sogar Frankreichs steuern.

Edit:Rechtschreibung


ABV, Hans, seaman, Feliks D. und Pitti53 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.01.2014 14:35 | nach oben springen

#158

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 14:37
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Udo im Beitrag #157
Die Staatsanwaltschaft wartet hier im Land Brandenburg nur auf so smarte Typen wie Dich.
Bis dahin lehnen sich der Polizist und der Zöllner mal sehr entspannt zurück, lächeln müde und freuen uns auf die Jugend, die voller Elan die zukünftigen Geschicke der BRD, vielleicht sogar Frankreich steuern.




Na siehst Du, geht doch.

Mach Dir keine Sorgen, ich habe auf Ermittlungen nur wenig Bock, als das ich mich in diesem Beruf wohlfühlen würde.
Was die "Rotzlöffel" angeht: Ein sehr guter Freund von mir ist Richter im Württembergischen. Der ist 28 und den besuche ich schon mal von Zeit zu Zeit, auch wenn der Sitzung hat. Den hat mal ein (lebensälterer) Zeuge gewagt, herablassend als "junger Mann" anzusprechen der "vom Leben keine Ahnung" jat. Das hat der kein zweites Mal versucht. So kanns gehen mit den "Milchbubis" und "Rotzlöffeln"



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#159

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 14:39
von Udo | 1.258 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #158
Zitat von Udo im Beitrag #157
Die Staatsanwaltschaft wartet hier im Land Brandenburg nur auf so smarte Typen wie Dich.
Bis dahin lehnen sich der Polizist und der Zöllner mal sehr entspannt zurück, lächeln müde und freuen uns auf die Jugend, die voller Elan die zukünftigen Geschicke der BRD, vielleicht sogar Frankreich steuern.




Na siehst Du, geht doch.

Mach Dir keine Sorgen, ich habe auf Ermittlungen nur wenig Bock, als das ich mich in diesem Beruf wohlfühlen würde.
Was die "Rotzlöffel" angeht: Ein sehr guter Freund von mir ist Richter im Württembergischen. Der ist 28 und den besuche ich schon mal von Zeit zu Zeit, auch wenn der Sitzung hat. Den hat mal ein (lebensälterer) Zeuge gewagt, herablassend als "junger Mann" anzusprechen der "vom Leben keine Ahnung" jat. Das hat der kein zweites Mal versucht. So kanns gehen mit den "Milchbubis" und "Rotzlöffeln"


Ich mach mir keine Sorgen.
Du hast es einfach nicht begriffen.
Tschüss


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#160

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.01.2014 14:55
von seaman | 3.487 Beiträge

studfri,
ich sag mal auf gut deutsch,bevor Deine Überheblichkeit hier nur noch weiter auf Selbstprofilierung und Abwertung anderer User hinausläuft:
Riech erstmal dahin,wo andere User schon (hingesch...)...ist zu primitiv.
Soll heissen,setze Dich einfach sachlich und unvoreingenommen mit der Vita und den Lebenswegen der meisten hier anwesenden Teilnehmer auseinander.Egal aus welcher Motivation diese hier schreiben,Grenzer,Flüchtlinge,BGSler,Häftlinge,MfSler,Bundesbürger,Zöllner,DDR-Bürger.....
Sie haben mehrheitlich alle Dir etwas voraus was man nicht theoretisch studieren kann:
Lebenserfahrung, in politisch bewegter Zeit,im geteilten Deutschland.Höre den Leuten zu,stelle sachliche Fragen zu Deinem gewünschten Erkenntnisgewinn und spiele Dich dabei nicht belehrend,abwertend und schulmeisterlich auf.
So arbeitet man normalerweise als Student mit Zeitzeugen und kommt zum gewünschten Resultat.
Heute nennt man diese Geschichtswissenschaft Oral History.Das ist eine Methode der Geschichtswissenschaft, die auf dem Sprechenlassen von Zeitzeugen basiert. Dabei sollen die Zeitzeugen möglichst wenig vom Historiker beeinflusst werden. Insbesondere Personen aus verschiedensten Milieus sollen auf diese Weise ihre Lebenswelt und Sichtweisen für die Nachwelt darstellen können.
Da schliesst sich dann auch der Kreis zu dem Grundanliegen dieses Forums:
Wer die Vergangenheit nicht kennt,wird die Gegenwart nicht verstehen.

viel Glück dabei-

seaman


ABV, SCORN, studfri, Grenzverletzerin, Damals87, DoreHolm, Lutze, Küchenbulle 79, exgakl und GilbertWolzow haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.01.2014 16:15 | nach oben springen


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Erstellt im Forum Staatssicherheit der DDR (MfS) von Feliks D.
203 21.08.2015 03:23goto
von Potsdamerin • Zugriffe: 13981
Reise erfahrungen ehem grenze DDR
Erstellt im Forum Spurensuche innerdeutsche Grenze von
0 19.11.2009 21:50goto
von NL 63 • Zugriffe: 863
...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)
Erstellt im Forum Mein Leben als DDR Grenzsoldat von Augenzeuge
58 08.12.2015 14:42goto
von Johnny • Zugriffe: 17601
Bericht eines geflüchteten DDR-Offiziers v. 1986
Erstellt im Forum Mein Leben als DDR Grenzsoldat von Augenzeuge
7 09.05.2009 18:56goto
von bruno • Zugriffe: 2047

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