#301

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 26.09.2014 15:00
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #295
Der Brief ist etwas eigenartig geschrieben
Wenn ein Arbeiter nicht in Schicht gearbeitet hätte und nicht gewerkschaftlich gearbeitet hätte, was für eine Wohnung hätte er bekommen.?
Meine Eltern haben mit jemanden getauscht, der unbedingt nach Halle wollte.
Es war eine große Wohnung in Eisenach-Süd mit Kinderzimmer, Toilette und Badewanne, Stuck an der Decke und Telefon.


Da hast Du Recht, meine Eltern hatten ja eine Wohnung aber die war nun einmal viel zu klein. Sie brauchten damals, wenn ich das richtig verstanden habe, eine Genehmigung zum Tausch! Und dafür hatt mein Vater bei der Gewerkschaft um Mithilfe gebeten. Was haben die Leute also alles angestellt um eine größere Wohnung zu bekommen. Alles war einen Versuch Wert, gebracht hatte es nichts.

Gruß Reiner


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#302

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 26.09.2014 15:05
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #298
Zitat von der glatte im Beitrag #288
So und nun wieder zur DDR-Zeitzeugen-Geschichte.

Solche Dose mit Wurst sollte jeden ehemaligen DDR-Bürger gut bekannt sein. Es gab sie in den unterschiedlichsten Sorten. Ob Blutwurst, Leberwurst Schmalzfleisch oder hier die Jagdwurst, alle kamen aus der Fabrik Weinböhla bei Meißen, welche heute leider Geschichte ist. Mir persönlich haben sie geschmeckt, waren ja auch nicht teuer. Natürlich war mein Favorit die Jagdwurst. Schnell den Ökonom zur Hand und geöffnet. Dazu frisches Brot und los ging es.



Gruß vom Glatten



So ein bisschen Salz drauf, mir läuft das Wasser im Mund zusammen.



Na, ich würde die nicht mehr essen wollen. Aber damals. Oh, von den Dosen hat mir fast jede Sorte geschmeckt. Leider gibt es die Fabrik nicht mehr. Da wurde erst nach der Wende ein riesiges neues Fabrikgebäude gebaut was noch heute leer steht. Plattgemacht???

Gruß Reiner


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#303

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 29.09.2014 22:51
von der glatte | 1.356 Beiträge

Kann sich noch einer an die Fleischpreise im Konsum erinnern? Ich habe auch gestaunt, als ich das einstige Preisschild, was ja immer im Geschäft hing, nun wiedersah. Was meint Ihr?



Foto: Privatarchiv

Gruß von Reiner


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#304

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 15.10.2014 16:05
von der glatte | 1.356 Beiträge

Kann sich einer von Euch noch an das 20-Mark-Stück Ernst Thälmann erinnern? Man bekam es nicht selten als Wechselgeld.



Nun war bei uns folgender Ulk im Gange. Wenn man das Stück drehte und dann die untere Seite geschickt mit den Fingern abdeckte, wurde aus Ernst Thälmann der Brave Soldat Schwejk.



Es soll noch andere Münzen gegeben haben, wo solch ein Blödsinn möglich war.

Gruß Reiner


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#305

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 15.10.2014 16:10
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #302
Zitat von damals wars im Beitrag #298
Zitat von der glatte im Beitrag #288
So und nun wieder zur DDR-Zeitzeugen-Geschichte.

Solche Dose mit Wurst sollte jeden ehemaligen DDR-Bürger gut bekannt sein. Es gab sie in den unterschiedlichsten Sorten. Ob Blutwurst, Leberwurst Schmalzfleisch oder hier die Jagdwurst, alle kamen aus der Fabrik Weinböhla bei Meißen, welche heute leider Geschichte ist. Mir persönlich haben sie geschmeckt, waren ja auch nicht teuer. Natürlich war mein Favorit die Jagdwurst. Schnell den Ökonom zur Hand und geöffnet. Dazu frisches Brot und los ging es.



Gruß vom Glatten



So ein bisschen Salz drauf, mir läuft das Wasser im Mund zusammen.



Na, ich würde die nicht mehr essen wollen. Aber damals. Oh, von den Dosen hat mir fast jede Sorte geschmeckt. Leider gibt es die Fabrik nicht mehr. Da wurde erst nach der Wende ein riesiges neues Fabrikgebäude gebaut was noch heute leer steht. Plattgemacht???

Gruß Reiner



natürlich von der Treuhand, ist doch klar


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#306

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 15.10.2014 16:16
von der glatte | 1.356 Beiträge

Nein, die war es nicht. Da gab es noch ganz andere Möglichkeiten.

Gruß Reiner


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#307

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 15.10.2014 21:32
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von der glatte im Beitrag #304
Kann sich einer von Euch noch an das 20-Mark-Stück Ernst Thälmann erinnern? Man bekam es nicht selten als Wechselgeld.



Nun war bei uns folgender Ulk im Gange. Wenn man das Stück drehte und dann die untere Seite geschickt mit den Fingern abdeckte, wurde aus Ernst Thälmann der Brave Soldat Schwejk.



Es soll noch andere Münzen gegeben haben, wo solch ein Blödsinn möglich war.

Gruß Reiner

Mit den Scheinen gab es auch solche Sachen.
Rei


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#308

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 15.10.2014 21:56
von Gelöschtes Mitglied
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War das nicht der 10 Markschein...
da war eine junge Frau an einem Schaltpult abgebildet, und dann die Frage ist sie über oder unter 16 Jahre alt, die Antwort, der Schein wurde gefaltet und das Bild kam mit den Worten "wer sie in Gebrauch bringt wird bestraft" oder so ähnlich. das war der Text zu dem Thema "Falschgeld".


zuletzt bearbeitet 15.10.2014 21:56 | nach oben springen

#309

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 16.10.2014 23:03
von der glatte | 1.356 Beiträge

Den kannte ich noch nicht! Doch war, wenn man den 10-Markschein gut gefaltet hatte ein nackter Hintern zu sehen.

Gruß Reiner


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#310

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 17.10.2014 05:15
von furry | 3.580 Beiträge

...oder die junge Frau am Schaltpult arbeitet fleißig und spart für ein Auto. Wenn sie lange genug gearbeitet und gespart hat und dieses dann bekommt sieht sie (jetzt den Schein umdrehen) so aus.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#311

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 17.10.2014 08:24
von hardi24a | 331 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #305
Zitat von der glatte im Beitrag #302
Zitat von damals wars im Beitrag #298
Zitat von der glatte im Beitrag #288
So und nun wieder zur DDR-Zeitzeugen-Geschichte.

Solche Dose mit Wurst sollte jeden ehemaligen DDR-Bürger gut bekannt sein. Es gab sie in den unterschiedlichsten Sorten. Ob Blutwurst, Leberwurst Schmalzfleisch oder hier die Jagdwurst, alle kamen aus der Fabrik Weinböhla bei Meißen, welche heute leider Geschichte ist. Mir persönlich haben sie geschmeckt, waren ja auch nicht teuer. Natürlich war mein Favorit die Jagdwurst. Schnell den Ökonom zur Hand und geöffnet. Dazu frisches Brot und los ging es.



Gruß vom Glatten



So ein bisschen Salz drauf, mir läuft das Wasser im Mund zusammen.



Na, ich würde die nicht mehr essen wollen. Aber damals. Oh, von den Dosen hat mir fast jede Sorte geschmeckt. Leider gibt es die Fabrik nicht mehr. Da wurde erst nach der Wende ein riesiges neues Fabrikgebäude gebaut was noch heute leer steht. Plattgemacht???

Gruß Reiner



natürlich von der Treuhand, ist doch klar


Komplekte, wer erinnert sich noch an "Komplektetage" ?!


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#312

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 17.10.2014 08:51
von Hansteiner | 1.419 Beiträge

Bis auf den Chester hat eigendlich alles geschmeckt.
Im FB-3 oder BT haben wir immer eine Kehrschaufel genommen, Reinigungsstab der Mpi drüber gelegt und eine Spiritustablette drunter.
Dann die geöffnete Dose Schmalzfleisch im eigenen "Saft" anbraten, dazu frische Brötchen und natürlich ein "Käffchen" ! - ein Gedicht !
In der kalten Jahreszeit besonders.
Schmalzfleisch war auch immer zuerst alle !

VG H.



schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#313

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 17.10.2014 13:19
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #312
Bis auf den Chester hat eigendlich alles geschmeckt.
Im FB-3 oder BT haben wir immer eine Kehrschaufel genommen, Reinigungsstab der Mpi drüber gelegt und eine Spiritustablette drunter.
Dann die geöffnete Dose Schmalzfleisch im eigenen "Saft" anbraten, dazu frische Brötchen und natürlich ein "Käffchen" ! - ein Gedicht !
In der kalten Jahreszeit besonders.
Schmalzfleisch war auch immer zuerst alle !

VG H.


Weil Du gerade den Käse erwähnst, ich habe besonders die Schmelzkäse-Ecken gehasst. Diese dünne Alufolie war ja kaum vom Käse zu trennen und dann nur milimeterweise. Der Teller sah immer demnach aus und mein Appetit war dahin.

Kam an das Schmalzfleisch noch etwas Zwiebel ran? Dann noch etwas "Tschubritza" rüber. Ohh, ein Gedicht.

Gruß Reiner


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#314

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 13.11.2014 00:10
von der glatte | 1.356 Beiträge

Beim Spaziergang durch die alte Mitte von Berlin kam ich jüngst schon sehr zum Staunen. Gleich beim Ephraim Palais konnte ich die Gedenktafel finden. Und siehe da, der alter Erich stand da noch immer als Genosse bezeichnet darauf.



Im Sommer sicherlich durch einen dichten Efeu-Bewuchs gut getrarnt, aber im Herbst Winter und Frühjahr. Kaum einer hat es bemerkt, jeder läuft achtlos daran vorbei, der Berliner sowieso. Erst als ich mich mit meiner Fotolady in Position stellte, mit Stativ um nichts zu verwackeln, war plötzlich Interesse bei den Passanten da. Da wurde schnell gelesen, gestutzt, nochmal gelesen, gelächelt und dann weiter gegangen.

Eine geführte Reisegruppe ging auch erst daran vorbei und schaute mehr auf mich als auf mein Motiv. Einer hatte doch gelesen was dort stand und zückte sofort sein Handy, aber er telefonierte nicht damit. Kurz darauf stand die halbe Grupe vor der Tafel und fotografierte drauflos. Was hatte ich nur mit meinem Fotografieren mit Stativ angerichtet?

Ich zog mich daher lieber zurück.

Anmerkung von mir: "Todgesagte leben länger." sagte einmal E. Honecker am 7. Oktober 1989. Dieser Spruch ging damals durch die Presse.

Gruß Reiner


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#315

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 13.11.2014 10:36
von turtle | 6.961 Beiträge

Hoffentlich bleibt die Gedenktafel so stehen wie sie ist. Honecker ist ein Teil deutscher Geschichte. Beim lesen seines Namens wird man sich seiner Erinnern ob nun gute oder schlechte Erinnerungen .Ist schon komisch manchmal habe ich den Eindruck zur Wende Zeit war er mehr geächtet als heute. Ging etwa nicht alles in Erfüllung was man sich erhoffte? Ostalgie und sogar Verklärung der DDR kommt hinzu. Ich hoffe nicht das eines Tages neben der Gedenktafel eine Büste von E.H. steht. Das würde nun wirklich zu weit gehen. Ansonsten die DDR war auch ein Teil deutscher Geschichte. Nicht alles was an sie erinnert darf "entsorgt" werden.


Regina und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#316

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 13.11.2014 11:54
von zoll (gelöscht)
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Zitat von der glatte im Beitrag #4
Allerdings soll es ja hier um meine "Restbestände aus der ehemaligen DDR" gehen. Nun, ich meine vielen wird es da so gehen wie mir, es gibt eine ganze Menge davon. Meistens sind es ja Dinge, die man gar nicht wegwerfen darf. Ich denke da nur an die vielen Papiere wie den SVK-Ausweis, die man ja sogar aufheben muss! Allerdings hängt man aber auch an vielen Dingen, oftmals haben diese Dinge ja auch eine gewisse Rolle im eigenen Leben gespielt, oder es sind Erinnerungen.

Keine Ahnung, warum ich nun gerade mit "Socken" anfangen muss. Aber es sind ja auch ganz besondere Socken, es sind Rote Socken, meine Roten Socken (Foto 1).

Allerdings, wie Ihr seht, noch nie getragen. Beim Stöbern fand ich noch mehr (siehe Foto 2).

Na Super, die könnte ich doch noch glatt meinen Sohn zu Weihnachten schenken. Ich hätte mich damals sicher wie ein kleines Kind gefreut, wenn mir mein Vater Socken unter die Tanne gelegt hätte!

Gruß Reiner



Deine rot/weiß gemusterten Socken sind heute wieder der letzte Schick. Burberry stellt so etwas her.
zoll


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#317

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 13.11.2014 12:16
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #314
Beim Spaziergang durch die alte Mitte von Berlin kam ich jüngst schon sehr zum Staunen. Gleich beim Ephraim Palais konnte ich die Gedenktafel finden. Und siehe da, der alter Erich stand da noch immer als Genosse bezeichnet darauf.



Im Sommer sicherlich durch einen dichten Efeu-Bewuchs gut getrarnt, aber im Herbst Winter und Frühjahr. Kaum einer hat es bemerkt, jeder läuft achtlos daran vorbei, der Berliner sowieso. Erst als ich mich mit meiner Fotolady in Position stellte, mit Stativ um nichts zu verwackeln, war plötzlich Interesse bei den Passanten da. Da wurde schnell gelesen, gestutzt, nochmal gelesen, gelächelt und dann weiter gegangen.

Eine geführte Reisegruppe ging auch erst daran vorbei und schaute mehr auf mich als auf mein Motiv. Einer hatte doch gelesen was dort stand und zückte sofort sein Handy, aber er telefonierte nicht damit. Kurz darauf stand die halbe Grupe vor der Tafel und fotografierte drauflos. Was hatte ich nur mit meinem Fotografieren mit Stativ angerichtet?

Ich zog mich daher lieber zurück.

Anmerkung von mir: "Todgesagte leben länger." sagte einmal E. Honecker am 7. Oktober 1989. Dieser Spruch ging damals durch die Presse.

Gruß Reiner

Tja der alte Honni. Efeu ist übrigens immergrün.


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#318

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 14.11.2014 13:53
von der glatte | 1.356 Beiträge

Nun ist mir wieder ein Prospekt meiner ersten Schrankwand in die Hände geraten. Teile der Schrankwand stehen noch immer in meinem Arbeitszimmer. Der Name von einst ist doch gut gelungen mit "Wohnraummöbelprogramm Wi-We-Na Favorit".

Das Prospekt ist deshalb interessant, weil es alle erhältlichen Teile von damals auflistet und ganz besonders interessant wird es bei den Preisen. Vieles hat man schon vergessen.



Ich brachte es einfach nicht über das Herz und habe das Prospekt noch nicht weggeworfen.

Fotoquelle: Privatarchiv

Gruß Reiner


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#319

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 14.11.2014 14:22
von der glatte | 1.356 Beiträge

Und was sehen meine erstaunten Augen noch? Der Kaufvertrag für die ersten Gardinenstangen. Damals bekamen wir unsere Wohnung in Marzahn.
2 Zimmer, ohne Balkon und ohne Fahrstuhl, aber mit Fernheizung und warmen Wasser aus der Wand! Küchenmöbel waren bereits eingebaut und dazu ein neuer E-Herd.

Die größten Erungenschaften damals für uns, es waren die EIGENEN vier Wände und endlich war es mit dem Außenklo vorbei! Wir haben uns darüber sehr gefreut und vielen jungen Familien ging es auch so. Das sind Erinnerungen pur, die ich nicht missen möchte.

Die Gardinenstangen habe ich damals noch im "Einrichtungshaus am Alex" gekauft und welcher Service, die wurden sogar angeliefert. Die auf der Rechnung hinten aufgeführten "Vertragsbedingungen beim Verkauf neuer Möbel an Bürger" ist so eine Sache für sich. Damals wäre es mir solche eigenartige Wortwahl nie aufgefallen, heute schon.



Fotoquelle: Privatarchiv

Gruß Reiner


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#320

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 14.11.2014 14:38
von der glatte | 1.356 Beiträge

Unsere gute alte Waschmaschine von 1984, übrigens ein Vollautomat. Wieviele Kilogramm Wäsche wird sie wohl bis in das Jahr 1991 gewaschen haben? Es muss eine ganze Menge gewesen sein und die Maschine war damals sehr beliebt bei den Frauen. Wer solch ein Stück sein Eigen nannte, konnte schon stolz darauf sein. Wie oft ist man da wohl vergeblich zum Geschäft gelaufen und zwar in den verschiedensten Stadtbezirken oder gar Städten? Wir leisteten uns den VA 861. Klar, billig war der Vollatomat nicht, kostete damals ganze 2.790 Mark der DDR.



Allerdings war sein Verbrauch an Wasser, Energie, etc. auch nicht ohne. Damls aber sicherlich kein Problem in der DDR.

Fotoquelle: Privatarchiv

Gruß Reiner


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