#21

RE: Hat man sich was abgeguckt?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.11.2013 17:52
von WernerHolt (gelöscht)
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ich kann nur für mich sprechen.ich denke da besteht bzw bestand auch wahrscheinlich ein unterschied zwischen normalen wehrpflichtigen und SaZ.ich persönlich z.B war unheimlich stolz ,nach bestandener grußabnahme ,endlich in uniform nach hause fahren zu dürfen.schliesslich hatte ich mich ja freiwillig für die bw entschieden.dazu gehörte für mich auch das tragen des ehrenkleides in der öffentlichkeit.auch ich habe es erlebt ,das man mit spott und häme überzogen wurde.(irgendwo in den weiten des forums habe ich mal eine situation geschildert)
um zum thema zu kommen.auch ich finde ,das sich der aufbau des spindes sehr ähnelt.warum auch nicht? in gewisser weise haben wir dann doch viele paralellen und sei es der fast identische spindaufbau
MkG
HG


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#22

RE: Hat man sich was abgeguckt?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.11.2013 18:36
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #17
Zitat von Dandelion im Beitrag #16
In der Tat - die Ähnlichkeit zwischen dem Wehrmachts-, dem NVA-Spind und dem, was ich vor gut 40 Jahren bei der BW wie in den Spind gepackt habe, ist unbestreitbar. Wie hat Hans es so schön formuliert?
Zitat von Hans im Beitrag #9
Und warum auch nicht. Man muß das Fahrrad ja nicht mehr erfinden-ist ja schon da.

Maßgebend war damals für uns "der Reibert" - quasi Pflichtlektüre für jeden Rekruten. Und dort gab es auch ein Bildchen, wie ein ordnungsgemäß "gebauter" Spind auszusehen hatte.
Manche meiner Kameraden gingen sogar so weit, dass sie schmale Pappstreifen ausgeschnitten haben, um die dann z.B. die Unterhemden gelegt wurden: So ergab sich zur Freude der Uffze ein absolut korrektes Bild der Wäsche mit geraden Kanten und Linien. Natürlich wurden die bis zum Ende der Grundausbildung nie herausgenommen, drunter trug man halt "privat".
Den Blödsinn habe ich nie mitgemacht und dafür doch den einen oder anderen Nachappell in Kauf nehmen müssen. Den Vogel schoss aber ein höchst unambitionierter Kamerad in der Grundausbildung ab: Auf seine etwas schlampig getragene Uniform angesprochen antwortete er dem Uffz: "Was wollen Sie: Einen Dressman oder einen Killer?" Ich glaube, das nächste Wochenende hat er in der Kaserne zugebracht....



rot
Hallo Dandelion,

im Grenzausbildungsregiment Eisenach 1976/79 mussten wir jeden abend auf dem Hocker "Päckchen bauen" - aus Unterhose und Unterhemd. Damit das "schön" aussieht, wurde auf Hockermass gefaltete Zeitung hineingelegt. Ein Hauptverwendungszweck für "Neues Deutschland" und "Junge Welt".
Du siehst - Bundeswehr ist noch ein wenig anders ("Demokraten in Uniform" - war doch mal so ein gängiger Begriff ?)
Später, auf der Grenzkompanie, gab es natürlich keinen "Päckchenbau" auf dem Hocker mehr.
Da waren wir keine "Dressmen" mehr, nur noch......

Gruss Hartmut


Damit die Unterwäsche schön halbrund und gleich stark im Schrankfach lag kam dafür auch die "Volksarmee" rein, die gab es ja für die Stube überreichlich obwohl die gar keiner lesen wollte
Die JW konntest du dir als durchaus akzteptierter Lesestoff (der Fußballteil ), glaube ich zu meiner Zeit bestellen, war aber nicht für umsonst wie das Wurschtblatt VA mit dem auch die Fenster geputzt wurden.
Kostete die JW nicht sogar 50 Pfennig?
Einer hat das Abo gemacht und dann wurde zusammengelegt.


zuletzt bearbeitet 14.11.2013 18:42 | nach oben springen


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