#1

Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 14.12.2013 18:25
von Lutze | 8.039 Beiträge

der Termin steht fest,vielleicht auch etwas länger,
man möchte heiraten,auf einmal kommt die Einberufung
vom Wehrkreiskommando,
mußte man seinen Heiratstermin verschieben?,
wenn nicht,muß es Sonderurlaub gegeben haben,
wieviele Leute konnten von der Truppe mit?
gruß Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#2

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 14.12.2013 19:24
von Vogtländer (gelöscht)
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Man,Lutze,die Frage ist gut.
Wenn verschoben werden mußte,wer übernahm dann die Kosten?


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#3

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 14.12.2013 19:35
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #2
Man,Lutze,die Frage ist gut.
Wenn verschoben werden mußte,wer übernahm dann die Kosten?

da bin ich leider kein Experte,
aber die ganze Kompanie hätte ich eingeladen,
und den Kompaniechef auch
Lutze


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#4

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 14.12.2013 19:43
von Vogtländer (gelöscht)
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Und die 2000-er nur,wenn se die Tickets fürUngarn mitgebracht hätten,stimmts?
Kann ich ja auch nachvollziehen,denn stressfrei solls schon sein während (G)WD.


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zuletzt bearbeitet 14.12.2013 19:45 | nach oben springen

#5

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 14.12.2013 19:47
von Heckenhaus | 5.153 Beiträge

Die Einberufung kam 2-3 Wochen vor Antrittstermin, da konnte sich jeder einrichten bzw rechtzetig Termin ändern.
Während der Dienstzeit gab es Sonderurlaub, ich glaube, bis 10 Tage waren möglich (Ende der 60-er/Anfang der 70-er)
Kostenübernahme ? Wofür ?
Kameraden einladen ? Glaube wohl eher nicht, wenn es nicht gleich um die Ecke war.
Bei mir lagen zwischen Kompanie (Juchhöh/Vogtland und Berlin) einige hundert Kilometer !



Und auf gar keinen Fall in dieser Kluft !


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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zuletzt bearbeitet 14.12.2013 19:49 | nach oben springen

#6

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 14.12.2013 20:00
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Niemals,nicht für Geld und Gute Worte. Hochzeitsbilder sollen doch fürs Leben sein,wen will man die dann noch Zeigen

P.S Bei Berufssoldaten sehe ich das etwas anders.


zuletzt bearbeitet 14.12.2013 20:04 | nach oben springen

#7

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 14.12.2013 20:01
von Vogtländer (gelöscht)
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Kostenübernahme von daherals Frage gemeint,weil ich mir Folgendes nicht vorstellen kann:
Angenommen,der Termin steht auf den Sonntag vor dem Einrücktag,welcher erst 2 Wochen vorher bekannt wurde.Die Hochzeitsreise (nur mal angenommen) nach Bulgarien (ob Rilagebirge oder Schwarzes Meer ist erstmal egal) für 2 Wochen.Da es,laut meinen Erinnerungen zumindest,in der Damaligen noch nicht Reiserücktrittversicherungen gab und die Reise nicht umbuchbar (nur angenommener Fall),wer trägt dann die Kosten?

Ja,zwischen Juchhöh und Berlin sinds ca. 335 Kilometer mit demAuto!


zuletzt bearbeitet 14.12.2013 20:04 | nach oben springen

#8

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 14.12.2013 20:08
von Lutze | 8.039 Beiträge

bei manchen Leuten stand der Hochzeitstermin fest,
zum Beispiel,der 8.August 1988,
konnte man sich aussuchen,
ob ich in Zivil oder in Uniform zum Standesamt erscheine?
Lutze


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#9

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 14.12.2013 21:20
von 94 | 10.792 Beiträge

In dem Fall wurde zwischen zwei Nachtschichten durch den Politstellvertreter getraut, dem KC stand das 'Jus primae Noctis' zu ...
www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=16909

Doch nun mal Ernst beiseite; Mann Lutzle!
Auch diese Datum konnte verschoben werden. Und außerdem, gucke mal da, noch kein halbes Jahr alt ...
Hochzeit während der Dienstzeit in Uniform ( der GT )


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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zuletzt bearbeitet 14.12.2013 21:23 | nach oben springen

#10

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 14.12.2013 21:31
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #9
In dem Fall wurde zwischen zwei Nachtschichten durch den Politstellvertreter getraut, dem KC stand das 'Jus primae Noctis' zu ...
www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=16909

Doch nun mal Ernst beiseite; Mann Lutzle!
Auch diese Datum konnte verschoben werden. Und außerdem, gucke mal da, noch kein halbes Jahr alt ...
Hochzeit während der Dienstzeit in Uniform ( der GT )

du kommst oft mit dem NVA-Forum,
ich bleibe hier im Forum
Lutze


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#11

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 15.12.2013 09:38
von Heckenhaus | 5.153 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #7

Ja,zwischen Juchhöh und Berlin sinds ca. 335 Kilometer mit demAuto!



Jaaaaa, heute. Damals waren das 2 Std, zu Fuß und mit Bus bis Plauen, zum Oberen Bahnhof hetzen, 6 Stunden D-Zug,
ungünstigstenfalls ohne Sitzplatz (Ferienzeit) und dann in Berlin noch weiter. Konnten spielend 9-10 Stunden werden.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#12

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 15.12.2013 10:11
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.493 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #5
Die Einberufung kam 2-3 Wochen vor Antrittstermin, da konnte sich jeder einrichten bzw rechtzetig Termin ändern.
Während der Dienstzeit gab es Sonderurlaub, ich glaube, bis 10 Tage waren möglich (Ende der 60-er/Anfang der 70-er)
Kostenübernahme ? Wofür ?
Kameraden einladen ? Glaube wohl eher nicht, wenn es nicht gleich um die Ecke war.
Bei mir lagen zwischen Kompanie (Juchhöh/Vogtland und Berlin) einige hundert Kilometer !




rotmark:Und auf gar keinen Fall in dieser Kluft !


moin, wäre für mich auch niemals in Frage gekommen!!

gruß h.


zuletzt bearbeitet 15.12.2013 10:12 | nach oben springen

#13

RE: Heirat in Uniform

in DDR Zeiten 15.12.2013 10:23
von Vogtländer (gelöscht)
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Da warst aber fix zu Fuß!
Ja,mit den Zügen wars nicht immer einfach.Karlex und Karola fuhren ja auch nur 1 x am Tag direkt via Plauen und Leipzig von und nach Berlin-Lichtenberg.Wobei diese Verbindung schneller ging vonne Fahrzeit als jetzt(jetzt mindestens 5,5 h)und umsteigen mußtest auch nicht in Leipzig und Werdau bzw. Zwickau mit langen Aufenthalten.
Von daher warst und biste mit Auto schneller!Aber es hatte ja nicht jeder nen Auto damals,ich als damals Jungbrunnen schon garnicht!
Wartezeit konntest ja auch nicht gerade mal verkürzen,indem de in den Intershop am oberen Bahnhof gegangen wärst in der Uni!


Heckenhaus hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.12.2013 10:27 | nach oben springen



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