#1

Die Katastrophe von Rambow

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.01.2014 17:15
von Schlutup | 4.103 Beiträge

Augenzeuge Horst Möhring aus Lenzen berichtet für MONITOR

In Lenzen gibt es eine ganze Reihe von Augenzeugen, u.a. einen der damalige Bohrarbeiter von der Nachbarbohrplattform 11a/69. Am genauesten kann sich jedoch Horst Möhring erinnern. Er war damals mit dem Motorrad in Lenzen unterwegs, als er die Detonation vernahm. Vor der Kamera des Politfernsehmagazins Monitor sagte Möhring, jetzt 71 Jahre alt, er sei sofort zum Bohrturm gefahren. Da sein Hof 400 m entfernt im Sperrgebiet lag, war der nächste Anwohner.

Er konnte noch von weitem sehen, wie sich einige Bohrleute über die Stahlseile retteten. Sie waren verbrannt und hatten kaum noch Fleisch an den Händen. Die Rettungseinheiten waren schnell vor Ort, alle wurden nach Ludwigslust ins Krankenhaus gebracht. Die Hitze war so stark, das sie bis zum Haus zu spüren war und sie 8 Tage Angst um Haus und Hof hatten. Es war den 250 Feuerwehrleuten nicht möglich den Brand zu löschen. Der Bohrturm war schon nach kurzer Zeit zusammen gebrochen. Nachdem sich die Bohrung durch auskristallisiertes Salz zugesetzt hatte, gelang es eine Gasfackel anzuschließen, die nach Erinnerung von Möhring noch bis in den November hinein brannte.



bendix hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Die Katastrophe von Rambow

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.01.2014 18:06
von Schlutup | 4.103 Beiträge

Schlutup hat mal gesucht

mmm könnte es sich hier um Gasbohrungen handeln



zuletzt bearbeitet 05.01.2014 18:10 | nach oben springen

#3

RE: Die Katastrophe von Rambow

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.01.2014 19:52
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

In Thüringen, bei Bad Langensalza, hatte sich auch einmal eine Gasbohrung entzündet und sehr lange gebrannt. Ist sicher bei Google was zu finden.



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#4

RE: Die Katastrophe von Rambow

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.01.2014 20:01
von Eisenacher | 2.069 Beiträge
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#5

RE: Die Katastrophe von Rambow

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.01.2014 20:22
von Schlutup | 4.103 Beiträge
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#6

RE: Die Katastrophe von Rambow

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.01.2014 13:22
von EK82I | 869 Beiträge

In der Altmark gab es auch so manche Gasstationen oder Bohrungen zu meiner Zeit dort.Auch neben dem Stab in Bonese fand sich eine solche Station,geprägt von einer Trafostation und einigen Rohrleitungen.Wenn man Richtung Salzwedel in Urlaub fuhr,damals war man auf diesem Sektor sehr aktiv.Mitlerweile scheint das Gas aber versiegt zu sein,von vielen dieser Stationen existiert nicht mehr viel,auch Bonese wurde wieder eingeebnet.


zuletzt bearbeitet 06.01.2014 13:23 | nach oben springen

#7

RE: Die Katastrophe von Rambow

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.01.2014 17:14
von rotrang (gelöscht)
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Hallo Schlutup
Zu der Zeit diente ich am Kanten der 9. Gk, mit Standort: Gandow. Wir wurden zur Absicherung mit Eingesetzt. Sicherung des Hubschrauberlande
platz in Boberow. Was ich nicht verstehe , ist das alle von Rambow reden: .ABER, der Bohrturm in Lenzen an der Seetorbrücke stand. annähernd 200 Meter von der Löcknitz Richtung Elbe,( Höbeck). Möhring sein Haus befand sich in unmittelbare Nähe des Unglücksortes. War eine aufregende Zeit.


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#8

RE: Die Katastrophe von Rambow

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.01.2014 09:26
von bendix | 2.642 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #4
http://wendland-net.de/post/alte-akten-1969-bohrturmexplosion-bei-lenzen-40413

Danke für den Link Eisenacher.
ich kann mich nicht mehr an diese Ereinisse erinnern.Lenzen liegt auch gut 17 km von meinem damaligen Heimatort entfernt.
Ich weis aber noch das es darum "Gerede" gab ,zu Hause,in der Schule...

Auch erinnere ich mich das wir davor gewarnt wurden,in die Wälder um Lenzen,ja sogar bis nach Malliß zu gehen weil dort "Menschen spurlos" verschwinden(wie es in einem Absatz des Berichtes steht),sprich sie fallen in zugewachsene Eingangsstollen oder Grubenlüfter von ehemaligen Braunkohleschächten und Salzstollen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Braunkohlen...(Unterfl%C3%B6z)

Nun habe ich wieder ein Stück Vergangenheit aufgearbeiten können,worüber ich mich sehr freue.
Das aber nur mal am Rande erwähnt.

Gruss bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
zuletzt bearbeitet 07.01.2014 09:28 | nach oben springen

#9

RE: Die Katastrophe von Rambow

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.01.2014 09:40
von Udo | 1.266 Beiträge

@rotrang
Möhring müsste ja dann das Schafstallgelände hinter dem Abzweig Gandow gewesen sein???
Davor war dann also schon der Postenpunkt zur Einfahrt ins Grenzgebiet (zu meiner Zeit 85-87)


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#10

RE: Die Katastrophe von Rambow

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.01.2014 16:16
von rotrang (gelöscht)
avatar

Zitat von Udo im Beitrag #9
@rotrang
Möhring müsste ja dann das Schafstallgelände hinter dem Abzweig Gandow gewesen sein???
Davor war dann also schon der Postenpunkt zur Einfahrt ins Grenzgebiet (zu meiner Zeit 85-87)


Hallo Udo
Du hast die Sache richtig erkannt. Der Postenpunkt war genau 5-10 Meter hinter der Brücke (zu meiner Zeit, ebenso)68-71 Das Gebäude von Möhring lag rechts.


Udo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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