#1

Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2013 13:53
von Schlutup | 4.098 Beiträge

Moin Moin,
wie sah es eigentlich mit den Engländern und Franzosen an der Staatsgrenze aus
Haben die auch eine Aufklärung getrieben wie die Amerikaner? Oder haben sie sich kurz gezeigt und waren wieder weg.

Gruß Schlutup



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#2

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2013 14:08
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Bei uns (GR 38) waren die Briten gegenüber. Ich war zwar nicht sooo sehr oft ganz vorn, nur bei Gruppen- oder Zugkontrolle, aber außer daß ich mal eine Fahrzeug hinter dem Zaun lang fahren sah, hatte ich nichts bemerkt. Dazu konnte man wegen einer Gehölzreihe zwischen Stacheldraht und dem Fahrweg nicht mal genau erkennen, wer es denn war, Zoll oder Briten.
Sicher hat sich auch mal ein Brite privat dorthin "verirrt", denn einer meiner Kameraden (einer, der immer Dienst am Enklaventor hatte) zeigte mir mal ein Foto, auf dem er Arm in Arm mit einem Tomy zu sehen ist. Das war ganz sicher auch schon etliche Meter in WB aufgenommen worden.
Seine Bemerkung dabei : "Wenn´s mal anders kommt".

Als ich im Med-Punkt lag, erzählten andere schon an der Grenze Dienende öfter mal von den Tomys. Dort, wo weniger Wald war, müssen sie wohl öfter aufgetaucht sein.



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zuletzt bearbeitet 20.11.2013 14:09 | nach oben springen

#3

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2013 14:38
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Bei uns waren gegenüber regelmäßig welche von der Rheinarmee, hast du so oft gesehen wie Zoll und BGS, gegenseitiges Beäugen mit dem Fernglas und dann sind sie weiter gezogen, großartig was aufgeklärt werden sie wohl dabei nicht haben.
Wenn du mal mit Heinz Gak direkt am Bach warst und die Briten waren auch da, manche waren da irgendwie gefühlt arroganter als die westdeutschen Kollegen.


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zuletzt bearbeitet 20.11.2013 15:28 | nach oben springen

#4

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2013 15:38
von Gelöschtes Mitglied
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Die Briten patroullierten und kontrollierten bis 1946 mit eigenen Truppen an der damaligen D-Linie. Ab 1946 gründeten sie den Frontier Corps Service (FCS) und beauftragten die in ihrer Besatzungszone gegründeten Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit der Bildung eines Zollgrenzdienstes. Der FCS war dieser Deutschen Zollbehörde in der Britschen Besatzungszone bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland vorgesetzt und Weisungsbefugt. Mit Bildung der Bundesrepublik Deutschland übergab der FCS die zollhoheitlichen Aufgaben an die Bundesregierung, wurde reorganisiert und nahm fortan als Britsh Frontier Service (BFC) die Überwachung der britischen zur sowjetischen Demarkationslinie.
Als solcher hatte der BFC zwei Büros in Hannover und Lübeck, von denen der Patrouilleneinsatz durch Kräfte der British Army of the Rhine (BAOR) koordiniert und geführt wurde. In enger Zusammenarbeit mit dem seit 1951 bestehenden Bundesgrenzschutz kontrollierten die Briten 1 Mal im Monat den gesamten Bereich. Durch die Hinzuziehung unterschiedlichster Einheiten und Verbände in die Grenzpatrouillen wurde erreicht, das eine große Anzahl britischer Offiziere mit den Verhältnissen an der Grenze vertraut war.
Dazu gibt es im Grenzlandmuseum Eichsfeld (Mühlenturm) ein interessantes Notizheft eines AGT. Sind alle möglichen Verbandsabzeichen der BAOR verzeichnet.


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#5

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2013 17:46
von Hansteiner | 1.404 Beiträge

In meiner DZ tauchten bei uns die Briten relativ selten auf, dann aber meist in größerer Anzahl mit Bus.
Es sah lediglich nach einer Einweisung aus, denn BGS war meist auch dabei. Von Aufklärung kann da keine Rede sein.

VG H.



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#6

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2013 18:00
von Kurt | 933 Beiträge

Da unsere Kaserne direkt an Grenze lag, kamen die Briten nahezu täglich mit dem Hubschrauber vorbei.
Es hat sich für sie anscheinend gelohnt. Der Flugplatz Gatow lag gleich gegenüber. Sie hatten es also nicht weit.


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#7

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2013 18:19
von VNRut | 1.483 Beiträge

Uns gegenüber lag die Montgomery-Barracks (Kaserne) heute Blücher-Kaserne und nicht weit entfernt war der Flugplatz Gatow. http://wikimapia.org/1645710/Montgomery-Barracks Daher hatten wir meist mit britische Streifen zu tun. Ab und zu fuhren auch Amerikaner und Franzosen die Staatsgrenze entlang. Allgemein war es ruhig in unseren Abschnitt. d.h. kaum Provokationen durch Militärangehörige, wenn man nicht unbedingt den Überflug einer Gazelle (Aérospatiale SA 341/342) bzw. einer Bell UH-1 dazuzählt. In meiner ganzen Dienstzeit kam es nur einmal zu einer stressigen Situation, als Tommys ihr Geschütz des Ferret-Panzerwagens auf uns hielten.

Gruß Wolle


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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zuletzt bearbeitet 20.11.2013 18:20 | nach oben springen

#8

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2013 19:19
von exgakl | 7.223 Beiträge

Zitat von Grauer im Beitrag #4

Die Briten patroullierten und kontrollierten bis 1946 mit eigenen Truppen an der damaligen D-Linie. Ab 1946 gründeten sie den Frontier Corps Service (FCS) und beauftragten die in ihrer Besatzungszone gegründeten Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit der Bildung eines Zollgrenzdienstes. Der FCS war dieser Deutschen Zollbehörde in der Britschen Besatzungszone bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland vorgesetzt und Weisungsbefugt. Mit Bildung der Bundesrepublik Deutschland übergab der FCS die zollhoheitlichen Aufgaben an die Bundesregierung, wurde reorganisiert und nahm fortan als Britsh Frontier Service (BFC) die Überwachung der britischen zur sowjetischen Demarkationslinie.
Als solcher hatte der BFC zwei Büros in Hannover und Lübeck, von denen der Patrouilleneinsatz durch Kräfte der British Army of the Rhine (BAOR) koordiniert und geführt wurde. In enger Zusammenarbeit mit dem seit 1951 bestehenden Bundesgrenzschutz kontrollierten die Briten 1 Mal im Monat den gesamten Bereich. Durch die Hinzuziehung unterschiedlichster Einheiten und Verbände in die Grenzpatrouillen wurde erreicht, das eine große Anzahl britischer Offiziere mit den Verhältnissen an der Grenze vertraut war.
Dazu gibt es im Grenzlandmuseum Eichsfeld (Mühlenturm) ein interessantes Notizheft eines AGT. Sind alle möglichen Verbandsabzeichen der BAOR verzeichnet.



wer will kann auch hier lesen http://bfg-locations.editboard.com/f209-...ions-amendments
@Grauer ... wäre schön, wenn Du die Abkürzung BFC gegen BFS (British Front Services) änderst, nicht das jemand wirklich der Meinung ist, der BFC (Berliner Fußball Club) wäre gemeint

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#9

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2013 19:26
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #8
Zitat von Grauer im Beitrag #4

Die Briten patroullierten und kontrollierten bis 1946 mit eigenen Truppen an der damaligen D-Linie. Ab 1946 gründeten sie den Frontier Corps Service (FCS) und beauftragten die in ihrer Besatzungszone gegründeten Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit der Bildung eines Zollgrenzdienstes. Der FCS war dieser Deutschen Zollbehörde in der Britschen Besatzungszone bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland vorgesetzt und Weisungsbefugt. Mit Bildung der Bundesrepublik Deutschland übergab der FCS die zollhoheitlichen Aufgaben an die Bundesregierung, wurde reorganisiert und nahm fortan als Britsh Frontier Service (BFC) die Überwachung der britischen zur sowjetischen Demarkationslinie.
Als solcher hatte der BFC zwei Büros in Hannover und Lübeck, von denen der Patrouilleneinsatz durch Kräfte der British Army of the Rhine (BAOR) koordiniert und geführt wurde. In enger Zusammenarbeit mit dem seit 1951 bestehenden Bundesgrenzschutz kontrollierten die Briten 1 Mal im Monat den gesamten Bereich. Durch die Hinzuziehung unterschiedlichster Einheiten und Verbände in die Grenzpatrouillen wurde erreicht, das eine große Anzahl britischer Offiziere mit den Verhältnissen an der Grenze vertraut war.
Dazu gibt es im Grenzlandmuseum Eichsfeld (Mühlenturm) ein interessantes Notizheft eines AGT. Sind alle möglichen Verbandsabzeichen der BAOR verzeichnet.



wer will kann auch hier lesen http://bfg-locations.editboard.com/f209-...ions-amendments
@Grauer ... wäre schön, wenn Du die Abkürzung BFC gegen BFS (British Front Services) änderst, nicht das jemand wirklich der Meinung ist, der BFC (Berliner Fußball Club) wäre gemeint

VG exgakl

British Frontier Service bitte - wenn schon denn schon!


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#10

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2013 19:48
von Gelöschtes Mitglied
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BFC oder BFS, tja das ist schon ein Unterschied und muss / wird hier geradegerückt.

Fakt bleibt aber, das die Soldaten ihrer Majestät entlang der Grünen Grenze nicht so viel TamTam gemacht haben wie die gepanzerten Kavalleristen von Uncle Sam. War teilweise krass anzusehen wie die "Border-Patrol" gefahren sind.


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#11

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2013 22:10
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Ich habe ja nur noch das 1. dreiviertel Jahr (bis Mai 1962) nach Mauerbau an der Grenze in Berlin gedient. Zu der Zeit; im Winter; sind die Briten mit ihren Fahrzeugen sehr kriegerisch an der Mauer Streife gefahren. Ein Mann lag oben auf den größeren Fahrzeugen hinter einem lMG auf dem Dach, und das im Winter. Wenn die am Brandenburger Tor anhielten, hatte er Schwierigkeiten, von da oben runter zu kommen, so steifgefrohren war er. Die Amis haben das lockerer angehen lassen. Die sind mit nem Jeep Streife gefahren, haben allerdings, wenn sie ausstiegen, immer ihr Schießeisen am Mann gehabt. Zu den Franzosen kann ich nichts sagen, habe keine Erinnerung mehr daran.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#12

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.11.2013 17:39
von Schlutup | 4.098 Beiträge

Moin,
passt zum Thema:

Neuhausen

http://www.rehau-neuhausen.de/schlagbaum.html



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#13

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.11.2013 18:08
von exgakl | 7.223 Beiträge

Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#14

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.11.2013 19:32
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Zitat von Grauer im Beitrag #10
BFC oder BFS, tja das ist schon ein Unterschied und muss / wird hier geradegerückt.

Fakt bleibt aber, das die Soldaten ihrer Majestät entlang der Grünen Grenze nicht so viel TamTam gemacht haben wie die gepanzerten Kavalleristen von Uncle Sam. War teilweise krass anzusehen wie die "Border-Patrol" gefahren sind.

Alles halb so wild.

Angefügte Bilder:
1962_01_790x358.jpg

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#15

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.11.2013 19:47
von studfri | 762 Beiträge

Mir ist dazu bekannt, dass es einen speziellen Zugverkehr gab, der regelmäßig wöchentlich zwischen Berlin und Strasbourg verkehrte. Frankreich war ja das einzige Land der Aliierten, das von Berlin aus ausschließlich auf dem Landweg zu erreichen war. Die Besetzung Absicherung dieser Züge mit französischem militärischem Personal soll bis in die kleinste Kleinigkeit geplant gewesen sein. So unterhielten sich z.B. die Franzosen niemals mit einem Angehörigen der Organe der DDR sondern verlangten immer und grundsätzlich einen sowjetischen Offizier zu sprechen.



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#16

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.11.2013 19:56
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #15
Mir ist dazu bekannt, dass es einen speziellen Zugverkehr gab, der regelmäßig wöchentlich zwischen Berlin und Strasbourg verkehrte. Frankreich war ja das einzige Land der Aliierten, das von Berlin aus ausschließlich auf dem Landweg zu erreichen war. Die Besetzung Absicherung dieser Züge mit französischem militärischem Personal soll bis in die kleinste Kleinigkeit geplant gewesen sein. So unterhielten sich z.B. die Franzosen niemals mit einem Angehörigen der Organe der DDR sondern verlangten immer und grundsätzlich einen sowjetischen Offizier zu sprechen.

Na da hatten sie wohl auch recht, weswegen erst mit den Boche reden wenn der auch nur die Russen ruft.


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#17

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.11.2013 23:06
von diefenbaker | 584 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #15
Mir ist dazu bekannt, dass es einen speziellen Zugverkehr gab, der regelmäßig wöchentlich zwischen Berlin und Strasbourg verkehrte. Frankreich war ja das einzige Land der Aliierten, das von Berlin aus ausschließlich auf dem Landweg zu erreichen war. Die Besetzung Absicherung dieser Züge mit französischem militärischem Personal soll bis in die kleinste Kleinigkeit geplant gewesen sein. So unterhielten sich z.B. die Franzosen niemals mit einem Angehörigen der Organe der DDR sondern verlangten immer und grundsätzlich einen sowjetischen Offizier zu sprechen.


Es handelt sich hier um Züge des sog. Berlinverkehrs der drei Westalliierten, die den militärischen Transit auf der Schiene zw. Berlin/Potsdam und Helmstedt/Marienborn abwickelten. Eigentlich war die Abwicklung bei der Grenzanfertigung so organisiert, dass es gar keine Schnittstellen zwischen den westalliierten Zugbegleitern und Deutschen gab sondern nur zu sowjetischen Kontrolleuren. Ähnlich wie beim Straßenverkehr, wo es für den Transit in Drewitz und Marienborn für die Alliierten eigene Spuren gab, die nur mit sowjetischen Posten besetzt waren.

Vielleicht können Insider über vorgekommene Ausnahmen berichten?

Sicher auch interessant für die Eisenbahnerfraktion hier, wie die alliierten Zugbewegungen in WestBerlin von und zu den Militärbahnhöfen Tegel (F), Charlottenburg (GB) und Lichterfelde (US) von der Reichsbahn abgewickelt wurden. Sicher gibt es dazu schon Beiträge. Vielleicht kan jemand einer Link herstellen.

Wolfgang



andyman und TMFB haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.11.2013 15:01
von Arnstädter | 266 Beiträge

ich kann mich noch an eine Situation erinnern,wo ich auf einen BTder -rtl- vom Grenzabschnitt Ohrsleben (Hötensleben)
glaube ein BT6 war.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Zaunes war eine Aussichtplattform aus Holz.
Es kam ein militärischer Bus mit Soldaten der britischen und französischen Rheinarmee.

Da ich zu diesen Zeitpunktschon EK ,mein Maßband schon beschnitten war stellte ich meine Mpi provokatorisch
in das eckige Fenster des Bt.

Konnte gar nicht so schnell gucken,wie plötzlich Fotoapparate,Kameras blitzten
und BGS beamte an der eigentlichen Grenzsäule standen.

Damals wie heute ,der Feind wohnt nebenan


das System funktioniert weil du funktionierst
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#19

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.11.2013 15:16
von Lutze | 8.027 Beiträge

am ehemaligen Grenzübergang Teistungen
steht auch noch ein Beobachtungsturm,
von dort oben kann man sehr schön
das Grenzlandmuseum betrachten
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#20

RE: Engländer Franzosen und Amerikaner an der Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.11.2013 17:23
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde......
Zu Nr.#17 u.a. "Franzosenzüge" Man schaue mal hier:http://www.kremmener-bahn.net/gare-franc...rlin-tegel.html
Im Treath " Bahnhof der Tränen" ist auch ein wenig über Alliiertenzüge enthalten. so ab nr.115 aufwärts.
Sicherlich-sämtliche Alliiertenzüge- es gab welche von allen 4 Besatzungsmächten- nicht nur von den Franzosen,unterlagen nicht der Kontrolle durch DDR-Behörden.
Das mit dem " prinzipiell nicht mit DDR-Organen" (Hat Studfri da Organe geschrieben? weiß jetzt nicht) reden klingt ja sehr schön, und sicher gabs da auch dementsprechende Vorschriften, es dürfte allerdings massive Probleme bezüglich der Transportgestaltung geben, wenn der "Zugkommandant" auf einen Russen warten wollte, um mit einem Eisenbahner zu sprechen. Das soll ja ab und zu mal nötig sein.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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