#61

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 11.01.2014 19:17
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Harra318 im Beitrag #59

Na wenn Du Dich nicht irrst


N.L. Chrestensen ist eine 1867 von dem dänischen Gärtnergehilfen Niels Lund Chrestensen in Erfurt gegründete Samen- und Pflanzenzucht. Die Firma steht in der Tradition des Erfurter Gartenbaus. Chrestensen betreibt in der Erfurter Innenstadt das nach eigener Aussage älteste Fleurop-Geschäft Deutschlands.

Das Unternehmen war in den Anfangsjahren vor allem eine „Bouquet-Fabrik“, die Arrangements aus Trockenblumen herstellte. Firmensitz war die Marktstraße 16 in Erfurt. Als die Firma 1872 ihren ersten Versandkatalog mit „Gemüse-, Feld-, Gras-, Wald- und Blumensämereien“ herausgab, bezeichnete sie sich darin auch als „Blumen-, Gräser- und Moos-Färberei“. Die Firma Chrestensen erhielt auf der Weltausstellung in Chicago 1893 die „Große Columbus Medaille“. Im selben Jahr wurde der Firmensitz in die Marktstraße 38 verlegt. Chrestensen besaß ab 1883 Anbauflächen für die Samenproduktion in der „Aue“. Im Jahre 1896 eröffnete die Firma ein Verkaufsbüro in London. Die Samenzucht wurde 1906 in das Borntal bei Erfurt verlegt, wo Chrestensen bis heute etwa 20 ha bewirtschaftet.[1] 1908 war Chrestensen Mitbegründer von Fleurop.

1953 wurden die Geschäftsführer verhaftet und der Betrieb von Februar bis Juni unter Treuhandverwaltung gestellt. 1959 beteiligte der Staat sich am Unternehmen, 1977 folgte die vollständige Verstaatlichung unter dem Namen Versandhaus Samen und Pflanzen des VEB Erfurter Blumensamen. Niels Chrestensen (1907–1990) und seine beiden Söhne konnten aber in leitenden Positionen verbleiben.

Das Unternehmen wurde 1990 reprivatisiert. Seit 1994 befindet sich der Firmensitz in einem neu errichteten Lager- und Logistikzentrum im Borntal. Das Unternehmen hat heute etwa 120 Mitarbeiter und vertreibt weltweit über 1.000 verschiedene Pflanzenarten und -sorten, darunter mehr als 200 eigene Züchtungen.


http://de.wikipedia.org/wiki/N.L._Chrestensen

Ich habe irgendwo auch mal ne Doku über den Betrieb gesehen.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 11.01.2014 19:20 | nach oben springen

#62

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 11.01.2014 19:18
von Harra318 | 2.514 Beiträge
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#63

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 11.01.2014 20:40
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #22
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #20

Musste die DDR nicht Waffengeschäfte abwickeln um an konvertierbare Währungen zu kommen? Da hilft es sicher wenn man konkurrenzfähige Produkte hat, oder?

cheers matloh

Nein nein mein Freund so nicht, bei der DDR Führung gab es nur friedliebende Menschen ().
Das Problem wurde anders geklärt. Zum Beispiel so:
Die DDR importierte aus der BRD jährlich 5 Mio. t Müll


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#64

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 09:05
von Waldmeister | 149 Beiträge

Das mit dem uneingeschränkten Zugriff auf die Natur zur Erholung kann nach meiner Meinung so auch nicht stehen bleiben. Da blieb nicht so viel übrig. Wenn wir mal rechnen wollen:

Gebiet der DDR minus Staatsgrenze minus Objekte aller bewaffneten Organe minus Übungsgelände minus Staatsjachten minus Gelände von Umweltkatastrophen (Bitterfeld, Rüdersdorf, Wismut etc.) usw. Die DDR war nicht nur wirtschaftlich sondern auch umweltmäßig absolut pleite. Die Resourcenverschwendung kannte eben unter den Führenden keinerlei Grenzen.

Und zum Thema 1er schafft die Arbeit von 10: zu DDR Zeiten wurde Arbeit erfunden, um das Märchen von der nicht vorhandenen Arbeitslosigkeit zu schaffen. Und der Auswuchs der Planwirtschaft tat ein Übriges. Arbeitshetze so wie heute mancherorts und teilweise extreme Ausbeutung (Pflege, Reinigung, Sicherheitsdienste) zeigen die absolute Fratze des Kapitalismus. Es gibt jedoch auch viele Unternehmer die absolut verantwortlich mit ihren Angestellten umgehen. So nach dem Ehrhardt-Prinzip. Und die sind glaube ich in der Mehrzahl.

Das die DDR untergehen mußte war wahrscheinlich die einzige Gesetzmäßigkeit die im Sozialismus dieser Prägung tatsächlich existierte.

Waldmeister


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#65

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 09:57
von Pit 59 | 10.149 Beiträge

Zitat von Waldmeister im Beitrag #64
Das mit dem uneingeschränkten Zugriff auf die Natur zur Erholung kann nach meiner Meinung so auch nicht stehen bleiben. Da blieb nicht so viel übrig. Wenn wir mal rechnen wollen:

Gebiet der DDR minus Staatsgrenze minus Objekte aller bewaffneten Organe minus Übungsgelände minus Staatsjachten minus Gelände von Umweltkatastrophen (Bitterfeld, Rüdersdorf, Wismut etc.) usw. Die DDR war nicht nur wirtschaftlich sondern auch umweltmäßig absolut pleite. Die Resourcenverschwendung kannte eben unter den Führenden keinerlei Grenzen.

Und zum Thema 1er schafft die Arbeit von 10: zu DDR Zeiten wurde Arbeit erfunden, um das Märchen von der nicht vorhandenen Arbeitslosigkeit zu schaffen. Und der Auswuchs der Planwirtschaft tat ein Übriges. Arbeitshetze so wie heute mancherorts und teilweise extreme Ausbeutung (Pflege, Reinigung, Sicherheitsdienste) zeigen die absolute Fratze des Kapitalismus. Es gibt jedoch auch viele Unternehmer die absolut verantwortlich mit ihren Angestellten umgehen. So nach dem Ehrhardt-Prinzip. Und die sind glaube ich in der Mehrzahl.

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Waldmeister


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Schönen Sonntag
Peter


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#66

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 10:07
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Waldmeister im Beitrag #64
Das mit dem uneingeschränkten Zugriff auf die Natur zur Erholung kann nach meiner Meinung so auch nicht stehen bleiben. Da blieb nicht so viel übrig. Wenn wir mal rechnen wollen:

Gebiet der DDR minus Staatsgrenze minus Objekte aller bewaffneten Organe minus Übungsgelände minus Staatsjachten minus Gelände von Umweltkatastrophen (Bitterfeld, Rüdersdorf, Wismut etc.) usw. Die DDR war nicht nur wirtschaftlich sondern auch umweltmäßig absolut pleite. Die Resourcenverschwendung kannte eben unter den Führenden keinerlei Grenzen.

Und zum Thema 1er schafft die Arbeit von 10: zu DDR Zeiten wurde Arbeit erfunden, um das Märchen von der nicht vorhandenen Arbeitslosigkeit zu schaffen. Und der Auswuchs der Planwirtschaft tat ein Übriges. Arbeitshetze so wie heute mancherorts und teilweise extreme Ausbeutung (Pflege, Reinigung, Sicherheitsdienste) zeigen die absolute Fratze des Kapitalismus. Es gibt jedoch auch viele Unternehmer die absolut verantwortlich mit ihren Angestellten umgehen. So nach dem Ehrhardt-Prinzip. Und die sind glaube ich in der Mehrzahl.

Das die DDR untergehen mußte war wahrscheinlich die einzige Gesetzmäßigkeit die im Sozialismus dieser Prägung tatsächlich existierte.

Waldmeister


Natürlich kommt es immer darauf an, wo man wohnt und hier im Seegebiet Mansfelder Land haben die Angler nun mal verloren, in Bitterfeld haben sie gewonnen, beispielsweise den Goitzschesee.
Gewonnen haben wir aber auch an Erfahrung, denn das Areal ist an die Familie des verstorbenen Rationpharm- Gründers Merckle für 3 Mio. verscheuert worden, die Angler konnten sich über eine Umlage, die uns zusätzlich zu den Vereinsbeiträgen, Gewässerkartenbetrag , Fischereischeingebühr u.a. aus dem Kreuz geleiert worden ist, die fischereilichen Nutzungsrechte erkaufen (Monatskarte 50 Euro, Tag 10 Euro kommt extra).
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/goitzsc...s-ae30b3e4.html
Hier auf dem Gelände des ehemaligen Salzigen Sees entstanden interessante Reviere für den Angelsport, die genauso wie die umliegenden Gewässer Teufe, Tausendsee u.a. inzwischen zu Naturschutzgebieten mit Angelverbot erklärt worden sind, wobei dort Jagdstände in der Dichte von Wolkenkratzern in New York aufgestellt worden sind, Jäger befahren das Gelände mit ihren 2,5 t- Jeeps, legen Futterstellen an und ballern herum, was das Zeug hält, mithin in der Summe ein gefühltes Unrecht, an dem ich das gesamte System fest mache.
So gesehen sind uns die Jäger erhalten geblieben, sie haben nur andere Parteibücher und fahren nicht mehr Zug.
Das ist keine selektive Wahrnehmung sondern flächendeckendes Unrecht zum Wohle des Meistbietenden.
Wandlitz dagegen war weit weg und nichts weiter als eine Minderheitenproblematik und gehört genauso wenig wie Staatsjachten oder Regierungszüge zu den Sargnägeln des DDR- Sozialismus, diese Dimension ist viel zu klein.
In Bitterfelder Raum hat man im Rahmen des Machbaren ja auch damals schon Rückzugsgebiete zur Naherholung geschaffen, mein Rekordkarpfen stammt aus dem Muldestausee und wog 10 kg, die nördlich dieser Industriestadt gelegenen gefluteten Tagebauseen verbinde ich mit schönen Erinnerungen an Angeltouren in einem freien Land.



zuletzt bearbeitet 12.01.2014 10:10 | nach oben springen

#67

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 10:13
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von Waldmeister im Beitrag #64
Das mit dem uneingeschränkten Zugriff auf die Natur zur Erholung kann nach meiner Meinung so auch nicht stehen bleiben. Da blieb nicht so viel übrig. Wenn wir mal rechnen wollen:

Gebiet der DDR minus Staatsgrenze minus Objekte aller bewaffneten Organe minus Übungsgelände minus Staatsjachten minus Gelände von Umweltkatastrophen (Bitterfeld, Rüdersdorf, Wismut etc.) usw. Die DDR war nicht nur wirtschaftlich sondern auch umweltmäßig absolut pleite. Die Resourcenverschwendung kannte eben unter den Führenden keinerlei Grenzen.

Und zum Thema 1er schafft die Arbeit von 10: zu DDR Zeiten wurde Arbeit erfunden, um das Märchen von der nicht vorhandenen Arbeitslosigkeit zu schaffen. Und der Auswuchs der Planwirtschaft tat ein Übriges. Arbeitshetze so wie heute mancherorts und teilweise extreme Ausbeutung (Pflege, Reinigung, Sicherheitsdienste) zeigen die absolute Fratze des Kapitalismus. Es gibt jedoch auch viele Unternehmer die absolut verantwortlich mit ihren Angestellten umgehen. So nach dem Ehrhardt-Prinzip. Und die sind glaube ich in der Mehrzahl.

Das die DDR untergehen mußte war wahrscheinlich die einzige Gesetzmäßigkeit die im Sozialismus dieser Prägung tatsächlich existierte.
Waldmeister


Grün: Oh ja, Staatsgrenze. Natürlich, das war eine Umweltbelastung ersten Ranges. Deshalb wurde ein großer Bereich davon auch zu einem einzigartigen zusammenhängendem Biotop erklärt, in dem Tiere überlebt haben, die es sonstwo kaum noch in D in dieser Konzentration gab.
Militärische Objekte und Übungsplätze gab es auch nur in der DDR. Staatsjachten ? Oder meinst Du Staatsjagden ? Was ist da der bedeutende Umweltschaden, daß Du das hier aufführst ? Luft- und umweltverunreinigende Betriebe, da gebe ich Dir recht. Anderswo werden solche Dreckschleudern eben in der Dritten Welt gebaut, um sich die Kosten zu sparen. Ressourchenverschwendung, sowas kannst Du der DDR am wenigsten vorwerfen. Materialeinsparung, Wiederverwendung, Sekudärrohstoffe, das wurde in der DDR schon lange Groß geschrieben, da dachten die Politiker in der BRD noch lange nicht daran. Es wäre ja auch ein Zeichen von Armut gewesen. Langlebigkeit von Produkten war angesagt, denn für jedes neue Produkt mußten teuer Rohstoffe eingekauft, Energie und Arbeitskräfte eingesetzt werden. Dieses letztere Thema hatten wir schon mal, glaube ich und mit der Nicht-reparierbarkeit und den hineinkonstruierten "Sollbruchstellen" nach Ablauf der Garantiezeit hat wohl jeder hier schon mal schlechte Erfahrungen gemacht. Sowas nenne ich Ressourcenverschwendung und nicht, weil es nicht anders geht, sondern weil allein die Gewinnmaximierung der Grund dafür ist und die ist allein im Interesse einiger Weniger und nicht von Dir oder mir.
Und noch was. Ich habe in einem Chemiebetrieb gearbeitet, auch nach der Wende. Was da für Tonnen von Rohstoffen verschrottet wurden, geht auf keine Kuhhaut. Wenn ein Kunde ein Klebstoffmuster benötigte, für einen Test, bei dem er nur ca. 100,-g benötigte, hat er gleich einen 10,-kg-Eimer bekommen. Kostenlos ! Weil das billiger war, als ein Muster abzufüllen, die ganze Logistik dazu und der Arbeitsaufwand. Dann stände das angerissene Großgebinde im Lager rum, war, da angerissen, unverkäuflich und mußte irgendwann entsorgt werden. So wurde seitens der GF argumentiert. Vom reinen Kostenfaktor ja richtig, aber trotzdem widersinnig was Ressourcenumgang betrifft.



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zuletzt bearbeitet 12.01.2014 10:18 | nach oben springen

#68

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 10:24
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #65
Zitat von Waldmeister im Beitrag #64

Und zum Thema 1er schafft die Arbeit von 10: zu DDR Zeiten wurde Arbeit erfunden, um das Märchen von der nicht vorhandenen Arbeitslosigkeit zu schaffen. Und der Auswuchs der Planwirtschaft tat ein Übriges. Arbeitshetze so wie heute mancherorts und teilweise extreme Ausbeutung (Pflege, Reinigung, Sicherheitsdienste) zeigen die absolute Fratze des Kapitalismus. Es gibt jedoch auch viele Unternehmer die absolut verantwortlich mit ihren Angestellten umgehen. So nach dem Ehrhardt-Prinzip. Und die sind glaube ich in der Mehrzahl.

Das die DDR untergehen mußte war wahrscheinlich die einzige Gesetzmäßigkeit die im Sozialismus dieser Prägung tatsächlich existierte.

Waldmeister


Der Rot markierte Satz war der allerbeste,und stimmt zu 100%

Schönen Sonntag
Peter


Wenn ich von der zehnfachen Kilometerleistung im Güterzugdienst im Vergleich zur DDR schreibe, so bedeutet das nicht zwangsläufig, daß ich heute zehnmal nützlicher für den Eisenbahnbetrieb oder gar die Nation bin.
Es gilt, die Gesamtkonstruktion zu hinterfragen, beispielsweise ob es sinnvoll ist, Nudeln und Windeln von P & G vom Hafen Antwerpen nach Süditalien zu karren, Windeln sind unbenutzt keine Unikate und Teigwaren kann jeder.
So gesehen ist es unter der Prämisse eines globalen Kassensturzes auch bloß eine ABM, denn die kurzen Wege in der DDR mit dicht beieinander liegenden Produktionsstätten und die zur Sparsamkeit verdonnerten Bürger führten trotz der Umweltprobleme vor der Haustür (die nicht nach Indonesien oder China delegiert werden konnten...so wie heute) zu einem relativ kleinen ökologischen Fußabdruck mit erheblichen Konsequenzen für den Systemvergleich.
Wollt Ihr die totale Bilanz ?



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zuletzt bearbeitet 12.01.2014 15:47 | nach oben springen

#69

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 12:08
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Tja, was hat sie umgebracht?
Ist nicht ganz so leicht alle Gründe zu finden, aber nur die Banane war es gewiss nicht.
Auch wenn viele den Traum von der größten DDR der ganzen Welt mitgeträumt haben, sie war eigentlich nur ein Gebilde was während der Kaltkriegszeit nach dem WK eine Funktion hatte, als die weitestgehend wegfiel fiel halt auch die Daseinsmöglichkeit des Gebildes mit weg.
Drum ist es ja auch so traurig das sehr viele Menschen sich mit der "Idee" verbanden und dann so enttäuscht wurden.


grenzgänger81, Hapedi und Eisenacher haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.01.2014 12:11 | nach oben springen

#70

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 12:49
von Gelöschtes Mitglied
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.

Nein Wandlitz war überall . vielleicht wurde es gar nicht so wahr genommen . Wer sich aber tag täglich in der Volkswirtschaft mit der Thematik , wie kannst morgen deine Aufträge erfüllen , wie stehen deine Vorgesetzten zur Erfüllung deiner Aufgaben , dann konnte ich so manches Mal mit dem Kopf schütteln .
Privat geht vor Katastrophe , die Devise kennen lernen, ging ganz schnell. Einst dachte ich , es ist wohl nur in deinem Betrieb so , aber da ich manchmal Aufträge erhielt , die rein Privat für andere Leute, in staatlichen Funktionen ,war , da ging mir ein Licht auf.
Wie verdeckt sich Mauerer Brigaden auf privaten Baustellen beschäftigten , erhielt man durch einige Vorgesetzte , die den Mund nicht halten konnten . Wie Baumaterialien in Objekte des FDGB .verschwanden , wie Inventar in privaten Haushalten verschwand .
Nur einige Beispiele .da merkte man doch schon , kann so etwas gut gehen .
Erinnerungen an die aufgedeckten Mängel nach der Wende, in Medien , kann man doch hier nicht alles wiederholen , dafür gab es doch zu viel.
MfG ratata


zuletzt bearbeitet 12.01.2014 12:56 | nach oben springen

#71

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 13:21
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #68

Es gilt, die Gesamtkonstruktion zu hinterfragen, beispielsweise ob es sinnvoll ist, Nudeln und Windeln von P & G vom Hafen Antwerpen nach Süditalien zu karren, Windeln sind unbenutzt keine Unikate und Teigwaren kann jeder.
So gesehen ist es unter der Prämisse eines globalen Kassensturzes her auch bloß eine ABM, denn die kurzen Wege in der DDR mit dicht beieinander liegenden Produktionsstätten und die zur Sparsamkeit verdonnerten Bürger führten trotz der Umweltprobleme vor der Haustür (die nicht nach Indonesien oder China delegiert werden konnten...so wie heute) zu einem relativ kleinen ökologischen Fußabdruck mit erheblichen Konsequenzen für den Systemvergleich.
Wollt Ihr die totale Bilanz ?


im Prinzip richtig. Aber auch die DDR hat Scheißpapier aus Frankreich importiert und hiesiges nach Vietnam geschickt.

friedliche Grüße Andreas


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#72

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 15:45
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #70
.

Nein Wandlitz war überall . vielleicht wurde es gar nicht so wahr genommen . Wer sich aber tag täglich in der Volkswirtschaft mit der Thematik , wie kannst morgen deine Aufträge erfüllen , wie stehen deine Vorgesetzten zur Erfüllung deiner Aufgaben , dann konnte ich so manches Mal mit dem Kopf schütteln .
Privat geht vor Katastrophe , die Devise kennen lernen, ging ganz schnell. Einst dachte ich , es ist wohl nur in deinem Betrieb so , aber da ich manchmal Aufträge erhielt , die rein Privat für andere Leute, in staatlichen Funktionen ,war , da ging mir ein Licht auf.
Wie verdeckt sich Mauerer Brigaden auf privaten Baustellen beschäftigten , erhielt man durch einige Vorgesetzte , die den Mund nicht halten konnten . Wie Baumaterialien in Objekte des FDGB .verschwanden , wie Inventar in privaten Haushalten verschwand .
Nur einige Beispiele .da merkte man doch schon , kann so etwas gut gehen .
Erinnerungen an die aufgedeckten Mängel nach der Wende, in Medien , kann man doch hier nicht alles wiederholen , dafür gab es doch zu viel.
MfG ratata




Wenn Wandlitz überall gewesen wäre, so hätte man die regionalen SED- Funktionäre am nagelneuen Lada, den Westamaturen im Bad und schicken Häuserfassaden erkannt aber dem war nicht so, zumindest unterhalb der Ebene des Zentralkomitees.
Die Raubtiersozialisten verschoben Pkw's, hatten Westgeld und beklauten ihre Baustellen und das ohne wirklich in einer Notlage zu sein, wir hatten solche Themen hier schon abgehandelt und aufgerechnet, bestimmte Opfer haben bestimmte Täter vor Augen, sehen aber den Wald vor lauter Bäumen nicht, denn es geht um die Bewertung von Massenerscheinungen und genau solche waren auch Deine Erfahrungen, wie Du sie beschreibst.
Zwar hatten staatliche Leiter mitunter auch Vorteile und kamen ihrer Vorbildfunktion eben nicht nach, indem sie z. B. Dienstfahrzeuge für private Besorgungen nutzten oder Angestellten private Besorgungen auftrugen, man muß dann aber auch wissen, daß diese staatlichen Leiter am Wochenende oder bei Havarien im Betrieb für lau da zu sein hatten, so zumindest war es in meinem Bahnbetriebswerk.
Nun zu sagen, daß so etwas mit dem nur unwesentlich höheren Gehalt (Hackels Facharbeiterlohn+ 3-4 Fettschichten/ Monat = Leitergehalt) abgegolten war, ist nicht angemessen.
Leider war diese Vorteilsnahme im Amt das Geschwür, das an sich kein Problem war, der Plebs hat es aber zum Anlaß genommen, nun auch mehr oder weniger unverschämt zuzulangen und so wurde die Krankheit gestreut und es kam zum Flächenbrand.
Die Vorgänge, die Du beschreibst, waren nicht nur die Nägel zum Sarg, sondern der Sarg selbst, mehr Zutaten zur Selbstzersetzung unserer damaligen Republik waren nicht mehr nötig.
Die Schattenwirtschaft hätte man offensiver angehen müssen, zumal die Kausalkette auf keinem Fall geklärt ist, auch wenn sich andere hier schon unkorrigierbar festgelegt haben.
Lege meine Darstellung zu der Vorteilsnahme staatlicher Leiter im Amt bitte nicht als Unterwürfigkeit aus, es ist lediglich meine Bemühung um eine seriöse Autopsie unserer inzwischen mumifizierten Leiche und genauso wie man Kriminalfälle mit neuen Methoden Jahrzehnte später noch aufklären kann, so geben die keinesfalls optimalen Vorgänge in meiner neuen Republik immer wieder dazu Anlaß, alles noch mal aufzurollen um die Aufarbeitung der DDR- Geschichte in ein neues Licht zu rücken.
Wer nun meint, daß diese neue Republik kein Patient ist, der nicht überwacht werden muß, der ist wirklich zu beneiden aber andererseits ist es manchmal auch überlebenswichtig, Krankheiten zu verdrängen oder mit Koks zu therapieren.



DoreHolm, Küchenbulle 79 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#73

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 19:59
von Waldmeister | 149 Beiträge

@DoreHolm

Natürlich meinte ich StaatsJAGDEN. Sicher waren sowohl die Grenze als auch die abgesperrten Bereiche wahre Naturrefugien, aber sie standen eben nicht der Allgemeinheit zur Verfügung.

Und mal noch'n Beispiel aus dem Schiffbau: da wurden NAGELNEUE Bleche zerschnitten, nur um den Schrottplan zu erfüllen. Wie heißt der Satz des Genossen: Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr heraus zu holen. Und alle haben sich daran gehalten.

Was absolut richtig ist und was mir sehr weh tut: unser Wohlstand begründet sich auf der Armut in Afrika, Südostasien, Indien usw. Ich bin aber selber zu schwach, konsequent mich diesem zu entziehen. Ich habe nicht ausreichende Möglichkeiten zu überprüfen, kommen jetzt die Sachen, welche ich auf dem Leib habe aus fair gehandelter Produktion oder nicht. Ist mein Rechner, den ich gerade benutze unter menschenwürdigen Produktions-Bedingungen entstanden? Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Waldmeister


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#74

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 20:05
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von ehem. Hu im Beitrag #71
Zitat von Hackel39 im Beitrag #68

Es gilt, die Gesamtkonstruktion zu hinterfragen, beispielsweise ob es sinnvoll ist, Nudeln und Windeln von P & G vom Hafen Antwerpen nach Süditalien zu karren, Windeln sind unbenutzt keine Unikate und Teigwaren kann jeder.
So gesehen ist es unter der Prämisse eines globalen Kassensturzes her auch bloß eine ABM, denn die kurzen Wege in der DDR mit dicht beieinander liegenden Produktionsstätten und die zur Sparsamkeit verdonnerten Bürger führten trotz der Umweltprobleme vor der Haustür (die nicht nach Indonesien oder China delegiert werden konnten...so wie heute) zu einem relativ kleinen ökologischen Fußabdruck mit erheblichen Konsequenzen für den Systemvergleich.
Wollt Ihr die totale Bilanz ?


im Prinzip richtig. Aber auch die DDR hat Scheißpapier aus Frankreich importiert und hiesiges nach Vietnam geschickt.

friedliche Grüße Andreas



Grün: Wo gab´s denn das zu kaufen ? Vermutlich nur für die empfindlichen Westärsche in den Interhotels, der MM Leipzig, den diplomatischen Dienst und der Volkskammer ?



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#75

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 20:17
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von Waldmeister im Beitrag #73
@DoreHolm

Natürlich meinte ich StaatsJAGDEN. Sicher waren sowohl die Grenze als auch die abgesperrten Bereiche wahre Naturrefugien, aber sie standen eben nicht der Allgemeinheit zur Verfügung.

Und mal noch'n Beispiel aus dem Schiffbau: da wurden NAGELNEUE Bleche zerschnitten, nur um den Schrottplan zu erfüllen. Wie heißt der Satz des Genossen: Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr heraus zu holen. Und alle haben sich daran gehalten.

Was absolut richtig ist und was mir sehr weh tut: unser Wohlstand begründet sich auf der Armut in Afrika, Südostasien, Indien usw. Ich bin aber selber zu schwach, konsequent mich diesem zu entziehen. Ich habe nicht ausreichende Möglichkeiten zu überprüfen, kommen jetzt die Sachen, welche ich auf dem Leib habe aus fair gehandelter Produktion oder nicht. Ist mein Rechner, den ich gerade benutze unter menschenwürdigen Produktions-Bedingungen entstanden? Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Waldmeister


Rot: Ja, sowas gab es und es war illegal und volkswirtschaftlich schädlich. Die dafür verantwortlichen Leiter wären ein Fall für das MfS, vermutlich der HA XVIII, gewesen, zumindest aber für die ABI.



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#76

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 20:26
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #42
So ein Taiga-Tschuksche wird auch nicht groß gefragt, wenn Gasprom und Konsorten sein Öl und Gas abpumpen und im Westen verkaufen. Das Geld macht die Zentrale. Wie im bösen Westen. Deswegen haben die SU und ihre Nachfolger keinen moralischen Vorteil gegenüber der kapitalistischen Ausbeutung in Kolonien und anderen Regionen. Wenn man sich Afrika ansieht, sind SU und China da auch schon immer involviert. Und zwar dort, wo es was zu holen gibt.

Deswegen sollte man die Legende vom edlen, uneigennützigen Kommunismus, der teurer produziert und deshalb in allem Edelmut unterliegen muss, schnell wieder beerdigen.



Hallo,
die Frage war aber daß die Ölarbeiter aus Minsk, Orel, Riga, Irkuts usw. wohl doch bessere Bedingungen hatten als Bolivianische Bergleute, und daß eben die Ölförderugn in der Taiga technisch deutlich teurer war. Zum Weltmarktrpeis blieb da s eben weniger für die Zentrale übrig als bei Saudiöl daß sich die US_Multis und Jamani irgendwie teilten.

Daniel Yerins Buch über Öl nennt sich "Der Preis" = die Beute, = enterprise....



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#77

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 20:48
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Zur erfolgreichen, profitablen Sklavenhaltung gehört eben die Motivation. Zuckerbrot und Peitsche. Da hatte der Kapitalismus mit der sozialen Marktwirtschaft deutlich mehr zu bieten.


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#78

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 20:48
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Jetzt geht es dem Goldenen Westen an den Kragen, weil jetzt auch Planwirtschaft und Subventionswirtschaft eingeführt wird. Siehe Energiewende.
Merkel war der letzte große Coup Honneckers.


zuletzt bearbeitet 12.01.2014 20:56 | nach oben springen

#79

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 13.01.2014 00:01
von Streckmetall | 99 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #72
[...]
Zwar hatten staatliche Leiter mitunter auch Vorteile und kamen ihrer Vorbildfunktion eben nicht nach, indem sie z. B. Dienstfahrzeuge für private Besorgungen nutzten oder Angestellten private Besorgungen auftrugen, man muß dann aber auch wissen, daß diese staatlichen Leiter am Wochenende oder bei Havarien im Betrieb für lau da zu sein hatten, so zumindest war es in meinem Bahnbetriebswerk.
Nun zu sagen, daß so etwas mit dem nur unwesentlich höheren Gehalt (Hackels Facharbeiterlohn+ 3-4 Fettschichten/ Monat = Leitergehalt) abgegolten war, ist nicht angemessen.
Leider war diese Vorteilsnahme im Amt das Geschwür, das an sich kein Problem war, der Plebs hat es aber zum Anlaß genommen, nun auch mehr oder weniger unverschämt zuzulangen und so wurde die Krankheit gestreut und es kam zum Flächenbrand.
Die Vorgänge, die Du beschreibst, waren nicht nur die Nägel zum Sarg, sondern der Sarg selbst, mehr Zutaten zur Selbstzersetzung unserer damaligen Republik waren nicht mehr nötig. [...]



@Hackel39:

Das meiste, was ich von dir in diesem Thread gelesen habe, würde ich vorbehaltlos unterschreiben, aber die oben
zitierte Passage hinterlässt einen etwas unangenehmen Beigeschmack. Zum einen reibe ich mich hier ein wenig an
dem Ausdruck Plebs, der ja doch recht abwertende Konnotationen hat - wobei ich allerdings auch nicht sicher
bin, ob du das wirklich abwertend gemeint hast.

Vielleicht lese ich hier auch mehr raus, als du eigentlich sagen wolltest (in dem Fall: sorry), aber ich
habe den Eindruck, als wolltest du die Hauptverantwortung am Untergang der DDR dem unterschlagenden
"kleinen" Mann zuschieben, während die Unterschlagungen des Führungspersonals vertretbar gewesen
wären. Dem möchte ich aus zwei Gründen widersprechen:

1. die von dir selbst erwähnte Vorbildfunktion der Leiter:
Wenn man nicht nur mit Amtsautorität, bzw. Einschüchterung führen will, sondern die Untergebenen auch
zur gemeinsamen Zielverfolgung motivieren und ideologisch überzeugen will, dann ist das Führen durch
Vorbild eine notwendige Bedingung. Eine Regelverletzung, die im Handeln eines Vorgesetzten entdeckt
wird, wird in der Wahrnehmung des Untergebenen viel stärker gewichtet als eine bei Gleichgestellten beobachtete
Regelverletzung. Versagt die Moral der Führungsriege, wird die Moral der zu ihr Aufschauenden wie ein
Kartenhaus in sich zusammenfallen. ("Warum soll ich mich noch zurückhalten, wenn sich sogar schon diejenigen
selbst bedienen, die größere moralische / sozialistische Verantwortung tragen, als ich selbst?"). Aufgrund dieser
Hebelwirkung ist der von dir erwähnte Flächenbrand keine Schuld der unteren Ränge - das Streichholz haben
vielmehr die oberen Ränge angezündet. Natürlich gab es zahlenmäßig viel weniger Leiter als einfache Arbeiter,
aber daraus zu schließen, dass die Unterschlagungen der ersteren der Wirtschaft weniger schadeten, als die
Selbstbereicherungen der letzteren, ist nur bei sehr direkter Sichtweise korrekt, greift aber bei fairer Analyse viel
zu kurz.

2. die sozialistischen / kommunistischen Grundsätze:
Die nur gering unterschiedliche Entlohnung einfacher und leitender Arbeiter war von den Planern genau so gewollt.
Sie mag aus kapitalistischer Sicht ungerecht erscheinen, entspricht aber meiner Meinung nach der kommunistischen
Weltsicht, in der alle grundsätzlich gleich sind und jeder gemäß seiner eigenen Fähigkeiten für das Gemeinwohl
arbeitet. Da hier die entscheidende Motivation des Werktätigen nicht in der Maximierung seines individuellen
Wohlstandes anzusetzen ist, sondern vielmehr in der Maximierung des kollektiven Wohlstandes, sollte die
fast gleiche Entlohnung eigentlich kein Problem darstellen. Wie realistisch eine solche Sichtweise ist, steht auf einem
ganz anderen Blatt - aber der entscheidende Punkt ist, dass eine Führungsschicht, die dieses Entlohnungssystem
bemängelt und sich sogar zur obengenannten "Vorteilsnahme" aufgrund ihrer höheren Leistungserbringung berechtigt
fühlt, ganz offensichtlich nicht die Fähigkeit besitzt, kommunistisch zu handeln. Setzen wir den Akzent auf die
Ungerechtigkeit einer solchen Entlohnung, heißt das nichts anderes, als den Kommunismus mit kapitalistischen
Maßstäben zu bewerten. Wir betrachten den Kommunismus dann gar nicht mit den Maßstäben und Wertvorstellungen,
die er eigentlich voraussetzt. Ertappen wir uns bei einer solchen Denkweise, beweisen wir uns damit also quasi nur selbst,
dass wir aufgrund unserer natürlichen Veranlagungen nicht zur Erschaffung einer kommunistischen Welt imstande sind.

Gruß
Streckmetall


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#80

RE: Was hat die DDR umgebracht?

in DDR Staat und Regime 13.01.2014 00:04
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Oder kurz formuliert. Der Fisch stinkt vom Kopf her.


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