#21

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 11:57
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #15
Unsere "Sperre" war etwa 50m (?) lang und 3-4m breit. In einer Höhe von ca. 30cm war das Stacheldraht im Abstand von 30cm in allen Richtungen an Holzpfosten befestigt. Auch diagonal und so. Das war dann alles schön zugewachsen mit Gras und fertig.
Relativ einfach im Bau, aber sehr effektiv!
Im dunkeln dadurch war fast unmöglich,wir haben das selber ausprobiert !

VG H.

Hallo Hansteiner,

ja, das ist das, was man mit "Stolperdrähten" meint. Die hier beschriebenen Signalgeräte waren mit Signalgeräteschnur versehen, was nicht zum stolpern, sondern zum Auslösen des Signalgeräts führen sollte.

Die von Thunderhorse angesprochenen 20 Sperren dürften die "offiziell angelegten" Sperren gewesen sein. Darüber hinaus gab es auch die Möglichkeit, kleinere Stolpersperren nach Entschluss des Kompaniechefs und Bestätigung durch das Regiment anzulegen (zumindest 1984). Auf diese Weise wurde bei uns freundwärts des Signalzaunes eine kleinere Sperre aus in Knöchelhöhe kreuzweise gespanntem Stacheldraht auf einem Waldweg angebracht. Zu diesem Weg hatten lediglich bestätigte Jäger und Freiwillige Helfer Zutritt, die über die Lage der Sperre informiert waren. Forstarbeiten oder Posteneinsätze gab es da keine. Ziel der Sperre war, ein Zurückweichen möglicher Grenzverletzer von dieser für uns ungünstigen und schlecht zu sichernden Richtung zu erreichen. Zum Entschluss kam es nach einem Grenzdurchbruch in dieser Richtung Sommer 1984.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#22

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 12:07
von Hansteiner | 1.406 Beiträge

Danke Rainman2,
bei uns im Abschnitt gab es eine "Anlage" davon. Als ich 74 rausgekommen bin war die schon da, abernicht alle wußten davon ! Man hat sie ja nicht gesehen, auch am Tag nicht. Man merkte das erst praktisch wenn man schon drin war.

VG H.



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#23

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 12:26
von Krelle (gelöscht)
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Entfernen von Stolperdrähten (Bahnlinie Lübeck-Herrnburg)


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#24

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 12:58
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #21
Zitat von Hansteiner im Beitrag #15
Unsere "Sperre" war etwa 50m (?) lang und 3-4m breit. In einer Höhe von ca. 30cm war das Stacheldraht im Abstand von 30cm in allen Richtungen an Holzpfosten befestigt. Auch diagonal und so. Das war dann alles schön zugewachsen mit Gras und fertig.
Relativ einfach im Bau, aber sehr effektiv!
Im dunkeln dadurch war fast unmöglich,wir haben das selber ausprobiert !

VG H.

Hallo Hansteiner,

ja, das ist das, was man mit "Stolperdrähten" meint. Die hier beschriebenen Signalgeräte waren mit Signalgeräteschnur versehen, was nicht zum stolpern, sondern zum Auslösen des Signalgeräts führen sollte.

Die von Thunderhorse angesprochenen 20 Sperren dürften die "offiziell angelegten" Sperren gewesen sein. Darüber hinaus gab es auch die Möglichkeit, kleinere Stolpersperren nach Entschluss des Kompaniechefs und Bestätigung durch das Regiment anzulegen (zumindest 1984). Auf diese Weise wurde bei uns freundwärts des Signalzaunes eine kleinere Sperre aus in Knöchelhöhe kreuzweise gespanntem Stacheldraht auf einem Waldweg angebracht. Zu diesem Weg hatten lediglich bestätigte Jäger und Freiwillige Helfer Zutritt, die über die Lage der Sperre informiert waren. Forstarbeiten oder Posteneinsätze gab es da keine. Ziel der Sperre war, ein Zurückweichen möglicher Grenzverletzer von dieser für uns ungünstigen und schlecht zu sichernden Richtung zu erreichen. Zum Entschluss kam es nach einem Grenzdurchbruch in dieser Richtung Sommer 1984.

ciao Rainman


Hat die Sperre die PIK des GR gebaut?


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#25

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 12:59
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Krelle im Beitrag #23
Entfernen von Stolperdrähten (Bahnlinie Lübeck-Herrnburg)


Sind wohl eher Auslösedrähte für Signalgeräte.

Eventuell für das PSG 85.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 07.01.2014 23:11 | nach oben springen

#26

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 13:09
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #19
Hallo Thunderhorse,
erkläre doch bitte mal näher, was man unter Netzsperren versteht.

VG H.


Wie der Name schon aussagt. Aufgespannte Netze in bestimmten Schwerpunktabschnitten.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#27

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 13:22
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #24
Zitat von Rainman2 im Beitrag #21
... Darüber hinaus gab es auch die Möglichkeit, kleinere Stolpersperren nach Entschluss des Kompaniechefs und Bestätigung durch das Regiment anzulegen (zumindest 1984). Auf diese Weise wurde bei uns freundwärts des Signalzaunes eine kleinere Sperre aus in Knöchelhöhe kreuzweise gespanntem Stacheldraht auf einem Waldweg angebracht. Zu diesem Weg hatten lediglich bestätigte Jäger und Freiwillige Helfer Zutritt, die über die Lage der Sperre informiert waren. Forstarbeiten oder Posteneinsätze gab es da keine. Ziel der Sperre war, ein Zurückweichen möglicher Grenzverletzer von dieser für uns ungünstigen und schlecht zu sichernden Richtung zu erreichen. Zum Entschluss kam es nach einem Grenzdurchbruch in dieser Richtung Sommer 1984.

ciao Rainman


Hat die Sperre die PIK des GR gebaut?

Hallo Thunderhorse,

nein, die Sperre wurde durch uns selbst unter Aufsicht des Kompaniechefs gebaut. Es wurden dabei in der Breite des Waldweges kurze Holzpfosten in die Erde geschlagen und darauf mit Krampen der Stacheldraht locker kreuzweise verspannt (ca. 10-15 cm Höhe). Das Ganze war nur etwa 5 x 5 Meter groß, wenn ich mich noch recht entsinne. Es ging nicht um eine sichtbare Gesamtsperrung. Bei einer Annäherung sollte derjenige, der da lang kam, lediglich dazu gebracht werden, zu denken: "Da ist was. Mal lieber nicht hier weiter." Ob das "offiziell" und "vorschriftsmäßig" war, hat uns dabei wenig interessiert. Wir hatten in der Kompanieführung den Entschluss zu einer besonderen Maßnahme zur Sperrung dieser Annäherungsrichtung gefasst und er war bestätigt worden, auch der "Eigenbau". Seitens der Jäger, bzw. des Jagdkollektives, die in diesem Abschnitt unterwegs waren, gab es keinen mir bekannten Einspruch.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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zuletzt bearbeitet 02.01.2014 13:22 | nach oben springen

#28

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 13:47
von willie | 612 Beiträge

Solche Sperrflächen - wie von Raiman 2 geschildert - gab es wimre auch bei der Bahnlinie Sallmannshausen/Neustädt. Dort waren auch ca. 20 cm hohe Holzpflöcke in die Erde eingeschlagen und an ihnen Stacheldraht befestigt. Dieses wurde zum Teil kreuz und quer gespannt. Es waren dort mehrere solcher etwa 30 qm großen Stolperflächen vorhanden. Zusätzlich wurden auch noch Signalanlagen installiert. Ich muß mal nachsehen ob ich davon noch Fotos habe.

Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#29

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 16:08
von Hansteiner | 1.406 Beiträge

In unseren Abschnitt kamen 1974 auch noch die sog."spanischen Reiter" zum Einsatz.

VG H.



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#30

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 17:10
von PF75 | 3.291 Beiträge

zumeiner Zeit wurden solche Felder mit Stolperdrähten in den Elbabschnitten verwendet,es gan ja ansonsten nur noch den K 6 und den Zaun auf dem Deich.Wenn diese Drähte zugewachsen waren hast die nicht gesehen und kaum eine Chance unbeschadet da durch zu kommen.
Signalgeräte (R 67,SP 1 ) haben wir ab und zu auch extra mit raus bekommen,sollten an stellen im Postenbereich aufgestellt werden die schwer einsehbar warenund das waren natürlich die routen die irgenswelche Kontrollen nahmen..


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#31

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 17:23
von Hansteiner | 1.406 Beiträge

Unsere Signalgeräte waren ständig draußen. Nach Festlegung des KC wurden diese durch den Waff.-Uffz aufgebaut. Dabei gab es verschiedene Varianten des Aufbaus, bis zu kombinierten Feldern. SP-1 und R-67 mit verschiedenen Farben,Anzahl der Sterne usw. zeigten auch die Rtg. der "Bewegung" an. In bestimmten Zeiträumen wurden diese Felder auch umgebaut.
Die KS hatte nur die Aufgabe, die Funktionstüchtigkeit zu überprüfen bzw. wieder herzustellen.

H.



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#32

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 18:05
von Lutze | 8.028 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #14
Zitat von Hansteiner im Beitrag #13
Ich denke unser Lutze meint die "richtigen" Stolperdrahtsperren mit Stacheldraht ?
Wir hatten einen Bereich im RDH (Raum der Hauptanstrengung) bzw. in der WRG (wahrscheinliche Richtung der Grenzverletzer) wo "feindwärts" des GSZ solche aufgebaut waren.
Bei den SG handelte es sich ja eigendlich nur um "Signalschnur" !

VG H.


Das kann sein Hansteiner das er so etwas meint. ich kenne aber aus meiner Zeit (ender der 70er) kein einzigstes Sück Stacheldraht
Lutze kann ja die Frage nochmal besser Formulieren


ich kann sehr wenig zu den Stolperdrähten was sagen,
da seit ihr als Grenzer die Experten,
ich meinte solche Stolperdrähte,die bei Auslösung
Leuchtmunition in den Himmel schossen,
zum Beispiel in verschiedenen Farben,um zu erkennen,
wie weit ein eventueller Grenzverletzer schon vorgedrungen ist,
sowas gab es doch?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#33

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 18:13
von Hansteiner | 1.406 Beiträge

Es gab aber auch welche wo nach der Auslösung starke Scheinwerfer aufleuchteten !

H.



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#34

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 18:14
von Pit 59 | 10.127 Beiträge

Lutze, dann sieh Doch doch mal meinen Beitrag 9 an Bloß gestolpert ist über diese (Schnuren) Niemand,das haste erst gemerkt wenn es geknallt hat


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#35

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 18:17
von damals wars | 12.113 Beiträge

Habe ich noch selber ausgelöst, durfte anschließend KS laufen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#36

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 18:33
von GKUS64 | 1.606 Beiträge

habe mal einen alten Beitrag hoch geholt, passt glaube ich zum Thema!


Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze (3)


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#37

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 18:48
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #32
...
ich kann sehr wenig zu den Stolperdrähten was sagen,
da seit ihr als Grenzer die Experten,
ich meinte solche Stolperdrähte,die bei Auslösung
Leuchtmunition in den Himmel schossen,
zum Beispiel in verschiedenen Farben,um zu erkennen,
wie weit ein eventueller Grenzverletzer schon vorgedrungen ist,
sowas gab es doch?
Lutze

Hallo Lutze,

es gab Ende der 70er und in den 80er Jahren 2 offizielle Signalgeräte.

Signalgerät SP 1 - aus einem umgebauten Karabinerschloss. Es wurde eine Platzpatrone geladen und die Spannschnur mit dem entsprechend angepassten Abzugsbügel verbunden. Die Schnur wurde beispielsweise über einen Weg gespannt. Je länger die Schnur, desto größer die Gefahr, dass zum Beispiel bei Regen die Feuchtigkeit für eine Auslösung sorgte. Diese Signalgeräte standen i.d.R. an den Grenzsignalzauntoren. Dort wurden sie auch am häufigsten durch Angehörige der Grenztruppen ausgelöst. Der Knall der Platzpatrone war besonders in der Nacht weit zu hören und konnte auch recht gut in der Richtung lokalisiert werden. Die Meldung erfolgte durch die Grenzposten. Durch diese Meldungen konnte auch die Führungsstelle ggf. eine ungefähre Lokalisierung durchführen. Alarmgruppe und Kontrollstreife konnten entsprechend eingesetzt werden.

Signalgerät R-67 - zum Abschuss von Leuchtmunition. Die Spannschnur konnte hier in beide Richtungen vom Gerät weg angebracht werden. Auf den ersten Blick klingt das besser als das SP 1, aber bei starker Bewaldung, starkem Nebel oder großer Waldbrandgefahr hatte das Gerät echte Grenzen. Dennoch war auch der Einsatz durchaus effektiv. Verschossen wurden Patronen mit einem Stern Gelb. Andere Munition habe ich nicht erlebt.

Es ergab keinen Sinn, überall solche Geräte aufzustellen. Man musste die Auslösung ja auch lokalisieren können. Die Geräte wurden in Schwerpunktrichtungen oder Schwerpunktabschnitten konzentriert und wie gesagt zur zusätzlichen Sicherung von Toren aufgestellt.

Das Berühren der Spannschnur führte eher zum Zerreißen derselben, als zum Stolpern. Die Schnüre waren in 30 - 40 cm gespannt. Durch normale Kleidung war die Auslösung kaum zu spüren. i.d.R. bemerkte man erst danach, dass irgendwas am Bein hing.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#38

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 19:51
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Als die Panzersperren (Igel) noch in Berlin standen soll zwischen ihnen auch Stoperdraht gespannt gewesen sein.

Später auch zwischen Laternenmasten im Abschnitt, wurde wohl aber wegen Unfall mit Krad wieder abgeschafft.


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#39

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 20:03
von Mike59 | 7.941 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #36

habe mal einen alten Beitrag hoch geholt, passt glaube ich zum Thema!


Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze (3)

Also ich kenne das R 67 nur in dieser Bauart oder die Mechanik war in Bodennähe angebracht, da ist man weder gestolpert noch hat man in das Rohr geschaut ohne das Teil zu Kippen. Bei aller Tragik, ganz schön **** (fahrlässig).


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#40

RE: Stolperdrähte

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2014 21:02
von utkieker | 2.913 Beiträge

Wir hatten in unseren dicht bewaldeten Abschnitten keine Leucht- und Rauchspurgeschosse, kenne diese aber aus der Ausbildung, wo sie aber mit Reißzünder verschossen wurden. Begehrt waren die Fallschirme für die Gefechtsfeldbeleuchtung. Leuchtpistolen kenne ich nur vom hörensagen. Unsere Stolpereinrichtungen waren also mit Platzern bestückt. Bevor wir in durch das Tor in den Abschnitt fuhren wurde die Schnur vom SP1 entfernt, dann das Tor geöffnet die Schnur wieder eingehackt, Spurensicherheit hergestellt und das Tor wieder verschlossen. Das Ganze lief nach kurzer Zeit völlig "automatisch" ab.
In bestimmten Gefahrensituationen galt als vereinbartes Zeichen "drei kurze Feuerstöße" aus der Mpi, wurde aber nie praktiziert!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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