#21

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 26.11.2013 20:33
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #5




@grenzgaengerin , von nichts kann man kein Video drehen. Diese Stadt war froh, dass sie überleben konnte in dieser Zeit und unter der massiven Bedrohung durch die Sowjets. Hast du schon mal von der Berlinkrise gehört, die der Bauernjunge Chrustschov 1958 vom Zaune gebrochen hat ?
Das war wirklich sehr bedrohlich für Berlin und für Deutschland. Das gleich gilt für die Blockade Berlins 1948/49. Die ach so humanistisch gesinnten Marxisten im Kreml wollten die Westsektoren von Berlin einfach aushungern. Das muss man sich mal vorstellen, so etwas im 20. Jahrhundert. Aber wahrscheinlich hast du da noch gar nicht gelebt und hast es dadurch nicht mitbekommen.



Hallo Gert,

Ich kenne @grenzgaengerin persönlich und kann Dir versichern, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit im 20. Jahrhundert gelebt hat.
Darüber hinaus haben selbst Politiker, wie Egon Bahr, in Interviews immer wieder gesagt, daß Westberlin ein Agentennest des Westens war.
Es war ein Pfahl im Fleische der DDR, von welchem aus Diversions-, Propaganda- und Spitzeltätigkeit ohne Ende betrieben worden ist, seit dem 13. August 1961 in erheblich eingeschränkter Form.
Ein Video darüber hatte unsere grenzgaengerin vermutlich im Kopf, um dem hier gezeigten Propagandastreifen etwas entgegenzusetzen.


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#22

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 26.11.2013 20:40
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Kurt im Beitrag #21
Zitat von Gert im Beitrag #5




@grenzgaengerin , von nichts kann man kein Video drehen. Diese Stadt war froh, dass sie überleben konnte in dieser Zeit und unter der massiven Bedrohung durch die Sowjets. Hast du schon mal von der Berlinkrise gehört, die der Bauernjunge Chrustschov 1958 vom Zaune gebrochen hat ?
Das war wirklich sehr bedrohlich für Berlin und für Deutschland. Das gleich gilt für die Blockade Berlins 1948/49. Die ach so humanistisch gesinnten Marxisten im Kreml wollten die Westsektoren von Berlin einfach aushungern. Das muss man sich mal vorstellen, so etwas im 20. Jahrhundert. Aber wahrscheinlich hast du da noch gar nicht gelebt und hast es dadurch nicht mitbekommen.



Hallo Gert,

Ich kenne @grenzgaengerin persönlich und kann Dir versichern, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit im 20. Jahrhundert gelebt hat.
Darüber hinaus haben selbst Politiker, wie Egon Bahr, in Interviews immer wieder gesagt, daß Westberlin ein Agentennest des Westens war.
Es war ein Pfahl im Fleische der DDR, von welchem aus Diversions-, Propaganda- und Spitzeltätigkeit ohne Ende betrieben worden ist, seit dem 13. August 1961 in erheblich eingeschränkter Form.
Ein Video darüber hatte unsere grenzgaengerin vermutlich im Kopf, um dem hier gezeigten Propagandastreifen etwas entgegenzusetzen.



......aber müssen wir deshalb die Schei.. Propaganda heute fortsetzen die ich 1960 schon von dem SED Clan eingehämmert bekam und sowieso nie geglaubt habe ?
Was war denn Ostberlin dann, der Heilige Stuhl oder was ? Wie bewertest du denn die kriminellen Aktionen des MfS in dieser Zeit, ich meine Entführung , Mord und andere schlimme Dinge in und aus Westberlin? Du sitzt mit deiner Propaganda im Glashaus, hast es nur noch nicht bemerkt.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#23

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 26.11.2013 20:48
von Gert | 12.354 Beiträge

Ich kenne @grenzgaengerin persönlich und kann Dir versichern, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit im 20. Jahrhundert gelebt hat.

Zitat



Das glaube ich dir natürlich. Ich kenn ihr Alter nicht, es ist mir auch egal. Dass sie im 20 Jahrhundert gelebt hat, ist mir bewusst. Ich habe mich offenbar etwas unglücklich ausgedrückt.Meine Frage zielte darauf ab, ob sie das Jahr 1958 /59 bewusst erlebt hat, ob sie die Gefahr eines Weltkrieges durch Chrustchov heraufbeschworen auch gespürt hat? Diese Frage ist wohl durch meine unklare Formulierung nicht angekommen. Das wars und nichts anderes.
Damit möchte ich das abschließen


.
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#24

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 26.11.2013 20:58
von passport | 2.626 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #22
Zitat von Kurt im Beitrag #21
Zitat von Gert im Beitrag #5




@grenzgaengerin , von nichts kann man kein Video drehen. Diese Stadt war froh, dass sie überleben konnte in dieser Zeit und unter der massiven Bedrohung durch die Sowjets. Hast du schon mal von der Berlinkrise gehört, die der Bauernjunge Chrustschov 1958 vom Zaune gebrochen hat ?
Das war wirklich sehr bedrohlich für Berlin und für Deutschland. Das gleich gilt für die Blockade Berlins 1948/49. Die ach so humanistisch gesinnten Marxisten im Kreml wollten die Westsektoren von Berlin einfach aushungern. Das muss man sich mal vorstellen, so etwas im 20. Jahrhundert. Aber wahrscheinlich hast du da noch gar nicht gelebt und hast es dadurch nicht mitbekommen.



Hallo Gert,

Ich kenne @grenzgaengerin persönlich und kann Dir versichern, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit im 20. Jahrhundert gelebt hat.
Darüber hinaus haben selbst Politiker, wie Egon Bahr, in Interviews immer wieder gesagt, daß Westberlin ein Agentennest des Westens war.
Es war ein Pfahl im Fleische der DDR, von welchem aus Diversions-, Propaganda- und Spitzeltätigkeit ohne Ende betrieben worden ist, seit dem 13. August 1961 in erheblich eingeschränkter Form.
Ein Video darüber hatte unsere grenzgaengerin vermutlich im Kopf, um dem hier gezeigten Propagandastreifen etwas entgegenzusetzen.



......aber müssen wir deshalb die Schei.. Propaganda heute fortsetzen die ich 1960 schon von dem SED Clan eingehämmert bekam und sowieso nie geglaubt habe ?
Was war denn Ostberlin dann, der Heilige Stuhl oder was ? Wie bewertest du denn die kriminellen Aktionen des MfS in dieser Zeit, ich meine Entführung , Mord und andere schlimme Dinge in und aus Westberlin? Du sitzt mit deiner Propaganda im Glashaus, hast es nur noch nicht bemerkt.







Man gut das BND und CIA zu dieser Zeit nur "Mensch ärgere dich nicht" gespielt haben


passport


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#25

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 26.11.2013 21:19
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Klar habe ich mit meinem Beitrag provoziert. Doch meine Provokation richtete sich eher gegen die Art und Weise des Eröffnungsbeitrages und da besonders gegen die Einseitigkeit der Eröffnung. Berlin war Schmelztiegel des kalten Krieges - eine Stadt, in der zwei Großmächte ihre Kräfte gemessen haben. Und das haben die Menschen egal wo in Berlin fast täglich gespürt. Auf unterschiedliche Art und Weise. Und die meisten konnten es damals und erst recht heute einordnen. Und der Eröffnungsbeitrag wird den Menschen, weder in West, noch in Ost gerecht.

Und nun zu mir @Gert . Ich bin als Kind 1962 nach Berlin gekommen. Und ein bleibender Eindruck von der Stadt Berlin war ein frühkindliche Erlebnis was mich geprägt hat. Meine Mutter und ich wollten meinen Vater von der Arbeit abholen, der damals beim Volkswirtschaftsrat der DDR gearbeitet hat. Heute befindet sich dort das Finanzministerium? Jedenfalls befand sich das Gebäude unmittelbar im Grenzgebiet, von dem ich damals noch nichts wußte. Was es aber bedeutete, wurde mir an diesem Nachmittag klar. Ich lief mit meiner Mutter durch fast menschenleere Straßen. An Autos kann ich mich garnicht mehr erinnern. Nur an eins - an Ampeln, die von grün auf gelb und anschließend auf rot sprangen. Und dann wieder das ganze zurück. Für mich als Kind war das beängstigend. Da wird der Verkehr geregelt, obwohl es keine Verkehrsteilnehmer - Menschen gibt? Meine Eltern haben mir wahrscheinlich auf meine Fragen geantwortet, warum es dort keine Menschen gab. Doch seit dem hat sich bei mir eine undefinierbare Angst bzw. Vorstellung festgesetzt. Wenn es einmal Krieg gibt, dann wird es so sein wie im Grenzgebiet 1962. Es wird keine Menschen mehr geben, aber die Ampeln werden noch funktionieren.

LG von der grenzgaengerin


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.11.2013 21:38 | nach oben springen

#26

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 26.11.2013 21:25
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #24
Zitat von Gert im Beitrag #22
Zitat von Kurt im Beitrag #21
Zitat von Gert im Beitrag #5




@grenzgaengerin , von nichts kann man kein Video drehen. Diese Stadt war froh, dass sie überleben konnte in dieser Zeit und unter der massiven Bedrohung durch die Sowjets. Hast du schon mal von der Berlinkrise gehört, die der Bauernjunge Chrustschov 1958 vom Zaune gebrochen hat ?
Das war wirklich sehr bedrohlich für Berlin und für Deutschland. Das gleich gilt für die Blockade Berlins 1948/49. Die ach so humanistisch gesinnten Marxisten im Kreml wollten die Westsektoren von Berlin einfach aushungern. Das muss man sich mal vorstellen, so etwas im 20. Jahrhundert. Aber wahrscheinlich hast du da noch gar nicht gelebt und hast es dadurch nicht mitbekommen.



Hallo Gert,

Ich kenne @grenzgaengerin persönlich und kann Dir versichern, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit im 20. Jahrhundert gelebt hat.
Darüber hinaus haben selbst Politiker, wie Egon Bahr, in Interviews immer wieder gesagt, daß Westberlin ein Agentennest des Westens war.
Es war ein Pfahl im Fleische der DDR, von welchem aus Diversions-, Propaganda- und Spitzeltätigkeit ohne Ende betrieben worden ist, seit dem 13. August 1961 in erheblich eingeschränkter Form.
Ein Video darüber hatte unsere grenzgaengerin vermutlich im Kopf, um dem hier gezeigten Propagandastreifen etwas entgegenzusetzen.



......aber müssen wir deshalb die Schei.. Propaganda heute fortsetzen die ich 1960 schon von dem SED Clan eingehämmert bekam und sowieso nie geglaubt habe ?
Was war denn Ostberlin dann, der Heilige Stuhl oder was ? Wie bewertest du denn die kriminellen Aktionen des MfS in dieser Zeit, ich meine Entführung , Mord und andere schlimme Dinge in und aus Westberlin? Du sitzt mit deiner Propaganda im Glashaus, hast es nur noch nicht bemerkt.







Man gut das BND und CIA zu dieser Zeit nur "Mensch ärgere dich nicht" gespielt haben


passport


das ist richtig, sie( CIA, BND wohl eher nicht, falsche Zuordnung ) haben in Westberlin nicht nur Mensch ärgere dich nicht gespielt. Aber sie haben sich nicht als Entführer und Mörder betätigt, wie es die Stasi mit unliebsamen Personen, die in WB wohnten, gemacht hat.


.
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Mahatma Gandhi
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#27

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 26.11.2013 21:51
von passport | 2.626 Beiträge

@Gert

Natürlich haben sich die hauptamtlichen MA der westlichen GD nicht selber ihre Finger schmutzig gemacht. Dafür hatten sie Erfüllungsgehilfen wie die KgU und den UFJ. Deren Geschäft waren Mord, Diversion, Sabotage und Entführung in der DDR gewesen. Und dafür haben dann diese Leute damals in den 50ziger Jahren ihre sehr harte aber gerechte Strafe in den Gerichtsprozessen der DDR erhalten.


passport


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#28

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 26.11.2013 22:05
von berlin3321 | 2.512 Beiträge

Vielleicht OT:

KID wurde auch aus B entführt und in die USA verbracht.

Und wenn wir schon dabei sind: Die Ami´s bzw die "five eyes" halten sich ja auch immer an die Gesetze. Siehe Angie und ihr Telefon.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
passport, eisenringtheo, Kurt, DoreHolm und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.11.2013 22:05 | nach oben springen

#29

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 26.11.2013 23:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #19
Beiden Seiten ging es doch darum die Deutschen in Ost und West gegeneinander aufzuhetzen.


Ja, Wanderer, genau so war es.
Und die Agitatoren auf beiden Seiten waren so erfolgreich, dass sich Ossis und Wessis nur knurrend bis grollend und mit gefletschten Zähnen begegnet sind. Wobei jeder, der das Feindgebiet betrat, um Leib und Leben fürchten musste: So aufgehetzt waren wir alle. Schon klar.


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#30

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 26.11.2013 23:37
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von passport im Beitrag #27
@Gert

Natürlich haben sich die hauptamtlichen MA der westlichen GD nicht selber ihre Finger schmutzig gemacht. Dafür hatten sie Erfüllungsgehilfen wie die KgU und den UFJ. Deren Geschäft waren Mord, Diversion, Sabotage und Entführung in der DDR gewesen. Und dafür haben dann diese Leute damals in den 50ziger Jahren ihre sehr harte aber gerechte Strafe in den Gerichtsprozessen der DDR erhalten.


passport


Und warum dann die hauptamtlichen MA der östlichen GD?
Weil der Kopf schlimmstenfalls dran blieb?


zuletzt bearbeitet 26.11.2013 23:37 | nach oben springen

#31

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 27.11.2013 13:47
von 94 | 10.792 Beiträge

Jetzt mußte ich erstemal rausbekommen, wen @Gert überhaupt mit Chrustchov meinte, vielleicht N.S.Chruschtschow? Aber dann paßt wieder diese Weltkriegsgefahr nicht. Er war zwar nicht der Erfinder der friedlichen Koexistenz (de.wikipedia.org/wiki/Friedliche_Koexistenz#Politik_Chruschtschows), aber damit kann er von @Gert auch nicht gemeint sein. Und 1958/59, hä? Also Kubakrise (das bisher einzigemal DEFCON2, also fast Weltenkrieg №. III, war doch erst '62. Und wegen Berlin (arm, aber sexy - so zumindest im Selbstverständnis der Berliner) hätte sich auch '61 Keiner einen Finger krum gemacht ...

"Besser als ein Krieg": US-Präsident Kennedy akzeptierte den Mauerbau und ließ Sowjetführer Chruschtschow früh wissen, dass die Abriegelung des Ostens keine Konsequenzen nach sich ziehen würde. Neue Erkenntnisse über eine alte Geschichte.
weiterlesen ... http://www.sueddeutsche.de/politik/us-pr...liner-1.1131047

Also Frage @Gert, falls nun doch Н.С. Хрущёв gemeint sei, könntest Du mir als Spätgeborenen mal darlegen, wie Du im Jahre 58/59 seine Person als Weltkriegsbeschwörer wahrgenommen hast? Und falls nicht, na dann war mal wieder übliche gertsche Propagandagülle, aber mit einem Blick auf die Uhrzeit sei der alte Mann entschuldigt.

P.S. Wieso wurde eigentlich nichts aus dieser Idee Adenauer wollte Westberlin eintauschen


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Udo, DoreHolm und Kurt haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.11.2013 13:54 | nach oben springen

#32

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 27.11.2013 17:15
von Zkom IV | 320 Beiträge

Kurze Richtigstellung:

"Arm, aber sexy" ist das Selbstverständnis des Herrn Wowereit, aber nicht das der GESAMTEN Berliner Bevölkerung.



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#33

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 27.11.2013 18:13
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #31
Jetzt mußte ich erstemal rausbekommen, wen @Gert überhaupt mit Chrustchov meinte, vielleicht N.S.Chruschtschow? Aber dann paßt wieder diese Weltkriegsgefahr nicht. Er war zwar nicht der Erfinder der friedlichen Koexistenz (de.wikipedia.org/wiki/Friedliche_Koexistenz#Politik_Chruschtschows), aber damit kann er von @Gert auch nicht gemeint sein. Und 1958/59, hä? Also Kubakrise (das bisher einzigemal DEFCON2, also fast Weltenkrieg №. III, war doch erst '62. Und wegen Berlin (arm, aber sexy - so zumindest im Selbstverständnis der Berliner) hätte sich auch '61 Keiner einen Finger krum gemacht ...

"Besser als ein Krieg": US-Präsident Kennedy akzeptierte den Mauerbau und ließ Sowjetführer Chruschtschow früh wissen, dass die Abriegelung des Ostens keine Konsequenzen nach sich ziehen würde. Neue Erkenntnisse über eine alte Geschichte.
weiterlesen ... http://www.sueddeutsche.de/politik/us-pr...liner-1.1131047

Also Frage @Gert, falls nun doch Н.С. Хрущёв gemeint sei, könntest Du mir als Spätgeborenen mal darlegen, wie Du im Jahre 58/59 seine Person als Weltkriegsbeschwörer wahrgenommen hast? Und falls nicht, na dann war mal wieder übliche gertsche Propagandagülle, aber mit einem Blick auf die Uhrzeit sei der alte Mann entschuldigt.

P.S. Wieso wurde eigentlich nichts aus dieser Idee Adenauer wollte Westberlin eintauschen


@94; guckst du hier, Alder (rot mark): http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Krise
grün mark. vollgestopft mit Vorurteilen, Alder ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#34

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 27.11.2013 18:29
von 94 | 10.792 Beiträge

zu grün: kann man so sagen, aber Du sollst es ja am Besten wissen was in deiner Propagandagülle alles so drinne ist *grins*
Doch jetzt mal ernst beiseite, zu rot. Da bin ich jetzt bissel überrascht, das Du doch tatsächlich die Chruschtschow-Note und deren Hochstilisierung zum ' Berlin-Ultimatum' durch die Westmächte so empfandest. War es doch nach der Ablehnung der Stalin-Noten ein paar Jahre zuvor ein weiterer Schritt in Richtung Spaltung. Da scheinste ein sehr feines Gespür gehabt zu haben, die damals unter diesem Vorwand (oder besser gesagt als Anlaß) gegründete Organisation Live Oak war ja nicht gerade zur Deeskalation gedacht.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 28.11.2013 00:19
von diefenbaker | 584 Beiträge

Wenn ich die Beiträge zu diesem an sich interessanten Thema so überfliege kommt der Eindruck auf, dass einige den Kalten Krieg nachspielen wollen, Reenactment heisst das wohl.

Völlig losgelöst von Spionen, Agenten und Diversanten war West-Berlin das Schaufenster des "Kapitalismus" im Wettkampf der Systeme. In das Schaufenster wurde ordentlich was reingestellt und das ließ man sich auch was kosten.

Ernst Reuter hat sich schon in den frühen 50er Jahren dafür stark gemacht, West-Berlin im Rahmen des Wiederaufbaus hell zu erleuchten (hier wörtlich gemeint), damit es weit in den Osten hineinstrahlt. Das hat auch funktioniert. Ich kann mich deutlich daran erinnern, in den 60er Jahren von Ost Berlin aus bei passenden Gelegenheiten der Sektorengrenze so nahe wie möglich zu kommen und war immer fasziniert, wie hell es von der anderen Seiter herüberschien. Noch viel deutlicher wurde der hell/dunkel Unterschied später beim Einfliegen nach Tegel bei Dunkelheit, wenn die Route um den Fernsehturm herum ging .

Es hat den Osten doch alleine schon provoziert, wenn West-Berlin - vielleicht etwas protzig - seinen Wohlstand zur Schau gestellt hat.

Wolfgang



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#36

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 28.11.2013 09:33
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Zitat von diefenbaker im Beitrag #35
Wenn ich die Beiträge zu diesem an sich interessanten Thema so überfliege kommt der Eindruck auf, dass einige den Kalten Krieg nachspielen wollen, Reenactment heisst das wohl.

Völlig losgelöst von Spionen, Agenten und Diversanten war West-Berlin das Schaufenster des "Kapitalismus" im Wettkampf der Systeme. In das Schaufenster wurde ordentlich was reingestellt und das ließ man sich auch was kosten.

Ernst Reuter hat sich schon in den frühen 50er Jahren dafür stark gemacht, West-Berlin im Rahmen des Wiederaufbaus hell zu erleuchten (hier wörtlich gemeint), damit es weit in den Osten hineinstrahlt. Das hat auch funktioniert. Ich kann mich deutlich daran erinnern, in den 60er Jahren von Ost Berlin aus bei passenden Gelegenheiten der Sektorengrenze so nahe wie möglich zu kommen und war immer fasziniert, wie hell es von der anderen Seiter herüberschien. Noch viel deutlicher wurde der hell/dunkel Unterschied später beim Einfliegen nach Tegel bei Dunkelheit, wenn die Route um den Fernsehturm herum ging .

Es hat den Osten doch alleine schon provoziert, wenn West-Berlin - vielleicht etwas protzig - seinen Wohlstand zur Schau gestellt hat.

Wolfgang


Das ist auch heute noch so, dass WB mehr leuchtet...Warum auch immer

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnew...-divisions.html
Theo


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#37

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 28.11.2013 09:50
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #36


Das ist auch heute noch so, dass WB mehr leuchtet...Warum auch immer

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnew...-divisions.html
Theo


Hallo Theo,

Das "warum auch immer" kann ich Dir beantworten. Es liegt an den verschiedenartigen Leuchtmitteln, die heute immer noch verwendet werden.
Zu dem Thema gibt es ganze Seiten im Internet.

Viele Grüße,

Kurt


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 28.11.2013 09:56
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Es ist fiktiv, aber was wäre gewesen wenn die Westalliierten Westberlin aufgegeben hätten, ich meine friedlich nach Verhandlungen, hätten alle Westberliner die Stadt Richtung Bundesrepublik verlassen?
Und hätten sie eine Wahl gehabt oder wären sie automatisch auch Sowjet/DDR-Volkseigentum geworden?


zuletzt bearbeitet 28.11.2013 09:59 | nach oben springen

#39

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 28.11.2013 10:29
von Kimble | 397 Beiträge

Zitat von diefenbaker im Beitrag #35
Wenn ich die Beiträge zu diesem an sich interessanten Thema so überfliege kommt der Eindruck auf, dass einige den Kalten Krieg nachspielen wollen, Reenactment heisst das wohl.

Völlig losgelöst von Spionen, Agenten und Diversanten war West-Berlin das Schaufenster des "Kapitalismus" im Wettkampf der Systeme. In das Schaufenster wurde ordentlich was reingestellt und das ließ man sich auch was kosten.

Ernst Reuter hat sich schon in den frühen 50er Jahren dafür stark gemacht, West-Berlin im Rahmen des Wiederaufbaus hell zu erleuchten (hier wörtlich gemeint), damit es weit in den Osten hineinstrahlt. Das hat auch funktioniert. Ich kann mich deutlich daran erinnern, in den 60er Jahren von Ost Berlin aus bei passenden Gelegenheiten der Sektorengrenze so nahe wie möglich zu kommen und war immer fasziniert, wie hell es von der anderen Seiter herüberschien. Noch viel deutlicher wurde der hell/dunkel Unterschied später beim Einfliegen nach Tegel bei Dunkelheit, wenn die Route um den Fernsehturm herum ging .

Es hat den Osten doch alleine schon provoziert, wenn West-Berlin - vielleicht etwas protzig - seinen Wohlstand zur Schau gestellt hat.

Wolfgang


Dein letzter Satz gefällt mir. Weil er etwas sehr schön auf den Punkt bringt. Den Wettstreit zwischen von Gesellschaftsformen.

Das viel bessere, buntere Warenangebot im Westberlin gab es aber sicher nicht auf Anweisung von Bonn oder
aus purer Boshaftigkeit. Die Grundlagen waren u.a. vielmehr die Freiheit der Händler und ganz wichtig: "richtiges" Geld.

Aus vielen Berichten aus der Zeit vor dem Mauerbau ist überliefert, daß es vor allem in studentischen Kreisen sehr beliebt war,
am Wochenende nach Westberlin zu fahren. Weil es dort die Musik und die Filme im Kino gab, die sie in der DDR so vermißt haben.

Für viele war Westberlin diese Alternative, die man im Hinterkopf behielt, falls es einem in der DDR zu unerträglich werden sollte.
Überzeugte Mitläufer der SED werden solche Gedanken nie entwickelt haben.
Das geht dann auch in Ordnung . Solange jedenfalls, wie sie nicht auch anderen dieses Lebensmodell aufgezwungen haben.
Und das kreide ich den damaligen SED - Jüngern schon an.
Der Mauerbau war , um es freundlich auszudrücken, ein sehr unsportlicher Akt des unterlegenen Mitspielers
im Wettreit zwischen zwei Gesellschaftsformen und Lebensmodellen.
---


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
andyman hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.11.2013 10:29 | nach oben springen

#40

RE: Westberlin - Eine Stadt im Würgegriff des Kommunismus

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 28.11.2013 10:57
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Zitat von Kurt im Beitrag #37


(mehr Licht in Westberlin)

Das "warum auch immer" kann ich Dir beantworten. Es liegt an den verschiedenartigen Leuchtmitteln, die heute immer noch verwendet werden

Viele Grüße,

Kurt

Die verlinkte Site behauptet, dass es mehr Luxus- Einkaufsläden in WB gibt und sich dieser Trend nach der Wende noch verstärkt hat. Von daher komme der Unterscheide. Als Auswärtiger kann ich das natürlich nicht beurteilen.
1988, vom Fernsehturm aus sah ich (beim Eindunkeln) den illuminierten Grenzstreifen. Diesseits war alles ziemlich dunkel, jenseits strahlend hell.
Theo


Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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