#1

Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 03:46
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo Forumsgemeinde,

Weiß nicht ob das Thema hier schon mal behandelt worden ist,die Suchfunktion gibt jedenfalls nichts her.
Wo habt ihr damals euren Ausgang verbracht,bei euren Dienst in Berlin oder an der Grünen Grenze.?
Was habt ihr "sinnvolles" unternomen wenn ihr Ausgang hattet?
Bei uns im Südharz ( Ellrich) gab es eine Stammkneipe der Grenzer die hieß "Schwarzer Adler". dort haben die meisten ihren Ausgang verbracht.
Und am Wochenende gab es dann bei uns im "Lindenhof" immer Disco,wo viele AGT ihren Ausgang verbracht haben.
Sicherlich gab es viele abgelegene GK,wo weit und breit keine Kneipen oder der gleichen waren,was habt ihr da im Ausgang gemacht?
Auf eure Antworten freue ich mich schon.
Einen schönen zweiten Advent wünsche ich allen,auch wenn ich ein "Weihnachtsmuffel bin.

MfG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#2

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 07:33
von Pit 59 | 10.152 Beiträge

Bei mir an der Grünen gabs nicht viel Möglichkeiten.War das Dorf noch so abgelegen,eine Kneipe hatten die Alle. Ja und da gings dann hin im Ausgang,entweder zu Fuss,oder mit dem LO.Vitzeroda zu Fuss (war ja unser Dorf) oder in das nächste mit dem LO.
Warum das der KC so festgelegt hat,immer im Wechsel keine Ahnung. Unsere Dorfschönheiten waren natürlich auch immer da.
Also rein in die Kneipe (oder auf den Heuboden) und Oberkante Unterlippe. Das war der Ausgang an der Grünen.
Die Jungs in Berlin hatten da bestimmt viel mehr Möglichkeiten.

Schönen Sonntag
Peter


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#3

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 07:50
von Hansteiner | 1.415 Beiträge

Wir hatten die Auswahl, entweder Arenshausen,mit der Kneipe "Stern" und der Mitropa auf dem Bahnhof oder zu "Alvis" nach Hohengandern, die am beliebtesten war (Essen) - alle schnell zu Fuß erreichbar.
Dann war noch eine in Kirchgandern, aber das war uns untersagt, da das im Schutzstreifen lag. Im Dienst durften wir hin aber nicht zum Bier trinken
Eigendlich Blödsinn !

VG H.



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#4

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 08:31
von Rostocker | 7.723 Beiträge

Also Ausgang war ganz verträglich. Naja Zarrentin war Kleinstadt und mit Kneipen gut bestellt,selbst ein Schwimmbad gab es am Schalsee und ein Kino. Natürlich habe ich letzteres nie gesehen nur die Gaststätte-Freundschaft-- Also im Grunde, war der Ausgang immer angenehm und der Eingang danach--feucht und grausam.


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#5

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 09:12
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Wir hatten zwei Möglichkeiten, direkt im Grenzdorf Hanum auf's schnelle Bierchen in eine "Gaststätte" die eigentlich keine war, eher in einem Bauerngut eine Trinkstube, oder halt ins 5 km entfernte Jübar, war vor dem Sperrgebiet und dort war auch mal Dorf-Disco angesagt.
Man ist eher in die "Trinkstube", ging fix und ohne großes Brimborium, nicht mal die Ausgangsuniform musstest du da anlegen, wenn du die Nacht dienstfrei hattest gingst du halt einfach ein Bierchen schlappern.
Zu erwähnen ist vielleicht noch das man mit den 3 bis 4 Bauern die noch in der Trinkstube saßen auch entspannt Karten spielen konnte und Würfeln, die waren gewöhnt eingezäunt zu sein und die Kompanie gehörte halt zum Dorf, außerhalb war es besser als schlagkräftige Gruppe aufzutreten


zuletzt bearbeitet 08.12.2013 09:22 | nach oben springen

#6

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 09:25
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

in dem Dorf Hessen, wohin ich kommandiert war gab es zwei Kneipen, eine gegenüber der Post, weiß nicht mehr wie sie hieß, und dann gabs noch die Weinschenke, dort konnte man ganz gut essen und dannach kam dann die Druckbetankung, mehr war da nicht, kultur schon garnicht...
Wollte ich auch nicht weil Kultur hatte ich in meiner Einheit schon genug! Und die wollte ich ja eigentlich auch nicht!!

gruß h.


zuletzt bearbeitet 08.12.2013 09:37 | nach oben springen

#7

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 09:39
von Rostocker | 7.723 Beiträge

Noch mal was.Als ich dann noch mal zum Resi-Dienst in Palingen war, da gab es auch nur eine Kneipe.Da war auch der Hund begraben, also war nur Vollbetanken angesagt: Heute muss man sagen, ein wunderbarer Ort um den Stress der Großstadt zu entfliehen. Wie so manche Orte die damals im Grenzgebiet lagen.


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#8

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 09:40
von rotrang (gelöscht)
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Hallo Männer.
Zu meiner Zeit war es kein Problem mit den Ausgang. Folgende Reihenfolge:1.Kompanie,2.250 Meter Ersatzteillager (Friedhof) sorry
und dann waren wir schon in den heiligen Wänden der Kneipe,, bei Oma;;. Ansonsten lagen 3km Fußmarsch an. In Lenzen hatten wir
unser Ausgangsort war immer was los(Fenstersturz aus dem Ledigenwohnheim usw) Mit etwas Glück kam man mit der Ablösung wieder zur Kompanie.


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#9

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 10:13
von utkieker | 2.922 Beiträge

In Seebenau, wo unser Sicherungszug der GüSt Salzwedel stationiert war, war das alles kein Problem - rein in den Bus und ab nach Salzwedel. Wichtig!!! man mußte den letzten Bus zurück nehmen, aber man kam voll auf seine Kosten. Eine Kneipe hatte immer offen außerdem war ich gerne im Bücherladen und ich hatte auch eine Freundin in Salzwedel - eine bulgarische Kellnerin.
In Gollensdorf sah das etwas anders aus. Der Schankwirt der einzigen Kneipe im Ort, war der Bruder vom Spieß. Immerhin hat er seinen "Laden" immer geöffnet, wenn wir Ausgang hatten (also nach der Frühschicht), auch wenn der Ausgang am Ruhetag fiel. Leider war der Kneiper auch ne alte Petze. Wenn wir Schnaps gekauft hatten, stand der Spieß schon am Tor. Wir haben uns aber gerächt! Als der Wirt wieder am Ruhetag geöffnet hatte sind wir den "beschwerlichen" Weg nach Bömenzien gegangen. So besoffen wie beim legendären Ausgang nach Bömenzien war ich selten und der Wirt in Gollensdorf blieb auf seine Broiler sitzen.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#10

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 11:06
von RiFu | 203 Beiträge

In Berlin war die Auswahl groß. Der erste Gang war aber zur Wohnung eines Uffz. Dort wurde die Uniform gegen Zivil getauscht. In Berlin war die grenzeruniform problematisch. Bei der Bevölkerung verhaßt und beim Zusammentreffen mit Weiß oder rot gabs auch oft Probleme.
Ansonsten sind wir meist in ein paar Läden und dann später in eine Kneipe oder eine Disko bei verlängertem Ausgang. Am Ende dann wieder Umziehen und auf die letzte Minute rein ins GR.


EK 88 I


GZB1 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#11

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 11:08
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Gerade habe ich zum Thema hier gepostet (Beitrag 17):

Meine Zeit in Freienhagen


Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
139_3989.Burg1
139_3989.Burg2


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#12

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 11:59
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Naja Ausgang im Ort Namens Einöd....sagt wohl Alles.
Da blieb nur Heldburg mit dem LO und auf Druckbetankung stand mir auch nicht der Sinn.
Also blieb man meistens im Objekt....


xxx
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#13

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 15:21
von tesssi55 | 57 Beiträge

Hallo

Wir hatten nur Ausgang in Lassahn,mit dem Satz vom Spieß "Sie haben Ausgang in die Gasstätte Lassahn".Die hatten wohl Angst wir gehen stiften denn 200-300 m hinter der Kneipe war der Kanten kein GSZ keine SiG.Zur Gasstätte musste man laufen.Ab und zu hat unser KC hereingeschaut und hat eine Runde Bier spendiert.Sein Name war Hptm Tippensäufer der Name ist war.Er ist Ende der 80ziger Jahre einem Krebsleiden erllegen laut diesem Thread "Genossen Soldaten! Mein Name ist Hauptmann "Sacki"...(aus diesem Grund volle Namensnennung)Bei Gaststättenshluss kam unsere Ausgangsstreife mit einem LO und holte uns ab.Auf dem Weg in die GK wurde der Suchscheinwerfer angemacht rechts links ausgeleuchtet damit die verschollenen Kumpels auch in ihr Bett fanden.Im Prinzip wurde nur Talsperre gespielt.
Gruß tesssi55


GR6, 3.GB,9.GK, EK 79/2
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#14

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 15:31
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von tesssi55 im Beitrag #13
Hallo

Wir hatten nur Ausgang in Lassahn,mit dem Satz vom Spieß "Sie haben Ausgang in die Gasstätte Lassahn".Die hatten wohl Angst wir gehen stiften denn 200-300 m hinter der Kneipe war der Kanten kein GSZ keine SiG.Zur Gasstätte musste man laufen.Ab und zu hat unser KC hereingeschaut und hat eine Runde Bier spendiert.Sein Name war Hptm Tippensäufer der Name ist war.Er ist Ende der 80ziger Jahre einem Krebsleiden erllegen laut diesem Thread "Genossen Soldaten! Mein Name ist Hauptmann "Sacki"...(aus diesem Grund volle Namensnennung)Bei Gaststättenshluss kam unsere Ausgangsstreife mit einem LO und holte uns ab.Auf dem Weg in die GK wurde der Suchscheinwerfer angemacht rechts links ausgeleuchtet damit die verschollenen Kumpels auch in ihr Bett fanden.Im Prinzip wurde nur Talsperre gespielt.
Gruß tesssi55

beim Ausgang gleich in die nächste Kneipe?,
ein Kino-Besuch,oder die Sehenswürdigkeiten
in der nächsten Kreisstadt ansehen,
oder war das zeitlich nicht drin?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#15

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 15:44
von Fritze (gelöscht)
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Na in der Kreistadt Hagenow, war ich in meiner Lassahner Zeit, nur einmal . In Zickentown schon mehr ,aber Kino -Fehlanzeige.
Dann haben wir selbst Kino gemacht ,mit Filmen ,die wir alle kannten.
Also doch in die Kneipe . Damals für ihre Broiler berühmt .
Fritze


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#16

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 15:49
von PF75 | 3.294 Beiträge

In der Ausbildung in Potsdam hatte man schon die Möglichkeit sich mit Kultur u.ä. zu befassen,am Kanten gabs ja eh nur die Kneipe als Ausgangsgebiet und da gabs ja nur eine Beschäftigung


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#17

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 15:50
von tesssi55 | 57 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #14
Zitat von tesssi55 im Beitrag #13
Hallo

Wir hatten nur Ausgang in Lassahn,mit dem Satz vom Spieß "Sie haben Ausgang in die Gasstätte Lassahn".Die hatten wohl Angst wir gehen stiften denn 200-300 m hinter der Kneipe war der Kanten kein GSZ keine SiG.Zur Gasstätte musste man laufen.Ab und zu hat unser KC hereingeschaut und hat eine Runde Bier spendiert.Sein Name war Hptm Tippensäufer der Name ist war.Er ist Ende der 80ziger Jahre einem Krebsleiden erllegen laut diesem Thread "Genossen Soldaten! Mein Name ist Hauptmann "Sacki"...(aus diesem Grund volle Namensnennung)Bei Gaststättenshluss kam unsere Ausgangsstreife mit einem LO und holte uns ab.Auf dem Weg in die GK wurde der Suchscheinwerfer angemacht rechts links ausgeleuchtet damit die verschollenen Kumpels auch in ihr Bett fanden.Im Prinzip wurde nur Talsperre gespielt.
Gruß tesssi55

beim Ausgang gleich in die nächste Kneipe?,
ein Kino-Besuch,oder die Sehenswürdigkeiten
in der nächsten Kreisstadt ansehen,
oder war das zeitlich nicht drin?
Lutze


Lassahn hatte nur eine Kneipe und Schluss.Kreisstadt zu weit,eimal nach Zarrentin weil die Kneipe zu hatte.Den Spruch vom Spieß "Sie haben Ausgang in die Gasstätte Lassahn" habe ich 1 Jahr alle 8Tage gehört .

tesssi55


GR6, 3.GB,9.GK, EK 79/2
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#18

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 17:51
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo,

In Ellrich gab es noch mehr Kneipen,aber der "Schwarze Adler" war die Stammkneipe der AGT.
Lag wohl daran das sie am nächsten an der GK lag,ca 500m.
Außerdem gab es ein schönes Waldbad was im Sommer auch sehr gern in Anpruch genommen wurde.
Und ein großes Kino hatten wir auch,wo Dienstags und Freitags Vorstellungen liefen.
Also für eine Stadt im Grenzgebiet ca 3000 Einwohner damals,ein recht doch abwechslungsreiches Freizeitangebot für AGT und Einwohner.

MfG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#19

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 18:24
von utkieker | 2.922 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #14
[quote=tesssi55|p312535]
beim Ausgang gleich in die nächste Kneipe?,
ein Kino-Besuch,oder die Sehenswürdigkeiten
in der nächsten Kreisstadt ansehen,
oder war das zeitlich nicht drin?
Lutze

Hallo @Lutze,

In Gollensdorf gab es drei "Sehenswürdigkeiten"! Erstens die Dorfkirche, zweitens die Grenzkompanie und drittens die Dorfkneipe. Mangels Alternative blieb meistens nur die Dorfkneipe - Spezialität des Hauses: Goldbroiler mit Pommes und zum Nachspülen ein kühles Pils. Übrigens gab es ein reglementiertes Ausgangsrevier und das beschränkte sich auf Gollensdorf und Bömenzien. Ab und an durften wir auch mal nach Arendsee aber um 22°° Uhr war Zapfenstreich, d. h. um 21Uhr30 mußte die Zeche bezahlt sein, daß man pünktlich in der Kaserne war.
Nun schön in Salzwedel gab es durchaus kulturelle Einrichtungen aber zur Kindervorstellung wollte man auch nicht ins Kino.
Übrigens gab es in jeder Kompanie Filmvorführer gerade zu Weihnachten war das sehr angesagt. Na ja und "Westfernsehen" gabs zur Schicht übers Dienstfernglas gratis .

Gruß Hartmut und noch frohen 2. Advent!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#20

RE: Ausgang im Grenzort

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.12.2013 19:04
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #19
Zitat von Lutze im Beitrag #14
[quote=tesssi55|p312535]
beim Ausgang gleich in die nächste Kneipe?,
ein Kino-Besuch,oder die Sehenswürdigkeiten
in der nächsten Kreisstadt ansehen,
oder war das zeitlich nicht drin?
Lutze

Hallo @Lutze,

In Gollensdorf gab es drei "Sehenswürdigkeiten"! Erstens die Dorfkirche, zweitens die Grenzkompanie und drittens die Dorfkneipe. Mangels Alternative blieb meistens nur die Dorfkneipe - Spezialität des Hauses: Goldbroiler mit Pommes und zum Nachspülen ein kühles Pils. Übrigens gab es ein reglementiertes Ausgangsrevier und das beschränkte sich auf Gollensdorf und Bömenzien. Ab und an durften wir auch mal nach Arendsee aber um 22°° Uhr war Zapfenstreich, d. h. um 21Uhr30 mußte die Zeche bezahlt sein, daß man pünktlich in der Kaserne war.
Nun schön in Salzwedel gab es durchaus kulturelle Einrichtungen aber zur Kindervorstellung wollte man auch nicht ins Kino.
Übrigens gab es in jeder Kompanie Filmvorführer gerade zu Weihnachten war das sehr angesagt. Na ja und "Westfernsehen" gabs zur Schicht übers Dienstfernglas gratis .

Gruß Hartmut und noch frohen 2. Advent!


Hartmut !!!! Rotmark:die Filme die es da gab waren Abends sehr schlecht ausgeleuchtet

Gleichfalls mit dem 2-ten Adv und viele Grüsse hundemuchtel 88 0,5


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