#61

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.12.2013 20:52
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #58
Also wir wurden immer nach Arenshausen zum "richtigen" Friseur befohlen.
Auf die GK ist keiner extra gekommen.



Wenn das ein Kleiner, Dünner war, dann hat der "Weltmeister" bessere Bedingungen ausgehandelt


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#62

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.12.2013 22:51
von icke-ek71 (gelöscht)
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hallo freunde,ich habe eure beiträge ganz in ruhe durchgelesen..mit einem lächeln mußte ich feststellen das der bt11 der in der nähe des praterhofes oben auf dem ruschenhain war 1976 bei einem sturm umgefallen ist!!auf diesem turm mußte ich so manche tagschicht schieben..das teil hat schon zu meiner zeit bei wind immer gewackelt..wenns brenzlich wurde haben wir den turm alleine verlassen...der hatte zu meiner zeit 70/71 keinen stromanschluß und auch das gmn war unten an einem mast..gezogen hat es da oben wie hechtsuppe..zu sehen gab es auch nichts nur wald und felder im westen!!also einöde pur!!!dieser postenpunkt war nicht beliebt..da gab es in der 8.gk jützenbach bessere wo auch mehr zu sehen war!!!LG Bernd(icke-ek71)


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#63

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.12.2013 23:00
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Unser weicher Molch wird es wissen, hohe Bauwerke schwanken nach ihrer Windangriffsfäche, runde demnach weniger als unrunde.
Preisfrage, wieviel Windangriffsfläche bot ein BT11 um umzustürzen bei z.B. Windstärke 10?
Ihr alten Bauingenipüre, bin gespannt, nu müsst ihr tief im Fachbuchschrank kramen


zuletzt bearbeitet 12.12.2013 23:08 | nach oben springen

#64

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 07:09
von Hansteiner | 1.422 Beiträge

Zu meinen Beitrag #53:
Wie ich erfahren habe, zeigt dieses Bild keine
Sprengung des BT's !
Da unterlag ich leider einen Irrtum und bitte um Entschuldigung.

VG H.



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#65

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 10:42
von icke-ek71 (gelöscht)
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hallo freunde,ich habe da noch ein bild von dem anderen bt11 aus unserem abschnitt gefunden!!die beiden bt,s standen auf einer hügelkuppe und waren immer dem wind ausgesetzt!!auch wenn man sich oben bewegte begann der turm zu wackeln...gerne waren wir da oben nicht..gezogen hat es immer und die kälte ohne heizung war auch nicht auszuhalten!!wir hatten glück ,bei uns gab es ganz in der nähe der türme noch einige schäferhütten,die man bei selbst angeordneter grenzstreife besuchen konnte!!LG Bernd


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#66

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 17:19
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

...bei uns gab es auf dem Turm Bahnheizkörper...


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#67

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 17:56
von Hansteiner | 1.422 Beiträge

Mit einer Ausnahme - BT"Kesselberg", aber das war ein Holzturm.
Sprechstelle war glaube ich auch nur unten.

H.



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#68

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 18:53
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Auf dem Holzturm im Steinbruch waren wir mit Funkgerät ausgerüstet.............


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#69

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.12.2013 19:20
von rustenfelde | 676 Beiträge

Hallo Freienhagener,

wir sind uns schon in einem anderen G-Forum begegnet- schön dass du hier bist! Danke für deine tollen Beiträge, es werden Erinnerungen wach!

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#70

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 16.12.2013 08:56
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Hallo Rustenfelde,

ja, online sind wir alte Bekannte......


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#71

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 16.12.2013 08:59
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Kultur

Kultur war in unserer Kompanie die absolute Ausnahme, der Kompanieclub lediglich ein Fernsehraum.
Eines Tages aber wurden wir dort hinbefohlen, um einer Vorstellung der „Benny-Barré-Show“ beizuwohnen. Die tingelnden Kleinkünstler, ein Herr mit zwei Assistentinnen, gaben sich alle Mühe und waren wirklich nicht schlecht, aber leider jenseits der Fünfzig, ansonsten vielleicht zu Gast in Ferien- oder Altersheimen.
Waren die auch bei euch?

Grenzdurchbruch

Unser Grenzabschnitt war überwiegend kahl und für eine Flucht weniger geeignet. Aus ihrer Kaserne geflohene Sowjetsoldaten, die uns regelmäßig Sorge bereiteten (einer war mit seinem Schützenpanzerwagen verschwunden, weswegen bei uns Panzerbüchsen ausgegeben wurden) tauchten hier nicht auf. Ganz unerwartet gab es aber einen Grenzdurchbruch von der BRD aus. Eine Hinterlandstreife kontrollierte routinemäßig einen als Unterstand für die Bauern dienenden LPG-Wagen und fand dort einen Betrunkenen vor, der schlief. Sie weckten ihn und verlangten seinen Ausweis. Die Überraschung war groß, als darauf ein Adler prangte. Der Mann landete in der Arrestzelle der Kompanie und wurde bald weitergeleitet und wieder gen Westen abgeschoben.
Daß der Grenzdurchbruch unbemerkt erfolgt war, sorgte für viel Wirbel.

Gruß

Micha


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#72

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 16.12.2013 10:48
von Hansteiner | 1.422 Beiträge

Hallo Micha,
an das "Kulturensemble" kann ich mich nicht mehr erinnern.
Aber die Sache mit den SPW schon.Ich war selber mit 2 Pzb-Schützen im Bereich der "Katzbrücke" Arenshausen in "Stellung" gegangen.

VG H.



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#73

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 16.12.2013 15:09
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Hallo Rainer,

wahrscheinlich hatten die Kulturverantwortlichen ein Einsehen.

Gruß

Micha


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#74

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 17.12.2013 01:27
von 82zwo | 123 Beiträge

Bei uns gab es auch noch die Filmvorführung. manchmal war einer dabei der sogar angesehen wurde.
Die Filme wurden weitergegeben da hab ich auch welche nach Rustenfelde und Freienhagen
gebracht oder auch abgeholt.



zuletzt bearbeitet 17.12.2013 01:28 | nach oben springen

#75

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 17.12.2013 08:16
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Fazit meiner Zeit dort:

Wir waren Tag und Nacht zusammen und ständig aufeinander angewiesen. Was wir besaßen und von den Familien geschickt bekamen, haben wir brüderlich geteilt und einem Kameraden das Letzte gegeben, wenn er es dringender benötigte.
Die Freunde haben mir in schwierigen Situationen seelischen Halt gegeben, so daß ich die Zeit weitgehend unbeschadet überstand.
Diese Erfahrung hat uns reifen lassen und steht auf der positiven Seite der Bilanz eines unfreiwilligen und schwierigen Jahres.

Gruß
Micha


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#76

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.12.2013 02:57
von 82zwo | 123 Beiträge

Also von dem was ich oder andere geschickt bekamen haben wir nur das Essen geteilt
Selbstebackenes oder hausgemachtes war immer gut.Wir brauchten nicht das letze Hemd zu teilen
weil es uns nicht soo schlecht ging.Und seelischen Beistand - da hat es doch gereicht das mann wußte
das es den anderen genau so geht wie einen selber und das da auch welche waren auf die verlaß war.
und geholfen hat man sich doch sowieso.



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#77

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.12.2013 17:46
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Du drückst doch mit anderen Worten dasselbe aus.
Geteilt wurden natürlich in erster Linie die Lebensmittel.
Private Sachen braucht nur derjenige wirklich.


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zuletzt bearbeitet 18.12.2013 17:49 | nach oben springen

#78

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.12.2013 17:53
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Hier was allgemein Bekanntes, aber speziell in Freienhagen:

Rituale

Abknien: Wenn der Heimgang nahte, galt es in jedem Postengebiet das letzte Mal am Kontrollstreifen "Abzuknien". Dazu wurde die Knarre in den Dreck geworfen und eine Gedenkminute eingelegt.

Bandmaß: Nicht einfach ein Schneidermaß, sondern ein daraus gefertigtes Kunstwerk, das jeder als Vize herstellte. In Freienhagen waren keine Särge, Totenköpfe, Schatzkisten oder dergleichen üblich, sondern „Kurbeln“. Zur Herstellung nahm man 2 Schraubverschlüsse von Handleuchtzeichen und schliff, damit das gerollte Bandmaß hineinpaßte, das innen befindliche Gewinde ab. Alsdann wurde in der Mitte der Hälften ein kleines rundes Loch und an der Seite ein Schlitz für das Bandmaßende hineingeschnitten. Die so bearbeiteten Seiten fügte man aneinander und beklebte das Ganze außen mit Streichhölzern, die dann abgeschliffen und farblos lackiert wurden. Als Kurbel diente ein SBU-Splint. Den steckte man in die seitlich gegenüberliegenden Löcher und bog die spitzen Enden zur namengebenden Kurbel.
Jeder Zentimeter des Bandmaßes wurde, wie bei anderen Truppen auch, farbig bemalt. Wochenenden und besondere Zahlen erhielten eine besondere Markierung.
Jeder hatte 3 Bandmaße, für Dienst, Ausgang und Urlaub.
Die Vize hatten ihre Bandmaße wie die Gänger am Mann zu tragen, durften sie aber nur bei Kontrollen vorzeigen. Die Heimgänger kontrollierten, d. h. jeder mußte sein Maß herausholen und zeigen, daß er es bei sich hatte (wehe nicht), „belobigten“ durch Vorzeigen die, welchen kein Bandmaß zustand und ließen sie möglichst „stinken“.
Pa. hatte im Urlaub 30 Bandmaße besorgt, um den aktuellen Bedarf der ganzen Kompanie zu decken. Leider war er bei der Rückkehr dermaßen betrunken, daß er in die Arrestzelle gesteckt wurde. Natürlich unterzog man den so auffällig gewordenen einer Leibesvisitation, wobei nahezu alle Maße in die Hände der Vorgesetzten fielen.
Unser Zug schob zum Zeitpunkt des Anschnitts eine Spätschicht im Grenzgebiet. Da befestigten wir unsere Knarren an das Bandmaßende, die Vize hoben sie daran empor und die Gänger vollzogen 18 Uhr den Schnitt.
Während der letzten 10 Tage trug man das Bandmaß offen, d.h. man befestigte seinen „Goldzahn“ am Schlüsselring. Am Ende warfen die Heimgänger bei der letzten Ausfahrt ihre Goldzähne vom W 50.
Während der gesamten Dienstzeit trug man die „Ankerkette“ aus anfangs 18 kleinen Schlüsselringen, für jeden Monat einen. Zuletzt hing das Bandmaß daran. Die 18 Monate wurden außerdem mittels Kerben im Rand unserer Plastetasse markiert.

Gewehrriemen usw.: Der wurde lässig lang eingestellt, so daß die Knarre fast den Boden berührte. Angeblich konnte man dann schneller „ziehen“. Tatsächlich übte man das Herumwirbeln unter der Achsel durch. Den Vorgesetzten paßte die ganze Wildwestmanier natürlich nicht und der Waffinger erhielt den Befehl, die Riemen zu kürzen.
Überhaupt bot ein Grenzer mit hängendem Gewehr, Oma, Bärenfotze und Regenmantel keinen militärisch exakten Anblick. Genau deswegen gefiel uns das.
Die Knarre wurde auch bei jeder passenden Gelegenheit höchst symbolträchtig in den Dreck geworfen, ungeachtet des vermehrt notwendigen Waffenputzens. Aus dem gleichen Grund verwendete man sie demonstrativ als Nichtwaffe, z. B. als Spazierstock oder das LMG mit aufgeklapptem Zweibein als Liege.

Heimgängersport: Als ich die Kompanie das erste Mal betrat, wunderte ich mich über eine aus einem Kleiderbügel gebaute Angel und einen Plastefisch, die an einem kleinen Brunnen lagen. Zweifelnd fragte ich mich, ob hier Kinder Zutritt hätten. Später erfuhr ich, daß Angeln die letzte „Heimgängersportart“ war. Die Gänger mimten während ihrer letzten 50 Tage die 50 Sportarten des Sporttotos der DDR.

Heimgängerzeichen: Damit begrüßten sich die Heimgänger. Andere durften das nicht. Dabei wurde die rechte Hand wie zum Schwur erhoben, Daumen, Zeige- und Kleiner Finger gestreckt gelassen, die restlichen Finger an den Handballen gelegt, so daß ein H (wie Heimgänger) entstand.
Das zweite Halbjahr hatte dafür das dem „Victory“ gleichende Vizezeichen.

Leuchterkönig: Unsere Gänger wetteiferten darum, wer die meisten Leuchtkugeln hochgehen ließ. Glocke war lange der Spitzenreiter. Schließlich aber wurde Pa. Leuchterkönig, indem er in seiner vorletzten Nachtschicht 4 Handleuchtzeichen auf einmal zündete und auf insgesamt 28 Stück kam.

Löffel abgeben: In der letzten Schicht gab der Heimgänger tatsächlich seinen Löffel ab: Ein aus der Küche entwendeter Alulöffel wurde vorzugsweise auf den vorderen Kontrollstreifen geworfen.
Als Neuling wunderte ich mich am nächsten Tag, als Schirrmeister und Küchenbulle den Streifen abfuhren, um Löffel einzusammeln.

Stehaufmännchen: Wir Heimgänger setzten uns in der Bude im Kreis auf den Fußboden und ließen das Männchen in der Mitte kreiseln. Wen es beim Stillstand anblickte, der durfte es bis zum nächsten Tag in seinen Spind stellen. Leider wurden wir verzinkt und das Männchen beschlagnahmt.

Vererben: Beim Heimgang überließ man seinem Lieblingsvize persönliche Gegenstände. Ich erinnere mich da an ein Taschenmesser, dessen Klinge von vielen Schärfen mehrerer Generationen ganz schmal geworden war. Ich selbst habe Gefreitenschulterstücke mit Litze weitervererbt. Damals war schon die Nachrüstung von Soldatenschulterstücken mit Alubalken üblich und meine Erbstücke eine Rarität.

Vizeschlagen: Der Achtziger mußte am Kontrollstreifen seine Knarre vor sich hinwerfen und abknien. Der Heimgänger berührte mit dem Gewehrkolben seiner Kaschi beide Schultern des Achtzig und schlug ihn so zum Vize.

Zivilalarm: In den Wochen vor dem Heimgang ließ man sich die Zivilsachen schicken und deponierte sie im Spint. Dort sollten sie eigentlich bis zur Entlassung liegen bleiben. Aber wenn ein Heimgänger den Zivilalarm ausrief, zogen sich alle gefechtsalarmschnell die Zivilsachen an. Es war dann üblich, sich kurz auf dem Gang zu zeigen, um Vorgesetzte zu „belobigen“.
Ich hatte mir extra von meiner Mutter auf einen orangefarbenen Nikki (neudeutsch T-Shirt) ein buntes Clownsgesicht sticken lassen. Das Kleidungsstück zog ich auch als Unterhemd an, um dann entblößerartig die Uniformjacke zu öffnen.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
gitarre52 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#79

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.12.2013 18:05
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #78
Vererben: Beim Heimgang überließ man seinem Lieblingsvize persönliche Gegenstände. Ich erinnere mich da an ein Taschenmesser, dessen Klinge von vielen Schärfen mehrerer Generationen ganz schmal geworden war. Ich selbst habe Gefreitenschulterstücke mit Litze weitervererbt. Damals war schon die Nachrüstung von Soldatenschulterstücken mit Alubalken üblich und meine Erbstücke eine Rarität.


Zwar nicht an der Grenze sondern bei der BePo hat mein mir nachfolgender Vize meinen Löffel, mein Messer mit Holzgriff, meinen Emaillektrinktopf und mein Offizierskäppi (noch mit der abgerundeten Spitze) bekommen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 18.12.2013 18:06 | nach oben springen

#80

RE: Meine Zeit in Freienhagen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.12.2013 18:16
von UvD815 | 619 Beiträge

An einigen bestimmten Postenpunkten haben bei uns die HG s in der letzten Schicht, von der Kragenbinde, zum Alulöffel bis Hausschuhe, zur Erinnerung
an Bäume genagelt. Einige Stücke hängen heute noch erkennbar.


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