#21

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 10:03
von 80er | 572 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #9

[...] Ich selbst hatte Mitte der 90iger Jahre ein Gespräch mit Beamten des Verfassungsschutzes. Man fragte mich z.B. wie
ich mit meiner politischen Einstellung in der DDR (GT. und Parteizugehörigkeit) heute in der BRD zurecht komme.
War einfach nur lächerlich.
Andreas

Aus deiner damaliger Sicht evtl. nachvollziehbar, aus meiner heutigen eher eine sehr niedrige Hürde, die du in diesem konkreten Fall zu nehmen hattest!


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#22

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 11:54
von Lutze | 8.039 Beiträge

MfS-Leute,die entlassen wurden,
sie mußten sich einen neuen Job suchen,
was stand in ihren Bewerbungsunterlagen
im Lebenslauf?,
konnte man die MfS-Tätigkeit weglassen?,
wenn ja,was passierte,wenn der Arbeitgeber doch
davon erfuhr?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 24.11.2013 12:01 | nach oben springen

#23

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 12:02
von Gert | 12.356 Beiträge

hallo, eure Berichte finde ich sehr interessant. Ist mein Eindruck richtig, dass das sachlich geprüft wurde und fair über die Bühne ging ? Oder war es möglich " alte Rechnungen" mit dieser umfassenden Personalprüfung zu begleichen ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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zuletzt bearbeitet 24.11.2013 12:02 | nach oben springen

#24

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 12:05
von polsam | 575 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #20
Während ich in der DDR regelmässig von Volkspolizisten einer Routiner-Ausweiskontrolle unterzogen wurde und ich auch mehrmals jährlich in eine Verkehrskontrolle geriet, gab es das im Westen nur sehr selten und nur bei einem Anlass.


Da waren, zumindest hier in der Region, weit aus mehr Ordnungshüter auf der Straße.
Es gab zu früheren Zeiten schon mehr Kontrollen. Das war einerseits dem sozialistischen Wettbewerb geschuldet ( jede Dienstschicht wollte das meiste Ordnungsgeld eingesammelt haben, jede DS wollte die meisten Alkoholfahrer abrechnen, wobei damals kaum ein Radfahrer vom Sattel geschubst wurde um an ein Ergebnis zu kommen) zum Anderen war eine Schicht mit 12 Stunden schon recht lang, da musste man sich die Zeit vertreiben.
Hauptaugenmerk wurde bei Verkehrskontrollen hauptsächlich auf jugendliche Mopedfahrer gelegt. Denn die Rate der unbefugten Benutzung war schon recht beträchtlich.
Da Eisenach ja doch nicht all zu weit von der Staatsgrenze entfernt war, kann auch das ein Grund für häufige Kontrollen gewesen sein.

Ja und die Kontrollen nach der Wende sind schon weniger geworden. Es sind ja auch erheblich weniger Beamte unterwegs.
Da es (zumindest in meiner letzten Dienststelle) Zielvorgaben gab, musste einfach kontrolliert werden. Zielvorgaben heißt, jede Dienstgruppe hatte im Monat eine bestimmte Anzahl Verwarngelder zu bringen, hatte eine bestimmte Anzahl Alkoholfahrten ohne Folgen festzustellen, hatte eine bestimmte Stundenzahl mit dem Lasergerät zu arbeiten usw.)
Das war nicht anders wie der sozialistische Wettbewerb, eher noch schlimmer.


RudiEK89, Eisenacher und ABV haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 15:47
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von 80er im Beitrag #21
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #9

[...] Ich selbst hatte Mitte der 90iger Jahre ein Gespräch mit Beamten des Verfassungsschutzes. Man fragte mich z.B. wie
ich mit meiner politischen Einstellung in der DDR (GT. und Parteizugehörigkeit) heute in der BRD zurecht komme.
War einfach nur lächerlich.
Andreas

Aus deiner damaliger Sicht evtl. nachvollziehbar, aus meiner heutigen eher eine sehr niedrige Hürde, die du in diesem konkreten Fall zu nehmen hattest!

Was heißt für dich "niedrige Hürde" damals?
Die Urlaubsgespräche mit den Unterstellten bei den GT gehörten zu den dienstlichen Pflichten eines stellv. Zugführers.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#26

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 16:25
von Alfred | 6.853 Beiträge

Die ges. Überprüfungen - egal in welchen Bereich - waren doch eine subjektive Sache.

Vieles wurde doch nur vorgeschoben.


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#27

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 16:32
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Da kann ich dir nicht zustimmen, was Sachsen betrifft.
Man kam mit der "Täterakte" direkt auf den Bediensteten zu.
Es war hier bei uns eine objektive Einschätzung, nach Aktenlage halt.
Wenn du der Aktenlage nichts entgegen zu setzen hattest, war man verloren, bzw. entlassen.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#28

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 16:37
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #27
Da kann ich dir nicht zustimmen, was Sachsen betrifft.
Man kam mit der "Täterakte" direkt auf den Bediensteten zu.
Es war hier bei uns eine objektive Einschätzung, nach Aktenlage halt.
Wenn du der Aktenlage nichts entgegen zu setzen hattest, war man verloren, bzw. entlassen.

ihr hattet eine Täterakte?,
oder war es die Akte aus der Kaderabteilung
Lutze


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wer nicht kämpft hat schon verloren
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#29

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 16:40
von Alfred | 6.853 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #27
Da kann ich dir nicht zustimmen, was Sachsen betrifft.
Man kam mit der "Täterakte" direkt auf den Bediensteten zu.
Es war hier bei uns eine objektive Einschätzung, nach Aktenlage halt.
Wenn du der Aktenlage nichts entgegen zu setzen hattest, war man verloren, bzw. entlassen.


So hat eben jeder seine Erfahrungen.
Abgesehen davon, dass Personen die als z.B. als IM tätig waren gegen kein Gesetz verstoßen haben, mal ein Beispiel.

Herr XY war Angehöriger der NVA und hatte auf Grund seiner Tätigkeit umfangreiche Kontakte zum MfS . Auf Grund dieser Kontakte musste Herr XY überhaupt nicht als IM geworben werden. Herr ABC war auch Angehöriger der NVA wurde aber als IM geführt, hatte aber wesentlich weniger dem Offizier des MfS mitzuteilen als Herr XY .

Wer wurde nach 1990 übernommen ?


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#30

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 17:05
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

XY wurde in den Polizeidienst übernommen und verbeamtet.
Man ging hier nur nach der Aktenlage des Bundesbeauftragten.
Zu Deutsch, hattest du keine Akte oder war diese geschreddert, wurdest du übernommen.

Akteneinsicht habe ich gestern in der "runden Ecke" in Leipzig beantragt.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#31

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 17:10
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde......
Offensichtlich gab es beim Prozedere der Übername von VP -Angehörigen von Bundesland zu Bundesland doch erhebliche Unterschiede.
Ich werd auch nicht meine "Übernahmegeschichte" ausbreiten, sie ist auch meht oder weniger "uninteresant".
Erstaunlich für mich war allerdings die "Gewichtung" von verschiedenen Sachen, die in Kaderakten so rumliegen. Die "schwierigste " Frage für mich war die nach einer "hohen Staatlichen Auszeichnung" die ich bekommen hatte.Ich wußte nämlich nicht, von was die redeten.....--Bis es mir dann einfiel: Verdienstmedaille der usw. Irgendwie ist den "Auswerter" wohl das Datum abhandengekommen- na ja, er kannte nur die Akte,nicht den Menschen,....
Es war meine "Silberdiestel" -also vom damaligen Innenminister unter de`Maizaire bekommen.
Ja, und da gab es ja dann einen Ministerpräsi eines Bundeslandes mit auch so einer Auszeichnung..... Kennt man noch?
Erstaunlich ist aber, das die Leute, welche die Auswahl vornamen, offensichtlich wenig von DDR-Strukturen wußten.OK-ich wußte auch nicht viel über Strukturen der Berliner Polizei. Beispiel? BAL-"Handschlag" also eine ganze Weile später:
Herr Hans-mit ihnen gab es ja kaum Schwierikeiten, sie waren ja kein VoPo ,sondern Eisenbahner. Ich hab erst auf dem Flur gelacht.
Übrigens- der ,welcher den Handschlag ausführte war ein 1A Fachmann- aber ....
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#32

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 17:14
von polsam | 575 Beiträge

Der damalig Amtsleiter des VPKA hat sich nach der Wende gerichtlich erfolgreich gegen seine Entlassung gewehrt.
Er war, bevor er AL wurde, in der BdVP tätig und hatte auf Grund seiner Dienststellung sehr engen Kontakt zum MfS.
Zum Vorwurf wurde ihm auch gemacht, dass er zu seinem Geburtstag, schon als Amtsleiter ein Präsent vom MfS erhalten hat.
Das Geschrei der Journaille flammte immer dann wieder auf, wenn er sich um ein öffentliches Amt beworben hat.
Inzwischen ist er aber auch in Pension.


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#33

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 17:21
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #28
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #27
Da kann ich dir nicht zustimmen, was Sachsen betrifft.
Man kam mit der "Täterakte" direkt auf den Bediensteten zu.
Es war hier bei uns eine objektive Einschätzung, nach Aktenlage halt.
Wenn du der Aktenlage nichts entgegen zu setzen hattest, war man verloren, bzw. entlassen.

ihr hattet eine Täterakte?,
oder war es die Akte aus der Kaderabteilung
Lutze

Die Stasi-Unterlagenbehörde unterscheidet zwischen Opfern und "Tätern". Das heißt, alle Mitarbeiter der K1 haben auch eine "Täterakte".
Ich selbst habe eine Akte, weil ich mich 1983 beim Mfs beworben habe.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#34

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 17:31
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ist es, ich nenne es mal höhergestellten, gelungen sich durch Zugriff auf die eigene Akte "clean" zu machen und kleinere Lichter die das nicht konnten mussten dran glauben?


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#35

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 17:35
von Alfred | 6.853 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #34
Ist es, ich nenne es mal höhergestellten, gelungen sich durch Zugriff auf die eigene Akte "clean" zu machen und kleinere Lichter die das nicht konnten mussten dran glauben?


Man kann wohl nur VERMUTEN.

Aber hier mal was ..

"Die MfS-Akten des BStU-Chefs Roland Jahn

Im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ Nr. 19/2013 wird in einem kurzen Beitrag über die „demotivierte Belegschaft“ der Jahn-Behörde berichtet. Das ist möglicherweise nachvollziehbar angesichts der wenig überzeugenden Argumente für einen Fortbestand der BStU über das Jahr 2019 hinaus.

Die eigentliche Sensation wird in diesem Artikel aber beiläufig mitgeteilt: „Als Jahn 2011 die Behörde übernahm, händigte er dem Amt Original-Stasi-Akten aus…“ Angeblich hätten sich diese Akten im Nachlass seines verstorbenen Vaters befunden. „Behördenmitarbeiter vermuten hingegen, Jahn habe jahrelang unrechtmäßig Originalakten besessen.“

Die Behördenmitarbeiter wissen natürlich besser als jeder andere, dass Originalakten durch sie nicht herausgegeben wurden und werden, immer nur Kopien mit den üblichen Schwärzungen.

Woher stammen also diese Akten wirklich? Aus der Beute von westlichen Geheimdiensten in der Umbruchzeit oder aus dem Fundus sog. Bürgerrechtler, die solche Akten Anfang der 90er Jahre in größerer Zahl vornehmlich an Journalisten verhökerten? Sind sie überhaupt noch vollständig oder wurden sie „bereinigt“? Zeigen sie noch den vollen Umfang der Kenntnisse des MfS über Roland Jahn? Enthalten sie noch den von ihm eigenhändig unterschriebenen Antrag auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR?

Lassen wir uns überraschen, ob diese Fragen jemals beantwortet werden.



W. S.

09.05.2013"




Quelle: www.mfs-insider.de


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.11.2013 17:39 | nach oben springen

#36

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 17:46
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #34
Ist es, ich nenne es mal höhergestellten, gelungen sich durch Zugriff auf die eigene Akte "clean" zu machen und kleinere Lichter die das nicht konnten mussten dran glauben?


Es hält sich hartnäckig ein Gerücht, welches besagt, dass der erste Nachwende Herr der Akten alleiniger Besitzer und Beurteiler seiner Akte(n) ist.

Möglich ist alles und etwas kleiner Chargen können da sicher auch erfolgreich gewesen sein.


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#37

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 17:52
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Eine Wende-Posse, ohne Quelle aber ich kann sie privat zu 100% bestätigen.
Cleverer MfS-Oberst orientiert sich in Erkennung der neuen Lage sofort neu und hat zwei Examen die ihm hilfreich sind, eines in Finanzen und eines in Jura, er sitzt selbst in einem unwissenden Bürgerkommitee und bei etwas knappen Fachleuten fällt die Wahl für eine herausragende Position der neuen Zeit natürlich auf ihn.
Hat einige Zeit gedauert ehe man dem demokratisch "geläutertem" Obersten auf die Schliche kam
War auch eine wilde Zeit damals.


zuletzt bearbeitet 24.11.2013 17:59 | nach oben springen

#38

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 17:54
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #33
Zitat von Lutze im Beitrag #28
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #27
Da kann ich dir nicht zustimmen, was Sachsen betrifft.
Man kam mit der "Täterakte" direkt auf den Bediensteten zu.
Es war hier bei uns eine objektive Einschätzung, nach Aktenlage halt.
Wenn du der Aktenlage nichts entgegen zu setzen hattest, war man verloren, bzw. entlassen.

ihr hattet eine Täterakte?,
oder war es die Akte aus der Kaderabteilung
Lutze

Die Stasi-Unterlagenbehörde unterscheidet zwischen Opfern und "Tätern". Das heißt, alle Mitarbeiter der K1 haben auch eine "Täterakte".
Ich selbst habe eine Akte, weil ich mich 1983 beim Mfs beworben habe.


hast du Bedenken mit der Auswertung deiner Akte?,
für mich bist du eine ehrliche Haut,
ich hätte noch so viele Fragen dazu,
berichtest du dazu,wenn deine Täterakte ausgewertet wurde?
Lutze


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#39

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 18:00
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Na klar @Lutze schreibe ich darüber, welcher "Blödsinn" darin steht.
Jeder ABV und IM wusste etwas zu berichten.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#40

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 24.11.2013 18:02
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #39
Na klar @Lutze schreibe ich darüber, welcher "Blödsinn" darin steht.
Jeder ABV und IM wusste etwas zu berichten.


ich wäre trotzdem vorsichtig damit,
mit sowas geht man nicht hausieren
Lutze


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