#101

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 27.11.2013 22:42
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #34
Hallo turtle,

bei deinem Briefmarken-Beitrag fiel mir ein, dass meine Frau in ihrer Kindersammlung (ich habe auch nur sporadisch als Kind gesammelt) einen DEBRIA-Block (1953?) hatte. Da hat mir mal jemand gesagt, der sei wertvoll, stimmt das? Habe gerade alles abgesucht und leider bis jetzt nicht gefunden, wollte ein Bild einstellen. Ich suche weiter.

MfG

GKUS64


Ich hoffe GKUS64 hat seinen DEBRIA-Block noch gefunden, sonst kann er sich wenigstens das Foto dazu ansehen, denn hier ist er.



Vorher im Jahre 1946 gab es auch schon ein schönes Block-Paar zur Briefmarkenausstellung in Berlin. Eingruppiert sind
die beiden Blöcke unter den Gemeinschaftsausgaben Alliierte Besetzung. Das Kuriose an den beiden Blöcken war die Tatsache, dass man sie nur in Verbindung mit einer Eintrittskarte zur Briefmarkenausstellung von 6,00 RM bekam. Ein Block war gezähnt und der andere geschnitten.



Briefmarken sind wie Münzen ein wunderbares Zeitdokument.

Gruß Reiner


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#102

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 28.11.2013 11:23
von turtle | 6.961 Beiträge

1980 wurden die olympischen Spiele von der BRD in Moskau boykotiert. Vorgesehene Briefmarken dafür wurden nicht verausgabt. Nur der damalige Postminister Gscheidle erhielt vorab einen Bogen dieser Marken. Seine Frau machte Preisausschreiben mit ,und verklebte davon einige Marken. Nun ist die „blaue Olympia“ die teuerste Marke der BRD.

Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gscheidle-Marke


Die DDR revanchierte sich 1984 mit dem Olympia Boykott in den USA.
Vorgesehene Olympia Marken wurden auch nicht verausgabt. Und doch kamen auch davon Marken in den Umlauf. Es sind die teuersten Marken der DDR.


http://www.berliner-zeitung.de/archiv/un...90,9063314.html




Aber Vorsicht genau hinschauen! 1988 kamen genau Marken mit den Motiven von 1884 noch einmal heraus.



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zuletzt bearbeitet 28.11.2013 11:26 | nach oben springen

#103

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 28.11.2013 16:48
von Barbara (gelöscht)
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... ich mogel mein Fundstück mal hier rein :-)

Werbe-Spots von Markenprodukten in der DDR in den 60ern - astrein - und in nichts unterschieden von der Machart von Werbespots bei uns und z.T. sehr lustig:



Klasse finde ich, dass man bei den Möbeln z.T. noch 1 a Bauhaus-Stil erahnen kann.
Und einiges rund um Weihnachten!

(Wenn der Beitrag hier nicht gewünscht ist lösche ich es natürlich wieder :-)
.


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#104

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 28.11.2013 17:14
von ABV | 4.202 Beiträge

Unsinn Barbara. Das Video ist doch prima.

Viele Grüße von der Oder in Richtung Rhein

Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


zuletzt bearbeitet 28.11.2013 17:14 | nach oben springen

#105

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 28.11.2013 18:00
von EK 70 | 232 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #103
... ich mogel mein Fundstück mal hier rein :-)

Werbe-Spots von Markenprodukten in der DDR in den 60ern - astrein - und in nichts unterschieden von der Machart von Werbespots bei uns und z.T. sehr lustig:



Klasse finde ich, dass man bei den Möbeln z.T. noch 1 a Bauhaus-Stil erahnen kann.
Und einiges rund um Weihnachten!

(Wenn der Beitrag hier nicht gewünscht ist lösche ich es natürlich wieder :-)
.




HalloBarbara Das Video ist ein Zeitdockument. Aber bei 04:41,daß ist keine richtige Pyramide.
Bei uns im Ergebirge sehen die etwa so aus. (eigenbau )

Gruß EK70






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#106

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 28.11.2013 22:58
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #103
... ich mogel mein Fundstück mal hier rein :-)

Werbe-Spots von Markenprodukten in der DDR in den 60ern - astrein - und in nichts unterschieden von der Machart von Werbespots bei uns und z.T. sehr lustig:



Klasse finde ich, dass man bei den Möbeln z.T. noch 1 a Bauhaus-Stil erahnen kann.
Und einiges rund um Weihnachten!

(Wenn der Beitrag hier nicht gewünscht ist lösche ich es natürlich wieder :-)
.


@ Barbara, grün: Wie Du sehen kannst ist alles im "grünen Bereich". Vielen Dank für den Werbe-Spot.

Ich werde das Museum Reiners Zeitzeugen weiter ausbauen und jeder kann sich hier dazu äußern oder etwas beitragen. Auch eventuell aufkommende Fragen können gestellt werden.

Gruß Reiner


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#107

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 28.11.2013 23:24
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo in die Runde,

ein großes Problem war in der DDR, einen Telefonanschluss mit eigener Rufnummer über die Deutsche Post der DDR zu erhalten. Einige warteten ewig und bis in das Jahr 1990 hinein. Dabei war man doch schon über einen Doppelanschluss hoch erfreut. Das heißt, man teilte sich den Anschluss mit meist einen Nachbarn. Jeder hatte dabei zwar seine eigene Rufnummer, doch wenn der Nachbar gerade mit Oma Dorle in Dresden telefonierte, konnte man selbst nicht anrufen und musste warten bis das Problem mit Oma Dorle geklärt war. Natürlich konnte man in dieser Zeit auch nicht selbst angerufen werden, denn die Leitung war ja besetzt. Der Anrufer hörte daher nur ein lästiges Tu, tut, tut, tut, tut...

Tja, ein eigener Anschluss war Gold wert. Dabei gab es auch noch eine andere Alternative. Es gab ja die Kleinbetriebe, welche nicht im Schichtdienst arbeiteten. Da wurde meist gegen 17:00 Uhr das Licht ausgemacht und am Samstag und Sonntag war dort auch Ruhe. Wer Glück hatte bekam solch einen Zweitanschluss mit so einer Firma. Hatte allerdings Vor- und Nachteile, denn tagsüber hatte man kaum eine Chance zu Telefonieren, doch am Abend oder dem Wochenende, kein Problem.

Also ich musste auch ganz schön lange warten bevor ich selbst an meiner eigenen Wählscheibe drehen durfte. Was das habt Ihr schon vergessen?
Na dann hier einmal einen schönen Standardbrief von damals.

Gruß Reiner


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studfri hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#108

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 28.11.2013 23:30
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na klar, es kamen aber in der DDR auch ganz angenehme Briefe, ja sogar Telegramme an. Ein besonderes Telegramm bekamen wir, als unser erstes Auto, natürlich war es ein Trabant, auf uns wartete. Keine Ahnung warum man uns damals ein Telegramm geschickt hatte? War das immer so?

Gruß Reiner


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#109

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 28.11.2013 23:51
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na ja, das Auto war dann da und trotzdem fuhr man damals noch oft und gern mit den Öffentlichen, in Berlin (Ost) sprich BVB oder DR. Das Liniennetz war ganz o.k. und die Fahrpreise sowieso. Für 20 Pfennige der DDR, konnte man schon ein schönes Stück Berlin erleben. Man kam wirklich schnell von A nach B und wenn es da einmal Probleme gab, Unfall oder defekte Bahn, dann war die Strecke schnell wieder frei. Oftmals konnte man dann in der Straßenbahn sogar warten bis es weiter ging. Heute fast undenkbar. Hier einmal eine einfache Fahrkarte für 0,20 Mark der DDR.



Wer wie ich öfters das Auto stehen ließ und mit den Öffentlichen fuhr, hatte natürlich eine Monatskarte. Dazu hat man sich wie heute eine Marke an den damals noch zahlreichen Verkaufsstellen gekauft und auf eine einfache Zeitkarte geklebt. Auf der Zeitkarte war dann die Linie oder die Linien eingestempelt. Das wars. Ich benutzte damals noch oft die Straßenbahnlinie 10 (heute 18).



Gruß Reiner


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#110

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 29.11.2013 00:12
von der glatte | 1.356 Beiträge

Lotto spielen war auch in der DDR angesagt. Man spielte alleine in der Familie im Kollektiv und wehe der Tippschein war nicht spätestens am Freitag bei der Annahmestelle. Millionär konnte man beim DDR-Lotto nicht werden, doch konnten sich die Gewinne durchaus sehen lassen. Zusätzlich gab es immer Reisen und PKW zu gewinnen. Gerne erinnere ich mich noch an meine Oma, welche immer am Sonntag-Abend mit dem Bleistift, Papier und Tippschein vor dem Radio hockte und auf die Bekanntgabe der Lottozahlen wartete.

Nach deren Bekanntgabe, kam es bei Oma zu den für uns Kinder herrlichsten sächsischen Schimpfwörtern und den strafenden Blicken meiner Mutter. Oma verlor oft im Lotto und wir Kinder freuten uns darüber.

Wer wollte konnte auch im Abo spielen.



Wenn man dann wirklich einmal gewonnen hatte, war die Freude natürlich groß und man konnte sich dann eventuell einen neuen größeren Kühlschrank oder gar einen Gefrierschrank kaufen. Was die gekostet haben? Kein Problem, siehe unteres Foto.



Um einen Gefrierschrank im Handel zu bekommen musste man natürlich auch wiederum Glück haben. Wer einen Gefrierschrank dann ohne lange Rennerei bekam, hatte praktisch schon wieder einen Lottogewinn gemacht. Man freute sich also immer doppelt.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#111

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 29.11.2013 13:41
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #107
Hallo in die Runde,

ein großes Problem war in der DDR, einen Telefonanschluss mit eigener Rufnummer über die Deutsche Post der DDR zu erhalten. Einige warteten ewig und bis in das Jahr 1990 hinein. Dabei war man doch schon über einen Doppelanschluss hoch erfreut. Das heißt, man teilte sich den Anschluss mit meist einen Nachbarn. Jeder hatte dabei zwar seine eigene Rufnummer, doch wenn der Nachbar gerade mit Oma Dorle in Dresden telefonierte, konnte man selbst nicht anrufen und musste warten bis das Problem mit Oma Dorle geklärt war. Natürlich konnte man in dieser Zeit auch nicht selbst angerufen werden, denn die Leitung war ja besetzt. Der Anrufer hörte daher nur ein lästiges Tu, tut, tut, tut, tut...

Tja, ein eigener Anschluss war Gold wert. Dabei gab es auch noch eine andere Alternative. Es gab ja die Kleinbetriebe, welche nicht im Schichtdienst arbeiteten. Da wurde meist gegen 17:00 Uhr das Licht ausgemacht und am Samstag und Sonntag war dort auch Ruhe. Wer Glück hatte bekam solch einen Zweitanschluss mit so einer Firma. Hatte allerdings Vor- und Nachteile, denn tagsüber hatte man kaum eine Chance zu Telefonieren, doch am Abend oder dem Wochenende, kein Problem.

Also ich musste auch ganz schön lange warten bevor ich selbst an meiner eigenen Wählscheibe drehen durfte. Was das habt Ihr schon vergessen?
Na dann hier einmal einen schönen Standardbrief von damals.

Gruß Reiner




Das ist ja grell. Kurzum: Kommen Sie mal im nächsten Leben wieder!

Mal eine Frage an die Experten hier zum Thema Telefon: Stimmt es, dass es in der gesamten DDR keine Autotelefone gab, auch nicht für die obersten Führungskader?



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#112

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 29.11.2013 14:14
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #107
Der Anrufer hörte daher nur ein lästiges Tu, tut, tut, tut, tut...
Ist so nicht ganz richtig, da ja keine Verbindung zur RSM bestand, war die Leitung einfach stumm. Der GUM hat schon hart umgeschaltet. Aber beim Zurückschalten, da schlug leise das Läutewerk im Endapparat an. So wußte man ... Leitung frei!. Nach einiger Zeit bekam man aber schon raus, mit wem man sich den Anschluß teilte. Da wurde dann schonemal der Nachwuchs zu niedrigen Botendiensten mißbraucht, um dem Anschlußmitinhaber zu bitten, die nächsten zwei/drei Stunden nicht hallofonieren, man erwarte doch so dringend einen ausländigen Anruf.

Eine schöne Diskussion zur MDR-Reportage Fasse dich kurz - Telefonieren in der DDR gibts hier ...
http://www.mdr.de/forum/showthread.php?t=4318

In der Endzeit gabs in einigen Ballungsgebieten sogar Vierfachgeteilte Leitungen oder ist das nur ein Gerücht?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.11.2013 14:14 | nach oben springen

#113

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 02.12.2013 16:47
von der glatte | 1.356 Beiträge

Diese Lichterkette, original Made in GDR, ist mir gestern noch in die Hände gefallen. Es fehlen leider einige Lampen und daher ist sie momentan nicht zu gebrauchen. Wird allerdings nicht weggeworfen sondern weiter aufgehoben. Warum auch nicht, eventuell bekomme ich ja einmal Ersatzlampen?

Solche Lichterketten waren bei uns in Sachsen ehrer "Bückware", denn selten bekam man diese zum Kauf angeboten. Es soll ja auch farbige Ketten gegeben haben, doch habe ich sie nie zu DDR-Zeiten im Handel gesehen.



Gruß Reiner


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#114

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 02.12.2013 16:58
von der glatte | 1.356 Beiträge

Schaut Euch um in den Schränken und stellt Euch Eure DDR-Stilleben zusammen.

Fotos folgen gleich.

Gruß Reiner


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zuletzt bearbeitet 02.12.2013 17:07 | nach oben springen

#115

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 02.12.2013 17:02
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ich musste dazu gar nicht lange Kramen und konnte die ersten Fotos mit Gebrauchsgegenständen aus der ehemaligen DDR machen. Vieles ist noch heute bei uns im täglichem Gebrauch. Warum auch nicht?

Eisbecher aus der DDR mit "Tropf-Deckchen".



Die Obstmesser-Garnitur mit drei Schnapsgläser.



Der gute alte DDR-Eierbecher aus Plaste, war eine praktische Sache und in mehreren Ausführungen erhältlich. Ein Pfennig-Artikel.



Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


zuletzt bearbeitet 02.12.2013 17:08 | nach oben springen

#116

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 02.12.2013 17:09
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #113
..., eventuell bekomme ich ja einmal Ersatzlampen?

Schau Dir mal Konstsmide 1074-030 (http://www.konstsmide.se/de/products.asp...&pf=2701&lang=6) an, die dürften von der Ausführung her am ehesten hinkommen? Ansonsten gibts ja reichlich Leuchtmittel für 23V mit Gewinde E10.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#117

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 02.12.2013 17:24
von der glatte | 1.356 Beiträge

Und noch drei Stilleben.

Ach ja, die alten Kompottschüsseln im Prinzip unverwüstlich. Zwar alles Pressglas, aber die haben immer gute Dienste geleistet.



Unsere Pokale zur Hochzeit wurden in Tschechien gestaltet und hergestellt. Die Glocke davor soll die Brautleute zur Besinnlichkeit in der Ehe erinnern. Ein schöner Brauch und hat bis heute funktioniert.



Gar nicht leise, tickt die einstige Taschenuhr aus Ruhla von 1984 immer noch vor sich hin. Aber täglich einmal Aufziehen. Außen und Innen kam damals schon viel Plastik zum Einsatz, geschadet hat es dem Stück wohl nicht.
Ein schöner Bleistift mit "Fallmine" und ein "Muttiheft" ergänzen das Foto. Der Bleistift war nicht nur in der Schule ein Bleistift, sondern auseinandergebaut, mit etwas Orangenschale, konnte damit so manche Schlacht geschlagen werden. Auch als Pusterohr, konnte man den Bleistift verwenden. Und hinten war der Anspitzer für die innenliegende Bleimine eingeschraubt. Praktisch das Teil.



Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#118

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 02.12.2013 17:52
von furry | 3.562 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #117
Gar nicht leise, tickt die einstige Taschenuhr aus Ruhla von 1984 immer noch vor sich hin. Aber täglich einmal Aufziehen. Außen und Innen kam damals schon viel Plastik zum Einsatz, geschadet hat es dem Stück wohl nicht.
Ein schöner Bleistift mit "Fallmine" und ein "Muttiheft" ergänzen das Foto. Der Bleistift war nicht nur in der Schule ein Bleistift, sondern auseinandergebaut, mit etwas Orangenschale, konnte damit so manche Schlacht geschlagen werden. Auch als Pusterohr, konnte man den Bleistift verwenden. Und hinten war der Anspitzer für die innenliegende Bleimine eingeschraubt. Praktisch das Teil.



Gruß Reiner


@der glatte, diese Sorte Ruhla-Uhr hat mich 542 Tage begleitet. Das Vokabelheft war eher lästig, wegen des Lernens. Aber von diesen Fallbleistiften habe ich noch einige gebunkert. Sie waren mir bis zu meinem letzten Arbeitstag ein treuer Begleiter, passten in jede Hosentasche und waren immer nutzbar. Von den längeren dieser Sorte habe ich noch ein Lederetui mit 6 Buntstiften.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#119

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 02.12.2013 18:18
von der glatte | 1.356 Beiträge

Eine schöne Sache und an jedem Stück hängt eine kleine Geschichte. Was ist denn aus Deiner Uhr geworden?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#120

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 02.12.2013 18:20
von furry | 3.562 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #119
Eine schöne Sache und an jedem Stück hängt eine kleine Geschichte. Was ist denn aus Deiner Uhr geworden?

Gruß Reiner


Diese Uhr hat mir mal von 1970 bis 72 gedient. Danach wurde ich wieder etwas zivilisierter mit Armbanduhr. Was aus dem guten Stück geworden ist ????


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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