#241

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 23.01.2014 17:21
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Das Motorrad auf dem ersten Bild müßte ne DKW -RT- (Reichstyp) sein 125 oder 150 Ccm.
Auf dem dritten Bild rechts eine AWO 425. Bei der anderen Maschine bin ich mir nicht sicher.(Auch DKW aber welche ?)
73 Hans


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zuletzt bearbeitet 23.01.2014 17:23 | nach oben springen

#242

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 23.01.2014 17:24
von der glatte | 1.356 Beiträge

Mutter hatte im Jahre 1954 eine wichtige Prüfung bestanden. Dafür bekam sie dann natürlich auch ein Prüfungszeugnis und dazu gab es noch einen klugen Spruch vom Genossen Stalin gratis. Erst später waren seine Sprüche nicht mehr so ganz aktuell und man orientierte sich an anderer geistiger Wortwahl.



Na und wer eine wichtige Prüfung bestanden hatte, der konnte auch schon einmal mit einen Urlubsplatz an der Ostsee belohnt werden. Aber eng, sehr eng standen damals schon die Strandkörbe. Doch Künstler, die etwas aus dem Ostseesand zauberten, hat es schon in den 50er Jahren gegeben.



Fotoquelle: Alle Fotos aus dem Familienarchiv

Gruß Reiner


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#243

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 23.01.2014 17:35
von der glatte | 1.356 Beiträge

Noch zwei interessante Fotos aus Vaters Truhe möchte ich hier vorstellen.

Ein Wolga? Wenn es ein alter Wolga sein sollte, was machte der denn vor dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig? Es ist mir bekannt, dass Vater solch einen Schlitten, wie er immer gesagt hat, gefahren hat.




Mit einer Büroklammer war dann das Unfallfoto mit angeheftet. Keine Ahnung wo das sein kann, kennt einer von Euch diese Brücke? Hinten auf dem Foto ist 1958 vermerkt. Ja, man hätte viel mehr fragen sollen, heute ist man da klüger.



Fotoquelle: Alle Fotos sind aus dem Familienarchiv

Gruß Reiner


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#244

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 23.01.2014 17:44
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #241
Hi,
Das Motorrad auf dem ersten Bild müßte ne DKW -RT- (Reichstyp) sein 125 oder 150 Ccm.
Auf dem dritten Bild rechts eine AWO 425. Bei der anderen Maschine bin ich mir nicht sicher.(Auch DKW aber welche ?)
73 Hans


DANKE Hans. Eine DKW also war es.

Doch wie sagt man so schön, es wächst zusammen was zusammen gehört. Nun kann ich auch das Abzeichen zuordnen. Vater muss es getragen haben. Ist sicherlich nicht so häufig anzutreffen?



Gruß Reiner


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#245

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 23.01.2014 17:48
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #241
Bei der anderen Maschine bin ich mir nicht sicher.(Auch DKW aber welche ?)


IFA !



IFA-RT125/1 - weil ... IFA siehe Logo auf'm Tank; /1 siehe Kettenschläuche

apropos Kettenschläuche, eine geniale Erfindung der IFA-Ingenieure, dazu aus der wikipedia:
Sie schützten die Sekundärkette mit wenig Aufwand wie kein zweites System zuvor und lösten das Problem der qualitativ schlechten und schwer erhältlichen Ketten. Entstanden war diese Erfindung aus der Notwendigkeit eines langlebigen Antriebssystems, da die damaligen Geradweg-Hinterradfederungen die Ketten stark beanspruchten. [...] Der mittlerweile millionenfach bewährte Kettenschutz ist noch heute ein Qualitätsmerkmal der MZ-Motorräder und wurde auch von einigen anderen Motorradproduzenten übernommen.
de.wikipedia.org/wiki/MZ_125

Mit der Umbenamsung in MZ verschwand dann auch das RT aus der Modellbezeichnung, stand die Abkürzung doch für 'Reichstyp'


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#246

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 23.01.2014 17:50
von Hans | 2.166 Beiträge

Schwer.
Also die RT s -es gab mehrere Typen davon, waren ja so der Versuch unter Adolf, Einheitsmotorräder produzieren zu lassen. In etlichen ,unterschiedlichen Betrieben. Nach dem Krieg wurde die RT 125 bei MZ weitergebaut. Die BK soll auch zu diesen Reichstypen gehört haben.
Ja -und ev. von Interesse : Harley (!!!!) hat die RT 125 unter dem Namen Scout auch ne Zeit lang gebaut. Den Rest überlasse ich schamhaft den Motorradfreaks.
73 Hans


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#247

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 23.01.2014 17:51
von der glatte | 1.356 Beiträge

Das Abzeichen muss demnach wohl älter sein.

Danke für die Info 94. Nun kann ich es auch zuordnen.

Gruß Reiner


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#248

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 23.01.2014 18:12
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #246
Die BK soll auch zu diesen Reichstypen gehört haben.

Nö, ist die Boxer-Kardan war die erste Nachkriegsentwicklung von IFA. Witzig dabei ist, der Motor war (noch mit 250 cm³) als Flugzeugstartaggregat ursprünglich mal angedacht. Reichstyp war als Name übrigens KEINE Erfindung der Nazis, sondern ging auf die mit einem Urahn aller DKW und MZ im Jahre '21 gewonnene Reichsfahrt (des ADAC) zurück. Das 'Reichfahrtsmodell' wurde im Laufe der Zeit zu Reichstyp verkürzt und als die zweibuchstabigen Modellbezeichnungen Mode wurden, weiter zu RT.

P.S. Upps, Korrektur: es war (vermutlich) die Teilnahme an der Reichsfahrt 1922 ...
http://www.beform-versteigerungen.de/motorraeder_770.html


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zuletzt bearbeitet 23.01.2014 18:33 | nach oben springen

#249

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 27.01.2014 21:19
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Abend,

Ich habe eine dumme Gewohnheit: Ich kaufe Zeitschriften für den Zug, lese etwas darin. Dann passiert irgendetwas oder ich schlafe. Wegwerfen möchte ich die Zeitschrift nicht, nachdem ich angekommen bin, denn ich habe noch nicht alles gelesen. Ich lege sie im Büro auf einen Haufen Bücher und dann finde ich die Zeitschrift wieder, nach vielen Jahren. Manche Artikel sind dann noch viel interessanter oder lustiger, auch das Fernsehprogramm von damals.

Diese Publicity ist von der Rückseite einer französischen Zeitschrift von 1976 (die Zeitschrift ist etwas ramponiert). Dieses Filmvorführgerät ( Super 8 mm ) sollte ein sowjetisches Gerät sein und die DDR hat es importiert.

Vielleicht gibt das Erinnerungen für die Mitglieder, welche damit gearbeitet haben.



Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#250

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 27.01.2014 21:31
von 94 | 10.792 Beiträge

Ein Lomo RUS, da fallen mir gleich diese Filme dazu ein (ohne Ton) ...
http://www.youtube.com/watch?v=WV3hIdOcRLk

Bedienen durfte ich etwas später (AG Junge Filmvorführer) einen Meoclub.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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zuletzt bearbeitet 27.01.2014 21:32 | nach oben springen

#251

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 27.01.2014 21:38
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #250
[...] Meoclub ? .


Das ist auch so ein Gerät ?

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#252

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 27.01.2014 21:45
von 94 | 10.792 Beiträge

16mm mit optischem Ton, aber sonst im Prinzip ja.
Hier mal auf die Schnelle eine Bedienungsanleitung gefunden ...
http://www.kinobauer.de/meopta.html

Achso, diesen Meopta MEOCLUB gabs auch in der Grenzkompanie und so zwei drei Filme gabs monatlich im Austausch. Also ich kann mich an Zwiebeljack räumt auf und den gezämten Widerspenstigen erinnern.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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zuletzt bearbeitet 27.01.2014 21:48 | nach oben springen

#253

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 27.01.2014 21:53
von Fritze (gelöscht)
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Und jedes Mal , riss mindestens zweimal der Film .


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#254

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 29.01.2014 23:11
von 94 | 10.792 Beiträge

Apropos Film, der @Glatte bedient ja lieber den Filmthread (neben Futtern und S-Bahnhof-Fahren) als wie sich hier um's Museum zu kümmern, na da will ich mal aushelfe:

Ein Bierwärmer


Quelle: museum-digital.de

Beschreibung laut Quelle:
Früher war es gebräuchlicher als heute, bei Erkältung warmes Bier zu trinken. Dafür gab es Bierwärmer. Diese wurden ursprünglich durch das Einfüllen warmen Wassers erwärmt und dann ins gefüllte Bierglas gehängt.
Der abgebildete Bierwärmer wurde schon elektrisch beheizt.
Er stammt aus der Gaststätte "Zur Industriebahn", die sich bis in die 1990er Jahre in der heutigen Berliner Allee 255 in Weißensee befand.
Benannt war die Gaststätte nach der in der Nähe verlaufenden Linie der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde, die 1907-1909 gebaut wurde und weitere Industrieansiedlungen entlang der Strecke nach sich zog.
Im Bezirk Pankow führte die Bahnlinie durch die Gemarkungen der ehemaligen Dörfer Blankenfelde, Buchholz, Blankenburg, Heinersdorf und Weißensee.
Der Güterbahnhof Weißensee von der Industriebahn befand sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe der Gaststätte.
Die Gaststätte "Zur Industriebahn" hieß so bis zum Ende ihres Bestehens, der Name wurde lediglich in den 1950er Jahren durch den Zusatz HOG (Handelsorganisationsgaststätte) ergänzt.


Frage: Kennt Jemand diese Schänke und dann vielleicht auch die gängigen Spitznamen dieser Lokation?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#255

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 29.01.2014 23:21
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na klar, den Bierwärmer kenne ich. Der war bei uns Zuhause noch oft im Gebrauch. Auch mein Vater schwor auf ein warmes Bier bei einer Erkältung, schmeckt zwar nicht so gut aber hilft.

Unser Bierwärmer lief noch auf 110 V und wir Kinder haben das Teil oft als Mikrofon mißbraucht. Das konnte man gut in den Händen halten und dann "Lola" von den Kinks grölen.

Gruß Reiner


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#256

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 29.01.2014 23:46
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ach, da habe ich doch noch etwas gefunden. Den alten "Fünfziger" aus Messing. Den gab es nur aus den Jahren 1949 oder 1950. Die aus 1949 sind so richtig teuer, weil kaum geprägt.



Bereits am 1. Dezember 1958 war das Stück außer Kurs gesetzt und der Alu-Bruder bestimmte bis zum Schluß das Bild in den Geldbörsen. Obwohl es damals noch in der DDR zwei Prägestätten gab, wurde das Stück nur in Berlin (A) geprägt. Das sächsische Muldenhütten (E) prägte allerdings andere Nominale bis 1953. Dann wurde dort dicht gemacht und alle Münzen der DDR kamen aus Berlin. Mit einer einzigen Ausnahme, den Pfennig von 1968. Der kam nicht aus Berlin, sondern wurde in der "Leningradskij Monetnyj Dvor" (Münzhof Sankt Petersburg) hergestellt und nach Berlin gebracht. Trotzdem trägt das Stück ein "A" für Berlin.

Wer diesen Pfennig hat, der hat schon etwas besonderes, doch auch keinen großen Fang gemacht. Die Prägeauflage war damals mit
813 680 000 Exemplaren mehr als groß.

Fotoquelle: Familienarchiv

Gruß Reiner


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EK 70 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#257

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 30.01.2014 10:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #248
Zitat von Hans im Beitrag #246
Die BK soll auch zu diesen Reichstypen gehört haben.

Nö, ist die Boxer-Kardan war die erste Nachkriegsentwicklung von IFA. Witzig dabei ist, der Motor war (noch mit 250 cm³) als Flugzeugstartaggregat ursprünglich mal angedacht. Reichstyp war als Name übrigens KEINE Erfindung der Nazis, sondern ging auf die mit einem Urahn aller DKW und MZ im Jahre '21 gewonnene Reichsfahrt (des ADAC) zurück. Das 'Reichfahrtsmodell' wurde im Laufe der Zeit zu Reichstyp verkürzt und als die zweibuchstabigen Modellbezeichnungen Mode wurden, weiter zu RT.

P.S. Upps, Korrektur: es war (vermutlich) die Teilnahme an der Reichsfahrt 1922 ...
http://www.beform-versteigerungen.de/motorraeder_770.html


Laut Dirk Wildschrei´s "Großes MZ - Schrauberbuch", war der Motor eine Eigenentwicklung von MZ, Der Riedel Startermotor der ME 262 diente als Vorbild, der BK Motor soll aber eine Eigenentwicklung gewesen sein. Leider ist so eine Maschine in gutem Zustand kaum zu erschwinglichen Preisen zu bekommen. Richtig gut fand ich die Motorräder, welche in "Kleinserie" auf Schwinge statt gerade- Weg- Federung umgebaut wurden.

Von diesen Umbauten gab es auch sehr wenige IFA RT. In der "Bucht" ist eine zu mal zu ersteigern gewesen.


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#258

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 30.01.2014 13:15
von 94 | 10.792 Beiträge

Na das große gelbe Buch würde ich jetzt nicht gerade Geschichtsbuch nutzen wollen. Vor allem der Vergleich mit dem Riedel-Boxer, einem Extremkurzhuber der durch die sehr geringe mittlere Kolbengeschwindigkeit seine Leistung erst bei hoher Drehzahl abgab? Na da kann man dann wohl von einer Eigenentwicklung sprechen. Zumal 65mm Hub bei 58mm Bohrung ja wohl eher ein charakteristischer Langhuber ist, also Leistung bei geringer Drehzahl, die so genannte 'Kraft aus dem Keller'. Und vorbildlich war da dann eher desen die Unverwüstlichkeit des Anlassers für die BMW003- und JuMo004-Triebwerke, das war dann aber och schon. Aber vielleicht waren die Vircotia-Werke, deren Angestellter Riedel war, nicht allein bei der Ausschreibung des RLM? Vielleicht nutzten die IFA-Ingenieure 'hauseignen' Entwurf von DKW aus den späten 30igern nach? Antworten auf diese Fragen finden sich nicht (so einfach), aber sehr viele Legenden und Kolportagen zum Stammbaum des Motors. Neue Erkenntnisse bietet da auch die folgende Seite nicht, wohl aber sehr interessant die PDF-Dokumente dabei!
weiterlesen: http://www.büchner.org/de/mz-bk350.html

Doch nun noch eine andere 'Nachnutzung' der Symbole der gerade untergegangenen Diktatur in der noch jungen DDR. In #256 erwähntest Du den Fuffzscher. Die kleineren Nominale trugen die Ähre auf Zahnrad als Symbol für das Bündnis zwischen Arbeiterklasse und werktäigen Bauern (Emblem des Zweijahresplans)
Zitat: http://www.muenztreff.de/galerie/ddr/kurs/1501.php

Doch hatte der Zweijahresplan überhaupt ein Emblem? Na wie auch immer, in andern Besatzungszonen wurden die Zahnräder als zu faschistisch entfernt (z.B. brit.Zone VW) während in der SBZ ...


Quelle: http://www.mcsearch.info/record.html?id=85463




Bei dieser ganzen Pfennigfuchserei fällt mir doch noch glatt 'Der kleine Pfennig' ein, nur mir? Nö ...

... alle kinder, alle puppen,
selbst der freche hampelmann,
sind jetzt artig still und leise,
kommen schnell ganz dicht heran ...

mehr davon: http://ostgelage.blog.de/2008/05/11/es-t...zemann-4159603/


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zuletzt bearbeitet 30.01.2014 13:38 | nach oben springen

#259

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 30.01.2014 13:43
von schulzi | 1.757 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #258
Na das große gelbe Buch würde ich jetzt nicht gerade Geschichtsbuch nutzen wollen. Vor allem der Vergleich mit dem Riedel-Boxer, einem Extremkurzhuber der durch die sehr geringe mittlere Kolbengeschwindigkeit seine Leistung erst bei hoher Drehzahl abgab? Na da kann man dann wohl von einer Eigenentwicklung sprechen. Zumal 65mm Hub bei 58mm Bohrung ja wohl eher ein charakteristischer Langhuber ist, also Leistung bei geringer Drehzahl, die so genannte 'Kraft aus dem Keller'. Und vorbildlich war da dann eher desen die Unverwüstlichkeit des Anlassers für die BMW003- und JuMo004-Triebwerke, das war dann aber och schon. Aber vielleicht waren die Vircotia-Werke, deren Angestellter Riedel war, nicht allein bei der Ausschreibung des RLM? Vielleicht nutzten die IFA-Ingenieure 'hauseignen' Entwurf von DKW aus den späten 30igern nach? Antworten auf diese Fragen finden sich nicht (so einfach), aber sehr viele Legenden und Kolportagen zum Stammbaum des Motors. Neue Erkenntnisse bietet da auch die folgende Seite nicht, wohl aber sehr interessant die PDF-Dokumente dabei!
weiterlesen: http://www.büchner.org/de/mz-bk350.html

Doch nun noch eine andere 'Nachnutzung' der Symbole der gerade untergegangenen Diktatur in der noch jungen DDR. In #256 erwähntest Du den Fuffzscher. Die kleineren Nominale trugen die Ähre auf Zahnrad als Symbol für das Bündnis zwischen Arbeiterklasse und werktäigen Bauern (Emblem des Zweijahresplans)
Zitat: http://www.muenztreff.de/galerie/ddr/kurs/1501.php

Doch hatte der Zweijahresplan überhaupt ein Emblem? Na wie auch immer, in andern Besatzungszonen wurden die Zahnräder als zu faschistisch entfernt (z.B. brit.Zone VW) während in der SBZ ...


Quelle: http://www.mcsearch.info/record.html?id=85463




Bei dieser ganzen Pfennigfuchserei fällt mir doch noch glatt 'Der kleine Pfennig' ein, nur mir? Nö ...

... alle kinder, alle puppen,
selbst der freche hampelmann,
sind jetzt artig still und leise,
kommen schnell ganz dicht heran ...

mehr davon: http://ostgelage.blog.de/2008/05/11/es-t...zemann-4159603/

Du hast wohl als Kind zuviel Butzemannhaus gehört?


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#260

RE: Reiners Zeitzeugen

in DDR Online Museum 30.01.2014 17:22
von 94 | 10.792 Beiträge

Na bei wöchentlich zwanzig Minuten eher zuwenig. Das kompensierte ich aber mit dem Genuß von Litera-Hörspielen auf einem 'Halbedelstein aus Zittau'. Ich meine es war ein Ziphona Opal oder Granat, zumindest kann ich mich daran erinnern das die Geschindigkeit 'feinjustierbar' war. Das war insofern wichtig, steigerte es doch den Unterhaltungseffekt wenn das Märchen schon komplett memoriert mitgesprochen werden konnte.
Zuoft hörte ich mir vermutlich dann eher 'Von einem, der auszog das Fürchten zu lernen' und 'Ein Körnchen Wahrheit' an?


Quelle ddr-hoerspiele.net (aktuelles Programm)

Aber nicht nur im Äther, auch im Internetz wird man fündig ...
http://youtu.be/m1Qen-ofl4U
http://youtu.be/_DYSVFCifhQ


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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